Ihre Meinung zu: Nach Vorgängen in Dresden: Polizei entschuldigt sich

23. August 2018 - 17:35 Uhr

Gut eine Woche nach dem Vorfall bei den Dreharbeiten in Dresden hat ein Gespräch zwischen dem ZDF und dem Polizeipräsidenten stattgefunden. Er entschuldigte sich für die Art der polizeilichen Maßnahme.

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Kommentare

Journalismus

Rechtsradikale frei gewähren lassen, die Journalisten an der Arbeit hindern, besorgt um Rechtsstaatlichkeit kann man ja im Ausland sein.

Wo kommen wir hin, wenn

Wo kommen wir hin, wenn Pöbelnde die Polizei instrumentalisieren können, Pressearbeit zu behindern - und der Protagonist dann noch ein LKA-Mitarbeiter ist?
Woanders (Leipzig) haben sich Journalisten schon ganz von LEGIDA-Aufmärschen zurückgezogen, weil sie sich permanent nicht ansatzweise in ihrer Arbeit durch die Polizei geschützt erlebten. Was ist da los? Gut, dass Merkel die Bedeutung der Pressefreiheit betont; hört das auch ihr Parteikollege im Amt des sächsischen Ministerpräsidenten?

Nach Vorgängen in Dresden: Merkel betont Pressefreiheit

Es ist die selbe Merkel, die eine schnelle Aufklärung versprochen hatte bei der Rede vor den zehn Kerzen des NSU-Terrorismus im Februar 2012.
Die gleiche Merkel hat nie erklärt, wieso eine Akte des NSU eine Sperrfrist von 120 Jahren hat. Welche unheimlichen Wahrheiten sollen hier vor der Bevölkerung verborgen werden?
Danke, Merkel!

Betont Frau Merkel auch die

Betont Frau Merkel auch die Verantwortung, die der Journalismus hat und die auch zu seiner Pressefreiheit gehört? Nein, natürlich nicht, denn das wird ja schon lange nicht mehr verlangt und kommt auch, wie man fast täglich in den letzten zwei drei Jahren gesehen hat, auch gar nicht mehr vor und das wird sich noch furchtbar rächen, für dieses Land.

Filmen erlaubt, Dashcam verboten?

Was mir nicht so klar ist:
Wenn ein Autofahrer eine sog. Dashcam betreibt, die das Verkehrsgeschehen filmt und im Fall eines Unfalls abspeichert, dann ist das eine Ordnungswidrigkeit. Und zwar selbst dann, wenn die Aufnahmen nur vor Gericht verwendet werden sollen.
Wenn aber das ZDF eine Privatperson filmt und die Aufnahmen dieser Person vor einem Millionenpublikum präsentiert, obwohl diese Person ausdrücklich gesagt hat, dass sie das nicht möchte, dann ist das in Ordnung?
Wie passt das denn zusammen?!

Pöbelnder Pegida-Mann

Den Pegida-Mitläufer, der die ZDF-Journalisten anpöbelte und sich dann als Mitarbeiter des LKA entlarven ließ, sollte die Landesregierung wohl besser entlassen.

Hilfe

Kann mir mal irgend jemand helfen? Ich verstehe diesen ganzen Blödsinn nicht mehr. Was ich bisher mitbekommen habe (korrigiert mich, wenn ich mich irre):

- Ein ZDF Kamerateam filmt eine Person, welche daraufhin Anzeige gegen das Team bei der Polizei erstattet
- Die Polizei geht der Anzeige nach (was ihre Pflicht ist) und führt eine Personenfeststellungsmaßnahme mit dem Kamerateam durch

Bis hierin komme ich noch mit - es ist faktisch gar nichts Ungewöhnliches passiert. Ein ganz normales Polizeiverhalten nach einer Anzeige gem. Dienstvorschrift.

Dann weiter

- Das ZDF schreit "Einschränkung der Pressefreiheit"
- Der Anzeigensteller wird als dem LKA zugehörig verortet, hat allerdings Urlaub und war als Privatmann unterwegs
- Es ist unklar, ob er auf einer Demo war oder auf dem Weg dorthin

Eine polizeiliche Maßnahme gegen ein Kamerateam auf Basis einer Anzeige ist wohl kaum eine Einschränkung der Pressefreiheit, oder? Was soll das Theater? Wo ist der Skandal? Ist doch echt lächerlich.

Demonstration

Der Zweck des Demonstrieren ist doch, Beachtung zu finden und Aufmerksamkeit zu erregen.

Also sollen doch freie Medien dazu kommen und die Meinung der Demonstranten aufnehmen und verbreiten.

Und nur das hat doch das ZDF getan!

Ein wenig Druck ...

... auf die sächsische Landesregierung könnte nichts schaden. Eine sehr unschöne Vorstellung, dass Pegida-Pöbler für die Landesregierung arbeiten. Solche Leute können wir nicht im öffentlichen Dienst gebrauchen. Und wenn sich die Polizei zu Unterstützern der Pegida-Marschierer macht, ist das völlig inakzeptabel.

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Recht in Gefahr durch rechte Gefahr

Und dann kommt gerade raus, dass der Hutbürger nicht zum ersten Mal auf rechten Veranstaltungen wie Pegida war. Und wenn man auch noch erfährt, dass der andere Typ im (natürlich) braunen T-Shirt, der die Anzeige gegen die Journalisten meldete, Betreiber der rechten "Bürgerinitiative Freital" und Anführer der rechtsextremen Gruppe „Freital steh auf“ ist, die sich munter an den dortigen fremdenfeindlichen Protesten beteiligt, dann denkt man echt nur noch: kannste Dir nicht ausdenken. Himmel, liebes Sachsen, was geht da ab? Wehrt euch!

ich versteh's nicht

Da rennt jemand auf eine laufende Kamera zu, schreit "Lügenpresse! Lügenpresse!" (übrigens wusste ich vorher gar nicht, dass das ZDF ein Presseorgan ist) und regt sich af, dass er im Bild erscheint? Und der Sturm der Entrüstung bricht dann ausgerechnet über die Reporter herein?
Von "Absprechen der Grundrechte" ist da die Rede. Welches Grundrecht wurde denn hier wem abgesprochen? Der Mann war ja bei der Demo. Niemand hat ihn gehindert. Gibt es ein Grundrecht, zu demonstrieren, ohne dass jemand zusieht? Muss ich mir als Passant künftig die Augen verbinden, wenn sich ein Demonstrationszug nähert?
Nein, hier geht es den üblichen Verdächtigen nicht um die Verteidigung der Demonstrationsfreiheit, sondern um einen Angriff auf die Freiheit der Berichterstattung. Eine freie Presse passt nicht in die von denen angestrebte Gesellschaft.

@18:09 von Hinterdiefichte - es ist schon selsam

>> Die Filmarbeiten fanden nicht während der Demo statt sondern zeitlich davor. <<

Es ist schon seltsam, mit welchen Begründungen versucht wird, eine Fernseh-Berichterstattung als ungesetzlich darzustellen.

Wenn Menschen Protestschilder hochhaltend daher kommen, demonstrieren sie, unabhängig davon, wann offiziell die Demonstration beginnt. Und auch wenn Menschen zu einer Demonstration oder Kundgebung gehen, kann dies Gegenstand einer Berichterstattung sein.

Da läuft einer bei einer Demo mit, auf der „wir sind das Volk“ gerufen wird, und dann will er nicht, dass das Volk das im Fernsehen sieht?
Solange er nur mitgelaufen ist, war er einer von vielen; erst als er „Lügenpresse“ rief und dann schnurstracks auf den Kameramann zulief, war er im Mittelpunkt.

Einschränkung der Pressefreiheit?

Es war deutlich zu sehen, das die Person den Kameramann deutlich mehrere Male aufgefordert hat, ihn nicht zu filmen. Als dieser trotzdem davon nicht abließ, holte die betreffende Person die Polizei zur Klärung des Sachverhaltes dazu. Das ist nach meiner Auffassung keine Einschränkung der Pressefreiheit, sondern eine ganz normale polizeilicher Maßname.

@ um 18:12 von BeriosV

"Ich verstehe diesen ganzen Blödsinn nicht mehr."

Ich auch nicht. Der LKA Mann war auch einer öffentlichen Demonstration. Demonstration bedeutet "sich zeigen". Ein Kamerateam hat das Recht, von einer solchen Veranstaltung Aufnahmen zu machen. Dass sich Polizisten auch noch zu Handlangern des LKA Mannes gemacht haben, ist unglaublich. Wenn sie die Rechtslage nicht überblicken, sollten sie sich einen anderen Job suchen.

@ 18:12 von BeriosV: Ich helfe gern

Zu Beginn des Videos, filmt der Kameramann einfach die Passanten in einiger Entfernung, die wohl zur Demo gehen.
Eher uninteressant, vermutlich nur um das System zu checken. Die Gesichter sind gar nicht klar zu erkennen.

Teile dieser Passanten beginnen aber sofort "Lügenpresse, Lügenpresse" zu skandieren, der Kammeramann stellt scharf und folgt mit der Linse den Passanten die sich von ihm wegbewegen.

Der Mann um den es geht, dreht sich um, blickt frontal in die Kamera und nähert sich, bis er dicht vor der Kamera steht und fordert lautstark und aggresseiv, daß der Kameramann aufhört zu filmen, und faselt von einer Straftat.
Wäre er einfach weitergegangen, hätte ihn niemand erkannt, da er einen Schlapphut und Sonnenbrille trägt, aber er eskaliert immer weiter.

Ein zweiter Demonstrant mischt sich ein und schlägt sogar mit der Hand Richtung Kamera.

Die Polizei, die ganz in der Nähe steht reagiert während dieses Geschenens nicht.

Gruß, zopf.

Schon komisch...

...dass gerade die Leute aus der Ecke, die so gerne nach Recht und Gesetz blöken, von eben diesem Recht und Gesetz keinen blassen Schimmer haben.

@19:38 von BesorgterBurgerKing

>> "...dass der andere Typ im (natürlich) braunen T-Shirt, der die Anzeige gegen die Journalisten meldete, Betreiber der rechten "Bürgerinitiative Freital" und Anführer der rechtsextremen Gruppe „Freital steh auf“ ist ..."

Danke für die Information. Das rundet das Bild noch ab.

@18:12 von BeriosV - Warum ist der Vorgang...

...lächerlich?
---
Für mich war diese Aktion ein weiteres Alarmzeichen.

1. Der Skandal ist, daß der LKA Angestellte hätte wissen müssen daß er im Unrecht mit seiner ganz persönlichen Aktion war und diese mit voller Absicht selbst verschuldet hatte.
Denn wer aus einer gefilmten Menge heraustritt u. gezielt sich vor eine Kamera stellt muß damit rechnen auch auf dem Film zu sein.

2. Die Polizisten eben nicht mehr die Verhältnismäßigkeit einer Kontrolle eingehalten hatten.
Personenkontrolle 2-3 Leute: max. 10-15 Min.
Es sollten ja nur die Namen u. Adressen aufgenommen werden.
Dies geschah im Übrigen gleichzeitig zur stattfindenen Diskusssion zw. dem Reporter u. der Polizei.

Was der Reporter getan hat, und dasselbe würde ich auch tun, er verlangte nach dem Grund der Maßnahme informiert zu werden.
Also das warum.
Und soweit ich weiß wurde das Team nicht aufgeklärt (bin mir da aber nicht zu 100% sicher).
---

Der Fall ist deshalb bedenklich.

19:52, Thomas Wohlzufrieden

>>Es war deutlich zu sehen, das die Person den Kameramann deutlich mehrere Male aufgefordert hat, ihn nicht zu filmen.<<

Nachdem er sich aus der Gruppe herausgelöst hatte und schnurstracks auf die Kamera zulief.

Wenn ich nicht gefilmt werden möchte, dann bewege ich mich von der Kamera weg, nicht auf sie zu.

Deutsche Pressefreiheit

Mit der Pressefreiheit in Deutschland sieht es offensichtlich nicht ganz so "astrein" aus wie man uns das so immer verkaufen wollte.

Ein Fall für "Reporter ohne Grenzen" würde ich mal sagen.

@18:09 von Offenbacher - Ihre Frage...

... Wie passt das denn zusammen?!
---

Als Privatperson der eine Aufnahme per Dashcam im Auto macht und dem ZDF-Team hier von Dresden unterscheidet deswegen weil, daß ZDF Team auf einer öfftlichen Demo im Aufrag des Senders war und somit ihren Beruf nachging.

Eine Privatperson im Auto ist eben nicht beruflich unterwegs um Filme aufzunehmen.

Es ist Aufgabe der Medien,

ein Gesamtbild der Demonstration mit ungefährer Anzahl der Teilnehmer zu senden. Einzelne Personen zu zeigen ist zum Beispiel für ehemalige DDR-Bürger sehr unangenehm. Warum? Weil zu Zeiten der Protestdemos 1989 auch ständig Kameraleute anwesend waren. Was das bedeutete und welche Gefahr für den Einzelnen damit heraufbeschworen wurde, können heute nur noch echte Ossis nachvollziehen.

Das ist ja...

... genau so wie nach dem G8 Gipfel in Hamburg - den Gipfel, wo die Akkreditierungen von Journalisten zurückgezogen wurden und Journalisten aufgrund falscher Informationen an ihrer Arbeit gehindert wurden. Was hat sich die Merkel da für die Pressefreiheit stark gemacht...

Was, schon vergessen?

@ 19:52 von Thomas Wohlzufrieden

Wäre der Mann einfach weitergegangen und hätte sich nicht umgedreht, um das Kamerateam zu bepöbeln, wäre er da nur einmal kurz durchs Bild gegangen und kein Mensch hätte sich für diese Szene interessiert.
Vermutlich wäre sie sogar wegen ihrer Langweiligkeit herausgeschnitten worden.

Der Mann hat sich mit seinem rüpelhaften Verhalten regelrecht selbst in Szene gesetzt.

Oder müssen sich Journalisten in Zukunft immer bepöbeln lassen, wenn sie in irgendeiner Fußgängerzone filmen und dürfen dieses unmögliche Verhalten nicht einmal dokumentieren?

Sind Journalisten von heute an Freiwild und die Jagdsaison läuft ganzjährig ?

Gruß, zopf.

Polizei und Presse

Hier wurde die Polizei von einer Person ausgenutzt und mißbraucht, ja vielleicht sogar zu persönlichen Zwecken.
Vielleicht hat der Mitarbeiter des LKA in der PEGIDA Demonstration seine Feindschaft zur Presse sogar zu einem Amtsmissbrauch hinreißen lassen und die Polizisten und unser Rechtssystem in ein denkbar schlechtes Licht gerückt.
Ich kann nur hoffen das dieses Verhalten des LKA Mitarbeiters aufgeklärt und veröffentlicht wird. Die Polizisten wurden innerhalb einer undemokratischen Bewegung zu Handlanger degradiert und wußten es vermutlich nicht einmal.
Wie wichtig der Schutz der Presse und Meinungsfreiheit ist, wird durch das niederbrüllen bei einer jeden PEGIDA Demonstration gezeigt. Vernünftige Diskussionen bei einer solchen Veranstaltung sind beinahe unmöglich und ich hoffe nicht das dies zur Regel werden wird.

um 17:53 von andererseits

>>"Wo kommen wir hin, wenn Pöbelnde die..."<<

Junger Mann, wie hart gehen Sie mit dem armen Mann ins Gericht? Gerade Sie da Sie immer von Nächstenliebe und christlichen Werten sprechen? Wir sollten uns eher als Gesellschaft fragen "was haben wir falsch gemacht?" Warum gelingt es Merkel nicht, scheinbar diese Menschen anzusprechen und sich Ihrer Probleme anzunehmen? "pöbeln" ist dabei doch nur die Artikulationsform wo sich Luft verschafft wird? Die Probleme liegen tiefer und ist es nicht jämmerlich das jetzt scheinbar dieser arme Mann dazu instrumentalisiert wird, mal wieder den wirklichen Problemen aus dem Weg zu gehen? Schöne Helden sind das unsere Politiker von den Grünen über Linke bis zur bedeutungslosen FDP das sie scheinbar sowas nötig haben? Finden Sie nicht auch?

Wo kommen wir hin,wenn

Danke!

Offenbacher

Erkundigen Sie sich bitte nochmal, denn da hat es eine Gesetzesänderung gegeben, wonach dashcams auch endlich hier erlaubt sind.

@Thomas Wohlzufrieden

"Es war deutlich zu sehen, das die Person den Kameramann deutlich mehrere Male aufgefordert hat, ihn nicht zu filmen. Als dieser trotzdem davon nicht abließ [...]"

Warum sollte er?
Bitte lesen Sie doch auch die Beiträge anderer User bzw. die diversen Artikel, die mittlerweile, auch auf tagesschau.de, zu diesem Thema erschienen sind.

Da wird sehr gut erklärt, dass und warum der Kameramann überhaupt keinen Grund hatte, das Filmen zu beenden.

Nochmal

Wenn alles nach Recht und Ordnung war. Warum werden Demonstrant und Beamte jetzt verpixelt? Es muss doch einen Grund geben.

Respektlos

Was sich die AFD, ihre Anhänger und diese Pegida-Demonstranten herausnehmen ist echt unglaublich. Jetzt auf einmal soll es nicht mehr erlaut sein Aufnahmen in der Öffentlichkeit zu machen? Abgesehen davon beschweren sich hier auch noch Leute die zu einer ÖFFENTLICHEN Demonstration gehen und mit ihrer Demo schon im Vorfeld beginnen in dem sie anfangen Lügenpresse zu rufen. Man muss scheinbar nur AFD Anhänger oder Pegida-Demonstrant sein und man ist grundsätzlich im Recht und darf sich alles erlauben... auch einen versuchten tätlichen Angriff in dem man in Richtung Kammeramann schlägt.

@frosthorn

"übrigens wusste ich vorher gar nicht, dass das ZDF ein Presseorgan ist"

Na, wer wird denn hier anfangen, Erbsen zu zählen?

(Und ich dachte schon, ich wäre der Einzige, der sich gefragt hat, wie die ZDF-Zeitung heißt...)

wünsche mir

Wünsche mir, dass Fernsehreporter auch auf Einzeldemonstranten innerhalb des "Schwarzen Blockes" - bei den Demos der Grünen, Linken und manchmal der Gewerkschaften zugehen und diese beim Steinewerfen, Autos anzünden und Angriffen auf die Polizisten filmen.
Wer Parolen schreit: Krieg den.....und den Staat beschimpft ist der wahre Feind unseres
Landes.
Wie ich aber beobachtet habe, filmen die
TV-Teams meistens die Aktivitäten der
Polizei.

@19:52 von Thomas Wohlzufrieden - Und wie oft...

...sagte der Kameramann, "gehen sie doch weiter"?
---

Natürlich hat der LKA-Mann das Team in ihrer Arbeit gehindert.
Warum manche Menschen das anders sehen verstehe ich nicht.

Ich werde morgen einmal zu der Ampelanlage vor unserem Polizei Revier hinfahren.
- Dann warte ich bis es rot wird.
- Überquere die Fahrbahn bis ich direkt vor einem stehenden Auto stehe und nicht mehr weitergehen sondern den Autofahrer am weiterfahren bei Grün behindere.

Bin mal gespannt wie lange dieses Vorhaben gut geht und auch was evtl. zukommende Parsanten oder gar Polizisten davon halten werden.

Der Mann wurde heute

Der Mann wurde heute unverpixelt mehrere Sekunden lang im Fernsehen gezeigt in der Tagesschau. Ich habe wirklich keine Sympathie für Pegida, aber muss denn hier wirklich eine Person gesellschaftlich vernichtet werden? Der Mann wird vermutlich seinen Job verlieren, seine Nachbarn werden ihn meiden, vermutlich wird sich sein Freundes- und Bekanntenkreis verkleinern. Alles in allem wird er gesellschaftlich hingerichtet. Ist das wirklich angebracht? Hat er das verdient? War das nötig zum Schutze unserer demokratischen Werte? Ich finde das ganze schon etwas absurd, wenn ich bedenke wie extrem sensibel die deutschen Medien mit dem Zeigen von unverpixelten Bildern von irgendwelchen Gewaltverbrechern umgehen. Durften wir die "U-Bahn-Treter" unverpixelt sehen? Waren deren Persönlichkeitsrechte höher zu bewerten? Der Mann vertritt nur eine gesellschaftlich unpopuläre und nicht mehrheitsfähige Meinung.

19:44 von frosthorn

Naja, ich finde beide extremen Seiten zum Weglaufen. Links wie rechts.

Nachvollziehen kann ich auch nicht: Jeder Taschendieb über Sexualstraftäter bis hin zum Mörder, selbst nach Verurteilung, hat das Recht auf Unversehrtheit seiner Persönlichkeitsrechte.
Der Mann hat doch gesagt, dass er nicht gefilmt werden möchte. Und durch seine Forderung, an den Rechten seiner Bilder, wird er zu einer Person des öffentlichen Interesses?
Schon komisch, oder?
Das hat doch nichts mit Augen verbinden etc. zu tun. Der Mann ist doch noch nicht mal handgreiflich geworden. Er hat die Personalien von dem Kameramann von der Polizei aufnehmen lassen.
Wenn die Demonstration angemeldet und genehmigt worden ist, hat er sich doch gar nichts zu schulden kommen lassen. Bis auf einen schlechten Kleidungs- und Politikgeschmack
Die Medien diesen Sachverhalt aufarbeiten zu lassen, ist ein wenig, wie den Fuchs den Hühnerstall bewachen zu lassen. Finden Sie nicht?

@Thomas Wohlzufrieden

Genau die Polizei hat zu entscheiden, ob gefilmt werden darf oder nicht, nun stellt such die Frage:
Darf gesetzlich eine öffentliche Demo gefilmt werden? Es ist ja keine private Kundgebung oder ein Treffen in geschlossener Gesellschaft.

Ähh

Was denken sie eigentlich wie viel Polizisten und LKA Beamte die AFD wählen oder noch weiter rechts?

Nachdem der Mann nun offenbar

Nachdem der Mann nun offenbar sämtliche Rechte an seinem Bild verloren hat, da er ja heute auf ARD mehrere Sekunden gezeigt wurde ohne Verpixelung, wäre es nur angebracht, dass die Journalisten nun auch das gesamte Video mit Ton in voller Länge veröffentlichen. Dann kann man sich wirklich mal ein unabhängiges Bild von dem Geschehen machen... was der Mann verbrochen hat, was die Polizisten getan haben und was der Journalist gesagt hat. Wir kriegen hier im Prinzip nur eine vorgefertigte Meinung einer Seite zu hören. Ich verstehe auch dass sich die Tagesschau hier auf die Seite des ZDF Journalisten schlägt. Aber bitte liefert trotzdem noch ein paar objektive Informationen dazu.

@ Dr. Manfred Körte

Es ist eine Unverschämtheit, was Sie hier verlangen. Nur weil sich ein Demonstrant nicht filmen lassen will, ist dies noch lange kein Grund für eine Entlassung. Das Gericht hat hier zu entscheiden und sonst niemand.

@ kurtimwald

Wenn es aber Demonstranten gibt, welche nicht gefilmt werden wollen, so ist dies zu akzeptieren, ansonsten ist es Nötigung.
Warum werden eigentlich die Antifa-Chaoten immer verpixelt?

Eine Frage...

Mal eine Frage an alle, die sich mit Rechtsfragen besser auskennen als ich: Muss ein Polizist denn eine Anzeige aufnehmen, auch wenn es völlig klar ist, dass die Anzeige juristisch unbegründet ist? Muss eine Anzeige sofort aufgenommen werden oder hätte kann man den Anzeigenden auch zur nächsten Polizeiwache schicken? Ok, sind zwei geworden

Na endlich

Na endlich haben wir die "Einheitsmeinung".
Von der Kanzlerin, über Minister, Partei- Strategen, Gewerkschaften, allen TV-
Anstalten und Presseorganen, sogar von
Polizei-Kollegen, von Juristen und Experten haben wir es jetzt:

Angriff auf die freiheitlich-rechtliche
Grundordnung dieser Republik. - Mir wird ja richtig Angst und Bange.

Freie Arbeit fuer Journalisten

ist wichtig fuer das Funktionieren einer freien Gesellschaft. Ebenso wichtig finde ich, dass unterschiedliche Meinungen zur Sprache kommen und publiziert werden koennen. Und das scheint auch noch im Argen zu liegen.

@ Kamminer

Sich zeigen bedeutet aber nicht, dass man öffentlich an den Pranger gestellt werden will.
Außerdem muss ein Polizist jeder Anzeige nachgehen, auch die von einem Pegida-Anhänger. So was nennt man Demokratie.

@19:56 von zopf Re. @ 18:12 von BeriosV: Ich helfe gern

...genau so war es und ich möchte nun weiter erzählen, wenn Sie werter User Zopf es mir gestatten.
---
Nachdem beide (bzw. 3 -4 Personen;
die 3. Person war die alte Frau im Rollstuhl die meinte man solle sich nicht alles gefallen lassen, die 4. hört man im Hintergrund
{Ich zumindestens}) Demonstranten nun mehrmals sagten,
daß das ZDF-Team zu den Polizisten rübergehen sollen, damit eine Anzeige aufgenommen werden kann, sah man eine weitere Person die persönlich bei der
Gruppe der Polizisten stand und diese nun aufforderte einzugreifen.

Und das genau geschah dann auch.
Das ZDF-Team wurde auch nicht über den Grund aufgeklärt, warum man nun plötzlich
in einer Maßnahme stand.
Einen Anfangsverdacht kannte die Polizei evtl.
aber ich glaube nicht, daß dieser dem Team übermittelt wurde oder gar ausreichen würde um diese Maßnahme zu decken.

Bleibt abzuwarten, ob dieser Vorfall auch Konsequenzen haben wird.
Und auch, hoffe ich zumindestens, für den LKA-Mann.

@thomas wohlzufrieden

Es war deutlich zu sehen, das die Person den Kameramann deutlich mehrere Male aufgefordert hat, ihn nicht zu filmen. Als dieser trotzdem davon nicht abließ, holte die betreffende Person die Polizei zur Klärung des Sachverhaltes dazu. "
Die Polizei stand sichtbar die ganze zeit bei ihren Fahrzeugen.
Der pöbelnde Demonstrant bestand komischerweise darauf die Journalisten bei der Polizei anzuzeigen.
Wenn es nur darum ging hätten die gleich klarstellen müssen dass die Aufnahmen erlaubt sind. Somit keine Anzeige rechtfertigen als auch keine weiteres Festhalten der Presseleute.

"Festsetzung"? Ehrlich jetzt,

"Festsetzung"? Ehrlich jetzt, liebe Tagesschau? Warum werden eigentlich immer solche aggressiven Begriffe genutzt?

Desweiteren hätte ich mich auch darüber gefreut, hätte Frau Merkel auch gleichzeitig die Meinungsfreiheit deutlich unterstrichen, aber die scheint ihr, wie so vielen anderen auch, nicht mehr wichtig zu sein.

Ich kann die Auffassung vom ZDF nicht

nachvollziehen. Der Mann wurde aus der Gruppe heraus gezielt aufgenommen, obwohl er diesem nicht zugestimmt hat. Das der Mann beim LKA arbeitet, ist doch absolut unproblematisch. Hier wird etwas aufgebauscht, typisch Medien. AFD und Pegida sind nicht verboten, schließlich leben wir in einer Demokratie. Vielmehr sollten die Verantwortlichen ihre Journalisten zum Umgang mit der neuen Datenschutzverordnung schulen. Es gibt keine Journalisten als vermeintliche Götter in Weiß. Im übrigen, ich erwarte von ARD und ZDF eine neutrale Berichterstattung, dafür zahle ich schließlich Gebühren. Meine Meinung bilde ich mir selbst. Bin gespannt, wie ihr mit meinem Kommentar umgeht.

"Nach Informationen der

"Nach Informationen der Zeitungen der Funke Mediengruppe ist der Mann im Dezernat Wirtschaftskriminalität eingesetzt."
Als jemand, der täglich mit Geldwäsche, Scheinselbstständigkeiten, Betrug etc. zu tun hat, war die Konsequenz zur Demo zu gehen eine logische und im übrigen sein Recht als Bürger.

19:52 von Thomas Wohlzufrieden

«Es war deutlich zu sehen, das die Person den Kameramann deutlich mehrere Male aufgefordert hat, ihn nicht zu filmen.»

Wäre diese Person ganz einfach weiter in der Menge der Demonstranten verblieben, wäre er evtl. "als einer aus der Masse aus der Entfernung mitgefilmt worden", ohne dass man ihn detailliert hätte erkennen können.

Damit muss jeder rechnen, der an einer öffentlichen Kundgebung teilnimmt. Und niemand hat irgendwelche Handhabe, dies zu unterbinden (unterbinden zu lassen).

Aber nein - diese Person muss ja wie Rumpelstilzchen auf den Kameramann zustürmen, das eigene Gesicht in Großaufnahme vor die Linse halten, und dann fordern, man möge ihn gefälligst nicht filmen.

Ergibt genau so viel Sinn, als wäre diese Person aus eigenem Entschluss heraus in eine Arztpraxis gegangen, um den Arzt dann anzuschnauzen, er möge gar nicht erst auf die Idee kommen, ihn behandeln zu wollen.

Jeder bastele sich seine eigene Welt, in der dann nur noch die Leere des eigenen Wissens gilt …

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