Ihre Meinung zu: Währungskrise in Argentinien: Peso fällt auf Rekordtief

30. August 2018 - 7:45 Uhr

Die Krise in Argentinien spitzt sich zu: Der Peso ist auf einen historischen Tiefstand gefallen. Um die Märkte beruhigen, bittet Präsident Macri jetzt den Internationalen Währungsfonds um Hilfe.

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Kommentare

Tja, wozu es in Venezuela einen massiven Wirtschaftskrieg

von Seiten der USA und einiger Firmen seit Jahren brauch, geht es Andernlandes wie der Spitze der Lateinamerikanischen Länder in Tendenz auch so.

Warum wohl....(?) Wachstumsgrenzen wurden schon aufs ungesündeste überdehnt. Aber da hofft mancher noch auf mehr.

Wenn man den Lieblingsstaaten Langjährig auch solch Drangsale auferlegen würde, wäre es interessant, der Hyperinflation zu dem schon vorhandenem Raubbau, wo er möglich ist, zu zu sehen.

Manche finden die Arbeitsverhältnisse ja immernoch zu lasch, also unwirtschaftlich, wie mann immer wieder lesen darf.

Ich weis zu

wenig über das Land und mit wem Handel und so weiter läuft, kann es sein wie in anderen Ländern viele Dollars drinstecken und Firmen aus den USA.
Nur eine Vermutung, meist steckt der Dollar dahinter in dem Sie sich verschuldet haben.
Es gibt Länder auf der Welt die sind einfach ein Segen für die Menschheit, so wie ewiges Wachstum.

Währungskrise in Argentinien:Peso fällt auf Rekordtief....

Und mit was für Vorschußlorbeeren wurde der Panama-Papers-Mann und wirtschaftsliberale Macri bei seinem Amtsantritt bedacht ?
Und jetzt eine noch höhere Staatsverschuldung.Auch müßte mal etwas über die Auflagen des IWF für den Kredit offen gelegt werden.Da muß sicher Staatseigentum verkauft und der öffentliche Dienst reduziert werden.

nicht nur der peso fällt

auch die Lira des ehrenwerten herrn erdowahn geht schnurstracks den bach runter. deutschland soll aber lt. wirtschaftspresse schon einen rettungsschirm zusammen basteln!

Welche Heuschrecken tragen die Verantwortung.....

welche die Währung zur Gewinnmaximierung in anderen Taschen so zusetzen.
Die "Finanzmärkte" sind gerade dabei, gegen den Peso zu arbeiten. Die Weltbank wird dann mit den Kapitaleigentümern das Land in deren Abhängikeit treiben.

Berichten Sie doch einmal von den wirklichen Ursachen, die da im Hintergrund ablaufen!

nicht nur der peso fällt

auch die Lira des ehrenwerten herrn erdowahn geht schnurstracks den bach runter. deutschland soll aber lt. wirtschaftspresse schon einen rettungsschirm zusammen basteln!

Geht's ein bischen präziser?

Warum gibt der Peso so stark nach? Ein Satz wie "Ursache ist neben einer schwachen Wirtschaftsentwicklung vor allem die hohe Inflation" reicht für die Erklärung, warum die Wirtschaft so schwächelt nicht aus. Also woran liegt's? DIE paar Infos hätte der Artikel in einen einzigen Absatz gepasst .

@nicht nur der peso fällt 10:20 von Karl Napf

Umgekehrt wird ein Schuh draus.

Der Trump-Erdogan Streit ist letztlich der Auslöser,
dass auch andere 'Schwellenländer' in den Fokus der Zocker geraten.
Selbst Indiens Rupie sowie der Südafrika Rand
werden zunehmend 'attackiert'.

Dass da natürlich auch auch 'reale Wirtschaftsdaten' mitspielen, ist logisch.
Kaum eine Spekulation läuft nur mit 'erfundenen' Daten.

11:24 von Karl Napf

nicht nur der peso fällt

auch die Lira des ehrenwerten herrn erdowahn geht schnurstracks den bach runter. deutschland soll aber lt. wirtschaftspresse schon einen rettungsschirm zusammen basteln!
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Bei zweimal erdowahn wird es ja kein Zufall sein.
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Diskussion sollte zivilisiert bleiben.
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Wäre doch peinlich "Fressnapf"?
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(Venezuela kann vernachlässigt werden, solch ein System klappt ja nicht einmal bei uns, wie der Soli zeigt?)

@ habilis, um 08:12

Das ist ziemlich wirr und unverständlich, was Sie da schreiben.
Geht's nicht auch in Klartext?

neoliberaler roll-back in ganz südamerika gegen die normalbürger

in den jahren, in denen südamerika insgesamt eher "links" wurde und untereinander ziemlich fairer umgang herrschte, ging es vor allem der unteren mittelschicht und den armen zunehmend besser, die schere arm-reich nahm ab.
ich war damals lange und mehrmals in argentinien,brasilien,uruquay,bolivien,peru,ecuador und kolumbien.

vor allem in bolivien und ecuador war ein grosser zusammenhalt in der bevölkerung zu spüren.

was wurde auf die kirchners in argentinien geschimpft - und jetzt? die ablösenden regierungen wurden zu erfüllungsgehilfen us-amerikanischer forderungen und begeben sich zunehmend in alte,schlimme abhängigkeiten.

das imperium schläft nie, und ist für viel schlechtes in ganz südamerika verantwortlich.

ich hab angst um bolivien, fast das letzte verbliebene hoffnungsmodell.

die tausend zeichen hier reichen nicht, jeder ders wirklich wissen will kann sich ja mal durch die einschlägigen südamerikaforen wühlen und sich umfassend,daß heißt alle seiten würdigend,informieren ?

Die Erbschaft von Kirchner

Die Erbschaft von Kirchner ist schwer zu verdauen...

dollar -pesokurs unter kirchners 1:6 bis 1:8

ich meine mich zu erinnern,dass ich euro und dollar zum obengenannten kurs getauscht habe.

wie ist der kurs heute - unter der von unsrer presse so als wirtschaftsfachkräftig und zukunfstträchtig gelobten regierung ?

laut artikel 1:40 ?

ganz doll.

@justin:kann es sein,daß Sie da irgendwas vewechseln ?

Am 30. August 2018 um 12:17 von Justin
"Die Erbschaft von Kirchner ist schwer zu verdauen..."

Ja wie, - es waren doch die Nachfolger,die die Ansprüche der"Geierfonds"(googeln) bedienten und auch sonst, so einiges zurückdrehten, was die Unabhängigkeit und den Stolz Argentiniens begründete.

Man könnte alles nach Kirchners durchaus als "neoliberalen Roll-Back" bezeichnen.
(Und das obwohl für den Staatsbankrott 2000 etwa damals auch die USA und der IWF mit der vermaledeiten Dollar-Peso Koppelung usw. usw. sehr mitverantwortlich war)

Aus heutiger Sicht kann man die Kirchner-Zeit eher als die goldene Zeit Argentiniens bezeichnen - jedenfalls was die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung angeht.

Gut, der Nestor war sicher der bessere Politiker und die Christina hat sich bisweilen schon etwas strange gebärdet, aber alles in allem - gerade so wie in brasilien was lula und dilma betrifft -

besser für die bevölkerung als die aktuellen und die vorvorgänger waren sie mit sicherheit

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