Ihre Meinung zu: Beziehung Deutschland-USA: Maas entwirft neue Strategie

22. August 2018 - 10:40 Uhr

Außenminister Maas hat Eckpunkte einer neuen USA-Strategie der Bundesregierung skizziert. In einem Gastkommentar fordert er auch eine Digitalsteuer auf US-Produkte und eine europäische Verteidigungsunion.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.846155
Durchschnitt: 3.8 (13 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Selbständigkeit!

Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber so wie das hier beschrieben wird gebe ich Maas recht. Wir brauchen das Bündnis mit den USA und gleichzeitig ist mehr Unabhängigkeit/Selbständigkeit etwas was ich unterstütze.
(Natürlich nehme ich an, dass da noch mehr Sachen geplant werden von Maas von denen hier nicht berichtet wird und die wahrscheinlich nicht so toll sind, aber zu dem was hier steht kann ich nur meine Zustimmung geben.)

Maas entwirft neue Strategie

Maas hat vollkommen recht, wenn er "europäische Unternehmen rechtlich vor Sanktionen schützen" will. „Konkret bedeutet dies für den Minister im Schulterschluss mit Frankreich und anderen EU-Staaten, "von den USA unabhängige Zahlungssysteme einzurichten, einen Europäischen Währungsfonds zu schaffen“.
Nur wenn sich die EU in wirtschaftlicher, finanzpolitischer und verteidigungspolitischer Hinsicht unabhängiger von den USA macht und selbst einen grossen gemeinsamen Wirtschaftsraum bildet, kann es neben den USA und China eine besondere Rolle spielen.

EUROPA

Es tut sich was !
Druck von außen stärkt den"Europäischen Gedanken", treibt Nationalisten hoffentlich wieder in die Löcher zurück, denen sie entkrochen sind.

Plan B ?

Ist gut was in der Schublade zu haben, aber warten wir doch ab, ob sich die USA nicht legal eines Mannes entledigen können, der bisher alles auf den Kopf gestellt hat und nach dem Motto lebt und regiert: "Viel Feind, viel Ehr!"
Doch viele Jäger sind des Waides Tod und wer hätte nicht auf seiner "Weißen Weste" einige Flecken und Punkte, die sich zum juristischen anvisieren ideal eigneten?
Schaun wir mal, was der nächste Primus der USA anstellt. Vielleicht findet er ja wieder den Weg in die Weltgemeinschaft zurück und endeckt überraschend und fassungslos, dass die USA nicht unbedingt "God's own country" sind und sie zusammen mit den anderen Nationen auf dem Raumschiff Erde eine globale Verantwortung haben.

Das ist das Beste was ich bis jetzt von diesem

Aussenminister höre, alle Achtung.
Partnerschaft auf Augenhöhe mit den USA das ist es was anzustreben ist (übrigens unter Bundeskanzler Schröder waren wir schon mal in diese Richtung unterwegs). Was durch dieses Strategiepapier deutlich wird und gnadenlos aufzeigt ist die Unterwürfigkeit die die EU und wir bisher gegenüber den USA an den Tag gelegt haben. Sollte die EU und wir jetzt endlich ein Hauch von Selbstachtung entwickeln und unsere ich betone unsere Interessen wahrnehmen dann hätte der Regierungswechsel in den USA etwas einmalig sinnvolles bewirkt.

Höchste Zeit,

dass eine Digitalsteuer auf die satten Gewinne der großen IT-Konzerne eingeführt wird.
Auch richtig und nötig, dass der Anteil der digital abgeschöpften Gewinne der US-Giganten mit in die Außenhandelsbilanz fließt.
Dann muss man nur noch dafür sorgen, dass sie ihre Gewinne nicht künstlich klein rechnen können. Dafür müsste man dann konsequenterweise das Steuerrecht reformieren, wovon auch deutsche Unternehmen betroffen wäre - was ihnen absolut nicht schmecken dürfte.
Dass die Politik um den gegenwärtigen US Präsidenten - der sich doch so auf das Jammern über die Europäer und Deutschland im Speziellen eingestimmt hat - diese Maßnahmen wohlwollend begleiten, ist allerdings nicht zu erwarten.
Die Gleichung, dass lt. den USA Einfuhren und Ausfuhren sich die Waage halten müssen, kann ich ohnehin nicht verstehen: entweder habe ich ein konkurrenzfähiges Produkt, oder nicht. Ist das nicht das Gesetz des Marktes?
Hoffentlich lernen die Europäer, mit einer Sprache zu sprechen.

Beratungsressistent

... bis engstirnig sind sowohl die größte Zahl deutscher, als auch europäische Politiker. Viel zu sehr werden nationale Interessen gesehen. Dabei könnten von Maas Ideen alle profitieren. Mehr noch, Europa könnte einen nie dagewesenen Aufschwung erfahren.

Unternehmen vor Sanktionen schützen

endlich ein sinnvoller Vorschlag
die Schadenersatz und Strafen für ausländische Unternehmen sind masslos
und entbehren jeder Grundlage

Bitte diese neue Strategie auch umsetzen!

Klingt erst mal gut, wenn es nicht bei einem Gastkommentar bleibt, sondern auch in der Politik der Bundesregierung umgesetzt wird. Es fehlt vielleicht noch eine klare Aussage, dass nicht nur "europäische Unternehmen rechtlich vor Sanktionen zu schützen" sind, sondern dass diese eventuellen Sanktionen auch durch Gegenmaßnahmen gegen US-Unternehmen beantwortet werden.

Den Worten schnell Taten folgen lassen

Es sind völlig richtige Forderungen des Außenministers, die zwar spät, aber noch nicht zu spät kommen.
Allerdings eilt die Zeit, und die Bundesregierung sollte möglichst schnell mit den europäischen Partnern ein unabhängiges Zahlungssystem aufbauen und sich generell von den USA unabhängig machen, sonst bleiben die Aussagen der europäischen Politiker nur leere Worthülsen und wir sind mehr denn je der amerikanischen Willkür ausgeliefert.

Handeln bevor es zu spät ist

Maas handelt - endlich und richtig. Nicht die USA haben ein Handelsdefizit sondern wir - nachlesbar! Google , Facebook, Twitter, Paypal, Ebay, Gameindustrie usw usw beherrschen den Markt nach Gusto der US-Amerikaner. Was haben wir? gefühlt 80% unserer Wirtschaft beruht auf unserer Autoindustrie - versehen mit Uraltantrieben - wenn dieser Wirtschafts-Vorteil zeitnah abgelöst wird, sehen wir alt aus im neuen Digitalzeitalter!

jetzt sollen wohl

die letzten zusammenhaltende Seile vollends gekappt werden.

Na ob sich unser Herr Maas da nicht vergalopiert?

Besonders dieser europäische Geist des "zusammenhaltens" hier in Form der europäischen Verteidigungsunion - - das wird ganz sicher irgend wann ein großes Fiasko werden - und ggf. zu bewaffneten Auseinandersetzungen innerhalb der EU führen!
Schließlich kann man Menschen nicht befehlen Freunde zu sein und ihre eigene Nationalität - die sehr wichtig ist - aufzugeben!

Träge, antiamerikanisch, stabilitätsgefährend

Trump ist über eineinhalb Jahren im Amt. Solange braucht die Regierung Merkel um sich überhaupt ihrer Haltung zur neuen Regierung bewusst zu werden.

Während Macron bereits freundschaftliche Beziehungen zur letzten verbleibenden Supermacht aufbauen konnte, kämpft Merkel mit antiamerikanischen Vorurteilen.

Sie stellte öffentlich die Grundwerteorientierung der USA in Frage. Dies geschah nicht etwa nach dem dreisten Spionageangriff von Obama auf ihr Handy sondern erfolgte grundlos.

Der opportunistische Maas, er war auch lange Zeit der Handlanger Lafontaines in Saarbrücken, unterstütz nun Merkels Wunsch zur Aufrüstung.

Zugleich will die Bundesregierung auch weiterhin die Stabilitätsregeln brechen und so Deutschland in eine Wirtschaftskrieg mit den USA hineinziehen.

@Plan B

" warten wir doch ab, ob sich die USA nicht legal eines Mannes entledigen können"
Der Außenminister hatte bereits richtigerweise darauf hingewiesen, dass "Aussitzen" der Trump-Präsidentschaft keine Option ist, weil die Veränderungen in den US-EU-Beziehungen schon lange vorher begonnen haben. Die EU muss sich von den USA emanzipieren und deshalb kann man H. Maas nur bestätigen, denn es geht nicht um Trump, sondern um die Weiterentwicklung und die Verbesserung der inneren Akzeptanz der EU.

Maas hat natürlich völlig recht,

wenn er in einer angemessenen Besteuerung der amerikanischen Digitalunternehmen die wichtigste und wirksamste Möglichkeit sieht, der Trumpschen Zollpolitik etwas entgegen zu setzen. Das wäre aber ohnehin schon lange fällig und notwendig gewesen, ist aber von europäischen Ländern, die Profiteure der bisherigen Regelungen sind (z.B. Irland) sabotiert worden.

Wer hätte das gedacht?

Das aus dem Mund von Herrm Maas hätte ich nicht erwartet, bin aber positiv überrascht über soviel Einsicht. Mit diesen Massnahmen (Zahlungssysteme, Währungsfonds, Militär) folgt Europa dem Beispielen Russland und China.
Somit sägen die USA an dem Ast auf dem sie selber sitzen und leiten mit ihrer aggressiven Erpressungspolitik und dem Missbrauch ihrer Weltleitwährung ihren eigenen Untergang als Hegomon ein.
Umso bemerkenswerter sind Maas' Aussagen da er verstanden zu haben scheint, dass es nicht ein Herr Trump ist der diesen kollonialen Politikstil eingeführt hat sondern die Weichen seit langem aus der 2. Reihe gestellt wurden.

Vielleicht sollte jemand ...

... Herrn Maas mal erklären, dass die Gewinnüberweisungen in einer Leistungsbilanz bereits berücksichtigt sind.
Donald Trump wird nun sicherlich twittern: "Wer ist dieser Herr Maas? Ich kenne ihn nicht, also kann er nicht wichtig sein!"

re initiative neue

"Der opportunistische Maas, er war auch lange Zeit der Handlanger Lafontaines in Saarbrücken "

Maas war 1998 -2013 Minister im Saarland. Lafonatine hat 1999 mit der SPD gebrochen.

Allein schon die Chronologie entlarvt Ihre haltlose Polemik.

Maas sagt nur das, was das selbstdenkende Volk und die nationale Opposition schon lange fordern.
Daß bisher noch nichts passierte, ist eine Blamage für Merkel, die in ihrer Welt zu leben scheint.

Reden können die immer viel ...

Nur entsprechend Handeln tut man dann doch nicht. Für die CDU/CSU/SPD inkl. Merkel ist es immer noch höchstes Gebot sich dem Willen Washingtons bedingungslos zu unterwerfen.

Erwachsen werden!

Alle genannten Aspekte dienen einer Emanzipation europäischer Politik und damit einer Neubestimmung EU-Europas als ernstzunehmender Partner und Akteur im Konzert der globalen Kräfte.

Maas hat völlig Recht, dass die Schlagseite in den politischen Beziehungen kontinuierlich gewachsen ist und auch nicht ursächlich mit Trump zusammenhängt. Es geht primär um technologische Unabhängigkeit als Basis einer eigenständigen Politik.

Dies wird Kräfte freisetzen hin zu einer starken gemeinsamen EU und weg von dem revanchistischen Gepolter der aktuell lauttönenden, vor allem angstgesteuerten politischen Kräften.

Und last but not least: Wir helfen den USA ungemein, wieder eine dem Solidarziel verpflichtete Gesellschaft aufzubauen. Unserer Partnerschaft mit den USA wird diese Emanzipation also nur gut tun.

...und für diese Erkenntnis...

braucht man über ein Jahr Zeit???
RESPEKT!!!

Emanzipation

... wie ich schon verschiedentlich geschrieben habe: Es wird DRINGEND Zeit, dass sich die Europäer IN EINIGKEIT von dieser amerikanischen Vorherrschaft und Hegemonie emanzipieren. Dies in allen Bereichen.

Die hier vorgestellte Strategie von Herrn Maas halte ich für einen Anfang. Sie muss weiter formuliert, konkretisiert und ausgestaltet werden UND es muss eine europäische Einigkeit erzielt werden.

Letzteres wird nicht so einfach sein - es gibt eine Anzahl Mitgleider, die sich unter dem Label "Neues Europa" hier wohl gerne ein besonderes eigenes Stückchen Vorteil verschaffen wollen, besonders im Hinblick auf den Rechtsruck in diesen Ländern.

Noch hege ich die vage Hoffnung, dass wir von diesem verschont bleiben ....

Der Herr Maas scheint ja

Der Herr Maas scheint ja jetzt richtig viele neue Fans gefunden zu haben. Heisst wohl, die SPD hat neue Wähler.

Ich habe dem Maas nie vertraut und werde das auch in Zukunft nicht tun, selbst wenn er das Blaue vom Himmel verspricht.

P.S: Der Trumpschen Zollpolitik, hiess es hier. Schonmal gesehen wieviel die EU von den USA nimmt an Zöllen? Sie werden hier in Deutschland ziemlich veräppelt, nur leider merken das sehr wenige.
Sich über Trump aufregen, aber SO einen Aussenminister zu haben, der übrigens auch tweetet (wie ein Fünftklässler) und viel Schwachsinn noch dazu. Die Herrschaften hier sollten sich mal im eigenen Land umsehen, auf wem sie rumhacken können, anstatt einen Präsidenten zu mobben, der tut, was er versprochen hat und dafür gewählt wurde.

Nicht schlecht ...

... ich hoffe, diesen Äußerungen folgen auch Taten; auch von seiner Chefin BKin Merkel.

Das ist ebenfalls schön.

Frage mich nur, warum das so lange gedauert hat und nicht schon vor 15 (Völkerrechtsbruch) oder fünf (Massenausspionieren deutscher Bürger) Jahren erfolgt ist.

Aber sobald es ans Geld geht, bewegt sich der Deutsche dann doch.

um 11:18 von Andi765

"Nicht die USA haben ein Handelsdefizit sondern wir - nachlesbar! Google , Facebook, Twitter, Paypal, Ebay, Gameindustrie usw usw beherrschen den Markt nach Gusto der US-Amerikaner."
Das sagen Sie mal Herrn Trump. Vielleicht lässt er sich von Ihnen überzeugen? Aber bringen die genannten Firmen eigentlich die Weltwirtschaft voran und sorgen sie in den armen Ländern für einen Aufschwung?

Die USA...

...respektive das amerikanische Großkapital werden es niemals freiwillig zulassen, daß irgendjemand auf dieser Erde sich von der Vorherrschaft des Dollar unabhängig macht. Vorher werden sämtliche Optionen (incl. Roter Knopf) gezogen. Ganz gleich welche "Sorte" Präsident im Weissen Haus rumpöbelt oder Kultur macht. Die unermessliche Vermehrung des Kapitals verlangt das.

Die Konzerne bleiben steuerbefreit, ganz sicher!

Die multinationalen Konzerne wie z.B. Google, Apple oder Amazon zahlen pro 100.000 EUR Gewinn nur 1 EUR Steuern. Für einen deutschen Facharbeiter ist das ein Schlag ins Gesicht. Die angesprochene Digitalsteuer wäre unnötig, wenn man endlich die geltenden Steuergesetze anwenden würde. Welche Politiker verhindern das? Wieso nimmt sich dieser Sache kein Staatsanwalt an?

Angstbürger

@Demokratieschue... und @Initiative Neue... : Man kennt ja Ihren Kommentar-Tenor hier, aber "bewaffneten Auseinandersetzungen" und "Wirtschaftskrieg" … geht's auch eine Nummer kleiner? Oder zumindest so ehrlich, dass man akzeptiert, dass derzeit vor allem die USA für Angriffe (Syrien) und Wirtschaftskriege (China) verantwortlich sind? Und vielleicht wäre es tatsächlich an der Zeit, "die letzten zusammenhaltende Seile" zu einem aktuell – was seine "Grundwerteorientierung" betrifft – mehr denn je unter Druck stehendem Populisten zu kappen.

Das macht neugierig

Ein Modell für Europa aufzubauen wird allerhöchste Zeit. Lasst uns die Weltmacht Europa aufbauen und etwas von der USA trennen. Auf Augenhöhe mag die USA uns zwar nicht sehen, aber wir profitieren genauso wie sie dabei. Dafür brauchen wir allerdings auch ne Menge. Unter anderem eine wehrfähige europäische Armee.
Dafür müssen leider auch ein paar Verbindungen gekappt und neu aufgebaut werden, aber das heißt nicht das die Menschen in den USA uns egal sind. Sie sind Freunde, der aktuelle Präsident eher nicht.

11:21 von Demokratieschue...

"Schließlich kann man Menschen nicht befehlen Freunde zu sein und ihre eigene Nationalität - die sehr wichtig ist - aufzugeben!"

Nationalität wird nicht in die Wiege gelegt sondern, wird geprägt durch das soziale Umfeld! Schaut man sich in Europa um fühlen sich viele nicht als Nationalstaatler sondern als Regionalländler. Der Geist von Europa wurde über Jahrhunderte geprägt und von Einzelpersonen zersägt.
Es wird Zeit zu akzeptieren, das der Grieche der Franzose und der Nachbar im Nebenhaus zwar ne andere Meinung und eigene Vorstellungen hat, aber er genauso abhängig von einem friedlich geeinten und wirtschaftlichen starkem Europa ist, wie man selbst.

Und wieder wird vergessen, dass

Europa viel mehr ist als die EU. Solange diese Tatsache unseren Politikern nicht bewusst wird, wird sich nichts ändern am Verhältnis zu den USA. Die USA werden weiter bestimmen, und die EU wird gehorchen, weil die Konzerne kurzfristige Verluste fürchten. Und die Konzerne bestimmen die Politik der EU und der Regierungen der Staaten dieser Gemeinschaft.

@OttonormalPaule67

Ich war gerade in Irland und dort sind sie stolz darauf und lächeln dabei verschmitzt, dass die amerikanischen Unternehmen kaum Steuern in Irland zahlen.
Das ist die Realität in "good old Europe". Jeder schaut nur nach seinem Vorteil und an erster Stelle Deutschland mit seinen zu niedrigen Löhnen!

Was glaubt eigentlich....

jemand, wenn der Aussenminister einen Gastkommentar im Handelsblatt schreibt? Wird die Wahrheit erwartet? Wirklich? Tatsache ist, daß niemand, und von den deutschen Regierungen schon garnicht, bereit ist die Realität auszusprechen. Seit 1918 war man mehr oder weniger insgeheim froh, jeandem die Führungsrolle zuzuschustern und damit den finanziellen Rücken frei zu haben für alle Arten von Abenteuern, besonders im Sozialbereich! Hat sich eigentlich schon mal jemand die Mühe gemacht zu berechnen und zu überlegen, woher die amerikanische Staatsverschuldung kommt? Warum wohl ist die UdSSR in die Knie gegangen? Es gibt in Europa keinen einzigen Staat, der finanziell in der Lage wäre, ähnliche Grundlagen für Aussenpolitik zu schaffen, wie die USA. Das heißt nicht, daß ich mit der Art einverstanden wäre, aber ob es einem passt oder nicht, sie baut auf militärischer Stärke auf. Und die wäre nur von einem vereinten Europa zu schaffen und nicht von einem Debattier-Klub. Das gilt auch für Maas !

Leider bringt Herr Mass auch

Leider bringt Herr Mass auch keine besseren Vorschläge, als dienbisher schon gemachten und nicht umgesetzten.
Er könnte sich allerdings auch bei seinem Kollegen Scholz dafür einsetzen, dass die 160 Milliarden Euro an jährlichen Steuerhinterziehungen endlich eingetrieben werden, dann hätte Deutschland schon mal etwas mehr Geld für die dringendsten Probleme.
ZB die Bildung unserer Kinder und die Rentenversicherung usw!
Auch wenn Trump vorzeitig abgelöst werden sollte, was ganz bestimmt nicht sicher ist, wird sich an der US - Politik nichts ändern.
Es würde nur nicht soviel Getöse darum gemacht werden.
Denn nur das Getöse, dass Trump täglich veranstaltet, stört unsere Politiker, aber nicht, wie in den USA Politik gemacht wird.
Denn daran hat sich seit 242 Jahren nichts geändert.

Herr Maasmal wieder mit leeren Worten

"Europäische Unternehmen vor Sanktionen schützen"
Ich kann für diesen deutschen Außenminister Maas nur Mitleid empfinden.
Wer angesichts des Rückzuges von Siemens und vielen anderen europäischen Firmen aus dem begonnen Irangeschäft, eben wegen angedrohter Sanktionen für diese Firmen, die im Iran investitieren, solche Sprüche wie oben klopft, lebt völlig außerhalb der realen Welt und den Kräfteverhältnissen auf dieser.
Was für ein Möchtegern in der diplomatischen Welt,

11:42 von smirker

Vielleicht sollten Sie mal den Unterschied zwischen Handelsbilanz und Leistungsbilanz hervorheben. Dann würde Ihnen auffallen, von was Trump spricht und was er will und was Herr Maas skizzierte.

Beziehung Deutschland-USA:Maas entwirft neue Strategie....

Er fordert eine "Europäische Verteidigungsunion".Also mehr Aufrüstung.Vor einiger Zeit redete er auch von nuklearer Teilhabe.
Es fühlt sich so an:Deutschland,nicht nur beim Export ganz vorne,sondern auch bei der militärischen Komponente der Dränger.
Und SPD-Maas ist dabei.

re paule2: Selbstdenkendes Volk?

„Maas sagt nur das, was das selbstdenkende Volk und die nationale Opposition schon lange fordern“
Na, das ist doch großartig! Sogar die „nationale Opposition“ ist zufrieden und jetzt gehört nach Ihren Worten auch Herr Maas zum „selbstdenkenden Volk“.

Ernsthaft: Maas scheint hier tatsächlich einen Nerv getroffen zu haben!

11:47 von Blatschen

"..und für diese Erkenntnis...
braucht man über ein Jahr Zeit???
RESPEKT!!!"

Bitte mal nachrechnen: Wie lange ist Heiko Maas jetzt Außenminister?

hier haben die deutschen versagt

und nicht die amrikaner. die jahre lange schmeicheltour der deutschen gegenüber amerikanern rächt sich jetzt. digitalsteuer hätte sofort eingenommen werden von appel,google und jahre lang untätigkeit gezeigt. inelligente firmen sind eben besser und schneller in sachen steuer zu umgehen und ihnen wurde und wird es auch leicht gemacht von den untätigen beamten und gesezten die ihnen noch dazu bewegt werden keine steuern zu bezahlen. mit amazon oder internetbestellingen ist es das gleiche, keien steuern oder zu mindest ein bruchteil wird beazahlt, was die gewinnspanne erhöht. auch hier wieder einmal ein versagen der deutschen regierung.
nicht jammern bitte sonder mal aufwachen und handeln!

11:46 von BoMbY

Man kann von der Regierung Deutschland halten was man will, aber sie prinzipiell nur als Marionetten zu verunglimpfen ist wohl die eigene politische Orientierungslosigkeit.

Nicht nur, das eine europäische Verteidigungsunion..

eine unnötige Doppelstruktur zur NATO bilden würde, der militärische Einsatz dieser europäischen Verteidigungsarmee wäre dann von der Zustimmung aller daran beteiligten Staaten abhängig!

Und beim eigentlich harmlosen Thema Glyposat bekommen die EU- Staaten schon keine Einstimmigkeit zustande, wie soll das Ganze denn erst funktionieren, wenn es um den Kriegseinsatz der eigenen Soldaten in einer europäischen Verteidigungsarmee gehen sollte?

Fazit:
Das wird NIX!

@Initiative Neue... , 11:23

Ihre Kritik an Maas kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Schon als Justizminister war er sehr sachlich und effizient, und sein diplomatisches Verhalten gegenüber den USA finde ich sehr geschickt. Was er sagt, hat Hand und Fuß und ist wirksamer als so manches Gepoltere von anderen.

@ 11:43 von karwandler

„Maas war 1998 -2013 Minister im Saarland. Lafonatine hat 1999 mit der SPD gebrochen.“

Völliger Unsinn. Maas war ein Zögling von Lafontaine. Er hat ihn in jungen Jahren als Staatssekretär im Umweltministerium untergebracht.

Ihre Behauptung, Maas wäre 15 Jahre Minister im Saarland gewesen, ist eine Fake News und frei erfunden.

„Allein schon die Chronologie entlarvt Ihre haltlose Polemik.“

Wenn 1 Finger auf einen sachlich fundiert Argumentierenden zeigt, zeigen 4 Finger auf den Fake News Verbreiter, also sie.

aus dem Mustopf

Was sagt das über unsere Regierung aus, wenn jetzt Themen in den Ring geworfen werden, die ich vor Wochen hier schon eingeworfen habe. Von Amazon, über Google, und ja, bis hin zum SWIFT, das zwar weltweit agiert, ABER seinen Sitz in Belgien hat!
Warum also diese Waffen den USA nicht schon von Anfang an "gezeigt" wurden, kann nur mit der nach wie vor vorhandenen US-Hörigkeit einiger Eliten (politisch UND medial) zusammenhängen. Nicht umsonst wehren sich ja einige bis vor Gericht, wenn ihre institutionellen Verquickung, und wenn es nur kabarettistisch ist, zu den USA offengelegt wird.

packt schon mal die Koffer

was ist schon Europa-...immer mehr ein Haufen zerstrittener Kleinstaaten über denen der Pleitegeier kreist und die deshalb neo sozialer Planwirtschaft anstreben.
Vielleicht ist ideologisch die EU wirklich ehr auf der Linie Russlands, China, Iran ...

Kein Schamgefühl!

Zitat (Spiegel):
"In einem Gastbeitrag für das Handelsblatt plädiert der SPD-Politiker für eine "balancierte Partnerschaft" mit den USA, "in der wir ein Gegengewicht bilden, wo rote Linien überschritten werden"."

Soso - jetzt braucht es eine neue Strategie. Jetzt will man ein Gegengewicht bilden - wenn "rote Linien überschritten werden".

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Man kam nicht im geringsten auf die Idee die "strategische Ausrichtung" zu ändern und von roten Linien zu reden, wenn die USA in einer nie endenden Kaskade Völkerrecht brechen, die Menschenrechte mit Füssen treten, Drohnenmorde so sehr zur Normalität machten, dass die Opfer keiner mehr zählt und heute keiner mehr davon berichtet, ein Land nach dem nächsten durch Intervention und Sanktion zerstört wird etc etc

Aber wenn es ans eigene Geld geht - jaaa - daaa gibt es rote Linien. Da muss man über die strategische Neuausrichtung nachdenken.

Und das sagt man einfach so.
Kein Schamgefühl!

Kontrollmechanismen gehen verloren

Politische Controlling-Mechanismen der USA, insbesondere der Überblick über Waren- und Geldströme, würden unwirksam gemacht werden. Das wird nicht ohne Widerstand geduldet werden. Aber es wird interessant zu sehen, welche EU-Mitgliedsländer eine solche Stärkung der EU unterstützen werden. Die USA hat einen großen politischen Rückhalt in den baltischen Staaten, Polen, Tschechien (UK ist ja dann nicht mehr dabei …) etc. Wie reagieren "wir" wenn die sich querstellen ?

@Alex F., 11:50

Warum diese inhaltlosen persönlichen Angriffe ("wie ein Fünftklässler") auf Maas? Ihrem letzten Nebensatz entnehme ich, dass es Ihnen egal ist, wenn ein amerikanischer Präsident nachweislich lügt.

@vaihingerxx

Die deutschen Exporte in die USA betrugen im Jahr 2017 ca. 111 Milliarden Euro.
Ich bin mal gespannt, aus welchem Sparstrumpf das Geld für die Entschädigung der Unternehmen kommt, falls sie sich wirklich dem Willen der USA nicht beugen würden.
Aber keine Angst, so dumm sind unsere Unternehmer und selbst die Manager nicht, dass sie das USA-Geschäft aufs Spiel setzen!

11:50 von Alex Faulkner

«P.S: Der Trumpschen Zollpolitik, hiess es hier. Schonmal gesehen wieviel die EU von den USA nimmt an Zöllen? Sie werden hier in Deutschland ziemlich veräppelt, nur leider merken das sehr wenige.»

Alle Zollsätze zw. den USA / der EU (Kfz und was auch immer) wurden in Verhandlungen gemeinschaftlich nach den Regeln der WTO vereinbart. Veräppelt wird niemand, außer dass diejenigen sich selbst veräppeln, die dies außer Acht lassen. Strafzölle sind etwas ganz anderes.

«Die Herrschaften hier sollten sich mal im eigenen Land umsehen, auf wem sie rumhacken können, anstatt einen Präsidenten zu mobben, der tut, was er versprochen hat und dafür gewählt wurde.»

Welche Herrschaften wo?

Sie schaffen es nicht, Kritik von Mobbing zu unterscheiden. Dabei ist es gar nicht so schwer, zu erlernen, wie das geht:

Kritik ist, wenn thematisiert wird, welche Verfehlungen man evtl. getan hat.
Mobbing ist, wenn man sagt: "Du bist dick, dumm, häßlich und stinkst!"

Also wo wird hier gemobbt …?

re pkeszler: Aufschwung

„Aber bringen die genannten Firmen eigentlich die Weltwirtschaft voran und sorgen sie in den armen Ländern für einen Aufschwung?“

Natürlich tun sie das oder besser: Sie taten es. Nur weil diese Firmen die Wirtschaft überall vorangebracht haben, wurden sie so gut dafür bezahlt. So weit war alles gut.

Das Pendel wechselt aber die Richtung, wenn Pioniergewinne zu reinen Monopolgewinnen verkommen, die vor allem auf dem blockierten Marktzugang für aufkommende und weiterentwickelnde Konkurrenten beruhen.

Deshalb ist es jetzt so elementar, sich der bereits um sich greifenden Abschöpfungspolitik mit kreativen, nach vorne gerichteten Lösungen entgegenzustellen.

Anders gesagt: EU-Europa muss wieder zum Anziehungspunkt der technologischen und unternehmerischen Avantgarde werden. Bessere Voraussetzungen gibt es nirgends.

Und vor allem: Das kann absolut partnerschaftlich ablaufen und am Ende werden sogar die USA hiervon profitieren.

Aufwachen!

11:06 von tobeorwhat
Der typisch deutsche Fehler! Beseitigt den Mann an der Spitze, und alles wird gut. Es ist doch Wunschdenken, auf eine Zeit nach Trump zu hoffen. Ist denn entgangen, daß ALLE Sanktionen durch Kongress und Senat müssen? Trump allein könnte welche erlassen, oder auch nicht. Aber durch Senat und Kongress erlassene Gesetze, von Republikanern UND Demokraten erlassen muß er durchsetzen. Schon vergessen, wofür er parteiübergreifend Beifall bekam? Für einen Angriffskrieg, sogar noch einen völkerrechtswidrigen!
Bitte doch nicht den Blender Obama schon wieder verklären. Der immerhin die Drohneneinsätze, und damit "außergerichtliche Tötungen", eines G.W.Bush vervierfachte.

@Initiative Neue... , 12:11

Können Sie auch mal etwas Sachliches beitragen, wenn Sie sich im Saarland so gut auskennen? War Lafontaine nicht auch einmal sehr beliebter Oberbürgermeister von Saarbrücken und anerkannter Ministerpräsident, bevor nach seiner Privatfehde mit Schröder ausgeflippt ist? Jetzt soll Maas, der damals im Saarland eine Rolle spielte, kein guter Politiker sein können?

Gut gebrüllt...

...doch warten wir erst einmal ab, ob das Mäuslein auch genug Muskeln hat, die es spielen lassen kann.

Was anders

hab ich von Herrn Maas nicht erwartet.
" "Nicht um sie hinter uns zu lassen, sondern um sie zu erneuern und zu bewahren", so Maas. Es sei von strategischer Bedeutung, Washington zu sagen: "Wir wollen zusammenarbeiten. Aber wir lassen nicht zu, dass ihr über unsere Köpfe hinweg zu unseren Lasten handelt."

Das zu unseren Lasten gehandelt wird ist aber schon mehr als alt und hat einen Bart von 2 Meter.
Und alles unter dem Vorwand das die USA uns beschützen, die Frage ist vor wem.
Meist zetteln den Zoff in der Welt selber an, jeder muss sich nur ansehen wo und wie die USA die Welt in Atem hält.
Ob mit Militär oder Währung, kommt auf das Gleiche heraus.
Wir hatten schon besser Außenminister in unserem Land.

maas entwirft strategie?

wirklich? das sollen seine gedanken sein? und sind das die aufgaben des chefdiplomaten? mit sicherheit nicht. also diese heren worte klingen schön, fast wie das pfeifen im walde. so wie die EU aufgestellt ist, wird das nix mit weltpolitik machen mit den grossen

11:54 Saekulos

Das amerikanisch Kapital wird es niemals freiwillig zulassen........
nun ich bin kein Fachmann aber ich denke das amerikanische Großkapital besteht zum großen Teil aus heisser Luft. Außerdem hat sich die Weltlage verändert was offensichtlich auch die EU und wir so ganz langsam kapiert haben. Die einzigen die das noch nicht kapiert haben ist das Pentagon und das unabhängig davon wer gerade Präsident ist.

@inititativeneue, 12:11

"(…) ist eine Fake News und frei erfunden."

So ist er, unser karwandler... stets Herr der Lage ;-).

Kleine Verbesserung: Es heißt "Fake News", nicht "eine Fake News".

@COJO

Deutschland hat sowohl einen Überschuss in der Handelsbilanz und der Leistungsbilanz mit den USA. Trump hat also weiterhin recht.

Postulat

Das Postulat, dass die Europäer mehr Verantwortung übernehmen und den USA als ebenbürtige Macht gegenübertreten müssen, findet meine Zustimmung. Auch ich bin entsetzt über das Verhältnis zu den USA und ihre unberechenbare Politik, seitdem Trump Präsident ist. Allerdings wird dieser nicht ewig regieren und nach den jüngsten Entwicklungen vielleicht und hoffentlich schneller Geschichte sein, als viele von uns erwarteten. Die Verbundenheit zu den USA und unsere gemeinsamen Werte können auch durch solch einen Chaoten nicht zerstört werden.

Maas lebt gefährlich

Die USA sind nicht zimperlich wenn jemand ihre Vormachtstellung in frage stellt.
Mich würde es nicht wundern, wenn demnächst ein „Skandal“ die Karriere von Herrn Maas beenden würde.
Das was ich im Artikel gelesen habe, bekommt meine volle Zustimmung.
Der Einfluss der USA auf uns ist zu groß. Die Folgen ihrer desaströsen Außenpolitik müssen hauptsächlich die Europäer ausbaden.
Die einzige Frage ist, ob die EU das schafft.

Warum erst jetzt....

...solche "Überlegungen" angestellt werden erschließt sich mir nicht!
Auch "Donald" hat hoffentlich nur peripher damit zu tun.

Allgemein ist die Besteuerung von Gütern / Dienstleistungen ohne größeren Personalbedarf viel zu niedrig. Bei der groß propagierten "Fabrik 4.0" sind die hochbezahlten "Strategen" aus Industrie und Regierung bereits auf den Trichter gekommen, dass ein jeder Staat mehr braucht, als eine gut laufende Wirtschaft. Was ich als immense Geistesleistung für diese Klientel betrachte...

Auch deutsche Unternehmen, die bei steigendem Gewinn Mitarbeiter entlassen, werden seit GG unter Gebühr besteuert. Es bringt auch nichts, heute (2018) darüber zu meckern, dass uns unser "Sozialstaat" bei ungleicher Steuerverteilung um die Ohren fliegt. Das sind Erkenntnisse aus dem vorletzten Jahrhundert...

um 11:58 von ex_Bayerndödel

"Europa viel mehr ist als die EU. Solange diese Tatsache unseren Politikern nicht bewusst wird, wird sich nichts ändern am Verhältnis zu den USA."
Unsinn! Für einen EU-Bürger ist nun mal die EU Europa, auch wenn einige Länder noch nicht zur EU gehören, aber die Mitgliedschaft anstreben. Um ein EU-Bürger zu sein, werden wir von anderen Menschen oft beneidet. In den USA wissen doch viele Bürger gar nicht, welche Staaten alle zur EU gehören.

@ 11:43 von karwandler -- Ministrant?

"Maas war 1998 -2013 Minister im Saarland."

Nun, andere Meinung Jüncke.

Sie verwechseln ganz offensichtlich seine Tätigkeit als Messdiener und in der 'Katholischen Jugend' mit politischer Tätigkeit.

Merke: 'Ministrant' ungleich 'Minister'.

@12:09 von chrisf

"Ihre Kritik an Maas kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Schon als Justizminister war er sehr sachlich und effizient..."

Maas wurde vielfach heftig kritisiert. Zum einen für sein "Nein heißt nein"-Gesetz das eine populistische Seifenblase war. Das Gesetz bringt beinahe nichts, außer unerwünschter Nebeneffekte.
Das Gesetz ist wirkungslos und handwerklich schlampig gemacht.

Das NetzDG ist ebenfalls vielfach kritisiert worden. Nicht nur, wie gern behauptet, von Rechten, sondern eben vielfach auch von liberalen Kräften.
Kompetenzen des Staates werden dadurch in private Hand gegeben. Es werden Anreize gesetzt die eine Zensur begünstigen.

Die großen Gesetzesvorhaben die Maas durchgesetzt haben waren auf der Sachebene größtenteils unwirksam und zudem was ein funktionierendes rechstsaatliches System betrifft eher schädlich.
Effiziente Gesetze haben m.E. wenig ungewollte Reibungsverluste wie Eingriffe in Bürgerrechte etc. Das war bei Maas nicht der Fall.

Der Text klingt fast so, als

Der Text klingt fast so, als fordere Maas all dies von den Bürgern. Er ist doch in der richtigen Position, wieso wird nur über Forderungen gesprochen?
Das ist doch Mummenschanz, oder?

Weiß der Mann nicht, wer verantwortlich ist?

Strategie?

EU will eine Strategie durchsetzen.
Verträge und Vereinbarungen wie:
- Maastricht Kriterien,
- Kopenhagen Kriterien,
- No bail out Klausel,
- CO2 Reduktion - Pariser Abkommen
(DE hat CO2 seit Jahren trotz Investitionen nicht reduzieren können.)
- Gemeinsame Lösung der illegalen Einwanderung bzw. Flüchtlingsproblem und das Sterben am Mittelmeer.
- Bekämpfung der Rechtsradikalen
- Griechenlandrettung
-Bekämpfung der Finanzkrise

Wir haben ja schon mehr als genug Beispiele wie effektiv und zielführend die EU sein kann. Wenn eine Strategie, Verträge oder Vereinbarungen gemacht werden, bedeutet das für mich sofort etwas was entweder gebrochen oder nicht umgesetzt wird.

Maas hat eine Strategie entwickelt :). Ja für sich selber. Wahrscheinlich wird sich kein anderer Staat in der EU daran halten. Dann haben wir auch noch die Uneinigkeit bei der Politik innerhalb der EU Staaten.

Die EU ist für mich nur noch eine Lachnummer.

Am 22. August 2018 um 12:38 von pkeszler

" Unsinn! Für einen EU-Bürger ist nun mal die EU Europa, auch wenn einige Länder noch nicht zur EU gehören, aber die Mitgliedschaft anstreben. Um ein EU-Bürger zu sein, werden wir von anderen Menschen oft beneidet. In den USA wissen doch viele Bürger gar nicht, welche Staaten alle zur EU gehören. "

Das ist erstens wohl eher ein Persönlich Wunsch, EU ist EU und selbst wenn so gut wie alle beitreten, bleibt am Ende der Teil der RF übrig und der ist schon 23 Prozent Fläche von Europa, wenn ich jetzt die Zahlen richtig in Kopf habe.
Und das Feind Nummer eins jemals zur EU gehören wird ?, das denke ich eher nicht.

Punkt zwei haben Sie natürlich recht, das die meisten Bürger der USA nicht wissen wer alles in der EU ist.
Es ist einfach nicht wichtig für Ihr Leben, ich kann auch nicht alles Staaten der USA aufzählen, weil das für mein persönliches Leben nicht wichtig und relevant ist.
Ich brauch auch nichts von dort, zumindest nicht wissentlich weil es nicht ausgezeichnet wird.
Leider.

Ich habe bis heute nicht

verstanden wieso ein Unternehmen aus den USA die Steuern in Irland zahlt. Und die EU sitzt das aus und wir zahlen Steuern bis zum abwinken. Das kann man nur Beschiss nennen und wir lassen es zu...

Wieso muss man Trump aussitzen?

Was hat Trump auf dem Kerbholz?

Er twittert, er poltert. Er droht er macht und tut.

Aber:
Gegen Sanktionen gegen Russland hat man ja in Deutschland nix.

Die Mauer zu Mexiko - die hat Clinton gebaut, Obama erweitert.

Bis jetzt ist er in noch keinem Land einmarschiert.

Er war es auch nicht, der die Drohnenmorde kultiviert hat.

Er war es nicht, der versprochen hat Guantanamo zu schliessen (ja, er will es offen halten, aber ein Versprechen macht einen nicht zum guten Menschen, sondern die Tat).

Unter Trump gab es bisher kein neues destabilisiertes Land, er arbeitet weiter die Liste seiner Vorgänger durch.

Ja - er hat in Israel die Lage verschärft - aber der Vorgänger fand "Vermittlerrolle" beinhaltet auch Waffenverträge für eine Seite zu den Gesprächen mit zu bringen.

Dank Trump (aua) reden Nord-und Südkorea miteinander.

Gegen Obama ist Trump ein Waisenknabe.

Der Unterschied: die Vorgänger haben Deutschland gehätschelt und immer schön seinen Schnitt machen lassen!

Verteidigung ausgeschlossen

Das Problem ist doch einfach nur, wenn einer der beiden Großmächte mal aus Versehen den roten Knopf drückt, wird aus Deutschland zuerst eine riesige Freifläche für einen Parkplatz, denn dann steht nichts mehr!

12:11 von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

@karwandler

«Völliger Unsinn. Maas war ein Zögling von Lafontaine. Er hat ihn in jungen Jahren als Staatssekretär im Umweltministerium untergebracht.»

Das saarländische Umweltministerium ist keine Besserungsanstalt für schwer erziehbare Jugendliche, oder kein Notaufnahmelager nach einer Naturkatastrophe, worin man "untergebracht" wird …

«Ihre Behauptung, Maas wäre 15 Jahre Minister im Saarland gewesen, ist eine Fake News und frei erfunden.»

Nein, keineswegs frei erfunden.

Maas trat 1998 die Nachfolge des damaligen saarländischen Umweltministers Willy Leonhardt an, nachdem er von 1996-98 in diesem Ministerium Staatssekretär war.

In meinen Augen ein Irrtum von @karwandler, was die Amtsdauer von Maas als Umweltminister angeht. Ich denke, er war es nur von 1998-2009 (11 Jahre), da ab 2009 im Saarland zwischenzeitlich eine Koalition aus CDU/FDP/Grünen regierte.

«… zeigen 4 Finger auf den Fake News Verbreiter, also sie.»

Ein Irrtum ist keine Falschnachricht …

12:00 von karlheinzfaltermeier

«Was glaubt eigentlich jemand, wenn der Aussenminister einen Gastkommentar im Handelsblatt schreibt? Wird die Wahrheit erwartet?»

Nein. In Kommentaren wird die persönliche Meinung derjenigen erwartet, die kommentieren. Im TV, im Radio, in Printmedien, hier im Forum.

Was ist "die Wahrheit"? In den Naturwissenschaften gibt es sie in gewissen Grenzen (Dinge fallen wegen der Gravitation vom Tisch zu Boden, und entschweben nicht gen Himmel).

In politischen Diskussions- & Entscheidungsprozessen gibt es Ansätze, Meinungen, Bestrebungen. So etwas wie "Wahrheiten" auch, wenn man geschichtliche Erkenntnisse & Lehren als Grundlagen betrachtet.

«Hat sich eigentlich schon mal jemand die Mühe gemacht zu berechnen und zu überlegen, woher die amerikanische Staatsverschuldung kommt? Warum wohl ist die UdSSR in die Knie gegangen?»

Definitiv haben sich u.a. Wirtschaftswissenschaftler sehr detailliert derartige Mühe gemacht. Aber auch "für interessierte Laien" ist es kein Buch mit 7 Siegeln …

12:44 von Lutz Jüncke / @karwandler, 11:43

@Heiko Maas Umweltminister im Saarland

Bevor ich nun auch als Verbreiter von Falschnachrichten bezeichnet werde, gestehe ich meinen gravierenden (!) Irrtum ein:

Mass war dort nur 1 Jahr Umweltminister (1998-99), nicht 11 Jahre.
Aber das war er definitiv. Doppelschwör …!

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare ist unsere Moderation derzeit überlastet. Deshalb kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Beeindruckend

Schon das Foto von unserem Musterschüler wird den Trump erzittern lassen. Allerdings muss man Maas lassen, dass er immer recht windschlüpfrige Texte kreiert, in etwa so beeindruckend, wie die Moralpredigt des Lehres, welcher auf die anwesenden Schüler einpredigt, wie störend verspätetes Eintreffen für den Unterricht ist, während die Verspäteten feixend noch schnell eine rauchen, bevor sie unter allerlei Grimassen schließlich den Unterricht bewusst stören.

Die positiven Kommentare kann ich mir wirklich nicht erklären

Da fordert einer von der sPD, dass die Unternehmer vor Sanktionen geschützt sein sollen. Wo waren aber wir, als unsere Regierung endlich etwas sinnvolles gemacht hat und dem Atomausstieg näher gerückt ist. Warum wurden da über Schiedsgerichte Milliarden an Unternehmer ausgezahlt und diese Praxis weiter betrieben. JA! JA! Sanktionen sind nicht das selbe! Aber man darf doch an dieser Stelle fluchen, wenn man bedenkt, wie schnell und energisch die sPD sich für Unternehmer einsetzt und für die Allgemeinheit bleibt da wohl keine Energie mehr, etwas zu unternehmen.

Eine europäische Armee? Im Ernst? Werden die Auslandeinsätze einstimmig fallen oder kleine Elite aus BRD, FR etc. bestimmt wo in der Welt mitgemischt wird? Siehe Merkels Eifer im Irak-Krieg. Mehr Freiheit für die USA und wenn es doch ernst wird, dann doch noch der Bündnisfall der NATO? Blöde und nicht überdachte Wünsche aber einigen scheint die sPD über allem und alles zu stehen! Kein Wunder, dass diese noch über 5% kommen.

Ich denke Hr. Maas skizziert einen

richtigen Weg. Mal schauen, was daraus wird.

13:40 von tisiphone

Nicht nur, dass Ihre Liste fehlerhaft ist, es fehlen auch einige Teile:
- Trump hat die Mother of all Bombs werfen lassen, die größte konventionelle Bombe, die es gibt
- Trump hat mit Saudi Arabien einen Deal für Waffen über mehrere Milliarden Dollar abgeschlossen
- Trump hat einseitig im Israelkonflikt agiert und noch mehr Auseinandersetzungen vor Ort erzeugt
- Trump hat zugunsten der Wirtschaft den Umweltschutz ausgehebelt
- Trump hat mehrere Einwandergruppen in seinem Land angegriffen und will sie loswerden
- Trumps Ziel die Mauer zu schließen zerstört ein Reservat der Eingeborenen der USA
- durch ein anderes Reservat lässt er eine Pipeline bauen
- er schwächt die Bildung im eigenen Land
- er stärkt die nationalen Extremisten in westlichen Ländern, während er sie in nicht westlichen Ländern bekämpft

Keine Sorge, ich hab hier auch vieles nicht auf der Liste.

Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

um Ihre Kommentare zum Thema „Deutsche US-Strategie“ besser bündeln zu können, haben wir uns entschieden, die Kommentarfunktion in diesem Artikel zu schließen. Gern können Sie das Thema hier weiter diskutieren:

https://meta.tagesschau.de/id/137250/deutsche-us-strategie-merkel-bremst...

Viele Grüße
Die Moderation

Darstellung: