Ihre Meinung zu: Nach dem Brexit schließt BMW kurzzeitig Mini-Werk in Oxford

18. September 2018 - 17:18 Uhr

BMW bereitet sich auf den Brexit vor: Gleich nach dem Austritt Großbritanniens soll das Werk für den Mini im englischen Oxford für vier Wochen geschlossen werden. Das soll den Standort sichern.

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Kommentare

DE-Automobilmarken verlassen GB__ wie war es vor der EU ?

So ein Quatsch, . . . … . gab es denn vor der "Glorreichen EU", die uns hier nur doppelte Lebenshaltungskostenpreise entgegen den unverändert gebliebenen Löhnen/Gehältern (excl. Manager, Politiker_ jedes Jahr 500 € +2800 € Rentenzuschuss allein f Parlamentarier & Unternehmer) für alles zur DM hin beschert hat, denn nicht ebenso Fabriken im Ausland?

Noch schlimmer heute. . . jedes Jahr "Sanktionen" , die kein Firmenumdenken, sondern stets Arbeiterentlassung bedeuten.
Und die jährl. Unsummen an vielfälltigen staatl. Kindersubventionen sind dann somit nur logischer Weise für die Arbeitslosen der Zukunft gedacht ?

Besser wäre aber den Standort

Besser wäre aber den Standort nicht zu schließen und dadurch nicht zu sichern, sondern die Produktion nach Deutschland zu holen. Ansonsten werden die Briten sich bestimmt hinterher was einfallen lassen, um BMW irgendwie abzukassieren. Aber man weiß ja, wie oft Manager erst Entscheidungen treffen und dann hinterher erst überlegen, was gut für ihren Laden wäre. Sind da eigentlich auch Engländer bei BMW im Voerstand?

Nach dem Brexit schließt BMW kurzzeitig Mini-Werk in Oxford....

Wieder so ein Artikel,der den Zusammenbruch
nach dem Brexit beschwört.Man hat das Gefühl,daß das so sein muß,auf keinen Fall darf es anders sein.

Könnte es nicht sein,daß man hier davor Angst hat,daß britische Unternehmen nach dem Brexit,geschützt vor der deutschen Exportstärke aufstreben könnten ?

Die deutschen Unternehmen...

... werden Brüssel schon einnorden, damit ihre Geschäfte ungestört weitergehen können.

"Mini" ist eh zu fett geworden...

Hallo ts.-de ... nun macht doch mal "halblang" mit angeblichen "Horror-Brexit-Szenarien"...! Sollte künftig die Produktion von "BWW-Minis" aus GB teurer werden, betrifft das in erster Linie die BMW-Haupteignerfamilie Quandt... die sich gewiß zweimal überlegen (bzw. das BMW-Management), ob sie einfach die Preise anheben und den Absatz reduzieren... Während andererseits aber durch VK-Preiserhöhungen (und steuerliche Ertrags-Umschichtungen) u.a. auch die engl. BMW-Werker evt. endlich höhere Löhne erhalten... eigentlich genau das, was Brexit-Befürworter sich von der Loslösung aus der EU erwarten... statt als Normalo immer nur für irgendwelche politischen "Grillen" von EU-Politikern draufzuzahlen...

Was für ein Unsinn. Mini ist

Was für ein Unsinn. Mini ist ein hochpreisprodukt fpr wenige hippe leute. Die fahren mini, statt corsa, weil sie es können. Lassen die sich ihr luxusauto wegen drei Euro mehr nehmen? Bestimmt nicht.

Spitit of Freedom...

Okay - "United Kingdom = Great Britain" hatte früher mal eine propere Autoindustrie mit stolzen Marken für Luxuskarrossen und kernige Sportwagen... bis Margaret Thatcher kam und nicht nur die Autoindustrie platt machte... zugunsten einer sehr einseitig-anfälligen Börsen-Wirtschaft ... mit einer Zockerbude (London-Bourse), der nun die Muffe saust, weil plötzlich wieder reale Wirtschaftsergebnisse wichtig sind.
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Ich aber (immerhin gelernter VWL-er) bin mir sicher, daß GB den (vielleicht holperigen) Übergang vom EU-Mitglied zum wieder eigenständigen Staat gut schaffen wird. Mit oder ohne "Mini" oder gar die "Spirit of Ecstasy" auf dem Autokühler...

re bernd kevesligeti

"Könnte es nicht sein,daß man hier davor Angst hat,daß britische Unternehmen nach dem Brexit,geschützt vor der deutschen Exportstärke aufstreben könnten ?

Erstens, wie sollen denn britische Unternehmen vor der deutschen Exportstärke geschützt werden, wenn die britische Regierung selbst die Zollunion beibehalten möchte?

Zweitens, Muss man denn aus der EU raus, um konkurrenzfähige Produkte zu entwickeln? Warum soll das nach dem Brexit leichter sein als vorher? Warum macht man das in Zukunft statt jetzt schon?

@Bernd Kevesligeti - Es geht doch darum

- bei der gesamten britischen Wirtschaft übrigens - dass die Herstellung britischer Produkte stark von Zulieferern aus der EU abhängig ist; es fallen keine Einfuhrbürokratie und keine Zölle an. Das ist doch der Sinn des gemeinsamen Marktes und funktioniert zwischen allen EU-Mitgliedern genauso.

Großbritannien importiert überdies große Mengen Nahrungsmittel aus der EU. Wenn diese LKW-Transporte durch den Zoll müssen, werden die Lieferketten drastisch unterbrochen, zumal sich GB an den Häfen noch nich einmal auf eine Brexit-bedingte LKW-Abfertigung vorbereitet = unberechenbare Nachschublieferungen durch lange Wartezeiten am Zoll und verdorbene Ware. Bisher basierten diese Transporte auf dem just-in-time-Lieferprinzip, d. h. die Ware kommt, wenn sie gebraucht wird = kein/e aufwändige/r Lagerbedarf/Lagerkosten und immer alles frisch.
Entsprechendes gilt für die ganze Produktion des Landes.

Und das ist nur eins der vielen Brexit-Probleme, die GB nicht oder viel zu spät bedacht hat.

re zwicke

"Ich aber (immerhin gelernter VWL-er) bin mir sicher, daß GB den (vielleicht holperigen) Übergang vom EU-Mitglied zum wieder eigenständigen Staat gut schaffen wird."

Ist das jetzt reine Glaubenssache?

Ich frage nur, weil Sie vorher noch emsig die De-Industrialisierung Großbritanniens beklagt haben.

re von Kokolores

Aber warum denn diese Abhängigkeit ? Nahrungsmittel könnten doch auch in GB produziert werden,würde übrigens mehr Jobs bringen.
Und keine Zölle,ja daß nützt den Exportstärksten,etliche Südländer haben bis zu 25 Prozent ihrer Volkswirtschaft verloren.Durch beggar the Neighbour.Auch ein Grund der Staatsverschuldung.

re von karwandler

Sie wissen um die Funktion des EU-Binnenmarktes.Wem er am meisten nützt,daß wiederspiegeln doch die Medien,gerade in der Reaktion auf den Brexit.Und was die Tory-Regierung anstrebt ist die eine Sache.Es kommt darauf an die Chancen des Brexits zu nutzen.Innerhalb der EU können Länder nur die "innere Abwertung" vornehmen um Konkurrenzfähigkeit herzustellen.Das heißt Agenda-Politik,Arbeit billig und wohlfeil machen.

@Zwicke: Wunschdenken kann nüchterne Analyse nicht ersetzen

Die Produktion des Mini ist heute in eine Lieferkette eingebunden, in welcher eine Kurbelwelle gleich 4 mal den Kanal überquert. Dennoch oder gerade deswegen erschafft sie ein kosten- und absatz-optimiertes Produkt. Die Unterbrechung dieser Supply Chains schafft nur Verlierer.

Margaret Thatcher hat nicht die Auto-Industrie plattgemacht, sondern unrentable Industrien vom Subventionstropf genommen. Ein Großteil des produzierenden Gewerbes war aufgrund seiner Verkrustungen schlicht nicht mehr wettbewerbsfähig. Das wird nicht besser durch den Brexit.

"Ich aber (immerhin gelernter VWL-er) bin mir sicher, daß GB den (vielleicht holperigen) Übergang vom EU-Mitglied zum wieder eigenständigen Staat gut schaffen wird. "

UK ist und war ein eigenständiger Staat, der heute Zugang zu einem Binnenmarkt von 507 Mio. Konsumenten hat. Wie das ohne den besser werden soll, ist Mystik, hat aber keine Verbindung zu ökonomischen Argumenten.

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