Ihre Meinung zu: Merkel im ARD-Sommerinterview: "Es darf nichts ins Rutschen kommen"

26. August 2018 - 18:02 Uhr

Pressefreiheit, unabhängige Gerichte, Minderheitenschutz: Im ARD-Sommerinterview hat Kanzlerin Merkel demokratische Prinzipien verteidigt. Auch zu Klimaschutz und zur Zukunft der Rente äußerte sie sich.

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Kommentare

Minderheitenschutz

Ist auf jeden Fall sehr wichtig. Aber wie sieht es denn mit dem Schutz der Mehrheit in diesem Land aus. Nämlich um die, die diesen Staat finanzieren. Das scheint keine Priorität zu haben. Die, die abhängig beschäftigt sind haben die grössten Lasten tragen und werden geradezu ausgebeutet, um dann später mit einer Rente auf H4 abgespeist zu werden. Alle anderen machen sich einen schlanken Fuss.
Mein Dank gilt all den Politikern, die das ermöglichen. Mein Kreuz bekommt die so ungeliebte aber demokratisch gewählte Partei

Merkel: "Es darf nichts ins ..."

Rutschen, das mag ja sein, aber die Dinge müssen in Bewegung bleiben, die Welt dreht sich ja auch weiter...

Europa

„damit Wohlstand, Frieden und Freiheit gesichert bleiben“ - absurd, dass ausgerechnet sie das betont, denn genau diese Werte sind durch ihre laisser-faire-Politik in der Migrationsfrage nun in Europa gefährdet.

//Minderheitenschutz,

//Minderheitenschutz, Pressefreiheit, unabhängige Gerichte
"Demokratie ist mehr, als dass nur irgendjemand eine Mehrheit bekommt“, sagte die Kanzlerin. "Demokratie ist Minderheitenschutz, Pressefreiheit, Demonstrationsmöglichkeiten, Demokratie sind unabhängige Gerichte."//
Alles richtig Frau Merkel, aber:
//Man müsse die Institutionen "jede in ihrer Unabhängigkeit" achten - auch hinsichtlich der Sprache.//
Zur Demokratie gehört aber auch eine unabhängige Regierung (Stichwort Lobbyismus), eine anständige(!) Sozialpolitik (Pflege, Renten u.v.m.) und Wohnungspolitik und kein Regieren gegen eine große Mehrheit im Volk (Stichwort Waffenexporte).

Die üblichen Worthülsen

Drumrumreden, schönfärben, verharmlosen, die üblichen Plattitüden.

Also nichts Neues aus Berlin.

Es darf nichts ins Rutschen kommen.

In den letzten Jahren ist aber so einiges ins Rutschen gekommen, Frau Merkel. Und es rutscht weiter.

Langweilig. Die Interviews, die Frau Merkel

gibt, laufen immer nach dem gleichen Schema ab. Auf jede Frage der Journalisten wird am Anfang kurz eingegangen, den grössten Teil ihrer Anworten gestaltet sie aber ausschliesslich nach ihrem Gutdünken. Es sind auch immer die gleichen Themen die sie anschneidet, nämlich ihr Lieblingsthema: Europa. Sie übersieht da sehr gerne, dass es in den meisten der bald 27 EU-Länder gärt, sprich: die Bürger sind unzufrieden mit dem, was aus Brüssel kommt.
Und auch das, was unsere 3 Regierungsparteien abliefern, wird von ihr über den grünen Klee gelobt. Hallo! Die AfD liegt bei über 15%. Das bedeutet, dass mehr als 10 Mio. Menschen in Deutschland äusserst rechte Politik (Populisten) unterstützen. Sie sieht nicht, dass in Ungarn, Österreich, Italien, Polen bereits jetzt gegen Brüssel Mobil gemacht wird. Und ihre ständigen Wiederholungen, dass das Flüchtlingsproblem europäisch gelöst werden wird sind Wunschträume. Frau Merkel: hören sie sich mal in D um.
Es wird Zeit umzudenken.

In Europäischen Angelegenheit wenig initiiert

Dafür dass die Kanzlerin die Bedeutung der EU hervorstreicht hat sie eigentlich wenig für ihre Ausgestaltung getan: weder im Sinne eines visionären und charismatischen Fürsprechens (wie dies Macron 2017 tat) noch in der pragmatischen Festigung ihrer Errungenschaften: Griechenland wird in den nächsten 20 Jahren nicht auf den Damm kommen (das sehen auch OECD und IWF so) und die Eurokrise ist nicht aufgeschoben.

Es darf nichts ins Rutschen kommen

so sagt es Frau Merkel. Ich habe das Sommerinterview verfolgt und konnte mir keinen Reim darauf was Merkel damit gemeint hat. Etwas weiter so wie es bei Merkel immer war? Nur nichts Neues ausprobieren und das ist mir nicht Zukunftweisend. Aber sie macht es nur noch 3 Jahre so wie ich es verstanden habe strebt sie keine weitere Kanzlerschaft an.

Alles wird gut,

Merkel deckt die ganze Palette ab und nimmt so der Opposition den Wind aus den Segeln.
Mal sehen wie es weiter geht...

Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt

Fragen Sie mal die Regierenden in der Türkei, Russland oder China, ob sie die Themen Minderheitenschutz, Pressefreiheit oder unabhängige Gerichte in ihrem Land vorbildlich erfüllt sehen. Sie werden es bejahen.
Fragen Sie dagegen die Opposition in diesen Ländern, werden Sie das Gegenteil hören.

So ähnlich halten wir es auch mit dem "Land, in dem wir gerne leben". Wenn Sie nicht zu den verhätschelten Minderheiten gehören, vielleicht Pegida nahestehen, ein Mann sind oder aus dem national-konservativen Bürgertum stammen, wird man Ihre Einschätzung zu den Freiheitswerten in der BRD nicht teilen. Der Staat, die Medien und auch große Teile des öffentlichen Diensts befinden sich fest in der Hand eines grün-linken Mainstreams. Das tut dem Land und seinen Menschen nicht gut.

ARD-Sommerinterview: "Es darf nichts ins Rutschen kommen"

Auch zu Klimaschutz und zur Zukunft der Rente äußerte Merkel sich im Sommerinterview.
Wenn nicht jetzt, wann dann? Das Rentenproblem und die Altersarmut müssen noch dieses Jahr geregelt werden. Und auch die Klimaveränderungen warten nicht so lange, bis sich Frau Merkel und die Union mal über geeignete Maßnahmen geeinigt haben. Es müssen also auch die verschärften Maßnahmen von Brüssel bald bearbeitet werden.

Es darf nichts ins Rutschen kommen

Mit die niedrigsten Renten europaweit. Mit die höchste Abgabenlast weltweit. Mehr Flüchtlinge aufgenommen als die ganze übrige EU zusammen. Und oft entgegen Art 16a Abs 2 Grundgesetz. Rekord-Obdachlosigkeit. MilliardenBürgschaften für Griechenland. Unter 18 Industriestaaten eine der geringsten Lebenserwartungen.
Aber dann noch wohlfeile Ermahnungen von oben

Schlechtes Demokratieverständnis

Täusche ich mich oder habe ich nichts von Meinungsfreiheit gelesen? Meinungsfreiheit ist das aller höchste und wichtigste Gut in einer Demokratie. Darum haben die Amis das ja auch als ihr erstes und wichtigstes Amendment in der Verfassung. In Deutschland ist das natürlich ein bisschen schwierig, da Teile des Grundgesetzes diametral zur Meinungsfreiheit steht. Natürlich müssen wir noch viel ändern bis wir eine wirkliche freie und demokratische Nation sind. Das Problem ist, dass Merkel scheinbar nicht versteht was das ist.

Minderheitenschutz

"Minderheitenschutz"
Wie wäre es mit Gleichberechtigung (nicht Gleichstellung -was für ein Unwort) für alle, anstatt auf Basis irgendwelche willkürlich herangezogener Eigenschaften (Ethnie, Religion, o.ä.) Priviligierten-Rechte zu verteilen?

Minderheitenschutz

Ist auf jeden Fall sehr wichtig. Aber wie sieht es denn mit dem Schutz der Mehrheit in diesem Land aus. Nämlich um die, die diesen Staat finanzieren. Das scheint keine Priorität zu haben. Die, die abhängig beschäftigt sind haben die grössten Lasten tragen und werden geradezu ausgebeutet, um dann später mit einer Rente auf H4 abgespeist zu werden. Alle anderen machen sich einen schlanken Fuss.

Mein Kreuz bekommt die so ungeliebte aber demokratisch gewählte Partei

"Es darf nichts ins Rutschen kommen"

Für mich ist eine solche Aussage realitätsfremd und ich finde es deshalb fast schon beängstigend das Merkel scheinbar kein "Ohr an Masse" hat? Deutschland ist seit 2015 ununterbrochen am rutschen und das in zwei unterschiedliche Richtungen. Viele sagen auch "gespalten" dazu. Die Staatsmedien gaukeln die heile Welt vor und unter der Bettdecke rumort es beträchtlich. Wenn es überhaupt möglich ist wird es Jahzzehnte brauchen um diese Spaltung zu kitten. Ursache ist einzig und alleine eine verfehlte Migrationspolitik und Merkel zieht heute scheinbar immer noch keine Lehren daraus? Ich persönlich hoffe weiterhin auf Seehofer und wünsche ihm Durchhaltevermögen und beste Gesundheit.

Es ist seit 2015

einiges ins Rutschen gekommen. Das Asyl und Migration Thema darf doch nicht aus dem Blickfeld der Politik geraten. Noch immer habe ich das Wort der Kanzlerin im Ohr : Wir schaffen das schon. Wenn nicht viele freiwillige Helfer in den Gemeinden u. Kommunen dieses " Wir schaffen das schon " Arbeit geleistet hätten,wäre garnicht geschafft. Und Merkels EU Ansinnen mag ja richtig sein aber für ihr eigenes Land hat sie bis jetzt zu wenig getan. Immer nur nach andern Hilfsbedürftigen Länder zu reisen und dort die Geldbörse zu öffnen ist den Bürgern in D. nur schwer zu vermitteln. Das ist m.M. n. auch ein Grund warum die AfD bei einigen Bürgern an Zuspruch gewinnt.

@amonavis

„damit Wohlstand, Frieden und Freiheit gesichert bleiben“ - absurd, dass ausgerechnet sie das betont, denn genau diese Werte sind durch ihre laisser-faire-Politik in der Migrationsfrage nun in Europa gefährdet.«
Demokratische Freiheiten sehe ich eigentlich nur in den Visegradstaaten gefährdet die sich zudem unsolidarisch nationalistisch zeigen bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise.
Hätte Merkel nicht mit der Türkei und afrikanischen Staaten Abkommen und Aufbauhilfen geleistet würden dieses Jahr sicher ein vielfaches als die erwarteten 200000 Asylsuchenden kommen.
Ich denke über die niedrige derzeitige Arbeitslosenrate von 5%, die Mehreinnahmen von 50 Mrd. oder die relative niedrigen Statsschulden von 60% etc. wären Merkels Vorgänger Schröder und Kohl sicher sehr froh gewesen!

23:51 von eine_anmerkung

Da bin ich ganz Ihrer Meinung. Es rumort sehr wohl wenn man das " Ohr an Masse " hat und das habe ich immer noch wenn ich als ehemaliges SPD Mitglied von Zeit zu Zeit bei meinen SPD Kumpeln vorbeischaue. Die sagen auch ganz klar : Merkel hat viel falsch gemacht mit ihrer " Willkommen Politik " . Aber dann sage ich auch liebe Genossen, ihr habt das mitgetragen,Punkt.

Kommt da wirklich

was ins Rutschen, wenn ein Islamist und mutmasslicher Terrorist ins Heimatland abgeschoben wird.

Ich denke nicht. Nur ein Punkt um von der destrastoesen Migrationspolitik abzulenken.

@Norddeutscher22

Lieber „norddeutscher Negativseher“ und alle weiteren „Alles Beklager“...
Komisch, obwohl doch Alles so „schlecht“ ist, werden „wir Deutschen“ im Ausland in meinem großen europäischen Freundeskreis (und der dortigen Presse) um unsere geringe Arbeitslosigkeit, Jugendarbeitslosigkeit, Wirtschaftskraft, Innovationen und Investitionen u.v.m. beneidet. Sie haben eine sehr einseitige Sicht der Dinge, die, wie man bei den Wahlen sieht von keiner Mehrheit geteilt wird. In einem Land mit so viel Wohlstand alles schlecht zu reden ist schon absurd - natürlich gibt es soziale Probleme, aber schauen Sie mal in andere Länder...
Wie würden Sie es denn gerne haben? Noch mehr Abgabenlast wie die Linke für die Illusion eines Kommunismus? Oder Steuern runter wie Trumps „Raubtierkapitalismus“? Ich bevorzuge wie die Wähler der GroKo die Mitte von Frau Merkel mit sozialer Marktwirtschaft... Schauen Sie mal über den Tellerand Ihres Umfeldes! Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Abend und mehr Optimismus!

@Ferkelchen

Eben, jeder kann sein Kreuz dorthin machen, wo man möchte, nur sollten alle auch das Endresultat akzeptieren und nicht mit 10% meinen: Wir sind das Volk!

@AnseitsDesMains...

Jedem seine persönliche Einstellung, die Denkweise oder das Gefühl ist nicht ausschlaggebend, sondern die der Mehrheit und ich denke die Mehrheit fühlt sich mehr oder weniger wohl, sonst hätte es zahlreiche Aufstände geben müssen?

Wer kontrolliert den Staat?

Es darf nichts ins Rutschen kommen. Wie wahr.

Aber warum? Bedeutet ein Rutsch nicht einerseits Zerstörung, aber andererseits Erneuerung?

Wer kontrolliert den Staat und seine Handlungen?

Wer kontrolliert ein Gericht bzw. einen Richter? Immerhin ist es in Deutschland so, dass ein Richter alles außer Acht lassen kann, und sein Urteil selbst gegen jeden vorliegenden Beweis sprechen kann? Und niemand kann ihn dafür belangen. Und wenn er dann auch noch weitere Rechtsmittel untersagt, hat man fast keine Möglichkeit dagegen anzugehen.

Wie war das mit dem BAMF in Bremen? Die Leiterin, die das aufgedeckt hatte, wurde sofort versetzt. Faxe sind nicht eingegangen, der Zutritt wurde ihr verwehrt. Und nun sind angeblich nur ganz wenige Fälle, also gerade mal 1,4% nicht in Ordnung. Wie wäre das Ergebnis gewesen, hätte der Staat sich nicht selbst kontrolliert?

Wir brauchen vielleicht einen Rutsch. Nicht nach rechts, und nicht nach links, aber eine neue und ehrliche Mitte sollte es sein.

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