Ihre Meinung zu: Lehrerverband: "Schlimmster Lehrermangel seit 30 Jahren"

20. August 2018 - 7:37 Uhr

An Deutschlands Schulen fehlen nach Darstellung des Deutschen Lehrerverbands fast 40.000 Pädagogen. Insbesondere an den Grund- und Förderschulen sei die Lage "dramatisch".

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Kettenverträge

Vielleicht wäre hier die Information interessant, dass gerade Grundschullehrer häufig nur als Vertretungskräfte beschäftigt werden (was schlechter bezahlt ist) und sich über die Sommerferien arbeitslos melden müssen (tagesschau.de berichtete bereits auf https://www.tagesschau.de/inland/arbeitslose-lehrer-101.html). Insofern ist der Lehrermangel voll und ganz hausgemacht! Dass das in diesem Artikel nicht erwähnt wird, ist ein trauriges Beispiel dafür, wie durch Fragmentierung von Information wichtige Zusammenhänge verloren gehen.

Die Lehrerverbände...

...müssen sich an die eigenen Nasen fassen. Lehrermangel ist bspw. an den berufsbildenden Schulen seit Jahrzehnten an der Tagesordnung und in vielen technischen Fächern wird die Schulform in allen Bundesländern fast nur noch durch Quereinsteiger ohne pädagogische Ausbildung am Leben gehalten - nur interessieren tut's selbst in den Verbänden nicht die Bohne.
Jetzt kommen diese Verhältnisse bei Verbandsfunktionären und Landtagsabgeordneten auch auf die eigenen Kinder zu, die selbstverständlich nach der Primarschule direkt aufs Gymnasium wechseln, was dazu führt, dass man sich für die anderen Schulformen nur interessiert, wenn dort bereits alles zu spät ist. Immerhin nimmt man inzwischen das Problem wahr und stellt erstaunt fest, dass man an den Hochschulen vielleicht doch ein paar Studiengänge zuviel geschlossen hat.
Hoffen wir auf bessere Zeiten...

Lehrermangel

Schon lange bekannt - nichts unternommen!!

Entwicklung verschlafen

Trotz dramatischer Lehrer-Mangelsituationen bei bestimmten Schulformen gibt es Bundesländer (Z. B. Thüringen), die gar Lehrerstellen abbauen wollen, wegen des Fetishs der "schwarzen Null" Von der kann sich die unzureichend ausgebildete junge Generation von heute aber in Zukunft auch keine Bildung kaufen.

"Es fehlt an allen Ecken und Enden"

Genau! … Und was ist die Reaktion?

- Trotz Arbeitsüberlastung und Ausfallstuden beschweren sich Lehrer über Quereinsteiger
- Die Politik entdeckt Flüchtlinge als Sündenböcke um ihr eigenes Versagen in der Vergangenheit klein zu reden
- Die Länder kochen weiter Föderalismus Klein-Klein Bildungssüppchen
- Eltern denken weiterhin ... "mein Spross zuerst"! Mängel an öffentlichen Schulen werden damit umgehen, daß - wenn immer möglich - auf Privatschulen ausgeweichen wird. Trotzdem werden immer wieder die gleichen Politiker gewählt.
- Es gibt weiter keine Solidarisierung in der Gesellschaft, sondern Lehrer kämpfen für Lehrer, Eltern für Eltern, Schüler für Schüler …

Und als Ergebnis aus all dem, bleibt die Angelegenheit weiter vor allem emotionsgeladen und Lösung heißt: ... Mit viel Steuergeld werden am Ende Notpflaster verteilt. … Dabei gibt es die alte Weisheit: … Wenn das Fundament marode ist, nützt auch kein neuer Anstrich!

Laut Ministerium gibt es keinen Lehrermangel

München: Nach neunjähriger Schullaufbahn an einer Privatschule bin ich in den staatlichen Schuldienst gewechselt. Dort hatte man mir ursprünglich in Aussicht gestellt, verbeamtet zu werden. Das hat sich recht schnell zerschlagen, da mein STAATSexamen nicht aus Bayern ist. Dass ich ein pädagogisches Studium und neun Jahre Schulerfahrung habe, interessiert da nicht. Auf die Frage, ob es denn hinsichtlich des Lehrermangels nicht eine Möglichkeit gäbe, mich nicht doch zu verbeamten, meinte der Herr von der Zeugnisanerkennungsstelle des Kultusministeriums, es gäbe gar keinen Lehrermangel.
Soviel dazu.

Reaktion auf Geburtenanstieg

Wie sollen die Damen und Herren in der Politik denn auf einen Geburtenanstieg reagieren und den Wählern gleichzeitig auch weiterhin das Märchen vom bösen demographischen Wandel und den damit verbundenen riesigen Problemen für dieses Land erzählen. Nicht, dass das Gerede von der Wichtigkeit der Zuwanderung für Arbeitsmarkt/Sozialsystem Schwachsinn ist? Dann doch lieber dieses Problem (Lehrkraftmangel) aussitzen. Die eigenen Kinder sind ja an Privatschulen untergebracht. Der Durchschnittsbürger schafft das schon irgendwie. Sorry aber genau so sieht ein Totalversagen auf politischer Ebene aus. Demnächst wird ein helles Köpfchen dann auf die Idee kommen, dass die Schüler ausschließlich von zu Hause am PC mit einem virtuellen Lehrer lernen können. Dann ist auch gleich das Problem mit den maroden Schulen erledigt. Ich bin erstaunt darüber, wie schnell gewisse Personen es geschafft haben, die Zukunft dieses wunderbaren Landes zu „verkaufen“ bzw. „dunkel aussehen zu lassen“...

wer übernimmt jetzt

dafür die Verantwortung?
Wahrscheinlich war das alles mal wieder nicht vorhersehbar.
Bedauerlicherweise haben die entscheidenden Politker von Bildung nur wenig Ahnung.
Auf Zuruf der Wirtschaft wurde G12 eingeführt. Ein Fehler wie sich herausgestellt hat.
Ein weiteres Beispiel für Politikerversagen ist die Einführung des Bachelor- und Mastersystems in Deutschland. Dies hat den Ingenieurstudiengängen geschadet. Das mehrgliedrige Ausbildungssystem auch im Studium war ein Erfolgsmodell, das von Politikern (z.B. Oppermann) abgewürgt wurde. Man muss Dinge weiterentwickeln und nicht irgend einer politischen Ideologie opfern. Der Titel Dipl.-Ing. war ein Qualitätssiegel. Und das sollte jedem klar sein, Deutschland lebt von seinen sehr gut ausgebildeten Bürgern. Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg. Und dies wird gerade verspielt.

Wo ist das Problem??

ich verstehe nicht wo das Problem jetzt liegt? Die Politik hat doch vernüftige Vorschläge gemacht :-) ??

Wir holen uns gut ausgebildete Lehrer aus dem Ausland hierher! ( Diese sind auch viel billiger) Genauso war doch vor kurzem der Vorschlag in Berlin bei der Polizei Ausländische Polizisten in Deutschland auszubilden und herzuholen!

Dies ist von unsere Politik so gewollt und vom Volk genauso immerhin wählen wir diese Regierung unter Merkel seit 16 Jahren!

Also wo ist das Problem?

Autsch .

Hat man das nicht kommen sehen oder wo gar selbst gemacht trotz mittlerweile Gesamtschulen usw. u. so manchem Synergieeffekten der letzten Jahrzehnte?
Ob Infrastruktur;Banken; Immobilien ;Soziales;Gesundheit;Rente....alles kränkelt u. liegt fast danieder oder ist krank;erkrankt?
Aber solang alle immer dieselben Nieten wählen u. wir Wachstum?;Vollbeschäftigung?;erfolgreich?;.......reich sind???immer alles gelöst ist wenn eine Kamera vorbei kommt?
Wozu sind die( Verantwortlichen von Politik;Banken oder anderen Eliten;Leistungsträger) noch da?
Um sich retten zu lassen vom Steuertopf oder Bürger weil man sich vorher verspekulierte in Politik ;Börse;Banken;Wirtsschaft.....
u. die Türkei oder die Welt retten wir gerade auch noch mit weil ja alle so verflochten oder sich was geliehen haben an Geld;Fabriken;Bodenschätze u. und und...
Und wer hat es gemacht? Ricola oder doch wieder die Schweitzer?

Nicht mal für 10.000€

In unserem Bekanntenkreis sind mehrere Lehrer, sowohl solche, kurz vor der Pensionierung , als auch solche, die in den ersten Berufsjahren nach dem Studium stehen.
Alle erzählen übereinstimmend von den desolaten Zuständen an den Schulen:
- Kinder, die Schwierigkeiten haben, sich länger als 10 Minuten zu konzentrieren
- Kinder die gewohnt sind immer im Mittelpunkt zu stehen und die durch auffälliges Verhalten dafür sorgen, dass das auch in der Klasse so bleibt
- Eltern, die von der Schule erwarten, dass dort ihre Kinder die Grundlagen der Erziehung bekommen
- Eltern, deren Kinder gottgleich sind und die nie einen Fehler machen und die deshalb immer auf der Seite ihrer Kinder stehen
- Kollegen, die Konflikten aus dem Weg gehen und in der Gesamtkonferenz lieber Diktate abschaffen, statt schlechte Noten zu geben
...
Könnte noch (ohne die Themen Integration und Inklusion, bei denen Lehrer ganz alleine gelassen werden) Stunden lang fortgesetzt werden.

Deshalb - nicht für 10.000€ netto

Politikversagen

auf ganzer Linie. Und es rührt sie kaum. Ich sehe das Scheitern der Seiteneinsteiger täglich. Es liegt an fehlender pädagogischer Ausbildung, aber auch an Selbstüberschätzung. Und es ist ganz einfach so: Die Seiteneinsteiger dienen Politik und Verwaltung einzig zum Schönen der Statistik. Den Schaden haben die Kinder, aber der ist meist schleichend und kaum nachweisbar. Damit sind unsere unfähigen (Bildungs)politiker fein raus. Unverantwortliche Verantwortungslosikeit!

Wo sind denn die Lehrer aus der 80er jahre Schwemme?

Zu meiner Studienzeit in den 80ern war ein Lehramtsstudium nur was für Idealisten, eine Anstellung war nicht zu erwarten. Ähnlich ging es Sozialpädagogen. Doch wo sind sie alle hin? Pensioniert können die heutigen Mitfünfziger ja noch nicht sein

Kein Wunder!

Ich war Lehrerin, Vollzeitlehrkraft an einer deutschen Grundschule, verbeamtet. Nach sieben Jahren bin ich ausgestiegen.
Geld ist nicht alles.
Man wird verheizt, als Eigentum des Staates behandelt, der jederzeit auch am Wochenende oder abends fuer Schultermine zur Verfuegung stehen muss und gesellschaftlich anerkannt ist man auch nicht.
Eltern bekommen die Privattelefonnummer und rufen noch sonntag abends um 9.00 Uhr an, um die Mathehausaufgaben vom letzten Donnerstag zu diskutieren. Das gibt es so in kaum einem Land! In jeder Klasse sind mindestens drei bis vier verhaltensauffaellige Kinder, mit denen man einen Grossteil der Unterrichtszeit alleine klarkommen muss (Es fehlen dauerhafte Doppelbesetzungen) und die Nachmittage sind so angefuellt mit Konferenzen und Besprechungen, dass man keine Zeit mehr fuer eine gute Unterrichtsvorbereitung hat.
Es muss sich viel aendern in Deutschland, damit man wieder gerne Lehrer sein moechte - und die Bezahlung ist davon nur ein Bruchteil.

Förderschule ist ja auch

Förderschule ist ja auch verdammt schlecht bezahlt und mit der Creme de la Creme hat man es da auch nicht zu tun, aus eigener Erfahrung. Eher mit den Folgen verfehlter Einwanderungspolitik der 60er Jahre.

Und an Grundschulen hat man auch meist ein paar Förderschulkandidaten, die den Zeitplan für die ganze Klasse völlig zurückwerfen und die der Lehrer alleine stemmen soll. Es ist dem Staat ja schon zu teuer Erzieher 8h am Tag anzustellen, die diese Kinder beim Unterricht mal betreuen können, da braucht man von extra Lehrern gar nicht träumen.

Gehälter erhöhen wird hier jedenfalls nicht reichen.

So schlimm kann es nicht sein!

Ich kenne alleine zwei Jungs die an den Unis nicht für das Lehramtsstudium angenommen wurden, weil der NC um 0,1 Punkte zu hoch war. Auch kenne ich zwei Fälle bei der Polizei und beim Zoll, die mit Top Zeugnissen/Abitur und körperlich fit, nicht angenommen wurden, und das in zwei Bundesländern!

Kompetente Lehrer dürfen nicht oder haben keine Lust mehr

Das Problem der ausgebildeten Lehrer ist deutlich komplexer als hier dargestellt: a) Viele Lehrer und Lehrerinnen mit Examen sind für den Beruf letztlich auch kein Gewinn, weil den heutigen Studierenden oft grundlegende Deutschkenntnisse fehlen, die sie im Rahmen des Studiums nicht aufholen. b) Gute Studierende haben es im Referendariat schwer oder scheitern dort sogar, weil sie auf wenig professionelle Fachleiter stoßen, die Bewerber nicht nach Leistung, sondern nach Anpassungsbereitschaft beurteilen. c) Der Lehrerberuf ist in den 1990er Jahren überaus unattraktiv gemacht worden: Es wurden Vertretungsreserven gestrichen und die Schülerzahlen pro Klasse erhöht. Die Arbeitsbelastung ist inzwischen enorm. d) Wer Lehrer geworden ist, weil er sein Fach liebt und seine Kenntnisse gerne weitergeben möchte, wird - wenn er nicht an den "guten" Schulen landet - letztlich verheizt. Es wäre interessant zu fragen, wieviele ausgebildete Lehrer deswegen den Dienst quittieren.

Lehrermangel an Grund- und Förderschulen

Dann ist es ja gut, dass es dort wenigstens den NC gibt, sonst könnten evtl zu viele Lehrer/innen die Uni verlassen.
Außerdem hat man doch eine andere Planung gehabt. Demographischer Wandel etc. Weniger Kinder sind weniger Lehrer.
Dieser demographischer Wandel hat eher etwas mit der Einkommensstruktur der in Rente gehenden zu den neu in den Arbeitsmarkt einsteigenden Mitarbeiter zu tun. Ein neuner Mitarbeiter hat bei den Niedriglöhnen gar nicht die Möglichkeit die Sozialkassen zu füllen. Es wird zwar besser. Sollte aber der Ölpreis durch die Iran Sanktionen wieder durch die Decke gehen, ist es mit der Wachstumsglückseligkeit bald wieder vorbei.

die Politiker starten gerade ein Förderprogramm

für Privatschulen/Privatuniversitäten.

Deutschland hat Bildungsnotstand seit ich lebe

Die Rufe sowohl aus der Lehrerschaft als auch aus Elternverbänden und der Lokalpolitik begleiten mich schon mein Leben lang - deutlich über 30 Jahre.
Hinzu kommt, dass ganz offensichtlich das deutsche Schulsystem in vielen Bereichen nicht nur "damals", sondern eben auch heute unzureichend auf die Berufs- oder gar wirkliche Welt vorbereitet. Das liegt auch an der Lehrer*ausbildung*, die schon zu meinen Unizeiten von vielen Studierenden als "Notlösung" angesehen wurde: Reichte es intellektuell sonst nicht, konnte man immer noch auf Lehramt studieren.
(HINWEIS: Ich pauschalisiere wegen der begrenzten Zeichenzahl hier, natürlich muss man da differenzieren!)

Wütend macht mich der IMMER NOCH existierende Grundschullehrkörpermangel. Die EINZIGE Schule, die mich jemals gefordert und gefördert hat, war die Grunschule und darin die (von einigen Eltern natürlich verhasste, weil fordernde) Klassenlehrerin. Wir brauchen ein UMDENKEN in Sachen Grundschule.
Seit sehr viel mehr als 30 Jahren.

Wundert mich nicht

Weird doch alles getan um diesen Beruf so unatraktiv wie möglich zu machen.
Der Respektlosigkeit vor Lehrern und Polizei usw. wird von der Politik Vorschub geleistet.
Eine Klassenkameradin von mir ist jetzt Schulleiterin,hier vor Ort.
Was sie mir berichtet kann nur noch Bestürzung hervorrufen.

"Schlimmster Lehrermangel seit 30 Jahren"

<Schwarzer Humor O N>
Ich bin Verwundert darüber das immer wieder von einem Lehrermangel berichtet wird.

Verwundert weil ich erst vor kurzem bei tagesschau.de ein Artikel*,mit Stand vom 10.07.2018 15:01 Uhr, gelesen hatte in dem u.A. zu lesen war:
Trotz Lehrermangels und Unterrichtsausfalls werden tausende Lehrer zu Beginn der Sommerferien arbeitslos. Gerade junge Lehrer sind davon betroffen.

<Schwarzer Humor O F F>

Ich frage mich
Warum wird über einen Lehrermangel gestöhnt und trotzdem,immer noch,junge Pädagogen/innen jährlich zu beginn der Sommerferien gekündigt.

Frage:
Würde nicht die "Sommerferienkündigungswelle" ein schnelles Ende finden wenn andere Schulverwaltungen den gekündigten Pädagogen/innen eine Festanstellung bieten und so Lehrkörper abwerben würden.

*:www.tagesschau.de/inland/arbeitslose-lehrer-101.html

Sie arbeiten woanders. Was

Sie arbeiten woanders. Was sonst?

noemu 8.45

Vielleicht haben die Leute, die in den 80ern studiert haben, in den letzten 25 Jahren nicht einfach nur arbeitslos drauf gewartet, dass eine Situation wie die heutige eintritt, und stattdessen Möglichkeiten gesucht, Geld zu verdienen und ihre Familie zu ernähren? Anders ausgedrückt: sind in andere Bereiche ausgewichen?

Na toll

Das ist erst der Anfang was die Regierung vermasselt hat. Da wird noch mehr kommen in allen Bereichen. Die schwarze Null macht es möglich. Diese Regierung ist eine Schande für unsere Zukunft. Alle Politiker, egal welcher Partei, sollten sich mal selber fragen, ob Ihr "Beruf" als Politiker der richtige ist. Was im Momment in der Politik gemacht wird ist gegen das Volk. Was kommt als nächstes? Die Schulen sehen sowieso schon schlimm aus durch das Sparen. Und der Bund soll es nicht auf die Länder schieben, denn die Regierung ist letzt endlich die"Boss". Die nächste Wahl wird ein Erdbeben sein. Leider wird die AfD, wenn es so weiter geht, gestärkt heraus kommen aus diesem Schlamassel. Streicht endlich den Politikern die Diäten, damit sie endlich mal vernünftige Politik machen zum wohle des Volkes. Schmeisst auch mal die Lobyisten aus den Parteien, damit endlich unsere Kinder wieder eine gute Bildung bekommen und geregelt wird. Diese Politik ist nur noch zum heulen.

Planung

Was treiben eigentlich die Mitarbeiter der statistischen Landesämter, außer ihre Sessel anzuwärmen und Leute zu belästigen? Es werden in oft sinnloser Weise unnötige Daten erhoben und hohe Verwaltungs- und Besdoldungskosten erzeugt, ohne dass Entwicklungen erkennbar vohergeplant werden. Jeder aufmerksame Mediennutzer weiß, wieviele Migranten kommen, wie sich die Geburtenraten entwickeln und wie es um den zukünftgen Bedarf an Lehrkräften bestellt ist. Ganz plötzlich bemerkt man in den Ämtern: Da fehlt doch etwas! Ich fordere statt Statistik eine wirklich weit vorausschauende Planung, Ausbildung von Lehrern und systemische Verbesserung ihrer Arbeitssituation. Der Bildungsnotstand ist von den Verantwortlichen in den Ländern gemacht.

importieren

Liebe Bundesregierung.
Machet es doch wie in der Pflege oder Baubrange,
holt die Lehrer aus anderen Ländern zu uns.

Nein die Länder haben nichts verschlafen.
Seit ende der 90-er mussten die Länder, Gemeinden und Komunen spaaren was das Zeug hält. Mit Order aus Berlin.
Es war regelmäßig zu lesen, dass Berlin ja keine Schulden macht und die Länder für die Verschuldung verantwortlich sind.

Niedrige Löhne, schlechte Arbeitszeiten, schlechte Arbeitsbedingungen.

Deutschland spart sich in den Ruin.
Steuerhinterziehung der Kleinen und vor allem der Großkonzerne stoppen.
Diese Einnahmen da hin stecken wo sie hin gehören.
In Bildung, Infrastruktur, Pflege.....
...und mal eine pauschale Rentenerhöhung, damit die Niedrigrenter auch etwas davon haben.

Tja...

... nun passiert das was seit Jahrzehnten in jeder Talkrunde immer und immer wieder gemahnt wurde...doch die Politik scheint absolut unfähig zu sein.
Hier spielen nicht nur sozialpolitische Dinge rein sondern natürlich auch mittlerweile die zunehmende Zuwanderung und die absolut unzureichenden Mittel für Integration.

Und glauben sie mir eines...das wird eher noch schlimmer werden.

08:22 von akami

Sie wissen doch das Bayern gerne und überall ihr eigenes Süppchen kochen wollen. Warum sollte das jetzt anders sein?
Wenn ich noch zurüch denke, als Bayern von den Ländern den Länderausgleich bekam und was sie jetzt veranstalten, graut es mir.

@ noemu, 08:45

Kann ich Ihnen sagen, da ich genau diese Referendare Ende der 70er und in den 80er Jahren ausgebildet habe:
Sie haben sich in die Wirtschaft verkrümelt, Copy-shops eröffnet, sind zu Coca-Cola gegangen, bei Buchverlagen gelandet usw. und verdienen heute meist erheblich mehr als ihre KollegInnen, die ihrer ursprünglichen Laufbahn folgen konnten und sich heute wegen der teilweise desaströsen Zustände an ihren Schulen die Haare raufen.

@ Frank_Furter (08:39): Das große Jammern der Leher

Auch wenn Ihr Beitrag am aktuellen Thema, dem Lehrermangel, komplett vorbei geschrieben ist (was hat das Gejammer über "unerzogenen Kinder"mit Lehrermangel zu tun?), möchte ich darauf eigehen:

Leher haben sich den Job ausgesucht und daher ist Mitleid für sie nicht angebracht. (Das sind Worte eines mir bekannten Kinderpsychiaters.)

Lehrer sind nicht alle gleich, genauso wie Eltern und Kinder nicht alle gleich sind.

Es gibt Lehrer, die erwarten, dass die Kinder ihnen Respekt entgegenbringen, obwohl sie Kinder respektlos behandeln (da lacht schon mancher ein Kind vor der Klasse aus).
Es gibt Lehrer, die erwarten, dass Kinder total konzetriert ihren Ergüssen zuhören, obwohl sie überhaupt nicht auf Schüler eingehen und dauernd denselben Stoff, den sie vor Jahren mal vorbereitet haben, einfach nur hinplapern.
Es gibt Lehrer, die total verwundert sind, dass von ihnen erwartet wird den Kindern etwas beizubringen - das soll gefälligst das Elternhaus machen. Die sind überflüssig.

Diese Bildungspolitik, wenn

Diese Bildungspolitik, wenn man so etwas sich als solche noch zu nennen getraut, ist eine Schande erster Güte deren Verlauf nach fast vierzig Jahren nun in der höchsten Missingrate von Lehrern gipfelt. Dass es so etwas überhaupt gibt in einem Land das, wie man uns immer sagte, als einzige und sichere Resource von seinen Köpfen lebt, zeigt einmal mehr, von welchen Qualitäten von Verantwortlichen wir hier mittlerweile regiert werden. In der Konsequenz aus den Folgen dieser “Versäumnisse“ spreche ich da mittlerweile von Hochverrat dieser verantwortlichen Politiker. Das ganze gehört aber nur in eine Reihe von Versagen, die in ihrer Konsequenze längst bewußt sind und trotzdem, ja wohl absichtlich begangen werden.

Komisch....

vor 3-4 Jahren habe ich mir in allen Sendern und Publikationen anhören müssen, dass es zu viele Lehrer gibt und sie keine Jobs finden. Auch noch im letzten Jahr wurde berichtet, dass die Länder Ihre Lehrer nur noch als Angestellte einstellen um sie in den Ferien in zur Bundesanstalt für Arbeit zu schicken. Man kann ja die 6 Wochen Gehalt einsparen.

Und nun kommt das große Geheule. Das ist zu vergleichen mit dem laufenden Gerede vom Mangel an Pflegepersonal, Handwerker und anderen Dienstleistungsberufen. Auch hier ist es noch nicht lange her, dass jährlich zehntausende Schulabgänger keine Lehrstelle gefunden haben und sie in Hartz IV rutschten.

Wir haben seit 1998 die SPD als Regierungs- oder Koalitionspartei (bis auf 4 Jahre) in der Regierung.
Ich stelle mir die Frage, warum es so eine Fehlentwicklung geben kann, wenn die sog. Arbeiterpartei immer in der Regierung ist.

Oder geht es ihnen nur um Macht und Posten?

Ein Hausgemachtes Problem

Ein Hausgemachtes Problem der Politiker in Berlin und den Ländern davor schon lange gewarnt wurde von Menschen an der Basis die gesehen haben was da kommt aber es wurde ja nur als Stammtischmeinungen eingestuft.
Laufender Unterichtsausfall wegen Lehrermangel oder Krankheit gibt es schon
seit Jahrzehnten nicht erst seit viele Flüchtlingskinder in Deutschland die Schulbank drücken müssen.

Wieviel Bildung brauchen wir noch ?

40.000 Pädagogen fehlen. Tendenz steigend. Insbesondere an Grund- und Förderschulen. Und dies vor allen in städtische Räume mit einem hohen Anteil an Zuwanderer. Lehrer berichten über 60 bis 70 Stundenwochen und totale Ermüdungserscheinungen. Andererseits liest man das in Deutschland mit 34,9 Wochenstunden fast am kürzesten gearbeitet wird. Schon erstaunlich das die Politik hier keine Lösungen findet. Oder will sie nicht. Denn wieviel schulisch ausgebildete Kräfte braucht man noch in einer Wirtschaft die auf Automatisierung und Artificial Intelligence beruht.

Lehrermangel

Bei uns heißt es auch:
Auf dem Land fehlen Lehrer, also werden erst die Stellen auf dem Land besetzt, bevor jemand in der Stadt eingestellt wird.
Nur will kein Lehrer in die Pampa.

Als Elternteil interessiert es mich so gar nicht, ob irgendwo in der Pampa Lehrer fehlen. Fakt ist: es könnten hier in der Stadt Lehrer eingestellt werden, man macht das nur nicht.

Ist eigentlich Irsinn, in der Dritten Welt fehlen auch Lehrer, deswegen bauen wir unser Bildungssystem auch nicht ab.

Aber es ist logisch: So spart man sich noch mehr Gehälter.

Ps. Die Schulen starteten bei uns in das neue Schuljahr mit 98% abgedeckter Unterrichtsstunden. D.h. da fehlen schon 2% ohne zukunftige Ausfälle (wegen Erkrankungen oder Schwangerschaften).

Lehrerschwemme -Lehrermangel...

Solange ich denken kann, war das mit der Pädagogenzahl immer ein Auf und ab.
In meiner Schulzeit war der Lehrermangel so groß, dass der damalige Kultusminister die nach ihm benannten “Mikätzchen“ kreierte, meist Hausfrauen, aber auch Männer (“Mikater“), die nach kurzer Einweisung Unterricht gaben, damit die Schülerzahl pro Klasse die 50(!) nicht überschreiten sollte.
Als ich dann meine Referendarzeit 1974 beendet hatte, konnte ich mir den Ort der Schule, an der ich unterrichten wollte, aussuchen: Es herrschte nämlich eklatanter Lehrermangel.
Ab etwa 1978 war dieser behoben, meine ReferendarInnen hatten trotz teilweise ausgezeichneter Staatsexamen keine Chance, an die Schule zu kommen, was für sie existenzentscheidend, für mich frustrierend war.
Dann war die Lehrer-Schüler-Relation einige Zeit ausgeglichen, heute...s.o....
Vieles spricht für eine ausgesprochene Verschlafenheit in den Kultusministerien.

Wohin sind sie

ich habe 91.-97 Lehramt an GS und HS studiert...(die Dauer erklört dich übrigens durch viele ehrenamtlich Tätigkeiten, dennoch habe ich ca durchschnittlich 22 SWS belegt).
Nun ich habr leider spät erkannt, dass mir statt der Großgruppenarbeit die Arbeit mit einzelnen Menschen liegt, dass ich als Einzelkämpfer würde arbeiten müssen, dass LehrerInnen oft nicht so kooperieren wie ich das gewollt hätte(und ich glaube nicht dass es an Bereitschaft fehlt). Und der leistungs- und oft lernfreudefeindliche Ansatz der Notenverteilung ( so gut Lehrkräfte sicherlich meinen, mit Noten motivieren zu wollen - es funktioniert bei zu vielen nicht) tat ihr Übriges. Ich arbeitete lange Jahre als Instrumentallehrer,Musiker, in Nachhilfelehrer und bin inzwischen in der Rollstuhlassistenz. Die Blockdienste lassen mir viel Zeit für die Familie, Instrumentallunterricht gebr ich nebenbei.
Schulerfahrung: an insgesamt 15 Schulen Lehramtspraktika u. Projekte dritter Bildungsträger an Schulen insg ca 13 Monate

Tendenz nach unten

Man kann es nicht glauben, dass dieses Desaster nicht bemerkt und rechtzeitig abgestellt wurde.
Es kommt der Verdacht auf, dass die deutsche Bildungspolitik absichtlich fehlgesteuert ist, wobei es zu durchsichtig ist, hier Bund und Länder gegeneinander auszuspielen.
Sinkendes Bildungsniveau, Disziplinlosigkeit und unsinnige Gleichmacherei - stolze Erfolge unserer sozialen Gerechtigkeitsparteien.

Schwierige Mathematik

Wie schlecht Deutsche und in Mathe sind lässt sich an der Unmöglichkeit erkennen, folgende Aufgabe zu lösen.
2013 wurden etwa 700000 Kinder geboren. Wie viele kommen 2019 in die erste Klasse einer Grundschule? Und wie viele neue Lehrer brauche ich dafür, wenn X in Rente gehen?
Bekommen Politiker seit Jahren nicht gelöst. Flüchtlinge sind keine Ausrede. Die verteilen sich ja auf verschiedene Orte und unterschiedliche Jahrgangsstufen.

Politikversagen

Beispiel BaWü: Der Beruf wird von Grünen/CDU immer unattraktiver gemacht.Immer mehr aufgezwungene Zusatzposten (fachleiterstellen,Steuerungsgruppen etc) ohne Vergütung, immer mehr Bürokratie, immer mehr Elternrechte (Grundschulempfehlung), Rentenkürzungen,Eigene Ausbildung/Zivildienst wird nicht bei der Rente anerkannt,immer höhere Eigenleistungen zur Krankenkassen-Beihilfe, marode Schulgebäude...
Dazu Inklusion,Flüchtlinge,Migrantenkinder aus dem islamischen Raum,leistungsunwillige verwöhnte Kinder...da will ich nicht mal näher drauf eingehen.
Daher logisch,dass den Job keiner machen will

Wann wird denn endlich der Markt für Quereinsteiger geöffnet?

Die Einstiegschancen für Quereinsteiger sind leider sehr gering.
Ich arbeite in einer Bank als Dozent, würde gerne an eine kaufmännische Schule (Hessen) als Berufsschullehrer.
Doch leider habe ich "nur" einen Hochschulabschluss (Master) und keinen Universitätsabschluss. Somit bin ich an 90% der Schulen schon raus aus der Zielgruppe. Weiterhin habe ich nicht Pädagogik studiert, bin aber der Überzeugung, dass ich durch meine Brufserfahrung das nötige pädagogische Geschick mitbringe. Allerdings ist auch das nicht gerne gesehen.
Kurzum: Die Schulen (Länder) beschweren sich über Lehrermangel, bieten aber keine Möglichkeit für die Masse an Interessenten die aus der Wirtschaft kommen würden.

gegessen, wie bestellt

Es ist ja kaum noch zu ertragen. Seit Jahren backen sich die beiden großen Volksparteien eine Rotstift-Politik zusammen und beklagen regelmäßig die selbst bestellten Folgen.
Jetzt ist der Wähler ja auch nicht ganz unschuldig, da er ja regelmäßig seinem schlechten Gedächtnis sei Dank die Verursacherparteien bestätigt hat.
Zu jeder Landtags- und Bundestagswahl pflastern die beiden großen Parteien die Städte voll mit vom Wähler subventionierten guten Vorsätzen und niemand beklagt, dass die immer diffuser formulierten Aufbruchsvisionen genau die Themen tangieren, die jahrelang stiefmütterlich vernachlässigt wurden. Anstatt dass sich die Presse bei den TV-Duellen und Elefantenrunden durchsetzt und die bekannten Missstände immer wieder in den Gesprächsfokus bringt, erlaubt man den Verursachern neue Trendvokabeln zu platzieren, aber existenzielle Probleme bleiben nebensächlich.
Unvergessen Merkels Ausspruch nach der Wahl 2017:
"Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten".

Schule war über Jahrzehnte

Schule war über Jahrzehnte das beliebte Experimentierfeld für progressive Politik (meistens aus der mehr linken und grünen Ecke) - und nun haben wir den Salat ! Irgendwann werden Wissenschafter zu dem Schluß kommen. daß unsere Bildungspolitik diesem Land mehr geschadet hat als zwei verlorene Kriege.

Wie man sich bettet, so schläft man

Wichtig:
Nicht: "Wie andere einen gebettet haben, so schläft man"

Wenn man will, dass aus Kindern vernünftige Erwachsene werden, dann muss jeder mitmachen: "Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf ".

Das Kind wird nicht nur zu Hause erzogen, sndern natürlich auch in der Schule und auf der Straße. Und alle Erwachsenen dienen als Vorbild. Bei allen Individualitätswahn heutzutage sind wir doch dieselben Menchen, wie in der Steinzeit und leben in einer Gesellschaft.

Es mag manche hier ertaunen, aber kein Kind hat einen Knopf, mit dem die Eltern die Erziehungszeit ein- und ausschalten können.
Und was meine Tochter im Bus bei "gesetzten" Erwachsenen erlebt hat, würde hier die Anzahl der Zeichen sprengen.

8:39 von Frank_Furter

Ihren Ausführungen kann ich voll und ganz zustimmen. Über 30 Jahre im Schuldienst könnte ich Bücher über diese Missstände schreiben.
Aber eines sei noch gesagt. Diese ganzen Jahre waren geprägt von ständigen neuen Erlassen und Vorschriften (Schulrecht), pädagogischen und didaktischen Mätzchen (ich habe das mal für mich so definiert), Gruppenarbeit mit über 30 Schülern und Plakaten, Kompetenznachweise für jeden Schüler und vieles mehr. Die Vermittlung von Fachwissen wird immer schwieriger, was erschwert wird durch die Tatsache, dass HA verpönt sind. Aber ich vergesse nicht die Kinder und deren Eltern, die mich hinsichtlich der HA unterstützt haben.

Das Problem geht viel tiefer

Ich habe vor einigen Jahren eine Lehramtsstudentin kennengelernt, die sprach ein so schlechtes Deutsch, dass ich mich fragte, warum jemand aus Land X nach Deutschland kommt, um hier auf Lehramt zu studieren. Bis ich feststellte, dass sie in Deutschland Abitur gemacht hatte. Das Problem ist: Wir haben unsere Abiturientenzahlen erhöht, indem wir mehr Zertifikate vergeben haben, nicht indem wir junge Menschen besser ausgebildet haben. Unser Schulsystem ist somit viel maroder, als es die paar offenen Lehrerstellen vermuten lassen. Und um das wieder zu reparieren, wird es deutlich mehr brauchen als ein paar Quereinsteiger. Im übrigen erklärt diese Entwicklung auch, wo die Idealisten der 1980er Jahre geblieben sind: Ausgestiegen aus einer Schule, in der jeder meint, das Recht auf eine "1" zu haben; einer Schule, die bestenfalls noch erzieht, aber nicht mehr bildet.

Vielseitige Ursachen

- welches Ansehen haben Lehrer (va. GS, HS und Sonderschule) in der Gesellschaft?
- welche Anforderungen werden an Lehrer gestellt mit alle 4-10 Jahre neuem Bildungsplan mit völlig neuen Fächern und Fächern, die bei der letzten Reform erschaffen und jetzt wieder gestrichen werden
- viele Prinzen und Prinzessinnen in der Klasse, die sich jetzt wie gut erzogene Kinder verhalten sollen
- wehe dem Lehrer, der streng durchgreift, Zitat:“das sind ja Methoden wie im 3.Reich“
- Gerichtsurteile gegen Lehrer, bei denen jeder mit gesundem Menschenverstand sich an den Kopf langt
- zum Teil widersprüchliche Anweisungen: Chemielehrer an RS und HS sollen zu jedem Experiment ein Sicherheitsprotokoll vorab erstellen, das aber nur gültig ist, wenn es von einem Gymnasiallehrer erstellt wurde ?!?

Und trotzdem der schönste Job der Welt, weil man Kinder fördern und fordern darf - auf die Idealisten, ohne die es schon längst nicht mehr funktionieren würde!

Nich neu

und auch nicht verwunderlich, Deutschland ist einfach zu schnell gewachsen in den letzten Jahren.
Und vorher waren schon nicht zu viele Lehrer vorhanden.
Das mit den Entlassungen über den Sommer was viele schreiben kenne ich allerdings nicht, und ich hab lange für die Schule gearbeitet.
Das Lehrer wenig verdienen stimmt so im Prinzip auch nicht, Anfangs nicht so viel, aber dann deutlich mehr als andere, kann man auch an den Tabellen sehen.
Was allerdings stimmt, sind die Arbeitsbedingungen mit den Kindern hat sich deutlich verändert.
Das betrifft nicht Arbeitsmittel und Gebäude sonder die Kinder, früher war der Lehrer etwas wie eine Respektsperson.
Heute eher der Fußabtreter für Kinder und Eltern, das trifft aber nur Regional und auf Großstädte zu.
Besonders schlimm soll es in Berlin sein, Berichte wie es dort zugeht gibt es ja genug.
Auf dem Land ist das völlig anders, da ich in 4 verschiedenen Schulen zu tun hatte, weis ich wo das Problem ist.
Ich wollte heute kein Lehrer sein.

krankes Bildungssystem

Seit über 50 Jahren lese und höre ich die Klagen über dieses bundesdeutsche Bildungssystem.
In all der Zeit haben die Schwarzen, Sozen und Grüne am Krankheitsbild der Bildung herumgedoktert.
Ohne je die Krankheit geheilt zu haben.
Eines hat sich jedoch in der Zeit grundlegend verändert.
Seit der Wiedervereinigung hat der gesamte Osten Deutschlands die Krankheit voll abbekommen.

umgang mit lehramtsanwärtern

Da werden Lehrer an den Grundschulen benötigt, aber die zukünftigen Lehramtanwärter tritt man mit Füßen. Leute, die in Dortmund studiert haben und deren soziales Leben dort statt findet, werden nach Kleve geschickt. Dass der zukünftige LAA sich womöglich was anderes sucht ist ja dann wohl auch logisch. Wenn ich Lehrer haben will, muss ich auch was dafür tun.

Ich arbeite im

Sektor berufliche Ausbildung.

Dort habe ich mir durch etliche Aufbaulehrgänge ein gewisses Maß an Pädagogischer Befähigung erworben.

Auch ich war betroffen von der Befristungsmaschinerie die den Bildungssektor fest im Griff hat.

Als meine mögliche Entfristung auf dem Tableau stand, habe ich mich Sicherheitshalber noch bei einer Berufsschule beworben.
Einen Ingenieursgrad finden sie schon toll, wenn dann noch pädagogische Vorbildung dazu kommt... schien mir ist das für die wie Weihnachten.

An allgemeinen Schulen ist der Zustand schon schlimm mit dem Lehrermangel, aber die Zustände sind noch paradiesisch im Vergleich zu den Berufsschulen.

Die Bildungspolitik der letzten 20 Jahre kann man getrost der immer länger werdenden Liste des politischen Totalversagens hinzufügen.

Das einzige was funktioniert hat, ist das entmenschlichen des Sozialsystems und das Aufweichen der Arbeitnehmerrechte.

Deutschland, ein Land in dem wir gerne lebten, aber im Moment wirds immer schlimmer

Lehrermangel

Das verstehe ich nicht. Die UNI`s sind voll, eine Unmenge von Studenten gibt es, auch auf Lehramt. Wo bleiben die denn alle?

Das ist eklatantes Staatsversagen!

Der Staat kann nicht überall "seine Finger drin haben". Aber Bildung ist nun mal bei uns Staatsauftrag, und muss vom Staat sichergestellt werden. Da gibt es kein Vertun.
Unser überbordender Föderalismus ist das Grundübel. Er behindert hier Koordination, so wie er die Verbrechensbekämpfung immer noch behindert.

@Doro7

Am 20. August 2018 um 08:47 von Doro7

"Ich war Lehrerin, Vollzeitlehrkraft an einer deutschen Grundschule, verbeamtet. Nach sieben Jahren bin ich ausgestiegen. Geld ist nicht alles. Man wird verheizt, als Eigentum des Staates behandelt, der jederzeit auch am Wochenende oder abends fuer Schultermine zur Verfuegung stehen muss und gesellschaftlich anerkannt ist man auch nicht. Eltern bekommen die Privattelefonnummer und rufen noch sonntag abends um 9.00 Uhr an, um die Mathehausaufgaben vom letzten Donnerstag zu diskutieren." Am 20. August 2018 um 08:47 von Doro7

Tut mir leid, aber Leherberuf ist nun mal nicht der einzigste, der einen so beansprucht. Heute muss jeder bis zum Umfallen arbeiten, wenn der Auftrag pünktlich erledigt werden muss - da muss man kein Arzt sein.

Ich glaube, das Problem ist, dass viele mit falschen Vorstellungen in den Leherberuf gehen. Eine alte Freundin von mir hat die Ausbildung zum Becker abgebrochen, weil sie - o Wunder - 10kg Mehlsäcke schleppen musste.

Die Länder mit den regelmässig besten

Ergebnissen im Bildungstest einer representativen Stichprobe von Schülern haben gemeinsam: Lehrer sind dort keine Beamten.

@Jon Schnee

Das mit dem NC ist so eine eingefahrene Sache.
Nicht bei allen Studiengängen haben die Unis darauf einen Tatsächlichen Einfluss.

Oftmals ist das träge Bürokratiemonster ZVS (Zentrale Vergabestelle) involviert.

Maßgeblich bei allem was mit Lebewesen/Medizin oder potentiell giftigen Stoffen zu tun hat.
Also auch die klassischen Schulfächer Bi und Chemie.
Da könnte das NC-Problem gelegen haben.

Bei Polizisten kommt immer noch ein drittes Kriterium hinzu:
Die psychologische Befähigung.

Beispielsweise würde jemand der zwar ein 1,0 Abi hat und in Punkto Fitness einem Olympiaturner Konkurrenz macht höchst wahrscheinlich abgelehnt werden, wenn er sich einmal (Extrembeispiel) bei einem Base jump ein Bein gebrochen hat; Stichwort mangelndes Risikobewusstsein.

Aus dem Artikel geht nicht

Aus dem Artikel geht nicht hervor, inwieweit das ein vorübergehendes Problem, verursacht durch die Migrantenwelle 2015, ist. Die Geburtenrate deutscher Kinder ist ja ziemlich konstant.

Lehrermangel?

Wie kann man Lehrermangel verbessern?
*
In dem man die jetzt fließende Wertschätzung bevorzugt in Unterrichtsverkürzung umwidmet, zur Steigerung des Stundenausfalls zum Wohl der Kinder.
*
Mit steigenden Ausfall verbessern sich seltsamerweise angeblich die Pisanoten.
*
Ist Bildung bei mangeldem Kontakt zu Lehrern eventuell besser?

Nicht mal für 10.000 Euro

@Frank _Furter,20.08.2018,08:39 Uhr.Was Sie hier schildern,
ist ein Spiegelbild der Gesellschaft.Den Respekt den wir früher dem Lehrer entgegenbrachten,ist heute nichtmehr
vorhanden.

Nicht attraktiv

Die Arbeitsplätze in der Schule sind zwar sehr sicher, aber ein Einstiegsgehalt von 2.700 Euro ist für viele Studenten nicht wirklich attraktiv.

Hat diese Regierung das Mangelprinzip gar erfunden?

Es mangelt und brodelt an allen Ecken.
Alles wurde verschlafen und versäumt.
Wenn wir in unseren privaten Leben so handeln, wie unsere Volksvertreter, dann sind wir ganz schnell weg vom Fenster.
Dieser Lehrermangel, sowie das langsame Erwachen auf allen anderen schluderhaft gehändelten Gebieten lässt sehr tief blicken.
Deutschland verkommt immer mehr.
Mangel hier. Mangel da.
Nur von der Regierung hat man langsam mehr als genug im Volk.
Danke Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel!

08:09 von SanVito

Lehrermangel

Schon lange bekannt - nichts unternommen!!
///
*
*
Doch, bei diesem Bildungssystem wird das zusätzliche Geld nicht für Neueinstellungen sondern in Unterrichtverkürzung umgewidmet.
*
Bildungsfördeung = Ausfallförderung?

Wie überraschend, ...

... daß bei einem 'aussterbenden' Volk plötzlich ein Lehrermangel wegen geburtenstarker Jahrgänge entsteht. Es ist ja nicht so, daß mit geburtenstarken Jahrgängen kalkuliert werden könnte - die vielen Kinder kommen schließlich von heute auf morgen Oder reichen sechs/sieben Jahre Vorlauf in diesem Land für die Politik schon nicht mehr aus, um rechtzeitig auf die Einschulung geburtenstarker Jahrgänge zu reagieren? Einmal mehr also sind wir hier mit eklatantem Politikerversagen konfrontiert.

Mit Verlaub: Wer heute noch seinen ideellen Vorstellungen...

... in der Unterrichtung junger Menschen folgt, wird diese spätestens nach einem Jahr praktischer Arbeit schmerzlich ernüchtert aufgeben.

Schaut man sich die Bundesländer an, so steht - wie nicht anders zu erwarten - NRW beim Lehrermangel an der Spitze. Es scheint, dass insbesondere die Probleme rund um das Thema Ausländer, Integration und Migration in NRW besonders ausgeprägt sind. Hinzu kommt der generelle Verfall von Sitte und Anstand, die kaum noch vermittelbar sind. Man mag dies als "überholt" ansehen wollen, aber es hatte seinen gesellschaftlichen Sinn.

Insbesondere der "Generation-Ladekabel" würde es heute mehr denn je helfen.

Aber die meisten Probleme in diesem Land sind schlicht und ergreifend hausgemacht. Verfehlte sowie blauäugige und aus meiner Sicht untaugliche Politik haben uns bis hierhin gebracht.

Und jetzt bitte wieder "Feuer frei" von unsere ignoranzbesoffenen Gutmenschen in diesem Land, die Toleranz propagieren ... und Ihre Kinder auf Privatschulen schicken.

Wenn ein Politiker der Ansicht ist, daß Lehrer

"Faule Säcke " sind, weil er sich damit Zustimmung bei seinen Wählern erhofft, braucht man sich nicht zu wundern, wenn Studenten nicht das Lehramt wählen.
.
Das Ansehen der Lehrer war einmal anders. .
.
Zum Teil wurde es aber, auch von den Lehrern selbst, in den 68er-Jahren verspielt.

10.02- 10.04 -Ilkay Müller und Apfelmus Richtig-Richtig-Richtig

Danke für ihren Kommentar. Wie recht Sie haben. Die Probleme gehen viel tiefer. Übrigens nicht nur in Deutschland.

"Sehenden Auges..." - wohin?

40 000 (in Worten:vierzigtausend) fehlende Lehrer. Also jetzt ausgebildete Lehrer. Und natürlich Lehrerinnen.

Kann man da wirklich noch was kommentieren? Wenn das kein Bankrott ist, dann gibt es überhaupt keinen.
Gut, das alte, wenig unterhaltsame Spiel der jahrzehntelang eingeübten Schuldzuweisung ist, wie die "Debatte" zeigt, immer möglich. Wo führt diese wohl hin? Zu einer Lösung ganz sicher nicht.

Wo ist...

...der berühmte Clown, der aus dem Gebüsch springt, Konfetti wirft und "Überraschung!" schreit?

Jahrelang war die Bildungspolitik in Deutschland das Stiefmütterchen der Parteien, wurde denen überlassen, die Mühe hatten/haben, ihren eigenen Namen fehlerfrei auszusprechen und die man sonst zu nichts gebrauchen konnte - und kann.

Reformen sollten immer alles ändern und durften nichts kosten, Geld war sowieso nie da und foglich hat sich auch nie was verbessert.

Dazu wurde alles, was gemacht wurde in 16 Auführungen gemacht, die aber auf 32 Meinungen in 64 Ausprägungen von 128 Politikern basierten. Schwachsinn at its best.

Der Karren ist ähnlich tief im Dreck wie der in der Pflege - aus eigener Kraft kommt man da nicht mehr raus.

und noch eine (uralte) Meldung...

die eindeutig die Unfähigkeit unserer Staatslenker beweist, aus Misswirtschaft oder der Vergangenheit zu lernen!
Wer "auf Sicht regiert" (Aussage Volker Kauder, 2012), kann nicht fähig sein, ein paar Jahre voraus zu denken und zu gestalten!
Die Bildungsmisere ist ja nur ein Teil von vielen...
Und dann wundert man sich, warum die links/rechts außen Flügel immer mehr Auftrieb bekommen...?!

Die Idiotie nimmt ihren Lauf

Die Verblödung der Gesellschaft fängt auch in der Schule an,wenn der Staat kein Interesse hat sich um ein funktionierendes Schulsystem zu kümmern. Das beginnt mit den Experimenten der Politik am Bildungssystem,der Gleichmacherei um jeden Preis, den "Sparideen beim Personal" und dem Anpassen der Leistungsanforderungen nach unten.Was bleibt sind demotivierte Lehrer und Schüler.Bei jedem Politikwechsel in den Ländern wird als erstes an der Stellschraube Bildung gedreht, mit ungeahnten Folgen.
Man bekommt eben das was man wählt!

Lehrermangel...

Da gibt es nur eins: Kurz und knapp: Zeitverträge machen! ;-)

@akami, 08.22h

Warum wollen Sie mit aller Gewalt verbeamtet werden?
Ein guter Lehrer wird dadurch doch nicht besser.

@09:29 von Tada

Auch wenn Ihr Beitrag am aktuellen Thema, dem Lehrermangel, komplett vorbei geschrieben ist (was hat das Gejammer über "unerzogenen Kinder"mit Lehrermangel zu tun?), ...

Was das von Ihnen so abfällig als "Gejammer" der Lehrer bezeichnete mit der aktuellen Situation zu tun hat?

Ganz einfach - weil Sie nicht in der Lage sind, es selbst herzuleiten:

1. Wenn es irgendeine Möglichkeit für eine Person gibt, die Lehramt studiert hat, NICHT an einer staatlichen Schule zu arbeiten, wird diese Chance genutzt.

2. Nach den Pflegeberufen ist die Lehrerschaft die Berufsgruppe mit der höchsten Rate an Burnout und dessen Folgen (siehe den jährliche DAK-Report).

3. Die Berufsgruppe der Lehrer hat bei den Beamten das niedrigste Pensionierungsalter bei Beamten und eines der niedrigsten Eintrittsalter in die Berufsunfähigkeitsrente.

Allein diese 3 Punkte zeigen, warum der Lehrermangel und das "Gejammer" in direktem Zusammenhang stehen.

Also nicht "komplett vorbei"!

Wenigstens hat es die Politik schon

vor 50 Jahren erkannt und spricht seitdem davon wie wichtig Bildung und gut ausgebildete Lehrer für die Zukunft unseres Landes sind. Gerade in Wahlkampfzeiten wird das dann nochmals als wichtiges Thema aufgegriffen. Ich stimme dem voll zu.

Grob fahrlässiges Behördenversagen

Förderschulen sollten vor nicht allzu langer Zeit durch Inklusion ersetzt und völlig abgeschafft werden. Obwohl Insider einen zunehmenden Bedarf dieser Schulform prognostizierten. Das war schlimmstes Versagen der zuständigen Ministerien und jetzt wird rumgewurstelt auf Kosten der beruflichen Zukunft der Schüler. Dass es sich ein Industrieland ohne nennenswerte Bodenschätze o.ä. erlaubt, den einzigen Rohstoff "Bildung" so gegen die Wand zu fahren ist auch in den weiterführenden Schulen grob fahrlässig.

Was ist nur los in Deutschland?

Warum habe ich immer mehr und immer öfter den Eindruck, dass sich unsere Politiker nicht ausreichend kümmern?
Laisser faire und laisser vivre scheint das Zeichen der Zeit zu sein - nach dem Motto: "was mir nicht direkt auf die Füße zu fallen droht, interessiert mich nicht."
Pflegepersonal, das wegen Unterbesetzung nicht mehr pflegen kann / eine Bundeswehr, die nicht mehr wehrhaft ist / Katastrophenschutz, der nicht vor Katastrophen schützt / ein Rechtsstaat, in dem mit zweierlei Maß gemessen wird / Ärztemangel, Lehrermangel, Polizistenmangel, Richtermangel, digitale Wüstenlandschaft und viele Beispiele mehr...
Und für jedes dieser Themen gibt es Vollzeit-Politiker. Was machen die eigentlich so tagsüber...?

War klar, dass meine Hinweise

auf massive Probleme von Referendarinnen und Lehrerinnen mit migrantischen Schülern in NRW, auch an Gymnasien, nicht freigeschaltet werden. Ich kenne mehrere Fälle, die gerade deshalb auf eine Tätigkeit als Lehrerin verzichtet haben.
Den Kopf in den Sand zu stecken ist aber weder guter Journalismus, noch löst es die Probleme - die überhaupt nur so groß geworden sind, weil sie jahrelang totgeschwiegen werden und wurden. Zensur ändert nichts an Problemen, sie schafft nur neue.

@ Frank_Furter / 8:39

... ich kann diese Frustration gut verstehen! ... Aber was sind die Hintergründe, und warum wird immer nur an Symptomen herumgedocktert!?

Das Grundproblem bleibt bestehen! ... Jeder denkt zuerst an sich! Zuallererst kommen die eigenen Ansprüche und gesellschaftliche Verpflichtungen sind was für die Anderen. Mit einer funktionierenden Gesellschaft hat das nicht wirklich mehr viel zu tun!

Die ausdauernde Stigmatisierung des Lehrerberufes in

Politik, Wirtschaft und - Achtung - Medien hat in Westdeutschland eine jahrzehntelange Tradition. Das hat dann eben auch Folgen. Die können nun besichtigt werden.

Auch lt. Tagesschau werden nicht wenige der neueren Lehrer über den Sommer in die Arbeitslosigkeit geschickt. Nur mal so als ein Beleg für obige Anmerkung.

dummschwaetzer

Natürlich geht es "denen da oben" nur um Machterhalt. Alles andere wird weggebissen. Diese Koalition ist das beste Beispiel.
Man lese : Herbert von Arnim ' Die Deutschlandakte, Was Politiker und Wirtschaftsbosse unserem Land antun'. Ein knallharter Spiegel der Politik.

@dr.bashir

"Flüchtlinge sind keine Ausrede. Die verteilen sich ja auf verschiedene Orte und unterschiedliche Jahrgangsstufen." Am 20. August 2018 um 09:42 von dr.bashir

Mit Ihrem Text davor bin ich einverstanden.

Aber mit den Flüchtlingen und Verteilung ist es eben nicht so einfach. Das Alter ist oft nicht genau bekannt, und unser Schulleiter des Gymansiums meinte auch, dass es passiert, dass das Alter auch mal wechselt, wenn sich eine gute Fortbildungsmöglichkeit ergibt. Aber er bekommt eh nur die Begabtesten, die eh schon wirklich richtig zu Schule gegangen sind und schnell Deutsch lernen. Ich würde sage, da sind Hohbegabte dazwischen.

Gesamtschulen müssen erstmal Sprachlernklassen bilden, in denen zum Teil Analphabeten sitzen und ansonsten das Vorwissen in allen Altersklassen extrem unterschiedlich ist. Das ist nicht mit einem normalen Unterricht zu vergleichen, nicht einmal an einer Gesamtschule mit Inklusion. In welche Klasse wollen Sie Jugendliche stecken, die zum 1. x Schule besuchen?

Ist doch nachvollziehbar

man schaue sich doch nur mal die Klassen an, 30 Kinder, 10 Nationen und der Lehrer soll alle unter einen Hut bringen.
Außerdem sind die Lehrer/innen heute doch keine Respektpersonen mehr, wie sie früher einmal waren. Sie müssen immer mit einer Anzeige rechnen. Und der Staat bzw. die Bundesländer schauen tatenlos zu.

Leider ein weiterer Beweis

der Unfähigkeit der Merkel'schen Regierung!
Wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen seit Jahren verpennt oder ausgesessen - das ist das negative Markenzeichen, das sich auch in nichtssagenden Sommerinterviews nicht mehr verbergen lässt.
Ich frage mich wirklich, was Hunderte von Abgeordneten machen - ist denn da niemand, der sich mal wirklich kümmert? Jemand mit einer Vostellung von Realität im Alltag?
Traut sich von den Hunderten MdB's niemand vor die Medien zu treten, Mißstände aufzuzeigen und einen Plan zu deren Beseitigung vorzustellen? Niemand...?

Falsch - Elternpflichten zuerst.

Eltern sind gemäß Art 6 GG in der Verwantwortung, ein schulfähiges Kind einzuschulen - und während der Schulzeit AKTIV mitzubilden - und mitzuerziehen. lesen bildet - lesen Sie mal Elternpflichten in Ihrem Landes-Schulgesetz. Ganz einfach. -----Sie bringen Lehrer-Vorurteile, ohne den Rahmen der Bildung in Deutschland zu kennen. So bringt das nix. Und so lernen Ihre Kinder auch nix. Die Eltern sind immer im Boot - und daher kommen die meisten Probleme der Bildung in D - Eltern ohne Wollen und Ahnung. Dass die dann dumme Kinder haben, findet das GG übrigens in Ordnung. LesenSie mal Kommentare zum GG. Sonst müßten mal die Jugendämter ran, gegen die faulen Eltern. Aber darauf können wir lange warten.

Ilkay Müller

Ich habe ähnliches erlebt: eine Abiturientin, die bis heute nicht den 3. und 4. Fall unterscheiden kann.
Das Übel liegt in meinen Augen auch bei der Lehrerschaft, die immer bessere Noten für Leistungen gibt, die allgemein als haarsträubend zu bezeichnen sind. (Auf Zeugniskonferenzen kann man genau diese Lehrer durch ihre Notengebung erkennen: keine Note unter ausreichend!!) Daher auch die enorme Schwemme an guten Abiturnoten!

die perfekte Welle

Ich verstehe ehrlich gesagt die Welle nicht.

Wer Legislaturperiode für Legislaturperiode dieselben Parteien wählt, braucht sich nicht wundern, daß sich am System rein gar nichts verändert.

Wer andere Politik will, muß anders wählen. Und zwar nicht völkisch, sondern dem Volk dienlich.

Dieser selbstverschuldete Notstand

wird genau zu dem führen, was man von seiten der Politik nicht wollte - nämlich dass nur diejenigen, deren Eltern es sich leisten können, eine gute Ausbildung erhalten.
Auf Privatschulen und privaten Unis.
So einfach ist das..!
Übrigens: geradezu eine Unverschämtheit ist der Umstand, dass Lehrer immer häufiger nur Zeitverträge erhalten und sich im Sommer arbeitslos melden müssen. So fallen sie nicht dem Bildungsetat zur Last, sondern dem Arbeitsamt. Das ist Augenwischerei! In der Wirtschaft wird das an den Pranger gestellt und selbst seit Jahren praktiziert.

völlig abwegig - und ahnungslos

Weniger Unterricht heißt mehr Arbeit für die Eltern - oder Kinder, die völlig unfähig sind, eine Ausbildung zu machen. Davon gibts schon genug. Studien zeigen, dass fitte Lehrer besser bilden - logisch. In Deutschland müssen nach Grundgesetz übrigens die Eltern mitbilden - aktiv. Seltsamerweise klappts mit dem Abi, wenn Eltern ihren Job ernst nehmen - und nicht auf die Lehrer schimpfen. Einfach so wie früher. ---Nehmen Sie ein gute Gymnasium und bringen Sie ein gut vorgebildetes Kind dahin - und machen Sie weiter Ihren Elternjob gemäß Schulrecht - dann klappts mit dem Abi. -----Wo steht, dass "PISA" besser wird, wenn mehr Unterricht ausfällt? PS Bildung ist Schule plus Eltern - also ist auch "PISA" bezogen auf die Arbeit von Schule UND Eltern. Kann man in D nicht trennen - siehe Art 6 GG.

um 10:46 von DerVaihinger

"@akami, 08.22h
Warum wollen Sie mit aller Gewalt verbeamtet werden?
Ein guter Lehrer wird dadurch doch nicht besser."

Vortrefflich auf den Punkt gebracht.
Und ein wenig guter Lehrer findet durch das Beamtentum nur seine "Hängematte".

Griechenland; wir kommen ...

Erinnert sich noch jemand an das "Interview" Jauch - Varoufakis? Hatte Herr Varoufakis damals nicht nur das unsinnige aufgedrueckte Spargprogramm (alles in Griechenland "tot machen" damit mit den Finanzhilfen die Kredite der Banken in den Geberlaendern wieder zurueckgezahlt werden koennen) bemaengelt sondern auch vorhergesagt: Ihr in Deutschland werdet dies schon bald genau so erleiden, in den naechsten Jahren. Alles wird einer ominoesen "schwarzen Null" geopfert. Keine Guthabenzinsen mehr, reale Lohnsenkungen, Rentensystem kaputt, Krankenkassenbeitraege stehen erneut zur Disposition waehrend (erworbene!) Leistungsversprechen zurueckgeschraubt werden... Es wollte keiner verstehen; der in der Sendung sehr ueberhebliche Jauch am allerwenigsten.

Nun zeigt sich an allen Ecken und Kanten: Varoufakis hatte recht. Was war doch gleich seine Profession? Ach ja: Wirtschaftswissenschaftler. Man haette ihm mal zuhoeren sollen.

Die Umverteilung zu den Reichsten ist in vollem Gange!

Inkompetenz der Politik

Eigentlich ist es nicht zu verwundern, wie es in Sachen Bildung in Deutschland aussieht. Kompetenz ist die Sache der meisten "Bildungspolitiker" nicht. Dazu kommt häufig maximale ideologische Verbohrtheit. Wenn es z.B. in Bayern heißt: "Lehrermangel? Haben wir nicht!" dann können Hinweise auf überquellende Klassen, Sprachprobleme, massenhaft ausfallenden Unterricht etc. an dieser
starren Haltung nichs ändern. Flexibel sollen die Lehrer sein - v.a. die jungen angehenden.

Lehrermangel - Ursachen

A) Unkenntnis vieler Eltern, dass sie ein schulfähiges KInd zu "liefern" haben und weiter mitbilden müssen. Daher die deutsche "Halbtagsschule". Steht in Art 6 GG und allen Schulgesetzen und "Elternpflichten". -------B) Zu volle Klassen und 28 Wochenstunden - das macht die Leute kaputt. Finnland hat 5mal mehr "Lehrer" pro Schüler - Frankreich hat 4 Wochen mehr Ferien. -------C) "Inklusion" und "Merkel-Migranten" rein in die vollen Klassen - damit funktioniert dann auch die letzte Klasse nicht mehr. Wer kein Deutsch kann oder sonst nicht schulfähig ist, kann von einer Normal-Lehrkraft nicht unterrichtet werden - und die "normalen" Schüler fallen hinten runter. Die Lehrer gehen dabei kaputt. Weder "Gewerkschaften" noch sonstwer hilft ihnen.----D) Rettung sind die privaten und kirchlichen Schulen - wenn man ein gut gebildetes Kind hat. Die müssen diesen Quatsch nicht mitmachen - und sind nicht mal teuer. Ich zahle 2mal 40€ pm. Dann klappt auch das G8 - allein wegen geringerer Störungen.

@ Quakbüdel

"... zu dem Schluss kommen, dass unsere Bildungspolitik unserem Land mehr geschadet hat als zwei verlorene Kriege."

Bei aller berechtigten Kritik am Bildungssystem, so ein bescheuerter Vergleich war jatzt absolut daneben. Was soll denn die Schlussfolgerung davon sein? Fangen wir ruhig einen Dritten Weltkrieg an - schlimmer als die Bildungspolitik wird es schon nicht?

Beitrag zum Thema: nach allem, was ich so mitbekomme, scheint der Föderalismus das Grundproblem zu sein. Es fehlt EIN kompetenter Mensch, der überall alles im Blick hat.

Verbeamtung

Die Länder wollen alle die guten Lehrer. Wer NICHT verbeamtet, kriegt aber die schlechten. Bayern hat zB den besten Beamtentarif. Wer weniger zahlt oder gar nicht verbeamtet - Berlin und Sachsen - kriegt also die "Reste" der Lehrer. Sachsen lebt von guten Eltern - wenig Migranten - und den Lehrern, die bald in Rente sind - Berlin ist einfach die Voll-Katastrophe. Da hilft nur der Umzug nach Brandenburg.

Ilkay Müller

Ich habe den Dienst quittiert, weil das enorme Mobbing nicht aufhörte. Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein anderer Betrieb in voller Stärke so viel Kraft für das Vertreiben (Abordnen / Versetzen / Leben zur Hölle machen o.ä. ) von engagierten Lehrkräften aufwendet.
Zuerst kommen die Eltern und ihre Sprösslinge, danach lange Zeit gar nichts, und dann das kleine Lehrerlein!!!

Kein Lehrermangel sondern falsches Schulsystem

Lehrer, der Analphabet ist und Deutsch unterrichtet, im Matheunterricht sich von den Schülern den Rechenweg erklären lassen muss, weil er nicht im Lösungsbuch steht, verschwindet einfach drei Schulstunden vor Schulende um das Fußballspiel nicht zu verpassen... diese und noch weit gravierende Fälle sind uns aus der Realschule in Baden Württemberg, die unsere Tochter besucht hatte bekannt. Es gibt nichts schöneres, als mehrere Wochen Urlaub im Jahr, so die Worte des betrunkenen Klassenlehrers bei der Abschlussfahrt, der in seiner bisherigen Laufzeit nicht einen einzigen Cent verdient hat. Lehrermangel gibt die Schulleitung als Antwort.
Ich bin der Meinung, dass das ganze Schulsystem grundlegend überarbeitet werden muss. Zur bildenden Kunst, Musik, Religion und Sport muss man Fähigkeiten besitzen, die ein Lehrer in zwei Stunden in der Woche niemals beibringen kann. Umso wichtiger und zeitgemäßer wären z.B. EDV, Umgang mit Geld, Ernährung und Rhetorik. Und das kann i.d.R. jeder Lehrer tun.

@Wenn ein Politiker der Ansicht ist 19:31 von pauline_8

"Zum Teil wurde es aber, auch von den Lehrern selbst, in den 68er-Jahren verspielt."

Unsinn, die alte Mär von den 'Anarchos' geistert wohl hier wieder herum.
Bin selber ein solcher und wette gern eine Lokalrunde dafür,
dass ich >75% der jetzigen Abiturienten locker einpacke,
insbesondere bei den 'Grundskills'
Naturwissenschaften, Sozialkunde und Recht.

Und dass, obwohl die bestimmt noch größerem 'Lerndruck' ausgesetzt sind,
als wir jemals waren.

Die Eliten haben es einfach über Jahrzehnte verbockt.
Auch in dem Wissen, dass sie ja für sich bzw. ihren 'Anhang',
sich jede Privatschule werden leisten können.

Wozu dann Geld in der Infrastruktur 'versenken',
wenn man es selbst besser 'verbrauchen' kann.
Meine Omma sagte dazu immer:
Dasch ist das System ;-)

Dass es nun am Ende ist,
ist am wenigsten den 68ern geschuldet.

@pauline_8

"Das Ansehen der Lehrer war einmal anders." Am 20. August 2018 um 10:31 von pauline_8

Das Ansehen der Lehrer ist immer noch dort anders, wo Lehrer als ihre Aufgabe sehen, den Kindern etwas beizubringen UND die Kinder mit zu erziehen.

Jemand, der sie als gewöhnlicher Dienstleister sieht und ansonsten mit Sätzen kommt wie "Das brauchst du nicht zu wissen" und "Das ist nicht mein Problem", der bekommt halt Geld für seine Dienstleistung und mehr nicht - und dann braucht er auch nicht zu jammern.

In den Ländern, in denen Lehrer auch Erzieher sind, ist der Respekt immer noch vorhanden.
Das ist hier bei manchen Lehrern auch so, wenn sie nicht nur ihren Dienst tun.

Ps. Meine Mutter war Lehrerin in Polen. Sie hat dort an 3 Orten unterrichtet. Wenn sie da heute hinfährt, dann erkennen sie noch ehemaligen Schüler oder deren Eltern und sprechen sie an. Sie selbst hat auch ein Wahnsinnsgedächtnis, was Menschen angeht. Eine geborene Lehrerin. (Wir sind jetzt über 25 Jahre in Deutschland.)

Politikerversagen

nur ein weiteres Beispiel für das Versagen unserer Politiker: jahrzehntelang an der Bildung gespart, dann massive Zuwanderung von "Fachkräften" und deren Kindern. Diese müssen überraschenderweise auch unterrichtet werden. Leider sind entgegen der Erwartungen offensichtlich keine Lehrer unter den Fachkräften.

@DerVaihinger

>>Warum wollen Sie mit aller Gewalt verbeamtet werden?
Ein guter Lehrer wird dadurch doch nicht besser.<<

Googeln sie mal nach der Minimalpension.
Ein Beamter der in der aller untersten Besoldungsstufe gearbeitet hat, sein ganzes Leben lang, ohne Erhöhung.

dem steht eine Bruttopension von etwa 1900€ zu was etwa 1350€ Netto sind.

dafür muss ein normaler Arbeitnehmer sein Leben lang etwa 4000€ Brutto im Monat mit nach hause bringen um das zu bekommen... und wie viele tun das?

Des weiteren bekommen sie Mindestens 66% ihres letzten Bezuges als Pension (im vergleich zu 43% bei uns)

Also schon allein im Bezug auf die Altersvorsorge ist es eine Prima Idee Beamter zu werden.
Von der Tarifbindung und Jobsicherheit mal ganz zu schweigen... hat Ottonormalarbeiter alles nicht (mehr in Deutschland).

Veraltete Strukturen und Ausbildung

Wer in unserem Land Lehrer werden will hat eine Langjährige Tortur in der Ausbildung vor sich. Mindestens 3 Jahre PH Bachelor, 2 Jahre PH Master,
6 Monate unbezahlt arbeitslos, 18 Monate Referiendariat. 2 Monate unbezahlt Arbeitslos. Danach beginnt eine drei jährige Anwartschaft zur Verbeamtung. Parallel sollte die Weiterbildung für die Sekundarstufe 2 angegangen werden ansonsten bleibt das Einkommen eher unterdurchschnittlich. Egal wie, nach 10 Jahren Ausbildung ist der Lehrer dann 'schon' fertig! Und nun hängt es stark von seiner Persönlichkeit ab ob und wie stark er sich noch engagiert. Viele Lehrer sind mit viel Leidenschaft auch dann noch dabei, bei anderen überwiegt die Einstellung das sich die Strapazen der Ausbildung nun auch durch eine ausgezeichnete Life/Work Balance amortisieren müssen, schließlich ist man nun unkündbar.

Wenn man das für normal hält, dann ist man bereits viel zu sehr Teil des Systems! Wer will schon Teil eines so korrumpierten Systems werden?

Klagen auf höchstem Niveau

@ wolf 666:

krankes Bildungssystem. Seit über 50 Jahren lese und höre ich die Klagen über dieses bundesdeutsche Bildungssystem.

Im Klagen sind die Deutschen leider Weltmeister. Über das Bildungssystem, die Bundeswehr, über die Rente, die Wohnungen, die niedrigen Einkommen, das zu nasse oder zu trockene Wetter, über ...

An konstruktiven Vorschlägen und Engagement mangelt es häufig jedoch.

30 Jahre Lehrermangel???

Wir können auch weitere 30 daraus machen.

Will man Beamter werden, ordentlich Geld mit ein wenig Blabla, Schulausflügen und wochenlangen Ferien verdienen, ohne dass man auch bei schlampiger Arbeit zur Rechenschaft gezogen wird, so ist der heutige Beruf als Lehrer eine goldene Marktlücke um desorientierte und wichtigtuerische bis zur Rente abzusichern. Was sagt eigentlich die Pisa-Studie? Sind wir überhaupt noch auf der Liste? Über den Osten wurde immer gelacht. Hat aber seit Jahrzehnten die besten Schüler und Lehrer.
Im Westen nichts Neues, außer ein paar dusselige Politiker, die noch nicht mal ihre eigene Statistik ablesen können.

@vox----""Es fehlt EIN kompetenter Mensch...""

Unsinn. Im Bund - mit Merkel - funktioniert das meiste auch nicht. Schulen brauchen schulfähige Kinder, mitbildende Eltern, kleinere Klassen, genug Lehrer, vernünftige Gebäude und Turnhallen - und RUHE.------Keine "Inklusion", "Migration", "Kompetenz" und den ganzen ideologischen Quatsch. Man erkennt das an guten privaten Schulen. Da geht´s.

Kohle statt Personal

Obwohl jeder weiß, dass man Geld nicht essen kann, haben wir heute zwei Meldungen parallel, die dem Fass die Krone ins Gesicht schlagen:
1. Deutschland hat weltweit größten Überschuss
2. Schlimmster Lehrer Mangel seit 30 Jahren.
.
Wir bedepperten Wähler dürfen uns dennoch regelmäßig erfreuen:
Juhu, wir halten an der Schwarzen Null fest und
Juhu, die schlechten Renten sollen bis 2040 sicher sein

@ Kantiger

... gibt es Bundesländer (Z. B. Thüringen), die gar Lehrerstellen abbauen wollen, wegen des Fetishs der "schwarzen Null"

Die Schwarze Null, genauer gesagt der Verzicht auf eine weitere Neuverschuldung, ist kein Fetisch, sondern höchst vernünftig. Mit dem Lehrermangel hat das gar nichts zu tun. Die Lehrerstellen können ohnehin nicht auf Pump geschaffen oder erhalten werden.

Quereinsteiger

Auch ein Problem: die Anforderungen an Quereinsteiger sind nicht am Schulalltag orientiert. Ich arbeite seit 25 Jahren mit Kindern mit Lernstörungen, Lernbehinderungen, Ad(H)S, Legasthenie sowie Dyskalkulie.
Für eine Arbeit an einer Grund- oder Sonderschule bin ich damit nicht qualifiziert - da meine Ausbildungen und Weiterbildungen nicht an einer Universität statt fand...

A. Mathieu

Ist doch eigentlich heute

Ist doch eigentlich heute egal, ob Quereinsteiger oder mit Universitätsabschluss.
Rechtschreibung lernen die Kinder auch bei ausgebildeten Lehrern nicht mehr, so dass an den weiterführenden Schulen erstmal sowieso die Basics machgeholt werden müssen.Also Lehrermangel ist nicht unser Hauptproblem..

bildung ist das wichtigste

aber davon schwaffeln unsere politiker/innen schon mehr als 30 jahre. seitdem verrotten die schulen weiter. ständig neue schulreformen, wo sich die poliker/innen ihre grün/linken lebensträume erfüllen wollen. und von daan gings bergab. jetzt stellt man/frau fest, daß zwar lehrer fehlen. aber trotzdem werden welche zu ferienbeginn entlassen. jetzt gerade ist politiker/in vollendst erstaunt, daß so viele neue kinder da sind. haben die alle kein fernsehn geguckt 2015. da haben doch die ÖR täglich über die neubürger berichtet.

Rentner Republik

Die ganze Entwicklung kam jetzt sehr überraschend. Und außerdem hatten dringendere Herausforderungen Priorität, als ausgerechnet die Zukunft. Gut versorgte Facharbeiter zum Beispiel in den vorzeitigen Ruhestand zu schicken. Oder hat schon einmal jemand von wählenden Grundschülern gehört? Na also.

re klasube: Einfach

„Leider ein weiterer Beweis
der Unfähigkeit der Merkel'schen Regierung!“

Vor allem ein Beweis fehlender politischer Bildung. In Deutschland ist Bildungspolitik Ländersache und besonders die konservativen Landesfürsten wachen äußerst scharf auf die Einhaltung dieses Ausdrucks der „Gewaltenteilung“.

Das kann man angesichts einer notwendigen multinationalen Politikausrichtung sehr kritisch sehen.

Man kann natürlich auch für alles vermeintlich Schlechte unsere Bundeskanzlerin verantwortlich machen. Das hieße jedoch, die Kompetenzen eines Kanzlers in unserem parlamentarischen System mit der Machtfülle eines regierenden Autokraten gleich zu setzen.

Mir ist unser repräsentatives System lieber. Auch wenn es schwerer fällt, für alles den gleichen Sündenbock zu finden.

11:33 von SanVito

"Zuerst kommen die Eltern und ihre Sprösslinge, danach lange Zeit gar nichts, und dann das kleine Lehrerlein!!!"
Die armen Lehrerlein - ich kann es nicht mehr hören.
Zumal dieses Lied seit über 50 Jahren von bundesdeutschen Beamten- und Nichtbeamten-Kehlen gesungen wird.
Ich hab z.B. dieses Lied vom ach so armen Lehrerlein noch nie im Osten von Deutschland gehört.
Gehen Sie SanVito mal dorthin und halten sich dort unter Lehrern, Schülern und Eltern auf.
Das Lied vom armen Lehrerlein wird dort einfach nicht gesungen.

@ holg

Ihr in Deutschland werdet dies schon bald genau so erleiden, in den naechsten Jahren. Alles wird einer ominoesen "schwarzen Null" geopfert.

Geopfert wird gar nichts. Aber mit neuen Schulden lösen wir kein einziges unserer alten Probleme. Nachher wirds nämlich nur noch schwieriger. Wir müssen einfach nur lernen, die Einnahmen, die wir tatsächlich haben (und das sind nicht wenige) sinnvoll auszugeben und nicht mehr. Kluges Sparen hilft.
Und ihr in einem anderen Land könnt es auch nicht anders machen.

Kümmert doch keinen Politiker

SPD NRW Ministerpräsidentin Kraft waren die Lehrer noch nicht mal einen Inflationsausgleich wert. SPD Kanzler Schröder nannte Lehrer "faule Säcke".

und was passiert jetzt?

Wenn das Sommerloch vorbei ist, gibt es zwei Möglichkeiten: Das Land setzt sich im Angesicht des Problems unter den Tisch, hält sich die Augen zu und sagt: "Wenn wir das Problem nicht sehen, sieht es uns auch nicht." Oder: Man erweckt den Anschein hektischer Betriebsamkeit, schmeisst die Lehrerausbildung komplett über den Haufen und muß dafür das Rad 16 mal neu erfinden, anstatt mal zu schauen, wie es im Ausland vernünftig funktioniert (NEIN, vom Ausland lernen kann man nicht, denn das sind ja Ausländer und die können, weil sie keine Deutschen sind, ja auch nichts richtig machen). Dann werden in aller Eile sämtliche Graupen, die man sonst zu nichts gebrauchen kann, ins Lehramtsstudium gesteckt, damit nachher die Statistik stimmt. Glückwunsch: Operation gelungen, Patient trotzdem tot.

@ Tada

Gerade kürzlich habe ich von polnischen Bekannten die Klage gehört, dass auch in polnischen Schulen der Respekt für die Lehrer deutlich nachgelassen hat.
Grüße
Titiana v R

@ um 11:31 von vox moderandi

Zitat: "...nach allem, was ich so mitbekomme, scheint der Föderalismus das Grundproblem zu sein. Es fehlt EIN kompetenter Mensch, der überall alles im Blick hat."
Da gebe ich Ihnen völlig recht. Es gibt Bereiche, zum Beispiel Polizei und Bildungswesen, da macht der Föderalismus keinen Sinn (gibt es überhaupt einen, wo er Sinn macht..?).
Anstatt mit einem Maß zu messen und vergleichbare Resultate zu erzielen, wird bewußt das Chaos vorprogrammiert und in jedem Land selbstherrlich hochgehalten.
Der kompetente Mensch, von dem Sie sprechen, sollte der jeweilige Bundesminister sein - die Betonung liegt auf "SOLLTE".

Lasst die zig tausenden

Lasst die zig tausenden muslimischen Lehrerinnen genauso so ihren Beruf ausführen als Lehrerinnen mit dem Kreuz um den Hals. Alle Menschen sollten die gleichen Rechte haben, so wie es im Gesetz drin steht. Dann bescheren wir uns gleichzeitig über die Türkei, dss Menschrechre nicht eingehalten werden.
Meine Frau hat ein Doktortitel und trägt Kopftuch, da sieb überall abgelehnt wird bleibt ihr nur eine Stelle als Putzfrauen, das ist die Realität in Deutschland, pfui.

@ beamtenfreund

"Lehrer sind dort keine Beamten, wo die Bildungstests gut ausfallen."
Das stimmt nicht. Berlin verbeamtet nicht mehr und liegt meist hinten. Sachsen will wieder verbeamten und liegt meist vorne. Und was ist mit Bayern?

@ holg

Nun zeigt sich an allen Ecken und Kanten: Varoufakis hatte recht.

Nein, eigentlich nicht. Ich habe den Mann damals für einen Schaumschläger gehalten, der keine konkreten Lösungen anzubieten hat, und sehe das heute noch genau so.

Man hat den Lehrern

sowhl die gesellschaftliche Anerkennung (siehe Schröders Aussage: Alles faule Säcke), ein kontinuierliches Arbeitsfeld (ohne Experimente durchgeknallter Linksideologen) sowie die Chance eine Disziplinierung der Schüler genommen. Wenn heute ein lehrer einen Schüler nachsitzen lässt, hat er schon gleich die Hubschraubereltern an der Backe, die ihm Freiheitberaubung unterstellen.

Nein, es muss sich im Bildungssystem etwas grundsätzliches ändern:

1. Feste Vorgaben und Ziele für die jeweiligen Jahrgänge und Noten. Die Länder können ja konkurrieren, wie sie die Ziele erreichen, aber nicht alle unterschiedliche Lernziele haben. Als Orientierung wäre hier Bayern oder Sachsen angebracht.

2. Sanktionsmöglichkeiten für die Lehrer

3. Keine linken Sozialexperimente mehr wie Inklusion. Dies schadet gerade den lernschwachen Kindern.

4. Ordentliche bezahlung und feste Anstellung als Angestellte (keine Beamten mehr).

5. Gesellschaftliche Achtung (dies wäre ein langer Prozess)

Unfassbar!

Unfassbar ist, dass wir solch eine Situation haben - trotz voller Staatskassen. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie es für die Bildungspolitik aussehen würde, befänden wir uns in einer Rezession. Ein Dank an Frau Merkel und diese Regierung für dieses Armutszeugnis. Nun ja - ob ein gebildetes Volk immer die beste Wahl ist für eine Regierung - für solch eine Regierung - lasse ich hier mal offen. Die Wirtschaft floriert wie verrückt und die Regierung sorgt nicht einmal dafür, dass dieser Überschuss auch an den richtigen Stellen ankommt - siehe Bildungspolitik. Stattdessen wird drüber nachgedacht Herrn Erdogan mit Steuergeldern zu versorgen. Toll! ....im wahrsten Sinne des Wortes!!!

Es fehlt an allen Ecken und Enden

Aber das ist doch so gewollt, von Rot Grün eingeleitet hat die CDU CSU daran auch nichts geändert.
Lehrermangel wird mit Methode betrieben, denn man hat erkannt, dass eine breite und fundierte Bildung im Volk sehr gefährlich für die Regierenden ist.
Eigenartigerweise haben das genau diejenigen als Erste erkannt, die immer Breitenbildung forderten. Doch als sie an der Macht waren...
Die Finanzkrise kam da genau richtig und man konnte ohne Gesichtsverlust, den Bildungssektor an die Wand fahren.
Finanzmittel weg; bei der Lehrerausbildung die als Pädagogen geeigneten aussortieren und auf die Warteliste setzen und wenn überhaupt nur mit Saisonverträgen befristet einstellen. Schulgebäude und Lehrmittel verfallen lassen usw. usw. - eben die ganze Palette der Möglichkeiten um Bildung zur Fase werden zu lassen.
Bekannte in Prüfungsausschüssen berichten, es ist katastrophal wie z.B. das allgemeine Abi-Wissen bei den Jungendlichen von Jahr zu Jahr asymptotisch gegen Null geht.

@ Tada

Ich konstatiere: Sie haben vom Lehrerberuf tatsächlich nur wenig Ahnung, dass Sie diesen mit anderen regulären Berufen z.B. in der Wirtschaft vergleichen.

Mal im Ernst: Wem gegenüber ist eigtl. eine kaufm. Arbeitskraft in der Verwaltung gegenüber verpflichtet? Dem Vorgesetzten & evt. noch dem ein oder anderen Untergebenen. Der gesamte Sozialisationskreis bei einer derartigen Tätigkeit beschränkt sich max. auf nur 40 bis 70 Personen.

Ein Lehrer hat in der Regel 3 bis 4 Klassen mit teilweise 25 Kindern... ist also schon mal für bis zu 100 Kinder verantwortlich. Klingt jetzt nicht so wahnsinnig viel, aber man muss bedenken: Jedes Jahr sind es wieder andere 100. Und hinter diesen 100 stehen Familien, die sich "proaktiv" und permanent in die Unterrichtung einmischen. Bis zum Ende seiner "Dienstzeit" hat ein Lehrer so die Verantwortung für bis zu 4000 kleine Individuen, UNSERER ZUKUNFT!, plus ihren Familien getragen.

Welche Unternehmensführung kann so was eigtl. vorweisen?

"Schlimmster Lehrermangel seit 30 Jahren"

"An Deutschlands Schulen fehlen nach Darstellung des Deutschen Lehrerverbands fast 40.000 Pädagogen. Insbesondere an den Grund- und Förderschulen sei die Lage "dramatisch"."
Es ist eigentlich schon lange Zeit, dass sich im deutschen Bildungssystem etwas verändert.
Der Staat muss mehr Geld für die Sanierung der Schulen und für die Ausbildung der jungen Lehrer/Lehrerinnen tun. Und die Bundesländer dürfen unbefristet eingestellte Lehrer in den Großen Ferien nicht aus Geldgründen frei stellen, sondern müssen sie weiter beschäftigen. Auch Lehrer/innen haben nach einem stressigen Schuljahr einen wohlverdienten Urlaub verdient.

Lehrermangel

...man könnte fast meinen, dass von unserem Staat ein Bildungsgefälle gewünscht, bzw. sogar bewusst aufgebaut wird - ungebildete Bürger lassen sich leichter beinflussen und benutzen! Genug Beispiele haben wir ja...

Bildungsmangel ein wirtschaftliches Kalkül

Zu Umgestaltung der Gesellschaft und Umverteilung der Mittel gehört auch die Abschaffung der Bildung. Nach dem Krieg musst die Elite die Bevölkerung bei Laune halten und auch unter dem Druck des Kalten Krieges - eines ideologischen Krieges der Systeme - war sie gezwungen dem "Arbeiter" seinen Lohn zu zahlen und ihm Bildung zu gewähren.
Doch mit der Wende entfiehlen diese Zwänge und die Elite konnte sich nun darauf konzentrieren ihre Investionen zurück zu holen.
Wie sagte doch einer von ihnen geführter Abgeordneter im Deutschen Bundestag: "Das Vermögen bei den Alten und in der Bevölkerung muss abgeschöpft werden."
Die Bildungverweigerung gehört zum Plan, denn dann kann man "Fachkräfte aus dem Ausland" holen, denen man wesentlich weniger zahlen muss, weil sie ja kein perfektes Deutsch können (so war die Begründung aus den Elitekreisen zu vernehmen).
Lehrmangel ist also das wirtschaftspolitische Kampfmittel der Wahl gegen eine gebildete und damit zu teure Bevölkerung.

Verbeamtung

@um 11:32 von Berufsschullehrer
Richtig. Hinzu kommt noch das ein verbeamteter Lehrer für die jeweilige Landesregierung langfristig billiger ist als eine angestellte Lehrkraft.
Die Hoehe der Aufwendungen fuer Angestellte im oeffentlichen Dienst und Beamte weist im zeitlichen Verlauf erhebliche Unterschiede auf. In der aktiven Zeit fallen fuer die Angestellten weit hoehere Zahlungen als fuer Beamte an, weil die Arbeitgeber fuer die anteiligen Beitraege zur Sozialversicherung der Angestellten aufkommen muessen. Fuer Beamte entstehen in deren aktiver Zeit keine entsprechenden Ausgaben. Auch die Grundgehaelter differieren zum Teil betraechtlich, insbesondere in den Anfangsjahren der Beschaeftigung; anders als die Beamten muessen die Angestellten aus ihren Bruttoeinkommen den Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung bestreiten. Nach der aktiven Zeit belasten die Beamtenpensionen im Unterschied zu den Renten der Angestellten die oeffentlichen Haushalte.

Stört mich überhaupt nicht..

Warum? Weil meine Frau und ich uns für unsere Kinder eh mehrere Stunden pro Tag Zeit nehmen müssen um mit den Kindern zu lernen.

Das da nun Leher fehlen fällt dabei fast gar nicht auf. Auch das viele Lehrer keine Beamte oder ausgebildete Pädagogen mehr sind sehe ich nicht als Problem.

Ich wurde als Schüler von verbeamteten Lehrern gemobbt, diffamiert und fast zerstört. Zum Glück gabs einen einigen fürsprechenen Lehrer (Chemielehrer) der mir bis zum Abschluss geholfen hat.
Das existierende System ist höchst menschenverachtend und grenzt viele aus.

@ um 12:17 von teachers voice

Zitat: "Man kann natürlich auch für alles vermeintlich Schlechte unsere Bundeskanzlerin verantwortlich machen. Das hieße jedoch, die Kompetenzen eines Kanzlers in unserem parlamentarischen System mit der Machtfülle eines regierenden Autokraten gleich zu setzen. "
Ich glaube, Sie unterschätzen die Möglichkeiten der Einflussnahme unserer Kanzlerin gewaltig. Hat sie nicht gerade in den letzten drei Jahren das Angesicht unseres Deutschland und unserer EU dramatisch geändert? Mehr oder weniger im Alleingang? Und da soll sie keinen Einfluss auf z. Bsp. die Bildungspolitik haben? Kommen Sie - wachen Sie auf!
(Übrigens: Gewaltenteilung hat mit Föderalismus nichts zu tun.)

Die Deutschen Bildungsexperimente...

... der letzten 30 Jahre tragen immer offensichtlicher ihre Früchte. Ein Reset auf den Zustand wie in den frühen 80ern wäre im Bildungssystem dringend notwendig.

Kleinstaaterei

Ich habe es langsam satt, pünktlich immer wieder zum Schuljahresbeginn/-ende darüber lesen zu müssen, dass Lehrer gesucht werden. Ein Ministerium hat nicht nur zu verwalten, sondern sollte mit Weitsicht auch Zukünftiges planen. Hier in Sachsen wurschtelte das CDU-geführte Ministerium jahrelang vor sich hin, forcierte Teilzeitarbeit, wehrt sich gegen Verbeamtung, 'dünnt' nun noch den Stundenplan für Schüler aus um den Lehrermangel zu bekämpfen und möchte sich mit Seiteneinsteigern retten. Warum muss gerade der Sportunterricht an Oberschulen gekürzt werden, obwohl gerade die fehlende Bewegung bei Kindern immer wieder angeprangert wird. Warum ist die Lobby für diese Politiker so stark und die Lobby (Schüler-, Elternverbände) für unsere Kinder so schwach??Weshalb mischen sich nicht Eltern ein, wenn so viel Unterricht ausfällt??

Bildung in Bayern und DE

Tja was soll man dazu sagen. Wohl dem der die Fakten erkennt.
Bayern = CSU regiert = konservative Bildungspolitik = Platz 1 in Deutschland = kein Mangel
Rest der Republik = Regierung Links/Grün/SPD/Merkel-CDU = "progressive Bildungspolitik = Bildungsnotstand = Lehrermangel.
und drei Viertel der Wähler hat es noch nicht bemerkt, daß sie Ihre Kinder bei jeder Wahl wieder im Stich lassen!
Gehen Sie in ein anderes Bundesland vielleicht klappt es da mit dem Beamtenstatus, die suchen alle. Aber nehmen Sie in Kauf, daß Sie dort auch das schlechtere Arbeitsumfeld haben bis hin zu totaler Unfähigkeit.

Beamtenpensionen

Mindestpension über 60%- falsch. Es gibt derzeit pro Dienstjahr ca 1,8% Pension. Wer als mehr als die Mindestpension haben will, muß schon mal mehr als 20 Jahre dienen. Mehr als ca 70% ist nicht drin, weil Lehrer recht spät anfangen, zu unterrichten. Maximal ca 70% - auch wer länger dient. Davon gehen übrigens Steuern und PKV ab - das können viele Hundert Euro pm sein. Ich bin kein Beamter - aber diese Märchen sind falsch. Siehe Beamtenversorgungsgesetze. -----PS Wir haben Beamtinnen - fix und fertig - die nicht pensioniert werden wollen, WEIL sie dann nur die 35% Minimalpension kriegen und dann mit PKV, Kind und Steuern nahe bei Hartz IV landen. Der "golden handshake" war gestern. -----Vorteil: Die Leute bleiben länger im Beruf- wie die Angestellten.

Merkel

Liebe "Merkel-muss-weg"-Apologeten, ich weiß, Ihr glaubt gerne an das Postfaktische, daher wird das jetzt doppelt so hart für Euch:
Frau Merkel hat, bei all ihren Fehlern, mit der verkorksten Bildungspolitik relativ wenig zu tun, da diese in die Länderkompetenzen fällt. Passt zwar nicht in Euer Weltbild, ist aber so.

Und in eben diesem unserem föderativen System hat sich keiner mit Ruhm bekleckert, weder links noch liberal noch konservativ. Die sind alle gleich doof.

Richtig erkannt...

>>Wir holen uns gut ausgebildete Lehrer aus dem Ausland hierher! ( Diese sind auch viel billiger) Genauso war doch vor kurzem der Vorschlag in Berlin bei der Polizei Ausländische Polizisten in Deutschland auszubilden und herzuholen!<<

//

Und man macht es sich ganz einfach, anstatt vernünftig auszubilden zählt nur noch preiswerter Ersatz, wieweit soll die Bildung noch weiter abrutschen?

"Bildungsrepublik Deutschland" seit 2008....

Die Lage ist katastrophal, die gemachten Fehler zeigen nun die Folgen. Quereinsteiger, pensionierte Lehrer, Leute aus der Industrie, alles kein Ersatz für eine/n ausgebildete/n Pädagogen/in! Gerade auch deshalb wird mir wirklich übel, wenn wir großspurige Wort wie "Bildungsrepublik Deutschland" höre, wie sie von Merkel 2008 ausgerufen wurde. Nun sollen Mrd. in die "Digitalisierung" der Schulen investiert werden, anstatt für einen Teil des Geldes den Lehrerberuf zu fördern und die Bedingungen zu verbessern. Es ist traurig, wie unsere Kinder unter der Fixierung auf die Wirtschaft zu leiden haben, unter der (fast) alles andere darbt.

@akami - 08:22

"Auf die Frage, ob es denn hinsichtlich des Lehrermangels nicht eine Möglichkeit gäbe, mich nicht doch zu verbeamten, meinte der Herr von der Zeugnisanerkennungsstelle des Kultusministeriums, es gäbe gar keinen Lehrermangel."

Sie sollten sich nicht allzu sehr darüber wundern.
In den Kultusministerien geht es bei den Stellen für das Schulwesen nicht nach Bedarf sondern nach Haushaltszuweisung. Wird der festgelegte Finanzrahmen für die Lehrerstellen nicht überschritten ist das eine Punktlandung. Das Haushaltsdenken im jährlichen Turnus ist das dominierende Element, wo weder die Bedarfssituation noch künftig absehbare Entwicklungen einen angemessenen Raum der Würdigung finden.

Diese Parallelwelt ist so entwickelt, dass sich 16 Kultusministerien autark immer neue Konzepte ausdenken, für deren Umsetzung aber regelmäßig die Substanz im Haushalt fehlt.

@Man hat den Lehrern ... 12:30 von dummschwaetzer

Ihr Alias ist wohl Programm.
Besonders ihr Punkt 3 zeigt mir, dass Sie null Praxisahnung haben.

Es ist genau umgekehrt, wie Sie da schreiben.
Die Inklusion hift gerade den Lernschwachen.

Das hat meine Frau übrigens über Jahrzehnte als Hort-Leiterin erfahren müssen.
Auch solche Sprüche wie ihr Nr. 3 von 'Verwaltungs-Vorgesetzten',
die auch null Praxis-Ahnung hatten, aber dafür umso mehr solche Vorurteile.

vox moderandi

Wünschen Sie einen Führer zurück ? Eigentlich sollten Sie wissen, daß der Föderalismus von den Alliierten gefordert wurde . Einen WK III brauchen wir nicht mehr, da dieses Land sich selbst zerstört - das ist leider so und nicht mehr rückgängig zu machen. Wenn Sie diesen Blick in die Zukunft "bescheuert" finden - ich finde es eher deprimierend.

Bildungsnotstand? Nichts hat sich bisher geändert.

Bildung sollte nicht länger Ländersache sein.
Solange ein Abschluss egal in welchem Bundesland nur in diesem Bundesland einen Wert hat, solange werden sich Schüler und Eltern nur begrenzt Mühe geben einen bestimmten Standard erreiche zu wollen.
Gäbe es ein Bundesabitur, an dem sich Schüler und Lehrer gleichermaßen messen, dann würden Eltern, Schüler und Lehrer mehr Interesse haben die Wertvollen Abschlüsse, die dann auch international anerkannt wären zu bestehen. So wie das jetzt ist, hat das sowieso nur begrenzten Wert.
Wenn im Fußball die Regeln auch Ländersache wären, dann hätte Bayern zwei sehr kleine Tore mit nur fünf Spieler je Mannschaft und dafür drei Schiedsrichter, Badenwürttemberg zwanzig Spieler und keinen Torwart, Reheinlandpfalz drei Tore und ein rundes Fußballfeld.
Glauben sie mir... "Niemand würde sich für Fußball interessieren."
So ist es auch mit der Bildung.
Aus meiner Sicht sind Bundesabschlüsse Grundbedingung für eine Besserung. Für exakte Fächer Grundvoraussetzung

Der Weg ist richtig ??

Sehr interessant ist dieser Querschnitt von Meinungen.
Wer von den Betroffenen (denn Verantwortliche scheint es ja schon längst keine mehr zu geben) wird solch harte Kritik je zur Kenntnis nehmen ?
Und falls doch, schicken sie wieder ihre bewährten Chefideologen vor, die uns von der Alternativlosigkeit ihres politischen Weges überzeugen wollen.

DL heute und früher

Natürlich hat man in der Politik mal wieder geschlafen oder sich auf den "Schweinezyklus" verlassen, um mit geringsten Kosten arbeiten zu können.
Allerdings ist der heutige Vorsitzende des DL auch wenig überzeugend-ganz im Gegensatz zu seinem Vorgänger!
Die GEW besteht vor allem aus Ideologen.

Das liegt auch ein wenig an den unflexiblen Strukturen.

Ein weiteres Manko, die Länder wollen sparen, in dem sie befristete Verträge abschließen mit denen den Lehrern vor der Sommerpause gekündigt wird, um dann nach der Sommerpause mit neuen befristeten Verträgen fortzufahren.
Das kann man sich in Zeiten der Vollbeschäftigung nicht mehr leisten oder man hat genau das, was man jetzt hat, einen Mangel an qualifizierten Personal.

@ tobeorwhat - 12:37

"Aber das ist doch so gewollt, von Rot Grün eingeleitet hat die CDU CSU daran auch nichts geändert."

Lehrermangel gab es auch schon vor Rot-Grün in den Kanzler-Kohl-Zeiten.

Die Bildungsmisere ist parteiübergreifend angerührt worden und wird weiterhin angerührt, da Bildung Geld kostet, das angeblich nicht vorhanden ist ...

Wer will schon ...

... von verzogenen Ego-Taktikern bereits in der Grundschule schikaniert beleidigt, bedroht werden bzw. von deren überkandidelten Eltern wegen angeblich zu schlechten Noten für ihre Lieblinge verklagt werden, zudem wg. (angeblichem) Rassismus auch privat gemobbt werden, ohne daß sich auch nur irgendein Vorgesetzter/Politiker sich hinter seine Mitarbeiter stellen würde?
Die Volksverdummung durch Glotzfußball, Alkohol, Rauchen, Karneval und anderr Megaevents entlassen ihre Früchtchen ...
So kann niemand konstruktiv arbeiten!!

Lehrer als Prügelknaben der Nation

Lehramtskannibalen, Akademisches Proletariat, Schmalspurstudenten usw. wurden wir als Lehramtsstudenten von Studenten andrer Fachbereiche genannt. Alles nur Spaß natürlich. Leider meinen das ja auch viele andere. Aber es hatte für mich den Vorteil, dass ich mir schon sehr früh ein dickes Fell anschaffte. Denn es ging mir immer nur um die Schüler. Wenn es Probleme gab, dann wurden die nicht im Lehrerzimmer, sondern in der Lerngruppe ausgetragen oder im Einzelgespräch. Im Umgang mit Eltern wurde ich zum Chamäleon. Das lernt man sehr schnell und man vergißt nicht die guten Sitten.
Aber was die Diskussion um Beamten und Angestellten anbelangt, das ist unnötig. Auch verbeamtete Lehrer können versetzt werden, wenn es die Umstände erfordern.
Befristetete Verträge sind aber untragbar. Denn was ist nach einem halben Jahr? Wo bleibt die vielgepriesene Kontinuität, die besonders junge Schüler brauchen. Jedes halbe Jahr wieder neue Personen, die vor einer Klasse stehen. Das ist völlig desolat.

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