Kommentare

Wie gefährlich der Investitionsrückstau ist ...

.. zeigen die tragischen Bilder.

Auch und insbesondere in Deutschland hieß es immer wieder es sei kein Geld da um marode Brücken, Straßen und Schulen zu sanieren, während für andere Dinge jährlich 20 Milliarden Euro ausgegeben wird.

Es ist nur eine Frage der Zeit, wann auch in Deutschland Teile der Infrastruktur zusammenbrechen.

Verstehe nicht, wo die Logik

Verstehe nicht, wo die Logik hier sein soll. Die Brücke ist eingestürzt. Sie ist nicht von einem Flugzeug oder einer Bombe getroffen worden. An irgendwas muss es doch liegen?! Und wenn die Betreibergesellschaft irgend wann einmal eine unreparabel defekte oder fehlkonstruierte Brücke übergeben bekommen haben sollte, hätte sie schon damals bei der allerersten Prüfung die Abnahme verweigern und die Zufahrt zum Schutz von Leben sperren müssen.

Zitat: "2,6 Milliarden Euro operativen Gewinn."

Das ist typisch für die Privatisierung von Infrastruktur und auch der Haupt-Grund, warum das zu unterbleiben hat:

Niemand soll an der Infrastruktur direkt Gewinn machen! Geld, dass der Bürger - sei es über Steuern, Maut-Gebühren, Abwassergebühren usw - für die Instandhaltung der Infrastruktur zahlt, soll auch zu 100% bei der Infrastruktur ankommen - und durch allgemeine Steuergelder ergänzt werden, wenn nötig.

Wenn Unternehmen Gewinn machen wollen läuft es immer wieder darauf hinaus, dass nur das Nötigste gemacht wird, gerade wenn es um Infrastruktur geht. Denn im Infrastruktur-Bereich gibt es nun einmal in der Regel keine "echte" Konkurrenz, die zum Bestreben nach höherer Kundenzufriedenheit usw. führen könnte.

Daher: Infrastruktur sollte stets in der Hand des Staates bleiben - der kann die Benutzung dann an private Unternehmen verkaufen. Das gilt nicht nur für Straßen und Brücken, sondern auch für das Schienen- und Stromnetz sowie Kanalisationen und ähnliches!

Unkorrekte Berichterstattung

Da wird ein im Internet kursierendes Schreiben eines ehemaligen Aktivisten der 5-Sterne-Bewegung als die offizielle Position der Bewegung verkauft, obwohl das offiziell längst dementiert wurde.
Siehe hier: https://www.ilblogdellestelle.it/2018/08/vademecum_contro_gli_sciacalli_...

Hier ist es genauso

Auch hier hat der Wahn öffentliche Infrastruktur geldgierigen Investoren zu übereignen zu gewaltigen Wartungsdefiziten geführt.Der Staat muss aufhören sich vordergründig gesund zu sparen.Das ist der falsche Weg.

Straßen zu privatisieren...,

Straßen zu privatisieren..., was für ein Zynismus.

Was macht denn ein Investor, wenn er Geld investiert hat? Richtig! Er versucht, den Gewinn zu maximieren. Der Rest ist volkswirtschaftliche Kuschelromantik.

Und dann nimmt sich die Regierung die Betreiber vor... Die, die den 'Laden' privatisiert hat.
Das ist Volksverdummung. Was geht denn gerade mit unsereren Autobahnen ab?

Mitten im EU-Gebiet

Wäre es Venezuela, würden uns systemkritische Beiträge vorgezeigt, die Sanktionen der USA nicht erwähnen und vergessen dass der Präsident gewählt wurde und wird. Aber es ist das reiche Europa. Da handelt es sich um Fehler, die gemacht wurden, als EU-Mittel nicht abgerufen wurden.

Schuld ist der Schwerlastverkehr

Es wird nach einem Schuldigen gesucht, in diesem Fall soll es der Betreiber der Italiänischen Autobahnen sein. Man wirft dem Betreiber schlechte Wartung vor.
Leider übersieht man, dass mehr und mehr der Schwerlastverkehr zugenommen hat. Untersuchungen zur Folge erzeugt ein Lkw soviel wie 60.000 Autos an Schäden bedingt durch das Gewicht pro Achse. Diese wurde in den 60er Jahren, als die Brücke gebaut wurde, nicht ausreichend berücksichtigt. Auch in Deutschland sind 90% der Brücken diesem Schwerlastverkehr oder sogar den sogenannten Gigalinern nicht gewachsen. Die Schuld liegt an der Politik, welche nicht für eine alternative, wie z.B. Güter auf die Schiene, priorisiert sondern lieber Bundesautobahnen, Parkplätze ausbaut damit noch mehr Verkehr über die jetzt schon chronisch überlasteten Autobahnen rollen kann. Es ist nicht die Frage ob es bei uns passiert, sondern nur noch wann es passiert.

Privatisierung

Wenn man bedenkt, dass auch Atomkraftwerke in privater Hand sind, kann einem Angst und bange werden.....

19:55 von Krümelkekse

das ist hier unmöglich,wir haben eine Regierung die die nötigen finanziellen Mittel bereit stellt,und das Geld nicht für andere Zwecke verwendet. Aber das mehr Güter über die Schiene transportiert werden sollen,ist doch wohl Ironie?

Gewinn steht an erster Stelle

"Man ist den Aktionären verpflichtet" Dies steht immer an erster Stelle.
Erst dann kommen Menschenleben, die Umwelt oder gar die eigenen Mitarbeiter.
Die Befriedigung der Gier der Aktionäre steht an erster Stelle. Oder wie sind sonst ständig steigende Renditen zu erklären? Das kann nicht gehen. Die Aktionäre erzwingen es aber - koste es was es wolle.
Wie hat Karl Marx 1860 im Kapital zitiert:„Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit, oder sehr kleinen Profit, wie die Natur von der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv und waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
Dies gilt heute mehr denn je - dem Neoliberalismus sei Dank!

privat vor staat

profit vor leben.

20 milliarden @ einfach unglaublich

beziehen sie diese summe auf die kosten die deutsche leistungsträger für merkels offene grenzen aufgedrückt bekommen? meinen sie danit kommen wir hin? wenn wir die opfer von messerattacken, vergewaltigungen und raub addieren, meinen sie diese gesamtlast widerspricht merkels auftrag?

Fake news

Vorgegebene Wartungsarbeiten - check
Zusätzliche Arbeiten - check

Populistische Regierung - check

Wie wäre es wenn Regierungen sich mal ordentlich verhalten egal ob Gerichtsurteile die ignoriert werden oder populistisches rumgeheule ohne Grundlage bzw. Öffentliche beweise

um 19:11 von Einfach Unglaublich

"Es ist nur eine Frage der Zeit, wann auch in Deutschland Teile der Infrastruktur zusammenbrechen."
Verbreiten Sie doch keine Falschmeldungen, die den Menschen mehr Angst als Zuversicht machen. Wenn Sie konkrete Beispiele wissen, die ein Zusammenbrechen unserer Infrastruktur beschleunigen, dann sollten Sie diese an die zuständigen Behörden melden oder zumindest hier im Forum zur Diskussion stellen.

Wie man hier von einigen

Wie man hier von einigen Foristen jede traurige Nachricht mit der Flüchtlingspolitik verknüpft statt Empathie zu zeigen ist wirklich widerlich.

pkseszler

was meinen sie rein mathematisch wie lange "unser" sozialsystem unwndlich viele merkelgäste zu finanzieren imstande ist?
ist es nicht erstaunlich, dass jeder in unserem land eine wohnung plus geld für alkohol und taschenmesser erhält? völlig egal ob er seinen ausweis verloren hat oder versehentlich vergessen hat, dass er ein islamistischer terrorist ist?

Brückeneinsturz - voreingenommene Berichterstattung

Das ist sehr traurig, was da passierte.
Traurig für mich ist ebenso, wie meinungsbildend ihr Korrespondent berichtet. Können wir in der Tagesschau von einem Artikel, wie es hier heißt, nicht mehr Objektivität erwarten?
Könnte er statt "pathetisch" nicht einfach "bewegt" schreiben? Ist die folgende Aussage nicht seine Meinung, die er da uns glauben machen will?
"Die rechtspopulistische Regierung in Rom nutzt dieses Konstellation, um in Italien Stimmung zu machen. Sie versucht, den Sozialneid zu schüren, was in den sozialen Netzwerken auch funktioniert. " Ihr Korrespondent lebt in Italien und sollte wissen, warum es diese Regierung in Italien gibt.
"Darüber hinaus lenken Teile der Regierung von eigenen Fehlern ab." Wie lang ist diese Regierung im Amt? Das sind doch etwas mehr als zwei Monate. Ja, die Bewegung-Fünf-Sterne ist eben inkompetent ... warum Herr Kitzler das hier in den wichtigsten Nachrichten immer so verkauft, das sollte ihn die Redaktion in Hamburg fragen.

@19:13 von Dennis K.

Ich sehe das genauso wie sie. Grundversorgung, und dazu gehört auch die Infrastruktur, hat nichts in privater Hand zu suchen. Für die Bereitstellung der Infrastruktur u.a. zahlt der Bürger schließlich Steuern, oder welchen Sinn sollen die sonst haben?

um 21:12 von MK Ultra Slim

Hier geht es um unsere Infrastruktur und den Brückeneinsturz in Italien. Aber Sie kennen wohl nur ein einziges Thema, nämlich das der "merkelgäste". Aber davon abgesehen, dass es auch hier Gesetze gibt oder in Vorbereitung sind.

Da hat man Jahrzehntelang ...

... den Besitz des Volkes "privatisiert" mit demständigen Hinweis, die "privaten" könnten mit dem Geld besser wirtschaften als der "Stat". Auch die Telekom wurde damals, obwohl für x-Milliarden SAteuergeld von ihr Kabel gelegt wurden, für "'ne Mark" verschleudert.

Und heute, nachdem die Franzosn händeringend versuchen ihre Wasserversorgung wieder in kommunale Hände zu bringen, offenbart sich in Italien die Fratze des Aktionärswesens.

Aktionäre haben ein Interesse an Dividenden, nicht an Erhalt der Infrastruktur. Wer das leugnet, hat das Wesen des Geldes nicht verstanden.

Und nun, nachdem der Super-Gau eingetreten ist, will es (natürlich) keiner gewesen sein.

Wie kann es sein, daß Infrastruktur, egal ob Energie, Wasser, Bahn oder Straßen, in die Hände von Aktionären kommen, deren einziges Interesse eine Dividende ist, nicht die Infrastruktur an sich ?

Den vielen Helfern

an dieser Stelle unsere grösste Hochachtung

@20:32 von MK Ultra Slim - Ich möchte Ihren Beitrag...

...privat vor staat
profit vor leben.

stellvertretend für all die anderen Beiträge hier nehmen, die meinen der Betreiber hätte Schuld
und wäre nur auf Profit aus.
---
Also entweder weiß die ital. Regierung mehr
oder sie wollen davon ablenken, daß die Regierung (auch die vorherige) etwas zu verbergen hat.

Ich weiß noch nicht wer Schuld ist und deshalb sollte man, die hoffentlich unabhängigen Untersuchungen, abwarten und nicht vorschnelle Schlüsse zwecks Populismus ziehen.

Bitte verstehen sie mich nicht falsch, wenn der Betreiber seinen Pflichten nicht nachgekommen ist, dann müssen die Verantwortlichen dafür bestraft werden.

Aber das was die jetzige Regierung macht und vor allem wie sie es macht,
empfinde ich als falsch.

Wenn Italieniesche Politiker

Wenn Italieniesche Politiker (nur nebenbei) erwähnen, dass man aufgrund des Euros (und Grenze der Neuverschuldung) immer wieder auf das Argument stößt, "für Infrastruktur und Bauvorhaben ist nicht genug Geld vorhanden", muss man das nicht gleich abwehren als Fakenews rechter oder europäischer Kritiker....

Aber in Spanien und anderswo Straßen bauen, die ins Nirgendwo führen, als Subvention für Handwerker - das passt einfach für komische EU Verhältnisse....

21:39 von Biocreature

Sie schrieben:
"Aber das was die jetzige Regierung macht und vor allem wie sie es macht,
empfinde ich als falsch."

Leider haben sie vergessen einzuflechten wie sich ihrer Meinung nach die Regierung Italiens "richtig" verhalten hätte ... und ich vermute da gibt es einen Grund.

Denn der Betreiber des "Gewerks", nicht der Erbauer, ist eine Privatfirma. Wie diese in den Besitz des Gewerks kam ist völlig irrelevant. Tatsache IST, daß sie zum Zeitpunkt der Katastrophe der Betreiber war.

Und daß der Betreiber des Gewerks für dessen Sicherheit verantwortlich ist, dürfte auch bei ihnen (hoffentlich) unbestritten sein.

Inwiefern also "das was die Italienische Regierung macht" falsch sein soll, entzieht sich dem Ratio.

Moderne Wegelagerei

Das Unternehmen hat im letzten Jahr 2,6 Mrd. Gewinn abgegriffen. Zugleich wurden wirksame Wartungen nicht durchgeführt. Rund 50 Menschen bezahlen mit ihrem Leben, Dutzende verlieren ihre Häuser und Wohnungen, der Wirtschaftsraum Genua wurde nachhaltig beschädigt.

Die Katastrophe von Genua zeigt: Die Privaten können es nicht. Ihre Profitgier ist einfach zu groß.

Der Kommentator schlägt sich auf die Seite des verantwortungslosen und profitgierigen Unternehmens. Die Regierung, sie ist erst wenige Wochen im Amt, lenke von eigenen Fehlern ab und würde Sozialneid schüren.

Soll der Steuerzahler nun auch noch für die Profitgier und das Versagen des verantwortungslosen Unternehmen aufkommen. Wer die Gewinne einstreicht muss auch für die Folgen der Unprofessionalität uns des Schlendrians aufkommen. Die Verantwortung des Desasters liegt eindeutig beim Versagerunternehmen. Die Gewinne der letzten Jahr müssen verstaatlicht werden um die Opfer zu entschädigen und die verschleppte Sanierung zu re

Wenn die Ursache ein gerissenes (Spann)Seil sein sollte,

kann das ebenfalls noch mehrere Gründe haben.
Vorwiegend jedoch,
- es war mehr oder weniger Pfusch am Neubau (Betonüberdeckung des Betonstahls nicht ausreichend),
- die Sanierung fand nicht in ausreichendem Maße statt (Rost-Entfernung und erneuter Farbanstrich),
- der Salzgehalt der Mittelmeerluft war so groß, dass man mit so einer schnellen Total-Oxidation nicht rechnete. Eine zu schnelle Blüte des Rostes.
In jedem Fall jedoch überquerten viel zu viele und zu schwere Lkw diese Brücke!

Viel zu viele und viel zu schwere Lkw überqueren auch unsere (deutschen) Brücken!

@22:05 von Initiative Neue... - Ihr Beitrag...

...Moderne Wegelagerei
Das Unternehmen hat im letzten Jahr 2,6 Mrd. Gewinn abgegriffen. Zugleich wurden wirksame Wartungen nicht durchgeführt. Rund 50 Menschen bezahlen mit ihrem Leben, Dutzende verlieren ihre Häuser und Wohnungen, der Wirtschaftsraum Genua wurde nachhaltig beschädigt.
Die Katastrophe von Genua zeigt: Die Privaten können es nicht. Ihre Profitgier ist einfach zu groß.
Der Kommentator schlägt sich auf die Seite des verantwortungslosen und profitgierigen Unternehmens. Die Regierung, sie ist erst wenige Wochen im Amt, lenke von eigenen Fehlern ab und würde Sozialneid schüren.
usw.

---

Wissen Sie mehr als im Beitrag zu lesen ist oder woher stammen Ihre Informationen?

auch eine brücke unterliegt erheblicher

abnutzung.

und plötzlich ist es in sekundenschnelle eine kettenreaktion, die zum größten verhängnis wird.

welche tragik für die unschuldigen leben und deren angehörige.

zu rekonstruieren, wie es dazu kam, ist eine nahezu unlösbare aufgabe.

@21:57 von Xabbu - Sie finden also, die Regierung weiß...

...wer am Unglück schuld ist, ohne die Untersuchungen abzuwarten?
---
Dann wissen Sie mehr als ich.

Wenn ich eine Frage an Sie stellen dürfte?
Was ist an meiner Aussage denn unvernüftig, wenn ich der Meinung bin, daß die Regierung die Untersuchungen zum Unglück abwarten sollte
bevor sie den Betreiber in der Öffentlichkeit anprangert?

Wie immer wenn privatisiert wird

Über Jahre wird nur in die Dividenden der Shareholder investiert. Wenn aus Profitgier dann die Katastrophe geschehen ist, soll wieder der Staat in die Verantwortung genommen werden. Diejenigen die mit der Maut über Jahre abkassiert wurden sollen dann auch noch für den Schaden und die Reparaturkosten aufkommen. Wenn ein kleiner Handwerker seine Arbeit nicht ordentlich erledigt muss er voll umfänglich für den Schaden aufkommen und wenn auch noch Menschen zu Schaden muss er sich auch noch vor Gericht verantworten.

22:49 von Biocreature

Sie schrieben:
"@21:57 von Xabbu - Sie finden also, die Regierung weiß wer am Unglück schuld ist, ohne die Untersuchungen abzuwarten?"

Das scheinen alle zu wissen, außer ihnen. Denn es ist völlig irrelevant ob man den Arbeitstrupp verantwortlich macht der an jenem Tag dort arbeitete. Jener Arbeitstrupp war ja auch nur im Auftrag und mit Billigung der Betreibergesellschaft unterwegs.

Sie können es drehen und wenden wie sie wollen, letztlich IST die Betreibergesellschaft für das Unglück verantwortlich wobei ebenfalls irrelevant ist ob mittelbar, oder unmittelbar.

Zugaben der EU? Zugaben des Italienischen Staates? Völlig irrelevant. Wenn ein Geschäftsmodell nur möglich wäre durch solche Subventionen, wäre es abzulehnen, und die Bilanz des Unternehmens sieht nicht so aus, als wäre die Wartung der Autobahn von EU-Subventionen abhängig gewesen.

Es herrschte großes Unwetter

als es zu diesen Brücken Einsturz gekommen ist.Das ist zu bedenken ,denn auch in der Vergangenheit sind Brücken bei Unwetter in dieser Größenordnung schon zerbrochen.Das liegt daran das die Brücken in Schwingungen geraten bis zur Material Zerreißung. Hier muss genaueres noch abgeklärt werden bevor man vorschnell den Betreiber anklagt. Der wiederum muss nachweisen das alle regelmäßigen Wartungsarbeiten einwandfrei erfolgt sind und es protokolliert ist.

Die Regierung sucht die Schuld ...

... natürlich erst mal bei anderen.

@ Einfach Unglaublich

Wie gefährlich der Investitionsrückstau ist zeigen die tragischen Bilder.

Die Bilder haben mit einem (lediglich von Ihnen vermuteten) Investitionsstau gar nichts zu tun.

Für einen schlanken Staat

@ Reginald:

Auch hier hat der Wahn öffentliche Infrastruktur geldgierigen Investoren zu übereignen zu gewaltigen Wartungsdefiziten geführt.

Das weiß man nicht, das ist vielleicht nur ein Vorurteil.

Der Staat muss aufhören sich vordergründig gesund zu sparen.Das ist der falsche Weg.

Sparen ist beim Staat und bei Privathaushalt das A und O. Und gegen einen gesunden und schlanken Staat hätte ich nichts einzuwenden. Besser als ein bürokratische und überschuldetes Staat.

23:57 von teacher's mind

Sie schrieben:
"Die Regierung sucht die Schuld natürlich erst mal bei anderen."

Bitte um Vergebung, aber sie irren sich. Die Regierung sucht die Schuld nicht "bei anderen", sondern bei den Verantortlichen.

Denn wenn ein Staat ein Gewerk einem privaten Unternehmen überlässt, ist zukünftig nicht mehr der Staat, sondern das Konsortium für das Gewerk verantwortlich.

Möge es allen zur Lehre sein, die glauben sie könnten Eigentum des Staates (also der Bevölkerung) dazu benutzen, es auszuplündern, ohne für dessen Unterhalt verantwortlich zu sein. Und nur damit es keine Missverständnisse gibt. Wenn es nach mir ginge, würde jeder einzelne Aktionär des Unternehmens mit seiner Einlage für den Schaden haften, der durch Gier nach Dividende entstanden ist.

@ Xabbu

Bitte um Vergebung, aber sie irren sich. Die Regierung sucht die Schuld nicht "bei anderen", sondern bei den Verantortlichen.

Und das sind - oh Wunder - natürlich nur die anderen. So einfach tickt Populismus.

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