Ihre Meinung zu: Verfassungsschutz sieht Erfolge bei Entwaffnung von "Reichsbürgern"

11. August 2018 - 14:06 Uhr

Der Verfassungsschutz sieht Erfolge bei der Entwaffnung von "Reichsbürgern" und "Selbstverwaltern": Die Zahl der Inhaber waffenrechtlicher Erlaubnisse sei zurückgegangen. Zugleich seien mehr Mitglieder der Szene bekannt.

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Kommentare

"Maaßen zufolge konnten die

"Maaßen zufolge konnten die Verfassungsschutzbehörden bis zum 30. Juni mittlerweile 18.400 "Reichsbürger" und "Selbstverwalter" identifizieren..."

Handelt es sich bei der Steigerung um das Ergebnis des "Meldeschemas" in dem Behörden vom Verfassungsschutz aufgefordert werden, auffällige Personen zu melden?
Obwohl ich für Reichsbürger absolut nichts übrig habe, finde ich es überaus bedenklich, wenn jeder Mitarbeiter im öffentlichen Dienst dazu aufgefordert wird, Verdächtige mittels eines Meldeformulars zu denunzieren (mitsamt Beschreibung über
„reichsbürgertypisches Verhalten“).
Wie belastbar sind die Informationen und wann trifft es andere?

„im Kampf gegen

„im Kampf gegen rechtsextremistische "Reichsbürger" und "Selbstverwalter" sieht der Verfassungsschutz Erfolge bei deren Entwaffnung, aber keinen Grund zur Entwarnung. „
Denn:
Matthias Weidner geht im Gespräch mit Jo Conrad auf weitreichende Einschnitte in die Freiheit durch EU Verordnungen wie DSGVO, Polizeiaufgabengesetz usw. ein, den privatrechtlichen Hintergrund der meisten Regeln und die Besinnung auf die Staatlichkeit und den Zugang zu diesen Rechtskreisen.
Auch beim Verfassungsschutz gilt:„Wir schaffen das“. Dafür der ARD ein Lob, denn wer nicht besser werden will, der hat (schon lange) aufgehört gut zu sein!

Kein "Waffenfoto" ohne legale Waffen

Das Titelbild ist mal wieder ein Beispiel dafür: Es gibt kaum ein Foto von Waffensicherstellungen in deutschen Medien, die nicht zumindest teilweise freie Waffen zeigen.

Das des heutigen Beitrages ist noch relativ gut. Hier sind wahrscheinlich überwiegend scharfe Waffen abgebildet, auch wenn sich das aus der Perspektive schlecht beurteilen lässt. Dass das Bild nach hinten schnell unscharf wird und eine Beurteilung der Munition erschwert macht es nicht besser. Nur das offensichtliche Luftgewehr trübt den ersten Eindruck.

Meistens ist die Quote deutlich schlechter. Es gibt auch Beispiele, bei denen ich auf Anhieb kaum bis gar keine Gegenstände erkenne, die man nicht als Volljähriger einfach so kaufen kann.
Selbst gängige Fahrtenmesser, Zwillen, Bögen, Baseballschläger und Blasrohre schaffen es regelmäßig auf die Gebentische der Polizei.

Wann bittet ein Pressefotograf mal die Polizei, sie möge einmal alle Gegenstände vom Tisch entfernen die man einfach so legal kaufen + besitzen darf?

Ganz so einfach isses halt nicht

Es wäre deutlich einfacher die Reichsbürger als pure Spinner abzutun (denn vieles ist da Gespinne und Unwille GEZ oder überhaupt was zu bezahlen) wenn nicht die Bundesregierung und Gerichte diese ambivalente Lage opportunistisch und damit missverständlich nutzen würden.

https://www.bundestag.de/presse/hib/2015_06/-/380964

Wenn es um Reparationen und Entschädigungen geht, da ist Deutschland nämlich ungern das Deutschland um das es da geht...

Völkerrechtlich ist die Sache klar, weil es ein Staatsvolk(1), ein Staatsgebiet(2) und eine Staatsgewalt gibt, wie die heißt und welches Gesetz da im einzelnen gilt ist egal. 1+2 werden von Rechten angezweifelt (zu viele Ausländer, offene Grenzen) um ihre Theorie, dass es das 3. Reich noch gäbe aufrecht zu erhalten.
Die meisten Staaten erkennen Deutschland als Staat auf diesem Gebiet an. Bloß weil da mal ein anderer Staat war heißt das ja nicht das er immer dort sein muss.
(ansonsten bin ich dann ab morgen "heiliges Römisches Reich Bürger")

Und die illegalen waffen die

Und die illegalen waffen die sie gemäß ihrem recht haben können sind noch im umlauf?

@Bill Hicks, 16:15

Danke für diesen interessanten Link. Die Bundesregierung als Kooperationspartner der Reichsbürger - wer hätte das gedacht.

Schauspielertruppe

Da fertigen sie sich sogar eigene Ausweisdokumente, verwenden aber auf dem Deckel den Bundesadler, anstatt den Reichsadler in der Fassung vor dem Kreuz.

Das ist alles ein Hirngespinst ohne richtig durchdacht zu sein.

Würde die Damen und Herren mal richtig darüber nachdenken, würden sie selbst auf den Trichter kommen, dass das nicht realisierbar ist. Und jeder, der diesen Gedanken für machbar hält, ist eigentlich als nicht zurechnungsfähig einzustufen.

Wo aber Waffen im Spiel sind, hört es sich mit der Diskussion auf. Da sind wir dann beim Terrorismus angelangt.

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