Ihre Meinung zu: VW-Dieselskandal: Unfaire Behandlung für VW-Kronzeugen?

17. August 2018 - 18:29 Uhr

Im Diesel-Betrugsskandal zeigt der VW-Konzern Härte gegen einzelne Beschuldigte. Betroffen sind vornehmlich Kronzeugen aus dem mittleren Management. Diese sehen sich unfair behandelt. Von C. Adelhardt und S. Wels.

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Kommentare

VW

"VW geht arbeitsrechtlich mit aller Härte vor.."
Sowas nennt sich auch kurz:
Erpressung.

Heißer Tip

Naja, man muss von einem Betrügerkonzern dann doch besser keine Betrügerautos kaufen!

was sagt der MP Weil zu diesen praktiken?

er sitzt schliesslich seit jahren im aufsichtsrat und lässt sich gar seine regierungserklärung dort abzeichnen!

Keine neue Masche

jeder der Mund aufmacht und die Wahrheit sagt wird ein Opfer werden.
Niemand glaubt mehr das die oberen Etagen nichts wussten, der Chef weis nicht was seine Mitarbeiter herstellen.
Wer so was glaubt denkt auch Osterhase und Weihnachtsmann existieren wirklich.
Das die Presse diesen Schwachsinn vielleicht auch noch selber glaubt denke ich wohl eher nicht.
Was jetzt fehlt ist einer der mal aus dem richtigen Nähkästchen plaudert, die Lügen haben schon so lange Beine das eine Giraffe neidischen werden würde.

Na ja

Es geht weiter mit den Betrügereien und der Hit , Politiker als Unterstützer.

Ohne Geist & Moral?

Die Arroganz der Macht... der Geist und die Moral ist wehrlos gegen die Macht wenn die Macht ohne Moral und Geist ist. In meinem Berufsleben war es erschreckend Managergesprächen zuhören zu müssen...

Die weitere Entwicklung abwarten

Arbeitsrechtlich kann man nur jene fristlos kündigen, denen ein Vergehen nachweisbar ist. Von daher ein nachvollziehbarer Schritt von VW. Ich hoffe nur, dass auch die höhere Manageretage von VW gleichermaßen zur Rechenchaft gezogen wird, falls sie sich was zu Schulden haben kommen lassen.

Gruß Hador

Die Tücke der Kronzeugenregelung

Leider ist das die harte, übliche Realität.
Alle, die von dem Betrug Kenntnis hatten, müssen ruhig sein, ansonsten werden sie konsequent für ihre Aussagen mit Kündigung abgestraft.
Trotz Kornzeugenregelung wird dann den Mitarbeitern gekündigt, auch noch mit der Begründung, dass sie von dem Betrug gewusst hatten und angeblich das nicht genug eskaliert haben. Wozu denn dann eine Kronzeugenregelung, wenn sie nicht als Kündigungsschutz wirkt?
Mit demselben Argument müsste man dem ganzen Management kündigen, denn jeder Manager, der behauptet, nicht davon gewusst zu haben, ist ein schlechter Manager, denn er hat sich nicht genügend um seine Verantwortung gekümmert.

Tja, wenn man eine Meinung

hat, welche den Beweis bestärke, wird es so umgedreht, dass derjenige die Behörde benachrichtigt hat, in die Indizienfalle eingeordnet werde.
Aber das Problem in Deutschland ist nich nur bei VW der Fall. Da frage man einmal die Justiz, welche gesetzliche Auslegung an den Tag gelegt werde. Die Richter haben sich nach Gesetz und Recht zu halten. Das wird schon seit Jahren nicht mehr praktiziert, wenn man als Normalbürger vor diesen auftreten muss, wenn man dazu vorgelassen werde. Das jetzt Mitarbeiter von VW des Arbeitsplatzes "verwiesen" werden durch Kündigung ist nicht anders als wenn man vor Gericht nicht gehört werde. Denn es obliegt der "Obrigkeit" zu entscheiden wen es trifft. Leide muss dieser Vergleich hier angebracht werden, weil es auch nicht anders ausgeht, denn die unabhängigen Richter bleiben im Amt, so auch die Vorstände, wie bei VW. Herr Winterkorn war wohl nicht mehr zu halten, deshalb wurde der Abgang noch sehr schön "versüßt !!!" Die anderen müssen nun den Weg zum

Schuldig

Alle VW Mitarbeiter sollten in einen Genaralstreik treten, um denen zu helfen, die nun geopfert werden sollen, und die heutigen VW - Oberen zu zwingen, endlich die Wahrheit zu sagen.
Das würde auch ein gutes Signal ins Ausland senden:
Seht her, nicht alle Deutschen sind Lügner und Betrüger!
Was mich wundert, dass die deutschen Besitzer Herr Piech und Fam. Porsche, so völlig unbehelligt von der ganzen Sache bleiben.
Schließlich sind die Milliardengewinne mit diesem Betrug, all die Jahre zu großen Teilen in deren Taschen gelandet.
Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Herr Piech als aktiver obersten Chef in Wolfsburg, keine Kenntniss von diesen Betrügereien erhalten haben soll.
Hat der Wechsel an der Konzernspitze
Piech - Winterkorn, vielleicht sogar damit zu tuen?

Ich muß jedenfalls für Fehler, die in meiner Firma geschehen, selbst gerade stehen.

Ein durch und durch

krimineller Konzern der staatlichen Schutz genießt. Beweise wurden lange vernichtet. Interne Säuberungsaktionen sind ein Hohn und ein Tritt in den Allerwertesten der Justiz. Die Deutsche Justiz sorgt sich um die Rechtmäßigkeit der Abschiebung eines Terroristen und Leibwächters und hier schaut sie einfach weg. Ein Skandal. Ich schäme mich.

Die Sammelklage

(Musterfeststellungsklage) wird ab November Gesetz. Jetzt werden wissende Mitarbeiter, mit
wahrscheinlich hohen Abfindungen, entlassen.
Im Gegenzug werden Sie
Vereinbarungen unterschreiben, die Ihnen
ein Redeverbot verordnet. Hier gibt es ja schließlich einen sogenannten Rechtsstaat. Pfui Teufel.

Keine Sorge

Da stehen asiatische Automobilhersteller schon parad um die Führungskräfte aufzunehmen. Hyundai mit KIA haben ja schon enormen Erfolg mit ihren deutschen Entwicklern.

Herr Schreyer von Audi und einer von der BMW-M Group sind ja begeistert ob der Freiheiten. Beim BMW Ex-Entwickler ist mir der Name entfallen. Entwicklung von Hyundai und KIA findet sogar zm großen Teil in Deutschland statt, noch besser.

Das haut einen ja wirklich

nun die Beine weg.Die da oben sind ach so Ahnungslos gewesen wie ein neu geborenes Kind.Und der Mensch der für diese Firma gearbeitet hat, wird ""bildlich ausgedrückt"" gehängt.
Wenn jemand etwas anders erwartet hat,liegt er weit ab von gut und böse.

Die Kleinen hängt man, die

Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen. Die involvierten Vorstände erhalten noch Abfindungen in Millionen-Höhe! Geht's noch??

Opfermythos

Wenn ich die ersten Kommentare hier lese dann handelt es sich anscheinend bei den gefeuerten Managern um Unschuldslämmer!
Leute, die haben betrogen !!! ... wie vermutlich die Vorgesetzten auch.

Gruß Hador

Krähen usw...

Es ist in der Welt immer das altbekannte Lied... eine (mächtige) Krähe hackt der anderen kein Auge aus, während man die Großen laufen lässt und die kleinen als Bauernopfer "abschreibt"... egal, wie viele eigene Konzernmitarbeiter oder MA bei Zulieferern "vor die Hunde gehen"... Hauptsache, die Konzernlenker in persona + Banken + Shareholder und die Politik können ihre Pfründen halten...
_
Wann endlich aber entsteht innerhalb der irrsinnigen "Wirtschaftswachstumsspirale" nicht nur ein "intellektuelles" Umdenken, sondern auch eine realistische Rückbesinnung ... = Abservierung von einerseits politischen, andererseits selbst unternehmens-machtpolitischen Wachstumsdogmatikern, und eine Rückkehr zu allgemeinverträglichem Wirtschaften zu Gunsten in sich gesunder Gesellschaften..?!
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Klingt idealistisch - ist aber gar nicht schwer und längst im Gange... siehe pol. Umstrukturierung in der EU. Denn nicht die Integration von Fremdkulturen ist Europas Kraft - die Kommt aus Europa selbst..!

So sind wir

Mich wundert so was nicht...das ist das Spiegelbild unserer Gesellschaft.

Dieses Verhalten von VW ist ueberhaupt nicht in Ordnung

Dieses Verhalten von VW in dieser Sache ist ueberhaupt nicht in Ordnung:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/vw-719.html

Der VW-Konzern geht nun arbeitsrechtlich mit aller Härte gegen Beschuldigte im Diesel-Betrugs-Skandal vor. Es handelt sich um eine Handvoll Mitarbeiter aus dem mittleren und oberen Management. Sie alle sind Beschuldigte im Diesel-Betrugsverfahren der Staatsanwaltschaft Braunschweig. Unter ihnen sind Manager, die bereits gegenüber den US-Behörden ausgesagt und maßgeblich zur Aufklärung der Affäre als Kronzeugen beigetragen haben.

Denn nicht nur die sind alleine Beschuldigte, sondern auch Winterkorn und andere im Vorstand ebenfalls. Wenn schon, dann gehört auch der Vorstand von VW gefeuert und zwar gnadenlos! Denn die haben uns Buerger ueber Jahrzehnte angelogen und der Verkehrsminister Dobrindt und der jetzige Verkehrsminister Scheuer ebenfalls. Denn auch die sind ebenfalls Beschuldigte.

In Sachen Winterkorn hier mal was vom Focus dazu

Siehe dazu in Sachen Winterkorn so einiges vom Focus:

https://tinyurl.com/ycej4nu5
focus: Interne Dokumente zeigen: Winterkorn billigte Vertuschung bei Dieselgate

Im Ringen um eine Komplettlösungen für seine Dieselfahrzeuge in den USA hat der zuständige US-Richter den Druck auf den Volkswagen-Konzern erhöht. Bis zum 24. Oktober müsse VW die nötigen Unterlagen zur Klärung des Falls beim US-Umweltamt EPA einreichen.

In der VW-Abgasaffäre gerät der ehemalige Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn zunehmend unter Druck. Wie die „Bild am Sonntag“ berichtet, war der Konzernchef sogar an Vertuschungshandlungen beteiligt, nachdem er von dem Betrug bei Dieselfahrzeugen erfahren hat.

oder hier in einem zweiten Artikel vom Focus:

https://tinyurl.com/y72lgdyf
Focus: Hat Winterkorn sein Geld rechtzeitig in Sicherheit gebracht? (Sonntag, 06.05.2018, 15:27)

Aber da hängen noch weit mehr Vorstände mit drin.

Wo ist Herr Winterkorn und andere...?

Na klar macht VW (übrigens auch andere) jetzt erstmal "gute Miene zu bösen US-Spiel"... Man darf aber einigermaßen sicher sein, daß inhaftierte VW-Manager alsbald begnadigt werden (und deren, auch persönliche "Verluste" mit vorherigen Tantiemen gut abgefedert sind...). Wer in den USA möchte denn schon öffentlich von Schweinereien wissen, in die womöglich auch US-Senatoren verwickelt sind...
_
Übrigens ... trotz Trumps "German-Car-Bashing" und des unbestrittenen "Diesel-Gates" werden deutsche Autos in den USA immer noch am liebsten gekauft ... wegen deren technischer Gesamtbilanz = German-Engineering. Obwohl ... und nicht ohne Süffisanz - die meisten "German-Cars" in den USA (Midsize-Cars) aus dortiger Produktion stammen...

Ein vortreffliches Beispiel

Wenn man rechtswidrige, ja kriminelle Aktionen plant oder sich auch nur daran beteiligt, dann darf man sich nicht wundern, dass man dafür auch privat zur Haftung gezogen wird, weil das Unternehmen nicht für seine Mitarbeiter einstehen will um sich schadlos zu halten.

Hätten die Manager und Ingeneure sich früher drastisch geäußert und sich auch entsprechend verhalten, dann würde es ihnen jetzt nicht an den Kragen gehen.

Aber sie alle haben geschwiegen und lieber ihr kriminelles Einkommen behalten. Das ein Unternehmen nicht mehr für seine Untergebenen einstehen will ist traurig aber die harte Realität des menschlichen "Überlebens".

Wenn es meinem Unternehmen nicht passt, dass ich nicht bei der Kriminalität mitmache und dagegen arbeite, dann kann es ja gerne versuchen mich zu feuern. Auch wenn sie einem das Geld wegnehmen können so doch nicht die Erfahrung und die ist auch schon einiges wert. Nicht zuletzt den guten Ruf.

Aber das Kriminelle besser bezahlt werden sollte jedem klar sein

@Hador Goldscheitel

"Ich hoffe nur, dass auch die höhere Manageretage von VW gleichermaßen zur Rechenchaft gezogen wird, falls sie sich was zu Schulden haben kommen lassen."

da werden sie bis zum sanktnimmerleinstag hoffen dürfen, und selbst, wenn der irgendwann mal kommt, in den höheren manageretagen geht es weiter wie bisher: die einen gehen, gut vergütet, in den ruhestand, die nächste generation rückt nach und streicht boni über boni ein, während die arbeiter am fliessband nach und nach durch roboter ersetzt werden

VW verhält sich hier völlig

VW verhält sich hier völlig korrekt und konsequent.

Schöne heile Welt

"Hätten die Manager und Ingeneure sich früher drastisch geäußert und sich auch entsprechend verhalten, dann würde es ihnen jetzt nicht an den Kragen gehen." @Jayray
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Genau so steht´s immer in den Märchenbüchern. In der Realität aber ist jeder weg vom Fenster, der sich dem Mainstream entgegen stellt. Da sind nämlich die Oberen immer ganz sauer, wenn ihre "Ideen" auf Widerstand stoßen. Sie halten sich nämlich für den Motor des ganzen. Für solche geistigen "Feuerwerke" gehen leicht mal einige Millionen drauf, aber nur nicht ansprechen, sonst sind die Onkels ganz ungehalten. Reingespart wird´s dann immer unten an der Arbeitsfront, genannt "Kosteneinsparungen".
.
Fragen Sie doch mal nach, was mit den Offizieren geschieht, die es wagen, Frau v.d. Leyen zu kritisieren! Einfach mal googeln: "Leyen-kritischer General verlässt die Truppe"

Härte gegen Kronzeugen...

... jede Wette, diese Härte wird seine Gründe haben.
... jede Wette, denn es könnte noch weit mehr "auffliegen"!

Soweit dürfte es im Konzern Personen geben, die das genau verhindern und deswegen mit Härte kommen wollen.

Jetzt muss alles rauskommen und die Verantwortlichen und Drahtzieher mit aller Härte für die Betrügereien zur Verantwortung gezogen werden!!

Gerne höre ich von Kronzeugen, die sich hoffentlich nicht einschüchtern lassen!

Im Vorstand von VW

sitzen gestandene Ingenieure mit ordentlich Berufserfahrung.

Und von denen kam keiner auf die Idee, die Dimensionierung eines Harnstoff-Behälters auf Alltagstauglichkeit zu überschlagen?

Denen sollte man ihr Diplom aberkennen ...

Für mich ist das Thema VW für künftige Fahrzeuge erledigt. Vor ein paar Jahren haben sie Steuerketten falsch dimensioniert und der Lieferant dann zusätzlich geschlampt. Nur durch meine Aufmerksamkeit blieb der Motor heil. 4 Wochen vorher brauchte ich ein neues Getriebe, weil kleine Stückchen Material herausbrachen. Ebenfalls eine einzigartige Schlamperei. Ein Meister kam dann auf die Idee, ich hätte auf den Schaltknauf gedrückt und damit den Schaden verursacht.

Sorry, da scheinen ganze Kohorten von schlecht ausgebildeten Leuten in der Entwicklung wie im Management zu sitzen.

Da reicht es nicht, nur die Kronzeugen zu entlassen - da sollten sich mal alle Ingenieure an ihren Berufsethos erinnern.

@Dennis1

"Wozu denn dann eine Kronzeugenregelung, wenn sie nicht als Kündigungsschutz wirkt?"

Z.B., um nicht ins Gefängnis gehen zu müssen.

Die Betroffenen mussten sich überlegen: Gehe ich das Risiko ein, dass der Staatsanwalt mir eine Mitwisserschaft nachweist und mich entsprechend vor Gericht zieht und ich behalte meinen Job, oder gehe ich das Risiko ein, den Job zu verlieren, aber vom Staatsanwalt als Kronzeuge mehr oder weniger in Ruhe gelassen zu werden?

Diejenigen, denen jetzt gekündigt werden soll, haben sich für Letzteres entschieden.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass sie vor dem Arbeitsgericht durchaus auch Chancen haben, eine ordentliche Abfindung zu bekommen.

@Jayray

"Hätten die Manager und Ingeneure sich früher drastisch geäußert und sich auch entsprechend verhalten, dann würde es ihnen jetzt nicht an den Kragen gehen."

Dann wäre es ihnen aller Wahrscheinlichkeit nach früher an den Kragen gegangen.

Wollen und Können...

Was uns (Normalbürger) in DE am meisten erregt, ist, daß obere Managementvertreter deutscher Konzerne in den USA nun als Straftäter gebrandmarkt werden, und damit gleichzeitig deutsche Produkte "in den Dreck" gezogen werden... Soweit jedenfalls die Version für alle deutschen Ottonormalverbraucher...
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Die Öffentlichkeit fordert transparente Aufklärung ... was aber weder Politik noch Wirtschaft in DE und USA leisten können und wollen... weil andernfalls in beiden Ländern Diskussionen entstünden, die beide Seiten politisch-wirtschaftlich strikt vermeiden wollen...
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Meine These: Die USA sind wirtschaftlich weltweit längst pleite und schöpfen ihre Macht nur noch aus einem "Militär-Dollar", gestützt durch vermeintlich militärisch-technologische Überlegenheit. In dem Maße, wie diese Überlegenheit schwindet durch Technologien aus Drittstaaten, wird auch die US-Dollarmacht schwinden.
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ERGO: DE bräuchte statt eines polulistischen Einwanderungsgesetzes besser ein Technologie-Fördergesetz...

K.I.

Ein Konzern ist wie eine künstliche Intelligenz, es gibt keinen Verantwortlichen ausser das Geld (der Aktionäre), es geht nur um den heilen Markennamen, um "Bilder für die Kunden" (wir tun was), und Sündenböcke sind da nur ein Werkzeug....

Involviert waren sie ja

Also müssen sie die Konsequenzen tragen. Das aber das obere Management verschont bleibt, genauso, das Führungspersonal vom Kraftfahrbundesamt nebst Bundesverkehrsminister, ist eine bodenlose Frechheit und zeigt wie unser Rechtstaat funktioniert.

Einstellkriterien sind schuld

Wenn Zehntausende Ingenieure es nicht schaffen einen Dieselmotor zu entwickeln, der die aktuellen Abgasnormen einhält, dann wurden diese Leute, nach meiner Meinung, nicht nach Fachwissen, sondern nach falschen Kriterien eingestellt. Vielleicht ist das gleiche bei diesem mittleren Management der Fall. VW ist hoffentlich endlich dabei die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren. Bitte die Anweisungen für die Personalabteilung nicht vergessen! Vitamin B oder gutes Aussehen sollten z.B. keine Kriterien für eine Einstellung sein. Als ich das letzte Mal bei Audi war, dachte ich, hier findet ein Modelwettbewerb statt. In meiner Firma werden Passfotos von Bewerbern grundsätzlich als erstes entfernt. Die Auswahl erfolgt nur nach objektiven Kriterien. Gute Ingenieure sind eher selten gutaussehend.

Was soll man erwarten...

VW macht nicht den Eindruck an der Aufklärung mitwirken zu wollen, nun Mitarbeiter zu entlassen die Ausgesagt haben wirkt wie billiges Nachkrätschen. Der Autobauer hat sich echt nicht mit Ruhm bekleckert bei der Sache :-(

Ich werde sicherlich kein

Ich werde sicherlich kein Auto mehr von VW oder dessen Umfeld mehr kaufen!
Ganz sicher (meiner Meinung nach) ist die Idee mit „irgendwelchen Dieselspielchen“ und deren Billigung von oben nach unten gegangen.
Jetzt soll die mittlere Ebene darunter leiden.
Das entspricht leider überhaupt nicht meinem Gefühl für Gerechtigkeit.
Ich könnte mir vorstellen, daß es auch anderen Leuten so geht. Das könnte ich verstehen und unterstützen.

@von Icke

"Naja, man muss von einem Betrügerkonzern dann doch besser keine Betrügerautos kaufen!"
Dann dürften Sie auch von keinem anderen Hersteller Autos kaufen, denn betrogen haben sie offensichtlich alle.

Das High-Mangement will nichts gewusst haben?

Es ist absolut unmöglich, dass in so einer eminent wichtigen Sache das Top- Management nicht involviert war. Jeder, der schon mal in einem größeren Betrieb gearbeitet hat, weiß das. Winterkorn hat alles gewusst.

VW ... eine Welt für sich...

Mein Onkel als junger VW-Ingenieur kannte noch den damaligen VW-Interior-Designer persönlich, der für die Abschaffung der "Maiglöckchen-Vase am Armaturenbrett" verantwortlich war... ausschlaggebend schon damals waren "Kostengründe"...
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Ich finde ... gerade VW hätte Ressourcen und Potential genug gehabt, die "Marke VW" zum "Vehicle 3000" weiterzuentwickeln... mit den weltweit modernsten Fertigungsmethoden (nicht nur wirtschaftlich effizient, sondern auch nachhaltig) und modernen, energieeffizienten Antriebstrechniken (zB. Erdgas und später FuelCellEnergie), um das Markenimage "läuft und läuft..." in die Zukunft zu transponieren.
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Nun, wo erkanntermaßen die bisherige Managementstrategie nur in eklatante (auch politische) Nachteile mündete, könnten vielleicht neue Köpfe - und abseits politischer Einbindungen - neue Wege gehen... und "läuft und läuft" neu beleben...

die welt ...

... beneidet deutschland für den innovationsgeist der es zum exportweltmeister gemacht hat. und dann erfinden ausgerechnet us-amerikanische "umweltschutzorganisationen" das tödliche stickoxid? und wir alle sind dumm genug aufzuspringen und zu applaudieren während millionen gut bezahlte existenzgrundlagen vernichtet werden?

Das mittlere Management opfern,

damit die wahren Schuldigen darüber weiter abkassieren können! Unglaublich dreist sowas!!

20:46 von Werner40

>>VW verhält sich hier völlig korrekt und konsequent.>>
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Richtig. Zumal VW-Werker (in den verschiedenen Stammwerken) nach wie vor sehr gute Lohn-Bonifikationen erhalten...

Erfahrungswerte

Nach einem reichhaltigen Berufsleben sowohl im Kaufmännischen (Buchhaltung und Controlling) und im Vertrieb, arbeitete ich 10 Jahre als Trainer für Verkauf und Management.
.
Regel 1: Man muss zwischen Groß- und Familienunternehmen deutlich unterscheiden. Während in Familienunternehmen Einsicht eines jeden in alle Zusammenhänge, Partnerschaftlichkeit und Vertrauen Priorität haben, ist das in Großunternehmen genau umgekehrt.
Regel 2: Bei Großunternehmen geht es um Gehorsam und Anheischigkeit, selbst wenn Managementhandbücher immer das Gegenteil behaupten. Wer glaubt denn z.B. dass alle Mitarbeiter von Bayer Feuer und Flamme für die Übernahme von Monsanto waren, wo es doch das "Schnäppchen" für "nur" 67 Milliarden gab? Und wer muss nach dem Glyphosat-Desaster nun die Kohle wieder reinholen?
Regel 3: Es gibt X Beispiele, wo Milliarden durch Fusionen, Übernahmen und Managementfehler verballert wurden. Einfach mal nachlesen.

Persiflage

1.) Der Fisch stinkt immer vom Kopf
2.) Unabhängig, um was es geht: Wenn die oberste Führung, sprich Vorstandsvositzender und Vorstand ihren Saftladen nicht um Griff haben, gehört erst mal von oben ausgemistet und der Hydra der Kopf abgeschlagen mit der simplen Begründung: Unfähigkeit. Das damit zu unrecht eingesteckte Geld (ich vermeide den Begriff "Verdienst"...) ist zurückzugeben.
3.) VW-Autos sind sowieso ihr Geld nicht wert.

@21:38 von Gassi

>>Das High-Mangement will nichts gewusst haben? > Es ist absolut unmöglich, dass in so einer eminent wichtigen Sache das Top- Management nicht involviert war. Jeder, der schon mal in einem größeren Betrieb gearbeitet hat, weiß das. Winterkorn hat alles gewusst.<<
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RICHTIG..!! Aber ... was heißt das in der Praxis..? Daß zB. selbstverständlich in einen halbstaatlichen Konzern wie VW alle - auch politische Aufsichtsräte - von potenziell dubiosen Geschäftspraktiken zumindest ansatzweise wussten oder Kenntnis gehabt haben könnten... und mithin eine Vielzahl von Top-Managern mehr oder weniger "involviert" waren..?
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Wenn dass so ist, werden hoffentlich ordentliche Gerichte in DE solche Sachverhalte noch aufklären und ordentlich aburteilen... egal wie lange das dauert.
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Vorderhand aber ist die Zukunft von VW und seiner Mitarbeiter wichtig ... und da muß - ohne Rücksicht auf Juristerei - die Zukunft des Konzerns und der Lebensunterhalt der Mitarbeiter im Vordergrund stehen.

Manager überbezahlt!

Beim Partikelfilter für Benziner ist eindeutig belegt, dass die grossen deutschen Automobilhersteller gemeinsam beschlossen haben keinen einzuführen.

Da gibt es Sitzungsprotokolle mit allen Entwicklungschefs dieser Firmen.
Warum sollte das beim Diesel anders gewesen sein?

Kein kleiner Ingenieur kommt auf die Idee jahrelang die Software aller Automodelle zu manipulieren.
Und selbst wenn, er würde niemals in der Lage sein das unbemerkt umzusetzen. Die Softwarezulieferer sichern sich doch in so einem Fall ab.

Ich halte Manager heute eindeutig für extrem überbezahlt.
Diese Löhne werden gezahlt als Ausgleich für die Verantwortung und das Risiko bei Entscheidungen.
Wenn aber das Risiko von Fehlentscheidungen regelmässig auf kleine Mitarbeiter abgewälzt wird sind diese hohen Löhne nicht angemessen.

böses vw!!!

und weltweit lachen sich die schnäppchenjäger kaputt über die wehrlosigkeit des deutschen mittelstands gegen eine billige verlogene medienkampagne. das tödliche stickoxid. leute wacht endlich auf!

@22:16 von inslandschauer

>> 1.) Der Fisch stinkt immer vom Kopf...
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Stimme Ihnen zu ... auch ich meine, daß der VW-Konzerm (nach vielen fetten Jahren) von oben her "marode" war und es noch ist...
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Eine Modernisierung hin zu moderner interregionaler und praktikabel urbaner Mobilität tut not... vielleicht ein Mix aus Verbrennungs- und FuelCell-Technologie außerorts und reiner E-Technologie innerorts zwecks dortiger Emissionsreduktion...
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... was aber auch nicht unproblematisch ist wegen anderer ortsansässiger Umweltverschmutzer (Gewerbe, Hauskamine etc...).
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WO also ist der Kopf, der immer zuerst vom Kopf her stinkt...?

Man kann es ja probieren. In

Man kann es ja probieren. In der Regel funktioniert das immer und hat sich so bewährt. Wo kein Kläger ist kein Richter.

@22:36 von silverbeard

Ich halte Manager heute eindeutig für extrem überbezahlt. Diese Löhne werden gezahlt als Ausgleich für die Verantwortung und das Risiko bei Entscheidungen.

Das ist ja der Schwachsinn im System. Wann wurde jemals einer dieser Manager persönlich für seinen Mist zur Verantwortung gezogen? Außerdem sind Vorstände auch noch gegen ihren Mist versichert. Die fallen nur die Treppe rauf, man braucht sich doch blos mal Leute wie Léo Apotheker anzusehen ... Je mehr Mist der gebaut hat, desto besser war der neue Job im "Top 500" Manager-Karussel!

Mann benötigt namentliche

Mann benötigt namentliche Schuldigen (Opfer) damit man sein Gesicht nicht gänzlich verliert. In der Regel werden solche Opfer gut abgefedert.Ob das hier dann auch so geschieht ist eine Vermutung von mir.

Ingenieur und BWLer

Die Ingenieure bei VW sind keinesfalls die Schuldigen. Sie wurden von den BWLERN (z.B. aus Wachenzell),die trotz mickriger Ausbildung den Ton angeben, und natürlich von den Großaktionären zu solchen Manipulationen gezwungen.Wie war das gleich wieder mit Lopez?

Nachhinein Kriminalisierung als Management-Verbrechertum?

Das Oberste Management einer Regierung oder Konzerns funktioniert insbesondere über deren untergeordne "Minister(=>kommt von "Wedler")", die insbesonder eine gründlich überprüfte Ausbildung im "Vorauseilenden Gehorsam" haben und damit den Chef vor Sachen Heißer Natur in deren Auswirkungen auf sein Amt(Staat & Konzern) schützen sollen. Berichtet solch ein Wedler seinem Chef solch heiße Sachverhalte, gar Straftatbestände wie diese im Fall Dieselskandal vom Schummeln zum Verbrechen durch US Gerichte und deren Medien nur auf VW bezogen hochstilisiert wurden-die Konkurrenz verschont und sogar das D'e Label mit deren Repräsentanten arglistig mit einbezogen wurde vor Dritten oder Spekulanten in Denke und Börse, dann haben diese Wedler versagt und nicht der Regierung/Konzern-Chef wenn dieser die ungerechten Folgen für seinen Verantwortungsbereich tragen muss.
Warum soll der wissen was morgen kriminalisiert wird wenn's heute üblich ist, z.B. der stationär, statt real geprüfte KFZ-Output ?

RESÜMEE...

Nach dem Lesen bisheriger Postings bin ich mir sicher, daß die "Causa VW" letztlich völlig zerredet wird... gewollt von der Politik und mitausgelöst durch ständigen Info-Hype angeblicher Wichtigkeiten durch die Medien... _
Für Normalbürger bleiben wird das mulmige Gefühl, letztlich nichts ausrichten zu können gegen übermächtige Gegner aus dem politisch-wirtschaftlichen Interessenlager. Ob so gewollt oder nicht ... für´s Normalvolk bleibt der Fatalismus, "ja doch nichts machen zu können..."
_
Aber ist das wirklich so..? Aktuelle Diskussionen zeigen, daß es wohl auch anders geht... oder gehen könnte... wenn sich genug Demokraten für eine neue Politik finden...

23:32 von Zwicke

Treffender hätte die Zusammenfassung nicht ausfallen können. Danke.

Zurück...

... auf Ausgang heißt es, führende VW-Manager sähen sich inzwischen vom VW-Konzern "unfair" behandelt...
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Ich bin nur ein kleiner und noch dazu deutscher VW-Käufer, sehe das aber natürlich (und trotz VWL-Studium) ganz anders...
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VW-Deutschland hat hiesige Kunden (und international) gezielt vorsätzlich und ganz kräftig zugunsten der besseren Unternehmensrendite betrogen ... manche sagen auch "beschissen"... Beides ist richtig - schon vor den Hintergrund heutiger "möglicher Fahrverbote für Diesel-Kfz in Deutschland". Wohin das in der EU noch führt, ist politisch offen...
_
Zürück heißt für mich "Zürück auf Ausgang" und zwar "zurück" auf die moralischen Grundlagen fairen, wirtschaftlichen Handelns ... nämlich mit Passion gute Produkte zu produzieren, und die dann auch weltweit zu guten Preisen zu vermarkten... eben "Made in Germany"...

Ich habe meine Vorgesetzten auch informiert,

daß ich nur Schrott produziere. Antwort:Wir brauchen die Teile.
Ergebnis: Rückruf der Teile die nach der Info von mir produziert wurden. Warum? Der Kunde hat reklamiert. Ein renomierter deutscher Autohersteller. Das ist in Deutschland heute Alltag. Unqualifizierte Vorgesetzte, Personal en masse das der deutschen Sprache nicht mächtig ist geschweige Zeichnungen lesen kann. Die wissen nicht mal was sie messen.
Wenn ein frisch ausgebildeter CNC Dreher mich fragt ob er in "x" oder "z" korrigieren muß wenn der Durchmesser nicht stimmt an einer Drehmaschine kann ich nur noch verächtlich lächeln und den Kopf schütteln.
Genau so ist es mit unseren Chefs. Die Schuld haben immer Andere. Sie interessiert nur ihr Bonus.Alles Andere geht denen am A.... vorbei. Ob du tot umfällst bei 43 Grad in der Halle interessiert die glatt nicht. Die heutigen Manager interessieren nur noch Zahlen. Vor über 10 Jahren hat sich ein neuer Holdingchef vorgestellt:" Mich interessieren nur Zahlen,keine Menschen."

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