Kommentare

Chance verpasst

Zum einen hätte man den Empfängerkreis deutlich einschränken können und müssen. Betrieb mit über 100 ha Fläche oder 100 Großvieheinheiten hätten keine Hilfe bekommen dürfen. Auch Landwirte, die zusätzlich eine sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen, oder in irgendeiner Form selbstständig oder freiberuflich tätig sind, hätten ausgenommen werden müssen. Und Betriebe, die vorsätzlich geteilt wurden, z.B. auf mehrere Kinder, um als Einzelbetriebe die Förderkriterien zu erfüllen, aber real als ein Betrieb bewirtschaftet werden, müssten ausgenommen sein.

Alles verworfen. Der Bauernverband hat gerufen, und die Regierung reagiert folgsam. Dabei ist es doch ganz normal, dass man bei der Forderung überzieht, um dann das zu bekommen, was man erhalten möchte. Funktioniert jedes mal wieder.

Nun wird die notwendige Marktbereinigung wieder nicht kommen, und im nächsten Jahr müssen die gleichen wieder gestützt werden, während die anderen wieder abzocken.

Solange es noch Zahler gibt.

Völlig richtige Einordnung!

Staatliche Hilfen gibt es bereits mehr als genug.

Staatliche Unterstützung bedeutet Sozialisierung von Verlusten. Gewinne dagegen bleiben in privater Hand. Wie lässt sich das bitte rechtfertigen?

Anpassung an den Klimawandel gibt es zu Hauf. Neben den im Artikel genannten Maßnahmen etwa auch neue Anbaumethoden (Mulchen, Untersaat). Es ist absolut richtig, dass staatliche Hilfen das dringend nötige Umdenken blockieren!

Völlig verfehlte Politik

Eine völlig verfehlte Politik.

Es gibt Milliarden von Subventionen für die Landwirtschaft, ein Großteil des EU Haushalts. Zudem werden Massentierhaltung und Großbetriebe bei weitem am meisten unterstützt. Welcher Industriezweig schreit jetzt bei der nächsten nicht zu beeinflussenden Situstion nach Soforthilfen und Unterstützung?

Gerade die vielen Großbetriebe hätten die letzten Jahre gerade beim Futter Reserven anlegen können. Genauso wie andere Indutriezweige dies auch tun. Und die gleichen Betriebe sind es, die zusätzlich ihr Futter in Biogasanlagen schütten, dann sich aber beschweren sie müssten ihre Herden an Milchkühen reduzieren. So was von heuchlerisch....

Abgesehen davon sind genau die es auch die alle nicht-Biogasanlagen Besitzer in den Ruin treiben, da ihnen niedrige Michpreise nichts ausmachen.

Mal ganz abgesehen davon, dass das Futter hunderte von km angekarrt wird. Was ist da eigentlich „Bio“?

Und Fr. Glöckner redet von „2 Mrd. mehr Menschen versorgen. Stimmts noch??

Unionsagrarlobbypolitik

Klöckner knickt vor dem "Bauerverband" ein. Den bäuerlichen Betrieben hilft sie nicht. Sinnvolle Subventionen sollten an Konditionen geknüpft sein. Die Hauptka
tastrophe ist der "Bauernverband". Und auch Leuten wie Klöckner, die sich immer gegen oekologische Landwirtschaft eingesetzte. Der DBV vorderte unlängst, dass
man den Gruenlandschutz kippen sollte damit man dieses Jahr noch alle Nasswiesen umackern könnte um das Jahr noch Finanziell zu retten. Wie man sowenig Verstä
ndnis für ökologische Zusammenhänge haben kann ist mir Schleierhaft. Es ist gerade das Grünland welches als Wasserspeicher dient. Umackern, einsäen, düngen, er
nten und dann vertrocknen lassen wie es überall geschieht würde die letzten Wasserspeicher dieses Landes verzocken. Viele Biobauern wissen wie man den Boden sc
hützt, Gründüngung, Stoppelfelder nicht umbricht und nachhaltig den Boden aufbaut. Die Agrarindustrie das nicht tut ist das schlimm genug für Fauna und Flora,
das muss man nicht noch Subventionieren.

O si tacuisses, Eckert

O si tacuisses, Eckert

Der Markt funktioniert!

Diese Aussage aus der Feder der ARD? Da kann doch etwas nicht stimmen!
Ich vermute mal, es liegt daran, dass die politische Gesinnung der meisten Bauern eher nicht mit der der ARD übereinstimmt...

Der Bauernverband

Der Bauernverband hat bei der CDU eigentlich leichtes Spiel.

Mich wundert sogar, dass das standesgemäße bäuerliche Gejammere und Fordern des "Bauernverbands" bei unserer neuen "Bauernministerin" nicht mehr bewegt hat.

In den letzten Jahren hörte man von Rekorderträgen- und nun ist es leider einmal schlechter. Es werden schon Mrd Subventionen gezahlt - und trotzdem, der Berufsstand hört nicht auf zu jammern und lamentieren. Und bei kleinster Kritik wie der Gülleproblematik wird gefaucht statt die Probleme mal beim Verursacher anzugehen.
Meine Vermutung Großbetriebe und solche mit guten "Konnections" freuen sich schon jetzt auf die Gelder. Raffgier lässt grüßen!

Schöner kritischer Beitrag

Geht nur nicht weit genug. Die kriecherei vor der bauernlobby ist beeindruckend, das Ausmaß der kurzsichtigen Politik enorm.

Hilfe für die kleinen und mittleren Betriebe !

Ich möchte nicht, dass die kleinen und mittleren Betriebe wegen dieser Dürre schließen müssen, und sich die "Agrargroßindustrie" die Flächen unter den Nagel reißt.

Gruß Hador

Wo keine starke Lobby

Wo keine starke Lobby dahinter steht muss es doch auch immer der 'Freie Markt' richten.

Der Bauernverband pokert!

Und feilscht wie auf dem türk Basar (diesmal trifft Erdogan keine Schuld). Und gerade im Norden und Osten sollte gezahlt werden ??? Genau da sitzen die Landwirt-Groß-Industriellen! DAFÜR, und nur für diese Klientel kämpft der Verband.
Und viele Bauern produzieren „Futter für die Biogas-Anlage“, für Tiere braucht man Kraftfutter aus Soja - sonst geben die Viecher keine 40-50L Milch am Tag. NEIN, Geld nur gegen Veränderung. Aber bitte unangekündigt kontrollieren, denn schon früher hat es den Bauern vor der Milchzentrale „in die Milchkanne geregnet“!

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