Ihre Meinung zu: Werbeverbot für Abtreibungen: Kein Kompromiss in Sicht

29. August 2018 - 10:59 Uhr

Auf ihrer Homepage führen Ärztinnen Schwangerschaftsabbruch als Leistung auf - ist das Werbung für Abtreibungen? Sie stehen deshalb in Kassel vor Gericht, doch Paragraf 219a ist politisch umstritten.

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Kommentare

Werbung für Schwangerschaftsabbruch

... ist das wirklich nötig ?
das er in der Weise ermöglicht wurde ist wohl weniger dem GG
als mehr der Wiedervereinigung geschuldet
dass es die Möglichkeit gibt sollte doch genügen

Ungeborenes Leben gehört geschützt

Wo bleibt da der Schutz des ungeborenen Lebens, wenn es nach der SPD ginge?
Was ist daran noch sozial und kinderverträglich?

Ungeborene Kinder haben keine Lobby.
Sie müssen aus meiner Sicht daher unbedingt geschützt werden.
Ungewollten Kindern kann man aber immer ein gutes Zuhause verschaffen. Es stehen sehr viele Paare auf den Wartelisten, die gern ein Kind adoptieren würden.

Leben darf man weder ungeboren noch geboren vernachlässigen und schon gar nicht töten.
Wo kämen wir denn da hin?

Wer Verantwortung von Sex übernehmen kann, der kann auch Verantwortung für Leben übernehmen, ansonsten ist er eben auch für den Sex noch zu jung.
Die Spaßgesellschaft schreckt wohl vor nichts zurück, wie mir scheint!

Ich möchte Christiane Tennhardt danken

Für ihr Engagement und ihren Einsatz für Frauen und Mütter.

Kein Widerspruch

denn Abtreibung ist - ohne wirklich triftige Gründe einfach Mord!

Zu häufig wird abgetrieben weil es momentan nicht in die Lebensplanung passt - das darf niemals legalisiert werden - schon gar nicht die Werbung dazu! Die Ärztinnen hätten für das Leben werben sollen - als Arzt ist man verpflichtet Leben zu erhalten und nicht zu töten!

"Winkelmeier-Becker kommt der

"Winkelmeier-Becker kommt der Schutz des Kindes, des ungeborenen Lebens, zu kurz. Im Gesetzentwurf der Grünen, der Linken und der SPD komme das Wort Kind gar nicht vor."

Liebe Frau Winkelmeier-Becker, setzen Sie sich lieber zumindest für mehr Babyklappen ein und für die Akzeptanz der Abgabe der Kinder zu Adoption in der Gesellschaft, damit Frauen und Paare, die diesen Weg gehen nicht gebrandmarkt werden.
Da ist Ihre Energie besser aufgehoben.

Was Abtreibung angeht, so werden bis zu 3. Schwangerschaftsmonat keine Kinder abgetrieben, sondern Föten. Aus ihnen kann noch ein Kind werden, wenn alles gut verläuft und wenn die Schwangere es möchte.

Wenn eine Frau in der Notlage ist, dass sie eine

Schwangerschaft abbrechen muss, dann muss sie schnell einen Arzt oder eine Ärztin finden, die ihr hilft.

Heute bekommt man Informationen am schnellsten über das Internet, daher müssen auch Abtreibungspraxen über das Internet zu finden sein.

Kein Arzt macht Werbung für Abtreibungen. Eine sachliche Information muss möglich sein.

Dies kann auch eine Zentrale Webseite ein, auf der Praxen zu finden sind und auf der man ja zusätzliche Adressen für Adoptionsberatung usw. veröffentlichen kann, damit Frauen auch über Alternativen nachdenken können, wenn sie möchten.

Für wie blöd hält man Schwangere?

Zitat:"Für Christiane Tennhardt heißt das übersetzt: Die Frau darf zwar abtreiben, hat aber wenig Chancen, sich ausreichend zu informieren. Sie sieht darin einen "totalen Widerspruch". Dahinter stecke die Vorstellung: "Wenn ich nicht darüber rede, wenn ich nicht darüber schreibe, wenn ich keine Inofrmationen preisgebe, dann machen das die Frauen nicht. Und für wie blöd halten die uns eigentlich?" "
Nun - für wie blöd hält diese Ärztin eigentlich die schwangeren Frauen? In einer beliebigen Suchmaschine eingeben: Abtreibung/ Schwangerschaftsabbruch und Ort. Schon wird man fündig. Eine Beratungsstelle genügt im Prinzip, da ohne Beratungsschein keine Abtreibung. Die wissen dort keine Adressen? Kann ich mir nicht vorstellen.

@vaihingerxx

Nein das genügt sicher nicht. Ich finde es besser wenn Abbruchwillige sich vernünftig informieren können, dann einen seriösen Arzt aufsuchen können um das ganze möglichst schonend abwickeln zu können als das sie anderswo ihr Leben riskieren müssen als das sie selbst wenn es Legal in Deutschland ist Abzutreiben (was Abtreibungsgegner gerne vergessen oder ganz bewusst unterschlagen).

Zumal es keine "Wird sind doch nicht blöd" mäßige Werbung ist wenn ich eine potentielle Leistung aufliste schon gar nicht wenn es nicht mit einem Preis oder ähnlichem versehen ist.

Alles was es zu diesem Zeitpunkt darstellt ist die Information "Diese Klinik macht es" was sie ohnehin schon zur Zielscheibe von militanten Lebensschützern macht.

re vaihingerxx

"Werbung für Schwangerschaftsabbruch

... ist das wirklich nötig ?"

Definieren Sie doch mal Werbung.

Sachliche Information

Die rein sachliche Information, dass eine Praxis Abtreibungen durchführt, darf unter keinen Umständen als Werbung gesehen werden. Das wäre ein Missbrauch des §219 zu Ungunsten der Frauen.
Es muss ein frei zugängliche Register geben, welche Mediziner Abbrüche durchführen.

re yolo

"Leben darf man weder ungeboren noch geboren vernachlässigen und schon gar nicht töten.
Wo kämen wir denn da hin?"

Was "man darf" können Sie für sich persönlich nach eigenen Vorstellungen definieren.

Was "man" (im Sinne des geltenden Rechts) darf oder nicht darf ist in Gesetzbüchern definiert.

Halten Sie das bitte auseinander.

12:51 von Keyala

1. finde es besser wenn Abbruchwillige sich vernünftig informieren können,
2. wenn es Legal in Deutschland ist Abzutreiben (was Abtreibungsgegner gerne vergessen oder ganz bewusst unterschlagen).

3. "Diese Klinik macht es" Lebensschützern macht.Zielscheibe von militanten Lebensschützern macht.
.
1. Das müssen die sogar !
2. Legal ?
Weiss nicht was Abtreibungsbefuehrworter denken ....
fürs BVG ist es rechtswidrige - nur kann es straffrei sein !
auch das sollte man wissen
3. erinnern sie sich an Köln, wie man ein kath. Krankenhaus anging ?
also der Schuh passt auch so

Schonender Abbruch

Schwangerschaftsabbrüche sind unter bestimmten Bedingungen legal und die Frau hat dann ein Anrecht auf einen möglichst schonenden und fachgerechten Abbruch.

Ein HINWEIS in der Auflistung

Ein HINWEIS in der Auflistung der Leistungen ist und bleibt ein Hinweis.

Ein Hinweis ist keine Werbung!

Ein "Hinweis" erfüllt nicht Definition von Werbung !

DAS, um was es hier geht ist keine Werbung!

Andersrum wird ein Stiefel

Andersrum wird ein Stiefel draus:

Menschen, die Gesundheitsleistungen anbieten, müssen sogar alle Leistungen, die sie anbieten ttamsparent machen!

Und zwar so, dass es jeder Dödel versteht!

In der Sache stehe ich auf Seiten der Ärztin -> Freispruch!!

Also in der Sache stehe ich auch auf Seiten dieser Ärztin und hoffe auf Freispruch. Denn sogar die Hessenschau, die Sueddeutsche Zeitung, Die Welt, das Verfassungsblog und andere sagen ebenfalls schon, dass dieser § 219a schon lange nicht mehr zeitgemäß ist und weggehört:

https://tinyurl.com/yb3ltl6g
welt.de: Neue Stufe in Debatte um Werbeverbot für Abtreibungen (02.08.2018)

Artus erhielt Abmahnung aus Kölner Kanzlei
In den meisten Fällen, in denen die Hamburger Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Werbung für den Schwangerschaftsabbruch ermittelt, handelt es sich laut Oberstaatsanwältin Frombach um den Internetauftritt von Ärzten, aber auch um Äußerungen in den Medien. Letzteres bekommt derzeit auch die langjährige Bürgerschaftsabgeordnete Artus zu spüren. In mehreren Medien hat die Journalistin den vollständigen Namen eines Mannes genannt, der aufgrund des Paragrafen 219a Strafanzeigen gegen Ärzte erstattet hat.

Das Werben wie Waschmittel

Das Werben wie Waschmittel für die Tötung von Ungeborenen ist ethisch nicht vertretbar.

Dass das aber kein Arzt mit keinem Wort niergends erwähnen dürfen soll, ist ethisch nicht vertretbar.

re vaihingerxx

" erinnern sie sich an Köln, wie man ein kath. Krankenhaus anging ?
also der Schuh passt auch so"

Oh, oh, das war jetzt aber ein schlimmes Eigentor!

Damals hatten 2 katholische Krankenhäuser die Untersuchung einer mußmaßlichen Vergewaltigung abgelehnt, weil bei dieser Untersuchung auch die "Pille danach" zur Sprache kommt.

Die Kritik dafür wollen Sie nicht ernsthaft mit der Lebensschützer-Propaganda gegen Abtreibungsärzte- und Kiniken vergleichen, oder?

um 12:28 von Tada

"Was Abtreibung angeht, so werden bis zu 3. Schwangerschaftsmonat keine Kinder abgetrieben, sondern Föten"

Meinen Sie allenernstes dass Begrifflichkeiten einen echten Unterschied machen ?
Ein Lebewesen ist es allemal und da es ein menschliches Lebewesen ist, ist es ein Kind!

12:36 von GeMe

"Wenn eine Frau in der Notlage ist,"

Interessant wäre, was Sie unter "Notlage" verstehen?

Wissen Sie wie viele Kinder in deutschland hjedes Jahr abgetrieben werden > 100.000 - und dann noch die Dunkelziffer - geschätzt das doppelte!
Welche Notlagen haben all diese Frauen?

@ Forengeschwätz (14:47): Auch mit dem hier haben Sie recht

hi Forengeschwätz

Auch mit dem hier:

Die rein sachliche Information, dass eine Praxis Abtreibungen durchführt, darf unter keinen Umständen als Werbung gesehen werden. Das wäre ein Missbrauch des §219 zu Ungunsten der Frauen.

haben Sie recht. Diese Information ist noch keine Werbung! Und die Information, wie genau ein solcher Abbruch abläuft, welche Methoden es gibt ist ebenfalls noch keine Werbung fuer einen Abbruch. Und solche Informationen darf sich eine Frau im Internet sehr wohl anschauen.

Das hat noch nichts mit dieser damaligen Euthanasie unter den Nationalsozialisten zu tun. Denn keine Frau macht sich eine solche Entscheidung leicht, wie es die Union hinstellt. Uebrigens: auch die Sueddeutsche Zeitung hat sich fuer die Abschaffung von § 219a ausgesprochen:

https://tinyurl.com/ya2d5agj
sueddeutsche.de: Der Abtreibungsparagraf ist ein Relikt der Nazis und gehört abgeschafft (24. November 2017, 18:51 Uhr)

Und auch andere Quellen sind pro Abschaffung.

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Rückständig und nur noch peinlich

Nach der Logik müßte man sofort Alkohol, Nikotin und Schmerztabletten landesweit verbieten, denn all diese können sowohl ungebohrenem als auch geborenem Leben schaden - und natürlich sämtliche Werbung dazu.

Wenn eine Frau nach aller Beratung eine Abtreibung als einzigen Weg sieht, soll sie auch in der Lage sein dieses mit dem geringsten gesundheitlichen Risiken, sprich unter professionellen Bedingungen tun. Diese Option zu verwehren wirft uns 100 Jahre zurück, als "frau" zu Giftmitteln, Treppenstürzen und Küchentischoperationen greifen mußte. Soviel zu "Pro-Life".

Ich fass es nicht, dass dies ernsthaft noch Thema ist. Aber es gibt ja auch riesige Grauzonen bei der Rechtslage zu Vergewaltigung - warum sollte es da bei den möglichen Folgen was anderes sein.

Einfach nur noch peinlich.

@ Demokratieschue... (15:19): zu Ihrer Frage mit Notlagen

hi Demokratieschue...

Zuert mal eine Frage:

Wissen Sie wie viele Kinder in deutschland hjedes Jahr abgetrieben werden > 100.000 - und dann noch die Dunkelziffer - geschätzt das doppelte!

Woher - also aus welcher Quelle - haben Sie diese Zahlen?? Bitte mal Quellenangabe. Dankeschön.

Und dann zur Frage Notlage:

Welche Notlagen haben all diese Frauen?

Antwort:
Fehlbildungen beim Kind während der Schwangerschaft
schwere Erkrankung der Mutter (wenn jetzt zum Beispiel Krebs festgestellt wird während der Schwangerschaft und eine Chemo-Therapie absolut unumgänglich ist (z.B. Brustkrebs, Leukämien, sonstige Krebsformen)
plötzlicher Kindstot im Mutterleib während der Schwangerschaft (kommt oft vor und man weis noch nicht so richtig, woher dass kommt, ist noch zu wenig erforscht)
Vergewaltigung
finanzielle Notlagen
Mann will keine Kinder und es kommt trotzdem zur Schwangerschaft

Von daher: es gibt genug Notlagen, warum eine Abtreibung sein muss.

Demokratieschue... (15:19): auch bei Vergewaltigung

@ Demokratieschue...

Darueber hinaus ist es so, dass niemand eine Frau zwingen kann, ein Kind das aus einer Vergewaltigung entstanden ist, auszutragen. Nicht mal die Kirchen.

Und ich sage ganz ehrlich nochmal:
sowas sind solche Notlagen und da sollte jede Frau abtreiben duerfen innerhalb der ersten drei Monate.

Denn ich habe schon viele solche Fälle im Internet gelesen, bei denen Frauen von sowas erzählen. Und ich habe viele solcher Frauen durchaus verstanden.

Zusätzliche Frage an Sie:
warum soll sich eine Frau nicht darueber informieren duerfen, welche Ärzte Abtreibungen anbieten, welche Abtreibungsmethoden es gibt und wie die Abläufe bei diesen Methoden sind?? Und ich sage mal ehrlich: bei sowas ist - meiner Meinung nach - in den ersten drei Monaten der chirurgische Eingriff unter Vollnarkose immernoch die sicherste Methode und sowas ist eine ganz normale OP wie jede andere auch.

Und diese Ansicht habe ich auch beim Legal Tribune ohne Anstand durchbekommen.

Am 29. August 2018 um 12:28 von Tada

Sind Sie schon mal auf die Idee gekommen, daß das Werbeverbot auch zum Schutz der Ärzte bestehen könnte?
Leider finden sich in der heutigen Ellenbogengesellschaft immer und zu jedem Thema militante Verfechter und/oder Gegner, die etwas aus irgendeinem Grund nicht gut finden.
Infos zu abtreibenden Ärzten könnten doch von den Beratungsstellen ausgegeben werden. Da muß eh jede Frau vor dem Abbruch hin.
Mal abgesehen davon sollte die Abtreibung eh das allerletzte Mittel sein. Bei Vergewaltigungen, Risikoschwangerschaften und schwer(st)en Behinderungen würde ich das Befürworten, der Rest muß für sein Handeln die Konsequenzen tragen. Wenn das Kind nicht "gewollt" ist, gibt es noch die Adoption. Ich kenne Leute, die sind schon jahrelang in der Warteliste und es geht nichts vorwärts. Wären mit Sicherheit einige gute Eltern dabei.

Klärungsbedarf

Also ich finde die Argumentation der Union ein wenig verwirrend und habe einige Fragen.

Wenn die Arztpraxis auf ihrer eigenen Homepage darüber informiert, daß sie auch Abtreibungen durchführt, ist das also verbotene Werbung ?

Eine reine Information über eine Dienstleistung ist nach der Definition der Union Werbung ?

Diese Information soll dann z.B. von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gegeben werden.

Bedeutet das dann nicht, daß die BZgA "Werbung" für Abtreibungen macht ?

Oder bedeutet das, daß eine Information Werbung ist oder eben nicht, abhängig davon, wer diese Information weitergibt ?

Oder bedeutet das, daß die Union hier vollkommen unlogischen Unsinn verbreitet, allein, weil sie es abtreibungswilligen Frauen möglichst viele Steine in den Weg legen will ?

Ich fürchte letzteres.

Gruß, zopf.

Vorschlag zur Güte

Dann soll die Union dafür Sorge tragen, daß ich, wenn ich das Wort "Abtreibung" in eine Suchmaschine meiner Wahl eingebe, als erstes Suchergebnis eine Seite finde, die bundesweit alle Arztpraxen auflistet die Abtreibungen durchführen.

Und zwar so gestaltet, daß es reicht meine Postleitzahl einzugeben, um Arztpraxen in meiner Nähe zu finden.

Aber nicht mehr oder weniger versteckt auf den oft unübersichtlichen Seiten einer Bundezentrale, so daß man ein abgeschloßenes Studium der Medienwissenschaften braucht, um diese Liste überhaupt zu finden.

Gruß, zopf.

re demokratieschue...

"12:36 von GeMe

"Wenn eine Frau in der Notlage ist,"

Interessant wäre, was Sie unter "Notlage" verstehen?

Wissen Sie wie viele Kinder in deutschland hjedes Jahr abgetrieben werden > 100.000 - und dann noch die Dunkelziffer - geschätzt das doppelte!
Welche Notlagen haben all diese Frauen?"

Welche Kompetenz haben Sie, über deren jeweilige persönliche Notlage zu befinden?

Eine Abtreibung ist nie schön.

Auch wenn man es nicht verbieten oder anderweitig verhindern kann, finde ich es zynisch, dafür Werbung zu machen.

Die Union ist ja so kinderfreundlich

Dazu passt folgende Meldung:

Der Präsident des Landtags Thüringen, Christian Carius verweist die Grünen-Abgeordnete Madeleine Henfling des Plenarsaals.

Grund: Sie war mit ihrem nur wenige Wochen alten Sohn zur Landtagssitzung erschienen.

Eine Kinderbetreuung bietet der Landtag nicht an. Auch eine Elternzeit ist für Abgeordnete nicht vorgesehen.

Man hat ja keine Nachteile als junge Mutter in DE ... oder etwa doch ?

Gruß, zopf.

17:56 von karwandler re

17:56 von karwandler
re demokratieschue...
"12:36 von GeMe

"Welche Notlagen haben all diese Frauen?"

Welche Kompetenz haben Sie, über deren jeweilige persönliche Notlage zu befinden?"

Das geht überhaupt NIEMANDEN etwas an!

Demokratieschützerin Und

Demokratieschützerin

Und obwohl es keinen etwas angeht, was der Beweggrund für eine Abtreibung ist,
ist es ethische Pflicht auch Ungeborene zu schützen und wenn es sein muss gegen die eigene Mutter.

Ungeborene und Kinder brauchen Fürsprecher, weil sie nicht in der Lage sind für ihre Rechte zu kämpfen.

@ 18:05 von Seacow

Zitat: "Auch wenn man es nicht verbieten oder anderweitig verhindern kann, finde ich es zynisch, dafür Werbung zu machen."

Auch für Sie ist die reine Information, daß eine bestimmte Arztpraxis Abtreibungen durchführt "Werbung" ?

Denken Sie, daß eine Frau, die sich willentlich für ein Kind entschieden hat, auf die Idee kommt, vielleicht doch lieber abzutreiben, wenn sie liest, das die Praxis XY Abtreibungen durchführt ?

Gruß, zopf.

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wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
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