Kommentare

Und ich auch

bin seit 5 Wochen im Urlaub
wer ersetzt meine verdorten Pflanzen ?
die ich nicht giessen konnte

Staatshilfen

Ich bin mir sicher dass alle Betriebe und Branchen irgendeinen guten Grund finden werden, warum sie Staatshilfen brauchen. Deshalb fängt man besten erst gar nicht damit an.

Das war zu erwarten.

Da haben die Waldbesitzer so lange stillgehalten, bis die positiven Meldungen für die Landwirtschaft kamen, und schon stehen sie auf der Matte und bitten werbewirksam mit dem Klimaschutz um Steuergelder.
Bald werden Rheinschiffer, Schleusenwärter, Teichbesitzer, Anglerverbände und Wildwasserkanuten anstehen.
Und die Dachdecker, die während der Hitzewochen täglich nur stundenweise auf's heiße Dach konnten.

Kann ich auch Staatshilfen beantragen??

Bei mir sind 3 neu gepflanzte Serbische Fichten vertrocknet und mein Zierrasen ist auf ca. 250 qm vertrocknet. Kann ich auch irgendwo Staatshilfen beantragen?

Nächste Wochen kommen dann die Hobby-Angler, weil ihre Teiche ausgetrocknet sind. And so on...

Der Staat....

....würde gut daran tun, hierfür Mittel bereit zu stellen. Für andere Dinge ist auch in Nullkommanichts Geld vorhanden. Und immerhin zahlen - im Gegensatz zu manch anderen die kräftig aus der Staatskasse beziehen - die Waldbesitzer in diesem Land auch Steuern.

Glaube schlägt Wissen

Schäden durch Stürme, Trockenheit und Insekten nehmen Guttenberg zufolge in Deutschland deutlich zu

Es gibt nur ein kleines Problem.
Keine Statistik belegt das.
Natürlich ist das nur eine Frage der Zeit.
Irgendein "Öko-Institut" wird schon etwas finden.
Unkenntnis in Statistik genügt um das gewünschte Ergebnis zu liefern.

Bis dato gilt: Glaube schlägt Wissen. Mit dem "Klimawandel"-Joker lassen sich wie in der guten alten Frühzeit alle Phänomene "erklären".
Und Geld machen lässt sich damit auch - Man muss -siehe Windbarone oder Sonnenkönige- nur skrupellos genug sein.

Gott sei Dank sind wir heute zivilisiert. Früher wurden Menschenopfer dargebracht um die Götter gnädig zu stimmen.
Heute wird nur Technologie und Fortschritt geopfert. Chemie, Energie, Mobilität... alles was hinterm Horizont von Lieschen GRÜN liegt wird plattgewalzt.

Klimafitte Wälder?

Wie vereinbart sich dies mit der Abholzung des Regenwaldes zur Gewinnung von Nutzflächen für Plantagen, für Biosprit? Dies ist ein riesiger Beitrag zur Klimaveränderung, aber wohl nicht bei den Regierenden angekommen. Mit dem Schutz des Regenwaldes lässt sich kein Geld verdienen. Lieber fliegt man von Klimakonferenz zu Klimakonferenz.

Die Geister die ich rief.

Da halten jetzt Hinz und Kunz die Hand auf, nachdem die Bauern schon mit Steuergeld bedacht werden.

Dieser heiße Sommer hat auch mir meine Bilanz verhagelt. Meine Ausgaben für Mineralwasser sind um 300% gestiegen. Ich bitte daher um Steuererleichterungen, die ich bei der nächsten Steuererklärung geltend machen kann. Was für den großen Mann gilt, sollte für den kleinen Mann doch auch gelten, oder?

Sollte man nicht

die grossen und schweren KFZ zur Kasse bitten? Sie belasten nicht nur Brücken und Strassen sondern auch die Umwelt. Man könnte ab 1,5t jedes Mehr-kg mit 1Euro pro Jahr Sondersteuer belasten.

Die armen Waldbesitzer

Da sollte man erst mal prüfen, ob die Waldbesitzer wirklich so bedürftig sind.... Und falls doch gezahlt wird, dann bitte nicht für Fichten-Monokulturen oder Weihnachtsbaumplantagen, welche den ursprünglichen Laub- und Mischwald verdrängt haben.

Warum immer

Warum immer diese ätzende Polemik? Muss das wirklich sein.

re vaihingerxx

"Und ich auch

bin seit 5 Wochen im Urlaub
wer ersetzt meine verdorten Pflanzen ?
die ich nicht giessen konnte"

Ein sehr geistreicher Beitrag.

Hätte ein Waldbesitzer einen Nachbarn bitten sollen, die Bäume zu gießen?

Aha... wegen dem Klima!

Und deswegen haben wir auch so viele Laub- bzw. Mischwälder!
Weil die Laubbäume halt wesentlich besser für die Grundwasser versorgung sind als die Nadelbäume.

Aber; oh je: Mit den Laubbäumen kann man ja nicht so schnell Geld verdienen.

Tja lieber Waldlobby. Euer Pech. Das alles ist seit 20 Jahren bekannt; aber ihr wollt ja nur das schnelle Geld.

Heisser Sommer

Ja, der Sommer war heiss. Ich hatte keine Ruecklagen fuer meinen erhoehten Bierverbrauch, ich werde also auch einen Antrag auf Staathilfen stellen.

Wo ist eigentl. das unternehmerische Risiko?

Oder die Preisanpassung an die auch zeitgebundenen Produktionskosten?Aber immer schimpfen wie gigantisch der soziale Posten im Bundeshaushalt ist.
Wer rechnet eigentl. mal alle Privilegien durch nicht Steuer zahlen dürfen oder zu wenig ;Hermesbürgschaften ;Subventionen für EU u. zu Hause;Bankenrettung;Abwrackprämie ;Kurzarbeitergeld......... usw. zusammen?
Ich vermute da es niemand tut das das "soziale " sodann so klein sich ausmacht das der Bürger ganz große Augen bekommt wenn er es dann begreift u. mitbekommt!!

Zitat:

"Wir trampeln durchs Getreide, wir trampeln durch die Saat - Hurra, wir verbloeden - fuer uns bezahlt der Staat...."

Aber mal ernsthaft - Wir sollten der Duerre dankbar sein, dass vielleicht jetzt endlich mal die landwirtschaftlichen Grossbetriebs-Gewinnmaximierungs Konzerne (hat ja wohl nix mehr mit Landwirten, die Ihre Tiere lieben und pflegen zu tun- bzw. der Schwachsinns-subventionierte Anbau von Getreide und Obst) unter die Lupe genommen wird- und das es endlich wirkliche nachhaltige Aendeungen gibt (Dezentralisierung...) Da koennen sich dann auch endlich mal wieder die Gruenen auf Ihre Anfaenge besinnen und eine faehige Oppositionspartei darstellen, die auch dann bei den naechsten Wahlen das Potential haben koennte, konstruktiv an einer Regierung mitarbeiten zu koennen...
Ein Wunsch-Traum ?

Was genau sind "klimafitte Wälder"?

Wenn es Monokulturen sind, nur eben mit anderen Baumarten ("Industriewald"), dann bitte kein Geld ausgeben.

Wenn es, sage ich mal, naturnahe Wälder sind, also Mischwald, ausreichend Totholz für Pilze, Insekten und anderes Getier, dann wegen mir gerne Geld ausgeben.

@ 10:18 vaihingerxx

Wenn Sie 5 Wochen im Urlaub sind, können Sie vorher das gießen Ihrer Pflanzen organisieren (für die meisten meiner Nachbarn mach ich das gerne...). Die Waldbesitzer können das nicht und stellen die Frage nach Unterstützung nach so einem trocken-heißen Sommer (es gibt Gegenden, da gab es den letzten länger andauerenden Regen im April) mit Recht.

Die Ent-solidarisierung

Die Ent-solidarisierung scheint voranzuschreiten; und manche Kommentierende sind sich anscheinend nicht zu blöd, ihre im Urlaub nicht gegossenen Pflanzen oder Wildwasserkanu oder Mineralwasserausgaben anzuführen. Gibt's eigentlich gar keine - zumindest - rudimentäre Einfühlung mehr bei etlichen Zeitgenossen? Muss man alles karrikieren oder verballhornen?

Bäume binden CO2?

Holz setzt bei der Verbrennung / Verrottung das gesamte (!) CO2 wieder frei, das beim Wachstum gebunden wurde. Und praktisch jedes geerntete Holz wird über kurz oder lang verbrannt oder verrottet!

Das Argument ist also fadenscheinig!

Die Waldbesitzer sind genauso mitverantwortlich wie die Landwirte an den Schäden! Der Klimawandel-angepasste Waldumbau wurde schon lange gefordert, genauso wie in der Landwirtschaft auch!

Steuergelder würden genauso wie in der Landwirtschaft gerade diejenigen belohnen, die die nötige Anpassung verschlafen haben!

@ 10:34 DLGP...

Alle Daten und Fakten zum Klimawandel sind mehr als eindrücklich wissenschaftlich belegt - aber irgendeine "abweichende Meinung" und irgendeine abstruse nicht belegte These von Klimazerstörungsleugnern findet man immer. Am schlagkräftigsten für die Widerlegung der Klimazerstörungsleugner ist der Hinweis auf die Untersuchungen zu Kosten der Klimazerstörung und deren Tendenzen bei den... nein, nicht bei den Öko-Instituten, sondern bei den weltweiten Rückversicherern: Da geht's nämlich um's Geld. Und da hört der Spaß bekanntlich auf.

Wie macht man die Bäume denn fit?

Palmen anpflanzen oder was schwebt da vor?

Der Klimawandel könnte natürlich wirklich richtig teuer werden, vor allem, wenn dieser so abrupt kommt wie einige vorhergesagt haben und es gegenwärtig den Anschein macht. Es sollen dann aber vor allem die mit den großen CO2-Fußabdruck machen.

Warum gibt es eine Lohnsteuer, aber keine CO2-Steuer?

Wenn die Technologie so fortschrittlich ist,...

dann möchte ich mal wissen, wieso die

- chemischen Erzeugnisse in der Umwelt so großen Schaden anrichten (Die Pille bspw. und die Fischvermehrung). Für Angler bestimmt kein Fortschritt.

- Energie: Gut ok. Aber Atomenergie werden Sie sicherlich als fortschrittlich betrachten, oder?

- Mobilität. Möchte mal wissen was das ist. Ich bewege mich sehr wenig. Weil ich nicht mehr kann.

- Und tatsächlich wird aller Hinter dem Horizont plattgewalzt.

Grüße

Und wie sollen diese Wälder aussehen?

Sinn machen würde es sicher, wenn Deutschland wieder mehr und gesunde Waldflächen bekommen würde. Auch wenn jedem klar sein dürfte dass die Flächenverluste - z.B. in Südamerika um Biosprit und billige Grill-Holzkohle für Deutschland - niemals ausgleichbar sind.

Aber gibt es überhaupt einen Plan, wie so ein Wald aussehen soll? Oder will man sich hier erstmal ein paar grundsätzliche Studien bezahlen lassen?
In unserer Region hat es seit 68 Tagen keinen Regentropfen mehr gegeben. Und zählt man ein paar Gewitterschauer lokal nicht mit seit gut 4 Monaten. Es gibt sowohl Monokulturen mit Nadelbäumen als auch den eigentlich für Deutschland typischen Laub- und Mischwald. Und beide hängen mittlerweile ganz schön durch. Die Laubbäume stehen zum Teil schon in Braun da. Was stellen die sich also vor? Bambus für alle oder so?

europäischer Laubwald ist kein Tropenwald

Für die Gehölzer unserer Breitengrade gilt: nach etwa 10 aufeinanderfolgenden Tagen mit Temperaturen um die 40 Grad sterben die Pflanzen, unabhängig von vorhandenen Wasserreserven, unumkehrbar ab ("Hitzestress").

Eine solche Hitzeperiode hatten wir auch diesen Sommer zwar noch nicht zu verzeichnen, aber allzu lange wird es wohl nicht mehr dauern.

@ Sebastian 15, um 10:33

In den bisherigen Beiträgen sind lauter Beispiele genannt, in denen die Betroffenen ebenfalls Steuern zahlen.
Das ist überhaupt kein Argument, um staatliche Hilfen zu rechtfertigen.
Und Ihr versteckter Hinweis auf HartzIV-Empfänger und/oder Flüchtlinge geht am vorliegenden Problem vorbei.

Nachtrag: Waldumbau klimawandelfest gestalten

Schon lange wurde gefordert, den Waldumbau klimafest zu gestalten. Jetzt kann man einwenden: so ein Wald braucht 100 bis 200 Jahre für den Umbau. So schnell kann man nicht reagieren.

Das kann aber keine Ausrede sein, wenn ich sehe, dass heute immer noch Neupflanzungen überwiegend mit dürreempfindlichen Fichten- und Kiefern-Monokulturen angelegt werden! Von Waldumbau ist in deutschen Forsten bis heute wenig zu sehen!

So wie sich die Forderungen von Herrn zu Guttenberg lesen, will man sich den Waldumbau vom Staat finanzieren lassen und nicht etwa Dürreschäden in vorbildlich umbauenden Wäldern kompensieren. Und das kann ja wohl nicht der Sinn von Dürrehilfen sein! Für den Waldumbau sind die Waldbesitzer ganz alleine verantwortlich. Hilfen nach dem Gießkannenprinzip würden auch denen helfen, die überhaupt nix für den Waldumbau getan haben, sondern deren junge Fichten-Monokulturen eingehen! Warum da helfen? Das ist zu 100 % der Fehler der Waldbesitzer.

@10:34 von DLGPDMKR

"Schäden durch Stürme, Trockenheit und Insekten nehmen Guttenberg zufolge in Deutschland deutlich zu

Es gibt nur ein kleines Problem.
Keine Statistik belegt das."
--> Warum sollten wir warten, bis auch die Statistik eindeutig belegt, was die Mehrzahl der Klimaforscher in ihren Modellen voraussagt. Bis dahin geht wertvolle Zeit verloren.

"Heute wird nur Technologie und Fortschritt geopfert."
--> Ich würde eher sagen: veraltete Technologie wird durch zeitgemäße Technologie ersetzt.

Staatshilfen

Die Staatshilfen für die Landwirtschaft finde ich nicht i. O. Wenn Staatshilfen für die Landwirtschaft gewährt werden sollte man die Landwirtschaft auch die Nachrüstung der Klärwerke bezahlen lassen, da die Landwirtschaft der größte Verschmutzer des Grundwasser (Nitrat) ist. Da ich selbst Waldbesitzer bin, liegt es an mir, den Wald so umzubauen, dass er für die Zukunft gewappnet ist. Meiner Meinung nach dürften weder Landwirtschaft, Industrie usw. Subventionen erhalten, da alle selbständig sind und es nicht die Aufgabe des Staates ist private Unternehmen zu unterhalten. Der Staat, sollte sein Geld in die Infrastruktur (Straßen, Schulen usw.) stecken weil es dort besser aufgehoben ist.

Der Wald hat eine wichtige

Der Wald hat eine wichtige Funktion, nicht nur für das Kima - da hat der Herr zu Guttenberg schon recht.
Allerdings denke ich, dass die privaten Waldbesitzer i.d.R. keine armen Menschen sind. Der Herr zu Guttenberg ist sicher nicht der einzige vom "alten Adel", der über einen privaten Waldbesitz verfügt.
Ich glaube, dass dieser Waldbesitz in den wenigsten Fällen die Grundlage für das wirtschaftliche Überleben der privaten Waldbesitzer ist.
Da gibt es schon einen großen Unterschied zu den Landwirten.

Sowas musste kommen. Wen nun

Sowas musste kommen.

Wen nun Getreide und damit Brot und Bier teurer wird, kann ich dann auch Hilfen beantragen?
Eins muß klar sein, wenn Beihilfen kommen, darf nichts teurer werden. Dann muß das Getreide so viel kosten, wie bei optimalen Wetter. Und das Brennholz darf auch nicht teurer werden. Wer's glaubt,..... Doppelt abzocken, nenne ich sowas.

Immerhin: Die Waldbesitzer “bitten“...

Las man nicht unlängst: “Der Bauernverband “fordert“...?
Und zwar 1 Milliarde, wenn ich mich recht entsinne.
Dennnoch wird man die Bitte abschlagen. Gründe: s. voranstehende Beiträge.

@ 10:34 DLGP...

Alle Daten und Fakten zum Klimawandel sind mehr als eindrücklich wissenschaftlich belegt - aber irgendeine "abweichende Meinung" und irgendeine abstruse nicht belegte These von Klimazerstörungsleugnern findet man immer im worldwideweb.
Am schlagkräftigsten für die Widerlegung der Klimazerstörungsleugner ist der Hinweis auf die Untersuchungen zu Kosten der Klimazerstörung und deren Tendenzen bei den... nein, nicht bei den Öko-Instituten, sondern bei den weltweiten Rückversicherern: Da geht's nämlich um's Geld. Und da hört der Spaß bekanntlich auf.

DLGPDMKR

Technologie und Fortschritt werden geopfert?
Das müssen Sie mir erklären...

Großgrundbesitzer und adlige Waldbesitzer wollen Geld vom Staat

Die größten Privatwaldbesitzer ist Familie "Thurn und Taxis". Gehört ebenso wie der im Artikel interviewte Herr von und zu Guttenberg dem Adel bzw. Hochadel an. Es handelt sich um Multimillionäre und Milliardäre.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Thurn_und_Taxis#Wald-
_und_Gro%C3%9Fgrundbesitzer

Ich denke, den Waldumbau schaffen die mit ihren Milliarden auch selbst.

Waldbesitzer

Jeder der Einkünfte hat, ist steuerpflichtig, auch z.B.Beamte, die ihr Einkommen aus der Staatskasse beziehen.

Nutzlos

"Schäden durch Stürme, Trockenheit und Insekten nehmen Guttenberg zufolge in Deutschland deutlich zu."

Das hängt doch alles zusammen. Wenn Wälder vertrocknen ist das eher ein Problem mit dem Grundwasser und das trifft alle. Da müssen wir in Zukunft gucken und vielleicht selbst eine (sehr dicke) Pipeline von der Nordsee in die Alpen legen damit die Flüsse wenigstens Nachschub bekommen. Dann könne wir auch durch eine solche Dürre kommen. Ist halt sehr teuer, aber perspektivisch wird es schlimmer (in 13-15 Jahren). Vielleicht war dieses Jahr die Jahrhundertdürre in Europa, aber Klimadaten verheißen keinen sehr positiven Ausblick.

Investoren kaufen schon sehr

Investoren kaufen schon sehr lange Wälder wegen der hohen zweistelligen Renditen. Wenn diese Stiftungen und Vermögensverwalter nun Steuergelder geschenkt haben möchten ist das völliger Wahnsinn. Wer denkt, Wald wäre nicht rentabel, dann soll er den Wald verkaufen. Es gibt genügend Menschen denen 20% Rendite in neun von zehn Jahren reichen auch wenn ein Jahr Verluste zu erwarten sind.

Bitte hier auch eine Liste der Waldbesitzer aufzuführen. Es sind sehr wenige Gruppen, denen die deutschen Wälder gehören...

Zitat: "Und immerhin zahlen -

Zitat: "Und immerhin zahlen - im Gegensatz zu manch anderen die kräftig aus der Staatskasse beziehen - die Waldbesitzer in diesem Land auch Steuern."

Nun, wenn man Gewinne aus Finanzanlagen zieht sollte das auch besteuert und auf gar keinen Fall mit Steuergeldern subventioniert werden. Also ist Ihre Erkenntnis im krassen Widerspruch zu Ihrer Forderung.
Eine Stiftung (oft Kirchlicher Natur), welche Ihre Milliardengewinne jedes Jahr anlegen muss hat meistens Quoten in ihrer Satzung stehen (mindestens 10% in Wald, etc.) Nun verdienen diese Stiftungen jedes Jahr zig Millionen dazu nur durch den einfachen Besitz des Waldes (bewirtschaften tuen ja private Dienstleister die einen Krümel vom Gewinn bekommen).
Nun wollen die Stiftungen aber eine Gewinngarantie, die durch den Steuerzahler bezahlt werden soll. Die Forderung ist also Verständlich, aber fast kriminell frech und muss mit alle Entschiedenheit abgeschmettert werden.

und ich hätte gerne eine Klimaanlage vom Staat

die Subventionspolitik in Deutschland treibt mal wieder Blüten; es ist wie zu Spätzeiten Kohls, Merkel und Nahles schütteln das Geld aus dem Fenster, um sich noch ein paar Monate an der Macht zu erhalten.

Warum ist Wald überhaupt in

Warum ist Wald überhaupt in Privatbesitz?

Das könnte man auch noch weiter 'denken'.

Was ist ein "klimafitter Wald"?

Kann mir irgendjemand erklären, was ein "klimafitter Wald" ist?

Sollen da mit staatlicher Unterstützung Bewässerungsanlagen eingebaut werden? Oder möchte man komplett auf subtropische Pflanzen umsteigen?

Wer Geld vom Staat möchte und keine finanziell überzeugende Lobby hat, muss sein Anliegen wenigstens begründen können...

Also gut

das es fast keinen Staatsforst mehr gibt und alles irgendwem gehört und auf Gewinn getrimmt ist.
Sollen die sich kümmern die auch den Gewinn einstreichen, und nicht der Bürger mit seinen Steuern.
Ich würde auch gerne mal paar Millionen nehmen als Hilfe um dann mal den teuersten BMW zu fahren.
Wo kann ich den Antrag stellen.

@Erich Kästner - CO2-Argument

11:38 von Erich Kästner:
"Bäume binden CO2? Holz setzt bei der Verbrennung / Verrottung das gesamte (!) CO2 wieder frei, das beim Wachstum gebunden wurde."

Das ist richtig.
Wir haben also gleich zwei Vorteile:
1) Das CO2 wird effektiv zwischengespeichert.
2) Bei der Verbrennung wird kein CO2 freigesetzt, was vor Jahrmillionen gebunden wurde. Man heizt also klimaneutral.

Ich will auch Entschädigung

Erst die Bauern für die der Steuerzahler doppelt zahlen muss.... einmal durch staatliche Entschädigung und zum anderen durch höhere Agrarpreise. Obwohl vieles durch falsche und intensive Bodennutzung selbst verursacht wurde.
Jetzt die Waldbesitzer die auf die falschen Bäume gesetzt haben.
Wirklich betroffene wie z.B. die Binnenschiffer gehen leer aus.
Und auch für meinen Garten, die Pflanzen, Bäume, der Rasen usw. muss ich selber aufkommen.

Stellt sich die Frage : Ist der Staat eine melkbare Kuh oder sind es wir, die Steuerzahler die keinen Einfluss darauf haben wie mit unseren Steuern gewirtschaftet wird ?!?

Vor ca. 15.000 Jahren hat eine kleine Minderheit von P.

die NATUR privatisiert und riesige Landflächen an sich genommen und die Mehrheit der Sammler und Jäger durfte sich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr frei bewegen. Wenn die Familie Hunger hatte, einen Fisch aus dem See, dem Fluß fischen um satt zu werden. Da wurde man vom Besitzer oder seinen Häschern verfolgt. Über die weiteren Auswirkungen braucht man hier nicht zu diskutieren. Aber warum muß Natur, Landstriche in größeren Ausmaßen Privat sein ? Es ginge auch durch eine gemeinschaftliche Bewirtschaftung. Jetzt sollen also diejenigen, denen kein Wald gehört für die Privatisierer ihre Börse öffnen und zahlen ..... ? Dann besser alles vergesellschaften und gemeinsam Bewirtschaften. So ähnlich ging es 2008 mit den Banken. Die haben die Spareinlagen in den USA verspielt und der Untertan und Steuerzahler hat diese Schäden ersetzen müssen anstatt die Besitzer zur Rechenschaft zu ziehen. Die System Strukturen taugen nicht viel, sie schaden sehr häufig.

@Driftzonen, um 12:46

Ihre Frage ist weitestgehend sinnfrei.
Und das soll man weiterdenken...?

Hilfen..ja...

unter der Bedingung das Grund und Boden an den Staat teilweise abgetreten werden...

in afrika giebt keiner dürrehilfe

und diese länder finden immer wieder einen weg um pflanzen zu pflanzen die mit wenig wasser auskommen und finden ihre traditionspflanze wieder. nur der westen hat diesen kreislauf zerstört indem er weizen reis und anderes dahin exportierte. in deutschland dass selbe, lebensmittel werden zerstört wegen der überproduktion, was in meinen augen kriminell ist und jetzt wo die ernte schwach ausfällt soll der staat zahlen. warum ? jahre der überproduktion mit viel geld ist doch ein guter ausgleich mit jetzt weniger ernte? waldbesitzer brauchen jetzt geld um die wälder für den klimawandel vorzubereiten. welch dummer spruch. die natur finder alleine ihren weg und hier ist die gierigkeit der menschen die katastrophe und nicht das klima. es wird eine grosser sozialer krieg stadtfinden mit diesen dummen ewigen subvantionen un ich möchte nicht mehr dabei sein wenn das los geht und irgenwie schon losgegangen ist, südamerika, asien, afrika usw.

Hilfe benötigt

Ich habe zu Hause einen kleinen Garten, in dem ich etwas Bioobst anbaue, mehr für den privaten Verzehr. Die Ernte fällt in diesem Jahr schlechter aus. Kann ich auch staatliche Hilfe erhalten und an wen muss ich mich wenden?

Am 23. August 2018 um 13:14 von hg1

"Erst die Bauern für die der Steuerzahler doppelt zahlen muss.... einmal durch staatliche Entschädigung und zum anderen durch höhere Agrarpreise. Obwohl vieles durch falsche und intensive Bodennutzung selbst verursacht wurde."

Die Bauern zahlen also nach Ihrer Ansicht keine Steuern und sind ohnehin die Schuldigen an allem? Dann arbeiten Sie doch einmal auf einem Bauernhof, haben dafür das Einkommen, das der Landwirt für seine Arbeit bekommt. Übrigens sind am stärksten die Biolandwirte betroffen, denn Frischfutter kann man nicht bevorraten. Und kommen Sie mir nicht mit dem Beispiel bei der TS mit 300 Hektar. Das ist nicht vergleichbar mit den meisten Höfen. Sie gehen bestimmt in den Supermarkt und kaufen dort Ihre Lebensmittel, so wie bei Ihnen auch der Strom aus der Steckdose kommt. Dass der Handel die Gewinne macht, nicht die Landwirte, ging auch völlig an Ihnen vorbei.

Waldbesitzer bitten um Staatshilfen

Alle bitten wegen der Dürre um Geld. Erst die Landwirte, jetzt die Waldbesitzer und wann die Binnenschifffahrt und die LKW-Besitzer?
Viele Güter können wegen des niedrigen Wasserstandes der Flüsse nicht mehr auf den Binnenschiffen, sondern nur noch auf der Bahn und auf LKWs transportiert werden. Und die Fischindustrie muss doch auch noch kommen?

Am 23. August 2018 um 10:18 von vaihingerxx

"Und ich auch
bin seit 5 Wochen im Urlaub
wer ersetzt meine verdorten Pflanzen ?
die ich nicht giessen konnte"

Vielleicht sollten wir eine Spendenaktion für Sie einberufen. Ihnen ist schon klar, dass die Landwirte arbeiten und ihre Pflanzen verdorren sehen, dass nichts nachwächst, hier seit dem ersten Schnitt? Dass Sie sich den Urlaub leisten können, ist schön für Sie, die Landwirte können dies nicht. Vielleicht sollten Sie jemand für das Gießen Ihrer Pflanzen bezahlen?

Bitten und nicht Fordern?

Der Wunsch kommt ausgerechnet aus der Riege die sich sonst für den Slogan 'Der freie Markt muss das richten' eintritt. Aber nicht bei sich selbst, da wird plötzlich Solidarität gewünscht, die sie anderen keinesfalls zugestehen. Geht es um ihre Interessen sind Begriffe wie Moral oder Solidarität bedeutungslos. Da zieht man sich doch gerne auf den Satz 'ist doch legal und in der Branche so üblich'.

Am 23. August 2018 um 11:38 von Erich Kästner

"Die Waldbesitzer sind genauso mitverantwortlich wie die Landwirte an den Schäden! Der Klimawandel-angepasste Waldumbau wurde schon lange gefordert, genauso wie in der Landwirtschaft auch!"

Und wie stellen Sie sich die Anpassung vor? Laubbäume, die sich bei viel Schnee bis zum Boden biegen? Ja, ich habe hier Mischwald gepflanzt, das einzige, was einen richtigen Winter unbeschadet überstand, waren Lärchen, ein paar angeflogene Buchen und Douglasien. Es wäre schön, wenn auch Praktiker noch etwas zu sagen hätten.

Warum gehört der Wald

Warum gehört der Wald eigentlich Privaten? Eine Unverschämtheit. ES IST UNSER ALLER NATUR UND WALD.

Aber gut, den Wald finde ich wichtiger als die Bauern. Auch wenn das einigen sauer aufstößt. Die Bauern pflügen alles ab, ruinieren die Landschaft und da darf kein Baum mehr wachsen, weil es ihnen zu bequem ist.

Die Waldschäden werden immer größer

Gestern ist von einer großen Eiche ein circa im Umfang 40cm starker Ast einfach abgeworfen und landete auf der Straße. Darüber regen sich die Leute auf, wenn aber ein Förster Alarm schreit weil ein Wald (Staatlicher) anfängt durch die Schäden des Klimawandels kaputt zu gehen und die Jungkulturen einfach vertrocknen oder durch Schädlingsbefall zerstört werden, dass interessiert scheinbar nur wenige. Wälder sind unser Lungen!! Übrigens vielleicht sollte man ihren Bierverbrauch( re Thomas G.) dem Wald geben dann würden die Kosten für Neuanpflanzungen vielleicht geringer.

Paris vs Offenburg

Warum wird über die Messerstecherei in Paris berichtet? Wie passt dies zu den Aussagen von Herrn Gniffke: "Messerattacke in Offenburg - warum die Tagesschau nicht berichtet hat."?

10:18 von vaihingerxx

Es ist zwar etwas zugespitzt trifft den Nagel aber auf den Kopf. Sie können sich halt nur nicht mehr an ihren Pflanzen erfreuen, die Waldbauern (Förster), Waldbesitzer (Holzspekulanten) jedoch sehen ihren Profit flöten gehen, darum noch schnell die Allgemeinheit ausplündern. Diese Diskussion geht auf den selben Aberwitz zurück wie damals beim angeblichen Waldsterben. Dabei müssen gerade Förster die Natur im Herzen tragen auch wissen was Natur bedeutet.

Wälder sind komplexe Ökosysteme ...

... die sich normalerweise sich verändernden Bedingungen selbst anpassen. Normalerweise. Forste jedoch, die im Gegensatz zu natürlichen Wäldern künstlich vom Menschen (durch Rodung und Neuanpflanzung) beeinflusst wurden, besitzen eine wesentlich geringere ökologische Komplexität und können sich Umweltveränderungen natürlich wesentlich schlechter anpassen.

Wenn der Mensch also einmal mehr meint die Natur beeinflussen zu müssen, dann bitte so intelligent wie möglich. Das heißt: Fördergelder dürfen nur bereitgestellt werden, wenn ein möglichst naturnaher Wald angepflanzt werden soll, dem man sich dann selbst überlassen kann (Selbstregulation).

Ansonsten kommt man nie aus der Spirale von (durch den Menschen verstärkten) Klimawandel, nachfolgenden "Katastrophen", Fördergeldern, Anpflanzung von (nach kurzer Zeit wieder ungeeigneten Kulturen) ... heraus. Wobei es genau diese Vorgehensweise ist, die das kapitalistische System am Laufen hält ...

Am 23. August 2018 um 11:24 von Der Couch Kritiker

"(hat ja wohl nix mehr mit Landwirten, die Ihre Tiere lieben und pflegen zu tun- bzw. der Schwachsinns-subventionierte Anbau von Getreide und Obst) unter die Lupe genommen wird- und das es endlich wirkliche nachhaltige Aendeungen gibt (Dezentralisierung...) "

Ich würde raten, von der Couch aufzustehen und sich der Realität zu stellen. Sie geben übrigens ein gutes Beispiel für Ihr Zitat ab. Können Sie sich vorstellen, dass es Menschen gibt, die vom Einkommen aus der Landwirtschaft leben müssen .. und Menschen, die auf günstige Nahrungsmittel angewiesen sind? Scheinbar übersteigt das Ihren Horizont.

Peinlich

Diese Forderung ist an Peinlichkeit wohl nicht mehr zu überbieten. Bitte sprechen Sie nicht von Waldbesitzern, sondern von Waldeigentümern. Und schauen Sie mal nach, wie es um die Bedürftigkeit dieses Personenkreises bestellt ist. Und erst dann reden wir über Unterstützung weiter.

Am 23. August 2018 um 13:22 von odindonar

"Hilfen..ja...
unter der Bedingung das Grund und Boden an den Staat teilweise abgetreten werden..."

Wow, endlich jemand, der das Heil im System sieht, das in der DDR so gut funktionierte. Wieso gab es da eigentlich Probleme mit der Versorgung der Bevölkerung?

Staatshilfen…

… bedeuten für normale Leute "Arbeitslosengeld" oder gleich "HartzIV". Dazu müssen aber die meisten Rücklagen erstmal aufgebraucht werden. Warum sollen Waldbesitzer da eine Sonderbehandlung erwarten dürfen? Sind neuerdings alle anderen "systemrelevant", nur man selber niemals? Zu blöd, wenn man gar keine Lobby auf der eigenen Seite hat. *seufz*

Am 23. August 2018 um 11:14 von Sharky_ffm

"Und deswegen haben wir auch so viele Laub- bzw. Mischwälder!
Weil die Laubbäume halt wesentlich besser für die Grundwasser versorgung sind als die Nadelbäume.
Aber; oh je: Mit den Laubbäumen kann man ja nicht so schnell Geld verdienen.
Tja lieber Waldlobby. Euer Pech. Das alles ist seit 20 Jahren bekannt; aber ihr wollt ja nur das schnelle Geld."

Dann erzählen Sie einmal, wofür das Laubholz zum Großteil verwendet wird, da es als Bauholz meist ungeeignet ist. Aber Sie haben bestimmt kein Problem mit dem Abholzen des Regenwalds für ein paar schöne Möbel und für Anbauflächen von Kokospalmen. Übrigens erzeugen auch Nadelbäume Sauerstoff. Bitte erst einmal Wissen aneignen, dann kommentieren.

Am 23. August 2018 um 13:21 von Lim2010

"Es ginge auch durch eine gemeinschaftliche Bewirtschaftung. Jetzt sollen also diejenigen, denen kein Wald gehört für die Privatisierer ihre Börse öffnen und zahlen ..... ? Dann besser alles vergesellschaften und gemeinsam Bewirtschaften."

Es lebe die Enteignung und das System der Staatsbetriebe, die jedes Jahr Verluste schreiben, die in der DDR nicht in der Lage waren, die Bevölkerung zu versorgen. Sie vergleichen die landwirtschaftlichen Betrieben mit Banken? Das sagt alles über Ihr Wissen aus.

Ein ähnlicher kompetenter

Ein ähnlicher kompetenter "Redner" wie sein Bruder....
.
"Der Umbau zu "klimafitten Wäldern"......."
.
Palmenhaine?
.
"Um die Bäume für den Klimawandel fit zu machen, brauche es Staatshilfen."
.
"Fit machen"? Wie? Baum-Doping? Bewässerungs-Anlagen? Kann man Bäume essen?
.
Wieder mal ein vollkommen sinnfreier Beitrag. Von einem Lobbyisten.
.
Der Rhein hat zu wenig Wasser und Fische sterben! Was sollen wir machen?
Wasser einleiten!
Woher?
Hhhmmm.......
Importieren? Mal Nestlé anrufen.....

11:14 von Sharky_ffm

Stimmt genau, auch meine Sicht der Dinge. Dazu muss man allerdings noch etwas weiter in die Vergangenheit gehen. Im Jahre 0 erstreckten sich die Wälder in "Germanien" noch über 70-80% mit Mischkulturen wie sie die Natur geschaffen und das Klima erlaubt hat. Nadelgehölze als natürlich gewachsener Monobestand waren überwiegend in höheren Lagen zu finden, ist ja auch logisch. Die erste große Rodungswelle begann mit der Völkerwanderung, die zweite Welle im Spätmittelalter so gegen 1400, wo bereits schon das heutige Verhältniss zwischen Wald und Flur herrschte. Holz war gefragter denn je, dann wurden schnell wachsende Baumarten als Monokulturen (Nadelgehölze) in der Ebene angesetzt, in der darauffolgenden 500jährigen Phase der Kleinen Eiszeit gab es damit keine Probleme, jedoch heute wo das Klima wieder natürlich wärmer wird. Wie sie gesagt haben, dass alles war schon viel länger bekannt aber der Profitgedanke hat die Sinne vernebelt.

Hilfe für Waldbesitzer

Ich werde den Verdacht nicht mehr los, daß im Deutschen Unternehmertum, wozu ich auch die Waldbesitzer und Bauern zähle, ein Gedanke herrscht:
"Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren." Haben die keine Rücklagen, auf die sie zurückgreifen können? Die größten Waldbesitzer sind neben dem Bund der vergangene Adel. Da wird doch was zu holen sein.

@ 11:30 von andererseits

"Wenn Sie 5 Wochen im Urlaub sind, können Sie vorher das gießen Ihrer Pflanzen organisieren (für die meisten meiner Nachbarn mach ich das gerne...). Die Waldbesitzer können das nicht und stellen die Frage nach Unterstützung nach so einem trocken-heißen Sommer (es gibt Gegenden, da gab es den letzten länger andauerenden Regen im April) mit Recht."
.
Ja dann erklären Sie mir mal, was man da für eine "Unterstützung" braucht.
Um neue "Baum-Samen" zu kaufen?
.
Ein Wald regeneriert sich selbst!
Anders als ein Getreidefeld.
.
Wo waren denn die ganzen Schreie nach staatlicher Unterstützung nach den Sturmschäden?
War anscheinend nicht so schlimm.
.
Und jetzt versucht ein Lobbyist billig auf eine Schiene aufzuspringen.
Erbärmlich.....

Auch ja, ich will auch Geld bekommen,...

...weil ich mehrere Zimmerpflanzen besitze die ebenfalls CO2 vernichten.
---
Auch meine Pflanzen im Fenster (Südseite)
mußten diesen Sommer leiden.
Ich mußte täglich gießen, damit sie nicht vertocknen.
Am besten wäre es, wenn ich nun meinen jetzigen Bastand gegen Pflanzen austausche,
die das jetzige Klima besser vertragen.
---
Also mal ehrlich die Waldbesitzer sind meistens welche, die ihren Wald auch bewirtschaften.
Ihr Holz verkaufen sie.
Dann müssen sie eben aus ihrem Umsatz wieder investieren.
Und zwar in Holzarten, die das Klima besser vertragen.

Dann heißt es eben, Adé Fichte willkommen Duglasie etc.

Witterung aufgenommen

Die Subventionslawine wurde gestern losgetreten, jetzt haben quasi im übertragenen Sinne die Geier die Witterung aufgenommen. Sollen jetzt alle paar Jahre die Staatsfinanzen für die zu trockene Ernte der Land- und Forstwirtschaft geplündert werden?

11:12 von SydB

Diese "Polemik" ist Ausdruck der Bevölkerung gegenüber inkompetenter Politik und die Gier des Einzelnen nach dem Profit. Oder hat da irgendeiner Kompetenz in naturwissenschaftlichen Themen oder Ideen für ein vernünftiges Zukunftsmodell einer Gemeinwohl- bzw. Bedarfsökonomie? Nee haben die nicht! Deswegen werden sachliche Argumente irrtümlich und absichtlich als Polemik abgetan um sich sein eigenes Unvermögen positiv zu reden.

Frustrierende Subventioniererei

Das Frustrierende an diesem Subventionskarussel für uns Steuerzahler ist, dass niemand fragt, wie die Landwirtschaft zum Klimawandel beiträgt und was sich ändern muss.
Nein, es wird einfach mit der Gießkanne ausgeteilt, weil populistische Politiker unfähig sind, mal nein zu sagen und einen Konflikt auszuhalten.

Steuergelder nur für sinnvolle Verwendungen!

Im Gegensatz zu den Landwirten- die zum Teil z.B. durch Massentierhaltung den CO2-Ausstoß steigern - ist das Anliegen der Waldbesitzer nachvollziehbar. Zumal da sie selbst von einem Wechsel z.B. durch das Anpflanzen neuer Baumarten sprechen. Diese Einsicht lassen viele Landwirte vermissen - sie werden einfach so weitermachen und in den nächsten Jahren wieder auf der „Matte stehen“.
Steuergelder sollten nur für sinnvolle Verwendungen ausgegeben werden. Also zum Beispiel für Bauern die ihren Tierbestand freiwillig reduzieren und eben für Waldbesitzer, die vor der schwierigen Aufgabe stehen, ihren über Jahre wachsenden Wald irgendwie auf die neuen Klimabedingungen anzupassen.

@ 11:44 von sveni2211

"In unserer Region hat es seit 68 Tagen keinen Regentropfen mehr gegeben. Und zählt man ein paar Gewitterschauer lokal nicht mit seit gut 4 Monaten. Es gibt sowohl Monokulturen mit Nadelbäumen als auch den eigentlich für Deutschland typischen Laub- und Mischwald. Und beide hängen mittlerweile ganz schön durch. Die Laubbäume stehen zum Teil schon in Braun da. Was stellen die sich also vor? Bambus für alle oder so?"
.
Neeeeiiin, Herr zu Guttenberg macht die alle wieder "fit"!
Dafür braucht er nur Geld vom Staat!
Haben die Bauern ja auch bekommen.......
.
Dann kann man neue "Eichen-Samen" und "Fichten-Samen" kaufen.
Und vielleicht Regen machen......

11:33 von andererseits

Ja als normaler Bürger, der sich nicht ständig mit diesen Themen beschäftigen kann, sollte man dies sogar tun, anders ist die Inkompetenz und Gier in Politik und Wirtschaft kaum noch zu ertragen. Auch weil sachliche Argumente überhaupt nicht mehr wahrgenommen und teilweise sogar bekämpft werden oder andere Meinungen viel zu einfach als Rechts, Verschwörungstheoretiker, ... abgetan und verunglimpft werden.

@ ex_Bayerndödel

Zufaelliger Weise baue ich Wasser-Pflanzen an - und Exportiere diese....
Ich gebe zu, das ich auch welche von auserhalb der EU ankaufen muss....

...Ich arbeite seit einigen Jahren (Privat und noch unendgeldlich) im Freilandversuchen daran, wie man Feuchtgebiete den Klimawandel anpassen kann...

Ich habe neben meinen Versuchsfeldern und Gewaechshauesern "Landwirte", die mit EU subventionierter Kuhscheisse alles nach eutrophischen Peak abtoeten und toten Boden hinterlassen....

Freunde von mir sind bei Demeter Anbauverband und arbeiten sehr hart- Ich habe aber die Befuerchtung, dass bei denen von den Hilfen nichts ankommen wird...

14:47 von Pharaoseb...

Ebend nicht.
Diese ätzende Polemik von wegen "steigende Lebenshaltungkosten" wegen, man beachte, erhöhtem Mineralwasser Bedarf und dem anlegen größeren Bierreserven. Und dann dieser verächtlichen Frage wo man staatliche Hilfe beantragen könne.
Die Kosten welcher der verbrannte Zierrassen und die vertrockneten Pflanzen in der Wohnung verursachten mit dem Schaden der Landwirte und auch in unseren Wälder gleichzusetzen.

Natürlich sind solche Postings reine Polemik, was denn sonst bitteschön.

Es stellt sich mir mal wieder die Frage warum die TS solche Meldungen überhaupt zur "Debatte" freigibt? Ich stelle einfach ketzerisch in den Raum, vielleicht gar um Polemik heraus zu provozieren?

Am 23. August 2018 um 14:44 von teacher's mind

"Die Subventionslawine wurde gestern losgetreten, jetzt haben quasi im übertragenen Sinne die Geier die Witterung aufgenommen. Sollen jetzt alle paar Jahre die Staatsfinanzen für die zu trockene Ernte der Land- und Forstwirtschaft geplündert werden?"

Sie haben völlig Recht, denn nachdem wir ja die Banken gerettet haben, mit vielen Milliarden, haben wir bestimmt so viel Geld, dass wir unsere Nahrung aus dem Ausland zu jedem Preis zukaufen können. Wieso eigentlich Selbstversorgung, wenn wir doch Freunde haben, die uns bestimmt immer gut versorgen, zu Preisen, die sie bestimmen, und immer dafür sorgen, dass wir die richtige politische Einstellung haben.

Nicht die Symptome...

...die Ursachen müssen bekämpft werden. Dazu müssen wir uns unbequemen Wahrheiten stellen, ob das nun angenehm ist oder nicht.

14:44 von teacher's mind

"Die Subventionslawine wurde gestern losgetreten..."

Diese Hilfszahlungen für die Landwirte sind keine Subventionen. Eher eine Nothilfe aufgrund eines eingetretenem Notstand.

@14:55 Pharaoseb...

Aha, "die Inkompetenz und Gier in Politik und Wirtschaft" stellen Sie also fest - und fordern dann "sachliche Argumente" - die ich in Ihrem Kommentar leider nicht finde...

Gartenbesitzer

bitten um Staatshilfen, Solarienbetreiber, Anbieter von Heißgetränken usw.?Jedes Wetter hat vor und Nachteile für unterschiedliche Betätigungen. So wie es falsch ist, die Landwirtschaft mit Steuergeldern für ihre Fehler zu belohnen, so ist es auch kontraproduktiv. Warum sollte ein Umdenken eintreten. Zudem wird eine Übung, am Ende ein Anspruch daraus. Steuern sind vom Volk erarbeitet. Einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang damit sehe ich in Deutschland meist nicht mehr.

Gartenbesitzer

bitten um Staatshilfen, Solarienbetreiber, Anbieter von Heißgetränken usw.?Jedes Wetter hat vor und Nachteile für unterschiedliche Betätigungen. So wie es falsch ist, die Landwirtschaft mit Steuergeldern für ihre Fehler zu belohnen, so ist es auch kontraproduktiv. Warum sollte ein Umdenken eintreten. Zudem wird eine Übung, am Ende ein Anspruch daraus. Steuern sind vom Volk erarbeitet. Einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang damit sehe ich in Deutschland meist nicht mehr.

Am 23. August 2018 um 11:44 von sveni2211

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu, muss allerdings ergänzen, dass hier in Höhenlagen um 600 Meter die Nadelbäume die Dürre wohl besser überstehen als die Laubbäume. Die Winter sind, wenn schneereich, bisher für viele Laubgehölze absolut tödlich. Aber es ist auch bezeichnend, dass niemand den Zusammenhang zwischen Abholzung des Regenwalds und Beschleunigung der Erderwärmung, sowie Verstärkung von Unwettern erkennen will.

Schlechter Zeitpunkt / Falsch verstanden

Höchst ungeschickt, diesen Vorschlag gerade jetzt vorzubringen. Und fast alle Kommentatoren schießen reflexartig unüberlegt dagegen.
Es geht doch gar nicht um einen Ausgleich für irgendwelche aktuellen trockenheitsbedingten Effekte wie z. B. Zuwachsverluste, sondern um einen langfristigen Umbau der Wälder im Hinblick auf die eingetretenen u. prognostizierten Klimaveränderungen, ein Prozeß, der sich über Jahrzehnte hinziehen u. immense Aufwendungen erfordern wird.
Zur tw. sehr polemischen Kritik an den Waldbesitzern: Im Gegensatz zu den dauersubventionierten Landwirten gibt es im Wald nur punktuell bescheidene Fördermittel, aufgrund des massiven Preisverfalls nach den Stürmen Wiebke u. Lothar haben Forstbetriebe Jahrzehnte von der Substanz zehren od. quersubventionieren müssen, trotz BVerfG-Urteil wurden wegen Untätigkeit der Politik Immissionsschäden nie ausgeglichen. Mit 12 % Rendite wird für ein seltsame Fonds geworben, die ertragreichsten Bestockungen in D liegen bei 1,2 bis 1,8 %.

Manche Kommentare erinnern an

Manche Kommentare erinnern an den Spruch der 70er: "Mein Auto fährt auch ohne Wald". Natürlich muss man auch bei der Frage, welche Waldbesitzer finanzielle Unterstützung brauchen, differenzieren. Das Land Bayern ist der größte Waldbesitzer in Deutschland; die meisten privaten Waldbesitzer gibt es in NRW. Die größten privaten Waldbesitzer sind allesamt Adelsfamilien. Aber es gibt viele kleinere Waldbesitzer, die nicht alle Schäden dieses Sommers selbst kompensieren können: um die geht es.

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@15:51 Komplex einfach

Bei uns werden "Regierende nicht zu 100% ausgetauscht", bei uns gibt es demokratische Wahlen, und die Regierungsbildung kann ein regelhafter aber konkret durchaus komplexer Vorgang sein. Alles nicht so einfach; und das ist auch gut so in einem demokratischen Gemeinwesen.

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