Ihre Meinung zu: Nach neuen US-Zöllen: China wirbt für Freihandel

19. September 2018 - 8:36 Uhr

Während US-Präsident Trump den Handelsstreit weiter anheizt, hält sich China mit direkter Kritik zurück und umwirbt internationale Investoren. Die deutsche Wirtschaft sieht immer größere Risiken.

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Kommentare

USA

Nun sollte sich jeder mal starke Gedanken machen: Einerseits behauptet USA man sei Verbündeter und toller Partner, andererseits zerstört man bestehende Geschäftsverhältnisse, die Betonung liegt hier bei bestehende. Wie kann man jemandem trauen bzw. in diesem einen Partner sehen, welcher sowas tut und gar damit auch erpresst?

China soll endlich USA mit Electronic Embargo belegen

Die CEO´s werden vor Zorn
Trump schon an der Gurgel packen.

Ruckzuck wäre Ruhe im Weißen Haus
und die Welt atmet wieder auf.

Handelstreit

Wenn Käufer doppelt und dreifach für ein Produkt zahlen können und wollen, dann sollte es keine Einwände geben. Es ist jedem offensichtlich das China nur um ein Bruchteil an Kosten produziert, als anderswo. China und USA sind stärker wirtschaftlich voneinander abhängig, als das die es selber wahr haben wollen.

Freier Welthandel

Ich hoffe, dass man in absehbarer Zeit alle Zölle und Handelshemmnisse abbauen kann. Nur freier Welthandel ist fair gegenüber allen Marktteilnehmern. Leider verdienen die USA Milliarden durch die exorbitanten Zölle, auf Kosten der Verbraucher.

Trump is the man!

Wie war doch gestern hier irgendwo als Nebensatz zu lesen:

>> Mats Harborn von der Europäischen Handelskammer, dem wichtigsten Lobbyverband europäischer Firmen in China, klagt: "Wir haben schon nach der ersten Runde der Sonderzölle gesehen, dass unsere Mitgliedsfirmen ihre Produktionsketten umstellen." Jedes Zehnte ihrer Unternehmen habe schon Produktion aus China abgezogen. "Dieser Trend wird sich nun fortsetzen." <<

Was Trump macht FUNKTiONiERT also! Nur hätte der Westen bereits vor 30 Jahren erklären sollen, dass jedes Unternehmen das Recht hat seine Produktion ins Ausland zu verlagern, dass es dann aber mit 100% Importzöllen auf diese Waren zu rechnen hat.

Ausgerechten . .

Ausgerechnet das extrem protektionistische China will jetzt freien Welthandel?
Woher kommt denn der Sinneswandel?
Doch nicht etwas angestoßen von H. Trump???
Das ist eine gute Gelegenheit für China die internationalen Patente und den internationalen Gebrauchsmusterschutz anzuerkennen.
Und statt Dumping faire Geschäfte zu machen.

Theorie und Praxis.

Wenn sämtliche Importe der USA aus China mit Zöllen belegt sind, was macht Amerika dann..... Auch jetzt wächst das amerikanische Handelsdefizit mit China stetig weiter. Anscheinend können die Zölle gar nicht so schnell gesteigert werden. Dabei sind die chinesische Zölle auf amerikanische landwirtschaftliche Produkte sehr problematisch. Es werden jetzt von China neue Nutzflächen für Soja und Korn erschlossen, in Ostsibirien, Brasilien, Argentinien und Zentralasien. Amerika ist dabei langfristig seine Agrarexporte zu verlieren. Und China hat wohl seine Lektion gelernt nicht abhängig zu sein von Agrarimporte aus einem Land.

08:53 von KowaIski

Nur freier Welthandel ist fair gegenüber allen Marktteilnehmern.
.
Fair
-
was verstehen sie unter fair ?
wenn aufgrund von Hungerlöhnen, Kinderarbeit oder fehlendem Umweltschutz,
Produkte billiger auf den Markt kommen.
Sind nationale Erwägungen wie die Sicherung eigener Arbeitsplätze unfair ?

Meine chinesischen Aktien

Meine chinesischen Aktien simd heute um ca. 10 % gestiegen.

Am 19. September 2018 um 09:20 von guggi

Dass, was Trump macht, wird bald die Preise in die Höhe treiben. Leidtragende werden die sein, die nicht so viel Geld auf ihren Konten haben. Schaut man sich dann noch die Entwicklung der Energiepreise an, dann verheißt das nichts Gutes. Und wieder einmal wurde nicht aus der Geschichte gelernt.

Dem stimme ich zu

das ist ein sehr produktiver kommentar
und er hat recht,wie sollen sie SO partner sein?

Am 19. September 2018 um 09:42 von friedrich peter...

Vergessen Sie nicht, die Nutzflächen, die China bereits in Afrika gekauft hat und noch vorhat zu kaufen. Zur Bearbeitung werden chinesische Landmaschinen, LKWs etc. dorthin gebracht.

@Trump is the man! 8:20 von guggi

Konnte mir bei ihrem Leitsatz ein teuflisches Grinsen nicht verkneifen.
Besonders dieser Satz:
'Was Trump macht FUNKTiONiERT also'

Derartige Fehlsichtigkeit kann keine Brille mehr ausgleichen.
Eine Frage:
Warum hat er dann Apple von den Zöllen ausgenommen?
Ich antworte der Einfachheit halber auch gleich:
Weil ihm andernfalls das angebliche 'Funktionieren'
gleich um die wirtschaftlichen Ohren geflogen wäre.

Der Mann ist als POTUS schon gegessen,
er weiss es nur noch nicht.
Ihm hilft eigentlich nur noch ein Krieg.
Und das wollen wir doch alle lieber nicht hoffen.

Handelsstreit USA/China

Wenn Trump auch noch den Rest der China-Importe mit Zöllen belegt hat, dann geht ihm die Munition gegen China aus. Die, durch die Zölle steigenden Konsumentenpreise in den USA werden den (Trump) Wähler bestimmt nicht jubeln lassen.
Trumps Wunschtraum für 2020 (Wiederwahl)
kann er sich dann abschminken.
Eins ist sicher: China kann mehr weg stecken als die USA - schon alleine wegen der unterschiedlichen Regierungsformen.
China mit Zöllen in die Knie zu zwingen ist eine Illusion.

Zur Entschärfung des

Zur Entschärfung des Konfliktes könnte China schon mal die Vorschrift abschaffen, dass alle Firmen mehrheitlich chinesische Anteilseigner haben müssen.

Am 19. September 2018 um 08:53 von KowaIski

Zitat:
"Nur freier Welthandel ist fair gegenüber allen Marktteilnehmern."

Freier Welthandel ohne Schutzzölle funktioniert nur bei gleichen sozialen Standards. Wer freien Welthandel ohne vorher definierte Auflagen propagiert, sollte auch sagen, dass er für die sozialen Standard und dem Lohnniveau der Billiglohnländer weltweit eintritt.

10.01 birdycatdog . China und Afrika.

Sie haben recht birdycatdog. Und dies wird auch die EU Agrarexporte nach Afrika weh tun. Danke für den Hinweis.

@birdycatdog

Da stimme ich Ihnen durchaus zu. Trotzdem ist das besser als tatenlos zuzusehen wie der Westen deindustrialisiert wird. Die USA und Europa haben aus dem drittewelt Land China einen kaum noch zu beherrschenden Rivalen gemacht. Die weitere Stärkung Chinas durch Technologie und Industrietransfer gehören umgehend gestoppt. Wie gesagt, das hätte vor 30 Jahren unterbunden gehört.

@friedrich peter

Ihr Post unterstreicht die wirkliche Problematik. Die USA waren noch vor 30 Jahren größter Güterproduzent der Welt. Heute sind ihre Hauptexportgüter Agrarprodukte. Die Deindustrialisierung hätte vor 30 Jahren unterbunden gehört. Trump versucht zurecht, wenn auch vermutlich zu spät und zu einseitig (Überregulierungen z.B. gehören massiv abgebaut) diesen Vorgang zu stoppen.

Lustig! Das hätte man auch

Lustig! Das hätte man auch nicht gedacht, dass ausgerechnet China einmal für den offenen Freihandel skandiert! Naja, man weiß ja wie die Chinesen das meinen, Freihandel mit allem für sie, aber Freihandel mit den jeweiligen 'Einschränkungen' für alle anderen, die nur ein Paket nach China schicken wollen. Wie ernst will man diese Chinesen eigentlich noch nehmen, trotzdem läßt man die immer mehr gewähren, vor lauter Angst, man könnte ein Geschäft mit ihnen verlieren, was sich meist hinterher als viel kleiner als erwartet oder glaich als Nullnummer mit Draufzahlen herausstellt. Aber man kennt ja die alte Karikatur von dem Kapitalisten, der schon unter dem Galgen stehend, als letztes Geschäft, noch dem Henker den Strick verkauft, mit dem er dann aufgehängt wird. Nur ist der Henker mittlerweile selber zum größten Kapitalisten geworden. Aber was soll's. Weitermachen!

Ein politisches System das

Ein politisches System das wie in China eine hierarchisch geführte Autokratie ist, wird den meisten Wirtschaftssystemen auf der Welt überlegen sein. Die westlichen Demokratien haben durch ihre langen politischen und bürokratischen Entscheidungsfindungen erhebliche Nachteile in Bezug auf die Schnelligkeit. Auch die chinesische Währung kann vom Staat manipuliert werden um wettbewerbsfähiger zu sein. Hochtechnologische Firmen werden mit Hilfe des Staates aufgekauft.
Wir wären nicht gut beraten, wenn wir uns zu weit in Richtung China öffnen und somit in große Abhängigkeit geraten würden.
Die USA zieht wahrscheinlich jetzt gerade die Notbremse.

China wirbt für Freihandel

Durch das gemeinsame Manöver mit den Russen haben sich die Chinesen selber ins Knie geschossen. Wenn der Trump die Idee mit den Zöllen aufgibt, dann legen es die Chinesen aus, als wenn er aufgrund der Kriegsspiele kalte Füße bekommen hätte. Dem Trump seine Antwort wie so aussehen, dass er alle chinesischen Importe mit Steuern belegen wird. Selbst in der Demokratischen Partei gibt es mittlerweile "Tauben", die sich nicht von China erpressen lassen wollen.

@ 10:43 von guggi

"Die USA und Europa haben aus dem drittewelt Land China einen kaum noch zu beherrschenden Rivalen gemacht"

Was für eine imperialistischen Sichtweise. Der Rest der Welt darf sich bloß nicht entwickeln, damit unser Wohlstand nicht gefährdet wird. In Afrika funktioniert das ganz gut. China hat die fesseln abgeschüttelt

Lustig lustig

Es ist schon erstaunlich, dass so viel Leute an amerikanischen Gerechtigkeit glaubt. Hollywood mit dem amerikanischen Helden Taten ist schon eine Macht die mann nicht unterschätzen sollen.

@ 10:43 von guggi

"Heute sind ihre Hauptexportgüter Agrarprodukte"

Die Hauptexport sind heute Internetdienste

Naja

Was für China spricht ist, dass sie ganz offen eine menschenverachtende diktaturähnliche Regierungsform genießen.

Sie behaupten nicht das freiste Land überhaupt zu sein, gleichzeitig aber auch eins der übelsten Rassismus uns Sexismus Probleme haben in der sogenannten zivilisierten Welt.

Ich finde den Schurken der dazu steht ein Schurke zu sein wesentlich sympathischer als den Schurken der behauptet der Heiland zu sein.

Zollstreit

Die USA mit einem Präsidenten Trump sind niemandem mehr ein Partner. Deshalb ist es dringend geboten, dass Partnerschaften gegen die USA geschlossen werden. Freihandel und Globalisierung müssen verteidigt werden und dies mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Angst vor einer Weltwirtschaftskrise ist ein schlechter Berater. Es ist besser die Nationen der Willigen steuern diese Krise, als das sie vom Populisten Trump herbei geführt wird und wir jammern weiter und erheben lediglich den mahnenden Zeigefinger.

Zollstreit

Die USA mit einem Präsidenten Trump sind niemandem mehr ein Partner. Deshalb ist es dringend geboten, dass Partnerschaften gegen die USA geschlossen werden. Freihandel und Globalisierung müssen verteidigt werden und dies mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Angst vor einer Weltwirtschaftskrise ist ein schlechter Berater. Es ist besser die Nationen der Willigen steuern diese Krise, als das sie vom Populisten Trump herbei geführt wird und wir jammern weiter und erheben lediglich den mahnenden Zeigefinger.

Welthandel?

Amerika ist dabei die bestehende Struktur des Welthandels ernsthaft zu beschädigen!

Das sollte als Weckruf für die europäische Wirtschaft dienen, und man sollte entsprechend darf reagieren!

Die bereits bestehenden "anderen" Wirtschaftszonen werden sich weiterentwickeln und stärker im Welthandel agieren.

Wie Amerika darauf reagieren wird, wenn der "$-als Leitwährung" ins wanken kommt, kann sich jeder selbst ausmalen.

Noch reagiert China besonnen, aber was passiert, wenn Amerika "die rote Linie" überschreitet?

@guggi - Trump is the man!

Das was die USA an Waren exportiert
sind eigendlich nur Penuts im vergleich zu dem des US Binnenmarktes.

Nur die Evolution von Außen verändert etwas
in Punkto Technologien.
Das Problem was man in den USA hat ist die
Waren aufgrund von Normen nicht für den Weltmarkt exportfähig sind :-)

Fast jeden Tag neuen Zölle,

Fast jeden Tag neuen Zölle, das ist eine ideale Umgebung für täglich neue Kurshöchststände an der Börse.
-
Freie Marktwirtschaft und so....

Kommentar zu Werner40 10:22

"Zur Entschärfung des Konfliktes könnte China schon mal die Vorschrift abschaffen, dass alle Firmen mehrheitlich chinesische Anteilseigner haben müssen."
Diese häufig zitierte Regelung gehört ins Reich der Legenden. Auflagen bzgl. mehrheitlich chinesischer Anteilseigner gelten nur in strategisch wichtigen Branchen.

Darstellung: