Ihre Meinung zu: Regierungsberater lehnen Mietpreisbremse ab

23. August 2018 - 13:55 Uhr

Was tun gegen Wohnungsmangel in Städten? Berater der Bundesregierung lehnen die Mietpreisbremse und den sozialen Wohnungsbau als unwirksam ab. Einer der neuen Vorschläge ist, das Wohngeld zu erhöhen.

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Kommentare

Ach so

„Ein geeignetes Mittel, um vor allem Angehörige der unteren Einkommensgruppen und große Familien mit bezahlbarem Wohnraum zu versorgen, sei hingegen das Wohngeld“

Das ist mal ein Ansatz, anstatt mit Steuergeldern günstige Sozialwohnungen zu bauen soll man das gleiche Steuergeld direkt in die Taschen der Immobilienbesitzer stopfen. Dann kann man die Mieten auch gleich wieder ein wenig erhöhen, weil ja jetzt mehr Kaufkraft da ist, die abgeschöpft werden muss. Schlimm wäre ja nur, wenn die teuren Wohnungen mal nicht mehr vermietbar wären.
Grunderwerbsteuer senken? Und dann sinken die Mieten? Oder steigen dann die Renditen?
Ich überlege mal kurz, was ich als Vermieter machen würde...

Unfähigkeit

Auch so eine Auswirkung einer Globalisierten Welt.
Immer mehr Menschen wohnen in den Großstädten.
Das hängt oft mit den Struckturwandel zusammen, wo es den kleinen Mittelstand nicht mehr gibt. Großkonzerne bestimmen unserer Leben.
Und so machen wir uns unserer Probleme selbt. Eine fürchterliche Politik.

"Im Kampf gegen den

"Im Kampf gegen den Wohnungsmangel in zahlreichen Städten hat sich der wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums für eine Lockerung der Bauvorschriften und eine Abschaffung der Mietpreisbremse ausgesprochen."

Ich kenne zwar nicht alle Bauvorschriften, aber es gibt auch Bereiche, in denen keine Kompromisse zugelassen werden sollte. Das gilt insbesondere für den Brand- und Lärmschutz. Es gibt schon genug Wohnungen, in denen man unfreiwillig Zeuge für die Blähungen und Diarrhoen (auch verbaler Art) des Nachbarn wird. Die umstrittene Wärmedämmung gehört aber aus meiner Sicht auf den Prüfstand, zumal sie teilweise nicht mit dem Brandschutz zu vereinbaren ist.
Ansonsten: Es gibt doch schon genug Pfusch am Bau.

Wieso Aufregung?

In dem Gremium sitzen Wirtschaftswissenschaftler, da kann man doch keine Ergebnisse erwarten, welche soziale Belange in irgendeiner Weise berücksichtigen. Man muss sich doch nur mal anschauen, was BWLern heute im Studium beigebracht wird. Und vor allem was nicht!

Der Wohnraumknappheit in den

Der Wohnraumknappheit in den Städten muss vor allem eine Politik der Föderung des ländlichen Raums entgegengesetzt werden. Es ist nicht zu verstehen, warum sämtliche Arbeitsplätze – vor allem auch im ortsungebundenen Dienstleistungsbereich – in Großstädten angesiedelt sein müssen während Klein- und Mittelstädte – vor allem in Ostdeutschland – völlig den Bach runtergehen (und dort wird sogar Wohnraum abgerissen, weil er leer steht).

Eine solche Politik könnte auch dazu führen, die Verkehrsprobleme in den Städten zu lindern.

Und es muss auch psychologisch das Leben in Kleinstädten attraktiver gemacht werden. In den Medien wird nur das Großstadtleben als „cool“ dargestellt, und das ist falsch.

Wissenschaftler ...

Es ist doch ein Unsinn, diese marktradikalen Extremisten als Wissenschaftler zu bezeichnen. Es sind Ideologen. Die Idee die hohen Mieten, statt sie zu senken, durch Wohngeld zu alimentieren und damit durch staatliche Transferleistungen mehr Geld in die Kassen von Wohnungsbaukonzernen zu schaufeln, ist doch eine Idee der Enteignung der Steuerzahler zugunsten der Konzerne. Das ist kein volkswirtschaftlicher Ratschlag, sondern der Aufruf dem größten Teil der Bevölkerung Geld wegzunehmen, um es in die Kassen derer zu stecken, den letztlich die Entscheidung im Kapitalismus obliegt: Den Kapitalisten.
Es wird Zeit, dass diese Extremisten aus den Wirtschaftsbeiräten der Ministerien ebenso verschwinden, wie von den Lehrstühlen der Hochschulen.

neo liberale Meinungsmache

ich darf mal zusammen fassen:
hohe Nachfrage an Wohnraum gleich steigende Mieten.
Hohe Nachfrage an Fachkräften gleich geringer Lohn( besonders krass beim Pflegepersonal)

neolieberales Konzept:

statt steigende Löhne und Anreize zur Ausbildung zu geben lieber zuzug von Ausländischen Fachkräften anpreisen ( den Fachkräftemarkt übersättigen und somit die Löhne drücken) also die hilfe von Staat in sachen zuzug(Visa)

bei Mieten genau anders rum. Der Staat solle sich raus halten ,Deregulierung,freie Markt ..der freie Markt wirds schon richten,künstliche Verknappung von Wohnraum.

Unglaublich

Wer sind diese Berater? Das ist doch kein Rezept gegen den Mietwucher. Dann darf die Bundesregierung jedes Jahr das Wohngeld entsprechend den Mietpreissteigerungen erhöhen. Ein Fass ohne Boden. Und die Mittelschicht fällt auch hinten runter, weil nur Menschen ohne oder mit geringem Einkommen Anspruch darauf haben. Mit den Steuergeldern sollte man die Kommunen oder gemeinnützige Wohnbaugesellschaften unterstützen, eigenen Wohnraum zu schaffen, der auch bezahlbar bleibt. Ich wundere mich immer wieder darüber, welche Beratungsfirmen mit Steuergeldern finanziert solche Gutachten erstellen. Zum Wohle von wem?

Das kommt davon ...

Wer hat die Regierung hier beraten? Der Verbund deutscher Vermieter? Anders kann ich mir solche Vorschläge jedenfalls nicht erklären. Herzlichen Glückwunsch zur Auswahl ...

Europaweites Problem

In Barcelona hat die Bürgermeisterin durchgesetzt, dass 30% der Neubauten für Sozialwohnungen reserviert werden muss. Auch hier wurden viele Sozialwohnungen an "Geierfonds" verkauft.
Im Moment wird überprüft, ob es machbar ist, Baugrundstücke, die länger als 2 Jahre brach liegen, enteignet werden bzw. die Besitzer abgemahnt werden, dass ein Wohnungsbau innerhalb von 2 Jahren erfolgen muss, um langjährige Spekulation zu vermeiden.
Das Problem in den Innenstädten ist of, dass die alten Wohnungen durch Firmen aufgekauft wurden, die Luxuswohnungen daraus machten. Normale Bürger können sich diese nicht leisten, deshalb werden sie an sehr wohlhabende verkauft, die aber nicht dort leben, sondern diese als Ferienwohnungen/-häuser benutzen. Wie eben in Berlin, München, Hamburg, ... auch. :(

Wohngeld

Außerdem solle der soziale Wohnungsbau nicht wiederbelebt, "sondern im Gegenteil zurückgefahren werden",

Hauptsache nicht sozial: Das Credo unserer Zeit?

Beim Wohnungsgeld wird es eine Flut von Anträgen geben, die dann nicht in einem angemessenen Zeitraum bearbeitet werden (können). Bis der Antrag bewilligt ist, hat man u.U. schon die Kündigung des Vermieters im Briefkasten, weil man im Mietrückstand ist.

( Mir fällt da gerade ein Lied von Reinhard May ein: Ein Antrag für das Antragsformular...)

Quersubventionierung der Bauwirtschaft über die Sozialkassen

Den Vorschlag kann man auch nennen: Quersubventionierung der europäischen Bauwirtschaft über die deutschen Sozialkassen. Da gefällt mir die Mietpreisbremse aber besser, auch wenn sie nicht perfekt ist!

Gegenteilige Wirkung

Ein höheres Wohngeld führt nur dazu, dass die Vermieter in Ballungsgebieten noch kräftiger an der Preisschraube drehen und somit die leicht höheren finanziellen Mittel von Familien mit Wohngeld gleich schön abschöpfen.

Die "Berater" der Regierung fordern also praktisch Subventionen ein.

Die Lösung sind kommunal oder genossenschaftlich organisierte Wohnungsgesellschaften, die den Wohnzweck an sich und nicht die Profitmaximierung in den Mittelpunkt stellen. Ein positives Beispiel ist da die Stadt Wien. Die machen es schon seit Jahrzehnten richtig.

@15:23 von Kommerz

"Es ist nicht zu verstehen, warum sämtliche Arbeitsplätze – vor allem auch im ortsungebundenen Dienstleistungsbereich – in Großstädten angesiedelt sein müssen während Klein- und Mittelstädte – vor allem in Ostdeutschland – völlig den Bach runtergehen (und dort wird sogar Wohnraum abgerissen, weil er leer steht)."

Sie haben sicher Recht, aber das kann nur langfristig etwas werden. Unsere Politiker denken aber nur bis zur nächsten Wahl. Menschen, die kein Auto haben, werden nicht in Gemeinden ziehen, wo die ärztliche Versorgung nicht gesichert ist und der Bus zum nächsten Bahnhof nur alle zwei Stunden fährt und nachts gar nicht. Sobald aber eine gute Verkehrsanbindung zur nächsten Großstadt gegeben ist, steigen die Mieten wieder deutlich.

Regierungsberater lehnen Mietpreisbremse ab....

Die Preisfrage ist jetzt:Sind das Lobbyisten von Wonovia und Deutsche Wohnen ? Oder handeln sie aus eigener wirtschaftsliberaler Überzeugung ? Jedenfalls soll es nach denen so weiter laufen mit der Gentrifizierung.

naja

Ich habe selber das BWL Studium absolviert und muss gestehen,dass diese Neoliberalen Forderungen nichts mehr mit der BWL zu tun haben. Also keinerelei Kapitalistische und Betriebswirtschafliche Zusammenhänge mehr zulassen.

Einerseitz nach Regulierung betteln ,andererseits Deregulierung anpreisen.

Diese "wirtschaftsleute" benutzten eine BWL sprache um vermutlich seriös zu wirken jedoch haben diese Leute nichts mit BWL zu tun.

alleine die GrundBWL Erkenntniss ,dass Häuser keine Miete zahlen können scheint bei diesen Damen und Herren auf Erkenntnissresistenz zu stoßen.

@Kant 2.0 um 15:25

Präzise analysiert und perfekt den Nagel auf dessen Kopf getroffen. Müssen eigentlich Berater der deutschen Bundesregierung Zeitjobs ihrem AG melden? oder ist Berater der Bundesregierung der Zweitjob?
Statt eine gute und preiswerte Verkehrsinfrastruktur zu schaffen die Ballungsräume bis weit ins Ländliche entzerren kann, statt Zinsen zu senken und damit Sparer zu enteignen und Investoren in das Baugold zu locken, statt lukrative Grundstücke in Zentren beim Neu-Kauf nach deren Exklusivität zu besteuern, will man dem Steuerzahler das Märchen verkaufen, nur der freie Markt sorgt für annähernd gleiche Verhältnisse. Veralber kann ich mich alleine.

Ist die Marktwirtschaft so schwer zu verstehen?

Man muss offenbar den "Experten" die Marktwirtschaft erklären: Der Preis ergibt sich aus Angebot und Nachfrage. Wenn man den Käufern (Mietern) Geld gibt, erhöht sich die Nachfrage und damit der Preis (Miete). Also landet das den Mietern gegebene Geld über die höheren Mieten beim Vermieter. Das einzig wirksame Mittel ist es, das Angebot zu erhöhen. Also bauen, bauen, bauen ... vor allem durch staatliche Investitionen im sozialen Wohnungsbau. Offenbar ist das nicht gewollt und die Aktienkurse in der Immobilienwirtschaft (z.B. Vonovia) steigen von einem Rekord zum nächsten.

Regierungsberater

Warum werden die Namen der Berater nicht veröffendlicht und für wen sie lobbyarbeit betreiben?

Ist doch simpel

… man zahl mehr Taler aus, bremst die Preise nicht und schon hat man wieder eine Umverteilung von Steuergeldern auf die Finanzeliten. #Kleptokratie
Da weiss man ob dieser Dreistigkeit nicht mehr, was man sagen soll..

Einfach an der richtigen Stelle spalten.

Die einen möchten zocken / spekulieren.
Die anderen (Privatleute/Familien) brauchen ein Dach über dem Kopf. Was kann daran so schwer sein die Spielregeln danach auszurichten?

Verbesserungen

sind ja wohl immer möglich, nur müssen sie auch fachlich versiert ausgeformt werden um Schlupflöcher zu vermeiden und sie müssen von unserem Bundestag auch beschlossen und von unserer Verwaltung auch tatsächlich umgesetzt werden.
Mir fällt hier der Bericht über die Tatsache ein, dass bei Immobilienkäufen von Großinvestoren, ich glaube in Berlin, keine Grunderwerbssteuer erhoben wurde, was rechtlich nicht zu beanstanden war.
soviel zu Schlupflöchern.

Die Politik ist scheinheilig und sucht Schuldige

Es ist doch lächerlich. Die öffentliche Hand hat über Jahre die eigenen Sozialwohnungen verkauft. Warum wohl? Weil diese soviel Gewinn abwarfen? Eher wohl nicht.
Gleichzeitig hat man aber die Grunderwerbssteuer deutlich erhöht. Man hat die Baukosten durch die Vorschriften immer weiter erhöht. So z.B. die letzte Stufe der ENEV. Die Experten sind sich einig, dass diese letzte Stufe der ENEV mehr Kostet, als sie an Energiekosten spart, dennoch kam sie. Oder die neue Landesbauordnung in NRW. Mehr Aufwand für Investoren und mehr Kosten. Und dann versteigern die Kommunen ihr Bauland an den Höchstbietenden. Was wird wohl jemand bauen, wenn er das Grundstück teurer bezahlen muss, eine höhere Steuer zahlen muss und kostenintensive Vorschriften einhalten muss? Genau! preiswerte Sozialwohnungen!!

die Inkompetenz

die Inkompetenz der Wirtschaft in vielen Bereichen der Gesellschaft dem Allgemeinwohl zu dienen scheint ja nun endlich auch bei der Politik angekommen zu sein .
Anmerkung :In den Bereichen der Bildung, Pflege ,Krankenhäuser , Sozialer Wohnungsmarkt usw haben Betriebswirtschaftliche Begriffe nichts zu suchen den wenn ich nur einen Hammer habe dann sieht jedes Problem aus wie ein Nagel!

Leider oft faktenfrei...

Ich weiss aus eigener Erfahrung, was "mieten contra kaufen" heute kostet (sehr zu ungunsten des Kaufens!), das geht "unter'm Strich" einem Immobilienkapitalanleger genauso. Habe im Bekanntenkreis drei Fälle von solchen Kapitalanlegern, die bei Ihren vermieteten Eigentumswohnungen nur deswegen nicht drauf gelegt haben, weil sie über die Steuerabschreibung wegen "Abnutzung" ein Nullsummenspiel draus machen konnten. Mieter sehen eine Wohnung nicht mehr als geliehen Sache, sondern als "da soll der Halsabschneider von Vermieter ruhig bluten", entsprechend sind bei jedem Mieterwechsel, und das passiert trotz sorgfältiger Auswahl oft schnell, Renovierungskosten fällig. Dazu kommen Zahlungsausfälle wegen Arbeitslosigkeit des Mieters, auch davor ist keiner sicher und auch beim gesagten Mieterwechsel hat man Leerstand. Bei großen Immobiliengesellschaften die vermieten mag das anders aussehen, für der Kleinanleger ist es schon lange kein Betongold mehr, sondern ein Verlustgeschäft!

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Die so genannten "Experten"

Man will wohl hier die Bevölkerung ein weiteres Mal zum Besten halten. Erst wird eine "Mietpreisbremse" verabschiedet, die von vorn herein den Namen nicht verdient, weil sie dermaßen lasche Regelungen enthält, dass sie problemlos umgangen werden kann. Dann kommen die selbst bestellten so genannten Experten daher und fordern prompt deren Abschaffung, da sie ja nicht wirkungsvoll genug sei.... Für wie unbedarft hält man eigentlich den Wähler "draußen im Land"?

Also das nenne ich mal ne

Also das nenne ich mal ne Ohrfeige für den Steuerzahler! Allein für diesen Vorschlag sollte man das kpl. Gremium wegen Unfähigkeit Feuern!!

Fakt ist es gibt immer weniger

Deutsche. Fakt ist es werden immer mehr Wohnungen gebraucht. Das liegt daran das es immer mehr Alleinlebende gibt die kleine Wohnungen brauchen. Der Staat, die Städte und Gemeinden, die Post etc hat sich von Hunderttausenden von Wohnungen getrennt, sprich verkauft. Der Käufer bewohnt diese Wohnung selber bzw vermietet diese nun. Wer Wohnungen vermietet muss Kredite bezahlen und Steuern. Klar das der auch Gewinn machen muss da er die Wohnung Technisch und energetisch aktuell halten muss. Auch muss er sich gegen Mietnomaden absichern um sich vor Schaden abzusichern. Wer Aktien kauft macht das auch nicht aus Großherzigkeit sondern um Gewinn zu machen da er für sein Geld auf der Bank schon lange nichts mehr bekommt. Ein Verbot Gewinn zu machen in Form von Mietpreisbremsen ist schädlich da er keine Investionen in Wohnraum tätigen wird. Letztendlich haben sich Städte und Gemeinden selber ins Knie geschossen, der eher arme Mieter badet das nun aus.

Bin ich jetzt ein Spekulant?

Ich habe vor wenigen Jahren ein Reihenhaus gekauft und vermiete es. Wenn das Haus nach vielen Jahren abbezahlt ist, soll das meine Altersvorsorge sein. Und jetzt bin ich ein Spekulant?

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Endlich hat mal jemand nachgedacht

Aus der Haltung, das wäre 'neoliberale Meinungsmache', die gegen die Bevölkerung arbeitet spricht m.E. nichts als Ahnungslosigkeit.

Meiner Meinung nach haben Euroangst/Blase 2008/(Target?), eine technisch unsinnige EnEv, hohe Grunderwerbssteuer, die Mietbremse und immer engere Mietgesetze das Szenario 'Altersvorsorge aus Stein' für die privaten Leute zerstört.

Ein(e) Bürger(in), die/der es zu einem bescheidenen Vermögen gebracht hat, kann einfach keine 30 Jahre warten, egal ob gekauft oder neu gebaut, bis die Steine sich über die Miete amortisieren, Privatleute können nicht alle Fallstricke bei der Wohnraummiete kennen.

Wohnraum ist mittlerweile ein Spießrutengeschäft und rechnet sich bei den Preisen einfach nicht - also bleiben im Markt nur risikofreudige Profis und Spekulanten.

Und von denen vergisst keiner die nächste Erhöhung - oder macht Dummheiten wie gestern vom BGH abgeurteilt.

Deregulierung bedeutet hier auch Deprofessionalisierung. Und das hilft uns allen.

Die Mietpreisbremse ist wirkungslos…

… weil sie ein zahnloser Tiger ist. Vereinfacht gesagt: Die Miete darf max. 10% über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Selbstverständlich wird das in einem Markt, der es hergibt genutzt. Mit dem Ergebnis, daß die Vergleichsmiete ständig steigt, da ja auch die Steigerungen kontinuierlich in den Durchschnitt einfließen. Zudem gilt die Grenze weder für Neubauten, noch für "umfassend modernisierte Wohnungen", was immer das heißt. Ein typisches Beruhigungspillengesetz.

Den Investoren noch mehr öffentliche Mittel (Wohngeld) in den Rachen zu werfen halte ich für die falscheste aller Optionen. Dieses Geld wird dankend abgeschöpft und die Mieten werden erst recht steigen. Als Konjunkturmaßnahme für die Wohnungswirtschaft das Äquivalent zur Riesterrente im Versicherungswesen. Die war auch von "Experten" konzipiert und ist einer der größten Raubzüge jüngerer Zeit.

Imho kann nur Preisdruck durch ausreichend sozialen Wohnraum helfen, die Mieten wieder auf ein verträgliches Maß zu senken.

Es wäre doch ...

... wichtiger, die Zuwanderung zu begrenzen.

Denn auf dem Wohnungsmarkt konkurrieren Zuwanderer mit Einkommensschwachen um günstige Wohnungen.

Millionen zusätzlicher Einwohner vergrößern die Nachfrage und das sorgt nun einmal am Wohnunsmarkt für steigende Preise.

@thin 19.35 Am besten alles dem "freien" Markt überlassen?

Tut mir Leid, aber ich sehe das sehr anders. Und ich kenne beide Seiten aus eigener Erfahrung. Ich wohne selbst in einer Mietwohnung, bin aber auch Vermieter. Bezahlbarer Wohnraum sollte ein Grundrecht sein. Und Eigentum verpflichtet; dies steht immerhin bereits jetzt im Grundgesetz! Die Vorschläge der Expertenkommission laufen doch nur darauf hinaus, dass Immobilienbesitzer auf Kosten der Allgemeinheit mit Steuergeldern subventioniert werden. Und auch die ständige Larmoyanz über die angeblich so vermieterfeindliche Welt kann ich nicht mehr hören. Gerade Ihre "risikofreudigen" Spekulanten tun sich allzu oft dadurch hervor, dass sie den letzten Cent aus den Immobilien herausholen, aber nicht bereit sind, für deren Erhalt Geld in die Hand zu nehmen (siehe: Eigentum verpflichtet). Ich schäme mich da für viele Vermieter! Alles dem angeblich "freien" Markt zu überlassen und Spekulanten auch noch zu subventionieren, kann und darf nicht die Lösung für das Wohnungsproblem sein!

@ 19:55 Einfach Unglaublich

Es ist einfach unglaublich, wie die Flüchtlinge für die jahrelangen Versäumnisse einer fundierten und sozial sensiblen Wohnungmarkt- und Wohnungsbaupolitik verantwortlich gemacht werden. Die steigenden Preise gehen auf ganz andere Mechanismen zurück - das erlebe ich in der deutschen Großstadt, in der ich lebe, ganz deutlich: Es ist die Veränderung, dass bezahlbares Wohnen nicht mehr als Gemeinwesenaufgabe verstanden wird, sondern der Immobilienmarkt sich zu einem der zentralen Felder kapitalistischer Gewinnmaximierung entwickelt hat. Geflüchtete Menschen dafür verantwortlich zu machen, verhalf zwar in Österreich einem smarten jungen Mann, der nach seinem Schulabschluss nichts auf die Reihe gebracht hat, ins Kanzleramt, ist aber - mit Verlaub - nichts anderes als schäbige Sündenbockgenerierung.

Regierungsberater Mietpreisbremse

Seit wann sind diese Leute wieder auf freien Fuß? Ich wundere mich, wie leicht man Regierungsberater wird.

Regierung oh Regierung

Die Regierung war fehl am Platz und nun beraten Berater auch noch die Regierung.

Natürlich braucht es eine Mietpreisbremse. Aber auch mehr Sozialleistungen vom Staat wären sehr hilfreich, damit man sich heutzutage noch ein Dach über dem Kopf hat/bekommt.

Auch wäre es gut, Zuwanderung zu begrenzen. Den diese nehmen verlassene Gebäude ein, die den Deutschen vorbehalten sein sollte.

Aber das nur meine Meinung, die Meinung vom Volke will man ja nicht hören.

Ich frage mich, wer diese

Ich frage mich, wer diese tollen Berater waren.
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Auch ein Lobby-Verband?
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Klar, keine Sozial-Wohnungen mehr mit festgeschriebenen Mieten.
Könnte ja den Reibach mindern.....
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Die Miete bekommt man schon irgendwie rein, entweder zahlt die das Amt (Hartz, Asyl, Geschützter) oder einer ist blöde genug arbeiten zu gehen und sein Gehalt dafür auszugeben, dass er ein Dach über dem Kopf hat.
Man kann ja auch staatliche Zuschüße beantragen....
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Der Gewinn ist gesichert!

am besten Alles soziale abschaffen...

Wenn einem eine Sache ausgesprochen seltsam und widersinnig vorkommt, heisst ein wesentlicher Journalistentipp: "Folge der Spur des Geldes, und Du wirst die Sache viel klarer sehen!" Genau das sollte man hier auch tun.

@18:25 von jochjoch60

"Ich habe vor wenigen Jahren ein Reihenhaus gekauft und vermiete es. Wenn das Haus nach vielen Jahren abbezahlt ist, soll das meine Altersvorsorge sein. Und jetzt bin ich ein Spekulant?"

Das Problem sind in erster Linie nicht kleine Privatvermieter wie Sie, das Problem sind Immobilienspekulanten, die ganze Strassenzüge aufkaufen und privatwirtschaftlich geführte Vermietungsgesellschaften, die in erster Linie das Interesse ihrer Kapitalgeber im Sinn haben.

Darstellung: