Ihre Meinung zu: Asylpolitik: Demos in Köthen und Köln

16. September 2018 - 21:16 Uhr

In Köln haben mehr als 12.000 Menschen für eine humane Asyl- und Flüchtlingspolitik und gegen eine Abschottung Europas demonstriert. Ganz anders der Tenor einer Demo in Köthen in Sachsen-Anhalt.

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Kommentare

Der Unterschied!

Die "bösen Rechten" lassen in Köln die überwiegend Linken demonstrieren ohne krawallverursachende Gegendemonstration.

...wie ist es bei einer Demonstration der Rechten?

Man merke den Unterschied!

Köln v. Köthen

Vielleicht sind die Menschen in Köthen einfach so schon unzufrieden, wegen zu wenig Jobs etc. und suchen einen Sündenbock und in Köln läuft alles gut?

Beispiel

Beispiel Türkei: Da gibt es mehr Flüchtlinge als in D und weder das türk. Volk, noch derjenige den man in der anderen Nachricht als Diktator abstempelt (weil er wohl gegen die Terror Organisationen mit einem Putsch von hunderten Toten und 40.000 PKK Opfern kämpft) haben ein Problem damit.

Schon seltsam

das von seiten der Politik (Bundesregierung=Volksvertreter) keine Agitation erfolgt.

Und die Moral von der Geschicht'?

Manche Leute in Deutschland sind eben gegen die Flüchtlingsaufnahme, manche (vermutlich die Mehrheit) dafür.

Diese Gruppen sind regional halt nur relativ stringent verteilt, deshalb meint jede Gruppe, die andere gibt es (fast) gar nicht.

Ihre Positionen werden aber im Bundestag in etwa korrekt widergespiegelt.

Es waren ja auch erst Wahlen.

Fuer dass hier in Köthen kann man sich nur fremdschämen

Fuer dass hier in Köthen:

https://www.tagesschau.de/inland/demos-koeln-koethen-101.html

In der Kleinstadt Köthen in Sachsen-Anhalt hat unterdessen eine Kundgebung begonnen, zu der mehrere rechte und zum Teil rechtsextreme Gruppen aufgerufen hatten - darunter das fremdenfeindliche Dresdner-Pegida-Bündnis. Auch AfD-Vertreter waren nach Köthen gekommen, darunter Ex-Fraktionschef André Poggenburg.

Hunderte Menschen zog es auf den Marktplatz. Viele Deutschlandfahnen wehten, auf Plakaten standen Aufschriften wie: "Wir wollen keine Messermänner". "Merkel muss weg"-Rufe ertönten. Redner kritisierten die Asylpolitik und machten Bundeskanzlerin Angela Merkel für die Todesfälle in Chemnitz und Köthen verantwortlich.

kann ich mich - auch wegen meinem Nachnamen der im Ortsnamen drinsteckt - nur fremdschämen. Ich habe irgendwie das Gefuehl, dass hier auch der Name von meiner Familie missbraucht wird. Dass hier sind nichts weiter als rechte Socken!!

Aber an Köln sage ich DANKE fuer dass hier

Aber zu Köln sage ich DANKE fuer dass hier:

https://www.tagesschau.de/inland/demos-koeln-koethen-101.html

Über 120 Initiativen, Organisationen, Vereine, Parteien, Wohlfahrtsverbände und die beiden großen christlichen Kirchen hatten zu der Kundgebung aufgerufen. Das Motto der Veranstaltung lautete "Köln zeigt Haltung".

"Wir stehen hier, weil wir nach wie vor für eine Flüchtlingspolitik im Geiste der Nächstenliebe eintreten, ein Gebot Gottes", sagte der Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, Rolf Domning. Im Geiste dieser Nächstenliebe "kann und darf es keinen Generalverdacht gegen Flüchtlinge geben, kein Jagen, keine Hetze, keine Angstmache". Christliche Werte dürften nicht durch rechtspopulistische Gruppierungen und Parteien missbraucht werden.

Wenigstens ihr stellt euch diesen rechten Socken entgegen. Auch ich sage: Humanität und Fluechtlingshilfe und die Menschenrechte kennen keine Obergrenzen!

Wer schweigt stimmt zu!

Das im betroffenen Osten der Republik mehrheitlich geschwiegen wird und die Straße den rechten Bevölkerungsaufhetzern überlassen wird lässt schlimmes befürchten.
Auch und gerade wenn immer wieder beteuert wird "wir sind hier im Osten nicht alle Rechts"!

ganz einfach

Fordern auf Kosten der Allgemeinheit ist natürlich einfach.

Sollen doch alle die sich so sehr für offene Grenzen aussprechen auch für die Kosten aufkommen.

An Ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen

Wenn bei den Demos von AfD zusammen mit diversen anderen rechtsradikalen Gruppen Plakate hochgehalten werden mit dem Text "Volksverräter absetzen" und dies vom Veranstalter nicht unterbunden wird ist klar, worum es in Wirklichkeit geht : nicht um den sinnlosen Tod eines Menschen, sondern allein darum, Menschen, die diesen Leuten poltisch missliebig sind, mit Begriffen wie "Volksverräter" aus der Gesellschaft auszuschließen. Jedem, der historisch nur ein bischen bewandert ist, sollte klar sein, wer mit welchem Ziel in diesem Land zuletzt mit diesem Begriff gearbeitet hat : die Verbrecher des Naziregimes. Wer heute mit diesem Begriff demonstriert, zeigt damit deutlich, dass er/sie mitnichten "besorgte/r Bürger/in" sondern aktive/r Nazi ist. Wohin deren verbrecherisches Wirken damals geführt hat, ist ja wohl hinlänglich bekannt.

Gut zu wissen,

dass es in diesem Land noch viele Menschen gibt, die nicht auf die Fremdenfeindlichkeit anspringen.

Ganz anders der Tenor einer Demo in Köthen

so ist das eben in einer Gesellschaft
unterschiedliche Auffassungen
so lange man die unterschiedlichen Auffassungen friedlich austrägt ….
auch in der Wortwahl !
fremdenfeindlich könnte man durch fremdenkritisch ersetzen

Plakat in Köthen

mit dem Slogan "Volksverräter absetzen"

Erstens ist das Nazisprech.

Zweitens die Aufforderung zum gewaltsamen Umsturz.

Die AfD marschiert dabei mit.

Seite der Humanität

Ich stehe auf der Seite der Humanität und bin dafür, dass wir Flüchtlinge aufnehmen, die wirklich in Gefahr sind.

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