Ihre Meinung zu: Kunststoffe in der Umwelt: Jeder gibt Gummi

4. September 2018 - 10:22 Uhr

Wie kommt Mikroplastik in die Umwelt? Und welche Mengen sind es? Eine Studie gibt Antworten. Fazit der Forscher: Es gibt mehr Quellen, als man denkt - dazu gehören auch Schuhsohlen.

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Putzlappen

Der Abrieb aus Putzlappen ist sicherlich auch nicht zu vernachlässigen. Es gibt kaum noch "normale" Spüllappen und Aufnehmer aus Naturfasern. Beim Putzen gelangen Unmengen der Mikrofasern ins Abwasser.

Außerdem: Der Unfug mit sogenannten Peelings mit Kunststoffpartikeln (die eine erhebliche Dermabrasion bewirken) sollte eingestellt werden. Erstens schädigen die Peelings die Haut und verunreinigen das Abwasser. Und zweitens kann man sich auch anders peelen: Zwei Esslöffel Zucker und ein Esslöffel Olivenöl mischen, damit abrubbeln, danach abspülen: herrlich weiche Haut. Soviel aus meinem kleinen geheimen Schönheitsratgeber - gerne wieder.

Kläranlagen

An Hand "plausibler Rechenmethoden", ja klar man kann sich alles so rechnen wie man grdae will und es der zeitgeist und die politische Windrichtung erfordert.

Haben die Leute auch berücksichtigt, was von dem Mikroplastik auf den Wasserwegen und in Kläranlagen als Agglomerat zurückgehalten wird? Oder war das bei den "plausiblen Rechenmethoden" nicht plausibel genug?

Wie heißt es doch so schön Statistik ist wie ein Bikini, interessant ist was er zeigt, noch viel interssanter ist, was er verbirgt.

Plastik auf Papier

Leider noch nicht sehr bekannt: beim immer häufiger eingesetzten Druck mit UV-Farben werden auf dem Papier Polymere gebildet. Der wertvolle, weil bis zu sieben Mal recyclebare Rohstoff Papier, wird dadurch mit Plastik zugekleistert. Und alles nur aus Geschwindigkeits- und Effizienzgründen.

Gummi ist kein Plastk:Kunststoffe geben keinen Gummi

Gummi und Kunststoffe haben so viel miteinander zu tun wie Äpfel mit Birnen.
Gummi ist chemisch anders aufgebaut und zeigt andere Werkstoffeigenschaften als Kunststoff.Gefahrstoffe werden aus Gummi schwerer ausgewaschen.Gummiabrieb basierend auf Naturkautschuk altert durch UV-Licht und Sauerstoff und wird durch Mikroorganismen und Feuchtigkeit biologisch abgebaut.

Neue Reifenlabel?

Ich hätte jetzt spontan vermutet, dass ein Reifen, der einen geringen Geräuschpegel und guten Kraftstoffverbrauch bietet auch im Bereich der Mikroplastikabgabe punkten kann.

Zumindest sind schlechte Verbrauchswerte auf große Rollwiderstände zurückzuführen, die wiederum bedeuten, dass größere Kräfte auf dem Reifen-Auflagepunkt wirken, was das Material strapaziert und ultimativ zersetzt... so zumindest meine Theorie.

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