Ihre Meinung zu: Vor dem Koalitionstreffen: Die Knackpunkte bei der Rente

28. August 2018 - 14:41 Uhr

Bei einem weiteren Spitzentreffen will die Große Koalition am Abend eine Lösung im Rentenstreit finden. Vor allem über die Mütterrente und Arbeitslosenversicherung wird noch diskutiert. Von Tanja Oppelt.

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Kommentare

Rente = unwillige Politik

In Anlehnung auf die Versorgung von Politikern macht es Sinn Beiträge nicht mehr zu fordern und "Kosten des Lebens" aus dem Steuerhaushalt zu tätigen.
Da dies bei Politikern Beamten und Selbständigen -letztere in Eigenverantwortung- funktioniert, sollte das auch für jeden Bürger Realität sein.
Alternativ; JEDER leistet einen Beitrag!

Der Knackpunkt bei der Rente

Der Knackpunkt bei der Rente ist, dass Rentner nicht so eine großzügige Regelung haben, wie Politiker. Dennbei denen ist die Rente noch nicht gekürzt worden.
Und es wird auch weder von den Politikern noch von den Rentenexperten darüber nachgedacht.

Knackpunkt oder Entscheidung

Wieso schaut man nicht einfach nach Österreich und kopiert ein funktionierendes System?
Eine unschöne Streitrunde über das "festlegen" eines Mißstandes bis 2025 oder 2040(?). Wer soll da unsere Sozialpolitik noch Ernst nehmen.

die kanzlerin ist zuversichtlich.

es gibt gutes essen, ein leckeres kaltgetränk und alle sind zufrieden. fast alle. aber das volk soll ruhig sein

Wahlkampf

Die SPD bereitet sich bereits auf den Wahlkampf vor und winkt mal wieder mit Wahlgeschenken auf Kosten der Versicherungsnehmer. Die Sozialkassen sind zum Selbstbedienungsladen der SPD verkommen. Bürger, die nie in eine Versicherung eingezahlt haben, dürfen keine Leistungen der Versicherungen erhalten!

Mutlos

wer sich ein wenig mit der Materie beschäftigt und in den verg. Jahren aufgepasst hat, weiß, dass es zahlreiche Vorschläge und Konzepte zur Lösung gibt. Alleine rechte Sprüche, unisono von CDU/CSU, FDP und AfD verwisen immer wider auf die angebliche "Eigenverantwortung", die aber de facto eine grobe Bevorteilung der Gut Situierten ist. Deutschland ist unendlich reich und die Zahl der Millionäre hat die Million schon weit überschritten. Mrd. von Euro liegen auf Konten oder sind angelegt und bleiben dort. Die Vorschläge, Reiche stärker in die Verantwortung zu nehmen, unverschämt hohe Renten, die oft noch von anderen Absicherungen begleitet werden, angemessen zu deckeln, geht in die richtige Richtung. Leider fehlen noch die Beamten und Staatsbediensteten. Doch ich weiß schon heute, dass die SPD einknicken wird, weil CDU/CSU auf stur schalten werden. Die Bürgerversicherung gar können wir uns unter dieser Regierung völlig abschminken.

Also

was von der sogenannten "Rentenkommission" zu erwarten ist weiß ich jetzt schon.Das sind doch alles Pensionsberechtigte,oder?

@15:35 von Quereinwerfer

Ja, Eigenverantwortung. Wie intelligent von unserer Politik. Wer 2200€ verdient hat vielleicht 600€ Rente. Wer dann vielleicht mit 50 € riestert hat 650€ Rente und wird dann nach Antrag aufgestockt auf ca. 800€. Dumm gelaufen. Wer riestert wird auch jetzt noch mit Negativzins belohnt. Danke Draghi, danke Riester und danke SPD und Grüne

15:35 von Quereinwerfer

>…. unverschämt hohe Renten, die oft noch von anderen Absicherungen begleitet werden, angemessen zu deckeln, geht in die richtige Richtung. <

Eine unverschämt hohe Rente bekommt man nur wenn man unverschämt viel eingezahlt hat. Das Schlagwort "Eigenverantwortung", das leider so genutzt wird um "unsozial" zu kaschieren, hat hier seine Berechtigung.
Absolut unrichtig finde ich die Besteuerung von Sparguthaben bzw. Versicherungsleistungen (Vermögenswirksame Versicherung) wo der Staat UND die Sozialversicherungen nochmals hinlangen (Doppelbesteuerung). Das ganze System braucht dringend einen "Reset".

Vor dem Koalitionstreffen:Die Knackpunkte bei der Rente....

Im Artikel ist von einer Rentenkommission die Rede,die also Vorschläge erarbeiten soll.Aber wie sieht die Zusammensetzung dieser Kommission aus ? Neben einer Gewerkschafterin und einem Mitglied der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände sitzt da noch der Ökonom Axel Bösch-Supan drin.Er gehört zu den Verfechtern eines noch höheren Renteneintrittsalters.Er hat schon die Stabilisierung des Rentenniveaus bis 2025 als "unbezahlbar" bezeichnet.
Also sind da Neoliberale und Lobbyisten der Versicherungen stark vertreten.

Diese GroKo Regierung gibt

Diese GroKo Regierung gibt Geld, welche sie gar nicht hat, mit vollen Händen für jeden und alles aus. Das da nichts mehr für die Rentner übrig ist überrascht nicht, denn Hauptsache die Deutschen haben es nicht.

Koalitionstreffen...

Was das Rentenpaket angeht, über das heute Abend verhandelt wird, hat Dreyer wenig Bedenken: "Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich die Regierung auf das Rentenpaket einigt."
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Ich bin da leider nicht so zuversichtlich was da
heute Abend auch rauskommen mag. Frau Nahles von der SPD ist doch gestern erst schon wieder eingeknickt was ja zu erwarten war. Und was sogenannte Rentenexperten in ihren Kommision einfällt, kann für zukünftige Generationen auch nicht so toll sein. Eine sichere Rente hat uns 1986 auch schon mal ein Minister versprochen...

1/2 Rentenpunkt für Kinder

Geboren vor 1992.
Davon hätte ich etwas.
2 meiner 3 Kinder sind vor 92 geboren, beide erfolgreich HSA abgeschlossen, beide arbeiten, keine war jemals auf H4 oä.

Ich verstehe insgesamt den Heckmeck nicht. Ein Blick in die Nachbarländer genügt. Man muss das Rad nicht neu erfinden.

Bitte beenden

Das Thema Rente wird von der Großen Koalition mutlos und unwillig angefasst, und so wird auch das Ergebnis aussehen. Die Große Koalition bringt nichts mehr zustande. Sie sollte beendet werden.

Ich möchte endlich Gewissheit,

Ich möchte endlich Gewissheit, was mit meiner Rente 2033 ist.
Dieses Gelaber geht mir gehörig gegen den Strich!!
So wie es z.Z. ausschaut, kann ich mir mit 67 die Kugel geben.
Das ist Erbärmlich!
Diese Regierung ist Erbärmlich!!

Mütterrente hat nichts mit

Mütterrente hat nichts mit Rente zu tun, und sollte wieder abgeschafft oder aus Steuergeldern, nicht aber aus Rentenversicherungsbeiträgen finanziert werden. Nur wer einzahlt sollte auch etwas herausbekommen.

Rente für Mütter

...entweder alle oder keine!Was soll das rumeiern mit Geburtsdaten und Kinderanzahl? Also bitte für alle Mütter die Rentenansprüche deutlich verbessern!
Geld ist genug vorhanden - es wird oft nur falsch eingesetzt.

Wenn

es stimmt was ich gelesen habe und es 100 Mrd (insgesamt) kostet das System bis 2040 bei 48% zu halten,dann verstehe ich die Diskussion nicht.Das ist doch eine lächerliche Summe und 48% ist bei weitem noch zu wenig.

"Der Knackpunkt bei der Rente

"Der Knackpunkt bei der Rente ist, dass Rentner nicht so eine großzügige Regelung haben, wie Politiker. Dennbei denen ist die Rente noch nicht gekürzt worden.
Und es wird auch weder von den Politikern noch von den Rentenexperten darüber nachgedacht."
Der Knackpunkt ist, dass die GroKo nichts für eine Rente tut, bei der alle künftigen Rentenbezieher in eine einheitliche Rentenkasse einzahlen, also auch Beamte, Politiker, Selbständige usw., die sich bei der Rente heraus halten oder ihr eigenes Rentensystem beanspruchen. Unter diesen Bedingungen kann man lange ohne ein Ergebnis verhandeln. Da hilft auch eine sog. Rentenkommission nichts.

@ nie wieder spd 15:09 Uhr

"Und es wird auch weder von den Politikern noch von den Rentenexperten darüber nachgedacht."
Doch; sie haben nachgedacht beim "runden Tisch" bei dem höchsten deutschen Gericht, als Renten und Pensionen beurteilt werden sollten:
Die Rentenexperten haben sehr wohl die Art der Berechnungen beanstandet, aber der Bundesminister und der damalige Chef der BfA haben ihre Klientel halt "schweigend" vertreten.
Tja - und die Richter haben dann entschieden, dass Pensionen (über 70% des Letzten Einkommens) und Renten (unter 50% von Mittelwert der Lebenseinkünfte) ausgewogen dargestellt würden.
Berücksichtigt wurde z.B. nicht, dass Renten nur BIS zur Beitragsbemessungsgrenze eine Rolle spielen.

Eigentlich haben wir kein

Eigentlich haben wir kein Problem...

Wenn wirklich "Alle" und "Jeder" in ein Rentenkasse für "Alle" einzahlen würde, wäre am Ende auch für "Jeden" genügend da.

Das selbe Problem haben wir übrigens im Gesundheitswesen...

Mein Vorschlag:
Eine Rentenversicherung und eine Krankenversicherung, egal ob für den hochbezahlten Manager, oder die alleinerziehende Mutter!

2040 Zusage

Diesen Unsinn muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Wie kann man eine Zusage für die nächsten 22 Jahre machen, wo jedermann weiss, wie schnell sich das Rad in der Wirtschaft dreht. Der Vorschlag grenzt an Verdummung der arbeitenden Bevölkerung.
Hoffentlich bleibt wenigsten die CDU in der realen Welt und lehnt solche Zusagen ab.

Groko ist eben doch hauptsächlich CxU

Die SPD bringt langsam das Renten-Thema auf den Tisch - aber eben viel zu spät. Damit hätten sie in den Wahlkampf gehen sollen! Der Schulz hatte das anfänglich auf dem Tablett, das Thema verschwand aber völlig in der Versenkung, es blieb beim Flüchtlings-Nachplappern. Mit DEN paar Prozentpunkten Wahl-Ergebnis hat die SPD halt bei den Christlichen keinen Stich. Renten ist nicht deren Thema und wenn die von Steuer-Erleichterungen reden, dann meinen die die Industrie - nicht die Mittelschicht. Und war es nicht die SPD, die die Agenda 2010 durchgedrückt hat? Davon müssten sich die SPD-ler erst mal lösen. Aber davon höre ich bei Nahles nix.

Wir brauchen schnelle Lösungen und nicht erst 2025...

Es muss endlich eine zukunftsweisende Rentenreform angegangen werden und die Fehler Harz-Reform berichtigt werden. Harz-4-Empfänger brauchen wieder eine Rentenanteil, um nicht erneut in die Armutsfalle zu geraten, dieser wurde ja 2011 schleichend abgeschafft, so das eine Rente von damals 800,00€ heute nur noch 600,00€ ausmacht und einer gewaltigen Rentenkürzung gleich kommt und wie soll da noch privat abgesichert werden...
Das ist mal eben eine Kürzung um 25% Obwohl 40jahre gearbeitet...

Und wieder mal daneben gegriffen!

Ich sag nur, "Die Schere zwischen arm und reich". Während wir in den Lohnsteuerklassen 1, 4 und 5 für ein Brutto von 1.700€ an die 200-300€ zahlen, lachen die Super-Reichen bei ein paar 1.000ern die sie zahlen müssen für deren Millionen die sie kassieren. Passt doch endlich mal die Relationen an und hört auf und kleinen Menschen noch mehr zu nehmen!

Und wieder mal daneben gegriffen!

Ich sag nur, "Die Schere zwischen arm und reich". Während wir in den Lohnsteuerklassen 1, 4 und 5 für ein Brutto von 1.700€ an die 200-300€ zahlen, lachen die Super-Reichen bei ein paar 1.000ern die sie zahlen müssen für deren Millionen die sie kassieren. Passt doch endlich mal die Relationen an und hört auf und kleinen Menschen noch mehr zu nehmen!

Harz-4-Empfänger wurde der Rentenanteil seit 2011 gestrichen

wurde ja 2011 schleichend abgeschafft, so das eine Rente von damals 800,00€ heute nur noch 600,00€ ausmacht und einer gewaltigen Rentenkürzung gleich kommt und wie soll da noch privat abgesichert werden...
Das ist mal eben eine Kürzung um 25% Obwohl 40jahre gearbeitet...
Es ist schon ungeheuerlich was man sich mit den wehrlosen Bürger erlaubt und wir reden von einen monatlich fehlenden Betrag von 35€...
Das man noch auf die Sozialgesetze 2010 noch weiter abzieht hätte ich so nicht gedacht und anschließend schraffiert man sich über Kinderarmut und Armut in der Bevölkerung überhaupt.
Was ist das doch für eine verlogene Politik...

warum,wird immer nur die

warum,wird immer nur die Finanzierbarkeit der Renten in Frage gestellt? Eine Leistung, die kein Almosen ist, sondern eine Leistung, für die ein Arbeitnehmer im Laufe seines Lebens 100tausende von Euro eingezahlt hat, die der Staat durch Fremdverwendung veruntreut hat. Warum nicht die der Pensionen, der Asylbewerberleistungen (Geld ohne eigene Leistung), die der Hartz4-Leistungen für deutschen Sozialadel, Wirtschaftsmigranten und Geduldete (Geld ohne eigene Leistung), die der EU-Zahlungen, die der Landwirtschaftssubventionen, ...

16:20 Werner40

Ich bin auch nicht dafür, dass die Mütter“rente“ aus dem Rententopf bezahlt wird, sondern aus Steuergeldern.
Allerdings finde ich es angemessen, dass auch die Mütter vor 1992 nicht einen 1/2 sondern einen ganzen Punkt bekommen. Mütter vor 1992 waren vielfach “gezwungen“ bei den Kindern zu Hause zu bleiben bis die Kinder in den Kindergarten gehen.
Bei uns im Ort gab es keine Kinderkrippe o.ä. Mein Ältester war 4, als wir endlich einen Kindergartenplatz ergattern konnten. Und dann gab es noch den Jüngeren. So war ich fast 7 Jahre zu Hause. 7 Jahre, die mir auf meinem Rentenkonto abgehen. Tatsächlich ist es doch so, dass selbst diese Mütter“rente“ nur eine kleine Anerkennung und keine Rente ist. Wäre ich diese 7 Jahre Beitragszahlerin (ohne Kinder) gewesen, sähe meine Rente von morgen anders aus. Ach ja, dann habe ich meinen Mann 2 Jahre bis zum Tod gepflegt. Nochmal 2 Jahre, für die es nur eine kleine Anerkennung durch die Krankenkasse gibt. Und - solche wie mich gibt es viele.

Wenn ich mir das über viele Jahre anschaue

Norbert Blüm : Die Rente ist sicher ! Aber seitdem wurde immer wieder an "Stellschrauben" an der Rente herumgepfuscht. Nun ist sie bei 48 % und muss auch noch seit 2005 von 50 % bis 2028 100 % Schrittweise versteuert werden sodas dann tatsächlich nur 44% herauskommt. Und des könnte anderst gehen wenn man das Rentensystem etwa nach Vorbild Österreich völlig neu Umstellt.

@15:10 von Walter2929

"Wieso schaut man nicht einfach nach Österreich ..."

Weil das Unsinn ist:

In Österreich erhält erst jemand Rente, wenn er mind. 15 Jahre eingezahlt hat, bei uns bereits nach 5 Jahren. Auch desshalb ist natürlich die durchschnittliche Rente in Österreich höher als hier. Aber hier würden dann tausende von Menschen gar keine Rente mehr erhalten.

Österreich hat sehr viele junge Migranten aufgenommen und daher vorerst den Demografiewandel aufhalten können. Dadurch gibt es mehr Einzahler im Verhältnis zu Rentnern in Österreich als bei uns. Dann ist nätürlich auch mehr Geld im Topf.

Und so gibt es noch viele weitere Gründe, warum die Situation nicht vergleichbar ist. Österreich wird mir etwas Verspätung hier massive Probleme bekommen.

Am 28.August 2018 um 16:23 von patzie

Da gebe ich Ihnen völlig Recht. Diese Summe von 100 Mrd. € bis 2040 ist wirklich ein lächerlicher Betrag ! Besonders nach der Steuerschätzung des Finanzminesteriums im letzten Jahr. ( (Quelle BfM.:Bund, Länder und Gemeinden dürfen sich auf zusätzliche Einnahmen freuen. Bis 2021 ! werden sie laut Steuerschätzung 54,1 Milliarden Euro mehr einnehmen als im letzten Jahr.)) ... Geld ist also vorhanden. Die Frage ist also will unsere Regierung etwas für zukünftige Rentnergenerationen tun die auch weiter Monat für Monat brav ihre Beiträge vom Lohn abgezogen bekommen, oder werden diese Gelder für wer weiß wofür ausgegeben ?

Nach mir die Sintflut.

Dieses Gefühl beschleicht einen, wenn man das Agieren der Politik nicht nur in dieser Frage erlebt.
Die derzeit amtierenden Politiker gehen wohl davon aus, dass sie nicht mehr erleben werden, wenn die "Masse" am eigenen Leib erlebt, wie die Politik bei wichtigen Zukunftsfragen aus Angst vor Lobbygruppen?, aus Bequemlichkeit? ... nichts und/oder teilweise das Falsche geregelt/unternommen hat.

Wenn Sie u.a. das Rentenproblem nicht endlich anpacken und zukunftsgerecht und sozial lösen, werden die Probleme ihren Nachfolgern über den Kopf wachsen.

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