Ihre Meinung zu: Außenminister Maas auf Antrittsbesuch in der Türkei

5. September 2018 - 7:23 Uhr

Es ist ein komplizierter Antrittsbesuch: Außenminister Maas will die kritischen Themen nicht aussparen, wenn er heute seinen Amtskollegen Cavusoglu trifft. Von Karin Senz.

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Kommentare

In der Sache ehrlich bleiben

Maas wird wahrscheinlich alles falsch machen, was man falsch machen kann, könnte ich mir vorstellen.
Schon seine arrogante und hilfsbedürftige Art, wird wahrscheinlich in der Türkei aufstoßen.

Maas wirkt auf mich immer linkisch und verlogen, nie aufrichtig und gerade.
Das könnte ein großes Hemmnis werden, im Gespräch mit den Türken.

Mal sehen, ob er die Diplomatie beherrscht.
Sie würde jedenfalls vieles leichter machen.
Aber die SPD sollte sich vorsehen, Steuergelder als Hilfsmaßnahme in die Türkei zu schicken, so wie es Frau Nahles vorgeschlagen hat.

Wir haben hier ebenfalls genügend Baustellen, auch wenn die Türken noch mehr Flüchtlinge aufgenommen haben, als Deutschland.
In jedem Fall zeigt es: Die Türkei hat sich übernommen und wir tun es auch gerade massiv.
Die Türkei ist Meilen von unseren Werten entfernt....also sollte Maas ehrlich bleiben.

Gabriel hat den Panzer Deal eingefädelt.

Isr doch klar, dass Cavusoglu ihn als Freund bezeichnet.
Bei allen Angriffen von Erdogan auf Deutschland kann ich es nicht begreifen, dass er nach Deutschland eingeladen wird.
Erst gestern wurde wieder ein Deutscher in Bulgarien verhaftet. Maas ist nicht lernfähig.

Unwichtiges Treffen

Weder unser Maasmännchen noch der Erdogans Stahljunge haben nur annähernd Charaktereigenschaften, die von Weltpolitikern erwartet werden. Sie treffen sich halt zum Tässchen Tee, dann ein paar leere Phrasen dreschen und ein schickes Foto für die Weltpresse schießen lassen. Seht, wenigstens reden wir noch miteinander. Mit der türkischen Regierung muss nicht geredet werden. Wenn sie Europa beitreten wollen, dann müssen sie zügig ihre Hausaufgaben machen. Leider scheint das Bildungsniveau der türkischen Regierungsmitglieder dies gänzlich auszuschließen.

Freund ? - wohl eher Partner !

Herr Gabriel hat mit dem Besuch des türkischen Außenministers in Goslar der Opposition bzw. Demokratie einen Bärendienst erwiesen, indem er die zur Schau gestellte Freundschaft als Unterstützung der Regierung erkennen ließ.
Die Türkei ist weit entfernt von einem Rechtsstaat und die Demokratie ist in größter Gefahr.
Da darf sich kein deutscher Außenminister der türkischen Regierung anbiedern. Von daher hat Herr Maas die richtige distanzierte Einstellung zur Türkei.

Gruß Hador

Respekt ?

Meiner Meinung hat man Respekt nicht zu verlangen sondern ihn sich zu verdienen. Ich kann nicht erkennen, was seitens der türkischen Regierung in dieser Hinsicht positiv zu vermerken wäre.

Selbstdarsteller

Herr Maas ist pausenlos als Selbstdarsteller unterwegs. Entweder gibt er Zeitungsinterviews oder twittert zu allem Möglichen, um seinen Bekanntheitsgrad zu steigern. In der Türkei ist zumindest seine Zuständigkeit als Außenminister gegeben.

Nun ist der Herr Maas, ganz

Nun ist der Herr Maas, ganz im Regierungsstil so ganz ohne Maaß unterwegs, wohl um die nächste Milliardentranche zum Machterhalt einer Despotenregierung vorzubereiten oder hat er die entsprechend gefüllten Säckchen, wie es bei deutscher Außenpolitik ja so typisch ist, schon dabei? Ich frage mich, warum man uns fast täglich unsere Schuld aus den Nazizeiten vorhält, wenn unsere Regierungen genau solche aktuellen Regime schon seit Jahren mit Geld, Waffen und moralisch unterstützt. Ich bin mir aber sicher, dass irgendwann hinterher, wenn man uns dann täglich vorhalten wird, dass wir das getan haben, so als wäre es unser, des Volkes des kleinen Mannes, aller Wollen gewesen. Aber man hat längst das Gefühl, uns ständig mit Vorwürfen über alle möglichen Ungereimtheiten in der Welt verantwortlich zu erklären, ist bestimmten Kreisen viel wichtiger, als dass die die Forderung nach eine logischen und humanitären Politik, die diese Regime bekämpft, aufstellen würde.

Respekt ist relativ

"Wir erwarten einfach nur Respekt"
Ich habe nie gedacht, dass sich Menschen aus der Türkei minderwertig fühlen würden!
Denn das sind sie mit nichten!
Was sich zwischen uns Menschen der verschiedenen Nationen drängt und das Misstrauen schürt, ist der gewalttätige Machthunger religös-politischer Fantiker, die meinen nur dann sicher leben zu können, wenn man andere beherrscht.
Gerade diese werden im Westen - ich würde nicht sagen "nicht respektiert", sondern eher "nicht geschätzt", weil die "Augenhöhe der zivilisatorischen demokratischen Spielregeln des 21. jahrhunderts" fehlt.
Man macht mit Ihnen Geschäfte und ist freundlich zu ihnen, weil sie die Macht an sich gerissen haben und Geiseln in ihrer Hand haben, aber das war es dann auch.
Respekt muss man sich verdienen, durch Menschlichkeit und einem deutlcih sichtbarem Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Lebensweise, in der gleichfalls Religion als Unterdrückungsinstrument keinen Platz hat!

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