Ihre Meinung zu: Dresden: Zehn Jahre Haft für Anschlag auf Moschee

31. August 2018 - 14:38 Uhr

Ein ehemaliger "Pegida"-Aktivist ist wegen des Anschlags auf eine Dresdner Moschee zu knapp zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht sprach den 31-Jährigen wegen versuchten Mordes schuldig.

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Kommentare

Urteil

Dieses Urteil ist zu begrüßen. Solchen Leuten muß klare Kante gezeigt werden!

10 Jahre Haft

Sehr milde. Ich denke, 25 Jahre wären eher angebracht gewesen.

10 Jahre für einen Mordversuch

Er hat zwei Mal zugeschlagen und sollte eine höhere Strafe bekommen. Mord und Mordversuch werden hierzulande immer noch zu lasch geahndet.
In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass oft darauf hingewiesen wird, dass in den USA deutlich mehr Menschen im Gefängnis sind. Dort sind die Haftstrafen bei Mord deutlich länger.
Der Täter in diesem Fall wird noch relativ jung sein, wenn er das Gefängnis verlassen wird. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass er seine Grundeinstellung nicht geändert haben wird. Im schlimmsten Fall wird er noch radikaler sein als zuvor.

Angemessen

Angemessen, allerdings nach meinem Rechtsempfinden am oberen Rand des hier zu verhängenden Strafrahmens.
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Es wird den Nichtjuristen, die erfahrungsgemäß bei Tötungsdelikten weniger differenzieren als der urteilende Richter, schwierig zu vermitteln sein, dass das Strafmaß hier in diesem Fall für einen Versuch höher liegt als für eine vollendete Tötung in manch anderem Fall.
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Das Urteil mag Wasser auf die Mühlen der Fremdenhasser sein; es ist allerdings ein deutliches Zeichen, dass Justitia mitnichten, wie häufig von übereifrigen Fremdennichthassern behauptet, auf dem rechten Auge blind sei.

16:28 von birdycatdog

"""Im schlimmsten Fall wird er noch radikaler sein als zuvor""""Dafür haben wir ja in unserem Rechtssystem die Sicherheitsverwahrung.

Hirnwäsche

Ein Mensch mit einem guten Beruf. Mit guter Perspektive in Deutschland begeht eine solche Tat.
Ob alleine, ohne Hilfe oder ggf. mit Unterstützern.
Das ist sehr schade und sehr traurig.
Das Leben ist so wertvoll. Es ist wichtig seinem eigenem Geist und Kopf zu folgen und keiner Ideologie oder Menschenhass.

16:37, Lutz Jüncke

>>Es wird den Nichtjuristen, die erfahrungsgemäß bei Tötungsdelikten weniger differenzieren als der urteilende Richter, schwierig zu vermitteln sein, dass das Strafmaß hier in diesem Fall für einen Versuch höher liegt als für eine vollendete Tötung in manch anderem Fall.<<

Der Nichtjurist sollte sich einfach nur mal mit dem Unterschied zwischen Mord, Totschlag und fahrlässiger Tötung beschäftigen.

Dieser Unterschied ist auch für Nichtjuristen nicht schwer zu verstehen.

Kennen Sie ein Urteil für vollendeten Mord, bei dem der Strafrahmen geringer als im vorliegenden Fall ausfiel?

Ich nicht.

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