Ihre Meinung zu: Räumung im Hambacher Forst: "Angespannte Atmosphäre"

14. September 2018 - 15:41 Uhr

Ein erstes Baumhaus der Aktivisten-Siedlung "Oaktown" ist bereits abgerissen, doch der Widerstand gegen die Räumung ist ungebrochen. Die Situation sei angespannt, aber weitgehend friedlich, berichtet Henry Bischoff.

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Kommentare

Es ist vorbei! Das OVG hat die Anträge abgewiesen!

Sorry aber es ist vorbei! Das OVG hat ja alle Anträge abgewiesen!!

https://tinyurl.com/ycrsrf4q
svz.de: Hambacher Forst aktuell: Kein Erfolg für Räumungsgegner vor Gericht

14. September 2018 14:20
OVG lehnt Räumungsstopp ab
Das Oberverwaltungsgericht in Münster lehnt einen Stopp der Räumung von Baumhäusern im Hambacher Forst ab. Das OVG schloss sich damit der Meinung des Verwaltungsgerichts Köln an, das am Donnerstag in einem Eilverfahren eine Beschwerde gegen die Räumung durch die Stadt Kerpen zurückgewiesen hatte. Der Beschluss des OVG ist nicht anfechtbar, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Ob die Räumungsanordnung rechtmäßig sei, müsse ein späteres Klageverfahren klären, teilte das OVG mit.

Das Gericht deckt hier die Interessen von RWE und Klimaschutz und der Planet sind den Richtern total egal! *fassungslos*

RWE mag (nach heutigen Maßstäben) im Recht sein,

man sieht jedoch auch, wie dieses Recht mit fast schon militarisierter Gewalt seitens der Polizei durchgesetzt wird und das stimmt traurig. Die Interessen des Konzerns stehen letztendlich vor denen der Bürger, die sich für den Erhalt der Natur einsetzen.

Solange es immer noch Unternehmen gibt, die mehr an der Zerstörung als am Erhalt der Natur verdienen, sind wir noch nicht wirklich weit mit der Energiewende voran gekommen.

Der Bürger ist gefordert, sich seine Energieanbieter bewusst auszusuchen und ggf. RWE den Rücken zu kehren.

Und mittelfristig tut ein Diskurs Not, inwiefern ein Rechtssystem noch aktuell ist, das es erlaubt aus dem Allgemeingut Wald durch Zerstörung privaten Profit zu ziehen.

16:54 von Demokratieschue...

ob 100 ha Wald das Weltklima retten ?

Raubbau

Es ist nicht zu fassen, wie in Zeiten des Klimawandels der Raubbau an der Natur so ungehemmt fortgesetzt wird. Meine ganze Solidarität gilt den tapferen Baumhausaktivisten.

@Demokratieschue...

Sorry aber es ist vorbei! Das OVG hat ja alle Anträge abgewiesen!!

Ja, jurstisch ist da wohl nichts mehr zu machen. Aber jetzt noch Fakten zu schaffen anstatt erst mal abzuwarten, was die Kohlekommission empfiehlt, ist schon mehr als dreist. Jeder weiß doch, wie schädlich gerade Braunkohle für Umwelt und Klima ist. Wer da jetzt noch ein neues Fördergebiet erschließen will, der hat einfach die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Solche Unternehmen brauchen wir nicht. Wäre ich RWE-Kunde, würde ich spätestens jetzt über den Wechsel des Stromanbieters nachdenken ...

Wald, Naturlandschaft oder auch nur Kleingärten...

simplen Ansprüchen von Kommerz oder Politik zu opfern müsste seit langem unter strenger Strafe stehen und wenn das nicht geht, müssten die Kosten für Ausgleichsmaßnahmen so hoch sein, das niemand auch nur auf die Idee käme...

Wir brauchen nicht mehr Wohnraum, mehr Energie, mehr Industrie etc., wir brauchen weniger von alle dem - weniger Menschen, weniger Ansprüche, weniger Druck von außen …

@Sisyphos3

ob 100 ha Wald das Weltklima retten ?

Das Abholzen des Waldes ist das kleinste Problem dabei. Zwar freue ich mich über jeden Wald, den es noch gibt - aber für das Kima sind diese 100ha sicher nicht bedeutsam.

Aber es geht ja nicht um den Wald. Es geht um die Braunkohle darunter. Und die dann zu verfeuern ist dann durchaus klimarelevant. Vor allem, wenn man begreift, dass es nicht nur um den Hambacher Forst geht, sondern ganz generell um ein Zeichen gegen Braunkohle.

um 19:01 von BotschafterSarek

Zitat: "Das Abholzen des Waldes ist das kleinste Problem dabei. Zwar freue ich mich über jeden Wald, den es noch gibt - aber für das Kima sind diese 100ha sicher nicht bedeutsam. Zitat Ende. Wie bitte? Jeder einzelne Baum der gefällt wird, ist ganz genau einer zuviel, denn jeder einzelne Baum spendet uns Sauerstoff.

Zu 16:54 von Demokratieschue... Anarchie statt Demokratie?

Das Gericht deckt hier die Interessen von RWE und Klimaschutz und der Planet sind den Richtern total egal! *fassungslos*

Fassunglos macht, wie man Demokratie im Nicknamen führen und dann diesen Anarchismus für gut befinden kann.

Gerichte decken nichts, Richter urteilen nach Recht und Gesetz. So ist das in einem Rechtsstaat. Hier kommt das Strafgesetzbuch zur Anwendung und wenn Schaden entsteht mit dem BGB Schadenersatzforderungen. Das müssen die Besetzer wissen.

Wer Recht und Gesetze ändern will, muss das demokratisch versuchen. Besetzungen, Widerstand gegen die Staatsgewalt und Straftaten sind durch nichts zu rechtfertigen.
Wer gar wie hier mit Steinen wirft nimmt die Verletzung oder den Tod von Menschen in Kauf. Da reicht kein Bussgeld, §212 StGB ff.

19:01 von BotschafterSarek

keine Frage
ich finde die Braunkohleverbrennung auch wenig sinnvoll
aber wir leben nicht in einer Anarchie, wo jeder macht was er will
und das mit dem Recht auf zivilen Ungehorsam begründen darf

NRW-Landesregierung will Tatsachen schaffen

Heute gab es ein Interview auf WDR 2 mit Heiko Müller von der Gewerkschaft der Polizei.
Er sagte: "Haben uns gewünscht, dass erst geredet und dann gerodet wird."

Aber die NRW-Landesregierung aus CDU und FDP will eben Tatsachen schaffen.
Und nicht die Ergebnisse der Kohlekommission abwarten.

An die Klima- und Umweltschützer -deutsche EEG-Energiewende!

Wenn die Sonne nicht scheint und Flaute herrscht braucht es noch lange Ersatzkraftwerke. Hunderte Milliarden Euros wurden bereits dem Verbraucher abgeknöpft. Die sogenannte Energiewende wird überwiegend von den nicht privilegierten Haushalten bezahlt. Alleine mit der EEG-Umlage werden jährlich mehr als 20 Mrd.€ von Arm nach Reich zwangsumverteilt. Nichts gewonnen für Klima und Umwelt, im Gegenteil wie man sieht. Es geht auch um Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze. Die teuere Erzeugung und die extremen Nebenkosten müssen gedeckt werden.
Entweder zahlt der Bürger die Zeche über die Energie oder über die Verbraucherpreise. Nichts wurde im weltweiten Vergleich mehr gefördert als deutsche Solar-Kleinststromerzeugungsanlagen. .

Hochmoderne klima- und umweltfreundliche teuere GuD-Kraftwerke stehen wegen dieser EEG-Wende still. Was hätte mit dem Geld für Klima- und Umwelt erreicht werden können?
Glühende und kalte Drähte, Überschuss wird verschenkt, Mangel wieder teuer eingekauft!

es ist doch gerichtlich geklärt

die politik zündet doch mit dieser kommission nur neue nebelkerzen

Kündigen

Die beste Antwort an RWE und Co
ist immer noch, den Stromvertrag zum nächstmöglichen Termin zu kündigen. Es gibt gute Alternativen, reine Ökostromanbieter, die uns umwelt- und sozialverträglich mit zukunftssicherem Strom versorgen.
Da sind z. B. "Greenpeace Energy", "naturstrom", "Polarstern", "Lichtblick", "Elektrizitätswerke Schönau" usw.
Stromantrag ausfüllen dauert keine Viertelstunde. Mehrkosten gibt es in der Regel nicht und wenn, dann sind sie minimal. Das kann sich jeder leisten. Auch Mieter können wechseln!
Also, schicken wir RWE und Konsorten die Rechnung, kündigen wir! Das ist die einzige Sprache, die die verstehen.

Ökostrom-Placebo

Es gibt Ökostrom, aber man kann ihn nicht so kaufen, wie sich das der Laie vorstellt. Alle Stromproduzenten speisen in das Netz ein, alle Konsumenten entnehmen daraus Strom. Wer will mir da garantieren, dass "mein" Strom von einer Windkraftanlage stammt. Ich halte das für Augenauswischerei

Aktivisten und Andere...

Leute, die Polizisten mit Zwillen, Pflastersteinen und Molotowcocktails angreifen sind für mich gewöhnliche Gewaltkriminelle. Und Leute, die Menschen mit Exkrementen bewerfen sind für mich ekelhafte Schw...

19:43 von Andristo

Es gibt gute Alternativen, reine Ökostromanbieter
,
das ist doch Augenwischerei !
36 % beträgt der Anteil an erneuerbarer Energie
das wird auch nicht mehr, wenn 100 % der Verbraucher bei Greenpeace Energy einkaufen

@ Botschafter Sarek (18:49): wir sind uns absolut einig

hi Botschafter Sarek

Wir sind uns absolut einig bei Ihrem Kommentar:

Ja, jurstisch ist da wohl nichts mehr zu machen. Aber jetzt noch Fakten zu schaffen anstatt erst mal abzuwarten, was die Kohlekommission empfiehlt, ist schon mehr als dreist. Jeder weiß doch, wie schädlich gerade Braunkohle für Umwelt und Klima ist. Wer da jetzt noch ein neues Fördergebiet erschließen will, der hat einfach die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Solche Unternehmen brauchen wir nicht. Wäre ich RWE-Kunde, würde ich spätestens jetzt über den Wechsel des Stromanbieters nachdenken ...

Ja, was RWE hier macht, ist nicht nur dreißt sondern RWE hat sogar gegen geltende Gerichtsurteile verstoßen!

https://tinyurl.com/ycq8tdns
rp-online.de: Gericht stoppt Rodungen im Hambacher Forst (28. November 2017 um 16:36 Uhr)

Denn das Gericht wollte genau diese irreversiblen Zustände nicht. Und genau dass hat RWE jetzt gemacht!

@Demokratieschue...

"Das Gericht deckt hier die Interessen von RWE und Klimaschutz und der Planet sind den Richtern total egal! *fassungslos*
"

Tja, fassungslos bin ich auch, aber wegen Ihrer Einstellung: Die Gerichte decken gar nichts sondern entscheiden nach Recht und Gesetz. Und das ist auch gut so, dass diese objektiv urteilen, selbst wenn sie persönlich u.U. andere Meinungen hegen.

Braunkohle ist ein Klimakiller

...die Stromversorgung ist ohne Dreckschleudern möglich...jeden Tag gehen z.B.In Bayern allein 200 Solarkraftwerke ans Netz. Das schmeckt den großen Anbietern nicht. Aus unsinniger Profitgier werden wieder einmal schnellstens Fakten geschaffen wider aller Vernunft und besseren Wissens. Diesen Umweltwahnsinn immer noch weiter auszubauen und "zum Recht zu verhelfen" ist kriminell, nicht die, die vernünftigerweise dagegen agieren. Jeder! Baum, der gefällt wird, ist einer zu viel...
wohin gehen RWE und Co, wenn das Klima gekippt ist?

Als Polizist käme ich mir

Als Polizist käme ich mir missbraucht vor. Man ist doch nicht Konzernbüttel.

immer wieder wird gemeldet,

dass sich selbst RWE nicht sicher ist, ob überhaupt weiter braunkohle abgebaut werden soll im bereich des Hambacher Forstes. aber abgeholzt werden soll auf jeden fall. was für ein schwachsinn!

und schau mal einer an: 3500 polizisten gegen 150 umweltschützer. kauft RWE neuerdings die polizei?

in Chemnitz dagegen, wo das ansehen Deutschlands im rest der welt nachhaltig geschädigt wird, wieviele polizisten waren da vor ort????

Hambacher Forst

Meine Meinung zur aktuellen Lage mit dem Braunkohlefeld im Hambacher Forst ist Folgende.

Seit dem Tsunami in Japan der das Atomkraftwerk zerstört hat, hat die Kanzlerin Atomkraftwerke abgestellt. Auch wenn es Ökostromanbieter gibt, die Stromspitzen werden anderswo eingekauft um den täglichen Strombedarf der Deutschen zu decken. Es ist in keiner Weise gesichert, ob im Ökostromtarif nicht auch Strom enthalten ist der durch Zukäufe aus Atomstrom vervollständigt wird wenn der erzeugte Bedarf nicht ausreicht. Das OVG Münster hat sich dem Gericht in Köln angeschlossen und die Räumung des Hambacher Forstes durchgesetzt. Wenn es nach dem Willen der Alternativen und Umweltschützer geht sitzen wir bald wieder mit der Keule in der Höhle und braten unser Essen auf dem Lagerfeuer. Man sollte das Kind nicht mit dem Bad ausschütten, wir brauchen Energie für unsere Haushalte und besser die Energie kommt aus Braunkohle als aus irgendeinem AKW.

@ einfachermensch (20:23): hier dazu aus der Steag-Homepage

@ einfachermensch

Hier die Meldung von der Hompage der STEAG ueber die Anmeldung zur Stillegung etlicher Kraftwerke:

https://tinyurl.com/y94tzdgz
steag.com: STEAG meldet Kraftwerk Lünen zur endgültigen Stilllegung an (02.03.2018)

Essen. Das Energieunternehmen STEAG hat heute bei der Bundesnetzagentur die Kraftwerksblöcke 6 und 7 in Lünen rechtlich verbindlich zur Stilllegung angemeldet. Die Bundesnetzagentur wird auf Antrag des Übertragungsnetzbetreibers Amprion entscheiden, inwieweit Systemrelevanz besteht - oder ob die beiden Kraftwerksblöcke endgültig abgeschaltet werden.

Die anhaltend niedrigen Großhandelspreise für Strom verschlechtern die Wirtschaftlichkeit konventioneller Großkraftwerke in Deutschland. Davon betroffen ist auch der STEAG-Kraftwerksblock MKV im saarländischen Völklingen-Fenne. STEAG beabsichtigt, diesen in diesem und im nächsten Jahr jeweils von Anfang April bis Ende September vorübergehend vom Netz zu nehmen.

Unsere Klimakanzlerin,

Was sagt sie eigentlich dazu.
Sie muss doch nachts nicht schlafen können.
Wollen wir nicht irgendwann mal mit dem Kohleausstieg anfangen?

@ Skywalker (20:14): nein Ihr Kommentar stimmt so nicht

@ Skywalker

Nein, Ihr Kommentar stimmt nicht:

Tja, fassungslos bin ich auch, aber wegen Ihrer Einstellung: Die Gerichte decken gar nichts sondern entscheiden nach Recht und Gesetz. Und das ist auch gut so, dass diese objektiv urteilen, selbst wenn sie persönlich u.U. andere Meinungen hegen.

Denn das Gericht hat eindeutig gesagt, dass genau diese irreversiblen Zustände vermieden werden sollen:

https://tinyurl.com/yaqh6r9c
zeit.de: Gericht stoppt vorläufig Rodung am Hambacher Tagebau (28. November 2017, 23:50 Uhr)

Das OVG argumentierte, dass in der komplexen Materie ein effektiver Rechtsschutz gewährleistet sein solle. Außerdem sollten "irreversible Zustände" vermieden werden. Der Tagebaubetreiber RWE Power teilte mit, das Unternehmen nehme den Gerichtsbeschluss überrascht zur Kenntnis.

Von daher stimmt ihr Kommentar so nicht! Die Polizei und die Landesregierung NRW handeln illegal und hochkriminell!

@ einfacher Mensch

Wenn man keine Ahnung hat sollte man den Mund halten. Das ist völliger Schwachsinn den du erzählst. Deutschland benötigt je nach Jahreszeit bis zu 80GW Energie. Die Kapazitäten wären theoretisch auch da. Aber die Sonneneinstrahlung und der Wind reichen bei weitem nicht aus um den Bedarf zu decken. Heute betrug die Einspeisung der erneuerbaren Energien etwa 20 bis 25 GW. Obwohl ja mehr Kapazitäten da wären. Und der Ökostrom hat immer Einspeisevorrang gegenüber der anderen Energieerzeugung. Wenn nun mal Braunkohlekraftwerke einspeisen dann nur deshalb weil nun mal nicht mehr Ökostrom verfügbar ist, weil die Sonne und der Wind nicht mehr liefern. Und auch ein Stromnetz muss stabil betrieben werden. Das geht nun mal schlecht mit 100% Ökostrom. Aber darüber macht sich keiner Gedanken. Es geht nur um Idealismus. Wenn kein Ökostrom aus meteologischen Gründen verfügbar ist dann solltet ihr Ökos komplett vom Stromnetz getrennt werden. Ihr wollt jan nur Ökostrom. Viel Spaß im Dunkeln!

Kaum zu glauben,

"3.500 Polizisten gegen 150 Umweltschützer"
vielleicht nur eine Geländeübung, an der frischen Luft.

Die Durchsetzung des Rechts

Die Durchsetzung des Rechts mittels Polizeieinsatz ist natürlich zu begrüßen. Die Demonstrationen sind sowieso unnötig, da die Gegend ja nach dem Kohleabbau wieder als Erholungslandschaft naturiert wird. Man schaue sich als Beispiel die Gegend um Leipzig an. Die Bürger sind von der Seenlandschaft begeistert.

Seit 2010...

sind für Windkraftanlagen in Wäldern 750 ha abgeholzt worden + geschredderter Vögel und Fledermäusen....

100% Ökostrom geht

@Sisyphos3
Natürlich wird der Ökostrom nicht von heute auf Morgen mehr wenn heute Nacht alle zu Greenpeace Energy wechseln. Aber: Das Geld geht dann an GreenpeaceEnergy und nicht an RWE und das heißt: GreenpeaceEnergy baut damit neue Solar-, Wind- oder Wasserkraftwerke bzw. treibt den Ausbau seiner Power-to-Gas-Anlagen voran und so bekommen wir so schnell wie möglich wirklich sauberen Strom.
Die Ökostromanbieter kaufen NICHT an der Strombörse ein (also nicht 36% Ökostrom), sondern betreiben entweder eigene Kraftwerke oder kaufen von externen Kraftwerksbetreibern Ökostrom zu. Natürlich kommt bei mir an der Steckdose letztlich der deutsche Strommix raus. Das ist mir auch klar. ABER: Das Geld geht zu 100% an Ökostromproduzenten. Und wenn das alle so machen, dann gibt es keinen Atom- und Kohlestrom mehr. Das geht nicht über Nacht. Aber realistisch betrachtet wechseln ja auch nicht alle über Nacht den Anbieter.

Ökostrom statt Kohlestrom

@ gman
Bei der Energiewende geht es nicht um die Umverteilung von Arm nach Reich, denn viele Privathausbesitzer mit Photovoltaikanlage sind nicht unbedingt reich, sondern Leute, die immense Schuldenberge aufgenommen haben, um sich ihr Haus leisten zu können. Das Arbeitsplatzargument ist sowieso ne Sackgasse, denn die Kohleindustrie in Deutschland ist seit Jahrzehnten nur durch enorme Subventionen überlebensfähig und auch schon vor der Energiewende stark geschrumpft. Eine sterbende Industrie. Die Erneuerbaren Energien bringen im Gegensatz dazu viele Arbeitsplätze, die auch Steuereinnahmen generieren. Wie kann man nur immer behaupten, dass eine Energie, die NICHTS kostet (Sonne / Wind) ein Preistreiber sei!? Wir brauchen nur Technik - und das schafft Arbeitsplätze. Wenn das von der Politik gut organisiert werden würde, gibt es nichts besseres als Solarstrom. Solarstrom ist Sozial

@ joe70 (20:41): Sie haben sowas von vollkommen recht!

hi joe70

Sie haben vollkommen recht!

Was sagt sie eigentlich dazu.

Dass wuesste ich auch gerne, was unsere Klimakanzlerin zu diesen hochkriminellen und illegalen Umtrieben von RWE zu sagen hat und zu dieser Justizmissachtung durch RWE und die Landesregierung von NRW! Wo ist eigentlich unsere Klimakanzlerin geblieben??

Sie muss doch nachts nicht schlafen können.

exakt!!

Wollen wir nicht irgendwann mal mit dem Kohleausstieg anfangen?<7cite>

ganz genauso ist es und nicht nur aus der Kohle, sondern zusätzlich auch aus Erdöl und Erdgas! Denn es gab beim Ölfracking in Niedersachsen schon genug Unfälle bei denen die Böden mit Benzol und anderen giftigen Sachen verseucht wurden und illegaler Bohrschlamm verklappt wurde. Auch dass kann ich nachweisen!

@ ednew (20:54): stimmt nicht - heute alleine 20 Bäume!!

hi ednew

Sorry aber auch dass stimmt so nicht! Es wurden keine Bäume fuer Windräder umgeholzt. Aber: fuer RWE wurden alleine heute !!!20!!! Bäume umgeholzt!

https://tinyurl.com/ycrsrf4q
svz.de: Hambacher Forst aktuell: Kein Erfolg für Räumungsgegner vor Gericht

14. September 2018 16:21
Die Waldbesetzer werfen der Polizei vor, am Freitag mindestens 20 Bäume, darunter auch einige sehr alte, gefällt zu haben. Dadurch sollte Platz für die Räumfahrzeuge geschaffen werden. Die Polizei gab einzelne Fällungen zu.

Immer wieder warnten die Aktivisten die Polizisten in zahlreichen Meldungen vor Räumungsaktionen rund um das Baumhaus "Simona" in der Siedlung "Oaktown". Die schweren Maschinen würden Menschen gefährden, die sich in Tunneln unter der Hütte befänden. Später erweiterten die Aktivisten ihre Warnung: auch die Verbrennungsmotoren der Geräte gefährdeten das Leben der Menschen.

Das kann es doch echt nicht sein oder??

@ Werner 40 (20:54): welches Recht meinen Sie bitte??

hi Werner40

Zuerstmal: welches Recht setzen die bitte durch??

Die Durchsetzung des Rechts mittels Polizeieinsatz ist natürlich zu begrüßen.

die haben gegen sämtliche Gerichtsurteile verstoßen und sogar eine Vereinbarung mit dem OVG Muenster gebrochen:

https://tinyurl.com/yapuujdc
rp-online: RWE will vor Rodungen Gerichtsurteil abwarten (6. September 2018 um 13:45 Uhr)

Das Gericht hatte nach eigenen Angaben nach einer solchen Zusage gefragt, weil es verhindern will, dass im Hambacher Forst schon vor dem Beschluss Fakten geschaffen werden. Nach bisheriger Lage hätte RWE schon ab dem 1. Oktober mit dem Abholzen beginnen können - ob das Gericht bis dahin entschieden hat oder nicht

Und Ihre Erholungslandschaften:

Die Demonstrationen sind sowieso unnötig, da die Gegend ja nach dem Kohleabbau wieder als Erholungslandschaft naturiert wird.

brauchen wir nicht. Wir brauchen neuen Mutterboden fuer Äcker, Dörfer und Städte!

21:22 von Demokratieschue...

Bin selten ihrer Meinung, in diesem Fall aber schon. Übrigens gäbe es in Ostdeutschland noch genug Braunkohle. Dort hängt viel vom Kohleabbau ab.

Umdenken,

21:22 von Demokratieschue...
"Wir brauchen neuen Mutterboden fuer Äcker, Dörfer und Städte!"

Genau die unverbrauchte Mineral-haltige Abraum-erde für vorgenannten ausgelaugten Ackerböden verwenden.
Bedeutet 2 Fliegen mit einer Klappe und Seen Landschaft für die öko- Fischzucht.

Alles nur eine Frage der Zeit...

Nach dem Braunkohleabbau wächst irgendwann auch wieder ein Wald auf dem Gelände, und wenn man die abgeholzten Stämme gut einbuddelt wird in ein paar Millionen Jahren wieder Braunkohle draus. Perfektes Recycling.

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