Ihre Meinung zu: Britische Autoindustrie: "Wir wollen im Binnenmarkt bleiben"

20. September 2018 - 19:01 Uhr

Die britische Autoindustrie schlägt Alarm: Der Brexit bringe in jedem Fall Verschlechterungen für sie. Im Interview mit tagesschau.de lobt der Verbandschef Hawes Binnenmarkt und Zollunion - und widerspricht der eigenen Regierung.

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Kommentare

Typisch zwar raus aus der EU,

Typisch zwar raus aus der EU, aber da noch drin und da vielleicht auch noch, ganz wie's gerade beliebt oder sonst wie passt? Ja soll das Rosinengpicke jetzt auf einer noch einseitigeren Ebene weitergehen? Das kann ja wohl nicht im Interesse der EU-Bürger sein. Oder ist genau das immer das auslösende Moment, dass etwas dann gemacht wird? Sieht ganz so aus.

20:14 von Hepheistos

Das kann ja wohl nicht im Interesse der EU-Bürger sein
.
das Interesse der EU Bürger (und übrigen Europa Bürger) sind ordentliche Zustände,
in denen alle, Mitglieder und Nichtmitglieder, miteinander zurechtkommen
und mit weniger EU Beamten, weniger EU Vorschriften, käme man bestimmt weiter

Britische Autoindustrie?

Es gibt noch eine Britische Autoindustrie?
Ich dachte das gehört alles Tata, BMW, Volkswagen und den Chinesen?

Die britische Autoindustrie ...

... spielt wirtschaftlich gesehen eher eine kleinere Rolle. Mit Deutschland ist das gar nicht vergleichbar.

Und? Die 1100 Lastwagen werden weiter rollen ...

Zitat: "1100 Lastwagen fahren alleine jeden Tag durch den Kanaltunnel, um britische Automobilwerke auszustatten. Europa ist unser größter Exportmarkt."

Und? Die 1100 Lastwagen werden weiter rollen ...

Dazu brauch man die EU fünf Mal nicht.

Je weniger die unfähigen EUkraten da reinpfuschen, desto besser für die Menschheit.

@Am 20. September 2018 um 20:14 von Hepheistos

Zitat: "Ja soll das Rosinengpicke jetzt auf einer noch einseitigeren Ebene weitergehen? Das kann ja wohl nicht im Interesse der EU-Bürger sein"

Ähm, doch: die deutsche Autoindustrie exportiert alleine netto 1 Mio. Autos nach GB pro Jahr. Die Franzosen unzählige Flaschen Wein und Champagner.

Aber ich nehme an, dass die unfähigen EUkraten in Brüssel auch diese Arbeitsplätz gefährden werden, um politische Zugeständnisse von freien Ländern zu erpressen.

Britische Autoindustrie: "Wir wollen im Binnenmarkt bleiben"

Ein bischen spät merkt jetzt die britische Autoindustrie die Nachteile, die bei einem Austritt von GB aus der EU die Folge wären. Deutschland kann den Brexit wahrscheinlich gut verkraften, aber GB sicher nicht.
Und die Hauptstreitpunkte konnten auch jetzt beim Gipfel in Salzburg nicht annähernd ausgeräumt werden. Es ist aber nur noch wenig Zeit bis zum endgültigen Brexit im Frühjahr nächstes Jahr. Also, welchen Einfluss hat die britische Automobilindustrie noch?

20.23Axtos - Gibt es noch eine Britische Autoindustrie

Aber ja. Die Eigentümer haben sich gewandelt, aber es arbeiten deutlich mehr als eine Million Arbeitnehmer in der Auto- und Zulieferindustrie. Wenn es nicht zu einem geordneten Brexit käme, muss man davon ausgehen das weit mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze verloren gingen.

Da kann ich helfen!

Zitat: ""Wir wollen im Binnenmarkt bleiben"

Einfach einen Vertrag aufsetzen, nicht länger als eine Seite: "Wir das Vereinigte Königreich, Italien, Deutschland, Frankreich ... etc. erklären uns feierlich dazu bereit, keine gegenseitige Zölle und keine Einfuhrbeschränkungen mehr auf gegenseitige Im- und Exporte zu erheben. Wer dies trotzdem tut, ist doof.

Gez. John Smit, Jean Pierre, Franz Müller, Pablo Gacires, etc."

Mehr brauch man dazu nicht, so oft die EU den Europäern auch noch weiß machen möchte, dass man den unnötigen, bürokratischen Apparat in Brüssel und Straßburg zu etwas anderes bräuchte, als Staatsbanketts abzugeben.

um 21:02 von Bote_der_Wahrheit

"Dazu brauch man die EU fünf Mal nicht."
Sie meinen in ihrem unqualifizierten Kommentar sicher, dass die EU GB nicht braucht. Und die jetzigen 1100 Lastwagen, die die nötigen Teile nach GB bringen, werden bestimmt wesentlich weniger, wenn GB die anfallenden Zölle nicht mehr bezahlen kann.

@Am 20. September 2018 um 21:05 von pkeszler

Zitat: "Ein bischen spät merkt jetzt die britische Autoindustrie die Nachteile, die bei einem Austritt von GB aus der EU die Folge wären."

Was genau hat ein gemeinsamer Binnenmarkt in Europa mit der EU zu tun?!

Zitat: "Deutschland kann den Brexit wahrscheinlich gut verkraften, aber GB sicher nicht."

Sie meinen tatsächlich, die dt. Autoindustrie kann es verkraften, wenn der Netto-Export von 1 Mio. Autos nach GB einbricht?

Sie scheinen sich wenig mit der Automobilindustrie und Handelsbeziehungen auszukennen.

Man könnte jetzt hämisch

Man könnte jetzt hämisch reagieren, aber es ist ernst. Die lächelnden Euroskeptiker, die mit Lügen und Betrügen, ein ganzes Volk vorgeführt haben, sind momentan die Papyrus Sieger. Das Erfolgsmodell EU, gerade von Populisten gehasst und beschimpft, geht gestärkt aus den Brexit Verhandlungen hervor. Besser wäre eine erneute Abstimmung.

@Am 20. September 2018 um 21:15 von pkeszler

Zitat: "Sie meinen in ihrem unqualifizierten Kommentar sicher, dass die EU GB nicht braucht. Und die jetzigen 1100 Lastwagen, die die nötigen Teile nach GB bringen, werden bestimmt wesentlich weniger, wenn GB die anfallenden Zölle nicht mehr bezahlen kann."

Wieso sollte GB denn diese Zölle bezahlen?

Um einen gemeinsamen Binnenmarkt einzurichten, braucht man die EU fünf Mal nicht.

Was glauben Sie, wie schnell die Autolobby in London auf der Matter steht (bzw. in Berlin, damit die dt. Regierung in London vorspricht), wenn dt. Autofirmen im Gegenzug - so wie es auch im Artikel steht - 3300 EUR / Fahrzeug bei einem Netto-Export von 1 Mio. Autos an Zöllen zahlen muss.

Die EU hilft den multinationalen Groß-Konzernen

Die EU hilft, mit ihren ganzen Vorschriften, den multinationalen Großkonzernen.

Die kleinen haben gar nicht den Verwaltungsapparat alle Regeln zu befolgen.

Ich bin dafür, dass auch Deutschland aus dem Über-Regulierungs-Verein austritt.

Es gibt sicher auch andere Möglichkeiten das friedliche Miteinander der Staaten in Europa zu sichern.

Die britische .....was ? Schreibfehler?

Es gibt quasi keine britische Autoindustrie mehr nach der Vernichtung von Rover damals (Mitte der 90-er herum?) - dem letzten Hersteller mit ansatzweise Großserienfertigung.
Seither nur noch kleine Nischenhersteller wie Morgan und einige Zulieferer.
Britische BMW-Werke, etc. ist keine britische Autoindustrie, sondern Deutsche mit einer (noch) EU-Niederlassung in GB.

Was da also "Alarm" schlägt ist ein ganz kläglicher Rest / Schatten dessen was es mal war.

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