Kommentare

Wie wärs mit einer Lösung wie in Brüssel/Strassburg?

Für alle Länder die eine Demokratie besitzen die gerne mal bei Wahlen zwischen "links" und "rechts" herspringt könnte man doch einfach zwei Botschaftsgebäude betreiben - eins in Jerusalem und eins in Tel Aviv. Dann könnte man eines vermieten, solange eine Regierung sich entscheidet umzuziehen um dann vier Jahre später wieder zurückzukommen. Die EU macht es vor. Sie leistet sich auch zwei riesige Häuser und lässt ihre Parlamentarier lustig umherziehen. Dabei spielt für die EU Geld keine Rolle - muss also nicht mal zwischenvermieten.

Israel reagiert beleidigt

weil Paraguay lediglich auf den Standpunkt des international anerkannten Völkerrechts zurückfindet.

Trump hat mit diesem völlig widersinnigen Schritt nicht mehr erreicht als dass die USA und Israel gemeinsam schön isoliert dastehen. Als zwei Kumpane gegen den Rest der Welt.

Israel kann reagieren ...

wie es will. Die Gesetzesgebung die Jerusalem als Hauptstadt ansieht ist völkerrechtswidrig.

Paraguay hält sich somit nur an das Völkerrecht.

@Maria-José Blumen
Ihren Einwand verstehe ich schlicht nicht. Was ein Regierungswechsel mit einem Völkerrechtsverstoß zutun hat erklärt sich mir leider nicht.

Der Sohn des persönlichen

Der Sohn des persönlichen Sekretärs Strössners, nun paraguayischer Staatspräsident, befolgt Völkerrecht. Bemerkenswert. Ob er das auch intern vorhat?

re karwandler

Trumps Schritt ist nicht völlig widersinnig, sondern nimmt die Realität wahr. Dass Israel und die USA isoliert dastehen, hängt vor allem mit der widersinnigen Einstellung Deutschlands und der EU zusammen. Statt Sprüche zu machen wie "für die deutsche Politik ist die Freundschaft mit Israel zentral", sollte Deutschland sich wirklich für das Existenzrecht Israels einsetzen, das von den Palästinensern abgelehnt wird, und zwar sowohl von der Hamas wie von der PA.

Da waren es nur noch 2

Ich begrüße diese Aktion sehr. Jetzt gibt es weltweit nur 2 Staaten, die ihre Botschaft in Jerusalem haben. Eine ziemlich eindeutige Botschaft wie ich finde.

Ost-Jerusalem gehört nicht zu Israel, sondern den Palästinensern. Daran werden auch die USA nichts ändern können.

Entscheidung Abados

Der neue Präsident entschied sich nach Völkerrecht und bietet somit die Stirn gegen Trump.
Ich ziehe meinen Hut vor dem Mann, welcher den Mut hat gegen die USA zu sein.
Ich wünsche mir nur, daß es mehr Staaten gibt, welche in ähnlicher Form handeln.

Gute Entscheidung

Die Entscheidung Paraguays ist zu 100 % richtig. Das Recht ist auf der Seite der Palästinenser.

@Bergschneider

Nicht nur die EU, sondern die ganze Welt ausser die USA und Guatemala finden diese Entscheidung von Trump falsch. Eine Apartheid hat auf dieser Welt kein Platz.

re pxslo

Wieso gehört Ost-Jerusalem nicht zu Israel? Israel hat in einem ihm aufgezwungenen Krieg Ost-Jerusalem erobert, das vorher von Jordanien besetzt war. Wieso soll es jetzt den Palästinensern gehören?

Typische Überreaktion

Immer wenn ein Politiker oder ein Land vom Wunschverhalten der israelischen Regierung abweicht oder gar Kritik äußert (ob symbolisch oder wörtlich) wird radikal überreagiert.

Die Botschaft ganz zu schließen, weil der andere seine wieder an den vorherigen Ort umzieht ist so eine Überreaktion. Das kommt schließlich einem Bruch der diplomatischen Beziehung gleich.

Es erinnert doch mehr an einen Kindergarten als an Politik erwachsener Menschen. Bei keinem anderen Land würde man das hinnehmen. Aber wenn sie damit jedes mal durchkommen...
Problem ist, dass sowas nicht förderlich für einen Frieden ist.

re Atze

Wenn Sie vom Völkerrecht reden, muss Ihnen auch klar sein, dass die Ersten, die das Völkerrecht gebrochen haben, die arabischen Staaten waren, die den UN-Teilungsbeschluss nicht anerkannt haben und völkerrechtswidrig Israel angegriffen haben. Wäre das damals nicht passiert, gäbe es nicht das Palästinenser-Israel-Problem, sondern zwei Staaten: Israel und einen arabischen Staat.

20:53 von Casawowa2014

Gute Entscheidung

Die Entscheidung Paraguays ist zu 100 % richtig. Das Recht ist auf der Seite der Palästinenser.
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Richtig, deshalb will die EU ja auch den Ausfall der amerikanischen Fördermittel für die Palästinenser ausgleichen, damit keine Raketen eingespart werden müssen.
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Ganz nach Völkerrecht.
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(aber das ist ja aus Humanitätsgründen durch U-Bootlieferungen an Israel auszugleichen)

re Casawowa2014

Apartheid sollte es wirklich nicht geben auf dieser Welt. Aber nicht Israel ist es, das Apartheid übt, sondern die Palästinenser. In Israel haben Araber und Israelis gleiche Rechte. Gibt es das in Gaza auch?

@Bergschneider - Existenzrecht

20:37 von Bergschneider:
"Statt Sprüche zu machen wie 'für die deutsche Politik ist die Freundschaft mit Israel zentral', sollte Deutschland sich wirklich für das Existenzrecht Israels einsetzen, das von den Palästinensern abgelehnt wird [...]"

Israel existiert und ist in seiner Existenz überhaupt nicht gefährdet! Die Frage zum Existenzrecht stellt sich also überhaupt nicht und wird lediglich missbraucht, um die israelischen Verbrechen zu rechtfertigen.

Oder glauben Sie, dass Extremisten der Hamas den Staat Israel existenziell bedrohen könnten?

@Bergschneider - Nationalitätengesetz

21:16 von Bergschneider:
"Apartheid sollte es wirklich nicht geben auf dieser Welt. Aber nicht Israel ist es, das Apartheid übt, sondern die Palästinenser."

Es waren nicht die Palästinenser, die vor sieben Wochen das Nationalitätengesetz verabschiedeten und somit Israel zum jüdischen Staat erklärten.

@Bergschneider

Nicht nur die EU, sondern die ganze Welt ausser die USA und Guatemala finden diese Entscheidung von Trump falsch. Eine Apartheid hat auf dieser Welt hat kein Platz.

@Bergschneider - Völkerrecht

21:11 von Bergschneider:
"Wenn Sie vom Völkerrecht reden, muss Ihnen auch klar sein, dass die Ersten, die das Völkerrecht gebrochen haben [...]"
> Sie glauben also, dass der einmalige und viele Jahrzehnte zurückliegende Bruch des Völkerrechts Israel berechtigt, die nationalen Interessen über das Völkerrecht zu stellen?

"Wäre das damals nicht passiert, gäbe es nicht das Palästinenser-Israel-Problem, sondern zwei Staaten: Israel und einen arabischen Staat."
> Nicht der Angriff war der Auslöser des bis heute andauernden Problems, sondern die Gründung Israels an diesem Ort.

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