Ihre Meinung zu: ZdK-Präsident zur AfD: "Parallelen zum Nationalsozialismus"

8. September 2018 - 10:46 Uhr

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Sternberg, bewertet die AfD als rechtsradikal. In einem Interview sprach er von "Parallelen zum Nationalsozialismus".

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Kommentare

Deswegen tritt man heutzutage

Deswegen tritt man heutzutage aus der Kirche aus, weil diese immer mehr versucht politisch Einfluss zu nehmen.

Die Kirche hat die Trennung zum Staat einfach nicht verstanden.

Sternberg führt lediglich

Sternberg führt lediglich aus, was die afd selbst zugibt: "Von der NPD unterscheiden wir uns vornehmlich durch unser bürgerliches Unterstützerumfeld, nicht so sehr durch Inhalte." (D.Mandic); das passt strategisch exakt zu dem, was npd- Bundesvorsitzender F.Frank äußerte: "Uns geht es darum, dass auch nationalistische Meinungen durchaus salonfähig sein können" - genau das macht die afd durch ihre verbalen Tabubrüche (allen voran B.Höcke und A.Weidel), nur unzureichend kaschiert durch die behäbige und Harmlosigkeit vorspiegelnden Attitüden von A.Gauland. Gut, dass der Sprecher der kath. Laien kein Blatt vor den Mund nimmt.

Der ZdK-Präsident

darf sowas mal sagen.
Man wundert sich, dass hier mal die Evangelischen aufklärerisch 'überholt' werden.
Kann natürlich auch mit der 'aktuellen Not' der Christen in Bayern zu tun haben.

Aber das ist jetzt nebensächlich.
Hauptsache das Volk wacht endlich mal auf..
Wie sprach Brecht vor gefühlten Jahrhunderten:
Befreit sich der Schoß von manchem Moos
und beginnt da was herauszukriechen,
wird unser deutsches Land wieder siechen.

Das war jetzt etwas kreativ modernisiert;)

@10:48 xmmst

Mir scheint eher, Sie haben ein Grundprinzip unserer Gesellschaft nicht verstanden: Natürlich können sich die Laienvertreter des ZdK äußern, sie sollen es sogar. Politische Willensbildung und Interessenvertretung geschieht in unserer demokratischen Gesellschaft durch verfasste Gruppierungen unterschiedlichster Art. Und nebenbei bemerkt: Der Versuch, christliche Haltungen und ihre gesellschaftliche und politische Relevanz "in die Sakristei zu verbannen", hat vor ca 80 Jahren schon mal zu verheerenden Folgen geführt.

Die Ethik der katholischen

Die Ethik der katholischen Kirche ist sicher nicht mit dem Parteiprogramm der AfD kompatibel. Da hat Herr Sternberg schon recht.

@xmmst

Es geht hier nicht so sehr um den Staat, sondern um Humanismus, der von der AfD mit Füßen getreten wird. Dass die Kirche sich humanistisch positioniert, finde ich begrüßenswert.

Ich stimme zwar der Bewertung

Ich stimme zwar der Bewertung von Herrn Sterneberg über die AfD inhaltlich voll zu, aber eine Wahlempfelung seitens eines kirchlichen Organs ist mehr als kritisch

@xmmst - Kirche hat die Trennung zum Staat nicht verstanden

Hat Herr Sternberg gemäß Artikel 5 des Grundgesetzes etwa kein Recht auf freie Meinungsäußerung !

Herr Sternberg hat auch mit

Herr Sternberg hat auch mit seinem kaum zu übersehenden Seitenhieb auf Seehofer recht, wenn er davor warnt, "Zuwanderung zu dämonisieren und zur alleinigen Ursache aller politischen und gesellschaftlichen Probleme zu stilisieren". Die Mutter aller Probleme ist eben nicht Migration, sondern sind sozial größer werdende Spannungen und Spaltungen mit besorgniserregenden Entwicklungen bei vielen Menschen, die sich abgehängt fühlen. Genau diese Gruppe versucht die afd für ihren offensichtlich mehr und mehr an "Parallelen zum Nationalsozialismus" (Sternberg) orientierten
Kurs zu instrumentalisieren; auch das ist eine bedenkliche Parallele zu gesellschaftlichen Entwicklungen Ende der 20er /Anfang der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts.

es ist wichtig, dass der afd

es ist wichtig, dass der afd und ihren rechten armen wie pegida ein entschiedenes "NEIN" entgegengerufen wird - es ist egal, woher der widerspruch kommt,

@ xmmst

"Deswegen tritt man heutzutage aus der Kirche aus, weil diese immer mehr versucht politisch Einfluss zu nehmen."

Nun, ich bin vor langen Jahren im Zuge des Mißbrauchsskandals aus der katholischen Kirche ausgetreten.

Mir erschließt sich aber wirklich nicht, wieso man aus der Kirche austreten möchte, nur weil AfD als das benannt wird was sie ja nun mal ist.

re xmmst

"Die Kirche hat die Trennung zum Staat einfach nicht verstanden."

Auf jeden Fall haben Sie nicht verstanden, was mit Trennung von Kirche und Staat gemeint ist.

Z.B. nicht, dass die Kirche sich auf die Dienstleistung Gottesdienst, Taufe und Beerdigung zu beschränken hat.

Deswegen bleibe ich in der Kirche

Endlich jemand, der die Wahrheit ausspricht: Die AFD hat nationalsozialistische Züge und viele Anhänger von ihr, sogar bis in hohe Staatsämter, gehen aggressiv kämpferisch gegen unsere freiheitliche Grundordnung vor!

Gut, das die Kirche noch Haltung hat und gegen diese kriminellen Extremisten aufsteht.
Danke!

Bitte. Herr Sternberg

Bitte. Herr Sternberg vertritt mitnichten 23 millionen Katholiken. Das Gremium dem er vorsteht hat lediglich beratende Funktion. Der einzige der in Deutschland für die Katholische Kirche als ganzes sprechen kann ist der apostolische Nuntius als vertreter des Heiligen Stuhls als souveränes Völkerrechtssubjekt. Dieser ist auch zu diesem zwecke akkreditiert. Die einzelnen Diözesen werden als Körperschaften des öffentlichen rechtes gem. CIC iVm dem Konkordat einzig und allein durch den jeweiligen
Bischof vertreten.

Es geht hier um keinerlei

Es geht hier um keinerlei "religiöse" Aussagen in Bezug auf die Kirche, sondern rein um Anstand und die korrekte Einschätzung einer Situation.
Ob hier eine Meinung als Vorsitzender des ZdK oder als Deutscher Michel spielt also somit keine Rolle.
Da Anstand und Moral bei vielen Deutschen scheinbar nicht mehr hoch im Kurs stehen, ist es umso wichtiger immer wieder auf die humanistischen und gesellschaftlichen Grundwerte hinzuweisen - diese liegen übrigens den meisten Religionen zu Grunde und sollten auch für Kirchen- oder Religionsaussteiger wichtig sein.
Etwas mehr Respekt und gegenseitige Achtung würde unserer Gessellschaft mehr bringen als Spaltung, Hass und Gewalt.

Es gibt auch andere Alternativen als die "Selbsternannte" - auch so kann man etablierten Parteien zeigen dass man mit der aktuellen Politik nicht zufrieden ist.

Danke Herr Sternberg...

sprach er von "Parallelen zum Nationalsozialismus"

Er hat den Nationalsozialismus dann nicht in Wirklichkeit erlebt, sonst würde er so etwas nicht einml im Ansatz sagen und verniedlicht damit die Schandtaten des Nationalsozialismus. Und damals hatte sich wohl kaum ein hochrangiger Kirchenvertreter öffentlich gegen den Nationalsozialismus gestellt.

Nicht zu fassen ...

... die katholische Kirche als Steigbügel der etablierten Parteien! Im Ernst?

Danke!

Sagt jemand, der keiner Kirche angehört!

Von karwandler

Es wird Zeit das die Kirche sich positioniert ,die Politik und Kirche zu verbinden bedeutet alle Religionen haben Recht . Er sollte sich einmal in der Welt umschauen wie grausam zur Zeit die Religionen gegen Menschen agieren und sogar den Hass schüren .

Die Kat Kirche

sollte sich aus der Politik raushalten und erst einmal bei sich selber die Gleichberechtigung einführen damit sie sich überhaupt auf dem Boden des GG bewegen kann. Staat und Kirche ist in D getrennt wenn kapieren die Herren das endlich.

Fakt ist...

"Parallelen zum Nationalsozialismus". Was soll die Hetze, die katholische Kirche stand den Nationalsozialisten doch immer sehr nah.

Das ZdK hat laut eigenem

Das ZdK hat laut eigenem Statut folgende primäre Aufgabe: "Es beobachtet die Entwicklungen im gesellschaftlichen, staatlichen und kirchlichen Leben und vertritt die Anliegen der Katholiken in der Öffentlichkeit." Das ZdK ist gerade kein Organ der Amtskirche, sondern von der Rechtsform her ein eingetragener Verein. Das sollte man eigentlich wissen, bevor man seinem Vorsitzenden hier den Mund verbieten möchte und dazu noch die inadäquate Forderung der Trennung von Staat und Kirche ins Feld führt: Die gibt es, über Details kann man streiten, aber das ZdK ist eine gesellschaftliche Gruppe, die sich natürlich äußern kann und soll zu aktuellen Fragen und Entwicklungen. Genau das fällt unter die Kooperationsformen, in denen eine Trennung der Aufgaben- und Durchführungsbereiche prinzipiell aufrechterhalten bleibt. Die geltende Trennung unter Wahrung der weltanschaulichen Neutralität des Staates erlaubt und ermöglicht eine punktuelle Partnerschaft mit Religionsgemeinschaften (Subsidiarität).

Ich stimme dem Verfasser nur

Ich stimme dem Verfasser nur bedingt zu. Die Kirche muss sich aus dem christlichen Menschenbild heraus auch politisch einmischen. Aber: Ist die Katholische Kirche dazu wirklich berechtigt. In ihren eigenen Reihen werden Frauen diskriminiert, Priester vergewaltigen Kinder und Jugendliche oder misshandeln diese. Und das sind nur die aktuellen Verbrechen. Die aus der Vergangenheit, wie zum Beispiel die Kreuzzüge, die Unterdrückung der Wissenschaft oder die Verurteilung von sogenannten Ketzern, spreche ich dabei noch gar nicht an.

@xmmst 10:48

Zitat: "Deswegen tritt man heutzutage aus der Kirche aus, weil diese immer mehr versucht politisch Einfluss zu nehmen. Die Kirche hat die Trennung zum Staat einfach nicht verstanden."

Mir kommt es eher vor, Sie haben nicht verstanden, was Kirche ist, und welche Aufgaben sie sich auferlegt. Das Brabbeln am Sonntag um halbzehn in der Kirche ist nicht alles, was Kirche macht. Ganz im Gegenteil haben viele Kirchenoberen im Dritten Reich versagt. Es ist Aufgabe der Kirche gesellschaftliche Fehlentwicklungen zu benennen. Und was im Moment in Deutschland los ist, ist eine Fehlentwicklung die besser früh als spät gestoppt werden muß.

AfD neigt zum Nationalsozialismus, sehe ich auch

inzwischen ähnlich, dank Pegida! Aber man vergesse nicht wo die katholische Kirche im 3ten Reich-beginnend vor 85 Jahren- stand, genannte "Reichskonkordat"!

Die religionen der Welt

Alle Religionen haben in der Geschichte gegen Menschenrechte verstoßen ,Verbrechen begangen ,Menschen verfolgt und getötet noch heute verbreiten einige Religionen Hass und predigen Krieg .
Das sollten alle Religionen auswerten und sich auf ihre Aufgaben beschränken .

Wer den Nationalsozialismus...

... derart verniedlicht, auch wenns unbeabsichtigt geschieht, sollte nicht ernst genommen werden.

Ob die katholische Kirche in

Ob die katholische Kirche in der aktuellen Situation ein guter Partner für moralische Ratschläge ist. Ich habe da meine Zweifel, wenn ich an die vielen Missbrauchsfälle denke

Trennung Staat Kirche

Sollte bald durchgesetzt werden .

Trennung Staat Kirche

Sollte bald durchgesetzt werden .

Das ZdK....

hat mit seiner Aufforderung, die AfD nicht zu wählen vollkommen recht! Eine Partei, die sich an Pegida und andere rechtsradikale Strömungen anbiedert ist einfach nicht wählbar! Da hilft auch ein Höcke mit Krawatte nicht! Allerdings würde ich mir wünschen, wenn sich das ZdK ähnlich kritisch gegenüber Kirchenfunktionären zeigen würde und mehr anbieten würde, als christliche Verachtung!

Parallelen, aber anders

Es gibt Parallelen zum Nationalsozialismus, wenn man betrachtet wie die Kirchen in Deustchland sich heute wieder den Mächtigen unterwerfen.

Es gibt auch keine echte Trennung zwischen Kirche und Staat in der BRD, wenn der Staat für die Kirchen die Kirchensteuer einzieht.

AfD in der geistigen Nähe von Nationalsozialisten

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Sternberg, hat die gefährliche geistige Nähe etlicher Mitglieder der AfD zu den damaligen Nationalsozialisten klar und treffend formuliert.

@xmmst am 08. September 2018 um 10:48

Deswegen tritt man heutzutage aus der Kirche aus, weil diese immer mehr versucht politisch Einfluss zu nehmen.
Die Kirche hat die Trennung zum Staat einfach nicht verstanden.

Nein. Sie können gerne aus diesem Grund austreten, so Sie wollen.

Was Herr Sternberg da tut, ist in diesen Zeiten mehr als notwendig: Aufstehen und deutlich sagen: "Ich bin damit nicht einverstanden. Ich nehme es nicht hin, dass diese Typen meine Heimat ins Elend stürzen und alles wieder zerstören, was nach der tyrannischen Herrschaft derer Gleichgesinnten vor über 70 Jahren wieder aufgebaut wurde.

Wenn ich aus diesem Lager das Wort "Schuldkult" höre und mir Deutschland aktuell anschaue, dann kann ich nur dazu sagen: Dieser Kult wurde in solchen Kreisen nicht ausreichend gepflegt. Von Werten wie Anstand und Moral will ich erst gar nicht reden.

In diesem Sinne:

Schämen Sie sich, xmmst, dass Sie es auch nur wagen, Kritik an dieser braunen Soße zu relativieren.

Schämen Sie sich!

Die AfD fungiert als Plattform für aktive Rechtsradikale und

rechtsgerichtete Bürger. Sie ist eine "RATTENFÄNGER"-Partei bzw. soll zugleich als Sammelbewegung für alle Frustrierten, Völkischen und Desorientierten fungieren. Frau Sarah Wagenknecht kommt somit zu spät!
Dem Kommentar des ZdK muss man uneingeschränkt zustimmen, insbesondere, wenn man die aktuellen Vorgänge in Sachsen berücksichtigt. Denn dort ist die kontourenlose Verquickung zwischen AfD und Rechtradikalen am deutlichsten ersichtlich.
Das kontinuierlich Leugnen und Ignorieren des "Sachsen-Problems" durch BIM Seehofer, dem VS-Präsident Maaßen, dem MP von Sachsen Kretschmer (und seiner Vorgänger Tillich, Milbradt, Biedenkopf) und dem unseligen VS-LA Sachsen, Hr. Gordian Meyer-Platz, kreiert ein schwerwiegendes Problem, das auch diesen Herren demnächst auf die Füße fallen wird.
Gemeinsames Ziel dieser Herren und ihrer Entourage soll wohl eine "neue" Bundesrepublik sein?
Für Auschwitz-Leugner und Rechtsradikle gibt es KEINE MEINUNGSFREIHEIT!!

Sollte Sternberg nicht besser auf die Ursachen schauen?

Warum fordert er keinen Sozialen Wohnungsbau um der Mietenexplosion auch für den Mittelstand Einhalt zu gebieten? Deutschland ist ein Land in dem einem nichts geschenkt wird, wer unter den Hartzern den Anordnungen der „Jobcenter“ nicht Folge leistet, wird bestraft. Für die fast ausschließlich von HARTZ IV lebenden Flüchtlinge gilt das aber nicht. Der Staat verfolgt diejenigen, die falsch Parken oder ihren TÜV Termin überziehen, aber lässt es zu das Menschen ohne Pass einen Asylantrag stellen können. Das ist widersinnig und für den Zusammenhalt der Gesellschaft schädlich, gerade in einem Land wie Deutschland, in dem Melderecht und unzählige Verordnungen dem Bürger ein enges Korsett anlegen. Schon vor der Flüchtlingskrise hatte Deutschland ein Armutsproblem, das durchschnittliche Vermögen eines Deutschen ist nur halb so hoch wie das eines Griechen oder Franzosen. Sternberg sollte fordern, dass die Regierung ihre Prioritäten ändert. Nur das kann den Aufstieg der AfD stoppen!

Der Mann hat völlig Recht

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken hat völlig Recht. Das musste einmal gesagt werden. Die Parallelen zum Ende der Weimarer Republik sind nicht zu übersehen: Damals wurde eine "Ostjudenkrise" proklamiert, gegen die "Lügenpresse" und die "Systemparteien" gehetzt. Das entsprach dem heutigen Gerede von einer "Flüchtlingskrise", der "Lügenpresse" und den "Altparteien". Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die deutsche Geschichte wiederholt.

@11:16 cicerone consule

Sie haben leider völlig unrecht, sowohl in der Beschreibung der Funktion eines Nuntius wie in der angedeuteten Behauptung, nur ein Bischof könne für seine Diözese sprechen. Das gilt nur für sehr begrenzte Bereiche, sicher nicht für die Beteiligung an gesellschaftlichen Diskussionen und politischen Diskursen. Aber wahrscheinlich hätte das manch einer gerne, die (kath) Kirche wieder zur letzten Bastion alter Bevormundung zu machen, damit sie keinen unbequemen Widerspruchsgeist entwickelt und zeigt.

Wie man´s macht, es ist IMMER verkehrt!

"Deswegen tritt man heutzutage aus der Kirche aus, weil diese immer mehr versucht politisch Einfluss zu nehmen.". @xmmst
-
Tja, die Kirche macht´s IMMER verkehrt! Lässt sie Hitler gewähren, wird ihr das angekreidet. Hat sie aus der Geschichte gelernt und want vor den Folgen der politischen Entwicklung, ist es auch wieder verkehrt.
.
Man sollte mal im Neuen Testament nachlesen, was Jesus so alles gesagt hat. Dann würde man erkennen, dass die "Rechten" die modernen Pharisäer sind- Aber pscht!

Die Kirche egal ob katholisch oder Evangelisch

müssen doch sich zu Wort melden, immer mehr treten aus der Kirche aus und das ist bei so einer Ansicht nachvollziehbar. Solange es immer noch heißt „alles rein“ wird die AFD immer stärker.

Ich fühle mich...

… nicht vertreten durch Sternberg. Außerdem denke ich, dass Wahlempfehlungen unterlassen werden sollten von Kirchen- oder Laienvertretern. Die Menschen können selber beurteilen, wem sie ihre Stimme geben möchten.

Sicherlich hat Herr Sternberg

Sicherlich hat Herr Sternberg in einigen Teilen recht.
Aber zumindest der Antisemitismus, mit einer über 1000jährigen Leidensgeschichte und unzähligen Opfern, beruht nahezu ausschließlich auf den wenig christlichen Ansichten der römisch-katholischen Kirche.
Entgegen der Ansicht einiger Mitkommentatoren hier, war die Einmischung der Kirche in Politik und Gesellschaft der Grund für unfassbares Elend, Mord und Totschlag, Versklavung und Ausbeutung in ca der halben Welt, ebenfalls über ca 1000 Jahre hinweg.
Die Zusammenarbeit der katholischen Kirche nicht nur mit den Nazis, sondern mit Faschisten und deren Regimen, in nahezu der gesamten 3. Welt ist ebenfalls bestens belegt.
Nicht zuletzt die katholische Kirche hat vielen Nazis nach 1945 geholfen, nach Südamerika zu entkommen. Es ist nicht auszuschließen, dass dies ein Grund für die folgenden faschistischen Übernahmen in südamerikanischen Staaten war.
Natürlich mit Hilfe der auf Gott vertrauenden USA.
Christliche Werte waren da unwichtig.

@TheIndependent 11:19, Missverständnis

Sie unterliegen einem Missverständnis, wenn Sie glauben, Sternberg wolle den Nationalsozialismus verharmlosen.

Die Juden wurden damals nicht "sofort" vergast, der 2.Weltkrieg brach nicht "sofort" aus. Es gab eine Entwicklung, wie die Nazis an die Macht kamen. Darum geht es. DAS gilt es zu verhindern. Wehret den Anfängen. Heute sind es Migranten, die als "Mutter aller Probleme" entmenschlicht und verunglimpft werden. Sie wissen vermutlich sehr genau, wer damals der "Sündenbock" war.
Wir müssen diesen Entmenschlichungstendenzen von Anfang an energisch entgegentreten. Und nicht warten, bis es wieder zu spät ist.

@ ber kaus

"Alle Religionen haben in der Geschichte gegen Menschenrechte verstoßen ,Verbrechen begangen ,Menschen verfolgt und getötet noch heute verbreiten einige Religionen Hass und predigen Krieg .
Das sollten alle Religionen auswerten und sich auf ihre Aufgaben beschränken ."

Sie sprechen mir aus der Seele! Genau das was Sie verlangen erfüllt die Kirche.
Sie warnt zum Beispiel vor gesellschaftlichen Fehlentwicklungen das sich die von Ihnen genannten Beispiele nicht wiederholen dürfen. Und das ja auch ihre Aufgabe und sie nimmt sie wahr!

Wenn man gemein oder

Wenn man gemein oder Prakmatiker wäre, würde man fagen, wie moralisch es ist, dass die Kirchen, die sich nicht scheuen uns jährlich bis zu 30 Milliarden Euros, je Amtskirche, abzunehmen und dann noch jedes Wochende herumbetteln und am Ende dieses Geld auch noch am bestimmt nicht gottgewollten Finanzmarkt anlegen und bei den dicksten Finanzplayern bestimment mitzocken, womit auch Waffenhandel der Kriege auch in Syrien mitfinanziert, ob diese Kirchen sich nicht schon deshalb selber aus dieser Diskussion herauszuhalten hätten, zumal sie da ja selber wieder gegen ihre eigenen Gebote verstoßen, hier ist es zumindest einmal mehr wieder das 8. Gebot.

@Wer den Nationalsozialismus... 11:52 von Paul Puma

".. derart verniedlicht,"

Ach nee, hat er das?
Was Sie so alles in einen Kommentar reinlesen wollen.
Ich verweise mal auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialismus

Der Nationalsozialismus hat nicht erst 1933 begonnen,
oder gar erst 1938 mit den Pogromen,
wie Sie das hier fälschlich suggerieren wollen.

Ich habe eine exzellente Datenbank.
Die sucht Ihnen ohne Probleme Text/Bilddaten aus den Jahren 1925ff heraus,
als die ersten öffentlichen Gewaltexzesse ruchbar wurden.
Der Herr 'AH' hatte da schon seine Gefängnisstrafe abgesessen.

Also Sie verharmlosen eher mit dem Hinweis auf die größten Exzesse dieser Ideologie.

Das hat der ZdK-Präsident lesbar nicht gemeint mit seiner Warnung.

@11:52 ber kaus

Ich verstehe Menschen nicht, die mit Verweis auf frühere Fehler von Religionsgemeinschafen heute fordern, sie sollten sich "raushalten": Genau dieses "raushalten" war in mindestens 70% der Fälle ein wesentlicher Baustein dieser früheren Fehler. Jede Religionsgemeinschaft, die sich gesellschaftlich einbringt, muss allerdings selbstkritisch die eigenen Motive anschauen und offenlegen: da zählen das Eintreten für Menschenrechte und Minderheitenschutz einerseits und gegen Gewalt und Diskriminierung andererseits.

ich finde, dass er Recht hat

und nun, Paul Puma, xmmst und einige andere? Darf ich auch nicht sagen, dass ich Parallelen zum Nationalsozialismus sehe? Verstößt das gegen die Trennung von Staat und frosthorn? Oder habe ich das Recht auf solche Aussagen verwirkt, weil vielleicht ein paar meiner Vorfahren Nazis waren?

Und von wegen "Verniedlichung des Nationalsozialismus": das Argument ist ja wohl an Absurdität nicht zu überbieten. Verniedlicht ein Richter den Serienmörder Jack the ripper, wenn er einen Beschuldigten des Doppelmordes schuldig spricht? Darf man erst ab 6 Millionen Vergasten, ab 50 Millionen Toten von einem Verbrechen reden?

Unwissen oder Lügen?!

Ich bin kein AfD Unterstützer, aber ich fühle mich zu einer historischen Richtigstellung verpflichtet. Diese andauernd geschwungene Nazikeule ist nicht mehr zu ertragen. Wissen die Leute nicht mehr was Nationalsozialismus ist?

Kleine Auffrischung: Führergedanke, Lebensraum im Osten, Endlösung der Judenfrage, Herrenrasse etc.

Es ist nicht akzeptabel die AfD damit zu vergleichen. Das sind z.T. sicher Rassisten und Nationalisten, aber das sind keine Nationalsozialisten! Die Partei funktioniert intern sehr wohl demokratisch (man erinnere sich an diverse Führungswechsel), es sind keinerlei Anzeichen für einen Kriegswillen zu erkennen und auch Mord steht nicht auf ihrer Agenda.

Und bitte erzählt mir nicht, dass die NSDAP auch mal harmlos angefangen hat, Hitlers Mein Kampf wurde 1925/1926 veröffentlicht und enthielt bereits den größten Teil der NS-Ideologie.

@ ber kaus

"Trennung Staat Kirche Sollte bald durchgesetzt werden ."

Was Sie jetzt meinen glaube ich zu erahnen...
Ist aber ein ganz kleiner Gedankenfehler drin.

Sie verwechseln da was entscheidendes - die AfD mag alles möglich sein aber sicherlich kein Staat.

Muß ja auch nicht sein :-)

Die AfD hat keine Parallelen

Die AfD hat keine Parallelen zum Nationalsozialismus, sie ist klar nationalsozialistisch. Es ist schön wenn auch die katholische Kirche das sagt - als Kirche eine Meinung zur aktuellen Situation zu äußern hat nichts zu tun mit "Trennung Kirche & Staat" es ist eine moralische Pflicht.

2018 um 11:47 von Icke 1

"'Parallelen zum Nationalsozialismus'. Was soll die Hetze, die katholische Kirche stand den Nationalsozialisten doch immer sehr nah."

Wenn jemand - überdies mit guten Gründen - gegen die AfD Stellung bezieht und ihre Rechtsradikalität benennt, ist das keine Hetze.

Umgekehrt: Wer sich hier so lautstark zu Wort meldet, sollte vorher überlegen. Schauen Sie mal nach, wie viele katholische Priester im Dachauer KZ eingesperrt waren (weit über 2000) und wie viele davon nicht überlebt haben.

@TheIndependent, 11:19

Wenn Sie den Nationalsozialismus mit dem Dritten Reich und all den Ereignissen gleichsetzen, die nach 1933 und der Machtübernahme der NSDAP folgten, dann haben Sie natürlich recht.
Wenn Herr Sternberg eher die Geisteshaltung meint, die in Teilen der AfD und ihrem Umfeld vorherrscht, finde es ich nachvollziehbar, von Parallelen und damit von einer gleichen Ausrichtung zu sprechen - das sagt ja nicht, dass alles identisch ist.

Dass die Kirche sich in 20. Jahrhundert Teil dieser Entwicklung war, ist ebenfalls einen Hinweis wert. Es könnte ein Grund sein, warum sie sich jetzt zeigt (auch @Icke 1, 11:47).
Denn Lernen ist möglich, auch bei der Kirche. Und Fehler in der Vergangenheit oder in anderen Bereichen (hier wird die Missbrauchsproblematik erwähnt) disqualifizieren nicht automatisch dafür, heute etwas besser zu machen.

@11:53 ber kaus

Die Trennung von Staat und Kirche gibt es bei uns, transparent, geregelt. Was Sie meinen, klingt eher nach "Maulkorb" für Meinungen und Positionen, die Ihnen nicht gefallen; das sollte ganz sicher nicht "bald durchgesetzt werden".

@xmmst

Jahrelang oder besser gesagt jahrzehntelang wurde den Vertretern der katholischen Kirche vorgeworfen, abgeschottet in einer Parallelwelt zu leben und sich für Demokratie und Staat nicht zu interessieren.
Wenn Herr Sternberg als Vertreter der Laienorganisation der kath. Kirche jetzt deutliche Worte findet ist das nur zu begrüßen. Im Übrigen haben auch zahlreiche Bischöfe und Pfarrer inzwischen deutliche Worte gegen demokratiegefährdenden Nationalismus gefunden. Die Gefahr, die von AFD und ihr nahestehenden Organisationen ausgeht ist nicht zu unterschätzen! Nicht alle Anhänger der AFD sind rechtsradikal aber sie lassen sich dann mehr oder weniger sehenden Auges instrumentalisieren. Viel besser ist das auch nicht.

Überhaupt nichts kapiert

" So sei zu prüfen, warum sich manche Menschen abgehängt fühlten...". Herr Sternberg schließt sich mit diesem Satz all denen Politikern an, die immer noch nichts kapiert haben an. Versprechen von blühenden Landschaften in den 90zigern folgten nur höhere Steuern, Sozialabbau, Harz4 und rigoroser Ausbau des Niedriglohnbereiches. Und das alles ist ja noch nicht abgeschlossen, warten wir mal ab was die Rentenkommission für Vorschläge erarbeitet. Die AfD hat auch auf nichts eine Antwort, hat aber die "Schuldigen" ausgemacht und reitet endlos darauf herum. Wenn nicht bald die "Parteien der Mitte" Ihre Politik ändern und den Weg zum Vorteil für Kapital und Konzerne weitergehen, wird alles noch schlimmer. Ein Stück weit kann ich die AfD Wähler verstehen. Das sage ich als Wähler der Linken.

@ um 10:48 von xmmst

Die Botschaft vom ZdK war längst überfällig. Die christlichen Werte lassen sich nicht mit den dumpfen Parolen der AfD in Einklang bringen. Es ist die Pflicht jedes anständigen Bürgers gegen die gewaltverherrlichen Positionen der AfD aufzustehen.

@11:53 von berelsbutze

"Ich habe da meine Zweifel, wenn ich an die vielen Missbrauchsfälle denke ..."

... und an kath. Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst

Kommentare

Interessant, wie die selben Leute, die hier sonst vom angeblich so "christlich" geprägten Land reden, auf einmal die Trennung von Kirche und Staat fordern.
Und das, obwohl die Aussagen des ZdK-Präsidenten mit der Trennung überhaupt nichts zu tun hätten.

Es ist die PFLICHT eines jeden Christen sich gegen Hass und Gewalt zu stellen.

Die AfD und ihre Anhänger sind nicht die Opfer, sondern die Täter.

@11:32 capri corn

Nicht zu fassen für manche: der Laiensprecher kath. Christ*innen als "Steigbügelhalter" für Demokratie, Menschenwürde und humanen Umgang miteinander. Im Ernst!

Die katholische Kirche

sollte, bevor ihre Vertreter über andere urteilen, zunächst alle Missbrauchsfälle nicht nur aufklären, sondern auch sühnen und dafür sorgen, das Derartiges nie wieder passiert.

Die einzige Möglichkeit hierfür ist wohl die Abschaffung des Zölibats.

Dann wünsche ich mir eine strikte Trennung von Staat und Kirche - die Kirche kann doch wohl ihre Kirchensteuern selbst eintreiben und sollte sich aus der Tagespolitik heraushalten, vollständig, hier meine ich auch das Kirchenasyl.

Und DANN könnte ich mir VIELLEICHT anhören, was ein x-beliebiger Kirchenfürst zu sagen hat.

@11:16 von cicerone consule

Der einzige der in Deutschland für die Katholische Kirche als ganzes sprechen kann ist der apostolische Nuntius als vertreter des Heiligen Stuhls als souveränes Völkerrechtssubjekt

Das ist nicht mein Kirchenverständnis, und es ist auch soweit ich weiß objektiv nicht richtig. Der Nuntius vertritt den Heiligen Stuhl - nicht mehr und nicht weniger. Die einzelnen Diözesen agieren selbstständig und unabhängig von Rom. Und die Haltung der Bischöfe in dieser Frage ist sehr klar, sowohl der progressive Kardinal Marx als auch der konservative Kardinal Woelki stehen der AfD eindeutig ablehnend gegenüber.

Aber abgesehen davon ist "Kirche" mehr als die Amtskirche. Insofern besteht sie tatsächlich aus 23 Mio Katholiken, sowie noch einigen Menschen mehr.

Verhältnis Katholiken und Nationalsozialismus

Zum Verhältnis von deutschen Katholiken und Nationalsozialismus empfehle ich die Biografie der katholischen Sozialarbeiterin Margarete Sommer auf Wikipedia zu lesen. 2003 verlieh ihr die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem postum den Ehrentitel "Gerechte unter den Völkern".

Parallelen ?

Die liegen nur eingeschränkt vor.

Zum einen beinhaltet das Programm der Afd nicht die Staatsinterventionistischen Ansätze der NSDAP.
Und vertritt auch nicht den Sozialstaat, den es unter den Nazis durchaus gab.

Die Afd ist wirtschaftsliberal wie die FDP.

Zum anderen ist die Afd in weiten (aber nicht allen) Teilen nicht antisemitisch.
Sie ist antiislamisch.

Was die Afd ist, laesst sich eigentlich so zusammen fassen :

Afd =
CdU der 90er Jahre (marktglaeubig und migrationsfeindlich),
+ npd und andere rechte Gruppierungen (die hoffen, mit der konservativen Mehrheit der Afd nach oben gespült zu werden).

Viel ist davon die Rede, diese Partei zu stoppen.

Das geht nur, indem man die Sorgen der zur Afd neigenden Menschen aufgreift.

Und zwar überzeugend.

An diesem Punkt hapert es bei den anderen Parteien massiv.

Sie sind, was eine Begrenzung der Migration angeht, nicht glaubwürdig.

Am wenigsten die Kanzlerin.
Denn diese wuerde mit einer Kurswerte ihr eigenes Versagen eingestehen.

@ um 11:47 von Icke 1

Was meinen Sie mit Hetze? Hetze beruht immer auf falschen und überzogenen Aussagen. Herr Sternberg beschreibt lediglich die aktuelle Lage. Leider hat die katholische Kirche in der NS Zeit häufig ein schlechtes Bild abgegeben. Diesmal scheint sie sich eindeutiger zu positionieren. Gut so!

Kirche und Nationalsozialismus

Es geht hier wohl mehr um die Haltung gesellschaftlicher Gruppen zum Thema Chemnitz, die fehlende politische Reaktion einiger Gruppen und namhafte Persönlichkeiten und im weiteren Umfeld das Thema Einwanderung. Sehr wohl fehlt hier die Reaktion der Wirtschaft, nachdem sie doch zu den Befürwortern der Zuwanderung gehört, ebenso fehlen hier die Gewerkschaften, die sich anscheinend verdrücken, ebenso fehlen viele andere gesellschaftliche Gruppen. Das sich hier die Kirche äußert ist gut, in der jüngeren Geschichte hat sie es zuwenig getan. Ich danke ihr dafür.

Begründung Fehlanzeige

Gibt es in diesem Artikel auch nur eine einzige Begründung zur Titelthese?

Wo ist das Problem?

Warum sollte die Katholische Kirche oder besser eine mit ihr lose verbundene Organisation, das ZdK, sich nicht politisch äußern dürfen?
Die freie Meinungsäußerung ist ein Grundrecht, die Einflussnahme auf das politische Denken der Gesellschaft ist allgegenwärtig und wird von vielen Seiten betrieben und selbst unter vollkommen laizistischen Verhältnissen gibt es nichts, was das ZdK davon abhalten kann sich politisch zu äußern.

Gerade die.

Kirche,war da einmal nicht was? Gewalt gegen Schwache . Sexuell Missbrauchte Kinder .Heime bis in die jüngste Vergangenheit die an KZ,s erinnerten. Nie aufgearbeitete NAZI Vergangenheit der Kirche .Und die erheben den Finger,einfach nur Unglaubwürdig die haben Angst das es bald keine Zwangseintreibung der Kirchen Steuer mehr gibt.

Man trenne-ich weiss ist nicht machbar-

die AfD von der Pegida und ich meine es wird dann insgesamt mit der Rechtsextreme ruhiger, ob richtiger, will ich nicht beurteilen, ich bin kein Hellseher! Mein Denken neigt auch in die Richtung, dass die deutschen Rechtsextremen einen Weg suchen könnten, hin zu ausländischen Extremen, die gegen Israel und gegen das jüdische Volk sind, inkl. gegen die Menschen, die in Deutschland und in der Eu mit jüdischem Glauben leben, mag zu weit hergeholt zu sein, aber möglich!

@ um 11:52 von ber kaus

Und dieser Tage predigt die AfD Hass. Das geht für Sie wohl in Ordnung.

11:53, berelsbutze

>>Ob die katholische Kirche in der aktuellen Situation ein guter Partner für moralische Ratschläge ist. Ich habe da meine Zweifel, wenn ich an die vielen Missbrauchsfälle denke.<<

Sie meinen, Herr Sternberg, der Präsident des Zentralkommitees der Katholiken, also der Laienorganisation der katholischen Gläubigen, sei an diesen Mißbrauchsfällen auf irgendeine Weise beteiligt gewesen?

Danke für die klare Standortbestimmung

Herr Sternberg spricht die Wahrheit offen aus - und ich unterstütze als Christ, Humanist, und Bundesbürger seine Positionen in jedem einzelnen Punkt entschieden.

Parallelen zum Unsinn

Parallelen kann man überall ziehen. So auch welche zwischen Linken, Grünen und der Antifa sowie gewaltbereiten Autonomen.
Der ZdK-Präsident bleibt den Nachweis schuldig, was am AfD Programm rechtsradikal ist. Es scheint, dass Nazikeulen jetzt auch zum Repertroir der katholischen Kirche gehören.

Die katholische Kirche...

... hat ja im Nationalsozialismus keine rühmliche Rolle gespielt.

#vordereigenentuerekehren #balkenimeigenenauge

Die Parallelen zum

Die Parallelen zum Nationalsozialismus verspüre ich in jüngerer Vergangenheit er aus anderer Richtung, wenn ich sehe bzw mitbekomme wie mit anderen Meinungen umgegangen wird, wie Bücher verschwiegen werden sollen, wie berichterstattet wird,etc.pp.

Zudem verwechselt die Kirche humanistische Hilfe mit finanziellem Vorteil, man muss sich doch nur anschauen wie mit demKirchenasyl jongliert wird. Insgesamt war die Kirche größtenteils immer Steigbügelhalter der Regierenden, was vieles aussagt.

@xmmst 10:48

Ich habe nur darauf gewartet, dass einer der AfD Fans kommt und die Katholische Kirche oder die Kirche selbst disst. War ja klar dass dies passiert. Wenn es darum geht die AfD, Besorgte Bürger, Pegida, Trump und Putin zu verteidigen wird schlichtweg alles negiert und diejenigen die Kritik üben an oben genannten durch den Dreck gezogen und verunglimpft.

@11:19 TheIndependent

Vielleicht ist Ihnen das nicht klar, aber die Empörung über Vergleiche bzw. Parallelen zum Nationalsozialismus kommt zunehmend aus der ganz rechten Ecke - aus durchsichtigen Gründen. Herr Sternberg belegt seine Thesen eindrücklich, fast bin ich erstaunt über die Klarheit und Unmissverständlichkeit. Wenn Sie beklagen, dass damals kaum ein Kirchenvertreter öffentlich gegen den Nationalsozialismus Stellung bezog, müssten Sie doch eigentlich froh sein und zustimmen, wenn das heute anders ist. Sie sehen: Ihr Kommentar ist frag-würdig.

Rechtspopulismus ist kein Rechtsextremismus

Es mag manchem schwer fallen, die notwendigen Differenzierungen bei diesen Thema zu akzeptieren. Aber die AfD ist im Bundestag, weil sie eine rechtspopulistische Partei ist. Rechtsextreme Parteien hatten in Deutschland auf Bundesebene nie eine Chance, aber in Landtagen im Osten und früher im Westen. Das europäische Problem ist der Rechtspopulismus, der die etablierten Parteiensysteme durcheinander wirbelt, nicht nur in Deutschland. Wer leichtfertig diesen Rechtspopulismus als Rechtsextremismus oder gar Neonazismus abhandeln möchte, unterschätzt die politische Wirkung dieser Strömung. Die USA, Italien, Polen, Ungarn und morgen womöglich Schweden sind ebenso Beispiele wir der britische Brexit. Für Rechtsextremismus und Neonazis reichen Verfassungsschutz und Sicherheitsbehörden. Der Rechtspopulismus braucht politische Antworten. Die stehen in Deutschland nach wie vor aus.

@ um 11:53 von ber kaus

Die Anhänger der AfD quatschen so gerne von der Meinungsfreiheit. Doch offenbar soll die Meinungsfreiheit nur für die Anhänger dieser Partei gelten. Ist ja eine Frechheit, dass Vertreter der Kirchen auch eine Meinung haben!

11:52, Paul Puma

>>Wer den Nationalsozialismus...
... derart verniedlicht, auch wenns unbeabsichtigt geschieht, sollte nicht ernst genommen werden.<<

Sie sollten sich doch bitte mal mit den Anfängen des Nationalsozialismus befassen. Beschäftigen Sie sich mit den frühen 30er Jahren. Da konnte sich noch so gut wie niemand vorstellen, wohin diese Entwicklung zehn Jahre später führen würde.

Hinterher ist man immer klüger.

Es gab sogar Aufrufe jüdischer Organisationen, in die NSDAP einzutreten, um ihren Antisemitismus abzumildern...

@11:32 von Capri Corn: "Nicht zu fassen...

... die katholische Kirche als Steigbügel der etablierten Parteien! Im Ernst?"

Ich bin Atheist und schon vor Jahrzehnten aus der Kirche ausgetreten.

Bevor ich die AfD wähle, mache ich mein Kreuz bei den bibeltreuen Christen.

@11:07 von von Schlotterstein

"aber eine Wahlempfelung seitens eines kirchlichen Organs ist mehr als kritisch"

Die Trennung von Kirche und Staat ist lediglich organisatorisch zu verstehen, z. B. bei Trauungen. Auch die Kirche hat eine Meinungsfreiheit und kann ihre Meinung vertreten; in der katholischen Kirche werden oftmals Hirtenbriefe verlesen, die parteilich geprägt sind. Kirchen wirken auf Umwegen über die Wähler an Regierungsaufgaben mit.

Wenn es anders wäre, dürfte die Kirche keine Stellung mehr nehmen zur Empfängnisverhütung, gleichgeschlechtliche Ehen, Fremdenfeindlichkeit, usw., denn all diese Themen werden von den Parteien ohnehin aufgenommen.

Übrigens: Ich bin konfessionslos und vertrete eine agnostische Philosophie.

re icke 1

"die katholische Kirche stand den Nationalsozialisten doch immer sehr nah."

Und deshalb sollte Sie auch heute auf der Seite der Neonazis stehen, verstehe ich Sie da recht?

immerhin!

Das hätte ich so einem Ober-Katholen nicht unbedingt zugetraut. In den vergangenen Jahrzehnten hat man sich ja immer der CDU angebiedert - nun scheint Schluss mit Rechts zu sein. Was der Herr sagt, ist absolut richtig. Die AfD ist rechtsradikal und jeder, der sie wählt, sollte wissen, dass er mit dem Feuer spielt. Er handelt im besten Falle fahrlässig - wenn er aber bewusst wählt, dann ist auch er rechtsradikal.

@artist 11:03

Ich sehe es absolut genauso. Gerade die Katholische Kirche hat die Pflicht dies zu tun und auf sowas aufmerksam zu machen. Man hat im Nationalsozialismus und vor der Machtergreifung 1933 sich viel zu sehr zurückgenommen und nichts gesagt, nicht gewarnt und hatte so eine Mitschuld, dass sich der Nationalsozialismus so verbreitete damals.
Es ist in der Tat extrem wichtig, dass das Volk aufwacht, wobei man auch ganz deutlich sagen muss, dass eine Mehrheit des Volkes mit über 80% überhaupt nichts mit der AfD, Pegida oder den Besorgten Bürgern zu tun haben will.

@11:47 von Icke 1: "Was soll die Hetze,

die katholische Kirche stand den Nationalsozialisten doch immer sehr nah."

Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen, hat die katholische Kirche aus der Vergangenheit gelernt, distanziert sich und warnt vor den Rechtsradikalen.

12:03, Möbius

>> Der Staat verfolgt diejenigen, die falsch Parken oder ihren TÜV Termin überziehen, aber lässt es zu das Menschen ohne Pass einen Asylantrag stellen können.<<

Ich möchte hier Saul Padover zitieren, aus seinem Buch "Lügendetektor". Bitte nachschlagen.

"Die Deutschen waren derart autoritätshörig und dokumentengläubig, daß sie sich erst beruhigten, wenn wir ihre Ausweise angeschaut hatten. Sie hielten uns ihre Papiere unter die Nase um zu beweisen, daß alles in Ordnung war. Diese leidenschaftlichen Sammler von Papieren, zumal von amtlich beglaubigten, boten einen amüsanten Anblick, bis einem klarwurde, daß dies das Verhalten von Sklaven war, die Bürokraten anbeteten.

Erst sehr viel später, als ich in Buchenwald in einer Ecke die Leichenberge und in einer anderen die sorgfältig aufbewahrten Papiere der Ermordeten sah, wurde mir eine Eigentümlichkeit der Deutschen bewusst: es machte ihnen nichts aus, Menschen zu verbrennen, aber Dokumente wurden niemals verbrannt.<<

Bitter polemisch.

@12:03 Möbius

Fing eigentlich gut an, Ihr Kommentar: allerdings haben Sie wohl übersehn, dass Herr Sternberg sehrwohl die sozialen Probleme wie Wohnungsmarkt und Mietpreise auch anspricht. Dann werden Sie allerdings schwach: Ihr Verweis, dass der Staat Falschparker und TÜV-Versäumer "verfolgt", ist dann doch eher unterste Schublade. Auch über Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz im Vergleich zu Hartz 4 scheinen Sie Wissenslücken zu haben oder gehen den gern von afd, pegida und anderen geposteten Fake-News auf den Leim. Das lässt sich ja gottlob leicht durch Inforecherche korrigieren, wenn Sie wollen.

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10:48 von xmmst

Hier liegt wohl ein Mißverständnis. Selbstverständlich können sich Interessenvertreter von Gruppierungen eine Meinung bilden und diese auch äußern.

Das hat mit der Trennung von Staat und Kirche nichts zu tun.

Trennung von Staat und Kirche bezieht sich auf politische Entscheidungen. Da ist die Kirche ohne Entscheidungsgewalt. Dies macht die Trennung aus.

GROKO-Fan und ZdK-Präsident Thomas Sternberg

ZdK = Zentralkomitee der deutschen Katholiken; Laien der katholischen Kirche!

Nach der GroKo-Entscheidung sagte Sternberg:
"Alle, denen die Demokratie am Herzen liegt, müssen ein Interesse an einer konsolidierten Sozialdemokratie haben", Sternberg war bis 2017 Mitglied im NRW-Landtag.

Ein bemerkenswert beschränktes Demokratieverständnis!

Sind Kirchen bzw. das ZdK politische Parteien? Sternberg ist wohl mehr Politiker als Kirchenlaienvertreter und beteiligt sich so entsprechend undemokratisch an der kontertierten Verunglimpfung politischer Gegner.

Ja, er kann seine Meinung äußern wie jeder. Allerdings als Privatmann und nicht in Verbindung mit der Kirche, dazu hat er kein Mandat. Die Kirchenmitglieder und alle Christen sind politsch eine pluralistischer Gesellschaftsteil in Deutschland.

Gerade die katholische Kirche hat keinen Anspruch auf Moral ec, schon gar nicht was die Historie zeigt. Auch im Hinblick auf die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei.

Demokratiefeindliche

Demokratiefeindliche Tendenzen verorte ich weniger bei der AfD als beim Mainstream.

Die AfD mahnt eine Rückkehr an zur wahren Demokratie und vor allem zur Rechtsstaatlichkeit.

Dass die Nazikeule nicht mehr wirkt, das hat schon die letzte Bundestagswahl gezeigt. Aber man hat ja sonst nichts aufzubieten ...

I

@Demokratie-Jetzt 16:21, "Ihr seid ein Völkchen!"

"...Die AfD mahnt eine Rückkehr an zur wahren Demokratie..."

Ja, ja, schon gut, "Wir sind das Volk!"...Aus der AfD spricht in erster Linie Grössenwahnsinn und Menschenfeindlichkeit. Deswegen wird der "Mainstream" ja auch so von ihr gehasst. "Lügenpresse!"...und da wundern sich die AfD-Vertreter, dass man diesen historischen Nazi-Jargon mit Nazis in Verbindung bringt...Wie merkwürdig aber auch...

Jedenfalls finde ich es als Vertreter des Mainstreams beruhigend, dass zwei Drittel der Deutschen die AfD mittlerweile offensichtlich als Fall für den Verfassungsschutz ansieht (idealerweise ohne Maassen). Um es im AfD-Jargon zu sagen: "Ihr seid ein Völkchen!" - aber Ihr seid nicht das Volk. Gott sei Dank.

Die AfD soll erst einmal ihren Rassismus abstellen - dann kann man anfangen zu reden.

Transparenz statt „Geheim“-Diensten!!!

Im Moment bleibt der Bevölkerung eigentlich nur noch eins, um eine politische Lage richtig einschätzen zu können: auf ihren eigenen gesunden Menschenverstand zu setzen.

Und, statt zuzulassen, dass das gesellschaftliche Klima - also ihr bzw. unser aller Leben- vom derzeit immer stärker um sich greifenden allgemeinen Misstrauen vollends vergiftet wird, sich, erstens, Gedanken darüber zu machen, woran sich seriöse Nachrichtenquellen von unseriösen unterscheiden lassen.

Und, zweitens, wie bzw. auf welche Art und Weise sich eine umfassende(!)„Versorgung“ aller Bürger mit objektiven - d.h. nachweislich sachlich richtigen UND zugleich „unbewerteten“ - Informationen aller Art, die von allgemeinem (= öffentlichem bzw. „politischem“) Interesse sind - zuverlässig gewährleisten lässt.

Nur auf dieser Basis - einer soliden Faktenlage - ist Demokratie überhaupt möglich (der Brexit sollte da eine Lehre sein). An dieser Stelle - bei öffentlichen Interessen - ist jeder „Datenschutz“ fehl am Platze.

Sternberg irrt

Die Realität ist genau das Gegenteil von dem was Sternberg behauptet. Die AfD ist frischer Wind für die Demokratie.

Die AfD stellt sich gegen die schleichende Gleichschaltung in Gesellschaft und Politik. Ja, wenn Sternberg NS-vergleiche ziehen kann, dann kann ich das auch.

@12:03 von Möbius

Warum fordert er keinen Sozialen Wohnungsbau

Weil das grade heute, hier und jetzt nicht das Thema ist?

Immer wenn jemand was Vernünftiges sagt, kommt hier einer an und sagt: "Ja, aber warum schweigt er zu XY?" (mit XY = ein beliebiges Thema ist, das nichts damit zu tun hat).

Und zu G20 nimmt er auch nicht Stellung. Potzblitz!

aber lässt es zu das Menschen ohne Pass einen Asylantrag stellen können.

Halten Sie sich fest: Menschen ohne Pass dürfen Asylanträge stellen. Das ist in der Verfassung festgeschrieben und könnte nicht einmal geändert werden, wenn die AfD (Gott bewahre!) eines Tages an einer Regierung beteiligt wäre.

Das ist [...] für den Zusammenhalt der Gesellschaft schädlich

Ganz im Gegenteil. Und Falschparken ist übrigens asozial. Das ist für die Gesellschaft schädlich.

Das funktioniert schon länger

Das funktioniert schon länger nicht ,die Trennung von Kirche zum Staat.Deswegen bin ich seit 3Jahren nicht mehr in dieser Kirche. Glauben an Gott , kann ich auch ohne dieses Bodenpersonal.

@xmmst

Ich denke, Sie haben die Trennung von Kirche erheblich weniger verstanden, wenn Sie meinen, Kirchenvertreter dürften sich nicht politisch äußern. Im Übrigen gilt auch da die Meinungsfreiheit.

16:51 von Safe Space --- Volltreffer

"Die AfD stellt sich gegen die schleichende Gleichschaltung in Gesellschaft und Politik. Ja, wenn Sternberg NS-vergleiche ziehen kann, dann kann ich das auch."

Das Gleichschalten von Institutionen und Körperschaften an die NS-Ideologie war das eine, die von Ihnen behauptete Gleichschaltung von Gesellschaft und Politik wäre etwas ganz anderes. Dann würde die Politik die Interessen der Gesellschaft - so unterschiedlich die auch immer sein mögen - vertreten. Das kann es so nicht geben, man kann sich nur um ein möglichst breites Mittelmaß bemühen. Dem stellt sich die AfD sauber entgegen und schlägt eine rechte Bresche.

Damit stützen Sie Herrn Sternbergs Auffassung, daß die AfD rechtsradikal und keineswegs konservativ demokratisch ist.

Volltreffer mittschiffs bei der AfD vermieden, lieber gleich selber die Flutventile geöffnet. Danke.

16:51, Safe Space

>>Sternberg irrt
Die Realität ist genau das Gegenteil von dem was Sternberg behauptet. Die AfD ist frischer Wind für die Demokratie.

Die AfD stellt sich gegen die schleichende Gleichschaltung in Gesellschaft und Politik. Ja, wenn Sternberg NS-vergleiche ziehen kann, dann kann ich das auch.<<

Ach so.

Eine Partei, deren Funktionäre in Chemnitz in einer Reihe mit bekannten Führungsfiguren teils mittlerweile verbotener rechtsradikaler Organisationen marschieren, ist also frischer Wind für die Demokratie.

Unfassbar.

Es ist die Pflicht der Christlichen Kirchen

ihre Meinung zu äußern und auch Parteien an den Pranger zu stellen, die sich ganz klar unchristlich verhalten. Fremdenfeindlichkeit und Christentum widersprechen sich. Es ist auch unchristlich Menschen in Not nicht zu helfen und Flüchtlinge kein Heim anzubieten.

Ich bin ganz ehrlich: Ich wollte eigentlich aus der Kirche austreten, weil die Kirche diese unchristliche Entwicklung in unserem Land stillschweigend hingenommen hat und auch gegen Söder und seine Kruzifixe nichts unternommen hat (außer ein paar Unmutsbekundungen), denn er hat ein christliches Symbol für eine unchristliche Sache klar missbraucht. Hier muss die Kirche endlich klare Kante zeigen und der sogenannten christlich sozialen Union ggf. den Gebrauch des christlichen im Namen untersagen, wenn sie weiterhin unchristliche Politik betreiben will.

Wer im Glashaus sitzt,

läßt es besser, mit Steinen um sich zu werfen.
Denn die Zeiten, wo sich die kath./ev. Kirche anmaßte dem Bürger zu erklären welche Partei er zu wählen hat, sind doch wohl hoffentlich vorbei. Eher erinnert mich dieses Vorgehen an die dunkle Zeit in Deutschland. Nicht umsonst wurde in dem - weltweit - als eines oder sogar das beste Grundgesetz mit der Ewigkeitsformel die Unantastbarkeit der Menschenwürde festgelegt. Daran haben sich auch die Kirchen zu halten. Warum besinnt sich nicht jeder erst einmal auf seine Rechte und Pflichten, bevor er mit dem Finger auf andere zeigt. Nur zur Erklärung: ich bin weder AFD noch in einer Kirche.

Als katholischer Funktionär muss er das ja wissen,

schließlich stand die katholische Amtskirche den Nazis gegenüber ja immer sehr aufgeschlossen gegenüber. Also, lieber Herr Unbekannt, lesen Sie die Bibel, ich empfehle Matth. 7, Vers 3. Und dann schauen Sie sich mal an, was die in immer größeren Zahlen aus ihren Amtskirchen austretenden Christen machen - richtig, sie lassen Sie links außen liegen.

Eigentlich wollte ich hier im

Eigentlich wollte ich hier im Forum nicht mehr mitmischen. Es sind eh immer die selben Leute mit den immer gleichen Satzbausteinen. Aber aus reinem Prinzip füge ich einfach mal eine Stimme hinzu gegen das ewige Allerausgrenzenzumerkelweg. Und bedanke mich bei den Mitforisten, die es schaffen, ein paar differenziertere Ansätze hinzukriegen.

"Die katholische Kirche"

"Die" kath. Kirche mag eine unrühmliche Rolle in Nazideutschland gespielt haben. Um so besser, dass sie daraus gelernt hat! Oder ihre Laienvertretung. Im Gegensatz jedenfalls zu Höcke und Konsorten, die gaben daraus nämlich nichts gelernt.
Attacken gegen "Kirchenfürsten" u.ä. zeigen nur das Unwissen der Kommentatoren. Und wer außer "die sind aber auch doof" kein Argument zu nennen weiß, sollte erst einmal dem Sandkasten entwachsen. Ach, und apropos "Verharmlosung" des Nationalsozialismus: Wer sprach noch gleich vom "Vogelschiss"? Der Papst wohl kaum.

@ 16:21 von Demokratie-Jetzt

Wenn sich die AfD angeblich für wahre Demokratie so einsetzt, verstehe ich nicht deren Probleme, dass sich der Verfassungsschutz sie beobachten soll - denn die Mehrheit der Deutschen will es so.
Die Mehrheit der Deutschen möchte auch eine europäische Lösung in der Asylpolitik und lehnt nationale Alleingänge ab, und die Mehrheit der Deutschen ist gegen Ausländerfeindlichkeit - was will die AfD denn noch?

Aus meiner Sicht.............

Es ist mittlerweile tragisch, zu sehen, wie sich unsere Gesellschaft spaltet. Der stete Kampf links gegen rechts fordert einen hohen Dribut.
Der eigentliche Kampf, den unsere Volksvertreter im Parlament hätten führen müssen, fand in den letzten Jahren nicht mehr statt. Man hat das Wahlvolk zum Regieren nicht mehr berücksichtigt, nein, man hat durchregiert und nun wundert man sich auf die Reaktion.
Leider, und das muss ich als langjähriger Beobachter der Medien sagen, dass sie als die 4. Gewalt im Staate, die Regierenden nicht kritisch genug beäugt haben und somit Teil dieser aus dem Ruder laufenden Tendenz, eine gewisse Mitverantwortung tragen.
Selbstreflexion ist aber bis heute nur marginal erkennbar.
Der eigentliche Auslöser glaube ich, ist die Globalisierung und der damit korrespondierende Sozialabbau. Und dieser wird weitergehen, selbst der Mittelstand hat es schon bemerkt.

Re 11:09 von Karl Klammer

Hat Herr Sternberg gemäß Artikel 5 des Grundgesetzes etwa kein Recht auf freie Meinungsäußerung !

Re
doch hat er aber nicht bei TS in Ausübung seines Amtes. Private Meinungsäußerung ja als Privatmann Ja aber das hier nicht .Bitte richtig darstellen .ES gibt eine Trennung von Kirche und Staat und die Funktioniert so nicht ,da er es im Amt und nicht Privat tat.Aber die Kirche hat ja auch ab 1933 keine gutes Bild abgegeben nur so am Rande.

@18:13 von proehi

Zitat:""Dann würde die Politik die Interessen der Gesellschaft - so unterschiedlich die auch immer sein mögen - vertreten. Das kann es so nicht geben, man kann sich nur um ein möglichst breites Mittelmaß bemühen. ""

Parteien bilden die Meinungsvielfalt der Gesellschaft ab. Dass seitens der etablierten Parteien (manche schlimmer als andere) so energisch versucht wird eine solche Pluralität zu verhindern ist genau dass was die AfD kritisiert.

Altparteien, Kirchen, und Medien scheuen die Debatte mit der AfD. Nicht weil die AfD radikal ist (ist sie nicht), nein, sondern weil AfD-ähnliche Politik im Ausland sehr erfolgreich ist. Man hat Angst Wähler könnten eine Alternative erkennen.

Also ja, Volltreffer für die Politik der AfD.

Richtig so.

Guten Tag,
hier sind wieder mal so ein paar allwissende Geschichtslehrer unterwegs.
Ich kann als linker ,und immer noch Katholik nur immer wieder den Kopf schuetteln ueber die Gefechte aus alten Zeiten.
Merken die Kritiker der Katholiken denn nicht ,das die Zeit der Inquisition laengst vorbei ist.Der Liberalismus und vor allem die reine liberale Lehre fuehrt zu Einsamkeit und Armut.Die Sozialdemokratie verliert überall dort,wo die Freiheit ueberhoeht wird.
« Liberté ,égalité et fraternité « .Egalité ist vor allem durch die Franz oesische Aufklaerung zu einem Standbein der Gesellschaft geworden ,fraternité durch den christlichen Humanismus!Ich verstehe jeden ,der schlechte Erfahrungen in der Kirche gemacht hat,wenn er Austritt.
Aber der saekulaere Katholizismus gibt Halt,Gemeinschaft und das Gefuehl aufgehoben zu sein.Persoenlich hat mich die katholische Soziallehre tief geprägt und auch und vor allem die moralische Festigkeit meiner verstorbenen Eltern.Ich finde die Worte hier gut!!

@Safe Space, 18:34

"Altparteien, Kirchen, und Medien scheuen die Debatte mit der AfD." -
Was soll man mit der AfD auch debattieren. Entweder wissen sie nichts, haben keinen Plan (denke da z.B. an ein Interview mit Herrn Gauland), schieben alles auf die bösen Flüchtlinge oder sehen sich selbst in der Opferrolle. Da wird eine Diskussion ziemlich schnell sinnlos.

na und ich

bin aus der Kirche ausgetreten da sie sich immer nur nach der Politik richteten ,so wie man es brauchte und dafür brauch ich sie nicht.

Na endlich -aber...!

Unsere gesamte abendländische Moral und Ethik basiert mehr oder weniger auf den Lehren der christlichen Kirche. Es ist nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht der Kirche, bei problematischen gesellschaftlichen Entwicklungen deutlich Stellung zu beziehen. Dass aber eine klare Wahlempfehlung gegeben wird, das geht eindeutig zu weit. Lieber öfter mal einmischen, als viel zu lange zu schweigen und dann über das Ziel hinauszuschießen!

Christen durch AFD und Co. auch gefährdet

Dass christliche Institutionen vor der AFD und Co. warnen, ist schon längst überfällig. Denn Christen, die sich schützend vor Verfolgte stellen, sind auch heute wieder Zielsscheibe von AFD und Co.. Hasskommentare, Schmierereien und Anzünden von Gebäuden christlicher Enrichtungen gehören heute schon wieder zum Handwerkszeug der Rechten.
Der Sinn der Kirche besteht auch darin, christlichen Werte gegen Heiden und Barbaren zu verteidigen.

@18:43 von JorisNL

Zitat:""Was soll man mit der AfD auch debattieren. Entweder wissen sie nichts, haben keinen Plan (denke da z.B. an ein Interview mit Herrn Gauland), schieben alles auf die bösen Flüchtlinge oder sehen sich selbst in der Opferrolle. Da wird eine Diskussion ziemlich schnell sinnlos.""

Und Sie entscheiden was sinnlos ist? Das ist genau das Problem, das wir heute haben.

Da glauben die "demokratischen" Parteien sie hätten die Wahrheit für sich gepachtet, und bräuchten nicht zu diskutieren.

Welch eine Ironie.

@ um 12:37 von GeMe

Am 08. September 2018 um 12:37 von GeMe

„Ich bin Atheist und schon vor Jahrzehnten aus der Kirche ausgetreten.
Bevor ich die AfD wähle, mache ich mein Kreuz bei den bibeltreuen Christen.“

Gut so, es gibt ja zum Glück für alles und für jeden Alternativen.

Nur als Atheist ein Kreuz bei den Bibeltreuen zu setzen ist nicht gerade zielführend oder schlau, oder?

12:45 von andererseits ..Vergleich zu Hartz 4 scheinen Sie ..

Moralische- und Wissenslücken, das ist doch wohl, wovon die AfD ihre stärke bezieht - nicht das Bildung helfen würde, aber schaden täte sie auch nicht.

18:34 von Safe Space

"Dass seitens der etablierten Parteien (manche schlimmer als andere) so energisch versucht wird eine solche Pluralität zu verhindern ist genau dass was die AfD kritisiert. "

Die AfD kann doch kandidieren und findet mit ihrem "Ausländer raus Programm" sogar Wähler. Die Abgeordneten bekommen ihre Diäten und lassens sich gut gehn.

Daß Ihre Nichtwähler ob des einzigen AfD-Themas nicht vor Begeisterung in Ohnmacht fallen sondern auch schon mal ihren Unmut äußern, tja, daran werden Sie sich gewöhnen müssen oder das für Sie so unangenehme Geschäft aufgeben.

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