Ihre Meinung zu: Bootsflüchtlinge vor Italien: Küstenwache darf nicht anlegen

19. August 2018 - 8:59 Uhr

Ein Schiff der italienischen Küstenwache mit 177 geretteten Bootsflüchtlingen liegt vor Lampedusa. Italiens Innenminister Salvini hatte der "Diciotti" untersagt, mit den Migranten an Bord einen italienischen Hafen anzusteuern.

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Kommentare

Bestimmen die Flüchtlinge, wer sie retten darf?

Es wirkt grotesk, wenn man liest:

"Flüchtlinge hätten Hilfe verweigert.

Er argumentierte, die Bootsflüchtlinge seien in Gewässern gerettet worden, für die eigentlich Malta zuständig sei. Die maltesischen Behörden erklärten dazu, dies treffe zwar zu, doch die Bootsflüchtlinge hätten jede Hilfe von Malta verweigert und weiter Kurs auf Lampedusa genommen."

Verlangen die Menschen in Seenot demnächst, dass nur die Bundesmarine sie retten darf?

Was ich nicht verstehe

wenn Italiens eigene Küstenwache Migranten aufnimmt, die illegal über See einwandern.
Dann ist es doch der Italienische Staat seiner eigenen Küstenwache weisungsberechtigt, und kann das doch schon im Vorfeld selber klären.
Migranten weigern sich in Malta von Bord zu gehen, hab das jetzt richtig verstanden ?.
Ist Malta jetzt auch ein unsicheres Land ?.
Oder ist es von dort schwieriger schnell ins Wunschland zu verschwinden ?.
So richtig zu verstehen ist das wohl nicht mehr, Migranten entscheiden was Marineschiffe machen ?.
Alles etwas verworren.

Klar

die neue italienische Regierung kann sich nicht auch noch um marode Brücken kümmern.
Sie hat ja bereits alle Hände voll damit zu tun, Flüchtlinge ab zu wehren ...

Was sagt uns diese Aussage ?

"Er argumentierte, die Bootsflüchtlinge seien in Gewässern gerettet worden, für die eigentlich Malta zuständig sei. Die maltesischen Behörden erklärten dazu, dies treffe zwar zu, doch die Bootsflüchtlinge hätten jede Hilfe von Malta verweigert und weiter Kurs auf Lampedusa genommen."

Was soll man dazu sagen? Entweder ich befinde mich in Seenot und lasse mich retten oder aber ich gehe jedes Risiko ein und riskiere mein Leben nur um in ein Land zu kommen welches mir die besten Möglichkeiten bietet.

Sorry aber bei aller Liebe...wir müssen zu einer echten Alternative zur EU nachdenken, außerdem sollten wir schleunigst das Asylgesetz überarbeiten und ein vernünftiges Einwanderungsgesetz verabschieden.

Deutschland kann nicht die Probleme der ganzen Welt lösen, indem wir immer mehr Migration zulassen. Die daraus resultierenden Probleme sind heute doch noch gar nicht absehbar.

Ja, dass man doch Gott fürchtete

und bedenke vorangegangenes Urteil

"Die Schuld (...) dass sie hochmütig waren,
dass sie in Überfluss zu essen hatten und in sorgloser Ruhe dahin lebten,
ohne den Elenden und Armen zu helfen."

Prophet Hesekiel, Kapitel 16, Vers 49 Einheitsbibelübersetzung, 1980

Zu bedenken,
"Wer also das Gute tun kann
und es nicht tut,
der sündigt."

(Bibel, 'Jakobus', Kapitel 4, Vers 17)

man sollte sie...

...an ihren ausgangspunkt zurückbringen.

Es ist doch nicht mehr

Es ist doch nicht mehr nachzuvollziehen,daß von Flüchtlingen Rede.

"Grenzen schützen"

Wie heißt es so schön: Die EU-Außengrenzen sind zu schützen. Das ist ein netter Euphemismus dafür, was Orban und Salvini unter Kritik vieler dann in die Praxis umsetzen.

Die Weltbevölkerung wächst überproportional. Die Ressourcen sind ungleich verteilt. Beides führt zu Migrationsströmen.

In der EU muss man sich irgendwann mal diesen Fakten stellen und die Konsequenzen daraus ziehen. Will man die daraus resultierende Migration zulassen oder nicht? Wenn nicht, dann sind unschöne Konsequenzen (Grenzzäune, ertrunkene Kinder im Mittelmeer oder verdurstete Menschen in der Sahara, Abschiebungslager, Internierungslager) nun mal nicht zu vermeiden. Wer die EU-Außengrenzen "schützen" will, muss dazu ja sagen.

Konsequent nach Libyen zurück

Brächten die Schiffe die sog. Flüchtlinge konsequent nach Libyen zurück, wäre das Problem innerhalb weniger Monate komplett gelöst. Es würde kein Flüchtling mehr von Libyens Stränden aus ein paar hundert Meter ins Mittelmeer schwimmen und dort auf NGO Schiffe warten, die dann den letzten Teil der Vereinbarung mit den Menschenhändlern erfüllen.
Auch die Küstenwache sollte keine Migranten von Booten aufnehmen, sondern die Boote an der Weiterfahrt hindern und sie zurückbegleiten an den libyschen Strand.
Daß das funktioniert und zwar äußerst erfolgreich, macht uns Australien seit einigen Jahren vor.
Wir Europäer müssten also gar nicht einmal das Rad neu erfinden, sondern einfach nur ein erfolgreiches Modell adaptieren.

@weingfahrer, 10:22

Migranten weigern sich in Malta von Bord zu gehen, hab das jetzt richtig verstanden ?

Nein, das haben Sie nicht richtig verstanden, obwohl der Artikel ganz eindeutig ist:

Die maltesischen Behörden erklärten dazu, dies treffe zwar zu, doch die Bootsflüchtlinge hätten jede Hilfe von Malta verweigert und weiter Kurs auf Lampedusa genommen.

Die Flüchtlinge waren folglich nicht an Bord eines maltesischen Rettungsschiffs weigerten sich auch nicht, in Malta von Bord zu gehen. Sie waren immer noch auf ihrem Flüchtlingsboot.
Wäre ich übrigens an Stelle der maltesischen Behörden, die ja ebenfalls um keinen Preis Flüchtlinge aufnehmen wollen, dann verfiele ich vielleicht auch auf diese "taktische Ungenauigkeit". Einfacher kann man ja die Schuld kaum von sich abwälzen.

Das nimmt schon groteske Züge

Das nimmt schon groteske Züge an.
Bin gespannt, wann das erste Mal von Flüchtlingen gefordert wird, dass Sie sich ausschließlich von der Queen Mary 2 retten lassen und der Wunschhafen dann Hawaii sein muss, ansonsten würde man nicht von Bord gehen.

Das hat aktuell wenig mit Seenotrettung zu tun, sondern das ist das abgenötigte Spiel “Wünsch dir was“

10:22 von wenigfahrer

«Migranten weigern sich in Malta von Bord zu gehen, hab das jetzt richtig verstanden ?»

Ich habe es so verstanden, dass die Migranten sich weigerten, von einem maltesischen Schiff (der dortigen Küstenwache?) Hilfe auf See anzunehmen.

«Dann ist es doch der Italienische Staat seiner eigenen Küstenwache weisungsberechtigt, und kann das doch schon im Vorfeld selber klären.»

Prinzipiell schon weisungsberechtigt, aber der eigenen Küstenwache das Anlaufen eines eigenen Hafens zu verweigern, ist schon seltsam.

Weisungsberechtigt aber nicht in dem Sinn, als dass das italienische Innenministerium der Küstenwache untersagen dürfte, Schiffbrüchige aus Seenot zu retten.

Und zweifelhaft, als dass das Internationale Seerecht fordert ("sicherer Hafen"), einem unter der eigenen Flagge fahrenden Schiff mit Geretteten das Anlanden in einem eigenen Hafen zwangsläufig zu gestatten.

Es entstehen inzwischen viele sehr seltsame Blüten im Zusammenhang mit den "Boat People" auf dem Mittelmeer …

Freiheitsberaubung

Die Migranten wollen mit Gewalt in die EU, wenn sie sich bedroht fühlen, dann bitte zur nächsten Küste bringen.
Es wird nicht enden, wenn man immer wieder nach gibt.
Das ist, wenn man den Stöpsel aus der Flasche gelassen hat nur noch mit Konsequenz in den Griff zu kriegen.
Als erstes muss die Verantwortliche dafür abgesetzt werden, sonst geht es munter weiter.
Es warten noch Millionen, was dann Frau Merkel.

Genauer lesen, bitte!

Einige der Kommentatoren hier scheinen die zitierten Aussagen von Salvini für bare Münze zu nehmen. Sie vergessen: Salvini ist ein Populist, und zum politischen Geschäft aller Populisten gehört die Verdrehung der Wahrheit, sprich die Lüge. Ohne Lüge keine AfD, ohne Lüge keine Lega, ohne Lüge keine CSU.
Die Küstenwache ist durch internationales Seerecht verpflichtet, alle Menschen in Seenot aufzunehmen und zum nächstgelegenen sicheren Hafen zu bringen - in diesem Fall eben Lampedusa. Die Sperrung von Häfen für Rettungsschiffe, wie es Malta und Italien praktizieren, ist ein klarer Rechtsbruch.

@Am 19. August 2018 um 10:33 von PS 37 dass Nach...

Bei aller Freundschaft, da ist mir das Hemd näher als der Rock.
Falls Sie die Welt retten möchten bitte, ich nicht.

Richtig so

Hoffe, dass die italienische Küstenwache diese Menschen zurück nach Libyien bringt und sich das herum spricht. Nur so kann sichergestellt werden, dass "andere" davon hören und mehr und mehr und mehr Menschen darauf verzichten in ein Boot zu steigen.

So geht man nicht mit seiner eigenen Küstenwache um.

Dieses Schiff hat die Menschen sicher nicht direkt vor der afrikanischen Küste an Bord genommen, wie das den privaten Schiffen oft "vorgeworfen" wird. Man kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die professionelle Besatzung der italienischen Küstenwache die internationalen Konventionen zur Rettung von Menschen auf See befolgt hat. Eine direkte Anweisung von Salvini, diese nicht zu befolgen, wäre ein Rechtsbruch, möglicherweise sogar ein Tötungsverbrechen. Darum versucht er seine eigenen Besatzungen "hintenrum" unter Druck zu setzen und zu nötigen, in Zukunft in die andere Richtung zu schauen wenn sie Boote antreffen. Dies ist menschenverachtend und gefährlich und ein frontaler Angriff auf europäische Werte und internationales Recht.

Jetzt wird es richtig durchgeknallt von Salvini

Also jetzt wird es wirklich total durchgeknallt von Salvini.

https://www.tagesschau.de/ausland/italienische-kuestenwache-101.html

Ein Schiff der italienischen Küstenwache mit 177 geretteten Bootsflüchtlingen liegt vor der Insel Lampedusa. Italiens Innenminister Salvini hatte der "Diciotti" untersagt, mit den Migranten an Bord einen italienischen Hafen anzusteuern.

Denn: Malta gehört zu Italien, genauso wie Sizilien und andere auch. Und die Kuestenwache gehört zu Italiens Hoheitsaufgabe.

Und da Malta mit zu Italien gehört, ist auch dass hier nicht zutreffend:

https://www.tagesschau.de/ausland/italienische-kuestenwache-101.html

Flüchtlinge hätten Hilfe verweigert
Er argumentierte, die Bootsflüchtlinge seien in Gewässern gerettet worden, für die eigentlich Malta zuständig sei.

Italien ist genauso zuständig wie Malta auch. Und fuer die Behauptung, dass die Fluechtlinge Hilfe verweigert hätten, hätte ich gerne mal Beweise.

So ein Quatsch von Salvini!

Ob dass hier so stimmt?? - Alle muessen Häfen öffnen

Und ob dass hier so stimmt??

https://www.tagesschau.de/ausland/italienische-kuestenwache-101.html

Die maltesischen Behörden erklärten dazu, dies treffe zwar zu, doch die Bootsflüchtlinge hätten jede Hilfe von Malta verweigert und weiter Kurs auf Lampedusa genommen.

Denn ich denke mal, dass die Fluechtlinge sich da nicht auskennen was Asylrecht angeht und Malta hat schon mehr als sein Soll erfuellt im Gegensatz zu Italien und andere EU-Länder.

Außerdem wäre Frankreich (Suedfrankreich) genauso verpflichtet, seine Häfen zu öffnen wie auch Suedspanien und Portugal und alle anderen.

internationales Seerecht

Ein Innenminister, der die eigene Küstenwache nicht anlegen lässt, sollte unverzüglich zurücktreten. Das Seerecht verpflichtet die italienische Küstenwache, genauso wie ehrenamtliche Seenotretter, Gerettete in einen sicheren Hafen zu bringen. Dies sind die Häfen in Lybien oder anderen nordafrikanischen Ländern für die Flüchtenden offensichtlich nicht, sonst hätten sie sich nicht auf die gefährliche Fahrt begeben. Der Fall zeigt wiederum , wie rechte Politiker mit Gesetzen umgehen, wenn sie Ihren Überzeugungen widersprechen.

Dass hier von Mauro Palma ist absoluter Nonsens!

Und dass hier von Mauro Palma:

https://www.tagesschau.de/ausland/italienische-kuestenwache-101.html

Italienischen Medien zufolge richtete der italienische Beauftragte für die Freiheit der Bürger, Mauro Palma, ein Schreiben an den Kommandeur der Küstenwache, Giovanni Pettorino. Darin forderte Palma "dringende Informationen" über die aktuelle Situation der "Diciotto", die einer Freiheitsberaubung gleich komme.

ist absoluter Nonsens. Rettung hat absolut nichts mit Freiheitsberaubung zu tun! Was soll der Unsinn bitte?? Dieser italienische Beauftragte Mauro Palma möge bitte mal die SOLAS-Bestimmungen studieren!

Er verstößt gegen geltendes Völkerrecht! Diese Populisten sind fuer mich langsam aber sicher nichts mehr weiter als Gesetzlose!

mit Menschen umgehen. Unmenschlich ja barbarisch. Ob in Italien oder auch in Deutschland, die europäischen Länder schotten sich ab. Die Menschenrechtsorganisationen verurteilen zu Recht die Politik der Regierenden der meisten EU Staaten. Allein in diesem Jahr sind bereits ca. 1 500 Menschen im Mittelmeer ertrunken und 1 000de in den Wüsten Afrikas auf der Flucht verdurstet, Menschen die für ein besseres Leben diese Torturen auf sich genommen haben.

Italienische Küstenwache darf in Italien nicht anlegen

"Ein Schiff der italienischen Küstenwache mit 177 geretteten Bootsflüchtlingen liegt vor der Insel Lampedusa. Italiens Innenminister Salvini hatte der "Diciotti" untersagt, mit den Migranten an Bord einen italienischen Hafen anzusteuern."
Noch grotesker geht es nicht mehr!
Der Beitrag sagt doch ganz klar, dass ein Schiff der italienischen Küstenwache die Flüchtlinge aufgenommen hat. Also befinden sie sich auf italienischen Staatsgebiet und müssen nun von Italien aufgenommen bzw. weiter geleitet werden.

10:32 von BB8

wo bitte steht im Artikel was von Deutschland ?
Ich glaube sie haben in diesem Artikel nur eines gelesen, das Wort: Flüchtling !

"Er argumentierte, die

"Er argumentierte, die Bootsflüchtlinge seien in Gewässern gerettet worden, für die eigentlich Malta zuständig sei. Die maltesischen Behörden erklärten dazu, dies treffe zwar zu, doch die Bootsflüchtlinge hätten jede Hilfe von Malta verweigert und weiter Kurs auf Lampedusa genommen."

Wenn das zutrifft, wie gross kann die Seenot dann objektiv in so einem Fall sein?

Wo ist der Rechtsbruch, wenn

Wo ist der Rechtsbruch, wenn europa keine "schiffbrüchige"aus afrikanischen gewässern aufnehmen will?
Wir sind für diese Menschen nicht verantwortlich. Das muss Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien und Marokko machen.
Die sind näher dran.
Nur ganz wenige schaffen es so dicht nach europa.
Kompromisslose Rückführung ist nötig.

um 10:59 von Demokratieschue...

"Denn: Malta gehört zu Italien, genauso wie Sizilien und andere auch. Und die Kuestenwache gehört zu Italiens Hoheitsaufgabe."
Das stimmt aber nur zum Teil, denn Malta ist im Gegensatz zu Sizilien ein selbständiger EU-Staat mit eigenen Rechten.

@Horace T West

wir haben also nur die Wahl zwischen den unschönen Konsequenzen, die sich entweder aus der Zulassung oder der Nichtzulassung der Migration ergeben.
Dass die Ressourcen ungleich verteilt sind, wie sie schreiben, stimmt zwar, aber was die natürlichen Ressourcen angeht, sind die meisten Ursprungsländer der Migration besser gestellt als Deutschland. Öl, Erze, usw. Korruption, Clanwirtschaft und bewaffnete Konflikte verhindern aber, dass die Bevölkerung davon profitiert.

10:41 von Calenberg

«Auch die Küstenwache sollte keine Migranten von Booten aufnehmen, sondern die Boote an der Weiterfahrt hindern und sie zurückbegleiten an den libyschen Strand.
Daß das funktioniert und zwar äußerst erfolgreich, macht uns Australien seit einigen Jahren vor.
Wir Europäer müssten also gar nicht einmal das Rad neu erfinden, sondern einfach nur ein erfolgreiches Modell adaptieren.»

Das immer wieder aufs Neue vorgebrachte, und angeblich so "erfolgreiche" Modell Australien.

Erstens wird man nicht jedes Boot auf dem Mittelmeer einfach so "zurückbegleiten" können, da nicht jedes dazu seetauglich genug ist, und sich darin auch Menschen befinden, die dringlich medizinischer Hilfe bedürfen (auch im hier diskutierten Fall wurden 13 Personen in ein Krankenhaus nach Lampedusa gebracht).

Wenn man näher auf AUS schaut, findet man u.a. Berichte von dortigen Seenotrettern, die von "im Meer treibenden Leichenteppichen" sprechen, da viele Boote nie entdeckt werden. Redet man nicht gerne drüber …

Geographie 6

"Denn: Malta gehört zu Italien"

Falsch!

10:45, berelsbutze

>>Das nimmt schon groteske Züge an.
Bin gespannt, wann das erste Mal von Flüchtlingen gefordert wird, dass Sie sich ausschließlich von der Queen Mary 2 retten lassen und der Wunschhafen dann Hawaii sein muss, ansonsten würde man nicht von Bord gehen.

Das hat aktuell wenig mit Seenotrettung zu tun, sondern das ist das abgenötigte Spiel “Wünsch dir was“<<

Machen Sie sich ruhig lustig.

Aber dann lesen Sie doch bitte den Kommentar des Users "frosthorn" von 10:44. Er steht genau über dem Ihrigen.

Warum schreibt man

von Geretteten?
Hatten sie die Absicht einen Hafen anzusteuern und waren in Seenot?

10:54 von Schneemann99

wie darf man sich das vorstellen ? die italienische Küstenwache läuft einen lybischen Hafen an (wenn sie denn darf). Einmal dort bittet man die Herrschaften doch bitte schön das Boot zuverlassen. Und wenn sie das nicht tun ? Waffengewalt ? ins Meer werfen ? oder, oder ?

10:53 "das Hemd näher als der Rock"?

Die Welt retten wollen,
ja, dafür hat Gott Jesus Christus gesandt (Bibel, 'Lukas', Kapitel 19, Vers 10) zu retten was verloren ist, Er,
der gelehrt hat:

"Und wenn jemand mit dir um dein Hemd prozessieren will,
dann gib ihm den Mantel dazu"!

Gute Nachricht Bibelübersetzung, 2000 n.Chr. / 'Matthäus', Kapitel 5, Vers 40

@ frosthorn 10:44

Stimme ihnen voll zu.
Es ist schon erstaunlich, wie leichtgläubig hier einige Kommentare die (evtl.angeblichen) Äußerungen der Maltesen hinnehmen; und dann meinen, Menschen in Not (und sie flüchten nicht auf solchen Booten, weil sie das Meer so lieben!) beschimpfen zu können.

@Calenberg (10:41)

Brächten die Schiffe die sog. Flüchtlinge konsequent nach Libyen zurück, wäre das Problem innerhalb weniger Monate komplett gelöst. Es würde kein Flüchtling mehr von Libyens Stränden aus ein paar hundert Meter ins Mittelmeer schwimmen und dort auf NGO Schiffe warten, die dann den letzten Teil der Vereinbarung mit den Menschenhändlern erfüllen.
Auch die Küstenwache sollte keine Migranten von Booten aufnehmen, sondern die Boote an der Weiterfahrt hindern und sie zurückbegleiten an den libyschen Strand.

___

Da sind sie wieder, die einfachen Lösungen. Warum ist da nicht eher einer drauf gekommen?
1. Die libysche Küstenwache ist selbst in die Schlepperaktivitäten verwickelt und hindert jedes Boot mit Waffengewalt an der Umkehr.
2. Jedes Schiff, ob NGO oder Küstenwache, ist nach internationalem Seerecht verpflichtet, Menschen in Seenot zu retten.
3. Leute zurückbringen nach Libyen? Siehe Punkt 1.

Tja, Realpolitik funktioniert etwas anders als populistische Parolen.

@Demokratieschuetzerin

"Malta gehört zu Italien, genauso wie Sizilien und andere auch"

Vielleicht sollten Sie aufhören, die Artikel hier ständig neu zu verlinken oder zum xxxten mal zu widerholen.
Dann hätten Sie Zeit, sich etwas mit Geographie zu beschäftigen.

11:10 von Superschlau

"Wo ist der Rechtsbruch, wenn europa keine "schiffbrüchige"aus afrikanischen gewässern aufnehmen will?"

Sie denken also, die italienische Küstenwache (!) fährt munter auf 'afrikanischen gewässern' herum, um Flüchtlinge auf zu nehmen - sehr 'Superschlau'.

"Wir sind für diese Menschen nicht verantwortlich. Das muss Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien und Marokko machen.
Die sind näher dran."

Wer ist 'wir'?
Wenn die Flüchtlinge in italienischen Gewässern (italienische Küstenwache!) aufgenommen wurden, dann ist doch Italien am nächsten dran - oder?
Sind Sie Italiener?

"Nur ganz wenige schaffen es so dicht nach europa.
Kompromisslose Rückführung ist nötig."

Die haben es aber offensichtlich 'so dicht nach europa' geschafft - was nun?.
Aber für Sie gilt wohl: Hauptsache WEG!

@meckerer, 10.52h

In diesem Fall muss ich Ihnen zustimmen.

Sehen Sie das auch so, wenn die Leute direkt vor der afrikanischen Küste aufgefischt worden wären, was ja meist der Fall ist.

Wo würden Sie da den nächsten sicheren Hafen verorten?

@meckerer (10:52)

Einige der Kommentatoren hier scheinen die zitierten Aussagen von Salvini für bare Münze zu nehmen. Sie vergessen: Salvini ist ein Populist, und zum politischen Geschäft aller Populisten gehört die Verdrehung der Wahrheit, sprich die Lüge. Ohne Lüge keine AfD, ohne Lüge keine Lega, ohne Lüge keine CSU.
Die Küstenwache ist durch internationales Seerecht verpflichtet, alle Menschen in Seenot aufzunehmen und zum nächstgelegenen sicheren Hafen zu bringen - in diesem Fall eben Lampedusa. Die Sperrung von Häfen für Rettungsschiffe, wie es Malta und Italien praktizieren, ist ein klarer Rechtsbruch.

____

Genauso sieht es aus, SIe haben es klar erkannt. Es ist mittlerweile so, dass die NGOs die aus Seenot Geretteten nicht mehr der Küstenwache übergeben können, weil diese sich weigern, die anzunehmen. Dabei ist das deren Aufgabe.
Und die hochgradig korrupte libysche Küstenwache passt auf, dass die Schlepperboote gut auf See kommen und nicht mehr umkehren. Notfalls mit Waffengewalt.

@Schneemann99 (10:54)

Richtig so
Hoffe, dass die italienische Küstenwache diese Menschen zurück nach Libyien bringt und sich das herum spricht. Nur so kann sichergestellt werden, dass "andere" davon hören und mehr und mehr und mehr Menschen darauf verzichten in ein Boot zu steigen.

____

Da ist der Wunsch der Vater des Gedanken. Glauben Sie wirklich, dass Libyen die Leute zurück nimmt? Die sind froh, dass sie sie los sind. Freiwillig nehmen die die nicht zurück. Und die italienische Küstenwache hat keine Befugnisse in libyschen Gewässern.

11:15, nelumbo

>>wir haben also nur die Wahl zwischen den unschönen Konsequenzen, die sich entweder aus der Zulassung oder der Nichtzulassung der Migration ergeben.
Dass die Ressourcen ungleich verteilt sind, wie sie schreiben, stimmt zwar, aber was die natürlichen Ressourcen angeht, sind die meisten Ursprungsländer der Migration besser gestellt als Deutschland. Öl, Erze, usw. Korruption, Clanwirtschaft und bewaffnete Konflikte verhindern aber, dass die Bevölkerung davon profitiert.<<

Zu dieser Halbwahrheit schrieb Gero von Randow in der "Zeit" am 2.8.:

"Die Kolonialmächte errichteten in den abhängigen Gebieten ihnen genehme Herrschaftsstrukturen; sie erkoren lokale Machthaber zu Präsidenten über fiktive Nationen oder zu Häuptlingen von Stämmen, die sogenannte Völkerkundler zusammenfantasiert hatten. Und als die Kolonialherren endlich abzogen, hinterließen sie oft korrupte Regime, die ihnen eine fortgesetzte Ausbeutung der Ressourcen garantierten."

Das sind unbestreitbare Tatsachen.

"Weil der Gottlose Übermut treibt,

müssen die Elenden leiden" ?

aus Psalm 10, M. Luther Bibelübersetzung, 1984

Ja, vor Ihm ist kein Geschöpf unsichtbar
-
Beim Text:
"Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen,
sondern es ist alles bloß und aufgedeckt
vor den Augen Gottes,
dem wir Rechenschaft geben müssen." (Bibel, 'Hebräer', Kapitel 4, Vers 13)

Nicht nur, also, "sich vor internationalen Hilsorganisationen wegen unterlassener Hilfeleistung rechtfertigen zu müssen" (lt. Herr Palma)

Vielleicht könnte es helfen

Vielleicht könnte es helfen, sich ein wenig über die Zustände im Mittelmeer zu informieren. Dann wird auch klar, warum sich populistische Forderungen wie die Rückführung nach Libyen praktisch nicht umsetzen lassen. Der WDR hatte dazu letztlich ein interessantes Interview, das die meisten hier nicht gelesen haben dürften:
https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/ng-rz-claus-pet...

Das ist auch kein Einzelfall:
https://www.volksverpetzer.de/gastkommentar/mittelmeer-retten/

Anhand dieser Augenzeugenaussagen entsteht doch ein deutlich transparenteres Bild von dem, was da abläuft. Libyen ist ganz fett mit im Schleppergeschäft, und dann soll man die Leute dorthin zurückbringen in der Hoffnung, dass sie aufgenommen werden?

11:01 von Demokratieschuetzerin

«Außerdem wäre Frankreich (Suedfrankreich) genauso verpflichtet, seine Häfen zu öffnen wie auch Suedspanien und Portugal und alle anderen.»

Noch ein wenig Geographie:

Portugal ist kein Mittelmeer-Anrainerstaat. Alle seine Häfen liegen jenseits der Straße von Ginraltar am Atlantik. POR nimmt weit über alle Maßen Flüchtlinge auf, als dass es dazu in irgendeiner Art verpflichtet wäre.

Zum Internationalen Seerecht (ISR):

Kein Land ist verpflichtet, einem Schiff mit aus Seenot Geretteten "den nächsten sicheren" Hafen zu bieten, welches nicht unter der eigenen Flagge registriert ist ("Flaggenstaat").

Ist es aber so registriert, muss es mit den Geretteten anlanden dürfen.

Mit Sitz in Hamburg gibt es den "Internationalen Seegerichtshof" (ISGH), der bei Streitigkeiten & Klagen Recht sprechen kann.

Wenn z.B. FRA seine Häfen für das "jetzige" Schiff nicht öffnet, ist das mit dem ISR konform. Wenn ITA das nicht tut, verstößt ITA gegen das ISR.

Da wäre eine Klage vor dem ISGH denkbar.

@fathaland slim

Ich frage mich, was vom Grundsatz her an dem falsch sein soll, was beresbulze geschrieben hat.

Der Kommentar ist zwar etwas zynisch, aber enthält Tatsachen.

Fakt ist :

Die Migranten begeben sich in seeuntuechtige Gefährte.
Wissentlich.

Sie rechnen damit, von einer NGO - Schiff oder einem anderen aufgesammelt zu werden.

Um nachher zu dem Ziel gebracht zu werden, zu dem sie eigentlich wollen :
Europa.
Und dort Schwerpunktmäßig zu den Ländern mit gut ausgebautem Sozialsystem.

Es handelt sich also um einen Transfer von Afrika nach Europa.
Aber keine Seenot im üblichen Sinne.
In die begibt man sich nicht absichtlich.

Die Konsequenz ist doch sehr einfach...

zurück an die afrikanische Küste, wo sie herkommen.

Die Tatsache, sich in ein seeuntüchtiges Boot zu setzen, mit dem Vorsatz von einem Schiff aufgenommen und nach Europa transportiert zu werden, rechtfertigt nicht die Aufnahme und Versorgung durch die Sozialsysteme in Europa.

Das Ganze ist sehr einfach. Der australische Premierminister hat dies als erster kapiert und in aller Konsequenz durchgesetzt. Seidem ist dort niemand mehr ertrunken.

Salvini ist ein Populist

lese ich hier von einigen Kommentatoren immer wieder.

Wieso ist jemand, der versucht, geltendes Recht umzusetzen, ein Populist (was immer dies auch bedeuten mag)? Jemand, der geltendes Recht, vorsichtig formuliert, dehnt, ist aber kein Populist, sondern verdient nach Ansicht einiger Foristen höchsten Respekt, auch wenn ihn/sie nicht interessiert, wie der überwiegende Teil der eigenen Bevölkerung darüber denkt?

10:36 von Der Hohe Rat de...

"man sollte sie...
...an ihren ausgangspunkt zurückbringen."

Ich bin fassungslos.
Von welchen moralischen Werten werden Sie geleitet?

Am 19. August 2018 um 11:23 von Joe K

"Einmal dort bittet man die Herrschaften doch bitte schön das Boot zuverlassen. Und wenn sie das nicht tun ? Waffengewalt ? ins Meer werfen ? oder, oder ?"
#
#
Fliegen Sie doch einmal in die USA ohne ein Einreisevisum oder ohne Ausweispapiere, Sie werden den Flughafen nicht von außen sehen.
Sie werden in den nächsten 24 Std. zurück geschickt woher Sie gekommen sind. In der Zwischenzeit sind Sie inhaftiert.
Und das ist nicht erst seit Trump so.

Am 19. August 2018 um 10:44 von frosthorn

" Die Flüchtlinge waren folglich nicht an Bord eines maltesischen Rettungsschiffs weigerten sich auch nicht, in Malta von Bord zu gehen. Sie waren immer noch auf ihrem Flüchtlingsboot. "

Ihr Satz bedeute jetzt aber das die Migranten nicht in Seenot waren und deshalb keine Hilfe von Malta wollten, dadurch wird das jetzt noch verworrener.
Warum hat dann das Italienische Schiff die Migranten aufgenommen ?, wenn Sie nicht in Seenot waren ?.

Irgendwie klingt das alles recht eigenartig, muss mal einen anderen Artikel suchen.

11:24, Iwano

>>@ frosthorn 10:44
Stimme ihnen voll zu.
Es ist schon erstaunlich, wie leichtgläubig hier einige Kommentare die (evtl.angeblichen) Äußerungen der Maltesen hinnehmen; und dann meinen, Menschen in Not (und sie flüchten nicht auf solchen Booten, weil sie das Meer so lieben!) beschimpfen zu können.<<

Es passt eben prima ins ideologische Konzept. Alles, was der eigenen Agenda dient, glaubt man gerne unbesehen, ohne es zu hinterfragen. Plötzlich vergisst man dann, daß man doch eigentlich hochgradig kritisch und mißtrauisch ist...

@meckerer 10:52

Falsch gemeckert ! Der nächstgelegene Hafen wäre auf Malta !

11:16, schabernack

>>Wenn man näher auf AUS schaut, findet man u.a. Berichte von dortigen Seenotrettern, die von "im Meer treibenden Leichenteppichen" sprechen, da viele Boote nie entdeckt werden. Redet man nicht gerne drüber …<<

Man redet nicht gern drüber?

Das trifft es nicht wirklich.

Alles, was mit dem Einsatz des australischen Militärs gegen Flüchtlinge zusammenhängt, wird als militärisches Staatsgeheimnis behandelt. Es gibt eine Nachrichtensperre.

Das wenige, was wir wissen, haben wir Whistleblowern zu verdanken.

Und so was sehen Mitforisten als Vorbild. Das lässt tief blicken.

Fragen zur Seenotrettung

Ist es wirklich Seenotrettung, wenn ein Schiff an einem anderen Hafen anlegen will und deshalb den Kurs, trotz angebotener Hilfe, nicht ändert?
Wie seetüchtig ist ein solches Schiff wirklich?
Können im Rahmen der Rettung durch die Geretteten Wünsche über deren Zielhafen vorgetragen werden und wenn diese nicht erfüllt werden, artet das zur halben Staatskrise aus?
Macht sich der Staat, der "Gerettete" an Bord seiner Schiffe nimmt, nicht auch zu deren Schlepper?
Fragen über Fragen.

re demokratieschue

"Jetzt wird es richtig durchgeknallt von Salvini

Denn: Malta gehört zu Italien"

So doof, dass er nicht weiß, was zu Italien gehört oder nicht gehört, ist er denn doch nicht.

11:24 von PS 37 dass Nachblieb hat ein Mann des Friedens

«Die Welt retten wollen, ja, dafür hat Gott Jesus Christus gesandt (Bibel, 'Lukas', Kapitel 19, Vers 10) zu retten was verloren ist, Er, der gelehrt hat:

"Und wenn jemand mit dir um dein Hemd prozessieren will,
dann gib ihm den Mantel dazu"!»

(Christliche) Menschen- & Nächstenliebe ist ein guter Ansatz, und ein hohes Gut. Dem auch ich zu folgen versuche, obwohl ich mich als Agnostiker verstehe.

Bibelsprüche mit Quellenangabe als alleinigen Lösungsansatz für jede erdenkliche Problematik zu posten (wie Sie es tun), ist sinnlos und nicht tatsächlich hilfreich.

Gerade die Thematik Flucht / Migration / Mittelmeer ist um einiges komplexer, als dass man ihr damit begegnen könnte, zum Hemd auch noch zusätzlich den Mantel zu reichen.

Können Sie sich auch in irgendeiner anderen Art und Weise äußern, als dass Sie ausschließlich aus der Bibel zitieren …?

die Bootsflüchtlinge hätten jede Hilfe von Malta verweigert 

Aus dem Artikel:

'die Bootsflüchtlinge hätten jede Hilfe von Malta verweigert und weiter Kurs auf Lampedusa genommen.'

Das haben die Maltesischen Behörden ausdrücklich mitgeteilt.

Seit wann können sich Leute in Seenot aussuchen, in welches Land sie befördert werden wollen?

Und mit welchem Recht verweigern die schon Geretteten die Hilfe von Malta?

Da ist vieles nicht mehr nachvollziehbar. Um Verbringen auf festes Land scheint es nicht ansatzweise zu gehen

11:41, nikioko

>>Libyen ist ganz fett mit im Schleppergeschäft<<

Das ist eine erwiesene Tatsache.

Aber wieder mal eine, die nicht ins ideologische Konzept passt.

Also ignoriert man sie, denn was man nicht sieht, das ist bekanntermaßen auch nicht da...

@ fathaland slim

Habe hier alle Kommentare wieder einmal konzentriert und aufmerksam verfolgt. Natürlich auch den von frosthorn.

Und die Flüchtlinge befanden sich in maltesischen Gewässern und wollten von Malta keine Hilfe haben.

So groß kann die Not dann nicht sein, wenn ich Hilfe von Malta ablehne und auf Hilfe von Italien warte.

Es könnte doch durchaus sein, dass ich in der Zwischenzeit kenter, während ich auf das italienische Schiff warte.

Würden sie, während sie mit ihrem Auto im Kanal versinken, die erste Hilfe von einem Mann ausschlagen, weil Sie sich grundsätzlich lieber von Frauen retten lassen? Antwort: nein, in absoluter Not wäre einem das egal, außer man steckt nicht in Not, sondern bezweckt etwas anderes

11:23 von seagull "Macron ist

11:23 von seagull

"Macron ist schließlich ein Präsident der für moralische und ethische Werte steht. Er wird den Geflüchteten schnell helfen können."

Ein romantisches und verklärendes Bild, welches Sie von Herrn Macron zeichnen, welches aber ganz sicher nicht der Realität entspricht......

@fathaland slim

nur komisch dass der Migrationsdruck umso größer wird, je länger die Kolonialzeit vorbei ist.

sorry, habe ich den beitrag richtig verstanden,

daß die afrikanischen menschen vor den maltesischen helfern geflüchtet sind ?

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11:41 von nikioko

«Libyen ist ganz fett mit im Schleppergeschäft, und dann soll man die Leute dorthin zurückbringen in der Hoffnung, dass sie aufgenommen werden?»

Zumal es ja gar keine Libyer sind, die im großen Mengen über das Mittelmeer fliehen. Unter diesen Menschen sind auch viele aus den ostafrikanischen "Fluchtländern" Somalia, Eritrea, Sudan.

Es gibt ähnlich aufschlussreiche Berichte über Fluchtrouten aus Ostafrika, und die Verwicklung staatlicher Stellen in Eritrea und dem Sudan in die Schlepper-Netzwerke.

Der Sudan grenzt an Libyen, und hat ein ähnlich undurchschaubares politisches System wie Eritrea ("das Nordkorea Afrikas").

Weder Sudanesen noch Eritreer, die mit Hilfe "staatlicher Schlepper" aus ihren Ländern geflohen sind, werden je dorthin zurückkehren, Somalier nicht "den umgekehrten Weg" beschreiten können.

Niemand kann ernsthaft erwarten, dass sich Menschen aus diesen 3 Ländern damit begnügen werden, dann eben in Libyen zu leben, "wenn sie den Weg nach Europa nicht schaffen" …

12:22, adagiobarber

>>sorry, habe ich den beitrag richtig verstanden,
daß die afrikanischen menschen vor den maltesischen helfern geflüchtet sind ?<<

Das ist das, was die maltesischen Behörden behaupten.

Ob das jetzt stimmt, ist ne ganz andere Sache.

11:59 von fathaland slim / @schabernack, 11:16

«Man redet nicht gern drüber?
Das trifft es nicht wirklich.»

Ich meinte mit denen, die nicht gerne darüber reden, diejenigen, die Australien stets als leuchtendes Beispiel "erfolgreicher" Migrationspolitik darstellen.

«Alles, was mit dem Einsatz des australischen Militärs gegen Flüchtlinge zusammenhängt, wird als militärisches Staatsgeheimnis behandelt. Es gibt eine Nachrichtensperre. Das wenige, was wir wissen, haben wir Whistleblowern zu verdanken.»

In diesem von mir zitierten Fall war es kein Whistleblower (aus dem Militär), der diese Aussage traf, sondern ein Freiwilliger, der mit einer zivilen Rettungsorganisation zumindest Ausschau nach Schiffen/Booten hält, die sich um Australien auf dem Meer befinden.

Nicht gern gesehen vom australischen Militär/Küstenwache. Aber auch nicht völlig zu unterbinden, da es nun mal nicht verboten ist, "auf See rumzufahren", und das Militär auch nicht überall sein kann.

Ich weiß leider nicht mehr, wo ich das las, sonst würde ich … Link.

12:16, nelumbo

>>@fathaland slim
nur komisch dass der Migrationsdruck umso größer wird, je länger die Kolonialzeit vorbei ist.<<

Ja, das ist komisch.

Auf den ersten Blick.

Auf den zweiten Blick erkennt man, daß die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland seit vielen Jahren immer weiter auseinanderklafft.

Und auf den dritten Blick wird einem dann klar, daß dies nicht nur in Deutschland, sondern gleichzeitig auf der ganzen Welt so ist.

Und wenn man dann den Migrationsdruck in Korrelation zur Reichtumsverteilung betrachtet, dann erkennt man da Parallelen.

12:14, berelsbutze

>>Habe hier alle Kommentare wieder einmal konzentriert und aufmerksam verfolgt. Natürlich auch den von frosthorn.

Und die Flüchtlinge befanden sich in maltesischen Gewässern und wollten von Malta keine Hilfe haben.<<

Damit sagen Sie, daß der User "frosthorn"um 10:44 in Ihren Augen Unsinn schreibt, dann Sie halten nach wie vor daran fest, daß der Aussage der maltesischen Behörden absolut Glauben zu schenken ist, worauf dann ja auch der ganze Rest Ihres Kommentares beruht, den ich hier nicht zitiere.

Aber wenn Sie die maltesischen Behörden schon für derart glaubwürdig halten, dann erklären Sie mir doch bitte, warum sich ein Flüchtling lieber in die Hände von flüchtlingsfeindlichen italienischen Behörden als in die von flüchtlingsfeindlichen maltesischen Behörden begeben möchte.

Wenn ich Flüchtling wäre, dann würde ich in Anbetracht der momentanen politischen Lage jedenfalls Malta vorziehen.

Bis ins siebte Glied?

Sg fathaland slim (11:31),

selbst wenn man die von Ihnen zitierte Aussage von Hrn. von Randow eins zu eins übernimmt, finden Sie nicht, dass nach 38 Jahren der Unabhängigkeit (dies gilt für Simbabwe, m.W. das letzte afrikanische Land, das unabhängig wurde) die afrikanischen Völker auch mal für sich selber verantwortlich sein sollten?

Ich fände es ja gar nicht so problematisch, die Leute nach Europa zu lassen, wenn sie bei Ablehnung ihres Asylantrages auch zeitnah wieder abgeschoben würden. Wenn man dann aber davon liest, dass ein junger Afghane 17 (!) schwere Straftaten begangen hat und es, nachdem er sich durch sämtliche Instanzen geklagt hatte, dennoch Proteste gegen seine Abschiebung gab (keine Fakenews, sondern rbb), dann scheint dies illusorisch zu sein.

MfG Asparagus

11:24von PS 37 das Nach..

... nur etwas weltfremd

Alle muessen Häfen öffnen

Das reicht nicht. Es müssen sichere Wege für alle, -auch die armen, kranken und schwachen die sich bisher den Weg nach Europa nicht leisten können!- aus Zentralafrika nach Europa eingerichtet werden. Wenn wir alle auf unseren Reichtum verzichten und uns auf das lebensnotwendige beschränken, kann Europa Dutzende Millionen Hilfesuchende jedes Jahr aufnehmen und versorgen. Wer nur die aufnehmen will, die den Weg zu uns schaffen, ist mitnichten ein Menschenfreund, er beruhigt nur sein eigenes Gewissen.....

>>">>@fathaland slim nur

>>">>@fathaland slim
nur komisch dass der Migrationsdruck umso größer wird, je länger die Kolonialzeit vorbei ist.<<

Ja, das ist komisch.
Auf den ersten Blick.
Auf den zweiten Blick erkennt man, daß die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland seit vielen Jahren immer weiter auseinanderklafft.
Und auf den dritten Blick wird einem dann klar, daß dies nicht nur in Deutschland, sondern gleichzeitig auf der ganzen Welt so ist.
Und wenn man dann den Migrationsdruck in Korrelation zur Reichtumsverteilung" betrachtet, dann erkennt man da Parallelen."<<
.
.
Die Herleitung von Kolonialzeit in Bezug auf Deutschland (Deutschland Kolonialmacht?) zur heutigen Arm/Reich Schere in Deutschand müssen Sie mir bitte mal erklären werter fürs Vaterland schlimm.

Lernen Sie bitte

das Wort "Populismus" richtig zu deuten. Es wurde von den BRD Medien genommen, um Unliebige zu diskreditieren. Latein hat von denen keiner genossen.

13:52 von eine_anmerkung

«Ich frage mich warum das italienische Küstenwachschiff nicht von vornherein die Order bekommen hat keine Fährdienstreisende einen Steinwurf vor der libyschen Küste aufzunehmen und wenn schon (Aufnahme Fährdienstreisende) diese nicht unverzüglich nach Libyen zurückzubringen sind?»

Im Artikel wird gesagt:

«… die Bootsflüchtlinge seien in Gewässern gerettet worden, für die eigentlich Malta zuständig sei. Die maltesischen Behörden erklärten dazu, dies treffe zwar zu, doch die Bootsflüchtlinge hätten jede Hilfe von Malta verweigert und weiter Kurs auf Lampedusa genommen.»

Entweder haben Sie den Artikel gar nicht erst gelesen, oder Sie negieren ganz bewusst, dass Malta wohl kaum für die Gewässer zuständig sein kann, "die einen Steinwurf von der libyschen Küste entfernt sind".

Wobei ich selbstverständlich nicht weiß, wie weit Sie selbst einen Stein denn wohl werfen können …

«Aufnahme Fährdienstreisende»

Tja, die Fähren auf dem Mittelmeer.
Werden immer weniger komfortabel …

es wäre einmal an der Zeit

dass einige Foristen mal ein paar Argumente, die sie seit Monaten stur vortragen, mit Fakten belegen:

- an der australischen Küste ertrinken keine Flüchtlinge
- in libyschen Häfen sind die Flüchtlinge sicher
- NGO'en betreiben die Seenotrettung einzig zur Gewinnerzielung
- wenn Flüchtende nicht mehr gerettet werden, bleiben sie zu Hause
- die Pflicht zur Rettung im Seerecht gilt nicht für Menschen, die sich selbst in Gefahr bringen

Das sind jetzt nur einige der Stereotypen, aber schon da wäre ich dankbar für den einen oder anderen Beleg. Ich würde die ständigen Wiederholungen leichter ertragen, wenn sie wenigsten inhaltlich zutreffen würden.

11:42, Kein Weltbürger

>>@fathaland slim
Ich frage mich, was vom Grundsatz her an dem falsch sein soll, was beresbulze geschrieben hat.

Der Kommentar ist zwar etwas zynisch, aber enthält Tatsachen.<<

Um die anderen User hier in den Stand zu versetzen, nachzuvollziehen, worum es geht, ein wenig Info:

Mein Kommentar, auf den Sie sich beziehen,wurde um 11:20 gepostet und bezog sich auf einen Kommentar des Users "berelsbutze" von 10:45. Darin übernimmt der User "berelsbutze" eins zu eins die Behauptungen der maltesischen Behörden. Auch der Rest Ihres Kommentares, den ich aus Platzgründen nicht zitiere, übernimmt ungeprüft diese Behauptungen.

Komisch, sonst sind Sie doch nicht derart kritiklos, wenn es um staatliche Verlautbarungen geht.

Endlich

19. August 2018 um 13:52 von eine_anmerkung

Und ich habe mich während der vier Stunden seit Veröffentlichung dieser Meldung gefragt, wann endlich dieser abgedroschene wie unsinnige Hinweis auf Unterstützung illegaler Migration durch Rettungsmaßnahmen erfolgt. Bei Nachrichten zu Rettungsschiffen der Nichtregierungsorganisationen sind die einschlägigen Teilnehmer schneller als 70 Kommentare. Dieses Mal geht also der Vorwurf direkt an eine rechtspopulistische Regierung, die in diesem Fall Eigner und Auftraggeber ist.
In diesem Fall empfiehlt sich, zunächst den Inhalt des Artikels noch einmal genau zu lesen. Das Schiff der italienischen Küstenwache war im Seegebiet nah zu Malta und nicht nah zur nordafrikanischen Küste unterwegs. Für Herrn Salvini muss die ganze Angelegenheit sehr peinlich sein.
Übrigens: mit dem Stellen eines Gesuchs um Asyl erhalten die Geflüchteten einen legalen Aufenthaltsstatus. Das sollte auch auf dem Schiff der Küstenwache möglich sein.

um 14:00 von fathaland slim

>>"Wenn ich Flüchtling wäre, dann würde ich in Anbetracht der momentanen politischen Lage jedenfalls Malta vorziehen."<<

Und wenn ich ein Flüchtling wäre würde ich bis zum nächstgelegenen Punkt der mir ausreichend Schutz gibt flüchten. Wenn ich ein Migrant wäre, da käme für mich nur Deutschland infrage weil die einem Migranten weltweit am meisten zahlen ohne jegliche Gegenforderung, geschweige denn Arbeit und es doch so einfach ist and den Topf zu kommen.

Lügen alle Malteser?

>[Die Aussage, dass die Rettung durch maltesische Kräfte abgelehnt wurde,] passt eben prima ins ideologische Konzept. Alles, was der eigenen Agenda dient, glaubt man gerne unbesehen, ohne es zu hinterfragen. Plötzlich vergisst man dann, daß man doch eigentlich hochgradig kritisch und mißtrauisch ist...<

Sg fathaland slim,

es ist ja keineswegs der erste Bericht dieser Art. Im Bayernkurier online ("Schließt Italien seine Häfen?", 12.6.18) wird der maltesische Oberstleutnant Mallia zitiert mit "Sie sehen die maltesische Flagge und brüllen unseren Seeleuten zu, sie passieren zu lassen, weil sie nicht auf die Insel gebracht werden wollen." Zu Quellen vgl. den o.g. Artikel.

Solche Aussagen unisono als unglaubhaft zu bezeichnen (ok, Sie haben es etwas anders formuliert), scheint mir auch nur mit einer "eigenen Agenda" (Ihre Worte) begründbar zu sein.

MfG A.

p.s.: Die Überschrift ist natürlich nicht ernst gemeint, sie ist eine Anspielung auf das Lügner-Paradox "Alle Kreter lügen".

Viel Spaß

Liebe Weltenretter, kümmert Euch mal um all das Elend der Welt, doch vergesst nicht, Ihr habt auch ein eigenes Leben. Und es gibt davon nur eins!

14:02, Asparagus Bis ins siebte Glied? Sg fathaland slim (11:31)

>>selbst wenn man die von Ihnen zitierte Aussage von Hrn. von Randow eins zu eins übernimmt, finden Sie nicht, dass nach 38 Jahren der Unabhängigkeit (dies gilt für Simbabwe, m.W. das letzte afrikanische Land, das unabhängig wurde) die afrikanischen Völker auch mal für sich selber verantwortlich sein sollten?<<

Aus dem Munde bzw. der Tastatur eines Menschen, der einer Nation angehört, die, wenn auch nicht so stark wie andere europäische Nationen, durchaus an der kolonialen Versklavung dieser Menschen beteiligt war, klingt eine solche Aussage ein wenig selbstgerecht, finden Sie nicht?

Außerdem sollten Sie vielleicht bedenken, daß es diese Staaten, die dort in die Unabhängigkeit entlassen wurden, vor der Kolonisierung überhaupt nicht gab. Sie wurden von den Kolonialmächten geschaffen. Das Konzept des Nationalstaates war bis dato auf dem afrikanischen Kontinent völlig unbekannt. Auch was dort ein Volk zu sein hat, wurde von den Kolonialherren definiert. Siehe Hutu und Tutsi in Ruanda.

fathaland slim

Warum soll die maltesische Regierung lügen? Weil es nur ehrliche Flüchtlinge gibt?

Nur mal so zum Nachdenken

Könnte es vielleicht sein, daß sich die Flüchtlinge in einem seetüchtigen Boot befanden und überhaupt nicht von irgendwem aufgenommen werden wollten, sondern aus eigener Kraft eine Küste ihrer Wahl, natürlich illegal, ansteuern wollten?

Auch so was soll vorkommen.

13:49 von fathaland slim

man kann alles in Frage stellen
wenn es nicht ins politische Konzept passt
da sie üblicherweise sehr gut informiert sind

Wahrscheinlich

wird die ital. Regierung sich jetzt bei jedem Schiff Aufnahmezusagen aus den anderen europ.Ländern holen, bevor es sie in den Hafen lässt, was ja der eigentlichen europäischen Vereinbarung entspricht(das Verteilen). Nur wird so auch das Schleppertum noch weiter angeheizt und für die Flüchtlinge ist es eine Lotterie.
Meines Erachtens ist die wachsende Überbevölkerung das Problem und wir stehen erst am Anfang.

11:09 von Joe K

was ganz offensichtlich wieder mal nicht stimmt. es sind migranten, die mit gewalt nach nordeuropa wollen. flüchtlinge wären glücklich, das leben gerettet zu haben, in welchem land auch immer!

Zurück....

dorthin woher sie gekommen sind. Einzig das informieren aller Möglichkeiten zur legalen Migration, welche im Heimatland veranlasst werden muss sollte ihnen dabei mitgegeben werden. Sollte es dazu keine Möglichkeiten geben, sollten all diese jungen Männer dafür kämpfen das es keine Fluchtursachen gibt. Anders haben es unsere Vorfahren auch nicht gemacht!

14:02 von Asparagus

«… finden Sie nicht, dass nach 38 Jahren der Unabhängigkeit (dies gilt für Simbabwe, m.W. das letzte afrikanische Land, das unabhängig wurde) die afrikanischen Völker auch mal für sich selber verantwortlich sein sollten?»

Schön, mal wieder etwas von Ihnen zu lesen.

Sie wissen als guter Afrika-Kenner sicher besser als ich, dass die Art & Weise, in der diverse afrikanische Länder "Zufriedenheit & Wohlergehen" für ihre Bevölkerungen erzeugen, sehr unterschiedlich ist.

"Mein Lieblingsbeispiel" dafür, wie es gehen kann, ist Ruanda (besonders in Anbetracht des Genozids in den 1990-ern). Keine "Musterdemokratie", eines der am dichtesten besiedelten Länder des Kontinents, der höchste Frauenanteil im Parlament weltweit (63%). Von dort flieht so gut wie niemand.

Auch Äthiopien sehe ich auf einem guten Weg (das bevölkerungsreichste Binnenland der Welt). Auch keine "Musterdemokratie", auch kaum Flüchtlinge.

RUA & ÄTH verstehen beide, "der Bevölkerung Hoffnung zu vermitteln".
Es geht doch.

@ fathaland slim

“Aber wenn Sie die maltesischen Behörden schon für derart glaubwürdig halten, dann erklären Sie mir doch bitte, warum sich ein Flüchtling lieber in die Hände von flüchtlingsfeindlichen italienischen Behörden als in die von flüchtlingsfeindlichen maltesischen Behörden begeben möchte.

Wenn ich Flüchtling wäre, dann würde ich in Anbetracht der momentanen politischen Lage jedenfalls Malta vorziehen.“

Ganz einfach, denn weder Malta, noch Italien werden das Endziel der Reise sein und von Malta kann ich mich auf dem Landweg nicht weiter durchschlagen, was bei Italien anders aussieht.
Wenn Sie ohne Hilfsmittel nach Kopenhagen müssten, wäre Ihnen die dänische Insel Bornholm oder die deutsche Stadt Flensburg als Ausgangsort der Reise lieber?

Macht mal

Erst wenn die halbe Welt in Europa ist, werden wir feststellen, dass man von Humanität nicht satt wird!

Sackgasse

>Aber wenn Sie die maltesischen Behörden schon für derart glaubwürdig halten, dann erklären Sie mir doch bitte, warum sich ein Flüchtling lieber in die Hände von flüchtlingsfeindlichen italienischen Behörden als in die von flüchtlingsfeindlichen maltesischen Behörden begeben möchte.<

Komisch, irgendwie scheine ich mich heute auf Sie, lieber fathaland slim, "eingeschossen" zu haben. Liegt vielleicht daran, dass Sie meistens sehr klar formulieren :-)

Die Erklärung ist aber einfach: "Wenn wir in Malta landen, kommen wir nie nach Europa." (Vgl. den Artikel "Schließt Italien seine Häfen?", Bayernkurier online 12.6.18).

>Wenn ich Flüchtling wäre, dann würde ich in Anbetracht der momentanen politischen Lage jedenfalls Malta vorziehen.<

Ich auch. Wenn ich echter Flüchtling wäre. Nicht aber, wenn ich nur nach Europa wollte.

Asparagus

Verstehe Mal einer die Logik

Da wird Verständnis entgegen gebracht, dass Libyen die Nicht-Libyer nicht haben will, aber Italien soll sie aufnehmen.

Libyen soll in das Schleppergeschäft verstrickt sein, aber Italien nicht mit der Mafia und Erntehelfer, die ausgebeutet werden.

Die Menschen sind in Sicherheit, sind versorgt und in Sicherheit, wo ist das Problem? Warum müssen die jetzt auf Deubel komm raus in Italien an Land? Warum nicht erst die Papiere prüfen und entscheiden, werden das Recht auf Asyl hat?

@Nordlicht 1896

"Wenn wir alle auf unseren Reichtum verzichten" Am 19. August 2018 um 14:11 von Nordlicht 1896

Welchen Reichtum meinen Sie? Ich habe keinen.

Und auf Heizung im Winter, Bildung für meine Kinder und medizinische Versorgung werde ich nicht verzichten. Sie werden auch weiterhin ihre Hobbys betreiben.

Worauf verzichten Sie denn so?

Nur eine Frage

Einige afrikanische Länder waren einmal Kornkammern Afrikas und alle wurden satt.

Nachdem die Weißen vertrieben und enteignet wurden, muss die Bevölkerung dieser Länder zum größten Teil von der internationalen Staatengemeinschaft ernährt werden.

Für mich unverständlich, da die Urbevölkerung nun über eigen Boden verfügen kann und die so genannten Ausbeuter vertrieben wurden.

Vielleicht kann mir jemand diese Frage beantworten.

Im Voraus besten Dank

Ursachen bekämpfen.

Die Wenigsten Flüchtlinge kommen aus den afrikanischen Staaten amdirekt am Mittelmeer, eher aus dem Rest des Kontinents.

Wenn wir dort die Lebensbedingungen nicht verbessern, -Sofern es überhaubt möglich ist- nehmen die meisten warscheinlich noch viel mehr Gefahren auf sich, um zu uns zu gelangen.
Wenn Menschen bereit sind in überladenen Schlauchbooten übers Meer zu fahren muss die verzweiflung groß sein.

Korrupte Regierungen, ethnische Unruhen, Krieg und Dürre nehmen leider immer weiter zu. Von selbst lösen sich solche Probleme so gut wie nie.

Wenn wir deren Lebensbedingungen in deren Heimat nicht verbessern, wird die zahl derer die die überfahrt wagen auch trotz gesperter Häfen weiter steigen.

@JensL., 14:11

Lernen Sie bitte
das Wort "Populismus" richtig zu deuten. Es wurde von den BRD Medien genommen, um Unliebige zu diskreditieren. Latein hat von denen keiner genossen

Also ich würde eher bezweifeln, dass unter all den Medienschaffenden in der BRD keiner ist, der Latein hatte.
Ich bin zwar nur Ingenieur, aber das große Latinum habe ich. Und ich benutze das Wort Populismus nicht, um andere zu diskreditieren. Aber wie soll man Populisten sonst bezeichnen?

14:02 von Asparagus

«Ich fände es ja gar nicht so problematisch, die Leute nach Europa zu lassen, wenn sie bei Ablehnung ihres Asylantrages auch zeitnah wieder abgeschoben würden.»

Ich beziehe meine Anmerkungen auf afrikanische Länder:

In nicht wenigen ist es so, dass der "Nutzen", den die einheimischen Volkswirtschaften aus den Transfer-Geldern der Migranten ziehen, (viel) größer ist als der, den sie aus der Entwicklungszusammenarbeit mit der EU erhalten. Ich denke, auch im Ihnen sehr vertrauten Ghana ist es so.

Nicht verwunderlich, dass unter diesen Voraussetzung die "Rücknahmebereitschaft" so mancher Länder eher gering ist.

«Wenn man dann aber davon liest, dass ein junger Afghane 17 (!) schwere Straftaten begangen hat und es, nachdem er sich durch sämtliche Instanzen geklagt hatte, dennoch Proteste gegen seine Abschiebung gab (keine Fakenews, rbb), dann scheint dies illusorisch zu sein.»

Eine "übertriebene" & kontraproduktive Anti-Abschiebungs-Einstellung.
Nicht hilfreich für gar nix …

der italienische Innenminister

verweigert also seinen eigenem Schiff die Rückreise ins Heimatland, die italienische Besatzung darf nicht mehr nach Hause. Kann es eigentlich noch schlimmer werden, in diesem Europa, dass von sich immer wieder behauptet es sei eine Wertegemeinschaft mit höchsten menschlichen Standards? Vielleicht doch eher das Gegenteil, und andere EU Politiker schauen gerne mal weg.

Eine unglaubliche Geschichte - sie macht mich fassungslos. Vielleicht hätte sich Frau Merkel mal ein paar Tage (anstatt 1-2 Std) Zeit nehmen sollen für ihren Besucher vergangene Woche, den Präsidenten von Niger, einem der ärmsten Länder auf unserer Erde und geopolitisch ausserordentlich wichtig für die Transitroute von Flüchtlingen aus diversen afrikanischen Staaten, Richtung Libyen.

Aber politisch kann man natürlich mit einem Besuch von Putin mehr punkten. Wo ist nur die politische Vernunft geblieben wenn es schon keine Moral, Empathie und Ethik mehr gibt.

Da gibt es nur eine Lösung -

Da gibt es nur eine Lösung - zurückschicken in das Land wo sie herkommen, damit endlich klar gemacht wird, daß Europa zwar Flüchtlinge aufnimmt, aber keine sog. Wirtschaftsflüchtlinge, die sich dann auch noch die Aufnahmeländer aussuchen - wo es die besten Sozialleistungen gibt.

14:11, JensL.

>>Lernen Sie bitte
das Wort "Populismus" richtig zu deuten. Es wurde von den BRD Medien genommen, um Unliebige zu diskreditieren. Latein hat von denen keiner genossen.<<

Ach Quatsch.

Dieses Wort muss man nicht deuten, man kann es nachschlagen. Es ist ziemlich eindeutig definiert.

Grob gesagt ist ein Populist jemand, der behauptet, alles wäre eigentlich ganz einfach und deswegen auch ganz leicht zu lösen und damit auf Stimmenfang geht.

Populismus ist keine politische Richtung, sondern eine Strategie, um Stimmen zu kriegen.

Mit Latein sollten Sie hier nicht kommen, denn das Wort "Populist" gab es im alten Rom nicht, und auch die Pappel heißt auf lateinisch Populus.

Demnach wäre ein Populist ein Pappelfachmann.

14:11 von eine_anmerkung / @fathaland slim, 13:54

«Die Herleitung von Kolonialzeit in Bezug auf Deutschland (Deutschland Kolonialmacht?) zur heutigen Arm/Reich Schere in Deutschand müssen Sie mir bitte mal erklären …»

Ja, Deutschland war Kolonialmacht in Afrika.

1. "Deutsch-Südwest-Afrika" (heute Namibia).
2. "Deutsch-West-Afrika" (heute Togo, Teile von Kamerun, Kongo, Nigeria, Gabun, Zentralafrikanische Republik).
3. "Deutsch-Ost-Afrika" (heute Tansania, Ruanda, Burundi, Teile von Mosambik).

1914 das flächenmäßig drittgrößte, bevölkerungsmäßig viertgrößte Kolonialreich weltweit (nach GB, FRA bzw. NL).

Es existiert keine direkte Herleitung von "Kolonialzeit" zu "Arm-Reich-Schere". Nicht gar so simpel …

«… werter fürs Vaterland schlimm.»

Alberner Versuch, einen Mitforisten durch bewusste Falschübersetzung seines Benutzernames in diskreditierender Absicht verunglimpfen zu wollen. Trifft nicht den Mitforisten, sondern prallt ab wie ein Flummi, und Sie diskreditieren sich damit selbst. "Dumm gelaufen, echt schlimm …!"

14:28 von fathaland slim

«Könnte es vielleicht sein, daß sich die Flüchtlinge in einem seetüchtigen Boot befanden und überhaupt nicht von irgendwem aufgenommen werden wollten, sondern aus eigener Kraft eine Küste ihrer Wahl, natürlich illegal, ansteuern wollten?

Auch so was soll vorkommen.»

Daran hatte ich auch schon gedacht.

Aber Differenzierung & "Inbetrachtnahme" verschiedener Möglichkeiten & Wege sind bei der Migrationsthematik ja noch stärker unterrepräsentiert, als es bei vielen anderen Themen der Fall ist …

Na, das spricht doch dafür, dass die "Flucht" der Masseneinwanderer nicht in Asylgründen liegen kann.
Wenn deutsche Politiker trotzdem die Masseneinwanderung der (mehrheitlich) Moslems fördern, spricht das wiederum dafür, dass die deutschen Politiker eine Umstrukturierung der Bevölkerung Deutschlands beabsichtigen. Kein Wunder, wenn immer mehr Wähler kleine, statt der etablierten, Parteien wählen.

14:16, eine_anmerkung @14:00 von fathaland slim

>>"Wenn ich Flüchtling wäre, dann würde ich in Anbetracht der momentanen politischen Lage jedenfalls Malta vorziehen."

Und wenn ich ein Flüchtling wäre würde ich bis zum nächstgelegenen Punkt der mir ausreichend Schutz gibt flüchten.<<

Welcher Punkt wäre das denn Ihrer Ansicht nach, wenn Sie beispielsweise aus Eritrea kämen? Libyen doch wohl gewiss nicht. Auch Ihnen dürfte bekannt sein, was dort für Zustände herrschen.

>>Wenn ich ein Migrant wäre, da käme für mich nur Deutschland infrage weil die einem Migranten weltweit am meisten zahlen ohne jegliche Gegenforderung, geschweige denn Arbeit und es doch so einfach ist and den Topf zu kommen.<<

Auch ein Flüchtling ist ein Migrant.

Und wenn ich ein Migrant wäre, dann würde ich dahin gehen, wo ich mit eigener Kraft vorankommen und mir eine Existenz aufbauen könnte. Ein Leben auf Hartz4-Niveau, also am unteren Rand des Existenzminimums in Deutschland, wäre alles andere als mein Traum.

Aber da unterscheiden wir beiden uns wohl.

14:11, eine_anmerkung

>>Die Herleitung von Kolonialzeit in Bezug auf Deutschland (Deutschland Kolonialmacht?) zur heutigen Arm/Reich Schere in Deutschand müssen Sie mir bitte mal erklären werter fürs Vaterland schlimm.<<

Auf Kommentare, die meinen Usernamen auf böswillige, herabsetzende Weise verballhornen, gehe ich prinzipiell nicht inhaltlich ein.

Der Forist zeigt mir ja dadurch, daß er an einer ernsthaften, sachlichen, respektvollen Auseinandersetzung nicht interessiert ist.

Wir sind hier nicht auf dem Schulhof.

14:46 von Tada

«Die Menschen sind in Sicherheit, sind versorgt und in Sicherheit, wo ist das Problem? Warum müssen die jetzt auf Deubel komm raus in Italien an Land? Warum nicht erst die Papiere prüfen und entscheiden, werden das Recht auf Asyl hat?»

Und wie lange sollen die Menschen nun auf dem Schiff verbleiben, bis wer geprüft hat, welche von ihnen möglicherweise asylberechtigt sind?

Und das Schiff der italienischen Küstenwache macht dann gar nichts anderes mehr, "als irgendwo rumzudümpeln"?

Ob das mal so eine gute Idee ist …?

@fathaland slim 15:01

"Grob gesagt ist ein Populist jemand, der behauptet, alles wäre eigentlich ganz einfach und deswegen auch ganz leicht zu lösen und damit auf Stimmenfang geht."
.
Nur zum besseren Verständnis: Sie meinen so einfache Halbsätze wie wie "wir haben schon soviel geschaft, wir schaffen das" ?

14:30, vaihingerxx

>>13:49 von fathaland slim
man kann alles in Frage stellen
wenn es nicht ins politische Konzept passt
da sie üblicherweise sehr gut informiert sind<<

Und man kann alles ungefragt für richtig ansehen, wenn's ins politische Konzept passt...

@um 10:39 von Horace T West "Grenzen schützen"

Klar, die Erde ist hoffnungslos überbevölkert. Folglich wollen immer mehr Menschen aus armen Ländern in die vermeintlich reiche EU. Aber die Masseneinwanderer bringen die Zustände der Herkunftsländer und auch ihre Ideologie mit. Die Herkunftsländer sind nicht arm, weil sie angeblich wenig Ressourcen haben, die hat Deutschland auch nicht. Die Herkunftsländer sind arm, weil die Mentalität der Bewohner eben keine europäische ist. Die Masseneinwanderer werden weder ihre Mentalität noch ihre Ideologie bei der Einreise in die EU ablegen. Wir werden aus ihnen keine hart arbeitenden, gut integrierten Mitglieder unserer Gesellschaft machen. Wir werden genau so arm werden, wie die Herkunftsländer der Masseneinwanderer.

Menschen, die sich auf hoher See in Lebensgefahr ....

befinden, lehnen Hilfe nicht ab, bis die richtigen kommen um sie zu retten.
.
Ein ziemlich schwerer Schlag, gegen die Theorie von der "Seenotrettung".
.
"Er argumentierte, die Bootsflüchtlinge seien in Gewässern gerettet worden, für die eigentlich Malta zuständig sei. Die maltesischen Behörden erklärten dazu, dies treffe zwar zu, doch die Bootsflüchtlinge hätten jede Hilfe von Malta verweigert und weiter Kurs auf Lampedusa genommen."

14:36, Lowfi

>>Meines Erachtens ist die wachsende Überbevölkerung das Problem und wir stehen erst am Anfang.<<

Der Mitforist "Schabernack" führt hier aus, daß Ruanda wohl das dichtbevölkertste Land des afrikanischen Kontinents ist. Von dort kommen aber kaum Flüchtlinge oder andere Migranten.

Irgendwie passt Ihr Passepartout also nicht so richtig.

14:41, berelsbutze

>>@ fathaland slim
“Aber wenn Sie die maltesischen Behörden schon für derart glaubwürdig halten, dann erklären Sie mir doch bitte, warum sich ein Flüchtling lieber in die Hände von flüchtlingsfeindlichen italienischen Behörden als in die von flüchtlingsfeindlichen maltesischen Behörden begeben möchte.

Wenn ich Flüchtling wäre, dann würde ich in Anbetracht der momentanen politischen Lage jedenfalls Malta vorziehen.“

Ganz einfach, denn weder Malta, noch Italien werden das Endziel der Reise sein und von Malta kann ich mich auf dem Landweg nicht weiter durchschlagen, was bei Italien anders aussieht.
Wenn Sie ohne Hilfsmittel nach Kopenhagen müssten, wäre Ihnen die dänische Insel Bornholm oder die deutsche Stadt Flensburg als Ausgangsort der Reise lieber?<<

Malta ist Teil des Schengenraums. Die Weiterreise von dort gestaltet sich nur unwesentlich schwieriger als aus Italien.

14:40, schabernack @14:02 von Asparagus

>>"Mein Lieblingsbeispiel" dafür, wie es gehen kann, ist Ruanda (besonders in Anbetracht des Genozids in den 1990-ern). Keine "Musterdemokratie", eines der am dichtesten besiedelten Länder des Kontinents, der höchste Frauenanteil im Parlament weltweit (63%). Von dort flieht so gut wie niemand.

Auch Äthiopien sehe ich auf einem guten Weg (das bevölkerungsreichste Binnenland der Welt). Auch keine "Musterdemokratie", auch kaum Flüchtlinge.

RUA & ÄTH verstehen beide, "der Bevölkerung Hoffnung zu vermitteln".
Es geht doch.<<

Auch Ghana, welches der Forist, auf den Sie antworten, ja gut kennt, ist ein gutes Beispiel dafür, daß es geht.

11:49 von tagesschlau2012

ich habe acht (in Worten 8) Jahre in USA gelebt und weiß das. aber darum geht es nicht.

14:25, rainer4528

>>Warum soll die maltesische Regierung lügen? Weil es nur ehrliche Flüchtlinge gibt?<<

Der logische Zusammenhang Ihrer beiden Sätze erschließt sich mir nicht.

Aber warum sollte sie lügen?

Vielleicht, weil sie keine Flüchtlinge aufnehmen will?

Richtig so!

Zitat: "Italiens Innenminister Salvini hatte der "Diciotti" untersagt, mit den Migranten an Bord einen italienischen Hafen anzusteuern."

Richtig so!

Nun sind ja die schiffbrüchigen Migranten gerettet und nun können Sie auch zu einem sicheren Hafen gebracht werden. Ich schlage vor, sie zum Herkunftshafen zurückzubringen, von wo aus das Schlepperschiff gestartet ist. Dies ist in klarer Übereinkunft mit dem internationalen Seerecht.

Die seerechtliche Verpflichtung zur Seenotrettung schließlich nicht eine illegale Einreise nach Europa ein!

Gut, dass die Italiener das verstanden haben und auch danach handeln!

Satt werden durch Humanität

19. August 2018 um 14:43 von Icke 1

"Noch nie ist jemand durch Geben arm geworden": Anne Frank (1944) Die Aussage stimmt nach wie vor.

Das Weiterlesen der Tagebuchseite lohnt sich ausdrücklich zu diesem Thema: https://www.annefrank.ch/annes-welt-reader-de/items/gib-26-maerz-1944.html

17:58 von geselliger misanthrop

«Nur zum besseren Verständnis: Sie meinen so einfache Halbsätze wie wie "wir haben schon soviel geschaft, wir schaffen das" ?»

Das sind keine einfachen Halbsätze.
Es sind zwei eigenständige Hauptsätze, die durch ein Komma getrennt sind.

Darstellung: