Ihre Meinung zu: Nach Twitter-Ankündigung: Anleger klagen gegen Tesla-Chef Musk

12. August 2018 - 7:06 Uhr

Tesla-Investoren ärgern sich über Firmen-Chef Musk. Mit seiner Ankündigung, das Unternehmen von der Börse nehmen zu wollen, habe er gezielt Anleger geschädigt. Zwei von ihnen reichten nun Klage ein.

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Kommentare

Das ist ja Quatsch

Er ist ja verpflichtet, solche Pläne zu veröffentlichen.

Legitim

Es ist völlig legitim eine Aktiengesellschaft zu verklagen, wenn sich herausstellt, dass sie durch substanzlose Behauptungen den Kurs manipuliert hat. Bei Musks großsprecherischen Ankündigungen könnten die Konsequenzen sehr teuer für die klamme Firma werden.

Was für ein Offenbarungseid

Da sind zwei Zocker, Glücksspieler, die nun das Glück einklagen wollen? Ich habe für diese Art von Mensch, die es übrigens nicht nur in den Staaten gibt, nur tiefste Verachtung übrig. Anstatt mit Vermögen etwas aufzubauen dient das Vermögen nur zur Anhäufung weiteren Vermögens. Und sich dann womöglich noch den Anschein eines Unternehmers zu geben. Ein großer Crash würde zumindest der Gesellschaft auf längere Sicht gut tun.

Naja

Wenn es solche Pläne (ernsthaft) gibt. Es sieht aber eher so aus, als ob das eine gezielte Falschinformation war(Stichwort : Finanzierung gesichert) und das wäre zu Recht strafbar.

Zu dem Punkt

"Zudem prüft sie, ob die Ankündigung auf Twitter rechtmäßig war oder ob sie auf einem anderen Weg hätte erfolgen müssen."
Das halte ich für einen interessanten Punkt.
Es ist erstaunlich, was alles über Twitter verbreitet wird. Herr Trump überschüttet die Welt mit seinen geistigen Ergüssen via Twitter und wird dafür kritisiert, aber er ist ja nicht der einzige Politiker, der sich zu brisanten Themen äußert.
Das Problem, das ich sehe: Ein Tweet ist schnell mal "rausgehauen" - zu schnell möglicherweise, um gut überlegt oder formuliert zu sein. Für politische Themen oder z.B. die Frage, um die es hier geht, halte ich Twitter nicht für die richtige Plattform, auf der die Verantwortlichen Informationen herausgeben sollten.

@Einfach Unglaublich

"Er ist ja verpflichtet, solche Pläne zu veröffentlichen."

wenn er es denn auch wirklich macht. Herr Musk twittert allerdings eibe ganze Menge Mist in die Welt. Kursmanipulation würde ich das nennen. Wenn er sich nicht im Griff hat, dann sollte er sich besser zurückziehen.

Auf einen Niedergang des Kurses zu wetten

ist zutiefst unmoralisch und nur der Geldgier geschuldet.
Das gesamte Finanzsystem dieser Welt ist verwerflich.

Shorts

Auf den Niedergang eines Unternehmens zu setzen, und dieses danach in den Medien durch negativmeldungen genau dorthin zu bringen um den Gewinn zu maximieren ist doch legal. Da Tesla keine Werbung in den Medien schaltet, und andere Hersteller den Medien Millionen zahlen, ist es den Medien ja auch möglich... ihnen entstehen ja nur Vorteile. Hohe clickzahlen und Werbeeinnahmen.

Ich sage: lasst Herrn musk seine Ziele erreichen und tesla vom Handel befreien. Spacex läuft ja auch klasse, ohne gierige Aktionäre

Das interessante ist, dass

nicht die Kläger geklagt haben, sondern, dass eine US-Anwaltskanzlei den Fall untersucht hat, anschließend Betroffene ausfindig gemacht hat und ihnen dann nahegelegt hat, zu klagen. Wie so oft wird der Deal wie folgt sein: Wenn wir gewinnen, dann bekommen wir einen großen Teil des Kuchens ab. Wenn wir verlieren, dann kostet es dich keinen Cent.

Es geht nicht um Recht oder Gerechtigkeit, es geht einfach nur um Profit.

Personen, die auf fallende Kurse setzen, ...

... sind zweifelsfrei keine Anleger – sondern Zocker! Anleger setzen dagegen per definitionen stets auf Kursgewinne – die Redaktion sollte hier also dringend die von ihr oder der hinter dem Artikel steckenden dilettantischen Nachrichtenagentur gewählte Begrifflichkeit korrigieren... Zumal sonst ein völlig illegitimes Ansinnen der Kläger als gerechtfertigt zu erscheinen droht.......

@ Einfach Unglaublich

Vorrausgesetzt es hat solche Pläne überhaupt gegeben und die Behauptung, die Finanzierung wäre gesichert, war zutreffend. Wenn nicht, besteht der Verdacht der Kursmanipulation.

@OlliH Zu Ihrer Beruhigung,

@OlliH
Zu Ihrer Beruhigung, durch die im Bericht genannten Wette aus sinkende Kurse, kann kein Ruin einer Firma ausgelöst werden. Will auch kein Aktionär. Diese Short seller machen etwas, was vielen AGs immer wieder passiert, der Kurs gerät unter Druck, fällt, in der Regel erholen sich die Kurse wieder. Der Short seller macht sein Geld, kann aber auch verlieren. Nur, was Musk gemacht hat, das ist grenzwertig. Er darf als Chef keine falschen Behauptungen abgeben. Dagegen können Aktionäre klagen. Das kann strafrechtlich verfolgt werden. Was Short seller machen ist legitim.

Tja, Pech gehabt für die Zocker

Wer mit Aktien handelt, wettet, spekuliert, muss halt auch mit dem Risiko eines Verlustes leben. Musks Schritt halte ich für gewagt und in gewisser Form auch bewundernswert.
Dieses altbackene kapitalistische System, was immer nur auf das nächste Quartal schielt, ist von vorgestern und steht langfristigen, wirklichen Innovationen im Weg. (frei nach dem Motto: „Hauptsache möglichst billigen Sch*** mit möglichst hohem Profit an den Endkunden raushauen“) Ich hoffe, er hat den Mut und die (finanzielle) Kraft, das durchzuziehen.

Willkommen in der

'Produktioshölle' eines Aktienunternehmens. Während es in USA eher einfach ist an Geld zu kommen, ist es sehr sehr schwer das auch in der Realität umzusetzen. Wettbewerber haben da zig Jahrzehnte Erfahrungsvorteil und auch die 'Infrastruktur' um an gute Arbeitskräfte zu kommen. Was bei Tesla gerne übersehen wird: Sie haben keine eigene Batterietechnologie, alles ist als Implant realisiert und nur Panasonic kennt die Batteriechemie.

09:11 von Träumerhabenverloren

>Der Short seller macht sein Geld, kann aber auch verlieren.<

Ich denke nicht das es sich um den klassischen Short seller handelt sondern um Leerverkäufe. Dieses Wetten auf einen Kurssturz wird fast immer durch Leerverkäufe getätigt um den Kurs zu destabilisiere.
Das jetzt aber auch nur wenn diese Annahme zutrifft.
Diese andere Darstellung, eine Anwaltskanzlei empfiehlt die Klage und übernimmt das Risiko, ja, so kenne ich USA Anwälte (nicht alle, natürlich).

Noch mal zur Klarstellung:

Man ist kein Anleger, wenn man auf fallende Kurse eines Unternehmens durch Leerverkauf setzt.
Wie soll das auch funktionieren? Man legt ja kein Geld an in Tesla.
Was man an der Stelle tut, ist anderen Anlegern vorzugaukeln, man hätte die Aktie und biete sie denen zum Verkauf an!
Man leiht die Aktie also irgendwo, gibt sie jemandem der Tesla Aktien haben möchte und wenn der Kurs gefallen ist, kauft man die Aktie und liefert sie. Die Differenz ist der Gewinn. Doof wenn die Rechnung nicht aufgeht und der Kurs plötzlich steigt. Denn da man keine Aktien hat, die aber liefern muss, geht so manchem die Düse, wenn man bedenkt, dass die Differenz zwischen vorgegaukeltem Lieferpreis und spätererem Kaufkurs dann der reale Verlust des sogenannten „Anlegers“ bedeutet. Dann müssen sich die Short Seller schnell eindecken, bevor es andere Shortseller tun. Das ist die Ursache für so manche extreme Kurssteugerungen, z.B wie damals bei VW! Ein sogenannter Short-Squeez.

Egal ob die zwei Kläger....

auf fallende Kurse gesetzt haben und damit hier als "unmoralisch" dargestellt werden (so ist das kapitalistische System nun einmal) muss man feststellen, dass Elon Musk zwar Visionen hat aber wenig Ahnung vom Autobauen. Und da genau liegt sein Problem.

Um dauerhaft und gewinnbringend Autos zu bauen, benötigt man "Fertigungs-Knowhow", Zulieferer, gutes Personal usw. Hier hat Musk massive Defizite. Ich bin mir daher sicher, dass er in spätestens 2-3 Jahren zu einem Schleuderpreis von einem großen Hersteller geschluckt wird. Da wäre er nicht der Erste.

Elon Musk wusste zudem sicherlich sehr genau was er tut, wenn er auf Twitter Privatisierungsgerüchte verbreitet. Dies dient einzig und allein dazu, den Kurs der Tesla Aktie zu stabilisieren. Aber das amerikansiche Aktienrecht wie auch die Aktionäre selber reagieren ziemlich sauer auf solche Methoden und ich glaube, dass er bald noch mehr Probleme bekommt.

09:20 von DerZweckOptimist

Tja, Pech gehabt für die Zocker

Wer mit Aktien handelt, wettet, spekuliert, muss halt auch mit dem Risiko eines Verlustes leben. Musks Schritt halte ich für gewagt und in gewisser Form auch bewundernswert.
Dieses altbackene kapitalistische System, was immer nur auf das nächste Quartal schielt, ist von vorgestern und steht langfristigen, wirklichen Innovationen im Weg. (frei nach dem Motto: „Hauptsache möglichst billigen Sch*** mit möglichst hohem Profit an den Endkunden raushauen“) Ich hoffe, er hat den Mut und die (finanzielle) Kraft, das durchzuziehen.
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Im auch für hier erträumten Sozialismus gibt es diese Probleme bisher in keinem praktizierendem Land!

Wer glaubt dass Musk sooo dumm ist...

...der wird bald eines Besseren belehrt werden.
Natürlich versuchen die Shortseller, die gerade sehr sehr viel Geld verloren haben, ihre Anwälte loszuhetzen. Ganz normal. Und natürlich berichten unsere Medien wie immer mit einem Hauch von negativem Touch über Tesla. ;-)
Es wird doch niemand ernsthaft glauben dass Musk so dämlich ist und solche Behauptungen einfach so aufstellt, völlig ohne Substanz. Rechtliche Folgen wird es nicht geben für Tesla. Das Zitat:"Blutbad" unter den Shortsellern wurde von Musk schon lange Angekündigt und das zeigt doch dass Musk einen Plan hat.

Aus diesem Grund sollte Musk sich von den Zockern trennen!

Die Presse berichtet schon seit längerer Zeit nur negativ von Tesla, weil die "fossile" Autolobby es so möchte.
Erfolge von Musk werden klein geredet.

Bis wann wollte unsere Kanzlerin 1 Mill. E-Autos auf deutschen Straßen sehen?
Das wird wohl nix, wenn die dt. Autoindustrie weiterhin schläft.

Wie meinen?

Im auch für hier erträumten Sozialismus gibt es diese Probleme bisher in keinem praktizierendem Land!

Geht es noch kryptischer?

Der Kleinaktionär wird kaltgestellt.

Tesla von der Börse zu nehmen hat finanzielle und rechtliche Gründe. Musk benötigt weitere Finanzierungsmittel zwecks Kapitalaufstockung in sehr großem Umfange. Da die meiste Aktionäre, vor allem Klein- Aktionäre, keine Zocker, dies nicht haben, versucht Musk sie kalt zu stellen zu Gunsten einiger Großaktionäre, wie die Saudis und einige Multimilliardäre. Somit lassen sich die Entscheidungen auch juridisch durchsetzen. Natürlich hat sich Musk verzockt, aber soll er alles aufgeben.....

Schönes Beispiel zum

Schönes Beispiel zum mitschneiden:
1. Tesla hat alle Versprechen gebrochen und wahnsinnig viel Geld verbrannt ohne einen entsprechenden Gegenwert zu schaffen.
2. Zurecht haben informierte Anleger gegen den völlig überhöhten Kurs gewettet. Musk hat den Börsenkurs daraufhin mit Fake-News so manipuliert, dass der Aktienkurs steigen musste (Rückkauf zu erhöhtem Kurs).
3. Dadurch sind sehr viele Leerverkäufe geplatzt und sehr viele Spekulanten haben alles verloren.

Das ist und war immer die eigentliche Stärke von Musk (Paypalerfinder und Investor). Geld machen an der Technik vorbei.
Die Massenmedien hat er gekauft, so dass sie kostenlos für ihn werben. Selbst Politiker bezeichnen E-Autos als Teslas. Das ist eine große Propaganda-Leistung keine Technik-Leistung.

Die Klagen werden nicht durchkommen, da der Kapitalismus nur dem Gewinner recht geben kann. Mehr Geld, mehr Recht.

Geht der Neid schon so weit,

dass rechtswidriges Verhalten schon deshalb akzeptiert wird weil man die Geschädigten nicht mag?

Die Damen und Herren die Herrn Musk bewundern und es gut finden dass Spekulanten durch ihn Geld verlieren vergessen völlig, dass Herr Musk zur Gruppe derer gehört über deren Spekulationsverluste sie sich eben noch gefreut haben. Oder glaubt jemand, dass der Tesla Chef sein Vermögen mit Arbeit gemacht hat?

@dummschwätzer

Zu Ihrer Information: tesla hat erstens viele Mitarbeiter eingestellt, die aus dem fahrzeugbau-Entwicklung anderer Hersteller kommen. Und ein Model S als Beispiel kommen die Fertigungsprozesse von kuka, die Karosserie Presswerke von Schuler, das Fahrwerk von Continental, die Türgriffe, das lenkgetriebe von ZF, das Lenkrad von Daimler, die Sitze von recaro, .... alles in allem ein Fahrzeug vws von deutschen entwickelt und zu 60% aus deutschen Teilen besteht. Der Akku ist nicht von hier

Tja....

Meine Großmutter sagte immer: wer wetten will, will auch betrügen. Und genau so sieht's aus an den Börsen. Für mich eines der größten Übel dieser Zeit diese ganze Luftblasenschleuder.

Och, es gibt Leute die auf

Och, es gibt Leute die auf fallende Kurse wetten??
Ha, ha, ha. DIE klagem jetzt weil sie sich verzockt haben?
Mit denen kann ich kein Mitleid haben!
Höchsetes Risiko eingehen um mit maximaler Hebelwirkung unter geringstem Einsatz Geld zu scheffeln? Geht’s noch? Ich hoffe die Klage wird noch abgewiesen wegen Absurdität!

Ergänzend zu meinem Post von

Ergänzend zu meinem Post von eben möchte ich erwähnen, daß ich Twitter nicht die richtige Plattform finde um wichtige Nachrichten zu veröffentlichen. Was machen z.B. diejenigen welche kein Twitter nutzen, so wie ich?
Hinter dem Mond leben, weil informationslos?
Daher denke ich, ist Twitter ungeeignet für wichtige Informationen. Es sollten dafür „normale“ Medien genutzt werden. Wie zum Beispiel die Tagesschau!!

@seagull 9:08 100% Zustimmung

@seagull 9:08
100% Zustimmung von meiner Seite!!!

Sogenannte Leerverkäufe

Sogenannte Leerverkäufe sollten verboten werden!!
Puts und Calls finde ich grenzwertig. Habe selber durch Gier und Dummheit 5 stellig DM verloren. Daher rührt meine negative Einstellung hierzu.

Leerverkäufe

Diese sogenannten "Investoren" haben Aktien verkauft, die sie gar nicht haben (Leerverkäufe). Dann verbreiten Sie schlechte Nachrichten über Tesla damit der Aktienkurs fällt und sie günstig die Aktie nachträglich kaufen können. Durch die Differenz streichen sie Gewinn ein. Was ist denn das für ein System!? Und das soll legal sein?!
Kein Wunder, dass Elon Musk seine Firma von der Börse nehmen will. Ich hoffe, es gelingt ihm.

10:07 von Tachles

Wie meinen?

Im auch für hier erträumten Sozialismus gibt es diese Probleme bisher in keinem praktizierendem Land!

Geht es noch kryptischer?
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"Dieses altbackene kapitalistische System, was immer nur auf das nächste Quartal schielt, ist von vorgestern und steht langfristigen, wirklichen Innovationen im Weg"
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Dieser persiflierte Originaltext hat aber als falsches Wirtschaftssystem Ihr sachkundiges Verständnis gefunden?
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Selbst die insollventenMauerplaner waren ja mindestens auf 10-Jahreskurs.

Wer auf fallende Kurse wettet,

Preisentwicklungen bei Nahrungsmitteln und Bodenschätzen beeinflussen will oder auf militärische Szenarien setzt, um Kurse von Waffenhersteller-Aktien zu beflügeln, ist eh ein unmoralisches Schw...n und gehört nicht zu denen, die man früher als ehrbare Kaufleute bezeichnet hat. Mit so etwas habe ich kein Mitleid.

@ steelman

Stimmt nicht wirklich was sie da sagen. Wenn man sich Fahmi Quadir anschaut eine Meisterin der Short Position, zeigt es dass diese "Leerverkaufspezialisten" die mit umfangreicher Recherche arbeiten den Anlegern einen sehr guten Dienst leisten. Sie klopft Unternehmen ab, um zu sehen ob sie wirtschaftlich arbeiten oder mit gar illegalen Mitteln blenden. Wenn sie feststellt, dass ein Unternehmen nicht gesund ist, sondern blendet setzt sie auf Short Position und gibt ihre Recherche frei. Ein weiteres Unternehmen vom Markt, dass nichts anderes tut als Anlegern und Bürgern zu schaden. Dass gleiche gilt für Musk, wie ich finde einer der grössten Blender, der zudem grosse Probleme mit Kritik hat und dann gerne unbelegt brachial austeilt ( s. Pädophilie Vorwürfe gegen Vern Unsworth Rettungstaucher beim Höhleneinsatz in Thailand.) So bedenklich wie seine Twitteransage zu privatisieren.

@09:46 dummschwaetzer

"Aber das amerikansiche Aktienrecht wie auch die Aktionäre selber reagieren ziemlich sauer auf solche Methoden und ich glaube, dass er bald noch mehr Probleme bekommt."

Tesla-Aktionäre sind keine normalen Investoren oder Aktien-Sparer. Statt nach wirtschaftlicher Regeln und Kennzahlen handeln sie nach Glauben und Ideologie. Nur so konnte sich der Kurs der Tesla-Aktie zu einer derart großen Blase entwickeln, obwohl das Unternehmen absehbar pleite ist.

Wer nun auf fallende Kurse der Tesla-Aktie setzt ärgert natürlich die Musk-hörigen Tesla-Jünger gewaltig, aber es bremst die Tesla-Blase wenigstens und schützt die Börse vor einem Tech-Werte-Erdbeben in den VSA.

Wer spekuliert, also zockt,

Wer spekuliert, also zockt, macht dies hoffentlich mit eigenem Geld auf das man notfalls auch verzichten kann. Das muss einfach jedem klar sein. Ganz nebenbei muß man das Wissen darüber auch der Bank gegenüber schriftlich dokumentierten.
Fleiß geht über Gier.
Den beiden Klagenden scheint das nicht bewusst gewesen zu sein. Hoffentlich wird die Klage abgewiesen und hoffentlich hat Elon Musk‘ Twitter Nachricht auch Substanz.

Woher nehmen Sie das denn? Tatsache ist, dass Musk in völlig unüblicher Weise Dinge twittert, die normalerweise sehr vorsichtig und offiziell bekannt gegeben werden, wohl wissend, dass er den Wert seiner eigenen Aktien damit um Milliarden in die Höhe treibt.

Dinge zu verkaufen, die man (noch) nicht besitzt ist im übrigen absolut üblich. Praktisch jeder Laden verkauft Ware, die dem Verkäufer noch gar nicht gehört und dem Lieferanten erst später bezahlt wird.

Mit Leerverkäufen kann man hohe Gewinne einstreichen - aber auch mehr als seinen eigenen Einsatz verlieren. Dann nämlich, wenn der Kurs unerwartet steigt und man die vorher billig verkaufen Aktien hinterher für viel mehr kaufen muss. Darum muss man sehr genau analysieren - und wird geschädigt von Manipulationen wie in diesem Fall.

Macht

Wie gross ist die Macht von Elon Musk?
Nun, ganz einfach!
Er hat in der Welt nur soviel Macht wie man ihm zugesteht!
Doch wer ist man?
Nun, das sind nicht wir, die normalen Menschen, denen die Welt eines Musk sehr fern liegt, wie auch das futuristische und utopisch extrem zugewandte Silikon Valley, nein, das sind Menschen die einen Musk verehren, vergöttern, ihn regelrecht beschwören, ihre Hoffnungen zur Vermehrung ihres Geldes in ihn setzen und es sind Politiker und sogar Regierungen und schlussendlich muss man sich eingestehen dass es mehrere solcher Elon Musks mittlerweile in dieser Welt, auf diesem Planeten gibt und immer mehr von diesen Gestalten greifen nach den Sternen.
Und wir, was machen wir, nun dass wir dieses erkannt haben oder sollten anerkennen?
Ich gebe uns, dem sogenannten Volk einen guten und nicht teuren Rat, er kostet uns kein Geld, es kostet uns nur eins, den Mut zum Widerstand um dieser Politik und dieser ungesunden Entwicklung ein für alle mal ein Ende zu setzen.

Eigentlich grober Unfug

Eine Anlageinvestition ist eigentlich eine langfristige Investition in die Zukunft eines Anlageobjekts, mit der Erwartungshaltung einer Wertsteigerung.

Anders als die Spekulanten, die auf fallende Kurse setzten (und auf unveränderte Spielregeln), sind die tatsächlichen Anleger eigentlich nicht geschädigt, sondern eher nur temporär bereichert worden.

Kann man einem Geschäftsführer verbieten, laut zu denken? Kann man eine solche Klage zulassen? Hat sich durch den vorgebrachten Klagegrund für Anleger irgendetwas nachteilig und substanziell verändert? Eher nicht. Ob eine Umwandlung der AG überhaupt möglich ist, steht noch auf einem ganz anderen Blatt.

Die Börse steht auf wackeligen Beinen, getragen von Ideen, Hoffnungen und Erwartungen. Wie die Anleger sind auch die Vorstände letztendlich nur einfach gestrickte Menschen - und die Spekulation auf die Zukunft ist und bleibt eine Spekulation für alle Marktteilnehmer, mit beschleunigtem Marktveränderungs- und Blasenbildungspotenzial.

Anleger geschädigt?

Wieso verwendet die TS hier das an sich positiv besetzte Wort "Anleger"?
Ich verstehe unter Anleger Menschen, die Aktien kaufen, um sie zu behalten, damit sie einen Anteil an einer Firma haben. Und ich glaubte, dies entspreche dem allgemeinen Verständnis dieses Wortes.

Denn in meinen Augen sind es keine Anleger, die auf einen fallenden Kurs einer Aktie setzen.
Wäre daher das Wort "Spekulanten" nicht viel treffender gewesen?

Ich hoffe für Herrn Musk, dass sein Verhalten zwar unüblich, aber nicht stafbar ist - so wie man derzeit nichts dagegen machen kann, dass ein gewisser Herr Trump dauernd Dinge twittert, die üblicherweise anders veröffentlicht werden.

@Just trying to: "Kann man ... verbieten laut zu denken"

Ja, kann man - wenn der Betreffende über Insiderinformationen verfügt, erhebliche eigene Mittel in das Unternehmen investiert hat und auch noch der Geschäftsführer ist. Wie Musk, der eben nicht nur "laut gedacht" sondern suggeriert hat, dass die Aktien "demnächst" für einen viel höheren Wert als den aktuellen aufgekauft werden. Das ist Marktmanipulation.

Für börsennotierte Aktienunternehmen gelten strikte Spielregeln: wesentliche Informationen müssen öffentlich gemacht und auch belegt werden, und zwar so, dass alle Investoren und solche die es werden könnten einen fairen Zugang dazu haben und sich so eine Meinung über momentanen und zukünftigen Wert machen können.

Ihre Vorstellungen sind etwas naiv

Schauen Sie sich doch mal die bisherigen Negativschlagzeilen über Tesla in letzter Zeit an und recherchieren sie. Dann stellen Sie fest, dass ein großer Teil davon gezielt von Leerverkäufern gestreut wurde. "Darum muss man sehr genau analysieren...": Leerverkäufe habe nichts mit genauem Analysieren zu tun. Das ist reine Spielerei für kurzfristige Gewinne. Für Musk ist aber die langfristige Unternehmensentwicklung wichtig.
"Dinge zu verkaufen, die man (noch) nicht besitzt ist im übrigen absolut üblich...": Bitte schlagen Sie nochmal den Unterschied zwischen Eigentum und Besitz nach. Ein Laden verkauft Dinge, die er zwar besitzt aber dessen Eigentum er u.U. noch nicht hat. Als Leerverkäufer haben sie weder Besitz noch Eigentum an den Aktien.

@steelman: "Negativschlagzeilen gestreut"

Gestreut? Man muss gar keine "Schlagzeilen streuen", das tun die nackten Fakten schon.

Musk hat gerade erst verkündet, dass vierteljährliche Berichte "Druck ausüben" würden. Tun sie auch, weil sie zeigen, was wirtschaftlich Sache ist: sehen Sie sich etwa die "Kennzahlen nach US-GAAP" hier auf der Börsenseite der TS an. So hat sich etwa der Verlust pro Aktie zu 2016 mehr als verdoppelt, und das Jahr war schon schlecht. Mehr Zahlen sehen Sie in eben jenen vorgeschriebenen Berichten, die Musk so gar nicht mag.

Zu "Besitz": soweit mir bekannt werden die leerverkauften Aktien (gegen entsprechende Gebühr) von Investoren geliehen, deren Eigentum sie tatsächlich sind. Der Verkäufer besitzt sie in dem Moment also. Ich bin kein Jurist, aber etwas zu verkaufen was Sie nicht einmal besitzen dürfte schwierig werden. Auch an der Börse.

Da wird mit Milliarden-Einsatz auf den Niedergang...

eines der wichtigsten Unternehmen für die Menschheit gewettet, das sich für die Nachhaltigkeit des Straßenverkehrs einsetzt - und dann beschweren sich diese Untergangs-Wettenden, dass sie sich betrogen fühlen, wenn der CEO etwas ankündigt, das ihre Wette beeinträchtigt. Ich habe nur Abscheu übrig für diese Menschen - und ich freue mich als Inhaber von Tesla-Aktien (und eines Tesla Model S), dass das Unternehmen sehr gute Fortschritte macht und den etablierten fossilen Verbrenner-Herstellern zeigt, was möglich ist, wenn man nur den Willen dazu hat. Michael Streibel

Nun zu den Fakten: Tesla ist

Nun zu den Fakten:
Tesla ist ein Geldgrab. Jeder, der eine Bilanz lesen kann, weiss das.
Musk ein Phantast und kein Visionär. Es ist nicht das erste Mal, dass er durch markige Worte oder Marketingaktionen ohne Substanz auffällt. Meiner Meinung macht er das bewußt, um abzulenken.

Besitz und Eigentum sind zwei unterschiedliche Dinge. Sowohl Besitz als auch Eigentum kann man verkaufen. Das ist nicht verwerflich.
Das verkaufen von (geliehenen) Aktien beinhaltet genauso eine Kurserwartung wie das Kaufen von Aktien. Kritiker nennen das abwertend Spekulation (auf deutsch Erwartung, die auf Annahmen beruht)

Twitter = private Kommunikation .. wird viel zu wichtig genommen

Ich würde einfach mal sagen "Pech gehabt" (einfach verzockt)
-
der richtige Weg wäre gewesen auf die offizielle verlautbarung zu warten den auch in Amerika wird es gesetze geben (wird ja eh untersucht) wie und wann solche eine Änderung der Firmenstruktur veröffentlich werden sollte
-
alle Anlager die Ihre Informationen aus Twitter beziehen sind meiner Meinung nach selbst Schuld ... Twitter dient der privaten Kommunikation und ist kein rechtlich verbindliches Dokument,
Anleger die auf sowas reagieren haben entweder Glück oder Pech aber keine rechtliche Handhabe
-
Wir sollte alle mal wieder wegkommen von dem Ernst nehmen solcher Aussagen denn eigentlich ist Twitter vergleichbar mit einem Stammtisch ... schnell viel gesagt laut über alles beschwert und Träume freien lauf gelassen und am nächsten Morgen gehts wieder zurück in die normaltät
(einziger Unterschied am Stammtisch ist wenigstens die Identität klar ^^ ... auch wenn es vermutlich wirklich Musk war so ist das nicht immer klar)

@MichaStr: "wichtigste Unternehmen der Menschheit"

Übertreiben Sie da nicht etwas? Vor Jahrzehnten gab es mal Nachtspeicheröfen. Die waren auch absolut emissionsfrei! Nur kam halt der Strom aus einem Kohle- oder auch Atomkraftwerk irgendwo anders...

So etwa ist es mit E-Autos auch. Glauben Sie, man könnte auch nur einen relevanten aller Autos in D mit Strom fahren lassen, wo wir doch nicht einmal genug Ökostrom für unsere eigenen Steckdosen haben? Erst Recht wenn man wie Tesla auch bullige SUVs baut statt Energie zu sparen. E-Autos halte ich für ein berechtigtes Nischenprodukt; "alles E" ist eine Illusion.

@14:14 von Glorfidel

"Tesla ist ein Geldgrab."

Und ich möchte ergänzen:
Das Batterieauto ist eine Nischenanwendung!

Es ist reine Ideologie und zudem Dummheit, wenn das Batterieauto den Individualverkehr der Zukunft übernehmen soll. Aber so war das eben auch im Mittelalter mit der Kirche und dem (Aber-)Glauben. Merkel bzw. ihr Nachfolger wird bald bzgl. der Förderung von grünen Träumen umsteuern und die Realitäten anerkennen müssen.

@MichaStr

Das klingt alles sehr melodramatisch. Ich freue mich, wenn Sie mit Ihrem Tesla zufrieden sind. Zu glauben, damit könnte man die Welt retten, ist illusorisch.
Die tatsächliche Ökobilanz eines Tesla ist verheerend. Leider wird diese Bilanz nie auf die gesamte Wertschöpfungskette berechnet, sondern auf die Teilsegmente Sonnenstrom und Elektromotor.

Musk muss nun nachweisen

dass die Pläne, Tesla von der Börse zu nehmen, tatsächlich existieren und vor allem, dass die Finanzierung dafür gesichert wäre. Vor allem letzteres manifestiert sich ja in irgendwelchen Dokumenten und wird nicht eben mal beim Golfspielen mündlich vereinbart. Ansonsten wäre es illegale Kursmanipulation, ähnlich wie die betrügerische Ankündigung einer (nicht gegebenen) Insolvenz, um die Kurse in den Keller rauschen zu lassen und billig die eigenen Aktien zurückzukaufen.

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