Ihre Meinung zu: 60 Milliarden Dollar: China dreht Geldhahn für Afrika auf

3. September 2018 - 13:52 Uhr

China hat afrikanischen Ländern milliardenschwere Kredite und Investitionen zugesagt. In den kommenden Jahren sollen weitere 60 Milliarden Dollar in den Kontinent fließen. Von Axel Dorloff.

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Kommentare

Ironie der Menschheitsgeschichte

China verhält sich jetzt ganau so, wie ich es gerade nochmal im "Mannifest der kommunistischen Partei" (1848) über den Kapitalismus lese, worin steht:
"Das Bedürfnis nach einem stets ausgedehnteren Absatz für ihre Produkte jagt die Bourgeoisie über die ganze Erdkugel. Überall muss sie sich einnisten, überall anbauen, überall Verbindungen herstellen. Die Bourgeoisie hat durch ihre Exploitation des Weltmarkts die Produktion und Konsumtion aller Länder kosmopolitisch gestaltet. ..."
Die chinesische Gesellschaft im 21. Jhd. ist also eine primitive kap. Bürgertumsgesellschaft, wie auch in Europa oder Amerika - der täusche ich mich da?

Was macht der Westen

anders.
"Die Kritik, vor allem aus dem Westen, die Chinas Engagement in Afrika als neuen Kolonialismus oder Kreditimperialismus verurteilt, hat auf dem Gipfel in Peking keinen Platz. "

Nichts macht der anders, Schulden bleiben Schulden nur das Westen sich dann meist noch in Politik einmischt.
Der Ärger kommt doch nur hoch weil China schneller war und 1,4-5 Milliarden Menschen versorgen muss.

60 Milliarden klingt nur auf den ersten Blick viel, wie viel gibt den allein Deutschland für ganzen Hilfen in aller Welt inklusive Soldaten und Migration aus.

Also so gigantisch die Summe auch klingt, das ist sie am Ende nicht. Dann ist das ja auf Jahre verteilt, der Westen ist selber Schuld.
Unsere Summen sind nur verstreut und manchmal am falschen Ort vielleicht.
China bündelt das eben und erreicht was es will.

Naja ... und wieder will sich

Naja ... und wieder will sich eine Großmacht an Afrika bereichern. Es ist doch klar das dem Westen das nicht schmeckt. Aber die brauchen sich auch nicht als Moralapostel aufplustern. Europa und die Usa sind ja letzendlich schuld an der Armut des Kontinents. Keine Ahnung welcher Ausbeuter besser ist, China oder der Westen ?! China wird eh unbeirrt seinen Weg gehen und auch in Europa holen was es zu holen gibt.

Problem ist,

dass nur das wenigste dieses Geld bei der Bevölkerung ankommen wird. So wie in Kongo, wo mal kurz über Revolten des Volkes berichtet wurde, aber nicht der Grund genannt, dass China Schürfrechte gekauft hat, aber das meiste dieses Geldes auf den Privatkonten der Regierung gelandet ist.

60 Milliarden Dollar:China dreht Geldhahn für Afrika auf....

Und gewissen Platzhirschen scheint das nicht zu gefallen.Und tatsächlich,daß one Belt one road Programm läuft,der wirtschaftliche Austausch China-Afrika hat sich seit 2001 verfünfzehntfach.
Lustig wird es wenn in diesem Zusammenhang afrikanische Länder vor einer Schuldenfalle gewarnt werden.Nur drei Länder haben in Peking höhere Schulden als im Westen.Auch sind solch harte Auflagen wie sie IWF und Weltbank machen,bei der Asiatischen Infrastruktur-und Investitionsbank(AIIB) oder BRICS-Bank noch nicht bekannt.

lustige Perspektive

Die USA halten ein Vielfaches vom Investment in Afrika an US Staatsanleihen. Mischen sich die Chinesen in den USA ein? China geht in Afrika einfach nur strategisch klug vor im Gegensatz zum Westen und redet vor Ort nicht viel rein. Der Westen schwingt sich da gerne als Moralapostel auf.

Das gerade der Westen - allen voran die USA -Erfahrungen im

"Kreditimperialismus" vorweisen können, wird derzeit mit der Türkei oder auch Venezuela gut veranschaulicht...

China dreht Geldhahn für Afrika auf

China macht das, was eigentlich die EU machen müsste. Dazu gehören der Ausbau der Absatzmärkte, Ausbau der dortigen Infrastruktur, die den Menschen dort mehr Arbeitsplätze und mehr Einkommen sichern würde. Wenn in Afrika die Lebensbedingungen besser sein würden, dann würden auch nicht so viele Migranten nach Europa wollen.

Zum Kommentare von wenigfahrer

Exakt so ist es wie es im Kommentar von wenigfahrer beschrieben ist.Europa hat Afrikas Bodenschätze schon ausgeräumt ohne das die Bevölkerung nur einen Hauch davon abbekommen hatte um daraus Ihre Zukunft aufbauen zu können.
Heute sind es die Konzerne die das große Geld abräumen.

soviel haben wir auch an entwicklungshilfe

gezahlt. was hat es genutzt? nix! weil es falsch verteilt wurde. die chinesen bauen strassen, damit die afrikaner zur arbeit und zur schule kommen.

Das überzeugt mich nicht

Wenn man bedenkt, was Griechenland insgesamt erhalten hat ( mit absolut wenigen Einwohnern) dann ist das ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Die Afrikaner müssen selbst anfangen, ihren Kontinent zu bewirtschaften!

Chinesischer Imperialismus in

Chinesischer Imperialismus in Afrika mit Export des Diktatursystems ist keine gute Entwicklung für freiheitsliebende Menschen in der Welt.

China tauscht DollarLappen

China tauscht DollarLappen gegen die verbliebenen Bodenschätze ein, gar nicht mal so ne schlechte Idee.

China dreht Geldhahn für Afrika auf

China dreht nicht nur in Afrika den Geldhahn auf. Jetzt werden die Chinesen des Erfolgs wegen umdenken, wenn sie es nicht schon getan haben. Bis jetzt werden in vielen chinesischen Kindergärten die Kleinen zweisprachig erzogen, Chinesisch und Englisch. In Afrika ist Französisch die meistgesprochene ausländische Sprache. Um die Kinder dann nicht mit 3 Sprachen zu überfordern, wird wohl von Oben entschieden, welches Kind in welchen Kindergarten geht, wo Englisch oder Französisch gesprochen wird. Um wirtschaftlichen Erfolg zu haben, müssen die Partner miteinander kommunizieren können.

re von werner40

Das klingt ja richtig antiimperialistisch.Aber in Wirklichkeit soll es nach Ihnen weiterlaufen mit der Auflagenpolitik des IWF.Mit den Militäreinsätzen in Mali,Niger,Tschad.Mit der EU -Außenhandelspolitik und denselben Fangflotten vor den Küsten.Mit der Firma Areva und dem Uran.
Wie ist es da mit "freiheitsliebenden Menschen".

Ich erinnere mich an ein Interview vor einigen Jahren

Da hat ein mittelständischer Unternehmer angemerkt, dass während bei uns noch geprüft wird, ob ein Engagement in diesem oder jenem Land rechtlich zulässig ist, bereits China Verträge nicht nur unterschreibt, sondern bereits ausführt.

China wurde lange belächelt. Mittlerweile ist das vermutlich größte Volk der Erde so reich, dass sie sich durch solche Maßnahmen und Verträge Rohstoffe sichern, und damit einen wichtigen Wettbewerbsvorteil haben.

Nun ist es grundsätzlich nicht verkehrt, dass man nicht in jedem Land der Welt einfach investiert, denn manche politischen Systeme, oder wie in Afrika, manche Machthaber, können und dürfen nicht unterstützt werden.

Was soll man aber tun, wenn der Wettbewerber am Weltmarkt seine Kriterien deutlich niedrige ansetzt, und uns quasi mit unserer Moral ausspielt? Sollen wir unsere Grundsätze einfach über den Haufen werfen, nach dem Motto: We first?

Da haben wir viel mehr

Gezahlt an Entwicklungshilfe. Nun sind die Boote auf dem Mittelmeer voll. Haben wir evtl die falschen bezahlt?

Was soll China

denn sonst mit seinen Dollar-Billionen machen?
Wenn sie versuchen, die Dollar-Reserven und Dollar-Wertpapiere zu verkaufen oder einzulösen, sinkt der Wert ins bodenlose. Der Wert der amerikanischen Wirtschaft und Gesllschaft entspricht nicht im entferntesten mehr den (scheinbaren) Werten der umlaufenden Dollarnoten.
Also versucht China, sich mit den Dollarguthaben noch möglichst viele Werte weltweit zu sichern.
Das ist auch der Grund, warum China bei Einkäufen in die deutsche/europäische Wirtschaft deutlich höhere Preise bietet als die Konkurrenz: Ist ja egal - alternativ ist das Geld ganz weg!

Der chinesische Schüler

Die Chinesen haben viel im Westen gelernt und schlagen den westlichen Kapitalismus jetzt mit seinen eigenen Waffen.
Und der Westen heult auf, weil der gelehrige Schüler mittlerweile besser wird, als der einstige Lehrer.
Sehr lustig.

Gute Entwicklung - bloß weg vom Dollar!

Ich begrüße ausdrücklich dieses Engagement der Chinesen. Endlich weg vom Dollar-Imperialismus bzw. Neo-Kolonialismus des Westens und hin zu einem für beide Seiten gewinnbringenden Handel.

Je mehr der Westen aus Afrika zurückgedrängt wird, desto besser für die Afrikaner. Wie es einem Land sonst ergehen würde, sehen wir gerade in Venezuela.

Tja, der Westen hat Afrika

Tja, der Westen hat Afrika mit Waffengewalt erobert, die Chinesen mit Handel.

Tja- endlich eine gute Nachricht

für Afrika. Nachdem Europa nun seit der "Entlassung" in die Unabhängigkeit nur Rohstoffe gefordert und gefördert hat, ohne je zu bezahlen. Statt dessen wurden immer "Hilfsgelder" mit Zweckbestimmung an gut bekannte Regierungsscheffs überwiesen, die dann das Gewünschte ereldigten- oder auch nicht: Als Strafe folgten dann Kriege und Einmischungen. Die Chinesen hingegen kamen ohne einen Schuß abgefeuert zu haben- agieren zwar kapitalistisch, aber für BEIDE Seiten! Ohne chin. Moppeds z.B. hätte Afrika keine Transportmöglichkeiten, ausser ein paar von Deutschen NGOs bezahlten "Eseln für Frauen".

Am 03. September 2018 um 16:21 von Werner40

Zitat:
"Chinesischer Imperialismus in Afrika mit Export des Diktatursystems ist keine gute Entwicklung für freiheitsliebende Menschen in der Welt."

Da haben Sie vollkommen recht. Das Problem ist aber, wenn demokratische Staaten ihr System "exportiert" haben, gab es sehr viele Tote und oft Chaos. Jetzt vor kurzem erst wurde im Namen der Demokratie mit Libyen ein reiches, für arabische Verhältnisse recht modernes Land fast ins Mittelalter zurückgebombt.

Daher verstehe ich die afrikanischen Staatschefs, dass sie es nun mit China probieren wollen.

Wachstum um jeden Preis - schöner größer reicher?

Eigentlich schade, dass die EU und ihre Mitgliedsstaaten in erster Linie auf die größten Kuchenstücke der Torte "Billiglohn und Ressourcen" der Entwicklungsländer schielen, die andere wegschnappen könnten!

Dabei geht es nach wie vor primär um Profite und wirtschaftliches Wachstum. Vor allem aber um Handeln wider besseres Wissen vor der Endlichkeit globaler Ressourcen.

In welche Richtung die Geldströme fliesen werden ist ja wohl eindeutig vorprogrammiert! Jedenfalls nicht in die Taschen derjenigen, die Arbeit und Bodenschätze zur Verfügung stellen. Wie lange kann das noch gut gehen? Wo bleiben die unberührten Landschaften?

"Hauptsache Wachstum!". Na geht es noch??

Hinterlassen wir unseren Kindern nur noch Müll und einen ausgebeuteten Planeten?
Eine ökologische und soziale Katastrophe droht, wenn die Politik Ihre Ziele nicht ändert!

Dollar

China exportiert nach USA und bekommt dafür Dollar. Jetzt werden davon in Afrika Bodenschätze gekauft, und die Afrikaner sitzen auf dem wertlosem Kram.

China macht nichts ohne Eigennutz

Natürlich braucht man keine politischen Bedingungen - in der Regel werden wirtschaftliche Bedingungen gestellt.
Dank korrupter oder notgedrungener Zugeständnisse kann sich ein kluger Investor aktuell in Afrika alle Rosinen sichern.
Und trotzdem, da die EU zum Beispiel sich nur mit Knebel-Wirtschaftsabkommen mit Afrika beschäftigt, wird China dort praktisch als einziger Partner für wirtschaftliche Entwicklung gesehen. EU Regierungen versagen hier wieder auf breiter Linie.

@Kasparov

An anderer Stelle nennt Marx das aber auch die“zivilisatorische Mission“ des Kapitalismus.
Insofern werden auch die Rechten, sosehr sie jetzt auch toben, scheitern.
Die Globalisierung und die weitere Entfaltung der Produktivkräfte hält niemand auf.

Am 03. September 2018 um 19:11 von ophorus

Statt dessen wurden immer "Hilfsgelder" mit Zweckbestimmung an gut bekannte Regierungsscheffs überwiesen, bla bla

Das die "Hilfsgelder" oft von den gut bekannten Regierungsschefs zweckentfremdet wurden,und viel in der Korruption dieser Laender verschwand,ist nicht der Boese Westen schuld,sondern die Korrupten vor Ort!
Aber alles auf den Westen zu schieben ist natuerlich einfacher,selbstverantwortung dagegen nicht!

Am 03. September 2018 um

Am 03. September 2018 um 19:11 von ophorus Die Chinesen hingegen kamen ohne einen Schuß abgefeuert zu haben- agieren zwar kapitalistisch, aber für BEIDE Seiten!

China ist an einem maximal gewinn fuer sich selbst interessiert,egal wo auf der Welt,warum soll das besser sein als was der Boese Westen macht?
Fuer Beide seiten ?,warum hat China von allen Exportländer den größten Exportüberschuss.?
Nix mit beiden seiten!

Am 03. September 2018 um

Am 03. September 2018 um 14:17 von wenigfahrer Nichts macht der anders, Schulden bleiben Schulden nur das Westen sich dann meist noch in Politik einmischt.

Das macht China auch,es giebt Laender in Afrika,da sind Asiaten,weil alle glauben Sie sind Chinesen, nicht mehr gerne gesehen!

Das sind knapp 50$ pro Kopf der Bevölkerung...

da wird uns Afrika wohl bald überrollen...

Am 03. September 2018 um 20:31 von weltoffen

Auch Sie haben im Prinzip recht.

Wenn dies "dem Westen" ein paar Jahre so gegangen wäre und er dann seine Konsequenzen gezogen hätte, wäre Ihr Einwand gerechtfertigt. Aber dies ging/geht so seit Jahrzehnten. Also sind unsere Regierungen entweder unfähig oder sie wußten, was sie taten/tun.

Die Chinesen fangen es kluger an. Sie "spenden" kein Geld, sondern "Sachleistungen", von denen nicht nur die oberste Schicht profitiert.

Am 03. September 2018 um

Am 03. September 2018 um 20:02 von Ludger64

Dollar-China exportiert nach USA und bekommt dafür Dollar. Jetzt werden davon in Afrika Bodenschätze gekauft, und die Afrikaner sitzen auf dem wertlosem Kram.

Sie meinen den Argentinischen Peso?!
US Dollar ist ziemlich solide

Echte Entwicklungszusammenarbeit

03. September 2018 um 16:52 von Sternenkind

Der Begriff "Entwicklungshilfe" ist veraltet. Die Ministerien und Organisationen der westlichen Geberländer verwenden den Begriff "Entwicklungszusammenarbeit", um deutlich zu machen, dass Geldgeber und Geldempfänger partnerschaftlich auf gleicher Ebene zusammenarbeiten. All die staatlichen und privaten Gelder hätten kein Ziel und keinen Zweck, wenn nicht lokale Institutionen zusammen mit der Bevölkerung an nachhaltigen Projekten arbeiten würden.
Doch nun zu den von Ihnen erwähnten "Booten auf dem Mittelmeer", was Ihnen wichtig zu sein scheint. Was meinen Sie, wie viele Kleinbauern, Hirten, Nomaden und indigene Völker ihr Land verloren haben, weil chinesische Staatskonzerne und Banken großzügige Landkonzessionen erworben haben? Was meinen Sie, wo diese Vertriebenen und Entrechteten bleiben? Und wo könnten sich deren Träume nach Recht, Sicherheit und Zukunft wohl am besten erfüllen lassen? In der VR China wohl vermutlich sicherlich nicht.

Fließen wirklich Dollars?

In den kommenden Jahren sollen weitere 60 Milliarden Dollar in den Kontinent fließen.

Fließen wirklich Dollars (ich nehme an US-Dollars) nach Afrika oder fließen in Wirklichkeit Yuan? Wenn 60 Milliarden Dollar fleißen, welchen Einfluss hat das dann auf den Dollarkurs?

Keine moralischen Forderungen - wohltuend

Wenigstens fordert China von den afrikanischen Machthabern keine Demokratie. Es hat ja selbst keine.

Nutzen und Wirksamkeit

03. September 2018 um 16:17 von Karl Napf

Ja, die Institutionen der VR China investieren mit Vorliebe in Infrastrukturprojekte. Bleiben wir bei Ihrem Beispiel "Straßenbau":
Damit die Menschen, durch deren Nachbarschaft diese Straße geht, zur Arbeit gehen können, muss es Arbeit geben. Die Straße hat im Regelfall eine chinesische Firma mit chinesischen Arbeitskräften und chinesischem Fuhrpark gebaut.
Damit Kinder zur Schule gehen können, muss es eine Schule geben, die auch ausgebildete Lehrer hat, die regelmäßig genug Gehalt bekommen, wo es Bücher gibt sowie Tische und Bänke, vielleicht auch Strom.
Eine Straße, die vom chinesischen Containerhafen zum chinesischen Bergwerk geht, vorbei an chinesischen Plantagen, hilft für sich allein der Masse der Menschen keineswegs. Auch muss sichergestellt sein, dass sich die Regierung um den Erhalt der Straße kümmert, und Zinsen und Tilgung an den chinesischen Geldgeber leistet.
Entwicklungszusammenarbeit im 21. Jahrhundert geht dagegen ganz anders.

Toll

Wo gibt es, bitte schön, noch Menschen in Freiheit? Wir sind überall die Deppen der Mächtigen, nur die wenigsten merken es!

China macht alles richtig - auch aus unserer Sicht

@ wenigfahrer: Was macht der Westen anders.

Nichts. Warum auch?


@ wenigfahrer: "Die Kritik, vor allem aus dem Westen, die Chinas Engagement in Afrika als neuen Kolonialismus oder Kreditimperialismus verurteilt, hat auf dem Gipfel in Peking keinen Platz."

Zu Recht. Was gäbe es denn gegen "Kolonialismus oder Kreditimperialismus" einzuwenden?

"Die Kritik, vor allem aus

"Die Kritik, vor allem aus dem Westen"
->
Klar hagelt es jede Menge Kritik aus dem Westen.

Seit rund 500 Jahren beuten westliche Staaten Afrika aus.
-Sklaven,Rohstoffe & landwirtschaftliche Produkte.
Und seit der Neuzeit wird Afrika auch als Müllabladeplatz benutzt & durfte auch schon als Atombombentestgebiet für westliche Staaten herhalten - & zur Kriegstaktik- & Kriegswaffenerprobung westlicher Staaten

& jetzt kommt China mit dem Interesse Afrika nicht auszubeuten,sondern Afrika als Absatzmarkt für eigene Produkte aufzubauen & in Afrika findet man diesen Weg doch deutlich besser als die westliche Behandlungsart - kein Wunder,dass da der Westen jede Menge Kritik äußert...
Bei der chinesischen Handlungsweise kommt sogar was bei der Bevölkerung an - nicht so wie die "Entwicklungsgelder" des Westens die entweder in Afrika für Rüstung & Bürgerüberwachung lt. des Westens auszugeben sind oder "Entwicklungsgelder",die als Bestechungsgelder fungieren um weiterhin den Kontinent zu plündern

Ausbeutungstausch

@ Bernd Kevesligeti:
Und tatsächlich,daß one Belt one road Programm läuft,der wirtschaftliche Austausch China-Afrika hat sich seit 2001 verfünfzehntfach.

Austausch oder Ausbeutung?
Oder darf man es nicht so nennen, wenn es ein kommunistischer Staat tut?

Afrika

Nicht vergessen: auf dem afrikanischen Kontinent gibt es alles, vor allem eine großartige Vielfalt, großartige Menschen, große Herausforderungen und große Potenziale. Was es dort nicht gibt, wie überall auch, sind einfache, pauschale Lösungen.

Neue Besen kehren besser oder auch nur anders

@ pxslo:
Endlich weg vom Dollar-Imperialismus bzw. Neo-Kolonialismus des Westens und hin zu einem für beide Seiten gewinnbringenden Handel.

Schwingt da Frustration mit? Aber Vorsicht: Wer sich mit einem Giganten einlässt, kann auf Gleichberechtigung hoffen. Davon ausgehen kann er aber nicht, das wäre reichlich naiv.

Langes Gedächtnis

@ derkleineBürger:
Seit rund 500 Jahren beuten westliche Staaten Afrika aus.

Da könnte einiges aber schon verjährt sein.

@ Icke 1

Toll. Wo gibt es, bitte schön, noch Menschen in Freiheit? Wir sind überall die Deppen der Mächtigen, nur die wenigsten merken es!

Sie scheinen mehr zu wissen als die meisten anderen Menschen. Gratuliere.

Am 03. September 2018 um

Am 03. September 2018 um 20:58 von Juergen - Die Chinesen fangen es kluger an. Sie "spenden" kein Geld, sondern "Sachleistungen", von denen nicht nur die oberste Schicht profitiert.

Die Engländer haben doch auch in allen Kolonien infrastructuren gebaut,und allen erzaelt das ist fuer die Menschen vor ort ,war aber im grunde genommen hauptsaechlich um die Rohstoffe so schnell wie moeglich rauszubringen,das macht China heute auch nicht anders!.

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