Kommentare

Wie krank sind die USA geworden...?

Jahrzehntelang in der Todeszelle zu sitzen dürfte Strafe genug gewesen sein. Was bei Euch in den USA neuerdings - und auch in allen anderen verschiedensten Bereichen der amerikanischen „Gesellschaft“ - passiert, ist haarsträubend, asozial, „aglobal“, mitunter barbarisch und mit nichts mehr zu rechtfertigen. Die USA - dieses großartige Land - tun mir nur noch leid. Schade um diese Nation...

Für die Opfer

des Hingerichtet und deren Angehörigen ist das keine Genugtung. Rache löscht nur kurzzeitig den Schmerz und die Trauer. Jeder Tod vergrößert das Leid. Rache macht nicht frei sondern hart und verbittert. Ziel müsste doch sein, dass Opfer und Täter Frieden in ihrer verletzten Seele finden.

Barbarisch, aber leider so typisch USA wie Schusswaffen...

... und nebenbei ein gutes Beispiel dafür, warum direkte Demokratie kein Allheilmittel ist.

Auch hier wurde in einer Volksbefragung wieder eine Entscheidung der Mehrheit gegen eine kleine Minderheit (Strafgefangene) getroffen, erneut ohne den notwendigen Minderheitenschutz.

Sträflinge sind mehr als alle anderen Bürger der Macht des Staates ausgeliefert. Gerade diesen den Schutz zu versagen - wie es auch hier in Deutschland gerne aus der AfD-Ecke gefordert wird - ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

"Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfährt." (Gustav Heinemann)

Viele andere haben ähnliche Zitate verfasst - und diese Wahrheit gilt grundsätzlich nicht nur gegenüber Menschen mit Behinderung und Obdachlosen, sondern auch gerade gegenüber den schlimmsten Straftätern.

Ich bin froh, dass der Westen (mit trauriger Ausnahme der USA, aber dieser Tage ist das nichts besonderes mehr...) geschlossen gegen die Todesstrafe steht.

Das hier von den USA ist barbarisch + unchristlich + unzivilisie

Einfach nur barbarisch, unchristlich, unzivilisiert und zutiefst mittelalterlich was da in den USA läuft.

Und Fresenius tut mir hier irgendwie leid, weil Fresenius nicht rausbekommt, wer die Hersteller dieser Giftmittel in den USA sind.

https://www.tagesschau.de/ausland/fresenius-109.html

Klage von Fresenius war gescheitert
Der Giftcocktail enthielt vier Substanzen, darunter war erstmals in den USA das synthetische Opioid Fentanyl, das eigentlich bei Narkosen verwendet wird. Bei zwei weiteren Substanzen hatte die US-Tochter des deutschen Pharma-Unternehmens Fresenius Kabi vermutet, dass es sich um Produkte aus seiner Herstellung handeln könnte.

Und von daher kann ich Fresenius nur raten, einen Lieferstopp in die USA, Kanada und in andere Zulieferländer fuer die USA zu verhängen. Denn die USA verstoßen gegen internationales Recht!

Zur Erinnerung

Nur zur Erinnerung an alle Befürworter der Todesstrafe:

Es gibt nicht den geringsten Hinweis, dass die Todesstrafe abschreckend wirkt. In den USA haben knapp die Hälfte der Bundesstaaten die Todesstrafe abgeschafft, und deren Kriminalstatistiken zeigen keinerlei Unterschiede zu vergleichbaren Bundesstaaten, in denen noch hingerichtet wird.

Fresenius muss jetzt maximalen Druck auf die USA machen!

Aus dem Grund muss Fresenius hier jetzt maximalen Druck auf die USA machen und die us-Bevölkerung hinter sich kriegen und der Fall muss raus zur UNO. Die UNO muss hier Sanktionen gegen die USA verhängen damit die USA zur Abschaffung der Todesstrafe gezwungen werden!

Und es muss den USA unmöglich gemacht werden, an solche Sachen ranzukommen:

https://www.tagesschau.de/ausland/fresenius-109.html

Für die US-Strafvollzugsbehörden ist es zunehmend schwierig, Wirkstoffe für Giftspritzen zu bekommen, weil eine Reihe von Herstellern Lieferungen für Hinrichtungen ablehnt.

Denn auch die USA stehe nicht ueber dem Völkerrecht und genauso wenig ueber dem internationalen Recht! Internationales Recht und Völkerrecht ist fuer alle Länder verbindlich! Siehe UN-Zivilpakt Artikel 2!

Und Fresenius braucht hier Hilfe, herauszufinden wie die us-Behörden an diese Substanzen kommen und sämtliche Zugriffswege fuer die USA muessen zugemacht werden!

Ist das wirklich eine Meldung wert?

Soweit ich weiss, wurde eine Person hingerichtet, die ein Kind vergewaltigt und getötet hat. Nun kann man die Todesstrafe sicher sehen, wie man will, und es ist in Ordnung, dass ein Unternehmen sie nicht durch eigene Produkte unterstützen möchte. Ist es jedoch nötig, hier ständig die gleiche Meldung zu diesem Fall in unzähligen Variationen zu bringen?

Mir graust es, wenn ich daran

Mir graust es, wenn ich daran denke, dass in mehreren US-Bundesstaaten die Todesstrafe noch vollstreckt wird. Und noch mehr, dass sie in Nebraska per Volksentscheid nach deren Abschaffung wieder eingeführt wurde. Das zeigt, dass es wesentliche Bereiche und Themen gibt, die man nicht per Volksentscheid entscheiden lassen darf; die Todesstrafe gehört definitiv dazu.

Todesstrafe ist keine Lösung!

"Schlachtet

Die Traurigen werden geschlachtet, die Welt wird lustig. Die Bösen werden geschlachtet, die Welt gut. Die Narren werden geschlachtet, die Welt wird weise. Die Alten werden geschlachtet, die Welt wird jung ..."

So brachte es schon 1998 die Band Grauzone in einem ihrer Songs aufs Tapet (neben ihrem kleinen hit 'Eisbär').

Höre ich immer wieder gerne.
Und ja, die Todesstafe gehört endlich abgeschafft - all over the world!!

Unser transatlantischer Wertepartner in Action

"Außerhalb der USA wird in westlichen Demokratien die Todesstrafe sowohl aus humanitären wie auch aus juristischen Gründen weitgehend abgelehnt."
Ja, und nicht nur das, sondern andere Staaten werden auch wg. Todesstrafe kritisiert (meines Erachtens auch zu Recht). Auch bei Japan bekam jüngst das dt. Auswärtige Amt die Zähne auseinander, auch wenn angesichts des Besuchs des dt. Außenministers in Japan neulich noch was von gemeinsamen Werten getwittert wurde.
Aber bzgl. USA?
Da muss ein dt. Unternehmen offenbar mehr Mumm haben als das Außenamt, um das Thema nach vorne zu rücken und sich seinen eigenen Namen bei uns nicht kaputtzumachen. Oder werden wir demnächst vom Außenamt mal hören/lesen, die USA müssen sich an die Menschenrechte halten?

@22:33 Whatever007

Nein, der Hingerichtete hat 1980 zwei Taxifahrer getötet. Durch Lesen bzw. Anschauen des Berichtes hätten Sie das wissen können. Auch das sind zwei Kapitalverbrechen, für die es eine angemessene hätte Bestrafung braucht. Der Verurteilte hat mitterweile 38 Jahre in der Todeszelle gesessen und war nun am Ende selbst so zermürbt, dass er keinen Aufschub mehr wollte.
Die Todesstrafe hat in einer zivilisierten Gesellschaft und einem unabhängigen Rechtssystem keinen Platz.

Am 14. August 2018 um 22:28 von Demokratieschue...

"Aus dem Grund muss Fresenius hier jetzt maximalen Druck auf die USA machen und die us-Bevölkerung hinter sich kriegen und der Fall muss raus zur UNO. Die UNO muss hier Sanktionen gegen die USA verhängen damit die USA zur Abschaffung der Todesstrafe gezwungen werden!"

Druck auf die USA, wovon träumen Sie? Die USA üben Druck aus auf den Rest der Welt. Warum beteiligen sich alle Firmen an den Sanktionen, die von den USA rechtswidrig verhängt werden?

ich möchte hiermit unmissverständlich zum Ausdruck bringen

dass, falls ich Opfer eines Gewaltverbrechens werden sollte, ich eine Todesstrafe für den Täter entschieden ablehne. Ganz gleich, aus welchen - in den Augen der Nachwelt - niederen Motiven er auch gehandelt haben mag.

Hallo liebe "Christen" in den USA

Das fünfte Gebot:
Du sollst nicht töten.

Gilt für alle.

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