Ihre Meinung zu: 20 Jahre Google: Vom Weltverbesserer zur Datenkrake

4. September 2018 - 8:22 Uhr

Seit 20 Jahren steht Google als Synonym für die Internetsuche. Aus dem Garagen-Startup ist inzwischen ein milliardenschwerer Konzern geworden, der auch Ängste und Sorgen auslöst. Marcus Schuler blickt zurück.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3
Durchschnitt: 3 (2 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Beispiel einer Entwicklung

Google ist lediglich ein Beispiel dafür wie sich ein Trend entwickeln kann - und das betrifft keinesfalls nur diesen Konzern.
Ein Mensch KANN einen Trend forcieren, der muss aber keinesfalls immer ein positives Ergebnis für die Gesellschaft darstellen.
Es ist also die Ethik ein fundamentaler Grundpfeiler für eine Entwicklung - also der Mensch!

Es gibt Alternativen zu google,

Suchmaschinen, die nicht Kundendaten und Surfverhalten speichern und gewinnbringend weiterverarbeiten und verkaufen.

Dafür muss man gar nicht viel tun, nur bewusst eine andere Suchmaschine im Browser zum Standard machen.

Aber dafür ist man doch viel zu bequem und außerdem -
"Ich habe doch nichts zu verbergen"

Öffentliche Kontrolle wäre nötig.

Das Prinzip der Marktwirtschaft, die Konkurrenz, ist de facto außer Kraft gesetzt, und das führt sogar zu einem Problem für die Demokratie.

Das gilt auch für andere Monopolisten. Facebook hat vorgeführt, wie mit der Firma Cambridge Analytica angeblich sogar Wahlen beeinflusst wurden.

Auch bei Wikipedia würde ich mir die Möglichkeit einer objektiven Kontrolle wünschen. Es kann nicht angehen, dass auch wissenschaftliche Veröffentlichungen nach Gutdünken einiger einseitiger Laien geblockt werden können, und es keine Möglichkeit gibt, dagegen vorzugehen. Vgl. auch "Die dunkle Seite von Wikipedia."

ein inoffizielles überwachungsorgan ...

... einer inoffiziellen (schatten)regierung. john f kennedy hat vor den entwicklungen gewarnt.

Findet Google die Wahrheit ?

Hier steht es doch, dann wird es wohl stimmen, mögen manche denken.
Stimmt alles, was Google anzeigt?
Die Ereignisse in und um Chemnitz beweisen gerade, wie durch falsche Meldungen Stimmungen entstehen.
Wenn die Medien sich daran beteiligen, wird es besonders kritisch und gefährlich.

20 Jahre Google: Vom Weltverbesserer zur Datenkrake

Wir denken nicht - wir googeln

keine Angst Google

Wer eine solche Marktmacht hat, ist in der Regel sicher vor Strafverfolgung.

Denn ab einer gewissen Größe und Menge an Ressourcen wird es für die Strafverfolgung aus diversen Gründen unattraktiv durchzugreifen.
Ein nicht unbeträchtlicher Punkt ist, dass sie oft von der Politik Steine in den Weg geworfen bekommen.

Auch dies aus diversen Gründen, für die Politik ist es unglaublich interessant alles über seine Bürger zu wissen, wenn Google sein Wissen teilt und die Politik sich so nicht die Finger schmutzig machen muss... klasse.
Dann zieht eine Hand wäscht die andere.

Außerdem sind auch Politiker freie Bürger, die am Kapitalmarkt investieren dürfen... und je größer das Unternehmen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass eine Wohlhabende Person Anteile daran hält.

Google - Fluch oder Segen?

Ueber Geldstrafen- auch im Milliardenbereich- koennen sich die Besitzer und Aktionaere schlapp lachen...
"Do not be evil" - Die Frage ist, wie Google den Begriff "evil" definiert?!
Google kann bei Recherche und Vernetzung von (politischen) Interessengruppen; Business ein Segen sein...jedes Land hat aber andere "Freiheiten" und Regierungsformen. Google schafft(e) es in fast jedem Land des Planeten sich den oertlichen Gegebenheiten anzupassen.
Die Manipulation beim Anbieten von Waren und Konsumguetern (gezielte Werbung) ist fast noch zu vernachlaessigen...doch damit beginnt es-
Den "glaesernden Menschen" hat man schon mit den technischen Moeglichkeiten (google Innovation) geschaffen...
Auch wenn wir uns noch so individuell und unabhaengig fuehlen, sind wir mit der Nutzung von Google theoretisch (?) auf dem Sibertablett fuer alle die (wenn diese dafuer zahlen koennen), die uns unterbewusst in eine Richtung "schubsen" koennen...
Macht und Verantwortung in der Hand weniger Menschen...?!

Nur "Ängste"?

Die BILD-Zeitung und rechte Populisten leben davon, durch Übertreibungen, falsche Begriffe und einseitige Zahlen ein dramatisches, aber falsches Bild zu erzeugen - mit welchen politischen Absichten auch immer ...
Davon sollten sich die seriösen Medien wie die TS deutlich abheben, korrekte Daten und Begriffe sind elementar!

Der Text zu diesem Thema ist ein typisches Beispiel dafür: "... Ängste und Sorgen auslöst".
Das sind typische Falschbegriffe: Die Bewertung von Google ist kein Fall für den Angst-Psychologen ... Der Umgang von Goole/Facebook mit Daten entspricht in keiner Weise dem üblichen Datenschutz (Fakt, nicht Gefühl !), die bewiesene direkte Verbindung zur NSA (Fakt, nicht Gefühl) ist schlicht rechtswidrige Spionage (Fakt). Die unkontrollierte Anwendung und Nutzung der riesigen Datenmengen ermöglicht politisch wie militärisch dramatische Möglichkeiten.

Das sollte als klare Fakten benannt und nicht durch Sprechblasen wie "Ängste" verschleiert werden.

Darstellung: