Ihre Meinung zu: Kanzlerin im Senegal: "Eine Frage der Würde Afrikas"

30. August 2018 - 0:41 Uhr

Zum Auftakt ihrer Afrikareise bespricht Kanzlerin Merkel mit Senegals Präsident Sall die Themen Arbeit und Migration - denn beides hängt eng zusammen. Sall warnt Europa vor Abschottung. Von Evi Seibert.

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Kommentare

Fragt sich nur wer das wieder finanzieren soll

>>>Ziel ist, Arbeits- und Ausbildungsplätze für die vielen jungen Afrikaner zu schaffen, um ihnen eine Perspektive in ihrer Heimat zu bieten. Allein in Senegal strömen jedes Jahr 300.000 junge Menschen auf den Arbeitsmarkt.<<<

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im Gegenzug bekommen Rentner in D immer weniger und warum wurden solche Anstrengungen nicht schon früher getroffen, anstatt mit Hühner-Abfall die Arbeit von Entwicklungshelfer kaputt zu machen ...
Verrückte Welt kann ich da nur sagen Und hoffentlich passiert was in die richtige Richtung, Das Wahlvolk wird ja längst nicht mehr gefragt, welche nun die Steuergeschenke erarbeitet haben.

im Grunde alles nur leeres Geschwätz

Afrika leidet an einer rasch zunehmenden Überbevölkerung; und ausreichend Arbeit für die riesige Masse von Hundertenmillionen junger Menschen in Afrika gibt es nicht und kann es nicht geben in einer industrialisierten und zunehmend automatisierten Welt, zumindest nicht mit dem globalisiertem Handel, den der Westen weltweit erzwingt. Der Drang der jungen Afrikaner nach Europa wird also unvermindert zunehmen, gleichviel, wie sich die Wirtschaftspolitik mit Afrika gestaltet. Europa kann nur entweder konsequent seine Grenzen schützen, oder es implodiert aufgrund der Verschiebung der sozialen Probleme aus Afrika nach Europa. Letzteres ist in Ansätzen bereits gut zu beobachten. Merkel steht für eine unwahrhaftige Politik des Verschiebens und Verleugnens und Umdeutens, die hier wirkungslos bleibt und deshalb strikt abzulehnen ist. Tatsächlich ist und bleibt Merkel Teil des Problems. Konsequent wäre ein strikter Grenzschutz und die Reformierung des Asylrechtes z.B. durch Volksabstimmung.

Das Leben der anderen

“ (...) Und genauso, wie manchmal ein ideales Bild von Europa gemalt wird, so wird vielleicht auch ein etwas düsteres Bild von Afrika gemalt", sagte Merkel.

Hier stimme ich Fr. Dr. Merkel mal zu. „Unser“ Bild von Afrika ist doch sehr negativ geprägt - Unruhen, Bürgerkriege, verheerende Armut, Umweltprobleme, zwischendurch ein wenig Ebola, ...

Ich fand es sehr bedauerlich, dass der Afrikablog eingestellt worden ist, zeigte er doch, dass es neben all den Katastrophen auch ein normales, wenn auch aus westlicher Sicht bisweilen bizarres Leben in Afrika gibt - und dies nicht nur für wenige Privilegierte, sondern für hunderte Millionen Afrikaner. Ich erinnere nur an den kürzlichen Bericht über die „Sandkrise“ im Senegal. Sicher ein Umweltproblem, aber die Ursache ist doch erfreulich - es werden viele, viele Häuser gebaut!

Übrigens auch in Ghana - jedesmal, wenn ich wieder dort bin, stehen in meiner Gegend ein paar Neubauten mehr.

MfG A.

Afrikanische Regierungen scheinen nicht begeistert zu sein

Hat Merkel nicht Korruption und Clan- und Vetternwirtschaft angesprochen, die afrikanischen Normalos keine Chance lassen? Aber dafür kommt sie mit Industriebossen, die genauso ausbeuten wollen, für ihren Gewinn und nicht aus hehren Absichten.
Es müßten wohl die meisten afrikanischen Regierungsseilschaften beseitigt werden, was eine Aufgabe der zugehörigen Bevölkerung wäre: Einen Regime-change, wie es ja heute genannt wird. Hier wäre dieser allein innere Aufstand aber gerechtfertigt! Aber statt sich dazu aufzuraffen, raffen sie sich auf, Merkels immer noch nicht widersprochenen Willkommensschallmeien zu folgen.
Unmöglich diese unbelehrbare Frau!
Wahrscheinlich täte eine Zwangsrekolonisation Wirkung, aber das darf man ja nicht sagen. Zutreffen würde es auch auf die Scheichtümer. Läßt sich Merkel da auch noch blicken und was wüßte sie dort zu sagen?

Arbeitsplätze in Afrika ....

... Es wäre ja schon mal ein Anfang wenn man die Leute, die hierzulande gut ausgebildet wurden, die vielleicht sogar noch eine Fremdsprache gelernt haben ... dann auch wieder nach Afrika schickt um die Länder dort weiter zu bringen.
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Ein Anfang halt. Für ein prosperierendes Afrika. Aber das scheint hierzulande niemand wirklich zu wollen.

Hoffen auf die Vernunft

Es ist schön, dass der afrikanische Kontinent von Deutschland/Europa endlich wiederentdeckt wird. Schade ist, dass der treibende Faktor offiziell und vorneweg der Blick auf die negative Einstellung zur allgemein als stark empfundenen Migration in der Bevölkerung ist. Nichts desto trotz kann dies ein Anfang für etwas sehr Gutes sein und die Zukunft für alle Beteiligten verbessern.
Mit einer reinen Profitmaximierung, wie sie aus der Vergangenheit in skrupelloser Weise beim wirtschaften üblich war und bis in die Gegenwart üblich ist, wird das Projekt allerdings scheitern.

PS. Schade fand ich an dem Artikel die bildhafte Beschreibung der auf den Arbeitsmarkt "strömenden" Jugedlichen, hier hätte ich gerne mehr Sensibilität bei der Wortwahl gesehen.

Nur ein erster Schritt

>>Senegals Präsident spielte die Karte dann aber auch an Europa zurück. Europa könne sich auf Dauer nicht komplett abschotten. "Die Welt braucht Europa", sagte er. "Aber Europa braucht auch die Welt."<<

Hiermit hat er recht. Was es braucht ist mehr Fairness im Umgang mit Afrika. Es ist widersinnig und unfair, daß mit EU-subventionierten Agrarprodukten afrikanischen Bauern Konkurrenz gemacht wird, die diese gar nicht bestehen können. Da muß sich niemand mehr wundern, daß Menschen aus Afrika bei uns vor der Tür stehen!

Hausgemachtes Problem

Der Senegal hatte in 2015 eine Geburtenrate von 5,03 Geburten pro Frau (wer's nicht glaubt, googele selbst). Im Klartext: Jede Frau hatte durchschnittlich fünf Kinder. Jede. Das muss man sich für Deutschland vorstellen. Jede Frau in unserem Umfeld hätte fünf Kinder. Aber so ist das im Senegal.

Diese irre und selbstgemachte Geburtenrate wurde selbstverständlich im Artikel mit keinem Wort erwähnt. Dabei ist das - zusammen mit der katastrophalen Bildungssituation - das eigentliche Problem.

Aber - wie heutzutage in der deutschen Politik üblich - werden die eigentlichen Probleme nicht angesprochen, ja, sie werden vertuscht.

Eine Frage des Überlebens Europas

Keine Frage, die Völker Westeuropas wrden bald verschwunden sein, wenn die Migration so weitergeht. So viel Einsicht muss man von den afrikanischen Freunden erwarten können.

Afrika über allles...?

"Merkel will, dass zunehmend deutsche Unternehmer in Afrika investieren. " In anderen Worten: Merkel will, dass deutsche Unternehmen dort investieren, wo Arbeit am billigsten ist.
Jetzt haben deutsche Unternehmen aber nur eine begrenzte Zahl an Arbeitsplätzen zu besetzen. Bedeutet das, dass die Arbeitsplätze in Afrika für Deutschland verloreen gehen?

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