Kommentare

Ein Rentenniveau unter 48% ...

ist schwer vermittelbar. Tiefer darf es einfach nicht gehen. Dazu müsste der Steueranteil erheblich erhöht werden und dies ist auch möglich. Was tut sich eigentlich beim Aufdecken von Steuerhinterziehungen? Sind Briefkastenfirmen auf Panama immer noch "legal, aber nicht legitim"? Ein Problem ist auch fehlendes Vertrauen in die Politik, die immer wieder die Rentenkassen geplündert haben für beitraglose Anteile.

was soll der arme auch sonst machen

er hat sich ja schon nach dem gipfel verteidigt. socialdemokraten machen immer alles richtig, glauben sie. Siehe auch maas, barley , schulze und heil

Das Geld muss doch den Jungen abgenommen werden

Das Geld kommt doch nicht irgendwo her solange das Perpetuum Mobile noch nicht erfunden ist. Das Geld muss den Jungen abgenommen werden. Das finde ich nicht gerecht obwohl ich selbst Rentner bin. Es gibt nur eine Möglichkeit: Es muss wieder bezahlbaren Wohnraum geben. Dann können wir Rentner auch mit wenig Rente gut leben. Bauland in öffentlichem Besitz gibt es doch genügend. Und Junge Männer haben wir auch genug. Also lasst es uns anpacken. Mit einheitlichen Grundrissen damit man nicht jedesmal das Rad neu erfinden muss mit Architekt, Statik und langer Baugenehmigung!

Das Problem mit dem

Das Problem mit dem Soaialismus ist, das eventuell einem das Geld der -Anderen- ausgeht.

Margaret Thatcher

Nur eine Nebelkerze?

Mit einer "Stabilität" von 48 Prozent wird keine Altersarmut verhindert. Denn der Niedriglohnsektor steigt immer mehr an, und was bei einem Gehalt von 1500 Euro bei 48 Prozent an Rente herauskommt, kann sich jeder ausrechnen. Was wir benötigen ist eine Basisrente (noch besser bedingungsloses Grundeinkommen) die deutlich über dem Sozialhilfesatz liegt. Und, es müssen alle in die Rentenkasse einzahlen. Aber da Herr Scholz noch einer der letzten aktiven Beführworter der Agenda 2010 ist, darf man von ihm nicht mehr erwarten, sondern nur hoffen, das auch er nach der nächsten krachenden Niederlage der SPD mit ihr gemeinsam in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwindet.

Und wer Macht Finanzpolitik für uns Schüler, Studenten usw.

Ich weiß die Sparpolitik hat auch seine Vorteile für uns. Was mich eher stört, ist die fehlerhafte Mittelallokation.
Im schwarzen Buch der Steuerzahler stehen teils unglaubliche Dinge. Vieles könnte man besser regeln können.
z.B. öffentliche Aufträge kosten so viel, weil das Vergabesystem dazu führt, dass nicht zu erfüllende Kalkulationen für Aufträge erstellt wird.
Korrekturen dort würden Geld sparen, sodass wir Geld für die Jugend hätten. Die braucht Bildung und eine selbstständige Denkweise.
So könnte man dennoch beides leisten.

Mit seinem Vorschlag treibt er die Kosten nur hoch, ohne effektiv das Problem anzugehen.
Es wäre besser eine Generation Rente auf Sozialsicherung leben zu lassen, um damit einen Kapitalstock für die Zukunft zu begründen.

Die Mündelsicherung muss teilweise fallen, sodass neue Arbeitnehmer Vermögen für das Alter aufbauen können. Jedoch dürfen Alte nicht mit komplexen Finanzprodukten überfordert werden.

Mein Wunsch wäre eine generationengerechte Debatte.

Liebe SPD,

dann macht es doch gleich ganz richtig u. schaut mal über den Zaun z.B. nach Österreich u. verbreitert die Einzahler-Basis u. oder die Beitragsbemessungsgrenzen usw.
Und wenn die breiten Massen auch im Alter was haben zum konsumieren wird das System wohl eher stabiler auch in Krisenzeiten?!
Immer diese Pseudverschlimmbesserungen u. noch nicht mal halben Sachen die auch noch gegenteilig verwendet werden können als gedacht. Ob das Absicht oder Zufall ist so wie es ist oder gemacht worden ist???

Frage an alle Volkswirte in diesem Forum

Wo gibt es eigentlich eine öffentlich einsehbare detaillierte jährliche Darstellung des Steueraufkommens und dessen Verwendung? Ein link wäre klasse.

Sozusagen das Pendant zu der bei Betriebswirten üblichen Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz, Cashflow-Darstellung bzw. Mittelherkunft/ Mittelverwendung im Jahresabschluss von Unternehmen.

Scholz verteidigt Rentenvorstoß....

Die Renten werden in den nächsten Jahren sowieso sinken,weil die prozentuale Besteuerung zunehmen wird.Einen Vorstoß hat Scholz nicht gemacht.Helfen kann nur die Einführung einer Mindestrente wie in diversen
Nachbarländern.Das aber würde der Versicherungswirtschaft mit ihren Produkten zur Eigenvorsorge weniger gefallen.

Enteignung der jungen Generation

Bereits heute kommen auf 21,4 Mio. Vollzeitbeschäftigte 28,264 Mio. Rentner und Pensionär. Das macht 1,3 Renten- und Pensionsempfänger je Vollzeitkraft. Nehmen wir noch die 26,3 Mio. Teilzeitarbeitnehmer mit angenommen im Mittel 20 Stunden je Woche hinzu, dann kommen wir immer noch auf ca. 0,82 Rentner pro Vollzeitkraft.

Es muss jedem klar sein, dass diese Rechnung bereits heute im Jahr 2018 nicht mehr funktioniert. Ein Aufrechthalten der Rente bei 48 % bis 2040 ist Diebstahl an der heutigen jungen Generation, die dann nur noch für die Renten der Alten arbeiten muss, weil diese den "Generationenvertrag" nur halb erfüllt haben: Nachwuchs und Kinder gehören nämlich auch zum "Generationenvertrag".

was anderes ist doch von einem SPD'ler ...

was anderes ist doch von einem SPD'ler nicht zu erwarten.

Diese Partei, vor allem Gabriel, Nahles + Co. haben doch zusammen mit Schröder das derzeitige Rentenchaos verursacht.

Was wir brauchen ist eine neue sozialistische Partei, die dann endlich alle Erträge,

ob von Arbeitnehmern, Selbstständige, Beamten, Maschinen, Roboter und Computer

zur sozialen Absicherung von Menschen besteuert oder beitragspflichtig macht.
Und das europaweit damit keiner ausschert.

Aber mit den Führungsleuten der SPD geht das nicht, die haben schon unter Schröder die Arbeitnehmer betrogen und schielen auch heute noch nur nach eigenen Posten, Ämter in der Partei und Vorteile bei Posten in der Wirtschaft.

17:27, Goldenmichel

>>Das Problem mit dem Soaialismus ist, das eventuell einem das Geld der -Anderen- ausgeht.

Margaret Thatcher<<

Ja gut.

"There is no such thing as society"

Ebenfalls von Maggie Thatcher, der Hohepriesterin des Marktradikalismus.

Aber was hat das alles jetzt genau mit dem Thema hier zu tun?

17:33, michel56

>>Liebe SPD,
dann macht es doch gleich ganz richtig u. schaut mal über den Zaun z.B. nach Österreich u. verbreitert die Einzahler-Basis u. oder die Beitragsbemessungsgrenzen usw.
Und wenn die breiten Massen auch im Alter was haben zum konsumieren wird das System wohl eher stabiler auch in Krisenzeiten?!<<

Aber Sie haben schon mitbekommen, daß die neue österreichische Regierung das System schleichend abbaut? Erst mal natürlich für Ausländer, um sich den Beifall der rechten Klientel zu sichern. Aber Sie glauben doch nicht, daß es dabei bleiben wird?

Die Rente wurde von den Gebrüder Grimm Geschrieben

Und ist einer der Gründe warum ich dieses Land nicht mehr ernstnehmen kann.

Das wir das mitmachen ist allerdings unheimlich und kostet uns zuviel.

Augenwischerei....

Kürzlich besuchte ich ein Seminar über Altersvorsorgung und war erschüttert, als ich von dem kompetenten Referenten erfuhr, dass wir momentan 6 Beitragszahler benötigen um einen derzeitigen Rentner zu zahlen. Wenn die
1962-iger geburtenstarke Jahrgänge in Rente gehen, sind aber für einen Rentner nur noch 3 Beitragszahler vorhanden.
Für mich ist die ganze Rentenpolitik leider Augenwischerei. Wie soll denn der Lebensstandart u. a. gesichert werden, wenn heute schon beschlossen ist, dass die läppischen 48 % dann auch letztendlich voll besteuert werden sollen. Ganz davon abgesehen...wie sollen die heutigen Mindestlohnverdiener denn später von ihrer Rente leben?

Sehr geehrter Herr Scholz

Ich hätte da ein paar Vorschläge. Sie können mich auch gerne einladen, dass wird das ausführlich diskutieren.

0. Statt Steuern zu erhöhen und das ist der wichtigste Schritt, Ausgaben kontrollieren. z.B. muss das Vergaberecht reformiert werden, da der Mechanismus mehr Geld kostet als er einbringt

1. Meinem Mitforisten muss ich Recht geben. Der Wohnraum muss mehr werden. Dazu sollte man höher bauen dürfen und auch einfacher bauen dürfen. Ich weiß, die Gemeinden und Länder wirken daran mit, aber man kommt mit denen doch zu einen Konsens.

2. Statt Steuern zu erhöhen, wie wäre es mit Steuern gerechter zu verteilen? Also z.B. Luxusumsatzsteuer auf Villen, Kaviar usw. und dafür die Besteuerung auf Lebensmittel (auch Tampons) reduzieren; den Einkommenssteuertarif weiter differenzieren, Werbungskosten streichen

3. Das BGE ist möglich, verlangt aber mehr Eigenverantwortlichkeit von den Bürgern. Dazu brauchen sie Bildung und müssen selbstständig denken lernen. Das klappt aber bis her nicht.

Wenn sich Herr Scholz sum die

Wenn sich Herr Scholz sum die Eintreibung der 160 Milliarden Euro pro Jahr an Steuerhinterziehungen kümmern würde, ca ein halber Bundeshaushalt, könnte man sogar Steuern senken und trotzdem fast alle finanziellen Probleme lösen.
Und wenn dann noch eine Verhinderung der Steuervermeidung hinzukäme...
Gar nicht auszudenken ...

Rentenvorstoß

Herr Scholz verteidigt seinen Vorschlag das Rentenniveau bis 2040 stabil zu halten. Soll er. Das die Koalitionspartner und sämtliche Ökonomen strickt dagegen sind ist klar. Nun sitzt er und seine SPD immer noch in der Regierungsverantwortung. Dann sollte er und seine SPD einen Gesetzentwurf einbringen und dafür sorgen das genau das passiert. Und ich wette genau das passiert nicht. Übrigens viele Rentner und auch ich müssen ihre Rente versteuern, nur warum Herr Scholz?

Die geburtenstarken Jahrgänge

Es ist schon ein wenig seltsam: da hat man sein ganzes Arbeitsleben, über 40 Jahre, brav in die Rente eingezahlt, und dann heißt es, man nähme es den Jungen weg. Die geburtenstarken Jahrgänge werden regelmäßig geopfert, wenn es um das Bekommen geht. Beim Zahlen sind sie immer vorne dabei. Ich musste auch das Kindergarten Geld für meine beiden Kinder bezahlen. Es gab keine Ganztagsbetreuung. Ich habe auch brav den Soli geblecht. Aber wenn ich Rente bekommen soll in ein paar Jahren, die ja ohne hin schon lächerlich gering ist, dann bin ich wohl maßlos.
Es stößt schon bitter auf, dass man kaum mehr erhält als Menschen, die nie eingezahlt haben. Aber selbst das ist einem offenbar nicht gegönnt.

Schaut Euch mal um

Es geht doch in Österreich und der Schweiz auch. Schaut es Euch doch ab. Warum müssen wir Deutschen das Rad immer wieder neu erfinden? Und wieso geht es immer nur um die Renten? Komischer Weise sind Pensionen die von denen bezahlt werden müssen die später einmal Armutsrenten beziehen werden, selten im Gespräch. Das geht so nicht!

Was macht der Kaufmann, wenn das Geld nicht reicht?

2 Möglickeiten:

1. an den Ausgaben sparen.
Das ist aber schon bis zum Äußersten ausgenutzt. Das Modell des Herrn Müntefering (ebenfalls sPD), dass die Bevölkerung selbst vorsorgen soll, ist krachend gescheitert. Das Modell Riesterrente hat nur den Versicherungsträgern genutzt. Außerdem konnten die, die es gebraucht hätten, sich die Riesterrente nicht leisten, weil sie zu wenig Einkommen hatten. Und die, die es sich leiten konnten, brauchten es nicht...

2. Auf der Einnahmnseite was tun.
Höhere Steuern geht nicht mehr, also bleibt nur das, was Österreich und andere Staaten erfolgreich vormachen: Alle zahlen ein und dann können locker alle 60, 70 oder mehr % bekommen.
(und die Pensionen für die Staatsdiener werden jeden Monat in den Rententopf gezahlt - dann geht auch das)

Aber das werden wir nicht erleben, denn die Lobbygruppen der Gegner dieses Modells haben viel mehr Einfluss als die Rentner...

Steuerfinanziert? Warum nicht?

Es muss aus den Steuern finanziert werden!!! Wieso sollen riesige Milliardengewinne eigentlich nicht auch in die Renten fließen? Aktionäre sind nicht heilig!!!!

...Die Finanzpolitik des

...Die Finanzpolitik des Wohlfahrtsstaates erfordert es, dass es keine Möglichkeit für die Besitzer von Vermögenswerten, sich zu schützen. Das ist das schäbige Geheimnis des Wohlfahrtsstaates....
Staatsverschuldung [durch hemmunglose Inflation] ist einfach ein Mechanismus für die Beschlagnahme von Vermögen....

Alan Greenspan (veröffentlicht 1966)

Gut und gerne leben

Eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist absolut Realitätsfremd, weil zum Beispiel Polizisten, Altenpfleger, Handwerker aber auch gestresste Büroangestellte immer früher Erwerbsunfähig werden. Wenn alle in die Rentenkasse einzahlen, und Steuerschlupflöcher konsequent geschlossen werden, sind auskömmliche Renten überhaupt kein Problem. Und bitte damit aufhören, die Jungen gegen die Alten auszuspielen. Denn auch die jetzt Jungen möchten im Alter bestimmt nicht in Abfallbehältern nach Verwertbarem suchen, sondern von ihrem Lebenslohn Rente, um Frau Merkels Worte zu benutzen, "in Deutschland gut und gerne" leben.

@Am 24. August 2018 um 17:44

@Am 24. August 2018 um 17:44 von fathaland slim
"Aber was hat das alles jetzt genau mit dem Thema hier zu tun?"

Ich glaube es geht hier um Geld, Geld der -Anderen-, also denen die bezahlen werden.

Scholz und die HSH

Scholz ist mit dafür verantwortlich, das der Steuerzahler auf 10 Mrd.€ Schulden sitzenbleibt.
Er steht für die Nichterneuerung der SPD und das Festhalten an den Agendaprinzipien. Dazu passt die Überlegung die Mehrwertsteuer zu erhöhen.

Arbeitgeber wollen Alte doch los werden

Um nicht noch mehr von der Rente abgezogen zu bekommen, werde ich hier im öffentlichen Dienst bis zum 66. Geburtstag sitzen. Jüngere Kollegen lauern schon auf meine Stelle und ich würde ja auch gerne gehen, wenn die Abzüge nich so hoch wären. Durch mein Studium profitiere ich nicht von der Rente mit 63. Produktiv ist meine Anwesenheit nicht mehr und das weiß auch die Leitung aber darüber schweigt man.

Lustige Frage!

tagesschau.de: Wie erklärt man einem 30-Jährigen, der sich mit befristeten Arbeitsverträgen herumschlägt und nicht weiß, ob er selbst einmal in den Genuss einer Rente kommt, dass er älteren Menschen den Ruhestand ab 63 finanzieren soll?
Völlig simpel! Möchtest du, daß deine Mutter, die dir jetzt immernoch was zusteckt und auf deine Kinder aufpaßt, ne anständige Rente bekommt oder soll sie Flaschen sammeln gehen?
Mit jungen Leuten übers Alter zu reden, ist immer schwer, weil die sich das nicht vorstellen können. Auch hier fehlt vielen wahrscheinlich eine soziale Kompetenz, die sie sich früher durch den Zivildienst angeeignet hätten.

Es gäbe Wege.....

....die niemand gehen will:
Nämlich den ganzen Extrawürsten wie Beamten, Selbständigen, Ärzten nicht nur zu erklären was eine Solidargemeinschaft ist, sondern sie auch entsprechend zur (Renten-)Kasse zu bitten.
Dann wäre die Rente auch finanzierbar; aber welcher Beamte greift sich schon selbst in die Tasche.....?

17:40 von AbseitsDesMains

Die Generationen der zukünftigen Rentner hinterlassen den Beitragszahlern eine leistungsfähigere Wirtschaft. Dieser Produktivitätsfortschritt kann sich sehr wohl in höheren Beitragsraten implementieren.

Renten finanzierbar

Die von der SPD vorgeschlagenen Renten sind finanzierbar. Das von vielen ins Feld geführte Verhältnis von Beitragzahlern zu Rentnern geht an der wirtschaftlichen Realität vollkommen vorbei.
Relevant ist wieviel Output die arbeitende Bevölkerung herstellt und was insgesamt die nicht Arbeitenden an Unterstützung benötigen. Beim Output führt der rasante technische Fortschritt zu einer Verdoppelung des Sozialprodukts in Laufe von 25 Jahren. Schon jetzt ist es doch so dass der deutsche Output von uns Deutschen nicht mehr konsumiert werden kann und sage und schreibe 250 Mrd € Exportüberschuß pro Jahr bestehen.
Außer Rentnern gibt es viele weitere nicht arbeitende wie z.B. Junge bis 27 (Studenten) und Arbeitslose. Die Zahl der Arbeitslosen ist bereits um 5 Mio. gesunken und warum sollte sich nicht weiter sinken ?
Das Deutschland ausstirbt und es immer weniger Erwerbstätige gibt, ist die nächste Unwahrheit. Fakt ist, dass die Zahl der Erwerbstätigen durch die Decke schießt.

Statt mal zu recherchieren,

Statt mal zu recherchieren, wieviel Geld seit Jahren aus der Rentenkasse für versicherungsfremde Leistungen ausgegeben wurde und festzustellen, dass in Österreich es besser klappt, obwohl dort die Altersstruktur die gleiche ist, hat Boysen-Hogrefe vom Institut für Weltwirtschaft in "Ältere mit in die Pflicht nehmen" nichts anderes zu bieten, als Jung und Alt gegeneinander aufzubringen.

Jede faktische Rentenkürzung der letzten Jahre wirkt auch auf die Jungen und es wäre besser, wenn Jung und Alt sich gemeinsam dafür einsetzen würden, dass es in einem der reichsten Länder der Welt keine Altersarmut gibt.

Den sogenannten Generationenvertrag gab es übrigens nicht schon immer; bis in die 50er Jahre hatte jeder sozusagen für seine Rente angespart. Wohin ist eigentlich dieses Geld geflossen?

Zu: Geplantes Rentenpaket: "Ältere mit in die Pflicht nehmen"

Auch hier gilt wie bei der Riesterrente:
Die, die es sich leisten können, von ihrem Einkommen (beim derzeitigen Zinssatz) soviel zurückzulegen, dass dadurch die Rente irgendwann mal aufgebessert wird, die brauchen keine Rücklagen.

Die, die heute Mini-Jobs, Jobs mit Niedrigstlohn und / oder in Teilzeit arbeiten, oder (schein)selbständig sind, die müssen jeden Cent dreimal umdrehen, um zu überleben - die können nichts zur Aufbesserung ihrer Rente zurücklegen.

Also:
Vollkommen realitätsfremd von der Warte eines gut verdienenden Wirtschaftswissenschaftlers gesehen...

18:08 von AK47

nicht nur diese bank. auch die norddeutsche landesbank hat dreck am stecken, ohne ende, wie natürlich die west-lb oder die baiern-lb die chefs haben allerdings gut verdient

Rente brennt lichterloh und keiner will es bemerken

Scholz ist der einzige Politiker, der es wagt, offen zu legen, dass ab 2025 (also in 6,5 Jahren) die Rente lichterloh brennt. Bei diesem Zeitvorlauf das Rentenniveau einem Arbeitskreis zu überlassen, in der Hoffnung, dass dieser erst nach der nächsten Wahl zu einem Ergebnis kommt, passt zum Regierungsstil von Merkel, Probleme auszusitzen, statt zu lösen. Wer einen Eindruck erlangen will, wie sich das Rentenproblem nach der Methode Merkel lösen lässt, der sollte mit griechischen Rentnern sprechen. Die paar Asylbewerber, die Deutschland noch erreichen, um die sich aber die ganze Politprominenz in Berlin und in den Ländern dreht, als wären sie der Mittelpunkt der Welt, werden eine marginale Notiz für das Feuilleton sein, wenn in den nächsten zehn Jahren die Baby-Boomer in die Rente gehen, mit einer durchschnittlichen weiteren Lebenserwartung von mindestens 25 Jahren.

Ältere mit in die Pflicht nehmen??????

nachdem Sie jahrzehnte sich kaputt gearbeitet haben und dieser Staat den größten Teil Ihres Einkommen durch Steuer und Gebühren abgenommen hat? Wie wollt Ihre dies Menschen nochmehr ausbeuten ???

Lächerliches Rentenniveau

Deutschland sollte schleunigst wieder den Fokus auf das eigene Land lenken und die Ausgaben in allen möglichen Bereichen drastisch reduzieren (bspw. Entwicklungshilfe nur wo wirklich nötig, kein Kindergeld ins EU-Ausland, keine Sozialhilfe für EU-Scheinselbstständige, keine höheren EU-Beitragszahlungen).
Früher hat man nie Rentner Flaschen sammeln sehen und nein auch wenn es damals keine Pfandflaschen gab - sie hatten es auch nicht nötig sich zu erniedrigen und in Mülleimer zu greifen oder zur Tafel zu gehen.

Finanzierung ist machbar!

Die gesetzliche Rente ist das beste System für Alterssicherung um das uns viele Länder beneiden. Leider hat die private Finanzwirtschaft es geschafft uns alle zu verunsichern.
Die zitierten "Experten", welche die gesetzliche Rentenversicherung schlecht reden, sind sehr oft in den Aufsichtsräten der Versicherungsunternehmen.

Die Lösung der Finanzierung ist machbar:
- Beteiligung der Arbeitnehmer an der stetig steigenden Profitabilität der Unternehmen (und nicht nur an der Inflation)
-Umlenkung der Zuschüsse des Bundes für private Altersversicherungen (z.B. Riester) in die gesetzliche Rentenversicherung.

Ich empfehle den Beitrag von Prof. Dr. Gerd Bosbach (Universität Freiburg) -> Youtube

Am 24. August 2018 um 17:53 von Der freundliche...

"Übrigens viele Rentner und auch ich müssen ihre Rente versteuern, nur warum Herr Scholz?"

Sehen Sie, da bin ich doch in einer priviligierten Situation, denn ich muss meine Rente nicht versteuern. Mit 480 € aus der LAK tut man sich auch schwer, über die Freigrenze zu kommen. Aber beruhigen Sie sich, Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge muss ich auch zahlen. Zusätzliches Geld bekomme ich nicht, ich habe ja ein Haus, welches ich verkaufen könnte.

um 17:37 von Carla 01

>>
Wo gibt es eigentlich eine öffentlich einsehbare detaillierte jährliche Darstellung des Steueraufkommens und dessen Verwendung? Ein link wäre klasse.

Sozusagen das Pendant zu der bei Betriebswirten üblichen Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz, Cashflow-Darstellung bzw. Mittelherkunft/ Mittelverwendung im Jahresabschluss von Unternehmen.
<<
Zumindest der Bundeshaushalt wird im Netz veröffentlicht. Nehmen Sie sich reichlich Zeit.

Schaumblase

Ich frage mich schon wie man einem nach 45 Jahren, oder ein Leben lang eingezahlt, von einer Regierung gesagt kriegt das kein Geld mehr für euch da ist.
Da helfen dann auch keine Ausflüchte mehr, man hätte selber vorsorgen können. Denn meine Kapitalrente die ich in den 90er abgeschlossen habe wird auch besteuert. Eiskalt und ohne Skrupel. Die Riester Verträge sind noch mehr der große Betrug, da man sehr viel einzahlt, und eigentlich eine schlechte Rendite hat. Wenn überhaupt in der Lebensphase Geld übrig ist.
Genauso Leute mit dauernden Zeitverträge die auf 18 Monate begrenzt wurden von der Regierung aus Union und SPD und dadurch immer weniger Fuß fassen können. Das trifft vor allem die Jungen, oder die den der Job wegbricht in der heilen Welt.
Und was in zehn Jahren einer Regierung einfällt möchte ich lieber auch nicht wissen. Dann werden vielleicht diese Verträge noch auf die Rente angerechnet.
Und die irgendwann früher gehen sollen, müssen wird Geld vorenthalten. So oder so

Es kann gar nicht darum

Es kann gar nicht darum gehen, den jungen Menschen etwas wegzunehmen, indem sie die Rente der älteren Menschen finanzieren.
1. müssen alle Berufsgruppen an der staatlichen Rentenversicherung teilnehmen und teilhaben.
2. muss es eine Höchst - und eine Mindestrente geben.
Wobei die Mindestrente für die aktuellen Verhältnisse bei ca 1500€ Netto liegen muss und die Höchstrente vielleicht bei der doppelten Summe.
3. muss auch die gestiegene Produktivität dadurch an den gesellschaftlichen Kosten teilhaben, dass die Wirtschaft von dem Geld, was ausschließlich durch ihre Arbeitnehmer verdient wurde, etwas an die Sozialversicherungen weitergibt.
4. müssen die Steuerhinterziehungen in Höhe von 160 Milliarden Euro pro Jahr eingetrieben und die Steuervermeidung verhindert werden.
Danach haben wir für fast alles genug Geld und es könnten sogar die Steuern gesenkt werden.
Mehr brauchts gar nicht.
Das ist ganz einfach und könnte in wenige Jahren umgesetzt sein!

Am 24. August 2018 um 18:21 von Frank_Furter

Endlich jemand, der die Realität sieht und ausspricht, danke!

Wie bitte?

"Ältere in die Pflicht nehmen?" Die Älteren haben ihr ganzes Arbeitsleben lang ihre Pflicht getan, und ein Anrecht auf eine auskömmliche Rente.

Angriffswelle abwehren

Aha, da ist sie also nun, die nächste Angriffswelle auf die gesetzliche Rente. Wieder mit den gleichen Methoden wie vor Jahren - sogenannte Experten, natürlich von der neoliberalen Lobby, verkünden ihre Propaganda unter dem Mantel von Wissenschaftlichkeit und Objektivität.
Die Finanzkonzerne binden sich schon das Lätzchen um und warten mit privaten Zusatzrentenversicherungen auf, um vom Kuchen der Altersabsicherung ein gewaltiges Stück abzubekommen. Das die Profite dieser Finanzakteure von den Beiträgen in die privaten Rentenversicherungen mit finanziert werden müssen, versteht sich von selbst. Auch eine gewisse Altersarmut der Geringverdiener wird durchaus mit einkalkuliert.
Mir machen viele kritische Kommentare hier Hoffnung, dass es denen diesmal nicht gelingen wird, wie damals unter Schröder.

Gute Vorschläge

In den obigen Kommentar gibt es bereits gute Vorschläge. Günstiger Wohnraum gehört dazu.
Jede Rente ist finanzierbar. Wenn sie geschaffen wird, wird auch das Geld dazu zur Verfügung stehen, man muss es nur wollen.
Wichtig ist, dass eine Rente nicht nur auskömmlich ist, sondern dass auch jeder Monat Arbeit sich lohnt. Es darf nicht sein, dass Menschen ihr Leben lang gearbeitet haben und die Rente dennoch die Grundsicherung nicht überschreitet. Die Grundsicherung ist richtig und wichtig, wer arbeitet muss jedoch mehr haben.

@17:51 von marie l

"Kürzlich besuchte ich ein Seminar über Altersvorsorgung und war erschüttert, als ich von dem kompetenten Referenten erfuhr, dass wir momentan 6 Beitragszahler benötigen um einen derzeitigen Rentner zu zahlen."

Das mag für Afrika gelten. Oder für die BRD der 1960er Jahre, als die Menschen nur recht kurz Rente bis zum Tod bezogen und es andererseits reichlich Kinder gab (1960 lag die Rentenbezugsdauer unter 10 Jahren). Im Jahr 2016 lag die Rentenbezugsdauer bereits bei Frauen bei 21,7 Jahre, bei Männern 17,5 Jahre, also doppelt so hoch.

Und die Rentenbezugsdauer der jetzigen Rentner wird das noch deutlich toppen. Wer soll also die Versäumnisse in der Bevölkerungspolitik bezahlen? Die Jugend über ihre SV-Beiträge und die Steuern?

Herr Scholz hat wohl über Deutschland's Grenzen geschaut

und gesehen, dass Deutschland nicht nur bei den Renten im europäischen Vergleich jetzt schon nicht gut da steht.

Die Politiker müssen sich da was einfallen lassen, wie sie das verbessern. Das Sozialgefüge wackelt in Deutschland ohnehin an allen Ecken und Enden - wohl weil es m.E. ein paar prinzipielle strukturelle Fehler hat. Wenn es noch schlechter wird, brauchen sich die Proviteure des bisherigen deutschen Systems nicht wundern, wenn die Spannungen innerhalb Deutschlands zunehmen.

Ich empfehle ja schon lange, dass norwegische Sozial- und Steuersystem zu übernehmen. Da werden zwar alle Gutverdienenden und insbesondere die sehr gut Verdienenden fast einen Schlaganfall bekommen, wenn sie diese Sozialabgaben bezahlen müssen und dann auch noch mit bekommen, dass die Auszahlungen sehr gedeckelt sind. Aber für den "Normalverdiener" (also bis zur Höchstbemessungsgrenze bei den Sozialabgaben) wird sich das sehr entlastend bemerkbar machen.

Scholz verteidigt Rentenvorstoß

Es ist schon eigenartig, dass es immer ein Riesenproblem ist, wenn es um die Fianzierbarkeit der gesetzlichen Rentenversicherung geht. Das Nivau der gesetzlichen Rente soll von 48 % auf 42 % abgesenkt werden. Die Beamten erhalten z.B. 72 % von ihrem letzten Bruttoeinkommen an Pension. Ich habe bisher noch nichts davon gehört, dass dieses Niveau gleichfalls abgesenkt werden sollte. Haben uns die Politiker im Zshg. mit den Reformen der gesetzlichen Rentenversicherung zugesichert, dass die Reformmassnahmen bei der gesetzlichen Rentenversicherung auch wirkungsgleich auf die Pensionen der Beamten übertragen werden. Wer's glaubt wird selig.

um 17:28 von Thomas Wohlzufrieden

>>
Mit einer "Stabilität" von 48 Prozent wird keine Altersarmut verhindert. Denn der Niedriglohnsektor steigt immer mehr an, und was bei einem Gehalt von 1500 Euro bei 48 Prozent an Rente herauskommt, kann sich jeder ausrechnen. Was wir benötigen ist eine Basisrente (noch besser bedingungsloses Grundeinkommen) die deutlich über dem Sozialhilfesatz liegt. Und, es müssen alle in die Rentenkasse einzahlen. Aber da Herr Scholz noch einer der letzten aktiven Beführworter der Agenda 2010 ist, darf man von ihm nicht mehr erwarten, sondern nur hoffen, das auch er nach der nächsten krachenden Niederlage der SPD mit ihr gemeinsam in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwindet.
<<
Bis Ihre Wünsche wahr werden, können Sie sich ja noch informieren, was die 48 % überhaupt bedeuten (Tipp: Durchschnitt).
48 % von 1500,- muss daher niemand ausrechnen.

um 18:49 von Juergen

Ich möchte mich Ihrem Kommentar anschließen, Gruß.

"...das Rentenniveau bis zum

"...das Rentenniveau bis zum Jahr 2040 stabil zu halten...."

Populismus ala SPD, viel versprechen und nichts halten, das kennen wir schon seit langem. Die Not dieser Partei noch ein paar Wählerstimmen zu bekommen muss schon recht gross sein. Dabei ist man doch dem Projekt 15% schon ein gutes Stück näher gekommen. Man hat ganz offensichtlich Angst vor den Grünen und der AfD.

Statt mal zu recherchieren!

@Robert L.24.08.2018,18:21 Uhr.Sie sind hier der Einzige
der es auf den Punkt gebracht hatte.Bei einigen Politikern
sei es von der SPD oder CDU,komme ich mich vor ,wie in
einer Märchenstunde.Dank meiner Studie in Fachbüchern,
über die gesetzliche Rentenversicherung bis zur Beitrags-
messungsgrenze,infolge nicht völlig zurückgezahlten ver-
sicherungsfremden und durch die Otto Teufel Tabelle,weiß
ich,daß der gesetzlichen Rentenversicherung bis zur Beitrags-
bemessungsgrenze,infolge nicht völlig zurückgezahlten ver
sicherungsfremde Leistungen von dem Jahre 1957 bis 2016,
768 Milliarden Euro,an nicht zurückgezahlten versicherungs-
fremde Leistungen fehlen.Auch dem letzten Sozialpolitiker der SPD,der diesen Namen noch verdient, ist dies bekannt.

Wow!

Mit diesem "klugen" Schachzug wird der Herr Scholz gewiss die SPD aus dem Umfragetief herausreißen, oder? Wenn ich dazu allerdings das Foto betrachte, dann glaube ich das eher weniger.

Ich frage mich ernsthaft, wie

Ich frage mich ernsthaft, wie viele der bisherigen Kommentatoren (bis 19:06) den TS-Bericht gelesen haben.
Der Bundesfinanzminister macht einen Vorstoß, um die Rente bis 2040 stabil zu halten und geht dabei deutlich über das hinaus, was der Koalitionspartner möchte.
Wieso wird er dafür kritisiert?
Das Rentenniveau bei 48 Prozent stabil zu halten, heißt übrigens nicht, das der einzelne Rentner eine Rente von 48% des letzten Einkommens erhält.
Es handelt sich um eine Rechengröße. Was es damit auf sich hat, wird im TS-Beitrag erklärt.

@ diskobolos 17:15 Uhr

"Tiefer darf es einfach nicht gehen."
Das ist bereits das Ergebnis von "gescheiterten Fünftklässlern", welche die Mathematische Unmöglichkeit vertreten, dass ohne Kapitalbildung die Erträge höher sind als mit einer Bildung von Kapital.

zum Bericht "Ältere mit in die Pflicht nehmen"

>>Wie erklärt man einem 30-Jährigen, der sich mit befristeten Arbeitsverträgen herumschlägt und nicht weiß, ob er selbst einmal in den Genuss einer Rente kommt, dass er älteren Menschen den Ruhestand ab 63 finanzieren soll? <<
Nun, der/die 63-Jährige ist für die befristeten Arbeitsverträge und auch all die anderen Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt nicht verantwortlich. Da ich sicher kein Einzelfall bin, gehe ich davon aus, dass auch andere in meinem Alter noch die 48 -Stunden-Woche (und jede Menge unbezahlte Überstunden) kennen und mit 18 Tagen Urlaub vorlieb nehmen mussten. Wenn man 45 Jahre im Krankenhaus tagein tagaus mit Patienten zu tun hatte - mit Simulanten, verunfallten Kindern, Schwerstkranken und Hirntoten (auch darunter Kinder), wenn man darüber hinaus selbst einen GdB von 70 hat und nach menschlichem Ermessen ganz sicher keine 80 Jahre alt werden kann, könnte der 30-Jährige dann wohl verstehen, dass man nach diesen 45 Jahren nicht mehr die geforderte Leistungsfähigkeit aufb

@17:39 von Bernd Kevesligeti

"Das aber würde der Versicherungswirtschaft mit ihren Produkten zur Eigenvorsorge weniger gefallen."

Das scheint mir für die Politiker der wichtigste Punkt.
Der Rest ist nur Gerede.
Irgendwie laufen die Diskussionen um die Rente immer darauf hinaus, dass Jung gegen Alt ausgespielt wird. Nach Lösungssuche klingt das alles nicht.

Es geht nicht nur um die Einhaltung des Rentenniveaus

sondern auch um die Rentenhöhen selbst. Herr Scholz wie sämtliche Politiker der GroKo sollten endlich nach unsere westlichen Nachbarstaaten schauen. Die Mindestrenten betragen dort Minimum 1 000 Euro (Österreich bei fast gleichen Lebenshaltungskosten) bis 1 600 Euro (Dänemark bei ca. 30%igen höheren Lebenshaltungskosten) zum Leben nach Abzug der Mietkosten für jeden Rentner. Beispiel s. Quelle: "1 100 Grundrente in Holland seit 2011." Nächstes Beispiel Belgien, Mindestrente bei 40 Jahren Arbeitszeit auch nur 1 Stunde am Tag von sage und schreibe 1 771,25 Euro zum Leben im Monat. Sämtliche Politiker sollten im Internet lesen s. Quelle: "Länder - Vergleich: Arme deutsche Rentner - Handelsblatt." Unsere Renten sind nachweisbar s. Quelle: "Deutsche Renten am niedrigsten in ganz Europa." 8,6 Millionen Rentner erhalten weniger als 800 Euro im Monat zum Leben und für Mietzahlung. Eine Schande für das reiche Deutschland mit 1 364 000 Millionären, die maximal 45% Steuern zahlen.

Wie lächerlich der Scholz!

Millionen Deutsche, auch aus der eigentlich gut ausgebildeten Mittelschicht, werden ihr Erwerbseinkommen durch Auto- aber vor allem Digitalisierung verlieren und allein deswegen wird dieses Rentensystem bis 2030 kollabieren. Einfach mal R.D.Precht bzw. Norbert Häring oder Götz W. Werner lesen...und aufwachen. Dann weiß man, daß Scholz aktuell nur billigsten Wahlkampf wider besseres Wissen führt und die Bürger für dumm verkauft. Warum wollte Merkel die Rente aus dem Wahlkampf heraushalten? Weil sie weiß was in 10-15 Jahren los sein wird.

Scholz verteidigt Rentenvorstoß

@Rentenprofi,24.08.2018,18:49 Ich möchte Sie darauf hin-
weisen,daß nur die gesetzlich verpflichteten Beitragszahler,
bis zur Beitragsbemessungsgrenze,die versicherungsfremden Leistungen tragen.Alle Anderen nicht.Zitat des Professors Stefan Sell,Dozent an der Hochschule in Koblenz:"Unser Rentensystem ist total unsolidarisch".Dies sagt der Sozial-
wissenschaftler und aboluter Kenner der Materie.Alles andere ist die Bevölkerung,hinters Licht führen.Zitat des
letzen Sozialpolitikers der SPD,Rudolf Dressler:"Mit der Wahr-
heit,kann man kein Abgeordneter,geschweige denn Arbeits-
minister werden".

@ Charybdis 17:51 Uhr

"Das BGE ist möglich, verlangt aber mehr Eigenverantwortlichkeit von den Bürgern. "
Nun ja.
Derzeit wird die Eigenverantwortung gefordert und wer das macht wird im Erwerbsleben ausgeplündert und im Ruhestand wird nahezu jede Vorsorge dann komplett als absurdum geführt.

@17:47 von fathaland slim

"Aber Sie haben schon mitbekommen, daß die neue österreichische Regierung das System schleichend abbaut? Erst mal natürlich für Ausländer, um sich den Beifall der rechten Klientel zu sichern. Aber Sie glauben doch nicht, daß es dabei bleiben wird?"

Genau deswegen habe ich es mir abgewöhnt, Österreich als Vorbild in sozialen Belangen zu betrachten.

Zukunft der gesetzlichen Rentenversicherung

Die Höhe der Rente ist primär beitragsbezogen. Wenn man sich das heutige Rentennivau betrachtet, dann stellt man fest, dass sich das Rentenniveau nur noch knapp über dem Sozialhilfenivau befindet. Dieser Zustand könnte sich in Zukunft nur dann ändern, wenn sich das Lohn-/Einkommensniveau der Rentenbezieher drastisch verbessern würde. Wer daran glaubt ist m.E. naiv oder dumm. Wenn dann noch das Rentenniveau aus demograhischen Gründen abgesenkt werden soll, ist das Ergebnis jetzt schon vorhersehbar. Um zu dieser Einsicht zu kommen, musss nicht erst eine Kommission eingesetzt werden; deren Mitglieder weitestgehend nicht Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung sind. Mit anderen Worten, da werden wieder Vorschläge von Leuten gemacht, die sie selber nicht betreffen. Herr Scholz hat mit seinem Vorstoß im Prinzip schon recht. Er hätte aber gleich hinzufügen müssen, dass die Lösung der Probleme(Finanzierbarkeit) nur durch eine Bügerversicherung möglich ist. Die CDU/CSU ist aber dagegen

@Klärungsbedarf 18.39

Dankeschön, ich werd mal schauen :)

es ist eine sozial ungerechte Rente. Kein westliches Land, welches an Deutschland grenzt zahlt so wenig Rente zum Leben wie das reiche Deutschland. Beispiel s. Quelle: "In Sachen Rente steht es zwischen Österreich und Deutschland 4 : 0." Auszug: 2018 betragen die durchschnittliche Neu Renten für Frauen in Österreich 1 220 Euro (da 14 Monatsrenten gezahlt werden, im Mai eine Urlaubsrente, im November eine Weihnachtsrente = 1 403 Euro), in Deutschland lächerliche 590 Euro im Monat zum Leben. Bei fast gleichen Lebenshaltungskosten in diesem Beispiel 800 Euro mehr Rente als im reichen Deutschland. Sozial gerecht in Österreich, von Fachleuten wurde diese Mindestrente berechnet. In wenigen Monaten wird die Mindestrente sogar 1 200 Euro in Österreich sein. In den anderen westlichen Nachbarländern sieht es ähnlich aus. Es bewahrheitet sich, siehe Quelle: "Deutschlands Renten weltweit nur drittklassig."

@ 19:40 von Hille-SH

"Einfach mal R.D.Precht bzw. Norbert Häring oder Götz W. Werner lesen...und aufwachen."

An die Aussagen von R.D. Precht muss ich bei diesem Thema auch immer denken. Die beiden anderen sind mir (noch) unbekannt. Werde ich aber ändern.

18:29 von àmonavis

"" Früher hat man nie Rentner Flaschen sammeln sehen und nein auch wenn es damals keine Pfandflaschen gab - sie hatten es auch nicht nötig sich zu erniedrigen und in Mülleimer zu greifen oder zur Tafel zu gehen.""
#
Da kann ich nur zustimmen wenn ich da z.B. an meinen Vater denke. Da lag das Renten Niveau noch bei 78% etwas des letzten Lohn/Gehalt und davon konnte man noch ganz gut Leben.

@19:14 von Theo Hopf

"...infolge nicht völlig zurückgezahlten ver
sicherungsfremde Leistungen von dem Jahre 1957 bis 2016,
768 Milliarden Euro,an nicht zurückgezahlten versicherungs-
fremde Leistungen fehlen."

Danke, dass Sie das noch einmal in Erinnerung rufen. Auch hier im Forum wird ja immer nur über die ach so große Bezuschussung der Rentenkasse aus Steuermitteln schwadroniert.

Zusatzrentenversicherung

Wieso Zusatzrentenversicherungen? Es gibt so viele Wege besser vorzusorgen. z.B. jeden Monat in ETF Geld zu stecken und Gewinne zu theausieren, zudem Edelmetalle kaufen, über die Jahre hinweg immer mehr weg von den Fonds und in Edelmetalle investieren; selbst Satire Sendungen empfehlen das und tendenziell der FDP abgeneigt

So hat im Übrigen meine Mutter und mein Vater vorgesorgt.

Zur mangelnden Sozialkompetenz der Jugend:

Komischerweise kenne ich mehr Rentner, die mit der Jugend zu Recht kommen und ihren Forderung grundsätzlich Recht geben. Dennoch scheitert es irgendwie an der Umsetzung. Vielleicht sollte alte Menschen Mal an ihrer Weitsicht über die Rente hinaus arbeiten wie es Foristen gezeigt haben?

Es ist kein leichtes Thema. Aber es gibt gute Vorschläge und die kommen leider eher aus den Reihen der JU, JuSo oder JuLis.

Am 24. August 2018 um 19:56 von Anna-Elisabeth

"@19:14 von Theo Hopf
"...infolge nicht völlig zurückgezahlten ver
sicherungsfremde Leistungen von dem Jahre 1957 bis 2016,
768 Milliarden Euro,an nicht zurückgezahlten versicherungs-
fremde Leistungen fehlen."
Danke, dass Sie das noch einmal in Erinnerung rufen. Auch hier im Forum wird ja immer nur über die ach so große Bezuschussung der Rentenkasse aus Steuermitteln schwadroniert."

Ja, der Staat hat sich reichlich daran bedient, nun zahlen wir die Rechnung erneut.

Ach ein-zwei Punkt noch

Zum Thema Steuervermeidung und Verfolgung:
Ebenso wie in der Justiz und der Verwaltung hat der Staat gespart. Das war etwas töricht. Vor allem in einem ungerecht empfunden Steuersystem nimmt auch die Steuermoral rapide ab. Das sage nicht ich, sondern Tipke/Lang. Ergo muss man den Beruf des Steuervollzugs attraktiver machen. Aber Rechtsstaat ist ein anderes Thema.

Ich hätte gerne eine Erhebung. Wie viele Rentner/baldige haben nicht in die Rentenempfänger haben nicht in die Rentenkassen eingezahlt, weil sie "schwarz" gearbeitet haben? Früher war das verbreiteter.

Ich kenne ein paar Rentner, die früher gut gelebt haben und nun abgestürzt sind, weil sie nicht vorgesorgt haben.

Es war mit Sicherheit kein überwiegender Teil, vorstellen könnte ich mir so 5-10%, was in absoluten Zahlen schon ein ordentliche Summe wäre.
Ich denke, es ist nur eine dieser subjektiven Wahrnehmungen, weil so viele können es nicht sein.

Herr Scholz,

Sie sollten ehrlich sagen , dass Ihre Rente wohl sicher ist und nicht nur bei 48% sondern um ein vielfaches höher als beim norm Rentner.
Es ist einfach eine Frechheit bei dem jetzigen Rentenniveau von Rente zu sprechen. Frau ca. 560€ , Mann ca.1150 €. Im Durchschnitt. Hartz4 mit allen Leistungen ca.1000€
Das ist Realität in D. Ich rate jungen Leuten davon ab arbeiten zu gehen , für wenig Geld, denn bei H4 lebt es sich auch nicht schlecht.
So gewinnt man keine Wähler.
Thema absolut verfehlt.

"Rente mit 63"...manmanman..

Ich kanns nicht mehr hören!

Das ist eine Möglichkeit der Verrentung nach 45 Beitragsjahren, nix da mit Altersgrenze 63 egal wie lange eingezahlt und weg ist er/sie !
Warum erscheint immer die ominöse Zahl 63?
Weil man mit 18 + 45 Beitragsjahren 63 Jahre erreicht hat - reine "Pauschalrechnung".
Im Einzelfall kann das auch mal 64 oder 64/6Mon sein! Oder gar mehr...
Hört bitte auf mit dieser Pauschalisierung "Rente mit 63" - das wird falsch verstanden oder SOLL falsch verstanden werden!

Ich zb erreiche 45 Beitragsjahre mit knapp 67, mir bringt das NICHTS!
Trotzdem ist es richtig !!!

Die Regierungen haben mir freundlicherweise 3 Jahre zum Abitur und 3 Jahre für verbocktes Studium aus der Rechnung genommen.
Achja, off-topic soviel zum Thema "Fachkräftemangel" - Altersarmutsrisiko Studium - wenns schief geht !
Als Facharbeiter verdien ich zum Glück ganz gut, mehr als mancher Techniker (den ich auch hab, genauso für die Katz, Vitamin B ist oft wichtiger als Papiere) oder gar Bachelor..

Nehmen wir Mal an

Rechnerisch wäre ein BGE Niveau von 600 € möglich. Wenn jeder Arbeitnehmer das Geld hätte, dann wäre es ihm möglich privat vorzusorgen.

Einziges Problem das allgemeine Preisniveau würde steigen, insbesondere in Sachen Wohnen. Ergo muss man gleichzeitig, mehr Wohnraum schaffen, sodass der Preis verfällt. Der Himmel ist ja offen, zudem braucht man einige Mietpreis regulierende Sachen. Oder halt Menschen, die weiterdenken als der eigene Vorteil.

bei H4 lebt es sich auch nicht schlecht

Ein paar sollten halt auch noch einzahlen. Auch wenn das im derzeitigen Wohfühldeutschland immer weniger hören wollen.

@ @17:47 von fathaland slim

Man kann alternativ zu Österreich auch Holland nehmen. Da gibt es ca 1100€ Mindestrente plus ca 300€ Mietzuschuss.

re schiebaer45

"Da lag das Renten Niveau noch bei 78% etwas des letzten Lohn/Gehalt"

Das Rentenniveau lag niemals bei 78 oder sonstwie Prozent vom "letzten Lohn/Gehalt".

Konsens und Zusammenfassung der Erkenntnisse

Also Zusammenfassung bisher:
1. Auf die Jugend hört niemand
2. John Oliver ist der beste Rentenberater und sogar umsonst
3. Beiträge erhöhen alleine bringt nichts, da das System krank ist
4. Das System braucht eine grundlegende Überarbeitung
5. Das Steuer- und Abgabensystem hat einen Abstraktionsgrad erreicht, indem es der Zahlungsmoral Schaden zufügt
6. Wenn wir uns mehr an nordischen Staaten orientieren würden, wäre wir alle glücklicher und zahlten mehr Steuern/gleich
7. Die Rentenkassen müssen in Ruhe gelassen werden und anständig finanziert
8. Wir brauchen Bildungsausgaben, da jeder Euro, der in Bildung investiert wird, sich verzwanzigfacht in sozialen Erträgen

Fragt doch mal Experten die nicht von den Versicherungskonzernen

.. bezahlt werden.

Dann natürlich wäre die umlagenfinanzierte Rente sicher und ausreichend, wenn sie nicht von cDU-Politikern, gekauften "Experten" und den privaten Rentenversicherern kaputtgeredet würden.

Ich kann den Unsinn von der demografischen Entwicklung nicht mehr hören. Ja, es wird mehr Rentner geben und weniger Arbeiter. Ja und? Durch die steigende Produktivität können ja auch immer weniger Arbeiter immer mehr produzieren. Würde man ihnen einen entsprechenden Lohn zahlen, könnten sie damit mühelos für die wachsende Zahl der Rentner sorgen.

Natürlich.. wenn die Reallöhne stagnieren, weil die Unternehmer sich die komplette Produktivitätssteigerung als Gewinne einstecken, und dann auch noch immer weniger Steuern und Abgaben zahlen müssen (seit 1995 rund 30% weniger), reicht es halt nicht mehr.

Das ist aber ein Verteilungs- und Gerechtigkeitsproblem, keines des Generationenvertrages.

@ um 19:50 von m.g

"An Ritchi, Die Grundsicherung darf keine 416 Euro betragen,
es ist eine sozial ungerechte Rente. Kein westliches Land, welches an Deutschland grenzt zahlt so wenig Rente zum Leben wie das reiche Deutschland. Beispiel s. Quelle: "In Sachen Rente steht es zwischen Österreich und Deutschland 4 : 0." Auszug: 2018 betragen die durchschnittliche Neu Renten für Frauen in Österreich 1 220 Euro (da 14 Monatsrenten gezahlt werden, im Mai eine Urlaubsrente, im November eine Weihnachtsrente = 1 403 Euro), in Deutschland lächerliche 590 Euro im Monat zum Leben. Bei fast gleichen Lebenshaltungskosten in diesem Beispiel 800 Euro mehr Rente als im reichen Deutschland. Sozial gerecht in Österreich, von Fachleuten wurde diese Mindestrente berechnet. In wenigen Monaten wird die Mindestrente sogar 1 200 Euro in Österreich sein."
Die gesamte Grundsicherung beträgt fast 800€. Wenn man für einen Monat Arbeit einen Euro Rente zusätzlich bekommt, sind das 1280 € Rente. Da lohnt es sich zu arbeiten.

20:19 von karwandler

Jedenfalls hatte mein Vater ca. 78 % von seinen letzten Nettogehalt und konnte sich einmal zur kalten Jahreszeit einen Urlaub auf Mallorca leisten.Und dort war er immer in bester Gesellschaft deutscher Rentner denen es ebenso ging. Das erzählen sie heutigen Rentnern einmal.

@Anna-Elisabeth

Alle verfolgen teils völlig verschiedene Ansätze, sind sich aber hinsichtlich der weiteren, verheerenden Entwicklung dieses Landes, somit auch Europas einig. Die Politik fährt Deutschland sehenden Auges vor die Wand,suggeriert dem Bürger jedoch, "man hätte alles unter Kontrolle". Lesen hilft zu verstehen, wie sehr wir von Merkel & Scholz bzw. Union & SPD belogen und verraten werden. Wir alle jedoch müssen dringend umdenken bzw. NEU denken, denn die bisherigen Gesellschaftsformen bzw. Gesellschaftsnormen werden verschwinden...und dies recht bald und äußerst brutal.

Kein Probblem

...einfach das Dosen- und Flaschenpfand erhöhen.

Löst leider das Problem auch nicht, da unsere Politiker dann eine Steuer für diese
"Einnahmen" einführen würden und der verbleibe Restbetrag würde an der Rente gekürzt.

Die Hauptschwierigkeit bei den sozialen Systemen ist,

dass der Grossteil der Bevölkerung nicht mehr an den Gewinnen beteiligt ist.

Also niedrige Löhne, aus denen natürlich auch keine Abgaben generiert werden können.
Mit angemessenen Löhnen wären die grössten Probleme schon gelöst.
(Nochmal zur Erinnerung: 12€/h sind nötig um die Mindestrente in Vollzeit zu erarbeiten, alles darunter wird im Ruhestand Hartz4)

Dazu grosse Bevölkerungsgruppen, die komplett aus dem System herausfallen (Selbständige, Beamte...)

Deckelung der Beiträge anstatt der Auszahlung.

Extrem geringe Besteuerung milliardenschwerer Erbe.
Ob dieses Geld deshalb "das Land verlässt" wie es immer so schön in den Mythen der Politiker heisst, spielt überhaupt keine Rolle. Dieses Geld ist auch jetzt nicht an den Kreisläufen in Deutschland beteiligt.
Und ich wüsste auch nicht, dass jemals eine Firma wegen Erbschaftssteuer pleite gegangen wäre. Das weiss das Management Jahre im voraus und kann sich deshalb darauf einstellen.

Das Geschrei der beamteten Schmarotzern

dieses Systems in Regierungen und von gewissen professuralen Lobbyisten, die im einem Übermaß aus Steuergeldern allimentiert werden, ist wohl nicht weiter verwunderlich. Diese Personen haben doch zu allerwenigst zum Wohlstand dieses Landes beigetragen. Diese Leute interessiert nicht, daß ca. 4,5 Millionen Menschen in der BRD in Armut leben und mehr als eine Million Rentner auf Tafeln und Volksküchen angewiesen sind, und das im reichsten Land Europas. Diese Leute interessiert auch nicht, daß in naher Zukunft die Altersarmut wegen zu kleiner Renten gewaltig steigen und katastrophale Ausmaße annehmen wird.

@ 17:28 von Thomas Wohlzufrieden

Aber da Herr Scholz noch einer der letzten aktiven Beführworter der Agenda 2010 ist, darf man von ihm nicht mehr erwarten, sondern nur hoffen, das auch er nach der nächsten krachenden Niederlage der SPD mit ihr gemeinsam in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwindet.

Und mit Ihm Frau Nahles, die für den lächerlich niedrigen Mindestlohn verantwortlich ist.

zum gefühlt hundertsten Mal

bitte ich darum, dass mir mal jemand das Problem mit dem "demographischen Wandel" erklärt, also diesen Unsinn à la "wenn auf X Betragszahler Y Rentner kommen, funktioniert nichts mehr".
Wenn der Kuchen jedes Jahr größer wird - und das wird er, schließlich verkündet man uns ja jedes Jahr das tolle Wachstum - soll mir jemand mit Hilfe der Grundrechenarten nachweisen, warum die Stücke für einzelne kleiner werden müssen. Für die Wirtschaftsleistung und ihr Gesamtergebnis in Euro ist es nämlich völlig egal, ob sie von 90, 70 oder 30% der Bevölkerung erbracht wird. Wenn gestern genug für alle da war, und wir heute mehr produzieren als gestern, warum ist dann heute nicht mehr genug für alle da?
Ich sag es euch: weil immer weniger einen immer größeren Teil des von allen erarbeitenden Wohlstands für sich persönlich einsacken. Und das die der Meinung sind, die anderen müssten sich mit weniger begnügen, wundert mich nicht.

@20:36 von Ritchi

"Wenn man für einen Monat Arbeit einen Euro Rente zusätzlich bekommt, sind das 1280 € Rente. Da lohnt es sich zu arbeiten."

In der BRD kommen Sie übrigens auf etwa 2,60 - 2,70 Euro Rente je Monat/Arbeit für einen Durchschnittsarbeitnehmer. Das Österreichische Rentensystem ist übigens labil und derzeit auf Taschenspielertricks und hohen Steuermitteln aufgebaut. Deshalb muss die aktuelle Regierung aus ÖVP und FPÖ handeln - auch wenn es unpopulär ist.

Gerechtere Verteilung wichtiger als schwarze Null und Sparen

Solange es keine gerechtere Verteilung der Gewinne gibt wird auch das Rentensystem nicht mehr funktionieren.

Das ist jetzt nur an den Symtomen rumdrehen, damit es bis nach der nächsten Bundestagswahl irgendwie hält.

Aber mal zur Erinnerung:

1) Die 54 reichsten Deutschen besitzen soviel wie die ärmsten 41 Millionen.

2) Zu Zeiten Helmut Kohls lag der Spitzensteuersatz bei 58%, Heute bei 46%. Ich wüsste nicht, das damals Apotheker, Rechstanwälte oder andere Unternehmer an ihrer Einkommenssteuer Pleite gegangen sind.

@20:47 von Hille-SH

"Wir alle jedoch müssen dringend umdenken bzw. NEU denken"

Deswegen brauchen wir dringend viel junge! Menschen in der Politik. Die tun sich beim NEU denken nicht so schwer. Unsere derzeitigen Politiker können ja nicht einmal mehr umdenken.

Mir fällt da gerade der Vierzehnjährige in den USA ein, über den hier kürzlich berichtet wurde. Beim Neudenken könnte man diese Altersgruppe durchaus einbeziehen.

Längeres

Längeres Durchschnittssterbealter bedeutet späteres Renteneintrittsalter oder niedrigere Rente. Nicht sehr kompliziert zu verstehen.

Rentensicherung

Zur Sicherung unseres Wohlstand kommen wir in Deutschland nicht um eine geregelte Einwanderung herum.

Es wird endlich Zeit, das die konstruktiven Parteien das offen zugeben.
Und wir Bürger müssen das endlich akzeptieren.

Kinder werden nicht vom Storch gebracht.
Seit Jahrzehnten ist die Geburtenrate rückläufig. Es wird auch wieder Jahrzehnte dauern, bis sich das neu eingependelt hat.

Je länger damit gewartet wird umso schlechter wird es werden.

Da kann jeder Politiker an soviel Schrauben bei der Rente drehen wie er will.

Ein Land wie Deutschland

eins der reichsten Länder weltweit, mit jährlichem Vermögenszuwachs von 8% sollte auch wie Österreich oder Schweiz in der Lage sein entsprechende Altersrenten zu finanzieren.
Dazu müsste allerdings das System gründlich geändert werden wogegen sich besonders die Merkelpartei mitsamt Unternehmer und Finanzlobby sträubt.
Wie hoch die Renten in einem Umlagesystem sind hängt auch immer von der Zahl der Beschäftigen bzw. Arbeitslosen ab sowie der Löhne und Gehälter.
Die private Riesterrente von Schröder eingeführt, bringt nichts für niedrige Renten wohl aber milliarden für die Versicherungsindustrie.

@ 20:17 von Charybdis

Rechnerisch wäre ein BGE Niveau von 600 € möglich. Wenn jeder Arbeitnehmer das Geld hätte, dann wäre es ihm möglich privat vorzusorgen.

600€ reichen nicht zum Leben. Das ist deutlich niedriger als heute Hartz4 oder die Mindestrente.

Seriös wären ca. 1000€. Das ist aber auch finanzierbar.

re schiebaer45

"Jedenfalls hatte mein Vater ca. 78 % von seinen letzten Nettogehalt"

Dann hat es sich zufällig so ergeben, das die Rente in diesem Verhältnis zum letzten Gehalt stand.

Ihre Höhe hat sich aber aus den Beitragspunkten ergeben, die über die Rentenbeiträge des gesamten Arbeitslebens angesammelt wurden.

Was wäre denn gewesen, wenn Ihr Vater das letzte Jahr vor der Rente in Teilzeit gearbeitet hätte? Die halbe Rente weniger wegen "letzten Nettogehalt"?

@Anna-Elisabeth

So ist es, alle müssen mit eingebunden werden. Es ist bereits eine Tatsache, daß die Jugend, nicht nur in Deutschland, ihre Ansprüche an Mobilität ganz anders definiert als wir, gerade in Ballungsräumen und urbanen Gebieten. "Ein eigenes Auto, wozu" ? Wie aber verändert allein der kommende Niedergang der Autobauer und deren Zulieferer, mithin der Wegfall hunderttausender sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze die "alten" Finanzierungsparameter der aktuellen Sozialversicherungsträger? Und nun addieren wir hierzu noch den Wegfall durch digitalisierte "Optimierungssprünge" bei Fertigung und Dienstleistung. Man muß nur geradeaus gucken...können und wollen. Es wird eine völlig neue Solidargemeinschaft entstehen (müssen) nur die Politik verschweigt diesen baldigen Radikalwandel aus absolut egoistischen Gründen.

Wie in der Vergangenheit

Wie in der Vergangenheit frickeln auch heute die Verantwortlichen wo sie nur können. Meist mit "klugen" Sprüchen, mehr kommt da nicht zustande.

Altersarmut hat seinen Ursprung da, wo SPD und Grüne gemeinsam ihre Beschlüsse genau hierzu gefällt haben und CDU/CSU, FDP nichts daran geändert haben. Der Linken kann man hier keinen Vorwurf machen, sie waren noch nicht in Verantwortung.

Wenn Hungerlöhne gezahlt werden, prekäre Beschäftigung für toll befunden wird, damit die Wirtschaft wächst, muss man sich nicht wundern, wenn die Altersarmut kommt. Das wissen die Verantwortlichen natürlich... machen aber nichts dagegen. Die Lobbyisten danken es ihnen und man schüttelt sich die Hand.

Also... wer ist das Volk? Wer kann daran etwas ändern?

silverbeard 21:45

Zur Sicherung unseres Wohlstand kommen wir in Deutschland nicht um eine geregelte Einwanderung herum"
Man sollte nicht alles glauben was unsere Eliten uns weismachen wollen.
Vor 10 Jahren wurde noch behauptet dass die Bevölkerung heute um einige Millionen geringer wäre. Die Zuwanderung aus den osteuropäischen Ländern wie die vielfach gering gebildeten Flüchtlinge waren damals unbekannt.
Ausserdem bedeutet statt 1.5 Kinder pro Frau wie hier und 4 bis7 in Afrika nicht automatisch mehr Wohlstand in einem Land. Das entscheidende ist eine produktive Wirtschaft mit gut bezahlten Jobs.

Rentensicherheit ist die Verantwortung des Staates

Die Rentenversicherung als Umlagesystem gerät in Gefahr, weil schon seit den 90er Jahren keine Rücklagen mehr gebildet wurden. Unter Kohl wurden die letzten Rücklagen für die Einheit geopfert. Politik hat immer der Rentenversicherung entnommen, nie aufgestockt, eingezahlt. Angesichts der guten wirtschaftlichen Lage darf man fragen, warum das gerade jetzt wieder Rente als Schreckgespenst aktiviert wird.
Es ist für alles Geld da, nur nicht für die, auf deren Schultern der gesamte Wirtschaftserfolg beruht.
Beamte, Selbstständige, Wahlbeamte müssen einzahlen und alle Konzerne mit vorteilhafter Oasenversteuerung sind für das Sozialsystem, in dem sie Gewinne machen, heranzuziehen.

Was hat die CDU gegen Rentner?

Das reiche Deutschland gefällt sich sehr, aber bitte nicht anfassen.

@silverbeard

Politisch diskutiert wird, fraktionsübergreifend, ein BGE zwischen 1.000,00 und 1.500,00. Precht schlägt vor dies (hauptsächlich) über eine Mikrosteuer auf Finanztransaktionen zu finanzieren. Ein Vorschlag, ein sehr guter wie ich finde. Zu zahlen nicht nur vom Bankensystem, sondern auch von den großen Profiteuren der "finanziellen Inklusion",...also Mastercard, VISA, Amazon usw. Mehr als gerecht !!!

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