Kommentare

Kampf gegen Judenhass

Komisch, wenn die AfD das fordert, wird gezetert und blockiert.
Und das nur, weil bei den Linksgrünen gerne Israelkritik mit Judenhass gleichgesetzt wird.

Alle Menschen die ich kenne...

hegen keinen Judenhass, aus diesem Grunde denke ich, das ist alles wieder mal etwas aufgebauscht
Warum konzentriert sich das ausgerechnet auf Berlin? Wohnen da mehr Nazi´s als im restlichen Bundesgebiet? Oder gibt es da Bezirke, in denen die Moslems die Mehrheit haben?

fordert einen verstärkten Kampf gegen Judenhass

Der Hass ist in der Gesellschaft geht weiter als nur gegen Juden.
Hass gegen Muslime und Christen ist genauso verbreitet, wird aber nicht so thematisiert.

Ziel verfehlt - schon im Voraus!

Es ist richtig und wichtig, etwas bzw. soviel wie nötig gegen Rassismus zu unternehmen. Allerdings erweist man diesem Anliegen einen jämmerlichen Bärendienst, wenn nur einer der aktuell in Umlauf befindlichen Herren- und Diener-Einteilungen von Menschen der Kampf angesagt wird. Wir haben nämlich unter uns gewaltbereite Antideutsche mit extrem unappetitlichen Parolen, dazu pöbelnde Migranten, die sich als etwas Besseres fühlen und daraus Sonderrechte ableiten, dazu doioioitsche Extremstolze und auch noch Zionisten, radikale Muslime, völlig enthemmte Reichensöhnchen und weitere Formen des Größenwahns, die alle zusammen eine Zombie-Armee bilden, welche jederzeit wieder Opfer erniedrigen, quälen und töten will und wird. Wir sollten erst einmal diese selbsternannten Auserwählten wieder auf den Teppich zurück holen! Wenn wir nur eine Rechtfertigungslehre für Mord und Totschlag bekämpfen, fördern wir sofort übersteigerte Gegenreaktionen und halten die Lage am kochen. Das ist dumm oder böse.

@Cligula19

Warum ist denn immer gleich alles was IHREM Weltbild nicht passt "LinksGrün"?

Haben sie keine Argumente? Also ein guter AfD Wähler sind sie dann ja.

Ein Teil davon ist ein Boomerangeffekt

In fast allen westlichen Ländern wird Israelkritik mit Antisemitismus gleich gesetzt.

Warum, möglicherweise weil unangenehme Kritik so recht leicht abgebügelt werden kann, aber das ist nur eine Vermutung.

Da aber so eine das Gleichnis Israel = alle Juden zementiert wird, wird somit auch der Umkehrschluss zementiert allen Juden = Israel.

Dies passiert obwohl viele dass überhaupt nicht wollen, z.B. hat die Mächtigste jüdische Gemeinde neben der in Israel, die in den USA, kürzlich ziemlich klar Stellung gegen Netanjahus Politik, dem neuen Staatsbürgergesetz im speziellen, gegenüber bezogen.

Bitte trennt also sehr sorgfältig, Staat und einzelner Mensch.

Was bitte schön kann die einzelne Person die in Berlin über die Straße geht für die Politik in einem Land das gut 4.000 km entfernt ist nur weil zufällige eine religiöse Gemeinsamkeit vor liegt.

Was ist eine antisemitische Straftat?

Wie ist das denn genau definiert?
Jede Starftat die einen Juden als Opfer hat oder wirklich nur Straftaten die geziehlt gegen Juden gerichtet sind?

Dann darf es ja nichts gegen Israel sein; denn das wäre Israelfeindlich aber nicht Judenfeindlich.

Nicht falsch verstehen! Jede Straftat ist eine zuviel. Aber es wird in Deutschland sehr schnell von antisemitisch gesprochen obwohl es anti Israelich ist!

Es gibt halt welche die wollen; auch mir als 68 Geborener; noch immer mit der Keule "ihr dürft nichts gegen Juden sagen" kommen.

Ich habe eine sehr gute

Ich habe eine sehr gute jüdische Freundin, die in Israel lebt, aber sehr lange Zeit in Deutschland lebte, die mir öfter gesagt hat, dass die Zustände in Deutschland immer schlimmer werden und sie froh ist, hier weg zu sein, denn NICHTS wird gegen diesen neuaufgekommenen Judenhass getan. Die Reden, die immer geschwungen werden, z.B. von Herrn Heiko Maas, sind nichts weiter als Heuchelei, sagte sie. Sie glaubt unserer Regierung kein einiziges Wort mehr, was deren angebliche Judenfreundlichkeit angeht.
Und wie es bisher aussieht, hat sie mit ihren Ausführungen garnicht mal so Unrecht.
Auch ich sehe für die Zukunft schwarz für die Juden in Deutschland, was mir persönlich unendlich leid tut, denn nach '33-'45 hätte sowas NIE wieder passieren dürfen, das Juden wieder Angst haben müssen in Deutschland, was aber auch mit Zuzug von Menschen, die den Juden gegenüber feindlich eingestellt sind, sehr viel zutun hat und NICHT nur mit mit Rechtsradikalen und/oder der AfD, wie manche behaupten.

moslemisch motivierter Antisemitismus ?

Es währe doch mal interessant zu wissen: wie hoch ist dabei der Anteil von moslemisch motiviertem Antisemitismus ? Das ist dem Beitrag leider nicht zu entnehmen.

15:21 von Berni 1

Auch ich kenne nicht einen einzigen Judenhasser. Denke auch, daß dieses Thema einfach nur Aufmerksamkeit erwecken soll.

15:09, Caligula19

>>Kampf gegen Judenhass
Komisch, wenn die AfD das fordert, wird gezetert und blockiert.
Und das nur, weil bei den Linksgrünen gerne Israelkritik mit Judenhass gleichgesetzt wird.<<

Ist Wolfgang Gedeon für Sie ein Israelkritiker?

Wenn die AfD sich gegen Judenhass positioniert, dann behauptet sie immer, der wäre vorwiegend importiert. Nun geht aber aus dem Artikel eindeutig hervor, daß es die mit Abstand meisten antisemitischen Straftaten pro 100.000 Einwohner, wenn wir Berlin mal außen vor lassen, in den östlichen Bundesländern gab. Dort, wo sowohl Juden als auch muslimische Zuwanderer eher selten anzutreffen sind, die AfD aber weit über zwanzig Prozent der Stimmen erzielt.

Bemessungszeitraum?

Hier wurde aber ein sehr ungewöhnlicher Vergleichszeitraum als Grundlage gewählt. Bei normale Statistiken werden normalerweise z.B. Kalenderjahre als Bemessungsgrundlage erfasst. Hier in diesem Fall wählt man willkürlich einen Zeitraum von 8 Jahren. Und dann setzt man auch noch die Zahl der Straftaten dieser 8 Jahre in Relation zu der Bevölkerung. So kommt man in Berlin auf 46,1 antisemitische Straftaten je 100.000 Einwohner in 8 Jahren. Wählt man den üblichen Zeitraum von einem Jahr, so sind es "nur noch" 5,8 antisemitische Straftaten bei der gleichen Anzahl von Einwohnern. Bundesweit kämen wir dann auf 1,8 Straftaten, statt der im Artikel angeführten 14,6 antisemitischen Straftaten je 100.000 Einwohner. Wenn wann jetzt noch einen Zeitraum von 25 Jahren als Grundlage heranziehen würde, hätte man wahrscheinlich noch bessere Zahlen um die deutsche Bevölkerung zu diskreditieren, zumal hier nicht unterschieden wurden zwischen Deutschen und z.B. Muslimen.

@ guckloch212 um 15:26

"... Das ist dumm oder böse."

Weder noch. Wenn sich der "Pöbel" gegenseitig hasst, fallen die Schweinereien oben nicht mehr so auf.
Mit Pflege der "Antipathien" ist schon viel Widerstandsenergie abgelenkt.

@ Cilagula19

Komisch, wenn die AfD das fordert, wird gezetert und blockiert.

Die AfD äußert sich leider nicht selten selbst antisemitisch. Nachzulesen z.B. in den Sitzungsprotokollen des Bundestages.

Judenhass

Leider sind es solche Artikel, die bei vielen Menschen den Eindruck erwecken, das eine bestimmte Lobby einer doch recht kleinen Personengruppe eine sehr gute Arbeit macht. Und deshalb über Gebühr Aufmerksamkeit in den Medien erhält, was als ungerecht empfunden wird.
Zu den Zahlen( wobei mir bewußt ist, das dies nur die bekannt gewordenen sind. Dies ist aber allgemein bei Straftaten so !)
14,6 Straftaten in 8 Jahre, d.h. bei einer Stadt mit 500.000
Einwohnern weniger als 10 Straftaten pro Jahr, davon der Großteil im Bereich der Beleidigung.
Da weiss man doch als Mensch jüdischen Glaubens, dass man hier wirklich sicher ist !!!
Wo sind die Zahlen anderer Minderheiten zum Vergleich?
Wie steht es um Muslime, Schwarze, Asiaten, Homosexuelle...
Ich glaube, das eine stark einseitig geprägte Sicht
bei vielen Menschen zu einer noch harscheren Kritik und einer Bestärkung ihrer Vorurteile führt !

Ich werde nie Verständnis dafür haben,

dass Deutschland sich bei den US Internetfirmen nackt macht aber unsere Polizei wird an die kürzeste Leine genommen, die es weltweit gibt.
Des Weiteren müssen Täter, wenn sie gefasst werden auch weggesperrt werden, damit sie in der Zeit, wo sie auf den Prozess oder danach auf eine freie Zelle warten, keine weiteren Straftaten begehen können.
Schade, dass die AfD dieses Thema noch nicht aufgegriffen hat, dann würde sich alles ganz schnell ändern, weil die Altparteien dann zu recht Angst bekämen.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, zumindest wenn man Erfolg haben will.

Übergriffe gegen Juden

Dieses Vertrauen gerät ins Wanken. Nicht durch die alten Faschisten, die sterben aus. Auch nicht durch die neuen Faschisten, eine eher jämmerliche Truppe ohne politische und gesellschaftliche Reichweite. Eher schon durch die "Anti"faschisten, die sich hinter eindeutig antisemitischen Parolen und Aktionen versammeln - unterstützt von Politikern der Grünen und Linken.
Gefährlich wird es für Juden in Deutschland exponentiell zunehmend mit der massenhaften unkontrollierten Einwanderung judenhassender Menschen aus meist muslimisch geprägten Kulturen, in denen niedrigschwellige Gewalt als Instrument der Meinungsäußerung einen deutlich höheren Stellenwert genießt als bei in DE.
Ein Blick nach Frankreich zeigt, wo auch Deutschland hinsteuert: bald judenfrei, aber eine andere Religion gehört dazu.

Schade

Hierzu nur einige wenige Zitate aus dem sehr guten Artikel in der Welt vom 01.04.2018 "Muslimischer Judenhass - ein gefährliches Dunkelfeld": (1) Nach zwei Umfragen meinen 68 beziehungsweise 78 Prozent der Juden hierzulande, dass die Judenfeindlichkeit in DEN LETZTEN 5 JAHREN etwas oder sogar stark zugenommen hat. (2) Der Historiker Michael Wolffsohn nennt sie [die amtliche Statistik] freundlich eine „Verschleierung“ und „unfreundlich“ eine „Lüge“: „Wenn ich mich in meinem jüdischen Bekanntenkreis umhöre, dann sagen alle das Gleiche: Gewalt gegen Juden geht ausschließlich von Muslimen aus.“ (3) Am gravierendsten [an der Unzulänglichkeit der amtlichen Statistik] ist jedoch, dass antisemitische Straftaten GRUNDSÄTZLICH IMMER als rechts eingestuft werden, wenn keine weiteren Spezifika zu Tatmotiven erkennbar und keine Tatverdächtigen bekannt geworden sind. Dadurch ist die Kategorie rechter Antisemitismus in Wirklichkeit ein statistisches Sammelbecken für alle judenfeindlichen Straftaten.

15:21, Berni 1

>>Alle Menschen die ich kenne...
hegen keinen Judenhass, aus diesem Grunde denke ich, das ist alles wieder mal etwas aufgebauscht<<

Ich kenne sehr viele Antisemiten. Die allermeisten davon würden es aber weit von sich weisen, welche zu sein.

>>Warum konzentriert sich das ausgerechnet auf Berlin? Wohnen da mehr Nazi´s als im restlichen Bundesgebiet? Oder gibt es da Bezirke, in denen die Moslems die Mehrheit haben?<<

Sie meinen, das läge an den Moslems?

In Nordrhein-Westfalen, wo der Anteil der Moslems an der Bevölkerung ähnlich hoch wie in Berlin ist, gab es 12,7 judenfeindliche Delikte pro 100.000 Einwohner. In Brandenburg und Thüringen, wo es kaum Moslems gibt, lag die Quote bei knapp 30 Delikten pro 100.000 Einwohner.

Hass

Ich denke das der Hass eher gegen die israelische Politik gerichtet ist. Ich akzeptiere keinen Hass gegen Menschen, nur weil es Juden sind, auch nicht gegen andere nur Aufgrund Religion oder Ethnie.

Keine staatliche Aufarbeitung

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, sagte den Zeitungen der "Funke Mediengruppe", der Antisemitismus in Ostdeutschland sei besonders bedrohlich, "denn obwohl in vielen Regionen kaum Juden leben, ist der Hass gegen jüdisches Leben groß".

Das hat eine gewisse Tradition. Es hat in der ehemaligen DDR praktisch keine Aufarbeitung des Antisemitismus gegeben. Die Menschen dort sind quasi von einer totalitären Diktatur in die nächste gestolpert, ohne dass eine kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus den Mächtigen in den Kram gepasst hätte.

Juden in Deutschland

Ohne Kafka, Heine, Adorno oder Einstein ist die deutsche Kultur nicht zu denken. Jeder Muslim oder Araber muss dies wissen wenn er Schutz im Kulturraum Deutschland sucht.
Zugleich ist natürlich die deutsche Kultur auch nicht ohne Christentum denkbar. Integrationswillige Flüchtlinge die zum Christentum konvertieren sind ebenso wie Juden dem Hass und der Hetze derer ausgesetzt, die sich ausgerechnet den christlich-jüdisch geprägten Kulturraum als Schutzraum ausgewählt haben.
Wer die jüdischen Deutschen und die Christen in Deutschland nicht akzeptieren und anerkennen kann, entzieht sich selbst die Akzeptanz und kann ja sein Glück in Lybien, Ägypten oder Saudi-Arabien suchen.

@15:21 von Berni 1: Wohnen da mehr Nazis

"Warum konzentriert sich das ausgerechnet auf Berlin? Wohnen da mehr Nazi´s als im restlichen Bundesgebiet?"

Warum es in Berlin so schlimm ist, kann ich nicht sagen. Schaut man sich aber die Zahlen aus dem Osten an:
"In Thüringen waren es im Durchschnitt 29,8 Delikte pro 100.000 Einwohner, in Brandenburg 28,7 und in Sachsen-Anhalt 23,8. "
Dann kann davon ausgehen, dass es sicher nicht an den vielen Muslimen in diesen Bundesländern liegen wird.

Ich kenne übrigens auch keine bekennenden Antisemiten, die also grundsätzlich etwas gegen Juden haben, aber ich kenne einige Leute, die schon mal vom viel zu großen Einfluß des "weltweiten Finanzjudentums" sprechen.

Hasse ich auch?

"... "denn obwohl in vielen Regionen kaum Juden leben, ist der Hass gegen jüdisches Leben groß". ..."

Hhhm. Da muss ich mich fragen, ob ich auch hasse? Ich für meinen Teil lehne Schächten und Kinderbeschneidungen kategorisch ab. Dabei ist es mir völlig egal, welcher Religion derjenige angehört. Religionsfreiheit existiert für mich nur so lange, so lange ich keinem anderen Lebewesen Leid zufüge.

Und nein, ich kenne nicht einen einzigen Juden persönlich.

Realität

Ich schätze mal, wenn man sämtliche antisemitischen Vorfälle der letzten Jahre in Berlin betrachtet, wird sehr schnell klar, dass die Mehrheit davon nicht von Glatzköpfen mit Springerstiefeln begangen wurden, sondern von ganz anderen Personen...
Nicht wer die Wahrheit nennt, vergiftet das politische Klima, sondern wer eben diese Benennung tabuisiert, weil sie seinem Weltbild zuwiderläuft.

Typisch

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang: Die Berliner Polizeistatistik erfasst jede antisemitische Straftat, die nicht anderweitig aufgeklärt werden kann (z.B. "Juden raus"-Schmierereien oder Farbbeutelattacken auf Synagogen, etc.) als "rechtsradikale Straftat". Das erklärt auch die frappierende Diskrepanz zwischen der offiziellen Polizeistatistik ("die Mehrzahl der Taten hat einen rechtsradikalen Hintergrund") und der Wahrnehmung der betroffen im Berliner Alltag selbst (WeltOnline berichtete).

Dieses ständige Hervorheben

Dieses ständige Hervorheben des Antisemitismus empfinde ich als unmöglich. Als ob dies etwas Schlimmeres wäre als Rassismus. Diese Unterteilung suggeriert am Ende doch nur, dass Hass&Gewalt gegen Muslime, Deutsche, Ausländer, Homosexuelle, etc. nicht so schlimm wären als Hass&Gewalt gegen Juden.

scheiss vorverurteilung

wie kann so etwas heute möglich sein ???
es ist doch völlig egal, ob mein nachbar/in, freund/in, ehepartner/in katholisch, protestantisch, jüdisch, muslimisch, agnostiker/in oder sonstwas ist!

DIE JUDEN haben niemandem was getan, nur alles mögliche, was man ihnen unterstellt hat. hört denn diese scheiss vorverurteilung nie auf?

ich kann die politik des staates israel kritisieren im umgang mit seinen nachbarn, aber der staat israel ist kein "jüdischer" staat, auch wenn netanjahu es gerne hätte.

15:33, ein Zuschauer

>>moslemisch motivierter Antisemitismus ?
Es währe doch mal interessant zu wissen: wie hoch ist dabei der Anteil von moslemisch motiviertem Antisemitismus ? Das ist dem Beitrag leider nicht zu entnehmen.<<

Beispielsweise in Thüringen oder Brandenburg, den, nach Berlin, Spitzenreitern, was antisemitische Straftaten angeht?

Da, wo es kaum Moslems gibt?

@ Am 15. August 2018 um 15:27 von Sharky_ffm

....er hat doch Recht. Mit Kritik bzw. anderen Anschauungen kommt das linksgrüne-Mainstream-Lager nicht zurecht. Wer Multikulti nicht bedingungslos toll findet oder es wagt einen Migranten zu kritisieren, der ist direkt ein Rassist oder AfD-Anhänger, wer die Homo-Ehe nicht 100% befürwortet wird sofort als Rückständig bezeichnet, wer Diesel fährt ist ein Umweltverschmutzer usw. usw..... und wer eben Juden kritisiert, sieht sich den Antisemitismus-Vorwürfen ausgesetzt. Darf man in diesem Land eigentlich überhaupt noch irgendwas sagen, was nicht dem "Mainstream" entspricht?

Vorurteile und Antisemitismus

Vorurteile gegen Juden sind weit verbreitet in unserer Gesellschaft. Ich hoere immer wieder Aussagen wie "die wollen ja nichts mit uns zutunhaben, reiche Juden sind die Hauptakteure des Grosskapitalismus, du bist geizig wie ein Jude etc". All das von Menschen, die sich selber als links und tolerant sehen. Andererseits wird oft jede Kritik an Israel mit Antisemitismus gleichgesetzt.
Und ja, es stimmt, das viele Muslime sehr anti-juedisch eingestellt sind. Was dann wieder als Vorwand dient, alle Muslime als antisemitisch zu brandmarken. Wann hoert dieser ganze Sch.... eigentlich mal auf?

15:30, Sharky_ffm

>>Was ist eine antisemitische Straftat?
Wie ist das denn genau definiert?
Jede Starftat die einen Juden als Opfer hat oder wirklich nur Straftaten die geziehlt gegen Juden gerichtet sind?

Dann darf es ja nichts gegen Israel sein; denn das wäre Israelfeindlich aber nicht Judenfeindlich.

Nicht falsch verstehen! Jede Straftat ist eine zuviel. Aber es wird in Deutschland sehr schnell von antisemitisch gesprochen obwohl es anti Israelich ist!

Es gibt halt welche die wollen; auch mir als 68 Geborener; noch immer mit der Keule "ihr dürft nichts gegen Juden sagen" kommen.<<

Da Sie ja nun den Verdacht äußern, daß vieles von dem, was hier als antisemitisch bezeichnet wird, in Wirklichkeit Israelkritik ist, möchte ich Sie im Gegenzug fragen:

Was ist für Sie denn eine israelkritische Straftat? Wie kann ich die von einer antisemitischen unterscheiden? Welche Kriterien greifen da?

@Caligula19 um 15:09Uhr

Kann das daran liegen, daß man der AfD das nicht glaubt? Die AfD macht es mit Leuten wie Höcke oder Poggenburg den "Linksgrünen" aber auch wirklich einfach und es ist nicht neu, daß auch auf der linksgrünen Seite genauso schnell pauschaliert wird! Ich bin gespannt, ob das auch geschieht, wenn einmal das Thema Homosexualität aufkommen wird. Vielleicht hält man die AfD mit Frau Weidel dann für glaubhafter? Solange z.B. ein Herr Höcke entweder mit Absicht oder aus Dummheit unklare Aussagen losläßt, darf sich die AfD nicht wundern, wenn eben die mit Absicht "falsch" verstanden bzw. interpretiert werden und grundsätzlich Absicht unterstellt wird. Grotesk ist nur, daß sich linksgrüne Ideologieträger über das gleiche Verhalten der AfD mokieren.

Israel macht es einem aber

Israel macht es einem aber nicht gerade leicht, Israel zu mögen. Wenn dann einzelne Juden auch noch gut finden, was Israel macht, dann müssen sie mit der Kritik leben.
Das ist das selbe, wie wenn man kein guter Typ sein kann, wenn man zB. Assad gut findet.
Und da jegliche Kritik an Israel mit Judenhass gleichgesetzt wird, andersrum aber "scheiß Deutscher" meist müde belächelt wird, gibt es so viel mehr "Judenhass".
Eine völlig unnötige Debatte. Alleine durch die statistische Verteilung von Hassern und Gehassten, die einer Gaussverteilung nahe kommt, ist es völlig unerheblich, wer von wem gehasst wird. Es werden immer die gleichen Werte rauskommen.

15:44, FlinDeadeye

Auch Sie schreiben hier ja von dem Ihrer Ansicht nach völlig unterschätzen Problem des "moslemischen" Judenhasses.

Wie erklären Sie es denn, daß, Berlin außen vor gelassen, die mit Abstand meisten antisemitischen Straftaten pro 100.000 Einwohner in Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt geschahen?

Dort, wo es kaum Moslems gibt?

Also...

ohne sorry: ich kann den Judenhass schon allein wegen den Palästinensern verstehen... wie sollen Menschen in Ihrem Hass gerade in Bezug auf Israel zwischen Regierung und Einwohner unterscheiden? Wird mit anderen Ländern nicht genauso umgegangen. Warum immer die Sonderrechte. Abgesehen davon sind die Mitglieder der AIPAC keine Israelis, auch nicht die i Juden in England, Frankreich oder Deutschland etc. aber es gibt gute Verbindungen zwischen den Lobby-Juden im Ausland und Israel, also wie soll man da die Regierunge (aktuell Netanjahu und Kosorten) allein für alle Vorgänge verantwortlich machen. Warum gibt man immer vor zwischen Juden und Israelische Regierung zu unterscheiden wenn der Einfluss doch aus allewelt von Juden kommt). Der grösster Splitter in meinem Auge ist aber nicht die Netanjahu Regierung allein sondern die enge Verbindung zur Aipac in den USA, welche sogar die US-Regierung so stark beeinflusst dass die USA dadurch ein Teil der Israelisch-Jüdischen Regierung sind

Worte und Taten

"Ich bin kein Dieb!", sagt der Dieb. Und wer einem Juden die Kippa runterhaut oder ihn mit nem Gürtel verdrischt, der sagt, er hat nix gegen Juden, aber die israelische Politik geht ihm auf den Senkel. Der latente Judenhass wird erst offen geäußert, wenn das wieder opportun ist.
.
Ferner ist es eine bekannte Tatsachen, dass der Hass bei denen am größten ist, die keinen einzigen Juden/Migranten etc. kennen, sondern nur die Vorurteile.

15:48, grottenolm

>>Hasse ich auch?
"... "denn obwohl in vielen Regionen kaum Juden leben, ist der Hass gegen jüdisches Leben groß". ..."

Hhhm. Da muss ich mich fragen, ob ich auch hasse? Ich für meinen Teil lehne Schächten und Kinderbeschneidungen kategorisch ab. Dabei ist es mir völlig egal, welcher Religion derjenige angehört. Religionsfreiheit existiert für mich nur so lange, so lange ich keinem anderen Lebewesen Leid zufüge.<<

Wie ist denn das mit den USA?

Die allermeisten Männer sind dort beschnitten, ob jüdisch oder nicht.

Und was ist mit der Massentierhaltung? Ist die weniger schlimm als das Schächten?

Es gibt übrigens viele Schlachtmethoden, die in deutschen Schlachthöfen praktiziert werden, die qualvoller als fachgerechtes Schächten sind.

Und ja, über diese beiden Themen werden gern Vorbehalte gegenüber Juden und Moslems transportiert.

>>Und nein, ich kenne nicht einen einzigen Juden persönlich.<<

Das sollten Sie vielleicht ändern.

15:45 von fathaland slim

15:21, Berni 1

>>Alle Menschen die ich kenne...
hegen keinen Judenhass, aus diesem Grunde denke ich, das ist alles wieder mal etwas aufgebauscht<<

Ich kenne sehr viele Antisemiten. Die allermeisten davon würden es aber weit von sich weisen, welche zu sein.

>>Warum konzentriert sich das ausgerechnet auf Berlin? Wohnen da mehr Nazi´s als im restlichen Bundesgebiet? Oder gibt es da Bezirke, in denen die Moslems die Mehrheit haben?<<

Sie meinen, das läge an den Moslems?

In Nordrhein-Westfalen, wo der Anteil der Moslems an der Bevölkerung ähnlich hoch wie in Berlin ist, gab es 12,7 judenfeindliche Delikte pro 100.000 Einwohner. In Brandenburg und Thüringen, wo es kaum Moslems gibt, lag die Quote bei knapp 30 Delikten pro 100.000 Einwohner.
///
*
*
Klar wenn man die Hauptstadt mit der Rekordmarke aus Neukölln auslässt, dann stimmt auch diese linke These wieder?

Formen des Antisemitismus

Es ist bezeichnend, wie viele Kommentare hier stehen, in denen behauptet wird, Juden hätten Sonderrechte bei uns, man dürfe ja nie etwas gegen Israel sagen, weil man dann ja als Antisemit diffamiert würde, und die Statistiken würden gar nicht zwischen Antisemitismus und Israelkritik unterscheiden.

Wer meine Kommentare hier kennt, weiß, daß ich ein scharfer Kritiker Netanjahus und der israelischen Rechten bin.

Man darf also die israelische Politik kritisieren, ohne als Antisemit bezeichnet zu werden.

Ich gebe zu, das Terrain ist vermint, aber für dieses verdruckst-larmoyante Opfergetue, wie es in Threads wie diesem hier immer wieder blüht, habe ich nicht das geringste Verständnis.

Mir fällt dann immer wieder ein bitteres Bonmot ein: Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen.

Und ja, dieses Gejammere hier im Thread empfinde ich als antisemitisch.

Heute ist die Diskussion wieder besonders "bunt"

Wenn ich mir die diversen Argumente, Scheinargumente, Polemiken und pseudo-wissenschaftlichen Fachkenntnisse anschaue, dann stelle ich fest, dass sich hier seit Jahrzehnten nichts geändert hat.

Die TS streut das Thema Antisemitismus in regelmässigen Abständen ein und die Foristen geben Gas... obwohl sich das Thema schon lange totgelaufen hat.

Es gibt keine neuen Erkenntnisse, Leute.

Antisemitismus gab es schon immer (es gibt etwa 8500 Fachbücher hierzu) - gibt es heute noch in leicht abgeänderter Verpackung ("Israel-Kritik") und wird es weiterhin geben, weil keine Regierung ausserhalb Israels gewillt oder in der Lage ist, Mittel zu ergreifen, um - ich sage mal - die Statistik zu verbessern.

Da ändert auch ein Antisemitismus-Beauftragter nichts. Er wird lediglich bessere statistische Daten an Leute liefern, die sie nach dem Lesen in die unterste Schublade legen oder irgendwie "vermarkten".

So sieht es aus. Und ich muss zugeben, es beunruhigt mich nicht einmal....

17:46, Boris.1945 @fathaland slim

Und wenn ich schreiben würde, daß es in Berlin gerade bewölkt bei 24 Grad Celsius ist, dann wäre das wohl für Sie eine linke These.

Weil ja in Ihren Augen alles, was ich schreibe, eine linke These ist.

Legen Sie doch bitte mal ne andere Platte auf. Vielleicht könnten Sie ja auch ab und zu mal was zum Thema beitragen?

Ich würde es...

nicht nur begrüßen, sondern halte es für unbedingt erforderlich, daß man sich über Sinn und Bedeutung eines Wortes VOR dessen Benutzung im Klaren ist. Leider gehen die Politiker jeder Richtung und auch die Medien mit einer unglaublichen Wurstigkeit mit der Sprache um! Ich verstehe jedenfalls unter "Judenhass" ein unbeschreibliches, unbegreifliches Verhalten, das bis zum Massenmord reicht. Vielleicht verstehe ich unter "Hass" auch mehr als einen pauschalen Vorwurf von Vorurteilen, der sich für Schlagzeilen gut gebrauchen läßt? Ist ja auch praktisch, wenn man mit der Bezeichnung "Judenhass" oder "Antisemitismus" jede Art von Kritik, ob berechtigt oder nicht, zum Schweigen bringt. Besonders schlimm finde ich das heuchlerische Verhalten von Personen, die sich über die Vorurteile von Anderen aufregen, aber für sich die Ausschließlichkeit fordern.

17:59, DerGolem

Ihre Abgeklärtheit in allen Ehren, aber man darf Antisemitismus nicht losgelöst von anderen Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, gern mit dem problematischen Begriff "Rassismus" belegt, betrachten.

Es ist in den verschiedensten Milieus wieder sozial akzeptabel, Menschen als Gruppe zu hassen.

Auf diesem Humus gedeiht auch der Antisemitismus.

Die jüdischen Verbände in Deutschland wissen das, weswegen sie sich nicht von der AfD für ihre Agenda instrumentalisieren lassen. Obwohl diese sich ständig auf eine Art andient, die nur als penetrant zu bezeichnen ist.

18:05, karlheinzfaltermeier

>>Ist ja auch praktisch, wenn man mit der Bezeichnung "Judenhass" oder "Antisemitismus" jede Art von Kritik, ob berechtigt oder nicht, zum Schweigen bringt. <<

Seltsam.

Ich kritisiere die israelische Regierung nach Herzenslust, und mich bringt niemand zum Schweigen.

>>Besonders schlimm finde ich das heuchlerische Verhalten von Personen, die sich über die Vorurteile von Anderen aufregen, aber für sich die Ausschließlichkeit fordern.<<

Ich habe den leisen Verdacht, daß Sie mich hier meinen. Lassen Sie es sich bitte gesagt sein, niemals würde ich irgendeine Art von Ausschließlichkeit für mich oder meine Position fordern. Wer meine Positionen auch nur ansatzweise versteht, der weiß das.

Bitte schlagen Sie mal den Begriff "Ambiguitätstoleranz" nach.

Daran mangelt es.

Leider leben wir in einem fundamentalistischen Zeitalter.

Zweierlei Maß

Schon wieder das Thema Antisemitismus in der Tagesschau. Ja, es gab und gibt Antisemitismus auch in diesem Land. Aber, das Thema wird im Vergleich zu den Straftaten gegen andere Minderheiten übermässig oft publiziert. So wurden jüngst Anitsemitismusbeauftragte eingesetzt. Warum keine Rassismusbeauftragten ? Warum keine Beauftragten gegen Straftaten gegen Muslime und ihre Gebetshäuser ?
Zweierlei Maß fördert keinen Abbau des Antisemitismus.

Antisemitismus

ich kenne im persönlichen Umfeld keine Judenhasser, seit ein alter Onkel tot ist. was mir aber auffällt, dass in der nahen Kleinstadt alles vollgesprüht ist mit Parolen wie "free Palestine". da kann man diskutieren, aber ich möchte wetten, dass unter dem Urhebern nicht nur israelkritiker sind

@ Schwabenauge 19.32h - Antisemitismusneid?

...............Zweierlei Maß fördert keinen Abbau des Antisemitismus................

Ich stelle immer wieder fest, dass es manchen Leuten nicht gefällt, dass man sich gegen Antisemitismus wehrt oder Antisemtismus auch nur erwähnt - ohne GLEICHZEITIG auch Straftaten gegen Muslime, Behinderte, Homosexuelle oder Kinder etc. zu nennen.

Ist das dann so etwas wie Antisemitismus-Neid?

@ fathaland slim 19.23h -

.............aber man darf Antisemitismus nicht losgelöst von anderen Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, gern mit dem problematischen Begriff "Rassismus" belegt, betrachten.........

Bin ich mit "man" auch gemeint? Dann wäre das eine falsche Annahme.

Wenn Sie geschrieben hätten, dass man A. losgelöst von anderen Formen des Rassismus betrachten muss - hätte ich BEIDES befürwortet, denn 1) ist A. ja auch eine Form "gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" und 2) ist A. eine ganz besondere Form - mit ganz besonderer Historie und unvergleichlicher Auswirkung.

Aus Sicht der Betroffenen ist es aber egal, ob andere auch Leidtragende sind.

18:03 von fathaland slim

Ich habe von ihnen noch nie eine eigene Meinung gelesen. Beiträge anderer User zu kritisieren ist für mich kein Beitrag zum Thema.

@ 15:09 Caligula19

Ich weiß nicht, wen Sie da mit den "Linksgrünen" meinen; die Grünen jedenfalls sind eine der Parteien, die glasklar und präzise zwischen Israelkritik und Judenhass/Antisemitismus unterscheiden. Die AfD ist dazu nicht im Ansatz in der Lage, wie der seit Jahren schwammige Umgang mit Antisemitismus in den eigenen Reihen erschreckend deutlich zeigt.

19:58, DerGolem

>>Aus Sicht der Betroffenen ist es aber egal, ob andere auch Leidtragende sind.<<

Einerseits ja, andererseits nein.

Denn wenn man sich zusammenschließt, ist man stärker.

Wie es beispielsweise viele Juden in den USA, die sich in der Bürgerrechtsbewegung engagieren, tun.

18:05 von karlheinzfaltermeier

«… daß man sich über Sinn und Bedeutung eines Wortes VOR dessen Benutzung im Klaren ist. Leider gehen die Politiker jeder Richtung und auch die Medien mit einer unglaublichen Wurstigkeit mit der Sprache um!»

Da kann ich Ihnen nur unumwunden beipflichten. Gilt nicht nur für Politiker & Medien, sondern auch für jeglichen Umgang mit Sprache im Alltag.

«Ist ja auch praktisch, wenn man mit der Bezeichnung "Judenhass" oder "Antisemitismus" jede Art von Kritik, ob berechtigt oder nicht, zum Schweigen bringt.»

Wird Kritik am Verhalten von Juden (Staat Israel, Religionsverständnis o.ä.) mit sachlich-rational-"gezielten" Argumenten vorgebracht, ist es für Kritiker der Kritik entlarvend, wenn sie diese mit "Judenhass" oder "Antisemitismus" erwidern.

"Debatten um alles, was mit dem Judentum zu tun hat", sind eine exzellente Gelegenheit, die eigene Wortwahl zu hinterfragen und "zu schärfen".

Ähnlich, wie die Grammatiken von Latein & Japanisch das allgemeine Sprachverständnis stärken …

19:59, Barbarossa 2

>>18:03 von fathaland slim
Ich habe von ihnen noch nie eine eigene Meinung gelesen. Beiträge anderer User zu kritisieren ist für mich kein Beitrag zum Thema<<

Das Spiel nennt sich "Diskussion".

Wäre die hier nicht erwünscht, dann gäbe es keine Funktion, die "auf Kommentar antworten" heißt.

17:52 von fathaland slim

«… und die Statistiken würden gar nicht zwischen Antisemitismus und Israelkritik unterscheiden.»

Als ich im Alter von 12/13 Jahren (1977/78) erstmals alleine mit Fahrrad, Bussen & Bahnen durch Köln "stromerte", fiel mir die massive Polizeipräsenz vor der Zentralsynagoge auf.

Ich fragte meine Eltern, warum das denn so sei.
Evtl. wegen der RAF, sagte man mir. Kam mir aber unlogisch vor.
Ich fragte einen Lehrer, weil ich zweifelte.
Er hat es mir dann so erklärt, dass ich es nachvollziehen konnte.

Nun ist Köln ja eher eine wenig ausländerfeindliche & antisemitische Stadt.
Die 24/7 Polizeipräsenz vor der Synagoge besteht dennoch durchgehend, seit sie mir das erste Mal auffiel. Ganz unabhängig davon, wie viele Muslime aus welchen Ländern zu welchen Zeiten in Köln lebten & leben.

Antisemitismus ist kein rein dt. "Phänomen". Aber definitiv ein "hausgemachtes", das berechtigt-sachliche Israelkritik weit überwiegt.

Das war gestern so, ist es heute, und wohl auch morgen kaum anders …

19:32, Schwabenauge

>>Schon wieder das Thema Antisemitismus in der Tagesschau. Ja, es gab und gibt Antisemitismus auch in diesem Land. Aber, das Thema wird im Vergleich zu den Straftaten gegen andere Minderheiten übermässig oft publiziert.<<

Es gab eine Anfrage einer FDP-Abgeordneten an die Bundesregierung.

Sind Sie der Meinung, daß die Tagesschau darüber nicht berichten sollte?

@ Barbarossa 2 19.59h - @ fathaland slim

.............Ich habe von Ihnen (f.s.) noch nie eine eigene Meinung gelesen. Beiträge anderer User zu kritisieren ist für mich kein Beitrag zum Thema................

Wenn man andere Meinungen kritisiert - dann artikuliert sich eigentlich automatisch die eigene Meinung, ohne dass man die nochmal extra erklären muss. Sie scheinen das Prinzip aber nicht zu verstehen.

P.S. ich mache das übrigens auch in mehr als 50% meiner posts. Und meine Leserbriefe an meine Lokalzeitung sind ausschliesslich Kritiken anderer Leserbriefe. Meine Abdruck-Quote liegt bei etwa 90%.

Zweierlei Maß

Es ist zweifellos berechtigt, dass man sich gegen Antisemitismus wehrt . Meine Bemerkung richtete sich dagegen, dass die Medien solche Straftaten ungleich prominenter und breiter publizieren als Straftaten gegen andere Minderheiten. Diesen fehlt wohl eine entsprechende Lobby. Das ist anzuerkennen, kein Neid.

@ fathaland slim 20.11h - Brüder im Geiste?

.............Denn wenn man sich zusammenschließt, ist man stärker...........

Wenn sich Herr Schuster und Herr Aiman Mazyek Arm in Arm vor den Kameras zeigen, dann ist das eine nette Geste. Wesentlich mehr beeindruckt haben mich allerdings die Juden und Araber in Israel, die gegen Netanjahu protestierten.....

Ob Herr Mazyek auch tausende Araber (und vor allem Türken!!) mobilisieren könnte, um gegen Antisemitismus zu protestieren......? :(

19:59 von Barbarossa 2 / @fathaland slim, 18:03

«Ich habe von ihnen noch nie eine eigene Meinung gelesen.»

Das sehe ich ganz anders. Ich habe das schon häufig.

«Beiträge anderer User zu kritisieren ist für mich kein Beitrag zum Thema.»

Beiträge anderer User grobschlächtig-faktenfrei "abzuwatschen" ist kein tatsächlicher Beitrag zum Thema (ganz allgemein gesprochen).

Gezielt-sachliche Kritik ist es sehr wohl (evtl. kombiniert mit einem Hinweis darauf, was der/die andere in den eigenen Augen "falsch" beurteilt).

Das ist doch gerade "das Wesen" einer jeden Debatte …

18:03 von fathaland slim

17:46, Boris.1945 @fathaland slim

Und wenn ich schreiben würde, daß es in Berlin gerade bewölkt bei 24 Grad Celsius ist, dann wäre das wohl für Sie eine linke These.

Weil ja in Ihren Augen alles, was ich schreibe, eine linke These ist.

Legen Sie doch bitte mal ne andere Platte auf. Vielleicht könnten Sie ja auch ab und zu mal was zum Thema beitragen?
////
*
*
Ich weiss nicht was ich Jemandem, der für linke Thesen bekannt, jetzt auch noch "linke"Tricks wie Temperaturen nutzt ,um die Berliner antisemitischen Taten aus der Diskussion auszublenden, erklären soll?
*
(Thematisch)

@Barbarossa 2

"Ich habe von ihnen noch nie eine eigene Meinung gelesen. Beiträge anderer User zu kritisieren ist für mich kein Beitrag zum Thema."

Das sehe ich völlig anders. Das sachlich korrekte Kritisieren, gerne auch das Geraderücken seltsamer kruder Usermeinungen, ist für mich durchaus ein Beitrag zum Thema.

Gerade weil sie immer sehr profund sind, tragen für mich die (sicherlich oft auch kritisierenden) Beiträge von fathaland slim sehr zur Erhellung bei.

Davon abgesehen schreibt er sehr wohl auch Beiträge mit eigener Meinung.

20:13 von fathaland slim

Was halten sie von Meinungsaustausch, und da kann ich bei ihnen keine eigene Meinung feststellen.

20:12, schabernack

>>"Debatten um alles, was mit dem Judentum zu tun hat", sind eine exzellente Gelegenheit, die eigene Wortwahl zu hinterfragen und "zu schärfen".

Ähnlich, wie die Grammatiken von Latein & Japanisch das allgemeine Sprachverständnis stärken …<<

Das sehe ich ganz genau so.

Es ist ja so, daß antisemitische Sprachmuster bei uns seit Generationen eingeschliffen sind und man leicht in die Falle tappt, daß man sie gedankenlos übernimmt. Man lernt Sprache, um es mal wenig philologisch zu sagen, durch Nachplappern. Dessen muss man sich immer bewusst sein.

Ich empfehle wieder mal ein Buch, und zwar "LTI" von Victor Klemperer.

Darstellung: