Ihre Meinung zu: Afrikanische Schweinepest erreicht Belgien

14. September 2018 - 9:03 Uhr

Die Afrikanische Schweinepest ist erstmals in Westeuropa aufgetreten. Die Seuche ist zwar für Menschen ungefährlich, aber für Tiere hochansteckend. Sie brach in Belgien aus - nahe der deutschen Grenze.

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Kommentare

Habe ich das richtig gelesen?

Habe ich das richtig gelesen? die Seuche ist in Belgien nun aufgetreten aber wie kann es dann sein das es in D noch keine Fälle gegeben hat ? wenn das Virus aus Osteuropa gekommen ist musste es durch Deutschland ,Österreich & Schweiz um nach Belgien zu gelangen, und wenn es nun nach Niedersachsen will muss es doch wohl zuerst nach NRW oder Hessen . Bitte liebe TS machen sie mich doch mal hier schlauer.

Muttertiere ( Bachen ) abzuschießen

Jetzt haben wir das Problem, das von der Politik nicht richtig angepackt worden ist . Auch Habek ließ nicht Taten folgen. Nur die Jäger sollten das Problem lösen. Nur mit fragwürdigen Anweisungen der Politiker Muttertiere zu schießen , was von den Jägern zu Recht abgelehnt worden ist . Die Leidtragenden sind jetzt die Landwirte .

Ach was ..

Selbstverständlich breiten sich diese gefahren immer aus, bei der unachtsamkeit und ignoranz der menschen ..

All diese horrormeldungen würden bei einer achtsamen ernährung und einem liebevollem umgang mit der natur umgehend verschwinden ..

'Deshalb stellt die Schweinepest für Schweinehalter mit mehreren Tausend Tieren eine existenzielle Gefahr dar.' Gut so .. eine völlig obsolete industrie, basiert auf graumsamkeiten, ignoranz und gier auf kosten von tier und mensch ..

Lösung für gleich 2 Probleme

Der Bestand and Wildschweinen ist zu groß. Diese Pest würde die Population ganz natürlich eingrenzen - es braucht keine Abschüsse, denn damit werden auch die robusten, immunen Schweine aus der Evolution gerissen.
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"Für Schweinehalter mit mehreren Tausend Tieren eine existenzielle Bedrohung" - kann ich mir vorstellen. Aber das zeigt doch erneut, wie kritisch diese tierische Monokultur ist. Ja Niedersachsen und z.T. der Osten hat riesige Schweinefarmen, z.T. unter erbärmlicher Haltung. Stimmt, davon wäre der ein oder andere betroffen, sofern er nicht versichert ist. Aber regelt das nicht das Bundesseuchen-Gesetz?
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Jetzt bin ich nur noch gespannt, wie lange der Bauernverbrand diesmal braucht, um den nationalen Notstand herauf zu beschwören und staatliche (t'schuldigung, könnte auch stattliche geschrieben werden) Hilfen "einzufordern". Am besten noch, bevor die Seuche richtig losgegangen ist - da kann man drakonischere Szenarien pinseln. Die Groß-Industrie-Agrarier freuts.

re mac tire

" wenn das Virus aus Osteuropa gekommen ist musste es durch Deutschland ,Österreich & Schweiz um nach Belgien zu gelangen, und wenn es nun nach Niedersachsen will muss es doch wohl zuerst nach NRW oder Hessen . Bitte liebe TS machen sie mich doch mal hier schlauer."

Die Antwort steht doch schon in dem Artikel:

" Sie wird vor allem über Wildschweine und kontaminierte Lebensmittel verbreitet"

@10:27 von mac tire

Im Artikel findet sich folgender Hinweis:

Sie [die Krankheit] wird vor allem über Wildschweine und kontaminierte Lebensmittel - etwa Würste - verbreitet.

Also reicht z.B. eine von einem LKW-Fahrer entsorgte Brotzeit auf einem belgischen Autobahnparkplatz oder am Straßenrand zur Verbreitung des Virus.
So wie Parkplätze und Straßenränder aussehen, kein seltenes Vorkommnis.

Es lässt sich schwerlich

Es lässt sich schwerlich verhindern, daß sich Krankheiten unter Wildtierbeständen ausbreiten. Das ist schon bei hochansteckenden Krankheiten unter den Menschen schwer. Stichpunkt Grippewelle etc. Und das bei einem Gesundheitssystem, welches ordentlich Geld kostet.

Man müsste schon die Natur komplett durch Beton ersetzen oder für Schweine ein ebensolches System aufbauen...Aber Milliarden Euro für eine 20 Cent günstigere Wurstpackung?

Stellt sich die Frage

" Es komme vor allem darauf an, dass Menschen nicht durch unachtsame Entsorgung von Speiseresten, die mit ASP-Erregern verseucht seien, zur Seuchenverbreitung durch Wildschweine beitrügen. "

Wie kommt der Erreger in unsere Lebensmittel, würde ja bedeuten das Rohware mit dem ASP Erreger verarbeitet wird.
Punkt Zwei ist, es kommt vom Rechts und überspringt Deutschland und taucht dann in Belgien auf.
Klingt auch etwas eigenwillig.

Und das bedeutet am Ende das Schwein im Preis kräftig steigen wird demnächst, das erfreut dann auch wieder Alle.

@dog marley

"All diese horrormeldungen würden bei einer achtsamen ernährung und einem liebevollem umgang mit der natur umgehend verschwinden .."

Wie bitte? Würden sich die Viren dann in Luft auflösen? Viruskrankheiten gab es schon vor Tausenden von Jahren, als der Mensch die Erde noch nicht so stark ausgebeutet hatte wie heute. Zugvögel gab es damals bereits auch schon, die Vogelkrankheiten über Kontinente verbreitet hatten.

Wildschweine sind das kleinste Problem,

denn die Rudel sind sehr reviertreu und wandern kaum umher. Deshalb sind sie für die Verbreitung unerheblich.
Die Ausbreitung findet durch die Transporte der Massentierhaltungs-Industrie kreuz und quer durch Europa statt. So läßt sich auch mac tires Frage beantworten, warum die Seuche "plötzlich" in Belgien ist: wahrscheinlich ist ein LKW aus Osteuropa über die A2 durch D durchgefahren.
Die Wildschweine werden dann entlang der Transitstrecken angesteckt, sie sind also "Opfer", nicht "Täter".

@mac tire, Ansteckungsverlauf

Liebe(r) mac tire,
zum jetzigen Zeitpunkt wäre es wahrscheinlich eher Mutmaßung als gesicherte Information, einen genauen Ansteckungsverlauf anzugeben. Wenn Sie den Artikel aber aufmerksam gelesen haben, werden Sie feststellen, dass nicht nur die Ansteckung von Schwein zu Schwein möglich ist, sondern auch durch kontaminierte Produkte. Gerade Wildschweine sind ja als verbissene "Mülldurchwühler" bekannt. In Zeiten eines stark europäisch vernetzten Fleischmarktes scheint eine solche Ansteckungsform recht wahrscheinlich.

Artgerechte Tierhaltung in

Artgerechte Tierhaltung in der Landwirtschaft ist das eine; ein für Wildschweine wie Hausschweine höchst gefährlicher Erreger ist das andere. Es wäre gegenüber den vielen Landwirt*innen, die artgerechte Landwirtschaft betreiben, nur fair, nicht ständig die Themen zu vermischen.

@ 10:27 von mac tire

"Habe ich das richtig gelesen? die Seuche ist in Belgien nun aufgetreten aber wie kann es dann sein das es in D noch keine Fälle gegeben hat ? wenn das Virus aus Osteuropa gekommen ist musste es durch Deutschland ,Österreich & Schweiz um nach Belgien zu gelangen, und wenn es nun nach Niedersachsen will muss es doch wohl zuerst nach NRW oder Hessen . Bitte liebe TS machen sie mich doch mal hier schlauer."
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Es hat Fälle gegeben. Entland der A2 wurden Wildschweine geschossen.
Man vermutete eine Einschleppung über Wurstwaren, die von LKW-Fahrern aus Osteuropa nicht entsprechend entsorgt wurde. Sondern auf der Wiese gelandet sind.

um 10:37 von 3006

Da haben sie absolut recht.
Auch dieses bereits im voraus bekannte Problem der Verbreitung wurde seitens der Regierung nicht richtig angegangen.

Na endlich....

.... regelt sich die Natur von selber. Was Jäger seit 15 Jahren nicht geregelt bekommen, wird sich jetzt von selbst regeln.

re 3006

"Jetzt haben wir das Problem, das von der Politik nicht richtig angepackt worden ist"

Wie hätte die Politik es denn anpacken sollen? Grenzkontrollen für Wildschweine?

Werden Sie mal konkret.

@CM 72 - Was Jäger seit 15 Jahren nicht geregelt bekommen

Wie würden Sie das denn regeln ?
Mit einer Cessna und Wärmebildkamera über die Wälder fliegen und Napalm abwerfen ?

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