Kommentare

Frage

wer kommte egentlich für meine risiken auf?

richtig: gegen manche bin ich zwangsversichert, gegen ander freiwillig versichert, gegen andere habe ich rücklagen, wieder andere werden mir möglicherweise das genick brechen - nein, ich würde nicht auf die idee kommen nach staatlicher hilfe zu rufen.

so mache ich das jetzt seit über 45 jahren und fürchte, am ende als der dummer verlierer dazustehen.

Gut das wir eine Katrin

Gut das wir eine Katrin Göring-Eckardt haben, nicht wahr?
Von nichts eine Ahnung, aber zu allem eine Meinung. Diese Frau ist nur darauf fixiert, möglichst oft in der Öffentlichkeit zu stehen....

Natürlich bekommen die Bauern

die Milliarde. Ist ja nicht so das die sonst nichts bekommen würden. Lobbyisten sitzen im Bundestag und ausschließlich die Bauern haben einen eigenen Minister und ein entsprechendes Budget. Das gehen Milliarden über den Tisch. Das ist aber noch nicht alles, weit über 50 % der Gelder die die EU raushaut gehen an die Landwirte. Ist das gerecht? Von derartigen Subventionen träumen andere Unternehmer und Rentner... eine unglaubliche Sauerei

Erntebericht

Gott und alle Welt spricht von Ernteausfällen und Futterausfälle. Was ist mit den Tierchen, die nicht nur Zuchtställe als ihre Heimat kennen? Was ist mit den Insekten, mit Vögeln und mit den Würmchen und anderen Krabbeltierchen? Jetzt ist zu den flächendeckenden Monokulturen, den schweren Bodenverdichtern noch die schwere Dürre hinzugekommen. So wie die Klima-Veränderungen nicht gestoppt oder gar rückwärts abgewickelt werden können, so sind schließlich die Vernichtungen unserer Mitbewohner auch nicht mehr revidierbar. Ebenso folgend die der Menschheit wie sie sich heute als neue Gottheit darstellen möchte. Was hin ist - ist hin. Bei fehlenden oder nicht besambare Nachsaaten oder/und Unfruchtbarkeiten fallen gute und erstrebsame Zukunftsaussichten für alles Lebende plumps ins Wasser.
Die Wissenschaft plant an Enddaten. Darf sie das? Est es gar ein MUSS im Kapitalwahn?

Ich kann mich nicht...

... an eine Zeit erinnern an der die Landwirtschaft nicht nach staatlichen Zuschüssen, Subventionen, etc. gerufen hat bzw. diese auch erhalten hat.

Ein nachhaltiges Geschäftsmodell - und wenn ich mir die Agrarfabriken (früher einmal Bauernhof genannt) heute anschaue - dann reden wir von einem "Geschäft" sieht sicherlich anders aus...

re kaladhor

"Gut das wir eine Katrin Göring-Eckardt haben, nicht wahr?
Von nichts eine Ahnung, aber zu allem eine Meinung."

Nur eine Beschimpfung ad personam hat jedenfalls noch weniger Substanz.

@ Kaladhor um 11.20 Uhr

Sie sprechen mir aus der Seele! Gut, dass sie nach den letzten Wahlen erst einmal "in der Versenkung" verschwunden ist.

Solange die Bauern noch

Solange die Bauern noch tausende Tonnen Mais verstromen, d.h. in Biogasanlagen fahren, kann die Futternot nicht so groß sein.
Aber, wie üblich, erst mal groß nach staatlichen Hilfen schreien. Dabei kriegen sie schon die Hälfte des gesamten EU-Haushaltes. Mit welchem Recht eigentlich ?

Seit es die Landwirtschaft

Seit es die Landwirtschaft gibt, gibt es auch das stöhnen über die Landwirtschaft.
Habe ein Interview aus dem alten Land im Radio gehört. Ein Apfelbauer beschwert sich über die gute Ernte. Natürlich nicht über seine, das wäre ganz ok, sondern über die gute Ernte in Polen und Norditalien. Denn durch das Überangebot an Äpfeln würde jetzt der Preis sinken und er würde weniger für seine Äpfel bekommen. Wenn die Apfelernte mies ausgefallen wäre, hätte er sich natürlich auch beklagt. Alles nicht so einfach...

@um 11:01 von perchta

"... nein, ich würde nicht auf die idee kommen nach staatlicher hilfe zu rufen."
Sind Sie da ganz sicher?
Sie würden nicht auf die Idee kommen, nach einem Schicksalsschlag der Sie mittellos macht, zum Amt zu gehen und Hartz4 und Co beantragen?

Ich bin auch der Meinung das ein Geschenk an Bauern die ungünstige Wetterbedingungen nicht eingeplant haben nicht unbedingt sein müssen, bei Rekordernten wird ja auch nichts Zusätzlich an den Staat abgeführt, aber ein Bauernsterben sollte verhindert werden.

Die Wichtigkeit der Landwirtschaft wird

den Menschen erst wieder bewusst, wenn sie nichts mehr zu essen haben. So war es immer und wird es immer sein.

Am 22. August 2018 um 11:51

Am 22. August 2018 um 11:51 von Richtungswechsel
Natürlich bekommen die Bauern
„Es ist kleine Sauerei sollen die Milchkühe und anderen Tiere verrecken nur weil der Bauer durch die sehr schlechte Ertragslage kein Futter mehr kaufen kann. Ich möchte sie mal sehen wenn es plötzlich kein Brot mehr gibt oder andere Lebensmittel weil die Bauern ihre Felder nicht mehr bestellen können oder wollen, weil sie plötzlich am Existenzminimum leben müssen. Keine Ernte kein Geld. Das der Kreislauf. Oder meinen Sie das die Bauern aus Jux und Tollerei ihre Milchkühe zum Schlachter geben müssen.“

Das ist ja alles gut und schön und jedem ist bewusst, dass es ohne die Landwirtschaft nicht geht, ABER trotzdem müssen die Landwirte vernünftig Wirtschaften und in guten Jahren Rücklagen bilden. Ein schlechtes Jahr kann doch nicht dazu führen, dass alle pleite gehen. Ich kenne eine Menge Bauern aus meinem Ort und ich kenne keinen, dessen Hofstelle inkl Maschinen unter 750.000€ wert ist. Armut sieht anders aus

@11:08 von Kaladhor

Woran machen sie Ihre Aussage fest das die Frau Göring-Eckardt von nichts eine Ahnung hat? Sie ist an zukunftsorientierten Lösungen interessiert. Sie Herr Kaladhor sind anscheinend nur am meckern und Stimmung machen gegen jene die nicht so weiter machen wollen wie bisher.
Bin mal gespannt auf Ihre Antwort obwohl ich nicht glaube das da eine kommen wird.

nichts bekommt...

natürlich,wer in diesem Jahr Futter verstromt hat...der hat sein Geld ja auch schon...wer Pestizide und andere Giftstoffe einsetzt...bekommt auch nichts...dann dürfen die ehrlichen und vernünftigen von mir aus was bekommen...aber natürlich zahlt der Bauernverband die Wasserpreiserhöhung für den Bürger,die kommen wird...

Da würde sich jeder Selbstständige ...

aber freuen wenn bei 30% Ertragsrückgang Zuschüsse bekäme? Da sagt man ihm zurecht: "sorge besser vor!".
Warum können/tun das die Bauern nicht? Oder tun so als könnten Sie nicht?(?) weil Lebensmittel steuersubventioniert billig gehalten werden. Damit der Gewinn für die Bauern am Ende stimmt wird steuersubventioniert ein Überangebot produziert. (Butterberge, Milchseen) Was dazu führt das trotz Ernteeinbussen von 30% die Preise stabil bleiben. Wie kann das sein?
Wäre es nicht sinnvoller die Bauern würden kein Überangebot produzieren, was dann billigst nach Afrika verkauft wird und dort die Landwirtschaft ruiniert (stichwort Fluchtursachenbekämpfung).
Sie müssten nur ausreichend dafür bezahlt werden. Es wär wohl an der Zeit wir würden Lebensmittel nicht mehr subventionieren. Ich halte es mit den Bauern die sagen: "wir wollen keine Alsomsen, wir wollen vernünftige Preise für unsere Produkte!"

@kaladhor

Frau Göring-Eckhardt hat doch recht, wenn sie fordert, dass man Nachhaltigkeit und Alternativen fördern sollte. Wäre doch schön, wenn die nächste Generation auch noch Insekten und Vögel kennen lernen könnte.

@draufguckerin

"Sie sprechen mir aus der Seele!..."

Ich schliesse mich Ihren Worten an, was Frau Göring-Eckardt betrifft.

Natürliche Intelligenz

Alles spricht von künstliche Intelligenz. Dich mit der Natürlichen Intelligenz haben wir schon abgeschlossen. Mit Maschinen wird der Ertrag erhöht. Und immer mehr dem Land abgewonnen. Doch mit der Natur im Einklang zu sein und die Böden eine Chance der Erholung zu geben, das steht der Ökonomie im Wege. Dazu vermehrt Chemie. In Notlagen wie jetzt hilft uns das nicht weiter. Im Gegenteil. Die Ausbeutung wird gnadenlos aufgezeigt. Doch ändern wird sich nichts.

Droht etwa Lebensmittelknappheit?

Aufgrund der vielen Berichte über dieses Thema habe ich gestern extra einmal 4 Supermärkte in der Umgebung besucht. Ich kann bei den überquellenden Regalen nicht erkennen, dass in Kürze bei uns eine Lebensmittelknappheit herrschen wird. Da sowieso die Hälfte der Lebensmittel entsorgt wird - teils schon in den Geschäften, weil es z. B. einfach nicht mehr schön aussieht, die Haltbarkeitsdaten künstlich knapp gehalten werden o. Ä. - schlage ich vor, bei geringeren Erträgen wegen der Wärme einfach etwas weniger zu produzieren. Es wird dann einfach weniger entsorgt. Für Subventionen sehe ich jedenfalls keinen Raum, denn es scheint so, dass die Bauern einfach den Hals nicht mehr voll kriegen!

@Richtungswechsel..

Sie sprechen mir aus der Seele..

zuviele Bürger haben den Kontakt zur bäuerlichen Landwirtschaft verloren bzw. in den Medien kommen nur die Riesenbetriebe im Osten vor..

Hauptsache,das Essen ist billig..

11:40 von Tane Mahuta

Das Verstromen wurde und wird ja wohl maximal gefördert von denen (Göring Eckert und ihre Partei), die jetzt Subventionen nur für "ihre" Ökobauern fordern. Viel platter kann man keine Klientel-Politik betreiben.
Und allen Nörglern kann ich nur empfehlen, einen Tag bei Aussaat oder Ernte zu helfen (für mich "seen that, done that"). Danach wird wohl so mancher umdenken.

@um 11:16 von Graf von Gülle

"Ich kann mich nicht an eine Zeit erinnern an der die Landwirtschaft nicht nach staatlichen Zuschüssen, Subventionen ...."
Sie haben Recht, zu Lebzeiten der Meisten heute Lebenden war die Landwirtschaft von Subventionen abhängig. Aber ohne diese Subventionen wären die Lebensmittelpreise auch mindestens doppelt so hoch, und zwar in den Rohstoffpreisen, also verarbeitet noch viel teurer. Dadurch haben alle etwas von den Subventionen.

re berelsbutze

Es geht hier nicht um einen Maschinenpark sondern um Nahrung für Mensch und Tier. Das ist eine Naturkatastrophe. Ohne Wasser kann nichts wachsen und Geld kann man nicht Essen und ohne Maschinen oder Zugtiere ist es leider nur schwer möglich die
Äcker zu bestellen.

@um 12:15 von Drumknott

"einen Tag bei Aussaat oder Ernte zu helfen"
Wie kann man sich das vorstellen?
Kann ich als Städter mal einen Tag Mähdrescher fahren, oder ne Combine? Selbst Selbstlader mit Stroh oder Heu wär doch mal interessant!
Also ich glaube sie entwerfen da eine ganz neue Mode, die Frage ist nur wo das geht?

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