Ihre Meinung zu: Merkel und Macron: Chance statt Mutter aller Probleme

7. September 2018 - 21:46 Uhr

In der Flüchtlingspolitik sind Frankreichs Präsident Macron und Kanzlerin Merkel einig: Man wolle aus der Migration "eine Chance machen, keine Befürchtung", sagte Macron nach einem Treffen in Marseille.

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Kommentare

Ziele

Auf welche Ziel weisen denn die Beiden? Wo ist die Zusammenarbeit. Ist Frankreich bereit die Chance der Migration zu ergreifen und 200.000 Migranten vom uns auf zu nehmen. Frankreich hat kaum Flüchtlinge oder Migranten aufgenommen. Bei der Integration sind sie auch nicht gerade ein Vorbild.
Leeres Gerede keine Ziele keine Lösungen oder doch? Ich vergaß die Sommenrzeit da haben wir sogar von Fr. Merkel gehört die sich sonst selten zu Problemen äußert.

Jedes Problem …

… beinhaltet auch eine Chance, insofern haben Merkel und Macron Recht. Allerdings gilt das nur, wenn man mit den Herausforderungen entsprechend intelligent umgeht.

Europa hat eine historische Verantwortung gegenüber den afrikanischen, aber auch lateinamerikanischen Staaten. Der heutige Reichtum Europas beruht größtenteils auf (unrechtmäßiger) Ausnutzung derer Arbeitskräfte und Bodenschätze in der Vergangenheit.

Die Zerstörung sozialer Strukturen durch dieses Vorgehen hat dort tiefe Spuren hinterlassen, deren indirekte Folge z.T. auch die Immigrationsbewegungen heute sind.

Insofern muss ein Aktionsplan vor Ort in Deutschland bzw. Hand in Hand gehen mit einem Entwicklungsplan für Afrika (auch Lateinamerika). Jedoch kann es nicht nur darum gehen Kredite zu vergeben und Neuverschuldung dort voranzutreiben, sondern wirkliche Hilfe zu leisten.

Da sehe ich Probleme bei dem jetzt vorherrschenden Wirtschaftssystem, aber ich denke, dass nur ein wirkliches Umdenken die Probleme lösen wird.

"Tolles Bild"

Mutti+Vater der zukünftigen Probleme zeigen ins Nirgendwo.

Die Hoffnungen Europas heißen Kurz, Visegrad und Salvini. Am Sonntag wird auch Schweden einen Schritt in die richtige Richtung tun.
Großbritannien nimmt bekannterweise sein Schicksal, u.a. wegen des Grenzschutzversagens und der fortdauernden Gefahr durch Politiker wie M&M, wieder in die eigene Hand.

Die Franzosen bereuen mittlerweile zutiefst ihren Fehler des vergangenen Jahres.
Noch 6 lange Jahre bis zur Korrektur.

Realitätsflucht

Bei allem guten Willen frage ich mich: bekommt diese Frau eigentlich noch mit, was in dem Land vor sich geht, von deren Bürgern sie ein Mandat erhalten hat?

Diese von ihr seit Jahren zur Schau gestellte Unverdrossenheit ist bedauernswert, erschütternd und gefährlich zugleich.

Gemeinsamkeit?

Also dann möge mir bitte erklärt werden wieso an der französich/spanischen Grenze massiv kontrolliert und zurückgeschickt wird...ich sehe da einen deutlichen Unterschied. Warum dieser weder Frau Dr. Merkel noch Herrn Macron auffält vermag ich leider auch nicht zu sagen.

naja ...

...wenn man schon eine Migrations- und Flüchtlingspolitik mit Verstand und dem richtigem Augenmaß macht - so wie Frankreich - , dann kann man zurecht so sprechen wie Macron.

Ob Merkel aber von ihm lernen wird, darf nach den Erfahrungen der letzten Jahre bezweifelt werden.

Frankreich nimmt einen Bruchteil von Migranten auf wie Deutschland, hat viel schnellere Verfahren und nimmt die Bürger ernst.

Und die französische Presse schreibt nicht jeden Versuch nieder, das Problem in den Griff zu bekommen.

Ich kann mir nicht helfen, aber jetzt so tun, als würde man mit Frankreich im Umgang mit den Migranten auf einer Welle sein, halte ich milde gesagt als unehrlich.

Frau Merkel muss das Wasser bis zum Hals stehen. Allmählich scheinen ihr ihre Fehlentscheidungen um die Ohren zu fliegen.

Wie?!

Deutschland hatte schon vor der Flüchtlingskrise Probleme bestimmte Migrantengruppen vernünftig zu integrieren, z.B. die Gastarbeiter und deren Nachkommen, die z.T. in der dritten Generation kein fehlerfreies Deutsch sprechen. Und es macht nicht den Eindruck, als wären wir heute Kompetenter als vor 10 Jahren und die Zahl der Migranten ist größer als je zuvor.

Ich will ganz ehrlich sein, ich bin niemand, der möglichst viele Leute abschieben will, im Gegenteil, wir haben freie Stellen und können Leute gebrauchen, aber ich will, dass diese Leute sich integrieren oder integriert werden und zwar so, dass sie am Ende richtige Deutsche sind und keine Ausländer mit deutschem Pass, die auf Demos fremde Flaggen schwenken und Parallelgesellschaften aufbauen.

Wenn es vernünftige Integrationsprogramme (besser noch Assimilationsprogramme) gibt, dann bin ich der erste, der begeistert ist, aber ehrlich gesagt glaube ich da nicht dran.

Teflon Merkel

...Danke Frau Merkel aber der Zug vertrauen bei der Bevölkerung zu schaffen ist glaub ich abgefahren...Vertrauensfrage und fertig!!! an wink an die ARD ...immer noch auf der Seite von Frau Merkel? ob das so klug ist xD

Sehr schön...wieder 1 % mehr

Sehr schön...wieder 1 % mehr

Chance zu bilden

Gerade gestern habe ich mit einem Kollegen diskutiert, der gesagt hat, dass das Bildungsniveau da am schlechtesten ist, wo es am meisten Personen mit Migrationshintergrund gibt. Ich konnte ihm nicht wirklich widersprechen, obwohl es sicherlich Ausnahmen gibt (z.B. München).

Ja, die Migration ist eine Chance den Arbeitsmarkt mit jungen Leuten aufzufüllen: Aber damit das auch passiert muss massiv in die Bildung investiert werden. D.h. alle Schulen erstmal renovieren und modernisieren. Außerdem vorschulische Bildung fördern: Die Kinder müssen Deutsch können bevor sie in die Schule kommen. Und die Fachkräfteausbildung muss gefördert werden, damit sich mehr Jugendliche dafür interessieren.

Es bringt nix, wenn 60-80% der Migranten ungelernte Arbeiter sind oder Berufsausbildungen haben, die in Deutschland nichts wert sind.

Merkel und Macron haben die

Merkel und Macron haben die gleiche Herangehensweise: Beide regieren an ihrem Volk vorbei.
MfG

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