Kommentare

Vorsorgepflicht wäre wohl besser

Besser sollte wohl eine sofortige Vorsorgepflicht der Bauern durch Anbringung von Rohren und Sprinklern auf den Feldern eingeführt werden.
Der Durchführung steht nichts im Wege: Die Bauzinsen sind (noch) so niedrig wie nie. Und so viel dürften die paar Rohre und Sprinkler einen einzelnen Bauern ja wohl auch nicht kosten.

Strohballen

Vielleicht zurück in die Vergangenheit? Strohballen kann Sonne nichts antun.

Umdenken

Dies ist eine gute Gelegenheit zum Umdenken. Raus aus der Tierhaltung und dem damit verbundenen unendlichen Leid - rein in die pflanzliche Zukunft.

Was ist denn mit Bedacht?

"hatte sich Klöckner ähnlich geäußert: "Staatliche Maßnahmen sollten weiterhin die Ausnahme bleiben." Steuergelder sollten behutsam und mit Bedacht ausgegeben werden."
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Ich wette die erste Ausnahme ist bereits da.
Im Herbst die nächste, wenn es wieder regnet. ...
Blablabla

Klöckner lehnte pauschale Hilfen für Bauern erneut ab

Gut so. In den jahren wo die Enten super waren haben Sie ja auch keine Rücklagen gebieldet.

Massentierhaltung abschaffen

Das ist die beste Gelegenheit, die Massentierhaltung in D zu beenden und dem völlig kranken Fleischkonsum den Garaus zu machen.

Damit schützt man die Tiere, verringert entscheidend die Nitratbelastug im Grundwasser und tut der allgemeinen Volksgesundheit einen großen Gefallen.

Da muss die gute Frau Klöckner mal unmissverständlich "NEIN" sagen zur Bauernlobby.

m 13:47 von Hackonya2

"Vielleicht zurück in die Vergangenheit? Strohballen kann Sonne nichts antun."
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Aber man kann nun mal nicht zurück in die Vergangenheit. Es geht immer nur voran.

So schmerzlich das sein mag, es ist eine Tatsache, die viele leider einfach nicht kapieren.

Milliardengrab

Wie viele Milliarden an Steuergeldern bekommen Landwirte ohnehin schon jedes Jahr als Subventionen? Wenn bei einem Handwerker infolge schlechter Konjunktur die Aufträge ausbleiben, dann bekommt er vom Staat überhaupt kein Geld. Man sollte endlich damit aufhören, einen ganzen Beruf endlos zu subventionieren, dann würden nur solche Bauern übrig bleiben, die richtig wirtschaften können und für schlechte Ernten vorsorgen.

Die Idee

ist aber nicht gut und auch nicht durchdacht.
" Bauern müssen einen Teil ihrer Ackerfläche als ökologische Vorrangfläche ausweisen, um Direktzahlungen der Europäischen Union (EU) zu bekommen. Dadurch sollen die Artenvielfalt gefördert und der Gewässerschutz verbessert werden. "

Damit wird die Artenvielfalt weiter geschwächt und unser schon jetzt belastetes Wasser weiter verschlechtert.
Futter Einkäufe aus dem Ausland wären da die bessere Alternative gewesen, hätte ja die Regierung machen können ohne die Bauern zu belasten.
Das Geld für die Flächen ist nicht gerade wenig, das bekommen die Bauern ja weiter, das ist wie eine weitere Subvention.
Keine gute Lösung für unsere schon stark angeschlagene Umwelt die ja auch unter der Dürre gelitten hat.

Sehr kurz gedacht.

Keine Subventionen!

Als Unternehmer kann ich auch nicht nach dem Staat rufen wie z bsp bei der Bankenkrise als viele Unternehmen massive Umsatzeinbrüche hatten.
Esmuss ein Fond her, in den die Bauern einzahlen, der in solchen Fällen einspringt. Wer diesen Beruf wählt, weiss auf was er sich einlässt. Keinen Cent vom Steuerzahler!

@Fwtl, 13.36h

Alle Rohre und Sprinkler nützen ohne Wasser nichts.
Trinkwasser wäre zu teuer, auch wenn in diesem Fall keine Abwassergebühren anfielen.

Und Grundwasserbrunnen würden bei diesen Mengen zur Absenkung des Grundwasserspiegels führen, mit ebenfalls sehr negativen Folgen.

Ich erinnere an die Nitratbelastung

Vor wenigen Wochen noch war die hohe Nitratbelastung des Grundwassers in den Schlagzeilen. Diese wird hervorgerufen durch zuviele Tiere pro Fläche! Es muss also geschlachtet werden anstatt Futter zu zukaufen! Und dann fehlt kein Futter und die Überdüngung der Böden durch Tierausscheidungen geht zurück.

Schlachten

Schlachten ist gut gegen Futtermangel, Milchüberschuß, Methan als Klimagas und Nitratbelastung des Grundwassers. Also Tierhaltung reduzieren.

Der Schuss vorm Bug

muß erst von -oben- kommen, und der ist gewaltig. Denn anders ist der Kapitalsucht der Wirtschafts-Bosse sei es an der Börse und sei es auf dem Acker keinen Einhalt mehr bieten. Anders ist die Export-Wirtschaft in der BRD nicht mehr erklärbar. Die Industrie, darunter Nestle als größte global agierenden Vereinigung, hat sich in Regierungen aller Volksstämme ethablieren können. Ihr hat sich ganz besonders - wieder - die BRD mit einem unwahrscheinlich hohen Exportanteil, besonders jedoch Fleisch, untergeben bzw. ausgeliefert.
Nun müssen Tiere gerettet werden, oder geschlachtet, besser sofort als spätere Vermarkung als Freibankfleisch. Ein zuviel ist immer zuviel, besonders wenn das Zuviel atmet und gefüttert werden muss.

@linos und Duerener

Hier haben Biobauern die Erfahrung gemacht, dass gerade an Brachflächen die Nitratbelastung zugenommen hat, oft im Wasserschutzgebiet .... durch absterbende Pflanzen. Man muss immer auch die Praktiker hören.

Am 12. August 2018 um 13:36 von FwtL3dx6

"Besser sollte wohl eine sofortige Vorsorgepflicht der Bauern durch Anbringung von Rohren und Sprinklern auf den Feldern eingeführt werden."

... und gesprengt wird dann mit nicht vorhandenem Wasser? Ach ja, ich vergaß, das kommt ja aus der Wasserleitung, oder man bohrt Tiefbrunnen und senkt den Grundwasserspiegel noch um ein paar Meter ab.

Es wäre sinnvoller , wenn der

Es wäre sinnvoller , wenn der Handel seine " Margen" verringern würde , und den Landwirten mehr für seine Produkte zahlen würde , ohne die Endverbraucherpreise anzuheben. Denn Spiel ist dort genug.

Dann hätten die Landwirte in guten Jahren auch Rücklagen bilden können.

Aber so sind die guten Jahre , die Jahre , in denen der Landwirt gerade mal kostendeckend arbeiten kann.

Glauben Sie mir , ich bin aus der Branche und kenne mich aus.

Gerade im Lebensmittelhandel bewahrheitet sich der Spruch enorm = Im Handel liegt der Segen

Interessante Idee, mit den Brachflächen, aber ....

"Viehbauern dürfen auf ökologischen Vorrangflächen ausgesäte Zwischenfrüchte bereits ab Frühherbst zu Futterzwecken nutzen."

Ich vermute, die Ministerin hat diese Flächen nie gesehen. Aufgrund des Wassermangels sind diese großteils versteppt, es kamen aber Pflanzen durch, die als Viehfutter ungeeignet, weil für die Tiere giftig sind.

Am 12. August 2018 um 18:21 von In-U2-I-Trust

Zustimmung, aber leider übersehen es die meisten Leute, dass die Bauern gezwungen sind, am Limit zu produzieren.

Notstand

...."Ich kann nicht ohne repräsentative Zahlen, Daten und Fakten den nationalen Notstand ausrufen und nach Gefühl Zahlungen veranlassen."
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Notstand ausrufen? Ich glaube es nicht. Auch nach gesicherten Fakten kann hier niemand von Notstand sprechen. Oder werden wir alle im Winter hungern müssen? Was will sie uns damit sagen?
Hoffentlich hört das niemand in Afrika.

Lernen Landwirte ihr Handwerk mal irgendwann wieder?

Das Wetter und seine Kapriolen sind exakt das, was gelernte Landwirte immer im Auge haben sollten. So sollte ihr Mix aussehen.
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Was sind das heute eigentlich alles für "BWL-Landwirte", die augenscheinlich ihr altes Handwerk nicht mehr können, aber über ihre Lobbyverbände ständig nach mehr Geld rufen?

Diese Landschaft beglückt uns mit Monokulturen, unser Grundwasser wird vergiftet und mehr auf Biogas, Windstrom und EU-Subentionen gehofft, denn echte ökologisch-verträgliche (und dabei nicht einmal zwingend "Bio"!) Landwirtschaft betrieben. Wir verdanken den deutschen Landwirten heute das
- Nitrat im Grundwasser durch
- extreme Massen"tierhaltungen"
- Insektensterben und damit auch den
- Rückgang der heimischen Vögel

Nichts davon ist das, was wir unter Landwirtschaft verstehen und damit auch achten sollten.

Wir brauche nicht mehr Futter, sondern weniger Hühner, Schweine und Kälber auf engstem Raum und in dieser Anzahl. Die EU setzt wiedermal völlig falsche Anreize.

Ich möchte kein

Billiges verwässertes Fleisch aus Massentierhaltung. Eier von zerrupften Hühnern, Lebensmittel für "Biodiesel" Monokulturen die mit Glyphosat behandelt werden, Gülle die das Wasser verseucht, Antibiotika, die nicht mehr wirken, weil die Tiere mit der Gießkanne es bekommen. Ich kenne niemanden, der das will. Wenn ein Bauer Ernteausfälle hat, der gute Produkte herstellt und die Natur respektiert, hat sicher auch niemand etwas gegen Hilfen.

Laubwälder freigeben

Können die Tiere nicht auch vorübergehend die zahlreichen Wälder - nur Laubwälder natürlich - unseres Landes abweiden? Ich weiß zwar, dass die nur im Stall gehaltenen Tiere damit nicht zurecht kommen, aber zumindest Rindern, Schafen, Ziegen und Pferden aus Freilandhaltung könnte das helfen.

@Hackonya2

Kennen Sie den Unterschied zwischen Heu und Stroh?

Kleiner Tipp: das eine wird regelmäßig (ganz so wie früher) verfüttert, da es zumindest einen für Wiederkäuer halbwegs brauchbaren Nährstoffgehalt hat, das andere als Schmutzfänger für den Stallboden benutzt, weil es aus holzartiger nährstoffarmer Cellulose besteht..

Und nein, wenn Heu durch die Sonne völlig verdorrt ist, ist es eben auch nicht mehr als Futterzusatz brauchbar.

@ Ungeschoent 14:25 Uhr

"Damit schützt man die Tiere, verringert entscheidend die Nitratbelastug im Grundwasser und tut der allgemeinen Volksgesundheit einen großen Gefallen."
Das wäre leichter zu bewerkstelligen, wenn Ackerbau und Viehhaltung in Relation stehen würden.
Also eine Viehhaltung von der Hofgröße (Eigenversorgung) abhängig gemacht würde.
DIE dicken Bretter will aber wohl kein Politiker gegen diese Agrarlobby bohren wollen.

@ Hackonya um 13.47 Uhr Strohballen kann Sonne nichts antun

Zeigen Sie mir mal ein Tier, dass Sie nur von Stroh ernähren können. Außerdem: Das Getreide ist nicht gewachsen, nicht ausgereift, die Halme sind klein geblieben. Das reicht weder zum Füttern noch als Einstreu.

@ xavier123 um 14.28 Uhr "Wieviele Milliarden ..."

""Wieviele Milliarden bekommen Landwirte ...."
Warum wohl? Wäre es Ihnen lieber, wir müssten unser gesamtes Getreide, Obst, Wein und Viehfutter auf dem Weltmarkt beziehen? Aus China oder aus Russland? Fisch (Pangasius) aus Vietnam, Hähnchen aus China, Kartoffeln aus Ägypten, Tomaten nur noch aus Nordafrika ... - nein danke!
Ich bin froh, dass unsere Landwirte, Gemüse- und Obstbauern unterstützt werden und dass wir dadurch regionales Gemüse, Obst ... kaufen können.
Andernfalls sähe es so aus wie in vielen anderen Branchen: Verunreinigte Medikamente aus Indien, Kleidung aus Indien und Bangladesh, genäht in China - echt klasse, oder?

Futterzukauf

Der Zukauf von Heu oder Silage dürfte angesichts der europaweiten Hitzewelle/Dürre schwierig und teuer werden!

Massentierhaltung zurückfahren...

Endlich recht sich die Natur auf seine Weise und zeigt den Bauern seine Grenze.
Mehr braucht man dazu eigentlich nicht schreiben, wir Leben und handeln, als hätten wir drei Erden zur Verfügung, was endlich aufhören muss.

19:27 draufguckerin

Sie wollen keinen Fisch aus Vietnam, keine Hähnchen aus China, auch keine Kartoffeln aus Ägypten usw.
Dann sollten Sie doch eigentlich auch wollen, daß bei uns vorrangig für den heimischen Markt produziert wird. Wieso ruinieren wir dann in Afrika und anderswo die Landwirtschaft mit unserem überschüssigen Kram? Ich glaube nicht, daß sich der Hühnerbauer in Kenia über die Hühnerteile aus Deutschland gefreut hat. Die haben nämlich sein Geschäft ruiniert. Und das ist nur ein Beispiel.
Diese subventionierte Überproduktion ist der Tod der (kleinen) Bauern. Auch bei uns.

Wie?

Amerikanische Farmer würden uns gerne Futtermittel im Überfluss verkaufen.

Würde auch den von Trump kritisierten Exportüberschuss verringern.

@ 13:36 Fwtl...

Ihr Vorschlag ist lässt vermuten, dass Sie mit Landwirtschaft nichts am Hut haben: Hier geht's nicht um Kleingartenbeete oder -flächen. Eine Bewässerung in Flächengebieten, in denen es seit April quasi nicht geregnet hat, ist nicht möglich.

so einfach ..

Was für eine Diskussion .. wenn wir das vielfache an Nahrungsmitteln und die meisten Flächen dafür in die Viehwirtschaft stecken, um hinter unsere tägliche Wurst haben zu wollen geht das natürlich rein rechnerisch schon in die Hose ..

Liebe Tagesschau, bitte informieren sie doch auch einmal die Menschen über das Verhältnis Fläche-Wasser-Ertrag von Fleisch und Obst/Gemüse ..

Es gibt nur eine Rettung: Vegan .. aber ich hör schon die Aufschreie 'ökospinner, salatfresser, kommunist, ich lass mir doch nicht sagen, was ich essen soll' .. niun, aber sehr wohl von der Werbung ..

Putenbrust wurde das Kg von 6,99 auf 4,99 (bei lidl) runter gese

Ist das dass Ergebnis?
So hat jedenfalls der Verbraucher was davon...

Die Armen profetieren derzeit von dem Problem der Reichen...

Durch Notschlachtung wird der Markt überschwemmt und die Armen profitieren von den Niedrigstpreisen.

Vegan

Sich Vegan zu ernähren ist auf jeden Fall eine gute Lösung für den einzeln, da auszusteigen. Für Veganer leidet schon mal kein Tier. Gute Sache. Und es gibt inzwischen auch immer mehr Möglichkeiten, sich vielseitig vegan zu ernähren.

@denke, 18.06h

Ein Zuviel an Tieren führte schon immer zu einem Ungleichgewicht.
Die Überweidung ist zum Beispiel eine der wesentlichsten Gründe für die Versteppung weiter Gebiete Afrikas.

Was soll da beraten werden...

Etwa Sojabohnen aus Afrika, für die Bauern frei Haus...

Hach, wie differenziert!

Die EU-Subventionen werden pauschal ausgeschüttet. Das heißt: je größer die Fläche, desto nehr Kohle, denn der Teufel ...... immer auf den größten Haufen. Sind die Bauern, vor allem die kleinen, in Not, dann wird das Problem totberaten. Denn da fällt ja für die Berater/Politiker nix ab.

Mehr ausgewogene Landwirtschaft

Ich bin gegen eine Förderung der Bauer. Meiner Meinung nach werden damit bewusst schlechte landwirtschaftliche Konzepte gefördert. Monokultur, Überproduktion, Verseuchen der Böden sowie Überdüngung. Auch das Spritzen gegen Schädlinge was das Sterben von Tieren begünstigt.
Sinnvoller wäre ein Umdenken in der Landwirtschaft hin zu mehr Ausgewogenheit.

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