Ihre Meinung zu: Zweieinhalb Jahre Wartezeit: Studieren mit Hindernissen

23. August 2018 - 14:07 Uhr

Deutschland fehlt es an Fachkräften. Doch jungen Talenten aus dem Ausland wird viel Geduld abverlangt. Denn die Bearbeitung entsprechender Unterlagen dauert mitunter Jahre. Von Ariane Reimers.

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Kommentare

Fachkräftemangel

Wir brauchen diese jungen und talentierten Leute aus dem Ausland. Das ist völlig unstrittig. Warum begegnen wir ihnen dann auf diese entsetzlich bürokratische Art? Schrecklich, man muss sich ja schämen.

Als ehemaliger Student der

Als ehemaliger Student der LMU habe ich die Erfahrung gemacht, dass einem Studenten nicht gerade vermittelt wird, dass man als Fachkraft gebraucht wird.
Die hälfte der Scheine wurde gerichtlich eingeklagt als wäre das echte Kriterium ob man bereit ist gegen die Uni zu klagen um einen Abschluss zu bekommen. Übungsgruppen mit 300 Menschen sind auch uneffektiv und die Korrektoren waren völlig überlastet und konnten keine Fragen beantworten.

Jedes Fernstudium in Holland ist effektiver.
Ironischer Weise wird z.b. von Behörden nur der Abschluss am Ende gewertet. Daher emfpehle ich jedem Student vom Bafög zuerst eine Rechtsschutz zu buchen und bei jeder Gelegenheit vor Gericht zu ziehen. Dadurch ist zu 99% ein erfolgreicher Abschluss garantiert.

wie sieht es denn mit dem Angebot

an Studienplätzen in anderen Ländern aus?
Keine Wartezeiten für ausländische Studierwillige? Bei einigen Studiengängen werden in D durch den numerus clausus fähige junge Menschen am Studium gehindert. Mein Arzt soll mir nicht Einsteins Relativitätstheorie nahebringen........

Hm, also meine Gespräche mit

Hm, also meine Gespräche mit ausländischen Student/-innen/-en zeigten mir nur allzu oft, dass man nach erfolgreich abgeschlossenem Studium dieses Land wieder verlassen wolle.

Das Vorgehen war größtenteils sehr nüchtern, indem man sich die Kosten einer solchen Ausbildung in einigen Ländern angeschaut hatte - Deutschland ist da einfach am billigsten.

Selbst junge und gut ausgebildete aber arbeitslose Italiener/-innen wollen hier nicht hin - ein Hoch auf Europa!

Deutschland ist mittlerweile ein "Billiglohn-Land", so dass der Anreiz zum sesshaft werden für gut Qualifizierte äußerst gering ist.

Wir erinnern uns einfach mal an die Green-Card für indische Fachkräfte, um unser angebliches IT-Defizit auszugleichen - die Resonanz war mehr als verhalten...

Und mit der in Rekordzeit zunehmenden Ismalisierung hierzulande werden wir unsere Unattraktivität für christlich geprägte Ausländer nochmals deutlich steigern - so geht Politik auf Sichtweite ... aber, das darf man ja nicht sagen...

@ teacher's mind

Hm, also meine Gespräche mit ausländischen Student/-innen/-en zeigten mir nur allzu oft, dass man nach erfolgreich abgeschlossenem Studium dieses Land wieder verlassen wolle.

Das Vorgehen war größtenteils sehr nüchtern, indem man sich die Kosten einer solchen Ausbildung in einigen Ländern angeschaut hatte - Deutschland ist da einfach am billigsten.

Selbst junge und gut ausgebildete aber arbeitslose Italiener/-innen wollen hier nicht hin - ein Hoch auf Europa!

Deutschland ist mittlerweile ein "Billiglohn-Land", so dass der Anreiz zum sesshaft werden für gut Qualifizierte äußerst gering ist.

Wir erinnern uns einfach mal an die Green-Card für indische Fachkräfte, um unser angebliches IT-Defizit auszugleichen - die Resonanz war mehr als verhalten...

Und mit der in Rekordzeit zunehmenden Ismalisierung hierzulande werden wir unsere Unattraktivität für christlich geprägte Ausländer nochmals deutlich steigern - so geht Politik auf Sichtweite ... aber, das darf man ja nicht sagen...

Die Fensterreden deutscher Politiker

sind unerträglich. Ich bin ja gespannt, was aus dem neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz herauskommt.

Es geht immer nur um hervor- und herausragende Abschlüsse.

Wieviel Engagement, Leidenschaft, Herzblut in einem Jugendlichen wirklich steckt, der ein Studium absolvieren möchte, ist nach wie vor nicht gefragt.
Ich glaube daran, dass ein schwer kranker Patient - in sehr wenigen Fällen, aber eben doch - unter dem Skalpell eines Chirurgen mit dem 1,0-Abschluss eher sterben kann, als unter dem Skalpell eines Chirurgen, der mit Ach und Krach Arzt wurde!
Numerus clausus und solche Voreingenommenheiten gehören generell abgeschafft!

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Als wir so lange warten

Als wir so lange warten mußten hat sich kein Mensch darüber mokiert, schon gar nicht Presseleute.

Was für ein abwegiger Artikel

Ich habe ein bisschen Einblick in die Materie. Es ist keineswegs so, dass die besten aus genannten Staaten sich um ein Studium in Deutschland bemühen, sondern vielmehr diejenigen, die z.B. für ein Medizinstudium in ihrer Heimat keinen Platz bekommen haben. China ist ein anderer Fall, die schicken tatsächlich ausgewählt gute Studenten, aber mit dem eindeutige Zweck als Staat von den ausgebildeteten Studenten zu profitieren, Keineswegs ist beabsichtig, die besten Köpfe Deutschland abzutreten.

Die besten bekommen Stipendien für England, die USA, nur die mittelmäßigen kommen nach Deutschland. Und im Übrigen ist der Anteil an umsonst studierenden Nicht-EU-Ausländer so hoch wie noch nie. Es kann nicht die ganze Welt in Deutschland umsonst auf Steuerzahlerkosten studieren.

Die Falschinformation im Artikel ist grotesk.
Doktorranden bewerben sich direkt an Unis und über Stipendien des DAAD.

Übrigens Braindrain ist ein Problem

von nicht nur Schwellenländern. Die Argumentation für Fachkräftewerbung junge talentierte Leute anderen Staaten wegzunehmen, indem man z.B. mit kostenlosem Studium lockt, ist infam gegenüber den Herkunftsländern. Zu meiner Studiumszeit war es eindeutig, dass Studieren in Deutschland war ein Entgegenkommen, mit Abschluss hat der Student in seine Heimat zurückzukehren, um dort mit seinem erworbenem Wissen die Gesellschaft weiterzuentwickeln. Unmoralisch das Anliegen und noch schlimmer das Sympatisieren mit dieser im Artikel.

Gerade wurde anderswo berichtet, dass Deutschland geradezu einer hausgemachten Akademikerschwemme gegenüber steht, die aber offensichtlich in der Mehrzahl Blödsinn studiert haben, wenn es weder Lehrer, noch Ingenieure, noch Ärzte ausreichend gibt. Da sollte mit Studienplatzausbau und mit der vernünftigen Werbung in den Schulen begonnen werden. Die blödsinnigen Behauptungen, in Deutschland verdiene man als Arzt,Ing. oder Lehrer schlecht, sind auch nicht auszuhalten

Wir haben ...

... doch schon nicht genug Studienplätze für unsere eigenen Schulabgänger.

Warum?

Ja warum wollen die gutausgebildeten jungen Menschen aus Süd- und Osteuropa nicht nach Deutschland?

Hier könnten sie doch "gut und gerne leben.

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