Ihre Meinung zu: Wahl in Schweden: Sozialdemokraten vorn, aber ohne Mehrheit

10. September 2018 - 1:23 Uhr

Mit ihrem bisher schlechtesten Ergebnis haben die Sozialdemokraten die Wahl in Schweden gewonnen. Die zuvor hoch gehandelten rechtsextremen Schwedendemokraten wurden drittstärkste Kraft. Wer regieren wird, ist unklar.

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Kommentare

die Stimmungslage

in Schweden ähnelt der deutschen, nur rot und schwarz sind vertauscht. Offenbar sind es hier wie dort ca. ein Sechstel der Wählerschaft, die mit ihrer Regierung so unzufrieden sind, dass sie aus Protest die (ganz) Rechten wählen. In den Niederlanden ist es ähnlich.
Wann wird endlich der mediale und links-grüne Versuch, uns einzureden, alle diese Millionen Wähler wären nationalsozialistischh eingestellt, beendet werden ?

Nachdem die italienischen und

Nachdem die italienischen und die österreichischen Wähler ihre alten Regierungen zum Teufel gajagt haben tun die Schweden das nun auch. Sieht fast so aus als wäre das ein Trend in dieser EU.

Ausgrenzen als Mittel der Politik

Die Schwedendemokraten haben knapp 20% geholt trotz der Schlammschlacht, die von den anderen Parteien betrieben wurde. Der Nebeneffekt ist, dass ein großer Teil der Migranten sich nicht in diese Gesellschaft integrieren wird, beziehungsweise dies nicht will. Denn - wer will schon ein Teil einer Gesellschaft werden, bei der die Etablierten eine Hexenjagd gegen Anderdenkende praktizieren - eine inhumane Gesellschaft, repräsentiert durch das Wirken der etablierten Kräfte, ist nicht attraktiv für Neubürger.

Nun

,das wird bei der nächsten Bundestagswahl in Deutschland noch viel schlimmer aussehen, wo die ehemals großen Volksparteien keine 50 % mehr zusammenbringen ,dank ihrer Politik fürs gemeine Volk.

Warum?

Warum wohl sind rechte Parteien überall in Europa auf dem Vormarsch? So lange die Linke und die Mitte darauf keine Antwort suchen, sondern sich darauf konzentrieren die Rechten als Nazis zu diffamieren (s. AfD), so lange wird die Rechte auch weiter Zulauf bekommen.

Wikipedia schreibt zu Wahlen in Schweden:

Zitat: "In Schweden liegen im Wahllokal Stimmzettel für die Parteien aus. Die OSZE kritisiert deshalb das schwedische Wahlsystem, da jeder Anwesende im Raum sehen kann, für welche Partei der Wählende stimmen wird; denn jeder Wahlberechtigte nimmt den Stimmzettel der zu wählenden Partei mit in die Kabine, wo er einen Stimmzettel in den Wahlumschlag legt. Aus diesem Grund wird die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa zum ersten Mal in der schwedischen Geschichte zwei Wahlbeobachter schicken. Diese sollen untersuchen, ob die Wahlen anonym sind und ob man auch wirklich jede Partei wählen kann. Bei vorherigen Wahlen fehlten in einigen Wahlkreisen Wahlzettel für bestimmte Parteien." Zitat Ende

Alte Parteien

Keiner der traditionellen Blöcke will eine Koalition mit der für ihre rechtsextremistischen Wurzeln und strenge Einwanderungspolitik kritisierten Schwedendemokrateb eingehen. Aha ! Demokratie durch ausblendung ? Das ist der Tod jeder Demokratie .Sie sollten sich mit der neuen Partei offen auseinander setzen und auch mit den Proplemen das das Wahlvieh (deutsche Bezeichnung) dort hat . Und das emp­feh­le ich auch für Deutschland .Das Wahlvieh zu ignorieren wird auf die Dauer die Demokratie zerstören .

Öffentlich rechtliche Medien auf Trump-Niveau?

Zum Glück ging das noch einmal glimpflich aus. Die Schweden werden bestimmt eine Einigung zustande bekommen, bei der die Nazis keine Rolle spielen werden.
Erstaunlich war hingegen die Berichterstattung der deutschen Medien: Bereits gestern MORGEN hieß die Schlagzeile in der Tagesschau-App „Gegen Akesson kann niemand mehr regieren“, auch in der heute-App prangte die Schlagzeile „Rechte werden zweitstärkste Kraft“. Klar reißerische Schlagzeilen beleben das Geschäft, zu Zeiten von Friedrich Nowottny und Hanns-Joachim-Friedrichs hätte man jedoch erst einmal das Wahlergebnis abgewartet. Die Berichterstattung erinnerte fasst an Trumps Tweet: „was gestern Abend in Schweden geschah ...“!
Bedenklich ist auch, dass es eine Reihe von Artikel zu Akesson gab, die demokratischen Parteien aber keinen Platz in der Medienlandschaft hatten. Man kann sich schon fragen, warum dem Abschaum so viel Platz in den Medien eingeräumt wird.

Man sollte klarstellen,

dass die Wahlen in Schweden nicht geheim sind. Man macht kein Kreuzchen, sondern steckt den Zettel einer bestimmten Partei in den Umschlag. Welchen Zettel man nimmt, kann jeder sehen. Da ist die Hemmschwelle, Exotisches zu wählen, natürlich besonders hoch.

Man muss sich auch ansehen,

Man muss sich auch ansehen, welche Themen die Wähler in Schweden bewegen.

Aus Spiegel-Online:
'Eine Serie brutaler Gewalt erschüttert Schwedens größte Städte. Zehn Menschen wurden allein in Malmö seit Jahresanfang umgebracht, seit Anfang 2016 gab es hier mehr als 120 Schusswechsel mit 24 Toten. In der Hauptstadt Stockholm kommt es immer wieder zu Brandanschlägen, Handgranatenexplosionen oder Schießereien auf offener Straße. In Göteborg marodierten Mitte August Vermummte in Banden durch die Straßen, zündeten rund hundert Autos an. Insgesamt wurden 2017 landesweit 43 Menschen durch Schusswaffen getötet.'

Zitatende.

Das bleibt auf Dauer wohl nicht ohne entsprechende Unzufriedenheit der Wähler

Rechtsruck

So kanns gehen, wenn man Jahrelang an der Bevölkerung vorbei regiert, und dass es besser wird , ist zu bezweifeln. Siehe Deutschland.

Sozialdemokraten siegen

Die Sozialdemokraten sind deutlich der Wahlsieg er des Abends und die Rechtspopulisten erlangen mit dem dritten Platz einen Achtungserfolg.

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