Ihre Meinung zu: US-Richterkandidat Kavanaugh wehrt sich gegen Vorwürfe

25. September 2018 - 8:24 Uhr

Gegen Trumps Kandidaten für den obersten Gerichtshof, Kavanaugh, gibt es Vorwürfe sexueller Übergriffe von inzwischen zwei Frauen. Nun hat sich der Jurist in einem Interview gewehrt - gemeinsam mit seiner Frau.

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Kommentare

Solche Vorwürfe müssen früher

Solche Vorwürfe müssen früher kommen. So sieht es doch nur nach gekränkten Ego aus. Schade für die Frauen, denen wirklich was passiert ist.

???

"In dem ausführlichen Interview des Trump wohl gesonnenen Senders gab sich Kavanaugh kämpferisch."

Aha... Schade das sich TS auf so ein Niveau begibt....
"Die Psychologie-Professorin Christine Blasey Ford beschuldigt ihn, 1982 am Rande einer Party versucht zu haben, sie zu vergewaltigen. "
Hat irgendjemand die Frauen mal gefragt warum sie gerade jetzt mit diesen Aussagen kommen?

Es geht hier doch gar nicht …

… um die tatsächlichen oder phantasierten sexuellen Übergriffe eines Teenagers: Es geht darum, einen missliebigen Kandidaten für das Richteramt loszuwerden. Und das funktioniert über die sexuelle Schiene ganz hervorragend. Ich bin sicher, dass sich notfalls noch einige Damen finden werden, denen just jetzt einfällt, als Teenager vom damals 19-jährigen Kavanaugh befummelt worden zu sein.

Ich glaube auch ...

Zitat: "Der wegen Missbrauchsvorwürfen unter Druck stehende Kandidat von US-Präsident Donald Trump für den Obersten US-Gerichtshof, Brett Kavanaugh, hat sich entschieden gegen die Anschuldigungen gewehrt.
...
Mehrfach beharrte er darauf, dass er einen fairen Prozess verdient habe."

Nach diesen Vorwürfen (und der Anwalt von Stormy Daniels/ Stephanie G. Clifford behauptet ja, da stünden noch weitere Vorwürfe im Raum) glaube ich auch, daß Mr. Kavanaugh einen fairen Prozeß verdient hat.

Diese Vorwürfe sollten nicht schon im Vorfeld diskreditiert und beiseite gewischt, sondern ordentlich überprüft werden.

Gruß, zopf.

Die Frage ist ob Trump das FBI ermitteln läßt.

Die Klägerinnen wünschen sich dieses
damit auch Zeugen ermittelt & gehört werden können.
Sonst wäre es nur Aussage gegen Aussage :-)

Nach welcher Definition ?

Zitat: "Ich habe niemals jemanden sexuell belästigt", sagte der 53-Jährige in einem Interview des Senders Fox News. Er habe Frauen immer mit Würde und Respekt behandelt."

Auf welche Definition bezieht sich Mr. Kavanaugh da ?

Auf die landläufige oder die Definition von Mr. Trump, der ja explizit darlegte was ein "Promi" denn mit Frauen alles tun dürfe ?

Gruß, zopf.

"Gegen Trumps

"Gegen Trumps Richterkandidaten Kavanaugh gibt es Vorwürfe sexueller Übergriffe von inzwischen zwei Frauen. Nun hat sich der Jurist in einem ausführlichen Interview gewehrt - gemeinsam mit seiner Frau."
Die Zielrichtung dort ist schon lange klar! Nur ist das hierzulande soooooo Wichtig? Man hat aber für die Meldung Verständnis!

Pubertät und Studentenzeit - für fast jeden schwierig

Es geht um zwei Vorfälle auf Partys, einmal in der Pubertät, das zweite Mal auf einer Studentenparty. Beide Male soll Kavanaugh sexuell übergriffig gewesen sein.
Wenn ich an meine Studi-zeit denke: Meine Güte, auch mir wäre manches jetzt noch peinlich, wenn es ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt würde. Einmal fand ich den Hausmeister des Studentenwohnheims in meinem Bett und konnte ihn nur mit Hilfe mehrerer Kommilitonen „entfernen“. Ein Hochschullehrer „kratzte“ betrunken während einer Exkursion fast jeden Abend an unseren Zimmern. Ein anderes Mal erwischten wir einen Unterhosendieb in der Gemeinschaftswaschküche … das sind nur die „leichtesten“ Fälle ... Es gab auch schlimme Übergriffe – sch... drauf!
Jeder hat sich in der Jugendzeit ausprobiert, hat sich in Gefahr begeben, da kommen leider auch sexuelle Übergriffe vor. Für die Betroffenen peinlich, manchmal traumatisch. Zurückliegende Übergriffe nagen an jedem/jeder, aber ich schaue lieber nach vorne.

Na klar hat er als angehender

Na klar hat er als angehender Mann in jungen Jahren mal eine angehende Frau vielleicht im Klammerblues 'berührt'.
Aus meiner Erfahrung - alter weißer Mann - hat sich das immer schnell geregelt. Ohne sexuelle Belästigung.
Weil das immer unter angehenden Frauen und Männern auf die natürliche Art geklärt wurde:"Ich stehe nicht auf Dich".
Übrigens, dies haben auch angehende Frauen ab und an nicht verstanden.
Zum eigentlichen Thema: Nach 36 Jahren erinnert sich ein Mensch, Professorin, dass sie 'berührt' wurde? Das ist doch ein Witz. In anderen gesellschaftlichen Schichten würde ich das akzeptieren. Aber nicht bei einer Professorin im Jahr 2018 aus US-Amerika.

Nun ja...

Jemand wie Trump, der öffentlich zugibt, dass er jederzeit Frauen zwischen die Beine greifen kann, wenn er es will, ist sicher nicht der Richtige, um die Integrität Kavanaughs wirksam zu bestätigen. Noch gilt die Unschuldsvermutung und es ist natürlich auffällig, dass diese Vorwürfe gerade jetzt kommen, wo die Demokraten Zeit schinden wollen, um die Kongresswahlen noch vor der Ernennung abhalten zu können. Ein Schelm, wer Übles dabei denkt. Aber dieser Vorgang ist letztlich nur symptomatisch für den Politikstil in den USA, der zwar nicht von Trump eingeführt wurde, den er aber auf groteske Weise auf die Spitze treibt. Mit entsprechenden Gegenreaktionen.

Er stand wohl schon früher unter Druck

Zitat: "Der wegen Missbrauchsvorwürfen unter Druck stehende Kandidat von US-Präsident Donald Trump für den Obersten US-Gerichtshof, Brett Kavanaugh,
...
Er habe während seiner Zeit in der Highschool und auch noch "viele Jahre später" keine sexuellen Kontakte zu Frauen gehabt, sagte Kavanaugh."

Hm ? Ach so.

Da stand der junge Mr. Kavanaugh, der Mitglied einer Studentenvereinigung war, die sich den liebevollen Beinamen "Tit and Clit Club" gab, wohl schon damals unter ziemlichem Druck.

Dazu muß man bedenken, daß ein ehemaliger Studienkollege von exzessiven Saufgelagen berichtet.
Sollten die den Druck mindern oder die Hemmungen ?

Gruß, zopf.

Perfektes Timing für Rufmord?

Schon interessant, was da für Geschütze aufgefahren werden, um den Mann vom Supreme Court fern zu halten. Zu dumm nur, dass sich der Kerl immer mehr als Streber entpuppt, der sein Leben auch noch in Tagebüchern dokumentiert hat, zur fraglichen Zeit verreist war, überhaupt derartige Parties vermied und Jungfrau war bis Mitte 20. Alle von den "Opfern" genannten angeblichen Zeugen der "Vorfälle" haben bisher widersprochen und eher zugunsten Kavanaughs untadeligen Lebenswandels ausgesagt. Bzgl. der Anschuldigungen der 2. Frau hatte die New York Times sogar 1 Woche lang versucht, die Story irgendwie zu untermauern, es dann aber aus Mangel an Beweisen und echten Zeugen aufgegeben. Und trotzdem wird das Ganze in den Medien weltweit immer weiter befeuert. Irgendwie glaube ich, dass es gar nicht um die Schuld oder Unschuld dieses Mannes geht. Und wenn er und seine Familie bei diesem medialen Gemetzel zerstört werden, wenn kümmert's? Ich hoffe nur, dass am Ende Wahrheit und Gerechtigkeit siegen.

Seit der Kachelmann Affäre

sollte man sehr vorsichtig sein. Besonders wenn der Fall so lange zurück liegt und in die Zeit der sexuellen Rvolution fällt. IZu dieser Zeit forderten die Grünen noch die Freigabe von Sex mit Minderjährigen.

Unfassbare Veröffentlichung!

Wie kann man denn nur die Vorwürfe auf diese Weise hier in Deutschland veröffentlichen?!

In mittlerweile drei Artikeln bei tagesschau.de werden die Vorwürfe der Frau Ramirez aufgegriffen, ohne auch nur zu erwähnen, dass

a) The New Yorker nach eigenen Angaben durch keine Augenzeugen bestätigen konnte, dass Kavanaugh überhaupt auf der Party war.

b) Ramirez zunächst die NY Times angesprochen hat. Diese konnte nach einer einwöchigen Recherche und dutzenden Interviews mit angeblichen Zeugen keine einzige Person finden, die Frau Ramirez Anschuldigungen stützen konnte. Sie habe sogar selbst in Telefonaten mit ihren früheren Kommilitonen gesagt, sie sei sich nicht sicher, dass es tatsächlich Kavanaugh war. Aufgrund erheblicher Zweifel an dem Wahrheitsgehalt der Geschichte hat sich die NYT geweigert, diese Vorwürfe zu veröffentlichen.

c) sechs Freunde, die zum Teil nach Frau R.s Angaben dabei gewesen sind, ein gemeinsames Statement veröffentlichten, das Frau R. widerspricht.

Nie jemals jemanden sexuell belästigt

Zu dumm, jetzt hat er es sich auch mit Trump verscherzt

34 Jahre später

Warum werden diese Beschuldigungen gerade jetzt publik und nicht in einem der vorangegangenen 34 Jahre?

Für mich wirkt das eher so, als ob politische Gegner krampfhaft nach Dreck gesucht haben, mit dem sie schmeißen können.

Und das einzige was die gefunden haben wollen, sollen angebliche Verfehlungen des Kandidaten als Minderjähriger sein!

Sehr seltsam!

da kann jede Frau ein Lied von singen - und jed/r weiß es

Ich glaube, solche Erlebnisse hat jede Frau gehabt, mal schlimmer, mal nicht so schlimm. Um andere Frauen zu schützen, würde ich immer den Mund zu solchen Sachen aufmachen und meine Geschlechtsgenossinnen persönlich warnen. Meistens ist das gar nicht nötig, denn die meisten Männer ahnen nicht, wie gut die Buschtrommel unter Frauen funktioniert.
Aber wenn man nach 30 Jahren, wenn jemand gerade auf der Karriereleiter nach oben steigt, mit seinen „Erlebnissen“ und Beschuldigungen öffentlich herausrückt, sieht das doch sehr nach narzistischer Selbstdarstellung, nach politischer Einflussnahme und Rufmord aus.

@34 Jahre später 10:21 von Einfach Unglaublich

Warum, habe ich hier kürzlich schon dargelegt.
Nachdem die Republikaner im Ausschuss es vorgezogen haben,
NICHT zur aktuellen Sache diskutieren zu wollen,
nämlich die diversen 'Einlassungen' des Kandidaten zu Abtreibung, Waffenrecht usw.,
wird jetzt eben ganz 'amerikanisch' tiefer gewühlt.

So what?
Drain the swamp, auch bei Richtern ;)

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung

Die späte Veröffentlichung dieser mutmaßlichen Vorgänge wird hier wieder kritisiert.

Ich bitte die geneigten User sich darüber zu informieren, wie schwer es Mißbrauchsopfern fällt über die Vorgänge zu reden und diese in die Öffentlichkeit zu tragen.

Und ja, auffällig, daß diese erst jetzt kommen.

Auffällig aber nicht unbedingt verwunderlich.
Denn für einen Menschen, der jahre-/jahrzehntelang über einen Mißbrauch schweigt, können besondere Umstände den Ausschlag geben auch nach langer Zeit an die Öffentlichkeit zu treten.

In diesem Fall die Kandidatur des mutmaßlichen Täters für das höchste Richteramt im Staate.

Mag ein Mißbrauchsopfer auch noch schweigen solange der Täter irgendwo im Lande sein geregeltes aber mehr oder weniger unbedeutendes Leben lebt, ist es m.E.n. nicht verwunderlich, daß das Opfer sein Schweigen bricht, wenn es heißt: Dieser Mensch soll demnächst über Recht und Sitte in unserem Staat befinden.

Gruß, zopf.

Sexuelle und andere Übergriffe

Es ist wichtig, sehr wichtig, Täter zu enttarnen, angemessen zu bestrafen, ebenso wichtig aber auch, Instrumentalisierung und üble Nachrede zu enttarnen und angemessen zu bestrafen.

um 10:03 von 2Pence

" Ich hoffe nur, dass am Ende Wahrheit und Gerechtigkeit siegen."

Sie haben für sich ja anscheinend schon festgelegt, wie die Wahrheit auszusehen hat.

Jugendsünden

Ein weiterer Kritikpunkt an der Affaire ist es, daß man den Mann ja nicht wegen seiner 30 Jahre zurückliegenden Jugendsünden verurteilen und diese zur Beurteilungsgrundlage für seinen heutigen Charakter machen sollte.

Dem stimme ich (in eingeschränkten Maße) zu.

Ich denke aber sehr wohl, daß man Mr. Kavanaughs heutige Umgangsweise mit diesen Vorwürfen sehr wohl zur Beurteilungsgrundlage seines Charakters machen kann.

Diese Vorwürfe gehören durch ordnungsgemäße Ermittlungen geklärt !

Sollte sich herausstellen, daß die Frauen die Wahrheit sagen und Mr. Kavanaugh aus Selbstschutz und Karrieregründen die Vorfälle abgestritten und damit die Frauen indirekt, öffentlich als Lügnerinnen dargestellt hat ist er m.E.n. ein denkbar ungeeigneter Kandidat für den Posten am Supreme Court.

Gruß, zopf.

um 09:29 von Superschlau

"Schade für die Frauen, denen wirklich was passiert ist."

Für Sie steht also bereits fest, das die Anschuldigungen erfunden sind? Keine weitere Untersuchung nötig, so einfach geht das.

um 09:37 von Mifra

"Hat irgendjemand die Frauen mal gefragt warum sie gerade jetzt mit diesen Aussagen kommen?"

Ja, hat man. Die Antworten wurden auch veröffentlicht.

was tun ? bei Rufmord

eine Anschuldigung schon ist man am Pranger
ob man Kachelmann heißt oder Horst Arnold
die Ehre wird in den Dreck gezogen und intime Dinge die mit der Sache nichts zu tun haben publik gemacht
und auf der anderen Seite Übergriffe die die Opfer womöglich lebenslang verfolgen
da einen Mittelweg zu finden !

Ich kann verstehen

Das Frau Anfang der Achtziger im erzkonservativen Amerika nicht mit solchen Partys und dem Erlebten hausieren ging.
Wir vergessen die "Moralansichten" dieser Zeit. Teilweise gibt es sie noch heute. Im Zweifelsfall war das Mädchen schuld. (Siehe auch Missbrauch in der katholischen Kirche)
Ja, sehr viele Junge Menschen haben über die Strenge geschlagen. Viele Grenzen zu weit ausgelegt ohne sich über die Folgen Gedanken zu machen.
Um so schlimmer finde ich wenn sich heute Jemand über das erhebt und Moralapostel sein will und mit allen Mitteln versucht seine Weste rein zu waschen.
Oberster Richter auf Lebenszeit da sitzt man sehr arg im Focus.

@ 10:26 von draufguckerin: Zwei Seiten der Medaille

Zitat: "Aber wenn man nach 30 Jahren, wenn jemand gerade auf der Karriereleiter nach oben steigt, mit seinen „Erlebnissen“ und Beschuldigungen öffentlich herausrückt, sieht das doch sehr nach narzistischer Selbstdarstellung, nach politischer Einflussnahme und Rufmord aus."

Oder es sieht nach Frauen aus, die viele Jahre lang aus Scham geschwiegen haben und für die das Maß jetzt zum Überlaufen voll ist.
Frauen die sagen: Es reicht ! So ein Mann darf nicht die Zukunft unseres Landes bestimmen indem man ihm erlaubt, als Mitglied des obersten Gerichtshofes grundlegende Urteile zu den Gesetzen und den Rechten der Bürger (gerade auch den weiblichen Bürgern) zu beeinflußen.

Gruß, zopf.

Ist es Zufall...

Dass solche Berichte zu "ungünstigen" Zeitpunkten auftauchen? Sicherlich nicht. Kein Mensch hat eine absolut reine Weste. Man muss nur tief genug bohren und wenn man politisch klever agieren will, sucht man sich den richtigen Zeitpunkt aus um eine Bombe platzen zu lassen.
Andererseits verstehe ich auch aus eigener Erfahrung, dass man Wunden Jahrzehnte lang mitführen kann. Man denkt, dass man seinen Platz gefunden hat und dass die Vergangenheit ad acta gelegt sein müsste. Und dann sieht man - in diesem Fall?! - den Peiniger ständig im Fernsehen, der eines der höchsten Ämter des Landes auf dem silbertablett serviert bekommen soll? Ich weiß nicht, ob ich den Mut hätte an die Öffentlichkeit zu treten.

Alternative Fakten!

Ist doch egal was Herr Kavanaugh getan oder nicht getan hat. Wenn er es war ist es Fakt und wenn nicht sind es alternative Fakten. Das sollte doch auch Herrn Trump einleuchten.

Dunkelziffer

Jetzt haben sich also schon zwei Opfer in die Öffentlichkeit gewagt, auch nach der langen Zeit sicher kein einfacher Schritt. Wer weiß, wieviele seiner Opfer sich das noch nicht trauen!

wieder herrlich unsere recherche TS

was wollten denn die kleinen mädels damals auf der party? freibier oder drogen. das sollte die ts doch mindestens rauskriegen!

Politik und Ethik

Klar werden diese Anschuldigungen nun von der Opposition genutzt um die Abstimmung zumindest aufzuschieben. Die Republikaner hatten beim vorletzten Kandidaten gemauert und so erreicht dass ein Sitz, dessen Kandidat eigentlich von Obama vorgeschlagen werden wollte, von Trump besetzt wurde.
Dass Letzterer nun quasi als Leumundzeuge bei sexueller Belästigung auftritt ist (mal wieder) einfach nur lächerlich, aber jeder, der sowas maximal als Kavaliersdelikt sieht, wird sich daran eh nicht stören.
Und nun naht halt potentiel ein Machtwechsel im Senat, wodurch sich das Fenster für eine Ernennung einer solchen Person möglicherweise schließt.

Der Supreme Court soll (auch) ethische Fragen entscheiden. Da kann ich es verstehen, wenn an dessen Richter höhere Ansprüche gestellt werden. Schade nur, dass die Diskussion kaum auf dieser Ebene geführt wird. Demokraten klammern sich an jeden Halm und die Abstimmung bis nach den Wahlen zu verzögern, Republikaner wollen trotz Bedenken durchprügeln. Top!

In den USA ist das

doch ausschließlich Chefsache, oder?

Ich habe niemals jemanden sexuell belästigt -

So oder so ähnlich hat sich auch mal Mr. Clinton geäussert.
Die ganze Sache bestätigt doch wieder mal
die scheinheilige Doppelmoral der Amerikaner.
Auch ein gewisser Mr. Trump gehört zu dieser
"Prominenten-Riege" die abstreitet was nicht explizit bewiesen ist.
In der Trump Regierung wäre Mr. Kavanaugh
nicht der Erste der über seine sexuellen Übergriffe stolpert.
Es wird einem übel wenn man sieht, dass
solche "Subjekte" auch noch hohe Ämter
bekleiden.

Zopf

Sehr guter Kommentar!
Danke.

Beweise

Es wird wohl sehr schwer werden hier noch irgendwelche stichfesten Beweise zu bekommen.
Ungeachtet steht auser Zweifel,dass dieser Herr ein absolut ungeeigneter Kandidat für das oberste Gericht ist.

@SFX2145E

"Jetzt haben sich also schon zwei Opfer in die Öffentlichkeit gewagt, auch nach der langen Zeit sicher kein einfacher Schritt. Wer weiß, wieviele seiner Opfer sich das noch nicht trauen!"

Für Sie steht also bereits fest, das Kavanaugh schuldig ist? Keine weitere Untersuchung nötig, so einfach geht das. (Leicht verändertes Zitat von @Joe_66)

Vielleicht sollte man doch besser "mutmaßliche Opfer" schreiben.

@ 11:24 von Karl Napf

Danke für die überdeutliche Darstellung Ihres Frauenbildes.

Gruß, zopf.

Fragen

Am 25. September 2018 um 09:51 von zopf
""Zitat: "Ich habe niemals jemanden sexuell belästigt", sagte der 53-Jährige in einem Interview des Senders Fox News. Er habe Frauen immer mit Würde und Respekt behandelt."""

Dazu fallen mir die Worte „ehemaliger Präsident“ und „Praktikantin“ ein.

Diejenigen, die Kritik daran üben, dass sich die Frauen erst jetzt melden, sollten dazu die Aussagen von Missbrauchsopfern von katholischen Priestern lesen. Dies könnte erhellend sein.

Wenn ich richtig informiert bin, dann hat Professorin Ford einen Lügendedektortest machen lassen und ihn auch bestanden. Wäre das nicht auch eine Möglichkeit für Kavanaugh?

Wir sind selbst scheinheilig und verlogen

Kann gut sein, daß alles stimmt. Aber ja.

Es war vor über 30 Jahren ! Damit leugnet man auch gleichzeitig, daß Menschen sich ändern können.
Ja was ist denn das für eine Welt, wenn man nicht die Möglichkeit hat, das was man vielleicht mal getan hat, zu überdenken und sich zu bessern ? Christlich wäre das auch nicht.

Wenn wir tief genug in uns selbst graben, gibt es mit Sicherheit auch genug eigenes grobes Fehlverhalten. Oder sind wir heute plötzlich alles Unschuldslämmer ?
Ich finde, es wird immer mehr eine verlogene, scheinheilige Welt.
Aber so ist das, und es wird noch viel weiter gehen.

Meine Meinung

Es gibt viele Gründe, warum sich Vergewaltigungsopfer spät oder gar nicht offenbaren. In Deutschland ist es so, dass nach der eigentlichen Vergewaltigung die Vergewaltigung bei der Polizei und bei Gericht wiederholt wird. Deswegen habe ich für jedes Missbrauchopfer Verständnis! Nur sie können und sollten entscheiden, welchen Weg sie wann gehen! Manche reden nie darüber und fressen die Schmerzen ein Leben lang in sich hinein.

durchsichtige Manöver

Im Vorfeld der Präsidentenwahl gab es auch mehrere Frauen die Trump bezichtigten. Nach der Wahl zogen sie nicht nur die Anschuldigungen zurück, sondern beichteten auch, das ihnen von den Demokraten Geld für diese Behauptungen bezahlt wurden. Das flog auf als eine Dame 300.000 Dollar verlangt hatte, die aber die Demokraten dann doch nicht bereit waren zu bezahlen. ( Hatte doch das unsägliche Steele Dossier schon fünf Millionen verschlungen...)

Am 25. September 2018 um 10:42 von zopf

Sie haben schon mitgelesen und registriert, daß die gute Frau eine Professur in Psychologie hat. Wer wenn nicht sie hätte mit vollem Wissen um die Wirkung auf Ihr eigenes Leben, bereits seit Jahren/Jahrzehnten die Vorwürfe publik machen können.
Wenn das jetzt erst kommt ist es offensichtlich eine Schmutzkampagne, die sich gewaschen hat.
Solange keine Anklage erhoben und ein Urteil gefällt ist, hat der Mann als unschuldig betrachter zu werden so sehr manche Hypermoralisten und Möchtegernweltverbesserer das auch stört.

Sie könnten sich ja auch mal überlegen, ob die Anschuldigungen der Frau nicht wesentlich dazu beitragen, daß tatsächlichen Opfern sexueller Übergriffe nicht geglaubt wird.

Liegt ganz auf der Linie

Auch in "nein heißt nein"-Deutschland ist es ja inzwischen so, dass sich der Mann beweiskräftig entlasten muss von jedem noch so fern liegenden Vorwurf sexueller Missetaten. Ob es ihm gelingt oder nicht, ist egal, er ist so oder so verbrannt, geächtet und sozial zerstört.
.
Das wird nicht nur in Kauf genommen, sondern ist ausdrücklich so gewollt. Claudia Roth in ihrem Interview im Bundestag: Es sei nicht so schlimm, dass man mit "nein heißt nein" keine einzige zusätzliche Verurteilung gegenüber der bisherigen Rechtslage erreichen könne. Denn es helfe schon, dass sich jetzt viel mehr Männer in Strafverfahren verantworten müssten.
.
Weil es natürlich nur berechtigte Anschuldigungen gibt.

Schuld

Die Schuld trägt seine/ unsere Genaration Mutter. Unsere Mütter haben uns Respekt vor älteren und ganz jungen Menschen beigebracht . Nicht aber Respekt vor Frauen und Andersausehenden, Schwulen und Lesben.Ach ja auch die schwarzen.....Denkt mal darüber nach !

Was???

Natürlich ist das volkommen legitim und in Ordnung, wenn die das erst jetzt thematisieren.

Der mutmaßliche sexuell kriminelle Brett K. soll auf Lebenszeit(!) in den Supreme Court berufen werden, das moralisch sicherlich höchste Amt des Landes. Dabei sollen jene Frauen stillschweigend zusehen, die von ihm mutmaßlich sexuell bedrängt wurden, wohlwissend, dass er womöglich irgendwann mal maßgeblich mitentscheidet, ob Abtreibungen erschwert werden???

NEIN!

Das ist jetzt nicht mehr eine Sache zwischen Privatpersonen und wie die individuell damit umgehen. Das ist jetzt eine Sache, die das ganze Land angeht und die Frauen die über Ihre schlimmsten Erfahrungen zum Wohle aller sprechen, das sind Heldinnen.

Im Übrigen: es gibt tausende möglicher Kandidaten für das Amt - und Kavanaugh ist definitiv nicht der Richtige. Die Republikaner wären gut beraten, ihn nicht länger mit haarsträubender Rücksichtslosigkeit durchwinken zu wollen.

Wie soll sowas den je

Wie soll sowas den je ernsthaft belegt oder bewiesen werden? Es bleibt immer ein fader Nachgeschmack.
Sie hat also aus Scham geschwiegen? Kann gut sein. Ebenso kann sie nichts gesagt haben, weil nichts passiert ist.
So oder so, der Ruf des Beschuldigten ist ruiniert.
Sie hätte sowas doch sofort ihren Feundinnen oder der Mutter erzählt. So ist es einfach nur unglaubwürdig.

um 09:51 von Karl Klammer

"Die Frage ist ob Trump das FBI ermitteln läßt."

1. Das ist nicht die Aufgabe vom FBI.

2. Was genau soll das FBI denn ermitteln? Die Ankläger können sich ja an keine Orte, Zeitpunkte, Daten oder ähnliches erinnern. Für biologische Spurensicherung scheint es etwas spät.

@um 09:51 von zopf

"Auf die landläufige oder die Definition von Mr. Trump, der ja explizit darlegte was ein "Promi" denn mit Frauen alles tun dürfe ?"

"Erlauben" und "Tun dürfen" sind unterschiedliche Sachen. Warum geben Sie Aussagen falsch wieder?

@ 12:02 von Demokritisch

Zitat: "Es war vor über 30 Jahren ! Damit leugnet man auch gleichzeitig, daß Menschen sich ändern können.
Ja was ist denn das für eine Welt, wenn man nicht die Möglichkeit hat, das was man vielleicht mal getan hat, zu überdenken und sich zu bessern ?"

Ihre Überlegungen sind durchaus nachvollziehbar.

Letztendlich geht es aber gar nicht mehr um Mr. Kavanaughs mutmaßliche Verfehlungen von damals.

Sollten sich die Anschuldigungen gegen ihn als wahr erweisen, geht es um seine heutigen Verhaltensweise.

Was ist von einem Menschen zu halten, der sich in seiner Jugend zu sexuellen Übergriffen hinreißen ließ und dieselben Frauen heute, 30 Jahre danach durch sein Abstreiten der Taten öffentlich als Lügnerinnen darstellt und aufs neue erniedrigt.

Wäre ein solcher Mensch für Sie ein geeigneter Kandidat für das höchste Richteramt im Staate ?

So oder so, Mr. Kavanaughs Reputation ist erst mal beschädigt, ein Restzweifel wird ohne genau Klärung der Vowürfe immer an ihm haften.

Gruß, zopf.

@um 10:42 von zopf

"Mag ein Mißbrauchsopfer auch noch schweigen solange der Täter irgendwo im Lande sein geregeltes aber mehr oder weniger unbedeutendes Leben lebt, ist es m.E.n. nicht verwunderlich, daß das Opfer sein Schweigen bricht, wenn es heißt: Dieser Mensch soll demnächst über Recht und Sitte in unserem Staat befinden."

Was glauben Sie bitte welche Position Kavanaugh vor dieser Nominierung hatte? Tipp: Er war kein normaler Arbeiter, dessen Namen nie in irgendeiner Zeitschrift auftauchte.

@ 12:15 von Komplex einfach

Zitat: "Sie haben schon mitgelesen und registriert, daß die gute Frau eine Professur in Psychologie hat. Wer wenn nicht sie hätte mit vollem Wissen um die Wirkung auf Ihr eigenes Leben, bereits seit Jahren/Jahrzehnten die Vorwürfe publik machen können."

Ja habe ich. Aber ich bin mir auch bewußt darüber, daß das Studium des Faches Psychologie einen Menschen nicht zu einem von den Wirrungen der menschlichen Psyche enthobenen Übermenschen macht, der frei von Scham, Ängsten oder sonstigen psychischen Phänomenen ist und allein auf rationaler Basis lebt.

Sie haben Ihrerseits hoffentlich auch mitbekommen, das Frau Ford schon vor Jahren in einer oder mehreren Therapiesitzungen über dieses Erlebnis berichtete (und es hoffentlich gut aufgearbeitet hat).
Das geht wohl aus den Gesprächsprotokollen ihres Therapeuten hervor.

An die Öffentlichkeit geht sie doch nur, da Mr. Kavanaugh für das höchste Richteramt im Staat nominiert wurde.

Ist das für Sie nicht nachvollziehbar ?

Gruß, zopf.

@ 12:15 von Komplex einfach

Zitat: "Solange keine Anklage erhoben und ein Urteil gefällt ist, hat der Mann als unschuldig betrachter zu werden so sehr manche Hypermoralisten und Möchtegernweltverbesserer das auch stört."

Natürlich muß man Mr. Kavanaugh, bis zur genauen Klärung der Vorwürfe, juristisch als unschuldig betrachten.
Dies tut allerdings nichts an der Sache, daß die Vorwürfe Zweifel an seiner Reputation und Eignung für das Amt als Mitglied des Supreme Court aufkommen lassen.

Ich bitte Sie unangebrachte Verunglimpfungen als "Hypermoralist" oder "Möchtegrenweltverbesserer" zu unterlassen.

Zitat: "Sie könnten sich ja auch mal überlegen, ob die Anschuldigungen der Frau nicht wesentlich dazu beitragen, daß tatsächlichen Opfern sexueller Übergriffe nicht geglaubt wird"

Das wäre nur dann der Fall, wenn sich die Anschuldigungen als unwahr herausstellen.
Deshalb bin ich ja der Meinung, daß diese Vorwürfe genau geprüft werden müßen.

Gruß, zopf.

@ 13:45 von Harald Kerkhoff

Zitat: "Was glauben Sie bitte welche Position Kavanaugh vor dieser Nominierung hatte? Tipp: Er war kein normaler Arbeiter, dessen Namen nie in irgendeiner Zeitschrift auftauchte."

Er war jedenfalls nicht Richter am Supreme Court, der die Ausrichtung der rechtlichen und ethischen Werte der USA wesentlich mitbestimmt.

Gruß, zopf.

12:02 von Demokritisch

Es war vor über 30 Jahren ! Damit leugnet man auch gleichzeitig, daß Menschen sich ändern können.
Ja was ist denn das für eine Welt, wenn man nicht die Möglichkeit hat, das was man vielleicht mal getan hat, zu überdenken und sich zu bessern ?

Es ist ein Amt auf Lebenszeit - da macht es Sinn, die gesamte Lebenszeit auch zu betrachten: gerade weil Menschen sich auch in zukünftiger Lebenszeit noch ändern - und leider nicht zwangsläufig nur zum Besseren ...

@durchsichtige Manöver 12:14 von Rebel-Lion

Aber mindestens genauso von der Trump-Truppe.
Cui bono!
Man kriegt Rosenstein etwas aus den Schlagzeilen,
und hintenrum wird die 'Seuxual-Assault' Agenda wieder entschärft,
ausgerechnet von einer Frau (Reps) .
www.usnews.com/news/education-news/articles/2017-09-22/trump-administrat...
kurz: https://is.gd/ROEgST

Auf deutsch, es wird wieder einfacher 'to grab pussies'.
Steht der Präsident ja auch für, und da braucht man solche Richter..

@um 13:55 von zopf

"Er war jedenfalls nicht Richter am Supreme Court, der die Ausrichtung der rechtlichen und ethischen Werte der USA wesentlich mitbestimmt."

Er war Circuit Judge, welche die Ausrichtung der rechtlichen und ethischen Werte der USA wesentlich mitbestimmen.

Das konnte man in letzter Zeit bei dem sogenannten "travel ban" immer wieder sehen, falls Sie sich noch erinnern können.

@ 13:41 von Harald Kerkhoff

Zitat: ""Erlauben" und "Tun dürfen" sind unterschiedliche Sachen. Warum geben Sie Aussagen falsch wieder?"

Flüchten Sie sich in semantische Spitzfindigkeiten, weil es an sachlichen Argumenten fehlt ?

Glauben Sie Mr. Trump habe gemeint ein prominenter Mann solle vorher höflich anfragen und würde dann jederzeit die Erlaubnis erhalten sexuell übergriffig zu werden ?

Gruß, zopf.

13:39 von Harald Kerkhoff

Das zu ermitteln ist im Rahmen des Background-Check-Prozesses selbstverständlich Aufgabe des FBI. Einen Präzedenzfall gibt es dafür auch. Die Ermittlungen des FBI in solchen Fällen sind vertrauliche Gespräche mit den angegebenen Zeugen und weiteren, von den Zeugen genannten Zeugen. Das FBI geht da sehr sorgfältig vor, wie man es von der weltweit führenden Ermittlungsbehörde auch erwarten würde. Ob das am Ende zu einem Ergebnis führt, vermag von niemand vorherzusehen - das kann also kein Grund sein, von vornherein nicht zu ermitteln.

Unfähigkeit zur

Unfähigkeit zur Schuldeinsicht und keinerlei Reue.
Das zeugt von der besonderen Gefährlichkeit eines Verbrechers.

In dem Fall hat so einer vor höchster Richter zu werden.

Gott bewahre ... !

@ Andersgläubiger um 12.21 Uhr Schuld / Mutter

Irgendwann sollte jeder mal erwachsen werden und die Verantwortung für sein Leben selbst übernehmen. Viele Menschen sind nicht auf Rosen gebettet geboren und sind trotzdem anständige Menschen geworden. Nicht immer nur die Schuld bei anderen suchen

Wenn man etwas ändern will, muss man sich selbst, muss man das eigene Leben ändern

13:45 von Harald Kerkhoff

Er war am Bundesberufungsgericht in DC und da geht es wohl darum, welche Legislation in den einzelnen Bundesstaaten den förderalen Gesetzen widerspricht.

Ein Verbrechen macht hier

Ein Verbrechen macht hier keinerungeschehen, indem Opfer vorgeworfen wird, früher etwas gesagt haben zu müssen.

Verbrechen verjähren

Verbrechen verjähren nicht.

Auch wenn versucht wird, Opfer kolkektiv die Schuld zu geben. Etwa indem behauptet wird, sie hätten früher sprechen müssen.

Müssen sie gsr nicht.

Sie tun das, was sie für richtig halten. Dann wann sie es für richtig halten!

Am 25. September 2018 um 12:15 von Komplex einfach

Am 25. September 2018 um 10:42 von zopf
"Sie könnten sich ja auch mal überlegen, ob die Anschuldigungen der Frau nicht wesentlich dazu beitragen, daß tatsächlichen Opfern sexueller Übergriffe nicht geglaubt wird."
Ich glaube nicht, dass "zopf" sich irgendwas überlegt. Der/die ist vermutlich der Femen-Ideologie verfallen.
Sie haben mit dem Ausdruck "Schmutzkampagne" Recht!

Zur Meinungsbildung:

Hier mal ein Auszug aus dem Handelsblatt:
Die Mutter zweier Töchter und passionierte Surferin lebt und lehrt in Palo Alto. Neben ihrer Dozentinnentätigkeit arbeitet sie als Beraterin für Pharmaunternehmen, ihr Schwerpunkt ist Traumabewältigung. Ford gilt als glaubwürdig: Sie hat sich einem Lügendetektortest unterzogen und vertraute sich ihrem Ehemann in einer Therapiesitzung an.
Ihr Leben in Kalifornien sei ein „Neustart“ gewesen, sagt Ford, sie habe lange versucht, mit ihrer Erfahrung abzuschließen. Doch dass ihr Peiniger als höchster Richter über die Geschicke des Landes entscheiden soll, das könne sie nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren.

Typisch USA-Schlammschlacht,

Typisch USA-Schlammschlacht, wenn Argumente Fehlen. Dabei kann nichts rauskommen, weil diese Vorfälle soweit zurückliegen, dass keine glaubwürdige Erinnerung daran möglich ist.
MfG

Typisch USA-Schlammschlacht,

Typisch USA-Schlammschlacht, wenn Argumente Fehlen. Dabei kann nichts rauskommen, weil diese Vorfälle soweit zurückliegen, dass keine glaubwürdige Erinnerung daran möglich ist.
MfG

14:02 von Harald Kerkhoff

Das konnte man in letzter Zeit bei dem sogenannten "travel ban" immer wieder sehen, falls Sie sich noch erinnern können.

Diese Darstellung ist irreführend. Die Ausrichtung der rechtlichen und ethischen Werte der USA wollte Präsident Trump mit seinem Dekret bestimmen - und das Berufungsgericht hatte darüber zu entscheiden, ob das im Rahmen der föderalen Gesetzgebung ist.

15:11 von kleinermuck2012

Vorfälle soweit zurückliegen, dass keine glaubwürdige Erinnerung daran möglich ist.

Beim Täter, für den das eine beliebige Suffgeschichte war ...
Nicht beim Opfer, das das Trauma ein Leben lang mit sich herumträgt. Das kann sich meist an mehr erinnern, als ihm lieb ist.

@10:52 von zopf

Dem Kommentar kann ich mich vollumfänglich anschließen!

Siehe Bill Cosby, siehe Harvey Weinstein

Allen, die nicht glauben wollen, dass viele Betroffene eine Missbrauchserfahrung Jahre und Jahrzehnte nicht öffentlich machen, obwohl sie seither darunter leiden, schaue auf die Fälle Bill Cosby und Harvey Weinstein. Hier haben sich nach zögerlichem Beginn zahlreiche Betroffene zu Wort gemeldet. Inzwischen ermitteln die Gerichte.

Für die aktuelle Diskussion zu Brett Kavanaugh ist es zunächst einmal egal, warum es dieses lange Schweigen gibt. Belegt ist, dass es oft so dazu kommt. Und deshalb müssen die Vorwürfe auch mit so viel zeitlichem Abstand ernst genommen und überprüft werden.

@14:17 von StöRschall

"Verbrechen verjähren nicht."
Das gilt nur für Mord. Das heißt zwar nicht, dass die Verbrechen irgendwann ungeschehen sind - sie werden aber nicht mehr strafrechtlich verfolgt.

"Auch wenn versucht wird, Opfer kolkektiv die Schuld zu geben. Etwa indem behauptet wird, sie hätten früher sprechen müssen."

Es wird nicht versucht Opfern kollektiv die Schuld zu geben.
Die Glaubwürdigkeit von Ford wird in Frage gestellt, weil sich viele Leute anscheinend nicht vorstellen können, warum es so schwer ist über solch ein Erlebnis zu berichten oder Anzeige zu erstatten.
Ford wird daher von den Kritikern nicht als Opfer, sondern als Lügnerin gesehen. Ihr wird unterstellt sich die Vorfälle nur ausgedacht zu haben um einen unliebsamen Kandidaten abzuschießen.

Ich halte Kavanaugh aus vielerlei Gründen für völlig ungeeignet.
Was die Anschuldigung angeht gilt dennoch die Unschuldsvermutung.
Der Sachverhalt sollte so gut es geht aufgeklärt werden - im Interesse aller Seiten.

Der Mann ist aller Voraussicht nach unschuldig!

Unglaublich, dass dieses Thema immer wieder aufgegriffen wird und andauernd neue Finger auf den Mann zeigen.
Die Aussagen der Frauen sind nicht nur unbestätigt, sie sind widersprüchlich, können durch namhafte US-amerikanische Zeitungen durch deren Recherchen nicht mal plausibel gemacht werden und alles was man über den Mann weiß passt nicht zu einem lüsternen Partygänger der er angeblich gewesen sein soll.
Zusätzlich zu alledem gilt die Unschuldsvermutung.
Hier wird m.E. versucht einen weiteren konservativen Richter zu Verhindern. Ich hoffe, dass dieses Vorhaben scheitert.

@StöRschall

Sie gehen davon aus, dass der Mann schuldig ist und nennen ihn Verbrecher, die bisherigen Erkenntnisse sprechen aber eine andere Sprache.

Wollen sie von einem potenziell Unschuldigen also ernsthaft eine Schuldeinsicht einfordern?

14:10 von StöRschall

"Unfähigkeit zur Schuldeinsicht und keinerlei Reue.
Das zeugt von der besonderen Gefährlichkeit eines Verbrechers.

In dem Fall hat so einer vor höchster Richter zu werden.

Gott bewahre ... !"

Sie haben diesen Mann offensichtlich schon ohne jegliche Beweise verurteilt. Das zeugt von der besonderen Gefährlichkeit von einseitigen Stimmungsmachern wie Sie es sind, denen die Wahrheit voellig egal ist und die einfach auf andere einhauen nur weil sie auf der anderen Seite sind. Gott bewahre.

@Spoekenkieker

Bill Cosby und Harvey Weinstein sind wohl schuldig, es gab dafür echte Anhaltspunkte und glaubwürde Zeugen.

Zu Kavanaugh fehlt beides, die "Anklägerinnen" sind im höchstem Maße unglaubwürdig, und andere Indizien existieren nicht.

1982 - vor 36 Jahren...

Und jetzt, wo der Mann zum US-Richter werden soll, kommt die gute Frau damit heraus. Hat man sie gefunden? Es ist doch völlig klar, das es sich bei den Vorwürfen um ein politisches Spiel der Trump-Gegner handelt. Diese Vorwürfe haben nichts damit zu tun, ob der Mann jetzt als US-Richter geeignet ist oder nicht - es ist ein mieses Spiel.

Selektiv und verspätet

Es ist schon manchmal seltsam, was Frauen mittlerweile als sexuelle Belästigung ansehen. Auch sehr selektiv. Gefällt mir der Typ, dann wird die plumpeste Anmache als nett wahrgenommen, während der andere nur wegen seiner Nase nicht mal freundlich schauen darf. Wer sich als Opfer sexueller Bedrängung sieht, sollte dies zeitnah kundtun, und nicht erst, wenn jemand prominent oder anderweitig ins Gerede gekommen ist. Ausgenommen Minderjährige! Das hat dann immer ein Geschmäckle. Das einseitige Ausschlachten in den Medien bestätigt mir eher, worum es eigentlich dabei geht.

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