Ihre Meinung zu: "Colonia Dignidad": Stundenlange Prügel mit Kupferkabeln

23. August 2018 - 10:49 Uhr

Sie wollten gottgefällig leben - und stießen auf einen brutalen Sektenführer. Bis heute warten die Opfer der "Colonia Dignidad" in Chile auf Gerechtigkeit. Nun machen deutsche Politiker Druck. Von Matthias Ebert.

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Kommentare

Da gibt es noch richtig Viel aufzuklären!

Warum geht die Bundesregierung nicht mit gutem Beispiel voran und stellt alle eigenen Diplomaren, die mit dieser Sache in Verbindung gebracht werden können, vor Gericht?
Das wäre doch das allererste, was die BRD in diesem Falle zu tun hötte.
Es werden sicherlich noch ein paar dieser Verbrecher im diplomatischen Dienst leben, ihre üppige Pension genießen und zur Verantwortung gezogen werden können.
Könnte die ARD mal investigativ ermitteln?
An die Namen der deutschen Täter in der deutschen Botschaft in Chile kann man doch herankommen.
Und in diesem Zusammenhang könnte auch in Erfahrung gebracht werden, wie sehr die BRD in den gewaltsamen und völkerrechtswidrigen Umsturz der Allende - Regierung durch die USA, verstrickt war?

Und jetzt?

Im verdrängen oder aussitzen von Problemen sind unsere Politiker schon sehr gut. Ich hoffe nur das der Besuch der Abgeordneten mit der Regierung abgestimmt war (Satire).

Was hat denn der

Was hat denn der Außenminister Steinmeier in dieser Sache unternommen?
Die Straftaten der Colonia waren doch auch schon zu seiner Amtszeit bekannt!
Wenn man darüber nachdenkt, könnte einem richtig Schlecht werden, denn der ehemalige Außenminister Steinmeier kassiert nun eine „Ehrensold“ als Bundespräsident.
Als Außenminister hat er sich bei der Aufarbeitung der Colonia-Verbrechen sicher keine Ehre verdient!
Oder haben ARD-Journalisten andere Erkenntnisse?

Entschädigungszahlungen???

Für wen und was vom deutschen Staat Entschädigungszahlungen für Mitglieder der Colonia Dignidad. Ist Deutschland der Goldesel der Welt?

war nicht der heutige bundespräsident

viele, iele jahre aussenminister? was hat er in dieser sache unternommen, um recht und gerechtigkeit herzustellen? mir ist nichts bekannt!

Was ist...

der Unterschied zwischen dem Nichtwissen eines deutschen Aussenministers über Chile und dem Nichtwissen eines deutschen Aussenministers über Argentinien? Sofern diese Frage gestellt werden darf, wäre ich für Aufklärung dankbar!

Deutsche Politiker

„Vor allem Letzteres hat das Auswärtige Amt zurückgewiesen, obwohl die Bundesrepublik nachweislich jahrzehntelang weggeschaut hat.“

Natürlich soll diesen Opfern einer widerlichen Sekte geholfen werden.
Nur frage ich, warum wird bei Gewaltopfern in Deutschland NICHTS getan um erfahrenes Unrecht, Leid und Schmerz zu lindern? Warum bleibt es hier bei einer naiven absurden Milde gegenüber Gewalttätern - die nur in lächerlichen Maße an Schmerzensgeld Zahlungen beteiligt werden! Es ist eine Frechheit das sich hier die gerade die Grünen als Opferschützer darstellen wollen!

@àmonavis

Deutschland soll Entschädigungen zahlen, für Opfer die oft selbst deutsche Staatsbürger waren (und nur in Chile lebten) sowie wegen unterlassener Hilfeleistung seiner Vertreter in Santiago de Chile, die wie beschrieben nicht halfen sondern die Folter passiv unterstützten.

Unterlassene Hilfeleistung

Wer, wie diverse deutsche Regierungen hier weggesehen hat, es geht schließlich um schlimmste Mißhandlungen durch Prügel, der hat sich nach meiner Meinung der unterlassenen Hilfeleistung schuldig gemacht. Und damit meine ich zum Beispiel auch den jetzigen Bundespräsidenten Steinmeier, der seinerzeit ja Außenminister war.

Deutsche Diplomaten haben weggeschaut

Der Steinmeier hat nichts mit diesen Verbrechen zu tun. Zurzeit der Colonia Dignidad hießen die Bundesminister des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland Gerhard Schröder (CDU), Willy Brandt und Walter Scheel.

Entschädigungszahlungen

Am 23. August 2018 um 11:43 von àmonavis
Entschädigungszahlungen???
Für wen und was vom deutschen Staat Entschädigungszahlungen für Mitglieder der Colonia Dignidad. Ist Deutschland der Goldesel der Welt?

->wie in dem Artikel zu lesen, haben die Menschen, die flüchten konnten, in der deutschen Botschaft Hilfe gesucht und sind wieder zurück geschickt worden. Da es sich auch um deutsche Staatsbürger handelte, kann man schon erwarten, dass Deutschland eine Entschädigung zahlt. Sie sind im Endeffekt ihrer Pflicht, Menschen in Notlagen zu helfen, nicht nachgekommen.

Verstrickungen deutscher Politik

Interessant ist, daß sich die Foristen hier auf Frank Walter Steinmeier einschießen.

Ich empfehle den Wikipedia-Artikel zur Colonia Dignidad. Aus dem geht ziemlich eindeutig hervor, welche deutschen Politiker aus welchem Parteienspektrum beste Beziehungen zu dem Verein pflegten und ihre schützende Hand über ihn hielten.

Steinmeier war es jedenfalls nicht.

Was ist das Auswärtige Amt .... ?

Nachweislich nicht für Normal-Bürger da, ganz im Gegenteil. Es ist eine staatliche Stelle, die den Herrschenden Kreisen dient, auch im Ausland ihre Profite zu machen. Normal-Bürger, nein Danke, dafür haben wir wirklich keine Zeit .....

13:20, privat23

>>Nur frage ich, warum wird bei Gewaltopfern in Deutschland NICHTS getan um erfahrenes Unrecht, Leid und Schmerz zu lindern?<<

Eine komplett faktenfreie Behauptung.

>>Warum bleibt es hier bei einer naiven absurden Milde gegenüber Gewalttätern - die nur in lächerlichen Maße an Schmerzensgeld Zahlungen beteiligt werden! <<

An das Ende einer Frage gehört ein Fragezeichen.

Ihren in fast jedem Ihrer Kommentare verwendeten Satzbaustein "naive absurde Milde" lasse ich mal unkommentiert. Aber bezüglich des Schmerzensgeldes kann ich Ihnen die Antwort geben:

Viele Gewalttäter sind dummerweise mittellos.

Versuchen Sie mal, einem nackten Mann in die Tasche zu greifen.

dieser religiöse wahn

lässt sich doch heute schon in weiten teilen der US-politik feststellen (in ihrer krude auslegung des christlichen glaubens, bis aufs extremste uminterpretiert - würden die auch nur EIN WORT des NT verstehen, die USA würden keine kriege mehr führen). die frage bleibt, wann die anfangen, mit kupferkabeln auf andersdenkende einzuprügeln.

Margaret Atwood hat's vor jahren schon vorausgesehen. ich bin mir sicher es dauert nicht mehr lange, bis ihre utopie von der realität eingeholt wird...

13:20 von privat23

Hier ist der richtige Ansatz. Die Verantwortlichen und deren Erben müssen zuallererst einmal selbst zur Kasse gebeten werden bei solchen Themen. D.h. hier Nachkommen und Helfer des Sektenführers sowie die Familien der damaligen Angestellten in der Botschaft, die aktive Hilfe versagt haben.
Wenn dann die Entschädigungen als nicht ausreichend betrachtet werden, kann man an Zahlungen aus der Staatskasse denken aber nicht pauschal und von vorneweg. Der gemeine deutsche Staatsbürger hat zu diesen Vorgängen nämlich null Bezug und nach 60 Jahren auch keinerlei Verantwortung mehr.

@àmonavis

ich empfehle ihnen die augenzeugenberichte von ehemaligen bewohnern dieser "colonia". da waren deutsche diplomaten regelmässig vor ort, haben sich bedienen lassen und beide augen zugedrückt, obwohl alle wussten, was dort passiert. aus genau diesem grunde steht den menschen eine entschädigung zu.

ich gewinne, wenn ich mir ihren beitrag und viele gleichgerichtete hier lese, den eindruck, dass es in D "schick" wird, dem anderen nicht mal mehr die butter auf dem brot zu gönnen.

Misshandlungen gibt es auch hier viel zu oft

Haben wir alle Misshandler die im Dienste der DDR standen eigentlich auch schon hinreichend genug für Ihre Straftaten büßen lassen?
Oder die der Kirche?
Da gibt es so viele dunkle Kanäle.
Auch damals in den Parteien, die für Sex mit Kindern warben, war Misshandlung und Missbrauch zu finden.

Es scheint keine Niesche zu geben, in der diese Misshandlungen nicht vorkommen, so scheint mir!
Man sollte endlich dagegen vorgehen, aber nicht vergessen, im eigenen Land darauf zu achten, dass diese Verbrechen nicht Fuß fassen, oder sogar nur milde bestraft werden.

Da haben wir wohl noch viel aufzuholen, wie mir scheint; da braucht man nicht nach Südamerika zu schauen.

Ach ja!

Deshalb droht die Grünen-Abgeordnete Renate Künast mit einer Haushaltssperre durch das Parlament, sollte das Auswärtige Amt nicht einlenken.
....

Richtig so. Aber das hätte man damals auch gegenüber den Grünen machen müssen, als es zu den sexuellen Übergriffen auf Kindern durch Parteimitgliedern in organisierter Art gab.
Man hätte auch dort für empfindliche Strafen sein müssen.
Ich verstehe die Doppelmoral nicht:
Schließlich ist es Renate Künast, die einst sagte, Sex mit Kindern wäre legitim, wenn die Kinder denn einwilligen würden.

Auch diese Sichtweise finde ich sankitonswürdig und sogar GG-gefährdend.

@Walter2929

Sie haben den Artikel nicht kapiert scheint es - das waren keine Ausländer - da lebten ausschließlich Deutsche !
Ok vor der Wende "Westdeutsche" das änderte sich aber später!

Man sollte vielleicht auch

Man sollte vielleicht auch erwähnen, dass diese "Kolonie" damals trotz Bekanntwerdens von Verbrechen von diversen Politikern (vor allem CSU und CDU) weiterhin unterstützt und geschützt wurde. Es gab damals Besuche hochrangiger Personen, aber nicht um Menschenrechte zu prüfen.

Auch wurde die Kolonie für Waffenhandel genutzt - durch deutsche Behörden.

Und nicht zuletzt, dass Täter noch heute in Deutschland frei herum laufen und Deutschland weder selbst Anklage erhob, noch den (int.) Haftbefehl Chiles beachtete.

Das ganze ist weit schlimmer, als dass man nur weg geschaut hat. Man hat es unterstützt und macht es noch immer. Geheuchelte Worte bringen gar nichts.

Man fragt sich auch, warum

Man fragt sich auch, warum solche Sekten (auch Scientology gehört dazu) nicht härter kontrolliert und angepackt werden, wenn es Verdachtsmomente gibt. Eine kleine Razzia hätte doch wohl vieles an den Tag gebracht (ebenso heute bei Scientology). Speziell mit dem "Kindeswohl" könnten die Behörden doch perfekt argumentieren, um Kontrollen zu begründen. Aber man traut sich wohl nicht.

Kritisieren ist ja schön, aber mit Sachkenntnis

Die Aufgabe eines Botschafters ist die Kontaktpflege mit der Regierung eines Landes. Nicht der Schutz der deutschen Staatsbürger. Ein altes Missverständnis. Um letzteres kümmern sind, in einem genau definierten Umfang, die Konsulate. Wer sich irgendwo auf der Welt in eine Botschaft flüchtet, weil er von irgendwem verfolgt wird, dem kann die Botschaft nur an die lokale Polizei verweisen. Sie wird nicht Luftlandetruppen der Bundeswehr zum Schutz anfordern. Wegsehen ist eine weltweit gepflegte diplomatische Tugend - oder wie hält man den Kontakt zu blutrünstigen Diktatoren wie Pinochet, Gaddafi, Hussein, Arafat, Stalin und wie sie alle heißen, aufrecht, wenn man ständig deren Verbrechen anprangert. Das ist nicht der Job der Diplomaten. Wenn Deutschland (und natürlich ebenso alle anderen Staaten) zahlen müssen überall wo sie weggesehen haben, wird es sehr teuer. Verantwortlich ist immer der Staat, in dem Verbrechen begangen werden, nicht andere Staaten, die wegsehen.

ist aber auch seltsam

daß unsere anstalt heute diese alte sache wieder hervorkramt. steinmeier hatte ja auch 8 jahre zeit.

11:43 von àmonavis

>Für wen und was vom deutschen Staat Entschädigungszahlungen für Mitglieder der Colonia Dignidad. Ist Deutschland der Goldesel der Welt?<

Nein, ganz sicher nicht. Aber wenn sich deutsche Bundesbürger (auch ehemalige) an eine ständige Vertretung der Bundesrepublik wendet mit dem Vorwurf von Folterung oder Freiheitsberaubung (von den sexuellen Übergriffen mal abgesehen) und diese Vertretung nicht reagiert, ist die BRD schon in der Pflicht. Eine offizielle Note der Botschaft währe das mindeste was hätte getan werden müssen (was für ein verdrehte Satz, >würde<, >hätte<, >sollte<.) Das war eine sträfliche Unterlassung die Menschenleben gefährdet hat.
Und darum sehe ich auch die BRD in der moralischen Verantwortung.

@13:56 von Lena93: Für die beispliellose Ignoranz zahlen!

Für diese beispiellose Ignoranz der deutschen Botschafter und Behörden über so viele Jahre sollte schon ordentlich gezahlt werden - auch wenn die Eltern die eigentlichen Schuldigen sind. Waisen natürlich ausgenommen, aber auch hier müssen die Schuldigen gefunden werden (sofern noch nicht bekannt), die Kinder in die Arme dieses "Teufels" Schäfer geschickt haben.
Also: Zahlen bitte!

Auf unglaubwürdige Entschuldigungen können die Überlebenden gerne verzichten - daher gar nicht erst versuchen.

Verstehe ich nicht. Wieso Entschädigungen?

In Deutschland braucht man kein Schulgeld, ist medizinisch zumindest grundversorgt und wird nicht ganz finanziell fallengelassen.
Warum ziehen die Menschen nicht nach Deutschland, wenn es dort so schlecht geht:
"Das empört die körperlich ausgezehrten Opfer am meisten. Fast allen fehlen Schulgeld für ihre Kinder, Mittel, um nötige Zahn-OPs zu zahlen, und Ersparnisse, die ihnen einen Lebensabend als Rentner ermöglichen würden." (Nun ja, für Lebensabend haben auch hier diemeisten nichts einsparen können und Zahn-OP wird nur übernommen, wenn sie medizinisch notwendig ist - Schönheitsverbesserungen werden nicht bezahlt.)

Deutschland könnte auch ganz konkret etwas tun, ...

... z.B. den in Chile wegen Beihilfe zum Kindesmissbrauch verurteilten Hartmut Hopp auszuliefern. Der ist nach Deutschland geflüchtet und lebt unbehelligt in Krefeld.

Man ist dabei zu prüfen ... Das ist ja prinzipiell auch richtig, eine Auslieferung muss ja mit dem deutschen Recht kompatibel sein.

Insgesamt ist die Sache komplex. Chile war seinerzeit eine Diktatur und es waren Deutsche, die die Verbrechen auf chilenischem Boden begangen haben. Andererseits hat aber auch das demokratische Deutschland versagt und hilfesuchende, deutsche Opfer zurück ins Verderben geschickt.

Zum Glück bewegt sich jetzt etwas, wenn auch sehr spät. Jetzt kann es nur noch darum gehen, das Vergangene aufzuarbeiten, die noch lebenden Täter der Gerichtsbarkeit zu übergeben und den Opfern zu helfen, ihre Wunden zu heilen.

14:17, suomalainen

>>ich gewinne, wenn ich mir ihren beitrag und viele gleichgerichtete hier lese, den eindruck, dass es in D "schick" wird, dem anderen nicht mal mehr die butter auf dem brot zu gönnen.<<

Der Eindruck täuscht. Er entsteht dadurch, daß diejenigen, die ihren Mitmenschen nicht das Schwarze unter den Fingernägeln gönnen, am lautesten brüllen, und dies so oft wie möglich.

14:27, yolo

>>Schließlich ist es Renate Künast, die einst sagte, Sex mit Kindern wäre legitim, wenn die Kinder denn einwilligen würden.<<

Würden Sie diese Aussage bitte mittels einer seriösen Quelle belegen?

Und bitte genau diese Aussage und keine andere, die man mit viel bösem Willen als entfernt ähnlich verstehen könnte.

Am 23. August 2018 um 14:50 von WirSindLegion

Ich hatte es vorhin schon erwähnt:
Warum soll ich als Steuerzahler für die Entschädigung bezahlen? Die Verantwortlichen sollen bitteschön ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden und wenn es sein muß bis sie die letzte Hose noch ausziehen müssen. Auch vor ihren Erben braucht man da nicht haltmachen, da deren Erbschaften ja entsprechend hätten kleiner ausfallen müssen. Hier besteht wenigstens noch eine Verbindung mit den Schuldigen, nicht jedoch bei mir persänlich, so sehr ich die Opfer auch bedaure.
Das gilt nicht nur hier, sondern auch für viele andere Fälle (Dieselskandal, Mißbrauch in Kircheneinrichtungen, usw.).
Solange wie Schuld kollektiviert wird, wird es Einzelpersonen, Institutionen und Firmen geben, die das gnadenlos ausnutzen.
Mit ein wichtiger Grund warum immer mehr Menschen jedes Vertrauen in den Staat und die Regierung verlieren.

14:53, Tada

>>Verstehe ich nicht. Wieso Entschädigungen?
In Deutschland braucht man kein Schulgeld, ist medizinisch zumindest grundversorgt und wird nicht ganz finanziell fallengelassen.
Warum ziehen die Menschen nicht nach Deutschland, wenn es dort so schlecht geht<<

Ich glaube, Sie verstehen nicht, was dort passierte.

Die Menschen wurden gefangen gehalten. Eine Flucht war so gut wie unmöglich.

Bitte lesen Sie den Wikipediaartikel über die Colonia Dignidad.

Verbrechen

fanden in dem Einwanderungsland Chile statt, deren Juntas bedienten sich sogar der Sekte.

Deutschland heute ist in überhaupt keiner Hinsicht da beteiligt. Wenn Leute so doof sind und sich freiwillig einer Sekte unterordnen, nicht einmal in der Situation aufmucken, dann sind sie selbst Schuld. Im Übrigen wenn man in die Botschaft geht und anschließend wieder in die Colonie hat einen wohl der Hund gebissen. Schließlich ist man dahin ja nicht abgeführt worden. Sie hätten ja in Santiago bleiben, oder nach Deutschland zurück sich bequemen können. Das für das Reisegeld dann noch gejobbt müsste ist zumutbar.

Die rechtliche Verfolgung liegt in den Händen Chiles.

Ich finde dies ständige Hochhalten des Themas, was uns nichts angeht, einfach nur noch grotesk.

Oder fühlt sich Saudi Arabien etwa verantwortlich für der Kaida-Anhänger in Pakistan? Dürfen reuige Aussteiger in Saudi Arabien um Hilfe bitten für Zahnersatz, weil sie doch Opfer der Kaida als Mitläufer oder gar Täter waren...

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Ich empfehle allen sich mal

Ich empfehle allen sich mal den Film "Colonia" (mit Emma Watson und Daniel Brühl), der dieses Thema behandelt, anzuschauen. In diesem werden viele Fragen, die offensichtlich bestehen, geklärt.

An amonavis, Entschädigungstahlungen. Es waren

deutsche Bürger, die diese Menschenrechtsverletzungen begingen. Zahlreiche Menschen wurden zudem in dieser Kolonie gefoltert und getötet. An die Überlebenden bzw. Witwen in Chile müsste der deutsche Staat Entschädigungen zahlen. Zumal einige dieser Täter wieder in Deutschland in saus und braus leben. Meine Meinung.

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