Ihre Meinung zu: Bezahlbares Wohnen: Merkel und Seehofer betonen Bedeutung

15. September 2018 - 13:36 Uhr

Wohnen sei "die soziale Frage", sagen SPD-Ministerin Barley und CSU-Minister Seehofer unisono. Auch die Kanzlerin betont die Bedeutung des Themas. Das hat viel mit einem anstehenden Termin zu tun - und wohl auch mit einer Demo.

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Kommentare

Eigentum verpflichtet - Art. 14 GG

Ich bin wirklich der Meinung, dass genug Wohnraum vorhanden ist. Es gibt nur viel zu viel Wohnungsleerstand.
Unser Grundgesetzt schützt das Eigentum, sagt jedoch auch, dass Eigentum verspflichtet. Daher muss man meiner Meinung nach Eigentümer leer stehender Wohnungen in die Pflicht nehmen.
Ich könnte mir z. B. eine Wohnraumleerstandssteuer (tolles Wort) vorstellen für Wohnungen die länger als 6 Monate nicht vermietet werden. Es geht doch immer um's Geld. Viele Vermieter können es sich leisten, Wohnungen nicht zu vermiete. Wenn es aber etwas kostet, Wohnungen leer stehen zu lassen bin ich zuversichtlich, dass mehr vermietet wird. Und ich bin zuversichtlich, dass mit steigendem Wohnungsangebot sich auch die Mietpreise wieder normalisieren.

Was dabei

herauskommt bin ich echt gespannt.
" Der Bund werde bis 2021 fünf Milliarden Euro in den sozialen Wohnungsbau investieren und "damit einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass bezahlbarer Wohnraum für untere Einkommen zur Verfügung gestellt wird", so Merkel weiter. "

Was ist denn für Frau Merkel bezahlbarer Wohnraum für untere Einkommen ?, wie hoch ist der Preis und was versteht Sie unter unteren Einkommen.
Diese Definition wäre mal ganz wichtig.
Und wo sind den denn die ganzen Sozialwohnungen hin ?, die Zahlen ergeben eine Halbierung.

Das Baukindergeld von Herrn Seehofer ist auf keinen Fall für die unteren Schichten der Bevölkerung, das ist auch so ein falscher Ansatz.

Bin gespannt was dabei herauskommt, und zu welchen Zahlen man sich bekennt.
10 Euro pro Quadratmeter kalt ist keine Lösung für die unteren 50 Prozent der Bevölkerung.

Glaube an die Märkte

Seit dem Fall d s eisernen Vorhangs hat sich weltweit der nahezu religiöse Glaube an „die Märkte“ ausgebreitet. Und die Hohen Priester dieser Religion haben es geschafft, die Regierenden auf ihre Seite zu bekommen oder ihre Freunde an die Regierung.
Wie „die Märkte“ die Welt regeln hat man bei der Finanzkrise gesehen und sieht man auf einem Immobilienmarkt, aus dem sich der Staat als Anbieter von günstigigem Wohnraum mehr und mehr zurückgezogen hat.
Und dann gibt es noch Experten, die statt sozialem Wohnungsbau mehr Wohngld empfehlen um noch mehr Steuergeld in die Taschen der Investoren zu leiten. Das Baukindergeld werden sie sich auch einstecken.

AIRBNB = Wohnungen aufkaufen

Ohne viel Geld auszugeben, kann man mit einem einfachen Verbot oder Gebot schon viel erreichen: Immbolien-"haie" kaufen Wohnungen, renovieren sie (was auch immer darunter zu verstehen ist: verteuern sie?) und hoffen auf grosse Mieteinnahmen (es ist ihnen dann auch egal, ob etwas leer steht). Ähnliches passiert mit AIRBNB. (siehe Youtube)

Wieso tut die Politik nichts? Zu viel Denkarbeit? Zuviel "Eingriffe" in den sog. freien Markt?

Zudem zeigt sich die Rache des sog. Derivatehandels der Kommunen: Sie sind nun selbstverschuldet pleite und haben die Sozialwohnungen verkauft an oben genannte Immo-Haie. Gehts denn alles noch?

bla bla

meine Güte, jetzt muß gehandelt werden. Was soll denn dieses Geschwafel. Geld ist doch genug da

Unglaubwürdig

Das fällt denen ja früh ein.

Sozial scheint hier erst von Bedeutung zu sein, wenn das Prekariat dank Gentrifizierung nicht mehr die Ästhetik der Innenstädte stört und gefälligst eigene Ghettos außerhalb gebildet hatte.
Dann kann man dem Hund wieder einen Knochen hinwenden.

Vergessen!

Da hat wohl die Kanzlerin das Wichtigste die vergangenen Jahre vergessen.
Aber die selbsternannte Bildungskanzlerin steht ja auch da vor einem Scherbenhaufen.
Die Wirtschaft zu versorgen, ist die einzige Aufgabe, die diese Frau stets pflichtbewust erfüllt hat.

Die Zeit läuft ab

Die geprügelten Hunde fangen an zu jaulen.
Was doch anstehende Wahlen und sinkende Unfragewerte so alles anrichten können.
Nur mir fehlt der Glaube. Vernünftige Politik fängt an, sobald man an der Macht ist und nicht erst, wenn sie schwindet.
Deshalb, liebe CDU/CSU, verschwindet bitte ganz schnell aus der Regierungsverantwortung. Ihr könnt es nicht mehr, seid verbraucht, ausgelutscht und ziemlich realitätsfern geworden.

Ein ganz schneller Weg für

Ein ganz schneller Weg für mehr Wohnraum wäre, airbnb und andere Plattformen für Wohnraum zu verbieten. das würde zugleich reguläres Gastgewerbe stärken. Aber soclhe Schritte werden nur funktionieren, wenn sie schmerzhaft strafbewehrt sind.

Abriss von Fachwerk vs. subventionierter Neubau

Bei uns werden in ca. 15-20 km Entfernung von den Ballungszentren reihenweise Fachwerkhäuser abgerissen, weil trotz günstiger Mieten und guter Straßen-/ÖPNV-Vernindung keiner in ihnen wohnen möchte. Auch zu kaufen gibt es diese Häuser für wenige zehntausend Euro.

Die angebliche "Wohnungsnot" ist ein Bequemlichkeitsthema und Luxusproblem. In beliebten "Szenevierteln" ist es natürlich kaum möglich, eine tolle Wohnung günstig zu bekommen. Warum aber soll die Gesellschaft Wohnraum in Ballungszentren stark subventionieren, wenn doch ausreichend Leerstand vorhanden in unattraktiven Vierteln oder im Umland ist?

Wohnraum ist nur in

Wohnraum ist nur in Großstädten knapp und teuer. Dafür sind dort die Einkommen auch höher. Wer keine Miete zahlen will sollte Wohnraum kaufen. Es ist so günstig wie noch nie. Bei 2% Hypothekenzinsen kann ich, statt z.B. €8/m² und Monat ( 8X12X50) mir auch eine Wohnung für € 4800/m² zu gleichen Kosten ( Miete = Hypothekenzins ) kaufen .

Bezahlbares Wohnen:Merkel und Seehofer betonen Bedeutung.....

Und tun nichts dafür,sie legen sich nicht mit den Wohnungsunternehmen an.Zu nennen ist in diesem Zusammenhang,daß Zurückfahren des sozialen Wohnungsbaus gegenüber den achtziger und neunziger Jahren.Und auch der Verkauf von kommunalem Wohnungen an Wohnungsgesellschaften wie Deutsche Wohnen oder Wonovia.Allein in Berlin 2004 65.000 Einheiten.

Das bewegt Deutschland

Endlich mal eine Nachricht, die uns wirklich angeht und nicht immer nur unsinnige Debatten über Flüchtlinge. Ich wohne in Würselen und dort läuft gerade während ich das schreibe ein "Festival der Kulturen". Ein Beispiel von gelungener Integration in friedlicher und gemütlicher Atmosphäre.
Und hier wohnen die Asylbewerber in Häusern Mitten auf der Haupteinkaufsstrasse - kein Problem.
Das Thema gehört also zusammen.
Jetzt mit der Wohndebatte nehmen Politiker wieder nur das auf, was gerade am Notwendigsten erscheint. Wenn man etwas planen kann und muss ist es der Wohnungsbau. Ich war im Frühjahr in Wien und habe viele Häuser mit Infotafeln gesehen, dass dieses Haus sozialer Wohnbau ist. Jetzt verstehe ich das besser.
Warum ist das in Deutschland nicht auch möglich? Vermutlich weil Baulöwen und Immobilienfonds vor dem Wohl der Bevölkerung gehen.
Liebe Politiker - dann man die Ärmel hochgekrempelt und los gehts...
Bauen für bezahlbaren Wohnraum!

Eigentum ist Eigentum

Das Eigentum verpflichtet meint dass durch das Eigentum einer/mehrerer Immobilen Kosten entstehen für die man aufkommen muss.

Aber Eigentum ist nun mal Eigentum. Und ich bestimme was damit gemacht wird.
Resultat, ich habe nach mehreren sehr negativen Erfahrungen beschlossen NICHT mehr zu vermieten. Lieber nutze ich die Räumlichkeiten für uns selbst und der Rest lasse ich einfach leer stehen.

Und ja, wie swiss-redakteur um 13:54 schrieb:

"Wohnraum ist genügend vorhanden, aber die Ansprüche der Mieter an eine bezahlbare Wohnraummiete sind unverhältnismäßig. Für wenig Miete gibt es nun mal keine sonnige Südlage, Fahrstuhl, Parkettfußbodenheizung und unverbauten Blick ins Grüne. Bescheidenheit ist angesagt!" Und das ganze dann noch möglichst in Toplage.

Dem ist nichts außer meiner ausdrücklichen Zustimmung hinzuzufügen.

Wenn man Millionen Neubürger

Wenn man Millionen Neubürger ins Land holt und mit gerade fertiggestellten Wohnungen und Häusern zum Nulltarif versorgt, wird die Sogwirkung Deutschlands noch einmal verstärkt. Die schon vor der Flüchtlingskrise vorhandene Wohnungsknappheit hat sich nochmals enorm verschärft und führt - den Regeln des Marktes folgend - zu gewaltigen Mieterhöhungen.

Wer es glaubt ....

@14:14 von AbseitsDesMains...

„“““Bei uns werden in ca. 15-20 km Entfernung von den Ballungszentren reihenweise Fachwerkhäuser abgerissen, weil trotz günstiger Mieten und guter Straßen-/ÖPNV-Vernindung keiner in ihnen wohnen möchte. Auch zu kaufen gibt es diese Häuser für wenige zehntausend Euro.““““

Also das halte ich für ein Gerücht.
Gerade Fachwerkbauten stehen normalerweise unter besonderem Schutz und so einfach darf keiner ein Haus abreissen ohne neuen Wohnraum zu erstellen.

Leerstand

In meinem "Dorf", einem Stadtteil einer süddeutschen Großstadt, gibt es einige leerstehende Wohnungen, da die Eigentümer keine Lust auf Gerichtsstreitigkeiten mit unverschämten Mietern haben und da genügen schon wenige Fälle, die sich im Stadtteil herumsprechen!
Und wenn nun eine Zwangsabgabe auf leerstehende Wohnungen kommen würde, dann kann man diese auch leicht verkaufen, denn die Nachfrage ist weiterhin sehr groß.
Die Rechte der Mieter müssen ebenfalls auf den Prüfstand!

Woher nehmen, wenn nicht stehlen

@14:17 von Werner40

„““Wohnraum ist nur in Großstädten knapp und teuer. Dafür sind dort die Einkommen auch höher. Wer keine Miete zahlen will sollte Wohnraum kaufen. Es ist so günstig wie noch nie.“““

Sie sind ein Spaßvogel.
Wer sich die „teuren“ Mieten nicht leisten kann, wird wohl kaum eine Hypothek von einer Bank bekommen. Schon garnicht, wenn man Niedriglöhner, Zeitarbeiter oder gar Hartz IV Empfänger ist.

@AbseitsDesMains

"Bei uns werden in ca. 15-20 km Entfernung von den Ballungszentren reihenweise Fachwerkhäuser abgerissen, weil trotz günstiger Mieten und guter Straßen-/ÖPNV-Vernindung keiner in ihnen wohnen möchte. [...]. Die angebliche "Wohnungsnot" ist ein Bequemlichkeitsthema und Luxusproblem..." Am 15. September 2018 um 14:14 von AbseitsDesMains

Erstens will ich gar nicht wissen, in welchem Zustand diese "tollen" Fachwerkhäuser sind.
Zweitens: wo sind da Krippen, Kindergärten, Grundschulen, weiterführenden Schulen, Arbeitsplätze und womöglich noch Freizeitangebote für die Kinder?

Von unserer Wohnung aus in der Stadt erreichen wir mit dem Fahrrad in
- maximal 6 Minuten: Ärztehaus (zu Fuß 10 Minuten), Musikschule, Supermarkt
- maximal 15 Minuten: (früher Kindergarten), Grundschule, Freibad, Sportstätten für Nachmittagsaktivitäten
- maximal 20 Minuten: weiterführende Schule, Innenstadt, Rathaus

Alles Luxus, nur weil ich keine Schrottimmobilie in der Pampa für Tausende von € kaufen will?

14:17 von Werner40

Genau das dachte ich auch gerade. Wem die Miete zu teuer ist der soll sich halt etwas kaufen. Die Zinsen sind noch niedrig.
Einfach die Gelegenheit am Schopfe packen.

Das ist ja bedeutent, wenn

Das ist ja bedeutent, wenn Merkel und Seehofer mittlerweile sogar schon bemerkt haben, dass diese Wohnungsmisere bedeutent ist. Fragt sich nur was die beiden so bedeutendes daran sehen? Wahrscheinlich die Möglichkeit für ihren Bekanntenkreis, der mit bedeutentem Privatvermögen an der Wohnungsmisere nun noch bedeutent mehr mitverdienen kann.

Wohnen sei "die" soziale Frage....

Es ist nur eine von vielen sozialen Fragen, Frau Barley....neben der exorbitant hohen Kinderarmut und beschämend niedriger Grunndsicherung etc.

Und das alles haben Sie und der Seeheimer Kreis zu verantworten.

Bezahlbares Wohnen: Merkel

Bezahlbares Wohnen: Merkel und Seehofer betonen Bedeutung
Als Politikdarsteller muss man sich vor nichts ekeln und das noch als Bedeutung betonen. Was haben die Bürger "Otto Normalverbraucher": Die höchsten Belastungen an Abgaben jedweder Art!

@14:08 von OlliH

"Deshalb, liebe CDU/CSU, verschwindet bitte ganz schnell aus der Regierungsverantwortung. Ihr könnt es nicht mehr, seid verbraucht, ausgelutscht und ziemlich realitätsfern geworden."

Und wer soll dann regieren? Dann bliebe ja nur noch eine Koalition der SPD, Grünen, FDP und AfD übrig unter der Führung eines BK Martin Schulz übrig. Hahahaha ....

re von werner40

"In den Großstädten sind die Einkommen auch höher" ? Dann erzählen Sie mal um wie viel ? Tarifverträge gelten doch sowohl für Stadt und Land.Und ihr Ratschlag,"wer keine Miete bezahlen will,solle sich doch Wohnraum kaufen",gehört doch ins Wolkenkuckucksheim.
Über den Wolken....

Höchstgrenze

Ich habe selbst schon vermietet und sage, dass ich stets eine bezahlbare Miete verlangt habe. Es geht nicht an, dass der Mieter dem Eigentümer innerhalb kürzester Zeit seine Wohnung finanziert.

Ich plädiere daher für eine Obergrenze für Mieten je nach Baujahr und Ausstattung. Es gibt örtliche Vergleichsmieten (Mietspiegel) und im privaten Wohnungsbau dürfen die Mieten nicht höher sein, als 25 % über die ortsüblichen Mieten in Anlehnung an Mieten für den sozialen Wohnungsbau.

@14:17 von Werner40

"Wer keine Miete zahlen will sollte Wohnraum kaufen. Es ist so günstig wie noch nie."

Stimme Ihnen zu!

Übersehen Sie aber nicht, dass die Grundstückspreise, die Baupreise und Immobilienpreise aufgrund der Niedrigzinspolitik erheblich gestiegen sind. Und diese Tatsache fressen die niedrigen Zinsen wieder auf. Ein Teufelskreis!

Sobald der Zins wieder steigt, fallen auch die Preise auf dem Immobilienmarkt.

seltsamer Titel

Ich wundere mich über Ihren Titel: "Wird Wohnen das Wichtigste?" Sollte es das nicht schon längst sein? Das Recht auf Wohnen zählt als elementares Menschenrecht ("Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 und in dem von Deutschland ratifizierten UN-Sozialpakt von 1966 (seit 1976 in Kraft)." Ich wundere mich nur, warum unsere Volksvertreter so lange gebraucht haben, das zu bemerken...

REALETY CHECK

... und das ist bereits eine Preiskategorie die für die MEISTEN! weder machbar ist, geschweige denn ohne "Lebenseinschnitte". Noch dazu das "platt-machen" von lebendigen, durchmischten Vierteln für den X-ten Lifestyle-Bunker. Sozialblasen blubbern überall!

@ 14:17 von Werner40

Arbeiten Sie bei einer Bank oder sind Immobilienmarkler?
Das ist ein schöner Vorschlag von Ihnen! Kauf dir doch deinen Wohnung!
Das mag vielleicht auf dem Land funktionieren.
Aber bei Ihrer Rechnung muss ich die Hände über dem Kopf zusammen schlagen.
Erklären Sie einem Mindestlöhner, einem in Zeitverträgen stehenden, einem wie es so schön heißt "Minderbeschäftigten", das er sich eine Wohnung für knapp 250.000€ kaufen soll.
Selbst wenn er die mit 600€ im Monat abzahlen will ist er Minimum 35 Jahre damit beschäftigt (Zinsen noch gar nicht mal nicht eingerechnet!).
Klar ist die Rechnung logisch. 600€ x 12 Monate x 40 Jahre sind fast 290.000€.
Dafür bekommen Sie aber nichts mehr!
Es sei denn, Sie möchten jeden Tag mit Ihrem Auto 2 Stunden zur Arbeit fahren, hin und zurück (30 Cent-Pauschale).
Die Agentur für Arbeitslosenverwaltung hält das für zumutbar. Leiharbeitsfirmen auch.
.
Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum!
Wohnraum darf kein Spekulanten-Objekt werden!
Es gibt auch Schwache.

Lustige...

...Politiker haben wir... viel erzählen aber nix umsetzen... die meisten Menschen in Deutschland arbeiten schon fast nur fürs wohnen, bis zu 2/3 des Lohnes gehen einigen dabei „flöten“... bei den hohen Mieten generiert man Armut, wenn am Ende des Monats kaum Geld über ist weil die Miete zu viel und zu hoch ist bleibt bei sehr vielen Menschen ein Restchen für „irgendwie“ zu „leben“ ... eine Schande... wie sagte mal Zappa: „Politik ist die unterhaltugsabteilung der wirtschaft“ .... und seit die spd keine spd mehr ist tut niemand was für die Menschen... wir leben in einer neoliberalen Welt ohne Gnade, Anstand und Moral... und jetzt?

@ 14:03 von lumo

"bla bla - meine Güte, jetzt muß gehandelt werden. Was soll denn dieses Geschwafel. Geld ist doch genug da"

Dann machen Sie doch bitte mal einen Vorschlag WIE gehandelt werden soll. Nutzer dr.bashir hat um 13:51 ja schon mal eine Ursachenanalyse geliefert, die durchaus was für sich hat. Daran könnten Sie z.B. anknüpfen, statt bla bla zu liefern ...

Was bitte ist "Baukindergeld"

Was bitte ist "Baukindergeld" für eine Erfindung?
Die, die es sich leisten können und überlegt haben zu bauen, in der glücklichen Lage sind Kinder zu haben, werden noch bezuschußt?
.
Wer kein Geld zum bauen hat, sollte nicht bauen.

Unsere

Eliten haben noch sehr wenigen Mächtigen/Besitzenden wehgetan und werden auch in Zukunft den guten Ruf behaupten.
Glaube doch niemand, daß Wohnraum entsteht, den sich ein Paketfahrer leisten kann.
Baukindergeld oder Leistungen für das Bauen als Subvention hat man für die Masse der Leute abgeschafft, das kommt auch nicht mehr.
---------
Morgen Leute wirds nichts geben
nur wer hat kriegt noch dazu
Mama hat das Leben euch geschenkt
das genügt wenn mans bedenkt
einmal kommt auch eure Zeit
morgen ist's noch nicht soweit.

@Werner 40

Sie sind lustig ...
Wessen Einkommen nicht mal für die Miete reicht, soll sich doch einfach Wohnraum kaufen.

Ich hab herzlich gelacht

@14:14 von AbseitsDesMains...

"Bei uns werden in ca. 15-20 km Entfernung von den Ballungszentren reihenweise Fachwerkhäuser abgerissen, weil trotz günstiger Mieten und guter Straßen-/ÖPNV-Vernindung keiner in ihnen wohnen möchte. Auch zu kaufen gibt es diese Häuser für wenige zehntausend Euro. Die angebliche "Wohnungsnot" ist ein Bequemlichkeitsthema und Luxusproblem."

Da haben Sie nicht unrecht. Andererseits ist es für Berufstätige, zumal solche mit Kindern, wichtig, eine gewisse Infrastruktur um sich herum zu haben. Einkaufen, Kindergarten, Schule, Arzt, Apotheke. Spolche Infrastruktur geht in entlegeneren Wohngegenden seit Jahrzehnten mehr und mehr den Bach runter.

Bauen günstiger machen

Anstatt mit Strafen und Steuern zu drohen, sollte man lieber das bauen günstiger machen. Seit Jahren gibt es immer neue Anforderungen an Neubauten, das können sich viele nicht leisten. Geringere Bausummen könnten aber viele finanzieren. Es will zwar niemand hören, aber viele können sich eher leisten, dass sie pro Jahr für Energie etwas mehr ausgeben müssen, als auf einmal einige 10 tausende von Euro in Sparmaßnahmen zu stecken. Es sollte jedem selbst überlassen sein, in welchem Standard er baut. In anderen Industrieländern mit geringen Anforderungen fallen die Häuser auch nicht alle zusammen.

@14:08 von OlliH

" ... liebe CDU/CSU, verschwindet bitte ganz schnell aus der Regierungsverantwortung. Ihr könnt es nicht mehr, seid verbraucht, ausgelutscht und ziemlich realitätsfern geworden."

Soweit, so gut, aber wer soll es denn richten? Die AfD z.B. hat außer "Ausländer raus" keinerlei Konzepte. Welche Partei also hat Ihrer Meinung nach die Fachkompetenz, die beklagten Verwerfungen am Wohnungsmarkt sachgerecht zu beseitigen?

Immer mehr Kinder leben in Notunterkünften

Laut einer Erhebung der berliner Sozialsenarorin Breitenbach im Juli leben allein in Berlin über 37.000 Menschen in Notunterkünften , 23 % davon sind Kinder .
In den Städten wird der Wohnraum für Menschen mit geringem / ohne Einkommen zum existenziellen Problem .
Die Antwort : "geht doch aufs Land " kann ja wohl kaum ernsthaft eine Lösung sein .
Gut , dass dies jetzt erkannt und angegangen wird .
Und es gibt zu hoffen , dass endlich mal wieder über ein wirklich existierendes Problem diskutiert wird .

Es ist doch wieder nur Symptombekämpfung

Vielmehr sollte über eine Begrenzung der Industrie und Gewerbefläche nachgedacht werden. Bei Begrenzung der Gewerbe- und Industrieflächen, müssten die Benannten ausweichen z.B. in ländlichere Gebiete und folglich würde die Bevölkerung sich nicht noch mehr in Ballungszentren konzentrieren. Und ja auch die staatlichen Einrichtungen müssten bei Machbarkeit diesem Trend folgen. Denn nicht jede Institution, Organisation und sonst was an Begrifflichkeiten, muss in Großstädten anwesend sein. Außerdem würde das zwangsläufig diese schlecht gestartete und noch schlechter ausführende Aktion der Digitalisierung in BRD fördern.

Abgaben für Industrie, Gewerbe und manch einem Dienstleister in und in unmittelbarer Nähe zu Ballungszentren erhöhen und die Wohnungsknappheit erledigt sich von selbst.

Aber Dummheit kennt keine Grenzen, lieber zubetonierte Metropolen mit ungelösten Problemviertel, als Vorbeugende Lösungen.

Ich sage nicht, dass das die Lösung wäre aber noch mehr Bauen hilft noch weniger

Bei der Bundeswehr funktioniert das irgendwie viel besser

mit dem Geldausgeben.

Mit einem Fingerschnipsen wurde mal eben beschlossen 20 Milliarden pro Jahr zusätzlich in diese unnötige Institution zu pumpen. Das sind bis 2021 60 Mrd €. Und damit ist wohl trotzdem noch nicht mal der "Bedarf" befriedigt.

Daneben sehen 5 Mrd € bis 2021 für den Wohnungsbau nicht wirklich spektakulär aus.

Wie wäre es mit der Anbindung günstiger Bau- und Wohngebiete weiter draussen an einen dichten Takt eines schnellen ÖPNV?
Damit könnte man viele Probleme auf einmal lösen (Landflucht, Wohnungsmangel) anstatt in Innenstadtlage die teuersten Wohnprojekte finanziell zu unterstützen.

Hausgemachtes Problem

Die GroKo entdeckt in der 4. Legislaturperiode das Thema „Wohnungsnot“. Tolle Leistung! Wer hat denn zugelassen, dass zigtausende Sozialwohnungen an Investoren verkauft wurden, Wohnungen zweckentfremdet werden können, das ein großer Teil der Beschäftigten in prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt wird und sich keine Wohnung ohne staatliche Hilfe mehr leisten kann, Bildung überwiegend nur bei den Kindern von Gutverdienern funktioniert, Altersarmut in einem noch ungeahntem Ausmaß bevorsteht, das Land mit über einer Million dauerhaft Hilfsbedürftigen Menschen geflutet wurde ? Das Problem sind nicht die Mieten. Das Problem ist der Umgang mit dem vorhandenem Wohnraum und die Einkommen. Deutschland mit Sozialwohnungen zuzubetonieren ist keine Lösung, sondern nur das Herumdoktern an Symptomen. Und es verdienen sich wieder ein paar Leute der Baulobby eine goldene Nase. Fangt in Berlin endlich an, Politik für die Bürger zu machen.

@Werner40

In welcher Welt leben Sie?
Für 8 € Miete pro Quadratmeter bekommen Sie in einer süddeutschen Großstadt nicht einmal eine Hundehütte!

Salamitaktik

Vor einigen Jahrzehnet war schon bereits durch die Haus-und Grundstückseigener Lobby zu vernehmen, dass Mieten bis zu 45% des Nettoeinkomnen eines damaligen Duchschnitsverdieners kosten müssten, damit sich vermieten wirtschaftlich lohnt.
Die Politik ist diesem Wunsch der Besitzenden nachgekommen und hat zum einen den sozialen Wohungsbau nach und nach zum Erliegen gebracht und die Gesetze so verändert, dass dieses Ziel schrittwiese erreicht wurde.
Diese Salamitaktik ist aufgegangen. Natürlich stöhnen jetzt etliche, aber wenn man sieht, das die Züge und Flugzeuge voll und die Ferienorte ausgebucht sind, die SUV's und Limousinen auf den Straßen sieht, kann es mit der "Neuen Armut" nicht weit her sein. Wer also so viel Geld für Urlaub und Autos im 30 - 60 tsd€ Bereich hat, für den ist Miete immer noch bezahlbar.
Das Thema ist sicher von Bedeutung, weil man hier auf hohem Niveau jammert und wirklich an Wohnungsnot glaubt.

Wenn Frau Merkel die

Wenn Frau Merkel die Bedeutung betont, können wir sicher sein, dass sie dieses Thema nicht interessiert.
Siehe Bildung, siehe Netzausbau.
Es wird sich also mit Sicherheit nichts verbessern.
Nirgendwo.
Warum auch? Frau Merkel und ihre sogenannte Regierung sind doch bestens versorgt.

Mal schauen

Das Allerwichtigste erscheint mir, wie können Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, ihr Alter in Würde leben? Fern ab von Tafeln und Suppenküchen? Und ohne Leergut sammeln zu müssen, weil die Rente nicht mehr zum Leben reicht. Aber diese Antworten bleiben uns die von Diäten versorgten Politiker schuldig!

@ 14:17 von Werner40

Wohnraum ist nur in Großstädten knapp und teuer. Dafür sind dort die Einkommen auch höher. Wer keine Miete zahlen will sollte Wohnraum kaufen. Es ist so günstig wie noch nie. Bei 2% Hypothekenzinsen kann ich, statt z.B. €8/m² und Monat ( 8X12X50) mir auch eine Wohnung für € 4800/m² zu gleichen Kosten ( Miete = Hypothekenzins ) kaufen .

Da haben Sie grundsätzlich recht.

Die Idee hat aber mehrere Haken.
Einer ist, dass Sie mindestens 30% der Kaufsumme selbst aufbringen müssen, sonst bekommen Sie keinen Kredit. Daran scheitert Ihr Vorschlag, weil genau die Leute, die billig wohnen müssen, keine Rücklagen haben.

Eine Wohnung kaufen, in der unteren und mittleren Gehaltsklasse, kann man heute nur noch nach dem Erben. Und dann auch nur wenn es den Eltern finanziell mindestens so gut ging wie einem selbst.

@13:42 von cari

"Eigentum verpflichtet - Art. 14 GG"

Artikel ohne großen Aussagewert! Nur philosophische Bedeutung! Richtungsweisend für Eigentümer.

Wohnungen sind Vermögenswerte im Prinzip nichts anderes als Geld in Form einer Sache. Dann wäre abzuleiten, dass ein Eigentümer von Barvermögen auch in der Pflicht einer sozialen Verbundenheit wäre.

Sozialwohungsbau

Der Staat baut keine Sozialwohnungen. Diese werden von Wohnungsbaugesellschaften gebaut, die dafür vom Staat günstige Kredite bekommen. Im Gegenzug verpflichten sie sich, die Wohnungen für einen bestimmten Zeitraum günstig zu vermieten.
Da zur Zeit Kredite für den Wohnungsbau auch auf dem freien Kreditmarkt sehr günstig sind, braucht niemand die Kredite vom Staat, um Wohnungen zu bauen.
Folglich braucht sich auch niemand an die Mietpreisbindung einer Sozialwohnung zu halten.

Das Einzige, was da helfen könnte, wäre eine staatliche Wohnungsbaugesellschaft, die auf eigene Rechnung Sozialwohnungen baut.
Dazu müssten wir aber eine Regierung haben, die zumindest in Teilen linke Politik machen wollte.
Dies ist aber nicht mal bei der SPD zu erwarten.

@ 2018 um 14:08 von OlliH

Die Zeit läuft ab
Die geprügelten Hunde fangen an zu jaulen.
Was doch anstehende Wahlen und sinkende Unfragewerte so alles anrichten können.
Nur mir fehlt der Glaube. Vernünftige Politik fängt an, sobald man an der Macht ist und nicht erst, wenn sie schwindet.
Deshalb, liebe CDU/CSU, verschwindet bitte ganz schnell aus der Regierungsverantwortung. Ihr könnt es nicht mehr, seid verbraucht, ausgelutscht und ziemlich realitätsfern geworden.

Die Frage ist nur wer dann nachkommt.
Die AfD z.B. hat auch überhaupt keine Lösungen und hat das Problem noch nicht mal richtig erkannt.

man könnte wiehern vor vergnügen

wenn man hier die beiträge der sog. experten konsumiert

Monopoly

GG Art 14
"(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt
(2)Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. ....."
Doch geht es auch um die grechte Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten!
Wer oder was ist denn "die Allgemeinheit", die jenigen die brüllen sie seien das Volk oder diejenigen die als Leistungträger fungieren. Diejenigen, die zu Dumpinglöhnen und in Leiharbeit als Sklaven schuften müssen, oder diejenigen, die diesen daraus erzielten Gewinn in den Steuerpardisen dieser Welt anlegen?
Ja oder sind es gar diejenigen, die in den Parlamenten stizen und ganze Städte besitzen, rechnt man die Häuser und Mietsblöcke die ihnen gehören, zusammen?
Es ist wie Monpoly! Wem die Schloßstraße und Umfeld gehört, bestimmt "Inhalt und Schranken" - so läuft nunmal das Spiel.

Wird Wohnen das Allerwichtigste?

Natürlich gehört für die Menschen ein Dach über dem Kopf, sowie Kleidung und Nahrung zum allerwichtigsten. Aller andere "Wohlstandsplunder" ist Beiwerk und rangiert in den nachfolgenden Rängen oder unter "ferner liefen".

bezahlbares Wohnen: Merkel

Wer glaubt dieser Frau Merkel noch?
Sie macht seit Jahren ausschließlich Politik für Ihr Klientel.
Wer kann es noch ertragen diesen grauhaarigen Seehofer in den Nachrichten zu sehen und zu hören?
Wenn die ganzen Milliarden nur in den sozialen Wohnungsbau gehen
dann ist es fast ein Anreiz nicht mehr arbeiten zu gehen. Dann bekommst Du eine schöne neue Wohnung und ein bißchen Taschengeld dazu.
Und der Mittelstand, falls es den noch geben sollte, kämpft sich weiter mit den hohen Mieten ab.
Da wählt man doch das nächstes mal lieber keine etablierte Partei mehr.

14:04 altmatzi

Vergessen?I
Bin ganz bei ihnen.
Aber keine Sorge sobald die Kanzlerin was zur Chefsache erklärt passiert in der Regel nicht viel.

Realität

Wohnen ist keine soziale Frage, es ist eine Frage des Überlebens. Unsere Spezies muss essen, und braucht Obdach sonst können wir NICHT leben, nicht nur weil es kalt werden kann nachts. Und wenn man in Bäumen wohnt oder in einem Wohnwagen, kommt ja die Staatsgewalt und zerstört das. Hambacher Forst etc. Niemand "will" wohnen wir müssen wohnen. Und das ist ein biologischer und kultureller Fakt. Und die Politik hat gefälligst dafür zu sorgen, dass die Menschen hier Leben können. Das ist der mindest, unterste Basis Ansatz der Politik. Aber die Politiker die darüber reden wohnen in Villen und haben keine Geldsorgen. Die Präsidentin des Arbeitsamtes lässt sich ja auch in ner Limousine rumfahren.

@cari

Wohnungsleerstandsteuer? Wenn ein Eigentümer seine Wohnung nicht vermietet oder wartet bis der geeignete Kandidat einziehen kann ist es immer noch das Eigentum des Vermieters und er kann mit seiner Immobilie tun und lassen was er will. Abgesehen davon kostet auch eine leerstehende Wohnung monatlich Geld:

Abfallentsorgung
Hausstrom
Wasser und Abwasser
Wohngebäudeversicherung
Heizkosten bei Zentralheizung
Hausmeister
Reinigung
Fahrstuhlwartung
Und dann noch Reparaturkosten, Versicherung und Rücklagen für alle eventualitäten... der Staat muss sich nicht überall einmischen und alles versteuern, aber eine Mietpreissteigerung oder ungefähre Reduzierung der Miete aufgrund der Berechnung durch Lage und Kaufpreis wäre ein Anfang. Die Mieten sind allgemein einfach zu hoch in Deutschland.

Wirklich zu wenig Wohnungen?

Klar, wie es aktuell in München, Frankfurt, Stuttgart, neuerdings auch Berlin zugeht, weiß nahezu jeder.

Ebenso gibt es aber Halle, Cham, Gütersloh ... mit einem ganz anderen Bild.

Aktuell konzentriert sich das seit den Zeiten der Kleinstaaterei eigentlich wohltuend dezentralisierte Deutschland auf wenige Zentren, wie meinethalben in Frankreich schon seit langem. Das bringt natürlich Verwerfungen in der Wohnungsfrage mit sich. Der Prozeß läuft ziemlich schnell.

Die eigentliche Frage lautet in meinen Augen: warum wollen wir diese Zentralisierung? Da ist ja nichts verordnet, im gegenteil, eben die Wohnpreise bremsen diesen Trend eher. Trotzdem läuft er ziemlich schnell ab.

@SydB, Werner40

Spätestens wenn man Sie mal als Notfall aus dem Krankenhaus rauswirft weil 30% der Betten mangels Personal, das sich den Wohnraum im Umfeld nicht mehr leisten kann, gesperrt sind, werden Sie anders drüber denken.

Ich versuche mir gerade eine langhaarige und ausgemergelte Upperclass vorzustellen, weil es in der hippen Innercity keine Friseure und keine Bäcker mehr gibt - mangels Personal, das ins bezahlbare Umland abgewandert ist.

@ dr.bashir

"Wie 'die Märkte' die Welt regeln hat man bei der Finanzkrise gesehen und sieht man auf einem Immobilienmarkt, aus dem sich der Staat als Anbieter von günstigigem Wohnraum mehr und mehr zurückgezogen hat."

Keine korrekte Analyse, sondern einfach nur dumpfer Antikapitalismus.

Fakt ist: Schuld an der Misere ist in erster Linie die hohe Staatsverschuldung und die damit zusammenhängende Niedrigzinspolitik der Notenbanken rund um die Welt. Das billige Geld, das da in den Markt gepumpt wird, hat überall Blasen entstehen lassen - auf dem Aktienmarkt und eben auch auf dem Immobilienmarkt.

Mit freier Marktwirtschaft hat das wenig zu tun, es ist letztlich eine Art Zentralbank-Planwirtschaft. Würde man die Zinsen normalisieren und den Marktkräften ihren Lauf lassen, wären die Immobilienpreise alsbald wieder deutlich niedriger, als sie heute sind.

Merkel, Seehofer und Barley irren

Das Hauptproblem ist bleibt die Agenda 2010
von Schröder und der Profiteurin Merkel.

Dann kommen so Sachen wie Merkels Gäste,
unverschämte Steuern und Sozialabgaben,
Sicherheit der Bürger etc. pp..

Wenn das alles fertig ist, können wir uns mal
über Wohnungen, Straßen, GEZ etc. unterhalten.

re: 13:51 von dr.bashir

Nicht nur "nahezu religiöse Glaube an „die Märkte“ - "sie" glauben fest daran.
Aber wer sind "sie"?
Eine Gruppe, die die ursprünglichen Anlagen des Menschseins erkannt hat, nutzt und lebt. "Sie" ist damit zur sogenannten "Elite" aufgestiegen, die "ausgebildet" an Privat/hoch/schulen, immer alle wichtigen Stellen in der Gesellschaft besetzt.
Der Glaube an die Märkte ist für sie nichts anders als die Umsetzung des von Darwin formulierten "Survival of the fittest", das Überleben der am besten angepassten Individuen! Nur das "sie" die Gesetze vorgeben, sei es nun in finanzieller als auch in gesellschaftsgestaltender Hinsicht, Gesetze an die sich andere anzupassen haben. Ersters zu erkennen an der Dergulierung der Märkte, Zweiteres z.B. an Maaßen: nicht angepasstes wird "ausstreben".
In all diesem Verhalten scheint das alte Wort vom "Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen-bzw. wohnen!" durch. Man sieht, diese Auffassung ist nicht Rechts, sondern heute rechtsstaatlich kultiviert.

Mietpreis"bremse"

Die Partei, die wohl am meisten mit bezahlbarem Wohnraum wirbt (SPD) befürwortet eine sogenannte "Mietpreisbremse".

Vor kurzem hat sich der Parlamentarische Wissenschaftliche Dienst zu dem Konzept der "Mietpreisbremse" geäußert. Erkenntnis: Die sogenannte "Mietpreisbremse" hat vielmehr mehr die GEGENTEILIGE Wirkung. Sowohl Auswertungen von länder- und zeitübergreifenden Daten, als auch die bloße Logik führen zu dem Ergebnis, dass ein Maximalpreis für Wohnungen zu weniger Investitionen, somit weniger Wohnungen und schließlich - aufgrund von Angebot und Nachfrage - zu höheren Mietpreisen der bestehenden Wohnungen führt. Damit wird, aufgrund fehlender Sachkenntnis, das Problem verschlimmert.

Leider lässt sich nun mit dem Begriff "Mietpreisbremse" gut werben und Wählerstimmen sammeln. An einer tatsächlichen Verbesserung ist die SPD anscheinend, da die Daten und Experten nicht erst genommen werden, nicht interessiert. Es geht wohl wieder nur darum, Wähler zu fangen. Schade.

Auf dem Land

Gibt’s genügend bezahlbaren Wohnraum. Im übrigen ist es für Kinder sowieso besser auf dem Land groß zu werden. Die Kriminalität ist dort geringer und der Lebensunterhalt auch. Arbeit gibt’s auch dort oder man fährt mit Auto oder S-Bahn in die City.

Rückbau in den 90ern

Ich weiß noch, wie man in den 90ern die bösen Plattgenbauten aus der bösen, bösen DDR "rückgebaut" hat, weil es angeblich
davon zu viel gab.

Also was soll das jetzt?

Die Investition in vermietete Wohnimmobilien lohnt sich für

Privativestoren schon lange nicht mehr.
Ausnahme: Man hat die Wohnung schon über Jahre an vernünftige Mieter vermietet.
Wenn dieser Mieter kündigt, bleibt beim heutigen Mietrecht nur der Verkauf.

Bezahlbares Wohnen muss her!

Wer das Geld für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stellt, muss auch darüber bestimmen können.
Und was ist wichtiger:
Das Einkommen an die Mieten anpassen oder die Mieten an das Einkommen?
Mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau wird auf jeden Fall gebraucht.

@ 14:17 von Werner40

Ich habe mal einen Zinsrechner bemüht und ihr Beispiel eingegen. 240000€ zu 2%, 700€ Rate im Monat. Da braucht man 42 Jahre zur Tilhung und hat dann ca. 100000€ Zinsen bezahlt. Da sehe ich keinen großen Vorteil zur Miete.

Zumal wer mit Mühe und Not 700€ Miete bezahlt kann ja in der Zeit kein Eigenkapital ansparen (20%, etwa 50000€). Und welche Bank würde so jemanden 240000€ Kredit geben?

Wen interessiert es?

Wir haben mit dieser Politik der Regierung unsere Identität als Gesellschaft verloren.
Man kann das Land nicht mehr wieder erkennen und man redet von bezahlbaren Wohnen.
Wollen die Deutschen denn überhaupt noch in Deutschland bleiben, daß man sich darüber Gedanken macht?

Viele der Deutschen spielen zumindest mit dem Gedanken aus diesem Land auszuwandern, weil zumindest die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist.

Bezahlbares Wohnen

Sieh an. Frau Merkel hat registriert, wahrscheinlich höchsterstaunt, dass es in dem Land 'in dem wir gut und gerne leben' einen Mangel an bezahlbaren, für den Normalverdiener, Wohnraum fehlt. Seit Jahren ist diese Misere jedem nicht voreingenommenen, vernunftbegabten Menschen bewusst. Frau Merkel benötigt für diese Erkenntnis Jahre. Obwohl dieser inakzeptable Missstand durch ihre Politik verschärft wurde. Diese verfehlte Politik, der Markt regelt alles, Sozialwohnungen sind ein Hemmschuh für die Entwicklung eines freien Marktes, ist das Credo dieser Kanzlerin, dieser und der vorherigen Regierung(en). Die jetzigen Sprechblasen sind leere Versprechungen. Nichts anderes. Weiter so! Ändern wird sich nichts. Zumindest nicht zum Vorteil der Normalverdiener.
Es ist eine Schande!
Karlpeter Ahrens
Kapitän i.R:

Sozial ist, was Wohnungen schafft

Für die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt sind genau dejenigen verantwortlich, die das wohnen für eine "soziale Frage" halten, denn sowohl Merkel als auch Seehofer sind etliche Jahre in der Regierungsverantwortung, in denen sich die Lage auf dem Wohungsmarkt immer weiter verschärft hat. Entweder wollen sie also nicht anders, oder sie können nicht anders, und gehören daher nach meiner Meinung abgewählt.

Bezahlbarer preiswerter Wohnraum ist DIE soziale Frage

Das ist eine empirisch richtige Feststellung
und diese Kritik an Bund- Ländern-Kommen richtig:

@ dr.bashir
"Wie 'die Märkte' die Welt regeln hat man bei der Finanzkrise gesehen und sieht man auf einem Immobilienmarkt, aus dem sich der Staat als Anbieter von günstigigem Wohnraum mehr und mehr zurückgezogen hat."

Es ist empirisch falsch und billigste Polemik, wenn 16:02 von Laskaris das als "dumpfer Antikapitalismus" runter zu machen versucht

Zweifellos beschreibt das empirische Wirklichkeit:
"Das billige Geld, das da in den Markt gepumpt wird, hat überall Blasen entstehen lassen - auf dem Aktienmarkt und eben auch auf dem Immobilienmarkt"

Jedoch: Die "Blasen", die zum vielstelligen Milliardencrash geführt haben und zu hoher steigender Staats-Verschuldung -
das war (und IST) KAPITALISMUS PUR

Mangelhafte Regulierung der hemmungslos-gierigen und hemmungslos-skupellosen "Marktkräfte" (Akteure) in der Finanz-/Immobilienbranche als eine zentrale Ursache.

Eigentum verpflichtet: GG

Häuser und Wohnungen

Wer soll den die Häuser / Wohnungen bauen?
Es mangelt doch jetzt schon an Fachkräften.
Außerdem mangelt es an geeignetem Wohnraum. D.h. günstig, gute Qualität und Menschengerecht. Dazu müssten aber gute Architekten gute Häuser bauen welche privat Finanziert werden. Doch viele private Bauherren achten nur auf den Profit, nicht auf Qualität oder soziale Verträglichkeit. Mietsteigerungen von bis zu 20 % alle drei Jahre sind viel zu viel. Warum werden Mieten überhaupt teurer? Die Qualität der Bausubstanz wird ja im Laufe der Jahre schlechter! Das habe ich noch nie verstanden.

Merkelsche Probleme

Wer einlädt muss auch zahlen, so einfach geht die Marktwirtschaft.
Wohnen ist viel zu billig, wer selbst Eigentum besitzt kennt sich da aus.
Darum bin ich dafür, die Mieten um 50% anzuheben, nur so lernen die Mieter mit Eigentum sorgfältig umzugehen.
Wer nicht zahlen kann muss ausziehen oder eine Brücke suchen.
Kapitalismus funktioniert so.

Leerstand vermieten

Leerstand vermieten, nein danke so lange der
Mieterschutz so hoch ist werde ich es nicht mehr tun mir reichts nachdem was ich erleben musste und ich bin nicht der einzige.

Die Demokultur

"Tausende Münchner demonstrieren gegen Mietwucher!"
Was soll man auch sonst tun, wenn man aus dem Urlaub aus Fernost und Mallorca zurück kommt und sich langweilt?
Let's have happening!

viele Jahre bekannt

Den Mangel an Wohnraum gibt es schon seit vielen Jahren und er verschlimmert sich stetig. Hier kann sich die GroKo nicht herausreden, sie ist für diesen Zustand verantwortlich (Abbau vorhandener Sozialwohnungen, fast kein neuer SWB, keine vernünftigen Konzepte gegen Ghettobildung).

Jetzt kurz vor der Landtagswahl muss das Thema mal wieder für den Stimmenfang herhalten, um dann wieder stillschweigend ohne spürbare Verbesserungen in der Versenkung zu verschwinden und den Bürger weiter in seiner Hilflosigkeit zurück zu lassen

Und dann fragt sich die Politik woher der Vertrauensverlust kommt.

Von der Politik selbst gewollt

Was ist das für eine Politik, die Menschen so in die Großstädte lockt.
Mit all ihren negativen Auswirkungen und somit den Kleinstädten und den Ländlichen Räum seine Existenz raubt.
Alles Auswirkungen des sinnlosen Globalisierungswahn.

Anmerkung zu swiss-redakteur um 13:54

Ja Eigentum verpflichtet. Aber man hat sich das Eigentum vielleicht auch irgendwie selber geschaffen.
Und daran sollten hier auch welche denken. Und damit mache ich was ich will. Ich kann auch nichts dafür das alle in die Städte wollen. Und eine Bundesregierung scheinbar nichts wichtigeres zu tun hat als in den Städten Landbesitzer zu enteignen um Städte Baumaßnahmen per Beschluss durchzusetzen wie derzeit in München.
Es waren doch die Städte selber, die ganze Stadtteile verkauft haben, weil sie kein Geld in die Immobilien investieren wollten. Oder auch nicht mehr konnten da sie pleite waren.

Der falsche Ansatz

In der Stadt sind die Wohnungen zu teuer, aber die Menschen drängen dennoch dorthin, und beschweren sich über teuren Wohnraum. Auf dem Land stehen tausende gute, preiswerte Wohnungen leer, weil dort keiner hin will - es gibt keine Arbeitsplätze, keine öffentlichen Verkehrsmittel, keine Infrastruktur, keine Kultur.

Warum?

Weil sich jahrzehntelang ausschließlich auf die Entwicklung der Ballungsräume konzentriert wurde, Mit all den negativen Auswirkungen, wie Verkehrschaos, hohe Mieten, Luftverschmutzung etc., die jetzt angeprangert werden.

Hier muß eingegriffen werden, die Ursachen müssen angepackt werden, und nicht einfach nur an den Symptomen herumgedoktert. Nicht nur die Ballungszentren, auch die ländlichen Gebiete müssen gefördert werden, und umsomehr, da mittlerweile den Ballungszentren der Infarkt in jeder Hinsicht droht.

16:11 von Moritz Maier : Nachgefragt

"Damit wird, aufgrund fehlender Sachkenntnis, das Problem verschlimmert."
Ja hat jemand von der SPD oder überhaupt von Politkern "Sachkenntnis" erwartet?
Sie setzten "Expertenkommissionen" ein, auf sie nur dann hören, wenn diese von Wirtschaftlobbyisten besetzt sind. So arbeiten seit Jahren externe Mitarbeiter in deutschen Bundesministerien. Dabei handelt es sich um Personal aus der Privatwirtschaft, aus Verbänden und Interessengruppen, die weiterhin Angestellte ihres eigentlichen Arbeitgebers bleiben und von diesem bezahlt werden. Teilweise geschieht dies im Rahmen eines seit 2004 (also unter der Rot/Grünen Regierung) etablierten Personalaustauschprogramms. Rot/Grün hat damit seine fehlende Sachkenntnis dargelegt, aber haben die Anderen etwas daran gändert? Nein!
Noch Fragen, warum die Gesetzentwürfe direkt aus der Feder der Wirtschaft stammen? Und der "Souverän" macht dazu seine Unterschrift mit einem Kreuzchen.

Auch was tun gegen Wohnraumzweckentfremdung

In vielen Städen, vor allem in denen, wo es viele Touristen hinzieht, ist ein großes Problem die Nutzung der Wohnungen für Touristenunterkünfte. Das und die Nutzung für Gewerbezwecke sollte dringend eingeschränkt werden. Das müssten aber die Kommunen in die Hand nehmen. Gesetze dagegen gibts ja so viel ich weiß, sie müssten nur durchgesetzt werden.

16:38, Der Antichrist

>>Merkelsche Probleme
Wer einlädt muss auch zahlen, so einfach geht die Marktwirtschaft.
Wohnen ist viel zu billig, wer selbst Eigentum besitzt kennt sich da aus.
Darum bin ich dafür, die Mieten um 50% anzuheben, nur so lernen die Mieter mit Eigentum sorgfältig umzugehen.
Wer nicht zahlen kann muss ausziehen oder eine Brücke suchen.
Kapitalismus funktioniert so.<<

Ein etwas konfuser Kommentar, der aber an Klarheit trotzdem nichts zu wünschen übrig lässt.

Ja, so geht Kapitalismus.

Deswegen bin ich Sozialist.

@ Helga Karl

"Jedoch: Die 'Blasen', die zum vielstelligen Milliardencrash geführt haben und zu hoher steigender Staats-Verschuldung -
das war (und IST) KAPITALISMUS PUR. Mangelhafte Regulierung der hemmungslos-gierigen und hemmungslos-skupellosen 'Marktkräfte' (Akteure) in der Finanz-/Immobilienbranche als eine zentrale Ursache."

Sie verwechseln Ursache und Wirkung. Die Blasen sind letztlich nicht Ursache, sondern Folge der Staatsverschuldung (genauer gesagt, der Zentralbankpolitik des billigen Geldes).

Die Schulden der entwickelten Länder wachsen schon seit den 1980er Jahren rasant an. Im Grunde genommen, seit die USA 1972 den Goldstandard aufgegeben haben.

Dass die mangelnde Regulierung des Finanzsektors, die zur Finanzkrise 2008 geführt hat, alles verschlimmerte, ist klar. Aber das eigentliche Problem begann viel früher.

Gier und Skrupellosigkeit liegen in der menschlichen Natur. Ebenso, dass Politiker lieber Schulden machen, als unpopuläre Reformen durchzuführen.

16:43, Knorlo

>>Von der Politik selbst gewollt
Was ist das für eine Politik, die Menschen so in die Großstädte lockt.
Mit all ihren negativen Auswirkungen und somit den Kleinstädten und den Ländlichen Räum seine Existenz raubt.
Alles Auswirkungen des sinnlosen Globalisierungswahn.<<

Inwiefern lockt "die Politik" die Menschen in die Großstädte?

Und was hat das mit "Globalisierungswahn" zu tun?

@14:32 von OlliH

Also das halte ich für ein Gerücht.
Gerade Fachwerkbauten stehen normalerweise unter besonderem Schutz und so einfach darf keiner ein Haus abreissen ohne neuen Wohnraum zu erstellen.

Auch Fachwerkbauten stehen nur dann unter besonderem Schutz, wenn sie wirklich alt oder historisch bedeutsam sind. Mein Elternhaus - ein Fachwerkhaus - wurde zB 1969 gebaut, da ist nichts groß dran schutzwürdig. Ein normales Fachwerkhaus ist ein Haus wie jedes andere.

Und 20km außerhalb eines Ballungsraums gelten andere Regeln. Wenn man schon den vorhandenen Wohnraum nicht vermieten kann, wieso sollte man dann nicht abreißen dürfen, ohne neuen Wohnraum zu erstellen?

Das ist ja gerade das Problem: Da liegt nicht in der Stadt, da will keiner wohnen. Obwohl die Wohnungen sehr günstig zu haben wären. Aber man muß jeden Tag pendeln. Da schimpft man lieber auf hohe Mieten.

Zusammengefasst...

Zusammenfassung der meisten Kommentare:
Mieter wollen nur in bestimmte Wohngebiete in Ballungszentren, haben hohe Ansprueche, sind schwierig loszuwerden wenn sie sich schlecht benehmen oder nicht zahlen. Aber fernab der Ballungszentren ist die Infrastruktur schlecht, deshalb will keiner dorthin ziehen. Vermieter lassen Wohnungen leer stehen wenn sie Angst vor schlechten Mietern haben die sie dann nicht loswerden koennen, oder wenn sie renovieren wollen um danach die hohen Mieteransprueche der "besseren" Mieter befriedigen zu koennen die auch mehr zahlen, was dann zulasten derjenigen geht die nicht mehr zahlen koennen. Waere es vielleicht insgesamt hilfreich, den Mieterschutz bei Fehlverhalten der Mieter stark einzuschraenken? Es leichter zu machen, diejenigen vor die Tuer zu setzen die Schaden anrichten, sich ruecksichtslos verhalten, nicht puenktlich zahlen? Und zwar auch dann wenn es sich dabei um Familien handelt? Wohin dann mit denen?

@16:19 von dr.bashir

Da sehe ich keinen großen Vorteil zur Miete.

Der Vorteil kommt im Alter: Von der mageren Rente muß man wenigstens nicht auch noch Miete zahlen.

Man muß auch nicht unbedingt 240000€ ausgeben. Eine Altbauwohnung bekommt man für 1000-1500€ / qm (vielleicht nicht in angesagten Szenevierteln in München). Ein 80qm-Wohnung wäre also ab ca 80000€ zu haben. Das ist durchaus machbar, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.

@16:02 von Laskaris

So plump ist der Antikapitalismus nicht. Die niedrigen Zinsen sind auch eine Folge der Finanzmarktkrise von vor 10 Jahren. Die Staaten versuchen so, die Schulden aus der Bankenrettung abzustottern.
Natürlich haben die hohen Immobilienpreise etwas mit der hohen Nachfrage wegen der Flucht ins Betongold zu tun. Aber wenn die Zinsen höher wären, wäre bauen auch nicht billiger.

Ha - @AbseitsDesMains...

so sieht aber das - von nicht etablierten Parteien versprochene Schlaraffenland n i c h t aus ;-).
Nun ja aber Sie sind ja , wie ich auch "AbseitsDesMainstreams".
Welcome to the club!

14:28 von rokaleh

Sie übertreiben. Seit 2015 haben wir insgesamt ca. 1,6 Mio Flüchtlinge im Land. Das sind zwar mehr als eine Million, aber kaum "Millionen von Flüchtlinge", wie Sie schreiben. "Millionen" ist die Mehrzahl von "Million" und eine Mehrzahl fängt nunmal erst bei zwei an.

Zudem haben bereits ca. 300.000 dieser Flüchtlinge einen sozialversicherungspflichtigen Job. Da hängen dann mit der Famile mindestens 600.000 Menschen dran. Die bekommen mitnichten Wohnungen oder sogar Häuser zum Nulltarif, wie Sie schreiben.

Anderswo

Wohne seit mehr als 20 Jahren in einem "Ballungsgebiet" im Suedwesten der USA, wo das Problem eher ist dass zu viel gebaut wird und damit zu viel Natur verloren geht. Aber an Wohnraum mangelt es nicht. Mieter die nicht zahlen wird man sehr schnell los, innerhalb von 2 Wochen kann man da den Sheriff schicken. Zerstoerung durch Mieter muss man durch die Kaution abfangen, die idR eine Monatsmiete betraegt, was dann natuerlich manchmal nicht reicht. Die Mieter sind auch nicht fuers Streichen innen zustaendig. Die Mieter koennen zwischen einem Jahresvertrag oder teuereren Monatsvertraegen waehlen. Zwischen mehreren interessierten Mietern aussuchen darf man wenn man die Wohnung ausschreibt nur auf der Basis von Kreditfaehigkeit und Pruefung auf Straffaelligkeit (credit check & background check), ansonsten muss man nach der Reihenfolge gehen in der die Antraege eingehen. Diejenigen die auf Sozialwohnungen angewiesen sind, sind als Nachbarn gefuerchtet.

@15:37 von silverbeard

Eine Wohnung kaufen, in der unteren und mittleren Gehaltsklasse, kann man heute nur noch nach dem Erben.

Hier greift zB das Baukindergeld, das als Eigenkapital anerkannt wird. Und es muß auch nicht jeder mitten in der Großstadt wohnen. In Kleinstädten und auf dem Land stehen unzählige Wohnungen leer, werden für wenig Geld verkauft, aber niemand will sie haben.

Um den Kredit dann abzuzahlen, muß man natürlich auch mal auf was verzichten - zB nicht alle zwei Jahre ein neues Auto kaufen, und auch schon Mal einen Urlaub zu Hause verbringen. Aber es geht.

Schnellmerker

jetzt merkt sogar schon Frau Merkel, wie zugespitzt die Lage am Wohnungsmarkt ist. Chapeau! Wie lange ist die Frau Regierungschefin und wie hat sich der Markt über die langen Jahre entwickelt? Jetzt müsste zunächst mal gewährleistet werden, dass günstiger neu gebaut werden kann. Das heißt Nachverdichten, Bauvorschriften entrümpeln (Stellplätze, Fahrradabstellplätze, Dämmauflagen) und private Vermieter nicht immer weiter belasten

@ SydB

Ich verstehe das Gejammere in Deutschland nicht denn verhältnismäßig ist Mieten sehr günstig wenn man das mit der globalen Lage vergleicht. An der Ostküste der USA z.b. (nähe New York, Boston und alles was dazwischen liegt) ist Wohnraum fast nicht bezahlbar. Die monatliche Belastung einer Mietwohnung ist fast vergleichbar mit den monatlichen Kosten eines Kredits für ein Eigenheim und die Zustände dieser Buden lässt zu Wünschen übrig. Geringverdiener können sich so gut wie keine Wohnung leisten und selbst wenn man relativ gut verdient muss man zwischen 40-50% seines Einkommens für Miete einkalkulieren. Es gibt staatliche Unterstützung nur das Problem bei der Sache ist das viele Vermieter nicht an Sozialhilfeempfängern vermieten wollen (eine Realität die nicht von ungefähr kommt wie ich selbst bestätigen kann). Viele Mieter gehen miserable mit den Wohnungen um und da überleg man sich an wenn man vermieten möchte. Also jammert weniger und seit froh das es euch in Deutschland so gut geht!

Wohnen ist ein Grundrecht

Es ist tatsächlich so, dass wirklich jeder irgendwo unterkommen können muss, und zwar zu menschenwürdigen Bedingungen.

„Menschenwürdig“ heißt hier insbesondere auch: Ohne in seinen vier Wänden ständig von Existenzängsten geplagt zu werden, weil bei einer Veränderung der Situation auf dem Wohnungsmarkt oder der persönlichen jederzeit die Gefahr droht, ohne Dach über dem Kopf dazustehen.

Hier eine allgemeinbefriedigende Lösung zu finden ist keine Frage des Geldes, sondern eine der Kreativität bei der Suche nach neuen Konzepten, bei denen die begrenzte zur Verfügung stehende Fläche mit ökologischen Erfordernissen (Stichwort Versiegelung) bestmöglich in Einklang gebracht werden kann.

Und insbesondere eine Frage der Etablierung einer funktionsfähigen demokratischen Kommunikationsplattform, über die ein (von überflüssigen starren bürokratischen Vorgaben entrümpelter) Austausch der Bürger über alle Vorschläge (nicht nur) zum Thema „Wohnen“ ermöglicht wird. Zu Deutsch: eine der Mitsprache.

@16:02 von Laskaris

dr.bashir hat sehr wohl Recht. Woher kommt denn die hohe Staatsverschuldung weltweit? Genau. Durch die Finanzkrise. Ausgelöst dürch gierige Manager und Vermittler, die den Hals nicht voll kriegen konnten. Also ist auch Ihre angeführte "Immobilinblase" eine der Auswirkungen des ungezügelten Kapitalismus, der uns bereits vor 10 Jahren an den Rand des Abgrundes gebracht hat.

Das hat also hier durchaus die freie Marktwirtschaft auf den Kapitalmärkten geschafft und ist keineswegs Ergebnis einer "Zentralbank-Planwirtschaft". Schließlich sind die niedrigen Zinsen ja auch der hohen Staatsverschuldung -ausgelöst durch ungeregelte Marktwirtschaft im Finanzsektor- geschuldet.

@16:02 von Laskaris

"Würde man die Zinsen normalisieren und den Marktkräften ihren Lauf lassen, wären die Immobilienpreise alsbald wieder deutlich niedriger, als sie heute sind."

Das müssten Sie mir mal im Detail erklären, mir leuchtet dieser Zusammenhang nicht ein. Klar, die Preise für Immobilien und Handwerker sind deutlich höher als vor 15 Jahren, dafür sind die Finanzierungskosten (ich zahle für meinen Kredit 1,5%) fast nicht existent.

Kaufen statt Mieten ?

Das wäre nur für die Wenigsten eine Lösung. Denn um einen Kredit zu erhalten braucht man eine unbefristete Stelle mit entsprechendem Einkommen. Eigenkapital braucht man nicht unbedingt, aber Sicherheiten. Kaufen lohnt sich ironischerweise nur für diejenigen, die schon über eine selbstgenutzte und abbezahlte Immobilie verfügen. Dann allerdings lohnt sich durchaus Kaufen, um das Objekt dann möglichst teuer vermieten zu können. In dem Fall zahlt sich die Wohnung fast von selbst ab. Der Staat hat seit Jahrzehnten genau dieses Szenario vor Augen, wenn es um den „Bau von Wohnungen“ geht. Das so allerdings kein günstiger Wohnraum geschaffen wird, dürfte wohl klar sein. Gewissermaßen ist die Knappheit auf dem Wohnungsmarkt durchaus gewollt. Denn hohe Mieten bedeuten hohe Eigentumsrendite. Die SPD hat das munter vorangetrieben, wurde trotzdem gewählt. Ein Trost bleibt: trotz Zuzug von Migranten wird die deutsche Bevölkerung schrumpfen. Dann wird auch wieder Wohnraum frei - auch wenn nur Altbau

@ OlliH ich glaube damit sind Regionen

Neudeutschlands gemeint.
Im Westen gibt es schon lange keine
Fachwerkhäuser mehr die marode sind, im Gegenteil ich komme vom Lande und würde sie eher luxussaniert nennen.

@15:16 von NeutraleWelt

"Wer kein Geld zum bauen hat, sollte nicht bauen."

Stimme Ihnen im Grunde zu!

Das Baukindergeld ist in den Baupreisen bereits mitberücksichtigt; gäbe es kein Baukindergeld, würden die Baupreise anders aussehen; auch zugunsten für Familien.

Im Grunde hinausgeworfenes Steuergeld.

@fathaland slim

Der Sozialismus funktioniert nicht, oder kennen Sie ein Beispiel?
Dagegen hat die soziale Marktwirtschaft funktioniert, bevor die neoliberale Ideologie zum Programm des Parteienkartells der Mitte wurde!

Bauen ist zu simple

Jetzt plötzlich ist das Thema wichtig. Wahlen in Bayern. Dabei gibt es sehr viel Wohnraum, der aber leider verschwendet oder anderweitig zurück gehaltenwird. Mit dem Bau schlägt die Regierung 2 Fliegen: Billige Wohnungen und weiteres Ankurbeln der Bauwirtschaft. Es wird immer mehr zum 2-Klassen-Wohnen kommen. Sozial?

@15:23 von Wolfes74

"Wessen Einkommen nicht mal für die Miete reicht, soll sich doch einfach Wohnraum kaufen."

Am besten eine Schlichtwohnung; wer nicht weiß, was das ist, schau mal da:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schlichthaus

@16:43 von Knorlo

Sie werfen alles in einen Topf. Haben Sie Belege dafür, das "die Politik" die Menschen in die Städte lockt? Das ist doch Unsinn. Die Menschen ziehen der Arbeit hinterher.

Was nützt mir eine billige Wohnung in der Uekermark, wenn ich drei Stunden Anfangsweg zu meiner Arbeit habe?

Das ist

wieder einmal typisch. Geräuschvoll wird uns gezeigt, dass man sich engagiert. Danach kommt dann nichts mehr! Wenn ich nicht mehr weiter weiss, dann gründe ich 'nen Arbeitskreis. Das ist die Intelligenz und die Politik der Angela Merkel.

"Der Glaube an die Märkte ist

"Der Glaube an die Märkte ist für sie nichts anders als die Umsetzung des von Darwin formulierten "Survival of the fittest", das Überleben der am besten angepassten Individuen!"

Bitte zitieren Sie in solchen Zusammenhängen nicht Charles Darwin. Da mag es Parallelen geben, aber "Fitness" bei Darwin heißt: die meisten Nachkommen in die Zukunft zu bringen. Da sind Regenwürmer erfolgreicher gewesen, als Raubsaurier. Und Unterschicht-Menschen erfolgreicher als Oberschicht-Menschen wie zahlreiche Studien zeigen. Die Frage, die Sie eigentlich ansprechen, hat mit menschlichem Gerechtigkeitsempfinden zu tun.

@16:53 von riewekooche

Die ländlichen Gebiete bieten nunmal keine oder kaum Arbeitsplätze. Ich sehe übrigens nicht, in wieweit die Ballungszentren in den letzten Jahren von der Politik gefördert wurden. Kenne aber gleichwohl mehrere Beispiele der Förderung in ländlichen Gebieten. Vielleicht können Sie mir da mit konkreten Beispielen auf die Sprünge helfen?

Die Ursache ist nunmal, das ein großer Industriebetrieb gleichsam als Magnet wirkt: Er zieht die Zulieferindustrie an und verstärkt sich selbst. Und dann ziehen die Menschen ihrer Arbeit hinterher.

@15:39 von GeMe

"Der Staat baut keine Sozialwohnungen. Dies ist aber nicht mal bei der SPD zu erwarten."

Zutreffend beschrieben. Es gibt aber städt. Wohnungsbaugesellschaften, bei denen die öffentliche Hand im Aufsichtsrat "mitdiktiert".

@16:39 von Vielfahrer1

"Leerstand vermieten, nein danke so lange der
Mieterschutz so hoch ist werde ich es nicht mehr tun mir reichts nachdem was ich erleben musste und ich bin nicht der einzige."

Ja, unschöne Erlebnisse mit Assi-Mietern hatte ich auch schon. Aber die Mietspiegel werden ja nicht von Leuten wie Ihnen und mir dominiert, die eine kleine Wohnung "übrig" haben, sondern von Leuten, die damit in großem Stil Geschäfte machen.

@ dr.bashir

"Die niedrigen Zinsen sind auch eine Folge der Finanzmarktkrise von vor 10 Jahren. Die Staaten versuchen so, die Schulden aus der Bankenrettung abzustottern."

Und die Finanzkrise von 2008 war einerseits die Folge der mangelnden Regulierung im US-Finanzsektor (da gebe ich Ihnen gerne recht), anderseits aber auch verursacht durch das billige Geld, das die Fed in den Markt gepumpt hatte - als man dann die Zinsen wieder erhöhte bzw. erhöhen musste, brach alles zusammen.

Das ist eben mein Punkt: Man kann nicht einfach sagen "der böse Markt". Die Politik spielt immer eifrig mit, wenn sie die falschen Rahmenbedingungen setzt. Zudem wachsen die Staatsschulden ja schon seit den 1980er Jahren rasant an, das eigentliche Problem begann also früher.

Wenn jetzt, mit staatlicher Hilfe,

sozialer Wohnungsbau betrieben wird, hoffe ich, dass diese Wohnungen dann auch dem Steuerzahler gehören und das auch so bleibt. In der Vergangenheit hat man Wohnungen an die freie Wirtschaft verkauft und was daraus entsteht sieht man jetzt. Mietwucher ist mit Gesetzen zu bekämpfen!

17:42 von smirker

@fathaland slim

Der Sozialismus funktioniert nicht, oder kennen Sie ein Beispiel?
Dagegen hat die soziale Marktwirtschaft funktioniert, bevor die neoliberale Ideologie zum Programm des Parteienkartells der Mitte wurde!
///
*
*
Und selbst dieses Kartell ist für Bürger immer noch besser als eine Wiederauflage der DDR.

Wenn die Leute sich über die Mietsituation beschweren,

dann sollten sie besonders in Bayern aufhören die CSU zu wählen. Denn die Adjektive "christlich und sozial" passen schon lange nicht mit der verfolgten Politik dieser Partei zusammen.

@17:42 von smirker

"Der Sozialismus funktioniert nicht, oder kennen Sie ein Beispiel?"

Stimmt; nicht einmal in den ehemaligen kommunstischen Ländern in Osteuropa hat dieser funktioniert. Im Gegenteil, die Leute waren alle verarmt.

"Dagegen hat die soziale Marktwirtschaft funktioniert, bevor die neoliberale Ideologie zum Programm des Parteienkartells der Mitte wurde!"

Die soziale Marktwirtschaft funktioniert nur auf Pump und Wahlversprechen.

Wenn insbesondere Großkonzerne jährlich Milliarden Gewinne machen, haben wir immer noch eine Ausbeutung. Jeder schaut auf seinen Geldbeutel, ob groß oder klein.

Das kann alles so nicht funktionieren

Also egal wo ich wohnen möchte, muss eine für mich bezahlbare Wohnung zur Verfügung stehen?
Wer definiert denn bitte, was für mich bezahlbar ist?
Wer verhindert denn bitte, dass ich nicht jemanden einen Wohnung für 8€/m² wegnehme obwohl ich mir eine für 12€/m² leisten könnte?

Das kann einfach nicht funktionieren oder bekommt man zukünftig diese Wohnberechtigungskarten nicht nur bei H4 sondern für jede Einkommensgruppe damit sich alle Menschen auf alle Wohnungen gerecht (was auch immer das sein soll) verteilen lassen?

Warum?

>>> Der enorme Anstieg der Mieten sei "die neue soziale Frage", sagte Barley

Warum soll das eine sozial Frage sein? Warum sagt sie nicht, der Anstieg der Immobilienpreise ist eine soziale Frage? Menschen die gespart haben, bekommen immer weniger Wohnraum für ihre Ersparnisse. Und warum gibt sie nicht der EZB die Schuld, die mit den niedrigen Dumping-Zinsen Schuld an den hohen Wohungspreisen ist?

Auserdem ist das Bevölkerungswachstum Schuld an der hohen Nachfrage nach Immobilien. Mit dem Ende der Familienförderung, für die die SPD selber veratwortlich ist, würde es weniger Menschen geben. Weniger Menschen => Weniger Nachfrage => niedrigere Mieten.

Ein Bevölkerungsrückgang würde auch der Luftreinheit zu gute kommen. Weniger Menschen => weniger Autos => weniger CO2.

Die SPD ist doch Schuld an all den Problemen mit ihrem ständigen "sozial", "sozial", "soziel"...

Die Übervorteilung der Mieter

Die Übervorteilung der Mieter ist ein weiterer Grund dafür, daß Leerstand mehr Sinn macht als vermieten. Wenn Mietern auch aus wirtschaftlichem Interesse gekündigt werden könnte, dann wäre auch die Vermietung einfacher. Deutschland ist im laufe der Jahre einfach viel zu "sozial" geworden.

18:15, Boris.1945

>>Und selbst dieses Kartell ist für Bürger immer noch besser als eine Wiederauflage der DDR.<<

Die niemand will.

Sie liefern sich hier seit langem einen erbitterten Kampf gegen Windmühlenflügel.

die Verursacher wollen das Problem lösen?

1) Das Land entvölkert ( kein Handyempfang, langsames Internet, Banken geschlossen ( wir hatten seit 1900 bis vor ein paar Jahren sogar 2 Banken im Ort), Nahverkehr ausgedünnt, Bahnverkehr eingestellt, Arztpraxis (hatten wir schon vor den Krieg bis dieses Jahr) geschlossen. Einzig das Lebensmittelgeschäft und der Landhandel sind uns verblieben.
2) den ländlichen Kommunen das Geld gekürtzt
3) kulturelle Angebote nur durch Vereine mit Eigeninitiative
4) Nebenkosten steigen ( Straßenausbau, biologische Einzelkläranlagen usw.)
--> Die Firmen ziehen weg und die jungen Leute hinterher. Ein Ehepaar braucht 2 Autos um auf Arbeit zu kommen. Da sind die Mietkosten peanats.
5.) Zuwanderung von Migraten und EU Bürger = zusätzlicher Wohnraum im billigen Segment
5a) Sozialbindung von Wohnungen entfällt. Städte haben Wohnungen verkauft
6.) die niedrigen Zinsen sorgen für zu hohe Immobilienpreise ( Vervielfältiger von 12 auf 24 und höher). Der Letzte in der Kette wird dann die Miete erhöht

Megastädte kosten Geld

Es können nicht Alle im Zentrum wohnen. Das ist Angebot und NAchfrage. Aber auch unter 7-8 euro kann man keine Wohnung wirtschaftlich vermieten bei den Baupreisen und Auflagen /( Städte wie München sind noch ein anders Kaliber). Also es muss sozialen Wohnungsbau geben der den Städten gehört!! Das Bedarf aber auch einer Fehlbelegungsabgabe. Ohne Stärkung des ländlichen Raumes wird das Problem aber nicht zu lösen sein, denn auch die Resourcen der Städte sind endlich und wie soll unser Land ohne ländlichen Raum aussehen? Übrigens lebt man auf dem Land teuerer als in der Stadt, da die Miete nur ein Teil ist. Die Infrastruktur wurde gekappt und die bezahlt der Dörfler teuer selbst .

Wo ist mein Denkfehler?

1,5 Millionen Wohnungen mit 5 Milliarden fördern. Das sind etwas mehr als 3.000€ pro Wohnung. Wer zahlt den Rest.

19:04, b_m

>>Deutschland ist im laufe der Jahre einfach viel zu "sozial" geworden.<<

Das ist ja mal ein starkes Statement.

Sie scheinen einen sehr exklusiven Bekanntenkreis zu haben.

Ich würde Ihnen gerne mal ein paar Menschen aus meinem Bekanntenkreis vorstellen.

b_m 19.01

so einfach ist es dann doch nicht. Sicher hat auch die SPD Fehler gemacht wie den Verkauf von städtischen Wohnungen an Investoren oder extreme Vorschriften, was z.B. Wärmedämmung, Fahrrad- Autostellplätze angeht. Für die Umwidmung zu Ferienbleiben statt Hotel in angesagten Städten kann die SPD aber nichts. Und dass Flüchtlinge und Migranten in Ballungsräume drängen auch ohne Job erst recht nicht. Da müssen Wohnsitzauflagen her und bei Nichtbeachtung Sanktionen.

ich in einer neubausiedlung

zahle per NK ca 450 € per anno für grundsteuer bei einer 82 qm wohnung. dazu kommen noch ca 60% staatsabgabe bei den stromkosten. also sollte die barley den ball ganz flach halten

19:29 von fathaland slim

19:04, b_m

>>Deutschland ist im laufe der Jahre einfach viel zu "sozial" geworden.<<

Das ist ja mal ein starkes Statement.

Sie scheinen einen sehr exklusiven Bekanntenkreis zu haben.

Ich würde Ihnen gerne mal ein paar Menschen aus meinem Bekanntenkreis vorstellen.
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Das der Forist an sozialdemokatische Wohnungsgesellschaften-, Pisanachqualifizierungs- oder Willkommenindustrie denkt, das ist vernachlässigbar?

Wohnen

Warum schaut man nicht mal über den Tellerrand, z. B. nach Singapur! Dort ist der Erwerb der ersten Eigentumswohnung der Bürger STAATSZIEL ! Dies wird massievst gefördert. So wird die gesamte Steuerzahlung des Erwerbers zur Kredittilgung verwandt. Dies wäre auch eine excellente Vorsorge gegen Altersarmut. Aber dann würden Heuschrecken/Investoren arm werden, welch eine Katastrophe!

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