Kommentare

Es gibt doch auch noch andere

Es gibt doch auch noch andere Möglichkeiten der Deliquenten vom Leben zum Tode zu bringen . Wurden früher doch auch benutzt und gingen sicher oft schneller als die Giftspritze. Der Beitrag hier bedeutet aber nicht das ich die Todesstrafe befürworte.

Ein Anästhesist muß sehr

Ein Anästhesist muß sehr genau beachten,welches und wieviel eines Mittels dem Patienten verabreicht wird,damit es nicht tödlich wirkt.Schon die Überdosierung eines Schlafmittels kann zum Tode führen.
Eigentlich sehr unglaubwürdig solch ein Bericht.

Ermüdend

Die humanen Liberalen mobilisieren so viel Scharfsinn und Mitleid, um die Mörder zu verstehen, daß ihr Fonds an Sympathie erschöpft zu sein scheint, wenn es um die Opfer geht.

Zeigt Eure Güte, wenn selbst betroffen und „empört“ Euch nicht wenn Täter in anderen Ländern auf gleich aberwitzige Strafmilderungsmöglichkeiten verzichten müssen wie in Deutschland!

Es gibt auch noch andere ???

Klar ... man kann jemanden steinigen, überfahren oder einfach verhungern lassen ... geht's noch???
Ich möchte mich hier nicht zu dem Thema an sich äußern, es ist viel zu komplex ... gerade in Amerika hat sich erwiesen, dass diese Strafe kaum einen Abschreckungseffekt hat ... und was sollte sie sonst ... Gerechtigkeit ??? Wenn staatlich legitimierte Henker Mörder hinrichten ... ?

@privat23, 12:03

Menschenwürde ist allgemeingültig.
Auch wenn das immer wieder behauptet wird, kein Mensch kann sie verwirken oder muss sie sich verdienen - jede/-r hat sie nur durch sein Mensch-Sein.

Wir haben gesehen, wohin das führt, wenn Menschen diese Würde abgesprochen wird, nicht nur durch Einzelpersonen, sondern durch staatliche Institutionen. Daher kommt der Widerstand (für mich) gegen immer wieder neue Versuche, diese Tür wieder zu öffnen, egal ob für (vermeintliche) Mörder, Gewalttäter oder später auch Menschen mit einer bestimmten Herkunft, Religion oder politischen Überzeugung.
Wehret den Anfängen!
Straftaten müssen (und können!) anders verhindert und auch bestraft werden. Und Vergeltung für Täter hat nichts mehr mit Mitgefühl für die Betroffenen zu tun.

Aufklärung

Es wird doch immer behauptet „Wer den Täter töter - ist nicht besser“

Allerdings befürworteten immer noch viele Vertreter der Aufklärung die Todesstrafe wie John Locke, Voltaire, Rousseau, Hegel oder Immanuel Kant, der schrieb: „Hat er aber gemordet [,] so muss er sterben. Es gibt hier kein Surrogat zur Befriedigung der Gerechtigkeit. Es ist keine Gleichartigkeit zwischen einem noch so kummervollen Leben und dem Tode, also auch keine Gleichheit des Verbrechens und der Wiedervergeltung, als durch den am Täter gerichtlich vollzogenen, doch von aller Misshandlung, welche die Menschheit in der leidenden Person zum Scheusal machen könnte, befreiten Tod“.

Soviel zur Position derjenigen auf die sich immer berufen wird...

Sie müssten doch nur einen

Sie müssten doch nur einen megadeal mit dem Iran abschließen. Dann dürften die usa nicht mehr mit ihnen handeln. Wer nicht will das sein mittel missbraucht wird, soll solche mittel nicht herstellen.

@12:03 von privat23: Mitleid, um die Mörder zu verstehen

Sie können oder wollen es vermutlich nicht verstehen. Es geht hier nicht um, wie von Ihnen behauptet, Mitleid mit dem Täter und kein Mitleid mit dem Opfer.

Die Todesstrafe ist unmenschlich und daher grundsätzlich abzulehnen. Wie unmenschlich diese Strafe ist, konnte man kürzlich im SPIEGEL lesen. Dort berichtete ein Frau, die seit einigen Jahren als Zeugin zu Hinrichtungen reist, von ihren Erlebnissen. Auslöser für die Besuche vieler Hinrichtungen war die Hinrichtung des Mörders ihres Mannes. Diese konnte nicht stattfinden, weil es nicht genug Zeugen gab.

Die schlimmsten Dinge, die sie bei Hinrichtungen erlebt hat, verschweigt sie, aber das, was sie in dem Bericht schildert, ist schlimm genug. Angefangen bei großen, kräftigen, Männern, die in Tränen ausbrechen und nach ihrer Mamma rufen bis hin zu Delinquenten, die sich über viele Minuten unter unmenschlichen Schmerzen auf der Liege winden und verkrampfen.

Mitleid mit dem Opfer eines Verbrechersn ist völlig unabhängig davon.

@ privat23

"Die humanen Liberalen mobilisieren so viel Scharfsinn und Mitleid, um die Mörder zu verstehen, daß ihr Fonds an Sympathie erschöpft zu sein scheint, wenn es um die Opfer geht." Am 11. August 2018 um 12:03 von privat23

Unsinn! Es geht darum, dass es immer noch Fehlurteile gibt und ein Toter nicht entschädigt werden kann.

Fehler passieren nun mal.
Und selbst wenn man Haft als Strafe ansieht und nicht als Schutz der Gesellschaft (mit Resozialisierung oder mit Sicherheitsverwahrung des Täters), dann ist die Hinrichtung einfach dafür da, damit einer getötet wird, ob nun schuldig oder unschuldig - man hat gezeigt, dass man was getan hat und es wurde ein Exempel statuiert. Dann muss man sich auch nicht weiter um irgendetwas kümmern, Prävention bleibt ein Fremdwort.

Das hilft nun überhaupt nicht weiter (siehe bitte Erfolgsrate in den Kriminalstatistiken). Dann wird das Rechtssystem schlicht abgelehnt und jeder macht, was er will. Jeder ist der Meinung, er müsste sich selbst schützen.

Bin absoluter Gegner der

Bin absoluter Gegner der Todesstrafe.
Aber wenn ein Land so rückständig ist wie die USA und sie dennoch durchführen möchte, dann bitte mit der humansten Methode: der Guillotine.
Das ist dann nur für die Zuschauer heftig, aber für den Hinzurichtenden nach wissenschaftlicher Meinung am besten!

@12:20 von Geht's noch ...

". gerade in Amerika hat sich erwiesen, dass diese Strafe kaum einen Abschreckungseffekt hat ... und was sollte sie sonst ... Gerechtigkeit ???"

Ganz abgesehen davon, dass die Todesstrafe keine abschreckende Wirkung hat, sie kostet auch im Vergleich zu lebenslänglicher Haft viel mehr.

Durch die langen Prozesse und die besonderen Sicherheitsstandards im Todestrakt verursachen Todeskandidaten während ihrer meist sehr langen Haftzeit vor der Hinrichtung extrem hohe Kosten.

Ein Todeskandidat kostet in North-Caroliner ca. 2,16 Millionen Dollar mehr als ein zu 40 Jahren Haft Verurteilter, in Texas sind es ca. 2,3 Mio und in Florida 3,2 Mio.

@ privat23 um 12:03

>>Die humanen Liberalen mobilisieren so viel Scharfsinn und Mitleid, um die Mörder zu verstehen, daß ihr Fonds an Sympathie erschöpft zu sein scheint, wenn es um die Opfer geht.<<

Wen haben Sie denn da konkret vor Augen?
Wer hat denn keine Sympathie übrig für die Opfer?
Und warum soll ein Mensch, der versucht zu verstehen, warum und wie Menschen zu Mördern werden, kein Mitleid mehr übrig haben für die Opfer?

Und nochmal... Wem werfen Sie denn das eigentlich vor?

@privat23

Ermüdend ist Ihr fehlendes Verständnis des hiesigen Rechtssystems..da sehe ich noch keine humanen Liberalen, die Opfer gegenüber keine Sympathie zeigen. Überhaupt Tue ich mich schwer in den Begriffen human und liberal etwas abwertendes zu sehen..
aber eigentlich geht das überhaupt am Thema des Artikels vorbei, oder?

Fresenius sollte daraus eine

Fresenius sollte daraus eine einzige Konsequenz ziehen: die eigene Produktpalette überprüfen - oder um es klar zu sagen: das Giftzeug nicht mehr herstellen bzw. den Kundenkreis klarer kontrollieren.

Die Todesstrafe ist unlogisch und scheinheilig

Wer dasselbe Verhalten zeigt, dass er/sie/es ächtet, der macht sich unglaubwürdig. Das kann jeder, der Kinder aufwachsen sieht, praktisch beobachten.

Wenn Staaten also langfristig geplant und meist aus niedrigen Beweggründen wie Rachegefühlen töten im Rahmen der Todesstrafe, dann erfüllt das die gängige juristische Definition von Mord. Wer mordet, um einen Mörder zu bestrafen, wird selbst zum Mörder. Weil der Staat aber "gut" sei, dürfe er im Namen der Gerechtigkeit morden, der Mörder habe "böse" Motive und dürfe das daher nicht. Das ist eine scheinheilige, eine bigotte Pseudologik. Z.b. die USA werden mehrheitlich als genau das in Europa wahrgenommen: falsch, oberflächlich, selbstgerecht und bigott.

Die Abschreckungswirkung der Todesstrafe ist krachend empirisch widerlegt.Außerdem, lebenslange Haft ist die schlimmere Strafe, wer tot ist,empfindet nichts mehr,wer eingesperrt lebt, kann sein Leben nicht machen.

Die Todesstrafe ist sowieso nur was für Leute, die sich für Gott halten.

@ anderseits

Es ist ihnen hoffentlich schon klar, dass die von Fresenius hergestellten Mittel eigentlich zur Anesthäsie bei Operationen im Krankenhaus gedach sind?
Nur weil man in den USA nicht auf die Hinrichtung mit der Giftsprite verzichten will, soll ein Konzern seine Mittel nicht mehr herstellen?
Nach der Logik müssen Boeing und Airbus sofort aufhören Flugzeuge zu produzieren und Mercedes Benz und MAN müssen die LKW Produktion sofort einstellen, weil auch ihre Prodikte schon zur Tötung von Menschen benutzt wurden.

@ 13:03 von Michi1110

@ 13:03 von Michi1110
... aber wenn ein Land so rückständig ist wie die USA und sie dennoch durchführen möchte, dann bitte mit der humansten Methode: der Guillotine.
Das ist dann nur für die Zuschauer heftig, aber für den Hinzurichtenden nach wissenschaftlicher Meinung am besten!

...welche Studien oder wissenschaftliche Meinungen sprechen Sie da an.

Als Buddhist....

lehne ich die Todesstrafe vollkommen ab. Es sollte die ,wenn auch noch so geringe, Moeglichkeit eines Fehlurteils immer im Auge behalten werden . Zudem heisst es : Du sollst nicht toeten....nicht nur im Buddhismus. FAKT!

Indikation

ich finde es sehr lustig, dass die Pharmakonzerne versuchen, die Indikation ihrer Mittel einzuschränken, während ansonsten die Ärzte motiviert werden ihre Mittel nach Möglichkeit außerhalb der Indikation (off label) einzusetzen, um den Umsatz zu erhöhen.

@Michi1110

"Aber wenn ein Land so rückständig ist wie die USA und sie dennoch durchführen möchte..."

Es sind NICHT die USA, die Todesstrafen durchführen möchte, es sind einige WENIGE Staaten innerhalb der USA, die das tun.

Die Todesstrafe gehört abgeschafft

Die Klage des Konzerns ist sehr löblich, auch wenn sie erfolglos war. Denn die Todestrafe ist unmenschlich, und muß mit allen Mitteln verhindert werden. Das hat nichts mit "Mitleid" von mutmaßlichen Mördern zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit dem Recht auf Leben, das auch jene haben, die anderen das Leben genommen haben. Außerdem ist die Todesstrafe unlogisch, denn Strafe dient ja immer der Besserung.

es ist un GLAUBLICH

wie Menschen über das Ende des Lebens entscheiden dürfen. Und dann noch mit solch einer Präzision. Niemand !!!! hat die Todesstrafe verdient. Und kein Mensch darf einen anderen Menschen töten!!!!
"In God we trust", welch eine Arroganz sich über den Willen Gottes zu stellen, egal welches Leben, es ist lebenswert.
Schon interessant, dass sich unsere Politiker dem nicht widersetzen, obwohl in Art. 1 GG klare Worte zu finden sind. Auch hierzulande sollten sich mal viele diesen Artikel durchlesen.

@Geme

„Die schlimmsten Dinge, die sie bei Hinrichtungen erlebt hat, verschweigt sie, aber das, was sie in dem Bericht schildert, ist schlimm genug. Angefangen bei großen, kräftigen, Männern, die in Tränen ausbrechen und nach ihrer Mamma rufen bis hin zu Delinquenten, die sich über viele Minuten unter unmenschlichen Schmerzen auf der Liege winden und verkrampfen.“

Ist das jetzt Ihr Ernst?

Wie waren die letzten Stunden/Minuten/Sekunden der Opfer dieser Subjekte?

Ich teile nicht Ihre Sorge um das Schicksal der Täter. Sie haben sich selbst in die Situation gebracht.

@privat23

Zitat: "Allerdings befürworteten immer noch viele Vertreter der Aufklärung die Todesstrafe wie John Locke, Voltaire, Rousseau, Hegel oder Immanuel Kant, der schrieb:..."

Das ist nur die halbe Wahrheit. Bei Kant und auch ähnlich bei Rousseau ging es um die Frage, ob ein Herrscher berechtigt ist, zu strafen. Das ist eine völlig andere Fragestellung und impliziert nicht, daß Kant für die Todesstrafe gewesen wäre. Er hielt es dann später mit Adenauer: "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich daran weiser zu werden." Kant änderte seine Meinung dahingehend, daß der Herrscher strafen darf, solange er Herrscher ist. Sobald er abgesetzt ist nicht mehr, in einfachen Worten erklärt.

Welch Ironie

Man verwendet Medikamente, die eigentlich dazu gemacht wurden, Menschen zu helfen um Menschen umzubringen, muss aber weiterhin auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten - nicht das der Delinquent noch unerwünschte Nebenwirkungen durch Abbauprodukte zu erleiden hat, oder das Medikament nicht richtig wirkt (dürfte bei der Überdosierung, die man verabreicht, wohl auch nicht weiter ins Gewicht fallen).

12:46, Superschlau

>>Wer nicht will das sein mittel missbraucht wird, soll solche mittel nicht herstellen.<<

Na, Sie sind ja wirklich superschlau.

Ich empfehle Ihnen, sich kundig zu machen, um welche Mittel es hier geht.

13:10, andererseits

>>Fresenius sollte daraus eine einzige Konsequenz ziehen: die eigene Produktpalette überprüfen - oder um es klar zu sagen: das Giftzeug nicht mehr herstellen bzw. den Kundenkreis klarer kontrollieren.<<

Es handelt sich um ziemlich alltägliche Substanzen, die als Medikament (Diazepam) und als Narkosemittel (Barbiturate) eingesetzt werden. Und Kaliumchlorid, das wird in Kalibergwerken abgebaut. Bei Hannover, an der Werra, überall.

Allerweltsmittelchen.

Jede Medaille hat zwei Seiten....

Ich bin entschiedenen Gegner der Todesstrafe: Grundsätzlich, ohne Ausnahme, immer!
Ein Verbot durch Hersteller bestimmter Substanzen, diese für den tödlichen “Cocktail” zum Zwecker einer Exikution, erscheinen mir zwar nachvollziehbar, aber ich befürchte, dass durch diese Verbote wieder auf noch deutlich barbarischere Exikuionsmethoden, wie Gas, elektrischer Stuhl, Strang usw., zurückgegriffen wird.
Es darf sehr stark bezweifelt, das die rücksträndigen Staaten, die nach wie vor an der Todesstrafe festhalten, durch ein solches Verbot zur Abkehr bewegt werden.

@ 13:43 von privat23

Sie halten es offenbar mehr mit "Auge um Auge". Doch was ist mit den zahlreichen Menschen, die unschuldig hingerichtet wurden? Sie zahlen einen sehr hohen Preis für die Rachegelüste anderer. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

Es ist unglaublich

Es ist unglaublich wie viele User hier Amerika bashing betreiben. Ihr lebt doch alle nicht in diesem Land, andere Länder andere Sitten. Natürlich sollte die Todesstrafe nur im äußersten Fall in Erwägung gezogen werden, bei besonders schwerwiegenden Verbrechen und natürlich nur wenn die Schuld zu 100 Prozent festgestellt werden kann, was auch genau so praktiziert wird. Warum habt ihr Mitleid mit den schlimmsten Mördern der Geschichte? Vielleicht erklärt diese deutsche Denkweise auch eure Laschen Gesetze die Täterschutz vor Opferschutz stellt.

@12:44 von privat23: Aufklärung <> Todesstrafe

Die von Ihnen genannten Vertreter der Aufklärung lebten vor mehr als 200 Jahren. Hegel starb als letzter der genannten 1831.
Während der französichen Revolution ab 1789, die sich ja bekanntlich für Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit einsetzte, rollten jeden Tag unter der Guillotine die Köpfe. Da waren viele der Aufklärer schon tot.
Seit dieser Zeit hat sich die Menschheit und auch die Menschlichkeit weiter entwickelt. Die Erklärung der allgemeinen Menschenrechte war erst Ende 1948.
Danach hätte die Todesstrafe weltweit geächtet werden müssen, aber leider gibt es immer noch zu viele Menschen, die Gerechtigkeit und Rache nicht unterscheiden können.
So wird uns die Todesstrafe noch ein ganze Zeit erhalten bleiben... leider.

13:43, privat23

>>@Geme
„Die schlimmsten Dinge, die sie bei Hinrichtungen erlebt hat, verschweigt sie, aber das, was sie in dem Bericht schildert, ist schlimm genug. Angefangen bei großen, kräftigen, Männern, die in Tränen ausbrechen und nach ihrer Mamma rufen bis hin zu Delinquenten, die sich über viele Minuten unter unmenschlichen Schmerzen auf der Liege winden und verkrampfen.“

Ist das jetzt Ihr Ernst?

Wie waren die letzten Stunden/Minuten/Sekunden der Opfer dieser Subjekte?

Ich teile nicht Ihre Sorge um das Schicksal der Täter. Sie haben sich selbst in die Situation gebracht.<<

Ich wünsche Ihnen, daß Sie niemals in die Situation geraten, einer solch selbstgerechten Gnadenlosigkeit ausgeliefert zu sein, wie Sie sie hier gebetsmühlenartig propagieren.

Und sagen Sie jetzt nicht, das könne Ihnen nicht passieren, weil Sie ja ein solch moralisch untadeliger, gesetzestreuer Mensch seien.

Das ist schon ganz anderen passiert.

Hochmut kommt vor dem Fall.

@ 13:24 von Bonner m 1969

Fresenius versucht genau das Gegenteil von dem, was Sie der Pharmaindustrie vorwerfen. Die Anwendung von jeglichen Medikamenten zu einer Hinrichtung ist ein off-label use. Kein Medikament ist zur Tötung zugelassen.

es geht nicht um seinen guten ruf zu bewaren

es geht mehr um eine millionenklage zu entgehen.
in amerika kann jeder jeden verklagen und gute anwälte könnten ein leichtes profit damit schlagen.
die firma hat vergessen einen beizettel beizulegen.
"dieses produkt darf nur für genesungsmethoden angewendet werden und darf in keinstem falle an tötungen, wie hinrichtungen und tierversuchen verwendet werden."
ist ja normal in den usa muss alles aber auch alles notiert und angezeigt werden, wie bei zigaretten,alcool,usw usw
l

@ 14:24 von Naddl25

Diese "laschen" Gesetze haben einen guten Grund. Blättern Sie mal in Büchern zur deutschen Vergangenheit!

Zum thema menschenwürde gibt

Zum thema menschenwürde gibt es so viele Meinungen. Es ist absolut nicht wahr, das man diese immer und ewig hat. Im Tierreich gibts sowas nicht. Das haben wir uns nur so definiert, weil wir es können.

Weiterre Informationen dazu gibt es auch hier

Aber auch hier gibt es Informationen, welche Länder derzeit noch die Todesstrafe haben und welche nicht:

http://www.todesstrafe.de/todesstrafenatlas.html

Auch hier zeigt sich: die Mehrheit der Länder weltweit haben bereits keine Todesstrafe mehr und es gibt noch weitere Quellen gemäß denen China der Top-Henker ist und die USA gleich danach kommen:

https://tinyurl.com/y7u5dr9g
welt.de: 84 Prozent der gemeldeten Exekutionen entfallen auf vier Länder (12.04.2018)

Auch die Zahl der Todesurteile ist rückläufig: In 53 Ländern wurden mindestens 2591 neue Todesurteile gezählt – nach einem Rekordhoch von 3117 im Vorjahr 2016. Die Angaben umfassen jedoch nicht Tausende Exekutionen und Todesurteile, die es Amnesty zufolge in China gegeben hat. In der Volksrepublik gelten die Zahlen als Staatsgeheimnis. Das Land bleibe der „Top-Henker in der Welt“, hieß es in dem Bericht.

14:26 von GeMe

die Gerechtigkeit und Rache nicht unterscheiden können.
.
die 1. Strafrechtsreform war unter Hamurabi
"Auge um Auge, Zahn um Zahn"
schon damals begehrten Konservative auf, es geht bei so "lockeren" Strafen die Welt, die Moral ohnehin,
unter
es dauert eben so seine Zeit bis sich Aenderungen im menschlichen Denken durchsetzen

Zitat "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit einsetzte, "
ob damit allerdings dasselbe gemeint war wie heute ?
das Buergertum (3.Stand) das ja die Revolution begann,
sich mit den Bauern und Leibeigenen (4.Stand) identifizierten?

@14:24 von Naddl25: USA Bashing

"Es ist unglaublich wie viele User hier Amerika bashing betreiben. Ihr lebt doch alle nicht in diesem Land, andere Länder andere Sitten. "

Ich lehne die Todesstrafe überall auf der Welt ab, nicht nur in den USA. Man wird bei einem Land, das von sich behauptet für die Menschenrechte einzutreten, aber genauer hinsehen als bei einer Diktatur.

"wenn die Schuld zu 100 Prozent festgestellt werden kann, was auch genau so praktiziert wird."

Zwischen 1989 und 2012 wurden in den USA mehr als 2000 wegen Schwerverbrechen veruteilte Gefangene wegen erwiesener Unschuld entlassen, darunter ware 101 zum Tode verurteilte. (Quelle: SZ, "Tausende Fehlurteile, Tausende Tragödien" 23.05.2012)

Forscher der University of Michigan untersuchten 7482 Todesurteile von 1973 bis Ende 2004.
Das Ergebnis war, dass ca. 4% zu Unrecht zum Tode verurteilt wurden. Unter den 1320 Hingerichteten dürften einige Unschuldige gewesen sein.

Ihre Behauptung "was genauso praktiziert wird" ist also widerlegt

12:44 von privat23

«Allerdings befürworteten immer noch viele Vertreter der Aufklärung die Todesstrafe wie John Locke, Voltaire, Rousseau, Hegel oder Immanuel Kant, der schrieb: „Hat er aber gemordet [,] so muss er sterben …»

Allerdings befürworten auch viele Vertreter, die Geschichte weiter zu denken vermögen, die Annahme, Aufklärung sei nie ein abgeschlossener Prozess gewesen, der gemeinsam mit den alten Recken, die sie einst begründeten, zu Grabe getragen wurde, so dass sich gewonnene Erkenntnisse und erlangte Einsichten nicht weiter entwickeln könnten und dürften.

Jene vielen Vertreter, die Geschichte weiter zu denken vermögen, sind auch nicht bei der Vorstellung stehen geblieben, dass Wechselstrom (AC) wegen der hohen Übertragungsspannung tödlich gefährlich sei, und niemals den bisher verwendeten Gleichstrom (DC) ersetzen dürfe.

Alexander G. Bell ("DC Man") ließ gar öffentlich einen Elefanten mit AC töten, um Nikola Tesla ("AC Man") zu desavourieren. Ging ganz fürchterlich in die Hose …

@14:24 von Naddl25

Ihnen ist scheinbar noch nicht aufgefallen, dass die Todesstrafe keine Bestrafung des Verbrechers darstellt, sondern für alle anderen lebenden gemeint ist. Bei denen soll dadurch Angst und Schrecken verbreitet werden bestimmte verbrecherische Handlungen zu unterlassen.
Solange nicht klar ist was nach dem Tod kommt, kann er keine Strafe sein. Stellen Sie sich mal vor er stellt sich als eine Erlösung aus dem Leben heraus...
Dann würde man alle Verbrecher belohnt haben...
Nein, Todesstrafe soll vor allem die lebenden zur Unterlassung bewegen. Das ist zwar mit jeder Strafe auch so, aber nicht so ausgeprägt wie bei der Todesstrafe. Denn andere Strafen zielen zunächst darauf ab, dass der Verursacher selbst zur Unterlassung bewegt wird.

@13:43 von privat23: Ist das jetzt Ihr Ernst?

"Wie waren die letzten Stunden/Minuten/Sekunden der Opfer dieser Subjekte?

Ich teile nicht Ihre Sorge um das Schicksal der Täter. Sie haben sich selbst in die Situation gebracht."

Ich verstehe Sie richtig? Weil ein Mörder sein Opfer möglicherweise grausam ermordet hat, soll man ihn auch grausam hinrichten?
Man soll sich also auf die gleiche Stufe der Unmenschlichkeit solcher Mörder herab begeben?

Wie unmenschlich oder von Rachegelüsten durchdrungen muss man sein, um solche Forderungen zu stellen?

Das ist nicht korrekt. Die

Das ist nicht korrekt. Die Todesstrafe ist auch auch Bundesweit (federal level) in den USA erlaubt. Und da geht die Anwendung übrigens über Mord 1. Grades hinaus: Verrat (treason) kann vom Bund auch mit der Todesstrafe geahndet werden. Wenn ein Bundesstaat die Todesstrafe nicht einsetzt, aber die Straftat or Straftaten besonders grausam waren, werden manchmal auch versucht zu sehen ob der Fall nicht auch auf Bundesebene angeklagt werden kann. Dann kommt die Todesstrafe wieder auf den Tisch.

15:03, vaihingerxx

>>Zitat "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit einsetzte, "
ob damit allerdings dasselbe gemeint war wie heute ?
das Buergertum (3.Stand) das ja die Revolution begann,
sich mit den Bauern und Leibeigenen (4.Stand) identifizierten?<<

Die französische Revolution war nicht ständisch organisiert.

Und was mit "Freiheit, Gleichheit, Bürgerlichkeit" gemeint war, das können Sie bei Rousseau, Montesquieu, John Locke, Voltaire und wie Sie alle heißen nachlesen.

Dann werden Ihre Fragen beantwortet.

15:03 von GeMe

Man wird bei einem Land, das von sich behauptet für die Menschenrechte einzutreten, aber genauer hinsehen als bei einer Diktatur.

Die USA behaupten nicht nur, sondern es gibt tatsächlich keinen mächtigeren - und damit wichtigen - Fürsprecher für die Menschenrechte. Ohne die USA bleibt Menschenrechtsfragen ein Europa, das niemand ernst nimmt oder man landet gleich bei Russland und China die von vornherein sagen: "tötet und foltert bei Euch so viel ihr wollt!"

Dass die USA die Todesstrafe als ultimative Strafe im Gesetzbuch haben, das ist schlimm. Zweifelsohne. Es ist aber keine Frage der Menschenrechte.

Kürzlich bei ZDF-Neo. Reportage: "Knast in Texas".

Ich erwartete eigentlich einen Bericht über harten Knastalltag, Todesstrafe, o.ä.

War aber ganz anders. Ein britischer Reporter begleitete den brit. Justizminister auf einer Reise nach Texas, um dort Richter Bobby Francis in Dallas zu treffen.

Es ging darum, dass dem Staat Texas die Kosten für Gefängnisse & Inhaftierte über den Kopf wachsen, und der republikan. Gouverneur entschied, den Strafvollzug zu reformieren, anstatt ständig weitere Gefängnisse zu bauen.

Die Todesstrafe kam nur ganz am Rande vor. Im Zentrum stand der Ansatz, vom Rachegedanken im Vollzug abzukommen, und dem Resozialisierungsgedanken mehr Raum zu geben.

Das Gericht in Dallas ist "Leuchtturm-Modellprojekt", bei dem Richter + Staatsanwälte + Sozialarbeiter + Psychologen die Inhaftierten regelmäßig begutachten. Bei guter Führung und ernsthaften Bemühungen Hafterleichterung, Familienbesuche, bis hin zu Stafverkürzung ermöglichen.

Ich war angenehm überrascht, gerade aus Texas so etwas zu hören.
Das Erfolge zeigt.

14:58 von Demokratieschuetzerin

«… und es gibt noch weitere Quellen gemäß denen China der Top-Henker ist und die USA gleich danach kommen: [Angabe Quelle]»

Wenn Sie schon Quellen zitieren (was Sie ja in so gut wie jedem Ihrer Beiträge tun), dann sollten Sie sie wenigstens nicht inhaltlich sinnentstellend zusammenfassen.

Die hier von Ihnen genannte Quelle gibt an:

«Nimmt man China aus, entfielen 84 Prozent der gemeldeten Exekutionen im vergangenen Jahr (2017) auf den Iran, Saudi-Arabien, Irak und Pakistan.»

Unter diesen Voraussetzungen können ja wohl kaum die USA "Top-Henker Nummer 2" weltweit sein.

14:54 von Superschlau

Zum thema menschenwürde gibt es so viele Meinungen. Es ist absolut nicht wahr, das man diese immer und ewig hat
.
auch die unterliegt nem gewissen Zeitgeist
und was mal ganz populaer unf modern war, ist einige Zeit spaeter spiessig und antiquiert
um nicht zu sagen "menschenverachtend"

@Naddl25 11. August 2018 um 14:24

"Es ist unglaublich wie viele User hier Amerika bashing betreiben. Ihr lebt doch alle nicht in diesem Land, andere Länder andere Sitten."

Mit "andere Länder andere Sitten" wollen Sie vermitteln das man sich dazu nicht kritisch äussern sollte oder was soll die Aussage bedeuten?
Wenn "Ehebrecherinnen" gesteinigt werden "Ungläubige" Gekreuzigt werden oder man Dieben die Hand abgehackt ist das eben Tradition??
Für mich macht es keinen Unterschied ob jemand in China, den USA oder sonstwo ermordet (hingerichtet) wird. Es ist überall falsch. Das die USA sich als vermeintlich freies, christliches und demokratisches Land nur in der Methode von anderen Unterscheiden macht es nur geringfügig schizophrener.

15:54, vaihingerxx

>>14:54 von Superschlau
Zum thema menschenwürde gibt es so viele Meinungen. Es ist absolut nicht wahr, das man diese immer und ewig hat
.
auch die unterliegt nem gewissen Zeitgeist
und was mal ganz populaer unf modern war, ist einige Zeit spaeter spiessig und antiquiert
um nicht zu sagen "menschenverachtend"<<

Für Sie sind Werte, die sich wesentlich aus philosophischer Tradition speisen, eine reine Modefrage?

Zu Ihrem letzten Absatz: Sie meinen damit nicht zufällig das Deutschland der 30er und 40er?

Einstellung töten, nicht den Menschen

Ich finde, man sollte die Einstellung, die zu der Straftat führte, töten und nicht den Menschen.

Einschüchterung der Bevölkerung

Ich finde die Todesstrafe stellt eine extreme Einschüchterung der gesamten Bevölkerung da, auch derjenigen, die keine Straftat vorhaben.

Ich finde es unerträglich mir vorzustellen,  dass der Staat
 einen  Menschen töten darf und zwar in einem Moment, wo dieser ja schon  ungefährlich und sogar hilflos gemacht wurde.

Auch wenn das Rache Bedürfnis der Opfer verständlich sein kann, so ist es doch mMn. auch schlimm, wenn der Staat den Genuss an einer Tötung auch noch fördert.

15:39, schabernack

>>Das Gericht in Dallas ist "Leuchtturm-Modellprojekt", bei dem Richter + Staatsanwälte + Sozialarbeiter + Psychologen die Inhaftierten regelmäßig begutachten. Bei guter Führung und ernsthaften Bemühungen Hafterleichterung, Familienbesuche, bis hin zu Stafverkürzung ermöglichen.

Ich war angenehm überrascht, gerade aus Texas so etwas zu hören.
Das Erfolge zeigt.<<

Solche Überraschungen habe ich in den USA immer wieder erlebt. Gerade in Texas.

Ich habe eine Zeit lang mit dem Bluessänger Buddy Ace gespielt. Der kam aus Texas und parkte seine Band an den freien Tagen bei einem Kumpel namens Ray Paige, der in Houston so etwas wie ein Nachbarschaftsrechtsberater war und gegen die Todesstrafe agitierte. Er betreute auch Todeskandidaten in den Knästen. Ray war bestens mit der lokalen Politik vernetzt.

Und dann gab es noch Albert "Racehoss" Sample. Zu erklären, wer das war, würde hier den Rahmen sprengen. Bitte mal nachschlagen. Was Sie beschreiben, geht IMHO auf Sample zurück.

13:43 von privat23 / @GeMe, 12:47

«Wie waren die letzten Stunden/Minuten/Sekunden der Opfer dieser Subjekte?
Ich teile nicht Ihre Sorge um das Schicksal der Täter. Sie haben sich selbst in die Situation gebracht.»

Die letzten Stunden/Minuten/Sekunden der Opfer waren so, wie sie waren.

Nichts, was danach kommt, wird dies ändern, abmildern, rückgängig machen können. Einem toten Opfer wird es niemals Genugtuung verschaffen, wenn auch der Täter maximal zu leiden hat.

Auch viele Angehörige erkennen keinen Sinn darin, Täter unnötig leiden zu lassen. Es wird ihren eigenen Verlust und Schmerz nicht lindern.

Das sagen sogar nicht wenige der Angehörigen, die die Hinrichtung der Mörder ihrer Liebsten befürworteten. Nach der Hinrichtung aber keine Besserung oder Erleichterung in ihrem Schmerz empfanden.

Von Fehlurteilen, und von zu Unrecht erfolgten Exekutionen schon gar nicht zu reden …

13:10 von andererseits

mein gutster. jetzt bist du aber meilenweit übers ziel geschossen. dann dürften keine schlaftabletten, keine lkw und auch keine flugzeuge mehr herstellen dürfen. mit all dem ist schon gemordet worden. vielleicht sogar von dir im fernsehn gesehn?

@resi-liebe demokratieschülerin

schülerin, da haste aber den iran vergessen. die kommen auch kaum nach, ihre schwerter zu schärfen.

19:04 von fathaland slim

15:54, vaihingerxx

>>14:54 von Superschlau
Zum thema menschenwürde gibt es so viele Meinungen. Es ist absolut nicht wahr, das man diese immer und ewig hat
.
auch die unterliegt nem gewissen Zeitgeist
und was mal ganz populaer unf modern war, ist einige Zeit spaeter spiessig und antiquiert
um nicht zu sagen "menschenverachtend"<<

Für Sie sind Werte, die sich wesentlich aus philosophischer Tradition speisen, eine reine Modefrage?

Zu Ihrem letzten Absatz: Sie meinen damit nicht zufällig das Deutschland der 30er und 40er?
////
*
*
Diese Tradition hat sich im ersten reinen Sozialismus noch bis 1987 gehalten.
*
(https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_in_der_DDR_hingerichteten_Personen)

Darstellung: