Ihre Meinung zu: Haft für Drahtzieher in Scheinmord-Affäre von Kiew

2. September 2018 - 11:20 Uhr

Ende Mai inszenierten ukrainische Behörden den Mord an einem Kreml-Kritiker. Wie es hieß, um einen tatsächlichen Anschlag zu verhindern. Nun ist ein Mann als Drahtzieher des Mordkomplotts verurteilt worden.

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Kommentare

Verstehe ich das richtig?

Der Chef des ukrainisches Geheimdienstes sagt, der Dratzieher habe "die Tat eingestanden" und kooperiert?

Na, wenn das der Chef des Geheimdienstes sagt... :) Der ist ja fast so vertrauenswürdig wie die Chefs der Geheimdienste anderer Länder, denen wir ja auch alles glauben. :)

Ernstgemeinte Frage: Gibt es da auch noch eine unabhängige Quelle?

Da ukrainische Behörden der

Da ukrainische Behörden der TS als einzige Quelle für eine Information völlig ausreichen, sieht sie in ihrer Berichterstattung über den Fall auch keine eigenen Fehler.

Welcher seriöse Journalist sucht denn nach zwei Quellen für einen Information, wenn er schon eine hat, der er vertrauen kann, nicht wahr?

13:02 von Shuusui

Vielleicht mal darüber nachdenken, was der Artikel eigentlich meldet: Zur Verurteilung kann es nur eine Quelle geben, das Gericht und zu den Gründen der Verurteilung die Urteilsbegründung ...

Geheimdienste

sind aber so etwas von Glaubwürdig auf der Welt, kann man sich voll darauf verlassen.
Die sagen immer die Wahrheit, deshalb ist ja auch das Wörtchen Geheim vor dem Dienst.
Und die Ukraine steht bei der Glaubwürdigkeit und Korruption an welchem Platz der Welt ?.
War natürlich eine reine private Initiative, was denn auch sonst.

re danu und shuusui: Reflexe

Es ist immer wieder interessant, wie reflexhaft vielfach Artikel bewertet werden. Man unterstellt eine Aussage und kritisiert diese dann.

Tagesschau.de ist kein politisches Analyseportal, dafür gibt es genügend andere Medien. Es ist ein Nachrichtenportal und als solches berichtet es über Meldungen, die die Redaktion für berichtenswert erachtet.

Dies hat sie im vorliegenden Fall getan und offensichtlich die Aufmerksamkeit ihrer Leser getroffen. Darum ging es.

Die angesprochenen offensichtlichen Ungereimtheiten und die Tatsache, dass die Meldung vom ukrainischen Geheimdienst kam, war geradezu Gegenstand dieses Berichts.

Also: Was hat die TS jetzt falsch gemacht? Das nicht der russische Geheimdienst zitiert wurde?

Dann ist ja alles in Butter

Der Drahtzieher ist verurteilt - Thema beendet.
Klar.

Wer soll denn die Geschichte glauben? Vor allem wenn man bedenkt, wer da alles mitgespielt hat.

Ehefrau findet toten Ehemann.
Als der von den Toten auferstanden war, entschuldigt er sich bei ihr, weil er sie getäuscht hätte.

Die ukrainische Regierung, die sofort Russland bezichtigte - offenbar ohne den Sachverhalt überhaupt in irgendeiner Weise zu überprüfen.

Der ukrainische Geheimdienst - der so super ermittelte und total unschuldig ist - es wurde ja nur ein Mann verurteilt - aber der Geheimdienstchef sitzt weiter fest im Sattel.

Journalisten und deren Verbände hatten die Geschichte ungeprüft aufgenommen und verbreitet. Auch da: keine Konsequenz.

Alle haben mitgespielt!

Kiew wird weiter gehätschelt. Die Glaubwürdigkeit ist nicht erschüttert. Man fordert Aufklärung (aber jetzt nicht so, dass echt was passieren müsste). Aber ansonsten: bleibt alles beim alten.

Die Ukrainer verdienen besseres!

Na gut

wollen wir unser Vertrauen in die Geheimdienste dieser Welt in nichts erschüttern lassen,und glauben was man uns auftischt.
Schönen Sonntag noch.

@Dana

Welcher Quelle würden Sie denn glauben?

Nun ja.....

Wer das glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen. Aber klar doch, diese korrupte Oligarchenbande wird ja von "uns" unter allen Umstaenden geschuetzt. Egal was gesagt oder getan wird. Immer weiter so.

Haft für Drahtzieher in Scheinmord-Affäre....

Aber die Akteure sind doch noch frei:Babtschenko,der Staatsanwalt Luzenko und der Chef des SBU.
Die Frage ist doch außerdem:Warum wurde das inszeniert ? Für Public-Relation für Babtschenko ?

Am 02. September 2018 um 13:55 von Mathias Beyer

"@Dana
Welcher Quelle würden Sie denn glauben?"

Ich vermute, Sie glauben definitiv der Quelle, die alles inszeniert hat.

Ein besonderes Merkmal

Weil viel Leser nach der Glaubwürdigkeit bestimmter Quellen fargen.
Die Hauprfrage dabei wurde ja weder gestellt, noch beantwortet.
Warum ist denn der Journalist nicht AUCH verurteilt worden? Immerhin ging die ganze Sache ja ohne seine Tatbeteiligung nicht.
Oder dürfen "Kreml-Kritiker" prinzipiell nicht angeklagt werden? Warum kommt diese Frage eigentlich nicht von der TS?

@ Mathias Beyer

Sie fragen:
"Welcher Quelle würden Sie denn glauben?"

Diese Frage impliziert, dass man sich entscheiden muss, wer glaubwürdig ist.

Es ist sehr bequem, wenn man sagt: ich vertraue dieser oder jener Quelle.

Mit der tatsächlichen Lage hat das aber nichts zu tun.

Man muss verstehen: es gibt keine Objektivität.
Es gibt keine Neutralität.

Wir leben in einer Welt in der jeder, der eigene Interessen hat, sich in Abhängigkeiten, Bündnissen etc befindet, was eben noch mehr Interessen beinhaltet, denen man dann auch gerecht werden muss.

Für mich ist das so: es gibt keine Quelle, der ich vertraue, ich hinterfrage immer.

Aber es gibt Quellen, die selbst ihre Glaubwürdigkeit so systematisch unterminiert haben, dass ich mich mit ihnen nicht näher befasse.

Blindes Vertrauen in Quellen - das hat man im Geschichtsunterricht gelernt - ist gefährlich.

Es gibt keine Guten und keine Bösen.

Alle haben sie Dreck am Stecken - manche haben nur ein besseres Marketing.

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