Ihre Meinung zu: Kurs der türkischen Lira: Noch Luft nach unten

10. August 2018 - 9:13 Uhr

Die türkische Lira ist im freien Fall - Beschwichtigungen von Präsident Erdogan zum Trotz. Die steigenden Preise spüren die Menschen täglich, vielen fehlt das Vertrauen in die Währung. Von Karin Senz.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.454545
Durchschnitt: 3.5 (11 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Wirtschaft auf Pump

Wirtschaft und Infrastruktur ist bei Erdogahn Regierung alles auf Pump und deswegen ist die Lira nichts mehr Wert. Dass dies nicht auf Dauer funktionieren kann war klar. Aber dann noch so dreist sein von einer Wiryschaftsverschwoerung zu reden ist an Peinlichkeit kaum zu ueberbieten. Investoren werden bei so duemmlichen Aussagen einen grossen Bogen um die Tuerkei machen. Vertrauen kann man der Erdogan Regierung schon lange nicht mehr

Vorgezogene Präsidentenwahl

Der werte Herr Erdogan wusste ganz genau, dass zum regulären Zeitpunkt der Wahl die Chance auf eine absolute Mehrheit verloren gegangen wäre. So hat er die Wahl auf einen Termin vorgezogen, wo die volle Wucht des Abschwungs noch nicht so deutlich war. Die Fachleute werden ihnrechtzeitig gewatrnt haben. Und nun rudert er wieder mit Verschwörungstheorien herum und machte zudem seinen Schwiegersohn zum Finanzminister.

Und beim Dollar

liegt eben genau das Problem, der ist in allen Ländern wie eine Waffe, passiert irgend etwas dann schlägt er sofort zu.
Das mit dem Markt und Obst und Gemüse verstehe ich allerdings nicht ganz.
Exportiert die Türkei da nicht sogar diverse Artikel ?.

Sehr belustigende

Sehr belustigende Aufforderung von Herrn E.
"Verbrennt" alle eure Divisen und kauft Lira.
Wofür? Warum? Damit der Wert noch weniger wird?
.
Wer ist jetzt schuld? Vom Westen und der EU geplanter "Regime Change" in der Türkei?
Eher nicht!
Das kann sich Herr E. selber zuschreiben. Die Türkei ist ein unsicheres, autokrates Land geworden. Wer möchte dort noch investieren?

Nationalistische Regierung

Das kommt dabei heraus, wenn man vor allen Dingen Symbolpolitik betreibt und sich selbst als Nabel der Welt bezeichnet. Eine deutliche Warnung an alle Nationalisten dieser Welt.

Ein Land, welches nicht bei jeder Kleinigkeit beleidigt ist und sich damit selbst sabotiert schneidet immer besser ab.

Es gibt viele, die auch in Deutschland gerne mehr Symbolpolitik hätten. Man hört hier davon wie man nicht mehr mit der Turkei handeln sollte, wie man nicht mehr vor den USA buckeln sollte, usw.

Aber die Wahrheit ist doch, ein ungleicher Handelsvertrag ist trotzdem ein Handelsvertrag. Die Menschen müssen lernen ihren Sinn für Gerechtigkeit auch mal beiseite zu schieben, um allen etwas gutes zu tun.

Gegensanktionen und Beschwerden helfen niemandem.

Naja...

"Viele normale Türken ohne internationale Geschäfte kriegen den Absturz der türkischen Lira kaum direkt zu spüren."

Und die älteren können sich gut erinnern das es ihnen schon sehr viel schlechter gegangen ist.

Es ist irgendwie so wie in Russland zu Beginn der Sanktionen. Jede Zeitung meldet den als baldigen Staatsbankrott und Volksaufstand.

Am Ende pegelt sich das ganze auf einem Wert ein der immer noch höher ist als früher und der Politiker den man weg haben will Sitzt fester im Sattel als jemals zuvor.

Haben Sanktionen eigentlich schon jemals das gewünschte Ergebnis gebracht?

Erdogan ist schuld!

Jetzt hat sich Erdogan alle Macht der türkischen Staatsorgane einverleibt, inkl. der Steuerung der Notenbank, aber seine Anhänger sehen in ihm das Unschuldslamm. Der Westen sei natürlich mal wieder schuld. Er hat doch jetzt die totale Macht! Ihr habt sie ihm doch bei zwei Wahlen übertragen. Die türkische Lira fällt, weil Erdogan eine wirre Politik betreibt inkl. einer Verhinderung einer nötigen Zinserhöhung. Was sind jetzt eigentlich die Vorteile dieses Präsidialsystems für die Türkei? Wäre es jetzt nicht besser, wenn es eine Gewaltenteilung gäbe, oder eine unabhängige Zentralbank? Wäre es nicht besser, man würde aufhören ausländische Staatsbürger zu verhaften um politische Ziele zu erpressen? Wäre es nicht besser gewesen, die Stadt Afrin nicht zu überfallen und zu plündern? Ein starkes Parlament und eine unabhängige Justiz hätte dies alles verhindern können.

Wirtschaft und Nationalismus

Der fundamentale Fehler ist, sich selbst als „Nabel der Welt“ statt als wichtiges Element in einem Gesamtsystem zu sehen. So wie der einzelne Bürger dann nur das sieht, was „er“ verdient und glaubt, „er“ hätte diesen Wert erwirtschaftet. Hat er aber nicht. den Gegenwert seiner Arbeit hat der erarbeitet, der diese bezahlt.
Genauso geht es zwischen Staaten. Wer meint, mit Nationalismus den Wohlstand steigern zu können, verteilt nur den vorhandenen und muss am Ende Geld drucken, um die „Illusion des Gegenwertes“ aufrechtzuerhalten.

Diese Schule macht Erdogan wie Putin wie Trump gerade durch. Eine Zeitlang geht das gut, weil die Werte des Landes an diejenigen verteilt werden, die diese Politik stützen.
Geschaffen werden können Werte aber nur im Wettbewerb. Und in diesem fällt man immer weiter zurück. Woran dann natürlich der Wettbewerber „schuld“ ist. Der einem nur „Böses“ will.
Aktuelle Beispiele müssen hier wohl nicht genannt werden.

Vertrauen?

@oliver stardust: „Vertrauen kann man der Erdogan Regierung schon lange nicht mehr“

Die Frage ist, wer ist „man“?
Ausländische Investoren wird es weiter geben, solange sie von der Regierung gut bezahlt werden. Natürlich in € oder $. Und dieses Geld wird weiter fließen.
Natürlich zu Lasten der Devisenbestände und damit des allgemeinen Wohlstands. Weil es Finanzinvestoren nicht mehr gibt.
Ausser den bereits tätigen Baissiers, die von Abwärtsbewegungen profitieren und die selbstverständlich hier auch am Werke sind.
Auch wenn das keine „Verschwörung“ ist: Allein die Möglichkeiten, an „Pleiten“ zu verdienen, ist allerdings „auch“ ein weltpolitisches Problem.
In diesem Fall allerdings hausgemacht. Im Vertrauen darauf, dass „man“ - also jetzt die gemeine Bevölkerung- jetzt erst Recht hinter der Regierung steht, die sich gegen die „finanzwirtschaftliche Verschwörung“ stemmt. Und die ihre Informationen nur aus den gleichgeschalteten Massenmedien beziehen.

@um 09:52 von DeHahn

Ob nun vorgezogen oder nicht: Die Oppositionen konnten und können immer noch kaum die Mehrheit überzeugen und darin liegt eher der Grund, das die AKP wiedergewählt wurde und es den Menschen besser geht, als vor der AKP Regierung. Der Schwiegersohn des Herr Erdogan ist ein gebildeter Mensch, man sollte sich mal den Wiki über Ihn lesen, er heißt: Berat Albayrak. Ernannt zum Finanzminister wurde er erst vor kurzer Zeit, davor war die ganze Zeit ein Kurde der Finanzminister unter der AKP Regierung, der Herr Simsek.

@09:35 von Oliver Stardust

"Wirtschaft auf Pump" kann den freien Fall der Lira nicht allein bewirken, schauen sie sich doch mal die Staatsverschuldung aller Länder der Welt genauer an......besonders die der ganz grossen Wirtschaftsnationen...

Noch Luft nach unten...

Das hört sich ja mit der Überschrift so an, als würde man sich das wünschen. Ich habe ein bestimmtes Alter erreicht: Im Gegensatz zu früher ist dieser Wertverlust ein Witz. Warten wir einfach ab, bis z.B. auch der größte Flughafen der Welt in Istanbul eröffnet wird und andere Projekte die laufen. Gespannt bin ich auch und wissen würde ich gerne:
Wer legt die Werte der Währungen fest?

Vielleicht so...

Vielen linientreuen und auch den politisch desinteressierten Türken schienen die Vorgänge, wie die zig1000fache Verhaftung angeblicher "Putschisten", den Einsatz einer Gedankenpolizei, das grausame Vorgehen gegen Kurden, Unterdrückung der Meinungs- und Pressefreiheit und, und , und... mehr oder weniger egal zu sein. Vielleicht aber formiert sich breiter Widerstand, wenn es ans Eingemachte, dem Geld, geht.
Alles, was Erdogan bremst und auf den Boden zurück holt, ist gut. Leider aber werden viele seine abstruse Theorie der bösen Mächte glauben und weiterhin zu ihm halten. Eine Chance jedoch besteht, obwohl sich E. ja quasi unantastbar gemacht hat. Vielleicht aber trotzdem so...

re Axtos: Sanktionen

„Naja...
"Viele normale Türken ohne internationale Geschäfte kriegen den Absturz der türkischen Lira kaum direkt zu spüren."
Und die älteren können sich gut erinnern das es ihnen schon sehr viel schlechter gegangen ist.
Es ist irgendwie so wie in Russland zu Beginn der Sanktionen. Jede Zeitung meldet den als baldigen Staatsbankrott und Volksaufstand.“

Ich stimme Ihnen zu, was die Wirkung von Wirtschaftssanktionen angeht. Die können keinen Sinn ergeben, wenn man von einem bis dahin funktionierenden Markt ausgeht.

Mich wundert allerdings immer wieder, dass das Einfrieren oder Beschlagnahmen von illegal ins Ausland transferierten Geldern unter „Sanktionen“ läuft. Diese Finanzbewegungen haben eben nicht mit internationalem Handel zu tun, sondern sind schlicht kriminell und ein Verbrechen an den Bevölkerungen auf beiden Seiten.
In diesem Sinne gibt es viel zu wenig „Sanktionen“. Die Verschiebung von Milliarden in unproduktive Finanzkonstrukte ist das Verbrechen. Nennt man Geldwäsche!

@um 10:20 von Heißer Schnee

Das Präsidialsystem ist erst seit den letzten Wahlen aktiv und das ist noch nicht lange her, das Kabinet wurde erst vor kurzem erstellt. Die türkische Lira fiel auch schon früher und das um ein vielfaches stärker. Welche ausländischen Bürger sollen verhaftet sein und damit soll was erpresst wann sein? Ausländische Bürger haben eine Freikarte und dürfen in der Türkei alles tun und lassen oder wie? In Deutschland ist das auch nicht so. Wer was verbricht der muss auch seine Strafe bekommen, egal ob Inländer oder Ausländer. Afrin wurde nicht überfallen, sondern die Bevölkerung wurde von den IS und PKK/YPG Terroristen befreit, vielleicht haben Sie ja die Möglichkeit den heutigen Zustand zu sehen: Der Bevölkerung geht es weit aus besser als vorher. Plündern? Das hatten die IS und PKK/YPG Terroristen gemacht, aber anscheinend sind die was besseres als ein türk. Staat für Sie, sont kann ich mir nicht erklären, wie Sie zu solchen Aussagen kommen.

Die Türkei

Die Türkei hat weit aus schwierigere Zeiten überstanden, niemand soll sich falsche Hoffnungen machen: Auch das wird die Türkei überstehen, davon bin ich überzeugt. Wenn die Türken meinen das der Herr Erdogan nicht mehr gut genug ist bzw. es einen besseren geben wird, dann werden die auch dafür sorgen, das er weg kommt. Niemand soll glauben das die Türken dumm sind oder unwürdig.

Hoffnungslos

Die Türkei ist ein hoffnungslos kaputt gewirtschaftetes Land, das seit vielen tausend Jahren hemmungslos ausgebeutet wird. Die Wasserversorgung ist kurz vor dem Kollaps. Die Wälder werden hemmungslos abgeholzt. Die Türkei hat ein erhebliches Interesse daran die angrenzenden Länder Syrien, Irak klein zu halten. Nur dadurch ist die weitere hemmungslose Ausbeutung von Euphrat und Tigris noch möglich. In abseharer Zeit werden in diesen Ländern nur noch Rinnsale ankommen. Die deutsche Politik unterstützt diesen Terror durch Waffenlieferungen an die Türkei.

@ 10:25 von Hackonya2

"Woher wissen Sie und ob er überhaupt ein Vermögen besitzt? Fakt ist das es der Türkei nach der AKP/Herr Erdogan Regierung besser geht als früher. Legen in Deutschland die Politiker Ihr Vermögen offen?"
.
Ach? Geht es der Türkei wirklich besser? Der Artikel sagt was anderes.
Aber Sie sitzen ja hier schön in Deutschland....
.
Aber Ja, Deutsche Politiker müßen Auskunft über ihre Nebenverdienste geben. Auch wenn die in Niedersachsen im Aufsichtsrat bei VW sitzen.
Oder als "Gastredner" bei skurilen Veranstaltungen teilnehmen.
.
Aber eine Gegenfrage.
.
Hat jemals ein Deutscher Bundeskanzler/in seinen/ihren Schwiegersohn als Finanzminister eingesetzt?

Lasst sie doch

Lasst die Türkei doch machen was sie wollen. Was interessiert uns die Türkei? Jeder ist seines Glückes Schmied. Erdogan wählt seinen Weg, also okay. Er muss wissen, was er tut und die Konsequenzen tragen. Und wenn das Land den Bach runtergeht, dann liegt es in Erdogans Verantwortung. Ich weiß, dass ist mal wieder keine angenehme Meinung, kommt aber vielleicht durch im Land der Meinungsfreiheit, oder?

@um 11:04 von R.Sauer

Sie wissen anscheinend wohl nicht, wieviele Staudämme im letzten Zeitraum in der Türkei gebaut wurden. Syrien und der Irak haben mit den Terrororganisationen wie IS und PKK/YPG zu kämpfen und dann meinen Sie die Türkei würde diese ausbeuten? Vor der Türkei haben schon ganz andere Länder in Syrien eingegriffen, klar auf die Idee von Ausbeutung kommt man nur bei der Türkei. Die Türkei und Deutschland sind in der NATO, warum sollte Deutschland dann ausgerechnet anderen Ländern Waffen liefern, was die auch tun wie z.B. Saudi Arabien und Ägypten? Was sollte Deutschland tun: Bitte geben Sie mal in Suchmaschine ein: Finanzierung PKK und lesen den Artikel des Verfassungschutzes. Die Türkei braucht nicht zwingend Waffen, wenn Deutschland mal endlich die Finanzierung dieser Terror Organisation stoppen würde.

der ganze

der ganze Wirtschaftsaufschung der Türkei basiert doch nur auf den Transferleistungen der EU. Es steht jedem frei, mal zu suchen, wieviele Millarden Angleichungshilfe da geflossen sind.

Wenn man Erdogan oder der Türkei wirklich schaden wollte, brauchte die EU die Beitrittgespräche einfach nur formal beenden. Kein Geld. Türkei pleite.

schämen sie sich eigentlich

schämen sie sich eigentlich nicht, solche Lügenpropaganda zu verbreiten, Herr Hackonya?

Der Einmarsch der Türkei ist ein eklatanter Bruch des Völkerrechts.

Aber was soll man auch von einer Türkei erwarten, die vorher mit dem IS gekungelt hat... jetzt also ein Einmarsch um leidlich moderate Kurden zu morden.

Erinnern sie mich doch bitte - warum bekommt die Türkei überhaupt noch irgendwelche Unterstützung? Nach dem Verhalten müsste das Land auf der Sanktionsliste der UN stehen.

@Hackonya

Nein hier braucht keiner sein Vermögen offenlegen....außer gegenüber den Finanzbehörden. Hier hat aber noch keiner zum Tausch seiner Ersparnisse in Euro oder früher DMark aufgerufen. Hier hat auch noch keiner zehntausende Akademiker Beamte Lehrer Polizisten Journalisten ect unter Terrorverdacht verhaftet.
Kritische Medien verboten.
Hier hat auch noch kein Bundeskanzler seinen Sohn zum Finanzminister ernannt.
Prachtbauten wie der Präsidentenpalast fehlen ebenfalls.
Ect ect ect ........
Man sollte mit der Verteidigung Erdogans, der AKP usw sich nicht weiter der Lächerlichkeit aussetzen

10:36 von Hackonya2

«Gespannt bin ich auch und wissen würde ich gerne:
Wer legt die Werte der Währungen fest?»

Es gibt keinen Mr. X oder eine Institution Y, der oder die die Werte von Währungen festlegt. Man muss es wohl im Grundsatz so sehen:

Je wirtschaftlich stärker ein Land mit von der eigenen Wirtschaft hergestellten technologisch hoch stehenden Produkten auf dem Weltmarkt auftreten kann, die große Nachfrage besitzen, desto stärker und stabiler die Währung.

USA & der Dollar, Japan & der Yen, die EU & der Euro, Schweiz & der Franken, Norwegen & die norwegische Krone. Inzwischen ist auch China & der Yuan (Renminbi) auf diesem Weg.

Der Rubel in Russland ist nicht stark, weil Russland nicht in nennenswerter Weise über produzierende Industrie verfügt, die im Ausland nachgefragte Güter erzeugen kann.

So ist es bei der Türkei & der türkischen Lira auch.

Rohstoffvorkommen und der Export von landwirtschaftlichen Erzeugnissen sind hilfreich, aber den Schwankungen bei den Weltmarktpreisen ausgesetzt.

@ Hackonya2 um 10:33

>>Ob nun vorgezogen oder nicht: Die Oppositionen konnten und können immer noch kaum die Mehrheit überzeugen und darin liegt eher der Grund, das die AKP wiedergewählt wurde<<

Das könnte natürlich auch daran liegen, dass Opositonelle zu großen Teilen kriminalisiert wurden und oft ohne Anklage bisher weggesperrt wurden, dass die türkischen Medien auf Linie gebracht worden sind und massiv Erdogan in der Berichterstattung bevorzugen, und daran, dass ein Klima der Angst geschaffen wurde, in dem sich keiner sicher sein kann, der sich exponiert gegen Erdogan politisch äußert oder aktiv wird...
Nur so eine Ergänzung zu Ihrer Aussage von meiner Seite.

Hier schaut einer durch die rosarote AKP-Brille.

@hackonja2
Alles, was der Herr Erdogan an Vorzeigeobjekten bauen lies und lässt, steht auf tönernen Füßen; denn alles ist auf Pump finanziert.
Alles was die Türkei einführen muss, wie z. B. Erdölprodukte wird für diese bald unbezahlbar.
Die EZB rechnet schon die türkische Staatspleite durch.
Wenn dies passiert, werden die Anhänger Erdogans sicherlich die Schuld im Ausland suchen, statt einmal die rosarote Brille abzunehmen :-( .

Türkischer Stolz

"Von den Problemen will Yilmaz nichts wissen. Er raucht vor einem Straßenrestaurant entspannt eine Zigarette mit Freunden. Das Restaurant gehört ihm. "Die Türkei wird immer stärker. Europa will diesen Prozess aufhalten und entwertet unsere Währung. Es gibt eine Verschwörung gegen uns.""

Das ist was viele nicht verstehen: Erdogan wird gewählt, weil er den Türken vermittelt, dass die Türkei eine große Macht ist. Der gemeine Türke möchte stolz sagen können: "Ich bin Türke". Selbst wenn er dazu gar nix beigetragen hat. Da ist es egal welche Probleme das Land hat. Insbesondere für diejenigen die von den Krisen nicht betroffen sind.

Und wenn man das an der Anzahl der Artikel über die Türkei misst, dann ist tatsächlich die Türkei wieder wer. Die können locker mit der Berichterstattung über USA und Russlands mithalten.

10:51 von Hackonya2

«Ausländische Bürger haben eine Freikarte und dürfen in der Türkei alles tun und lassen oder wie?»

Ausländische Bürger in der Türkei haben sich in der Art an türkische Gesetze zu halten, wie sie in jedem anderen Land der Erde die dort jeweils geltenden Gesetze zu befolgen haben.

Morden dürfen Bürger aller Länder nirgendwo. Im Vorbeigehen auf der Straße irgendwem eins aufs Maul hauen auch nicht.

Diffiziler wird es z.B bei Kleidungsvorschriften. Im Iran haben Frauen in der Öffentlichkeit ein Koptuch zu tragen, sonst gibt's Ärger. In Brasilien darf der Bikini am Strand beliebig knapp sein, aber oben ohne geht gar nicht.

Noch diffiziler wird es bei (politischen) Meinungsäußerungen. Der von "Normalbürgern", der von Journalisten erst recht. In keinem anderen Land der Welt sind mehr Journalisten inhaftiert, als in der Türkei.

Gesetze sind einzuhalten. Auch in Nordkorea. Es ist aber auch zu hinterfragen, ob Gesetze nicht repressiv und nicht-rechtsstaatlich sind.

Immer und überall …!

Verschwörung gegn die Türkei?

Ausgemachter Blödsinn!

Die EZB, andere Staatsbanken und europäische Großbanken sind in der Türkei so stark engagiert, dass der Absturz der türkischen Lira gerade "dem Westen" schmerzt:
Derzeit haben Banken in der Türkei laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) Kredite in Höhe von 148 Milliarden Dollar und von 110 Milliarden € vergeben:
- bei spanischen Großbanken, Kredite über rund 83 Milliarden $
- Frankreich 38 Milliarden $
- Italien 17 Milliarden $.

Die EZB veröffentlicht keine aktuellen Daten über angekaufte Staatsanleihen u.ä., um "die Stabilität der türkischen Währung" nicht zu beeinflussen.

Das sieht nicht nach einer Verschwörung des Westens aus, die türkischen Finanzen in den Abgrund zu drücken, oder?

Genau das Gegenteil von dem was Erdogan will ...

"Holen Sie Ihre Dollars, Euros und Ihr Gold unter den Kissen raus und legen Sie es in türkische Lira an! Zeigen Sie der ganzen Welt damit unseren nationalen Widerstand"
... wird passieren.
Die Kapitalflucht aus der Türkei in den sicheren Deutschen (Immobilien-)Markt wird weitergehen. Genau so mach(t)en es auch die Griechen, Spanier, Portugiesen, Italiener usw.
Dies ist mit eine der Ursachen für die Immoblienblase und in der Folge auch für die unbezahlbaren Mieten in den deutschen (Groß-)Städten.

Die Türkei muss jetzt

Die Türkei muss jetzt geschlossen gegen die Angriffe des westlichen Auslands (insbesondere der USA) standhalten und sich nicht klein kriegen lassen. Diese Mächte haben bereits mit den Gezi-Protesten versucht die Türkei in ein Chaos zu stürzen, glücklicherweise erfolglos. Danach kam der gelenkte Militärputsch, auch glücklicherweise erfolglos. Jetzt versuchen diese Mächte die Wirtschaft zu treffen um der Türkei ihren Willen aufzuzwingen. Auch hier sollte das türkische Volk, wie bei den anderen destabilisierungs Versuchen, zusammenhalten und sich dagegen stemmen. Es gibt für die Türkei nun andere attraktivere Alternativen als die EU und den Westen. Solange die Türkei erkennt und auch bereits erkannt hat, dass das alles nur ein böses Spiel ist, können diese Kräft der Türkei nichts anhaben, auch wenn sie der türk. Wirtschaft kurzfristig Schaden zufügen. Mittelfristig wird sich das Land erholen und sich ein großes Stück mehr vom Westen verabschieden

Währungsspekulanten.

Das Problem hier sind die Währungsspekulanten (die in der Tat alle aus dem "Westen" kommen).
Das Muster ist immer das Gleiche: Erst treiben sie die Währung über Jahre in die Höhe, daraufhin kommt es zu einem Abschwung der Wirtschaft, und am Ende wird durch eine starke Abwertung wieder ein normales Verhältnis hergestellt.
Solche Korrekturen werden dann als "Vertrauensverlust" in die Währung oder besser die Regierung des Landes dargestellt. Eine makroökonimische Analyse findet nicht statt.

Kurs der türkischen Lira sinkt noch weiter

Vertrauen in türkische Lira sinkt. Aber sie wollten doch unbedingt Erdogan, der das Land runter gewirtschaftet hat. Und jetzt ist er Alleinherrscher und kann machen, was er will.

@11:02 von hhgoten

Sie haben schon Recht, Korruption in Deutschland ist schwerer und nicht SO offensichtlich wie in den Regime-Ländern, ohne (freie unabhängige) Presse und Justiz, wie Türkei, Russland, Afghanistan etc.

Aber auch bei uns ist es durch aus möglich. Ich erinnere an eine Herrn Schneider, Kohl und Schröder.

Auch müssen nicht ALLE Nebeneinkünfte angegeben werden etc.
Also Holzauge sei Wachsam auch Freie Staaten sind vor Korruption nicht gefeilt.

@ Hackonya2 um 10:51

Es ist immer wieder faszinierend, wie völlig anders Sie die türkische Realität wahrnehmen. Egal was auch immer Schlechtes aktuell in der Türkei passiert, früher war es nach Ihrer Aussage noch viel schlechter. Wenn Ihre Messlatte der früheren Türkei nur bei 1mm über dem Boden liegt, dann sind natürlich die 50mm, die Erdogan unbestritten erreicht hat, das Ergebnis einer klugen, vorausschauenden Politik. Das Problem ist jetzt aber, für Westeuropäer liegt die Messlatte bei min. 3m. Egal was wir schreiben, Sie werden niemals verstehen, wieso wir die 50mm nicht endlich anerkennen. Hackonya2, Sie müssen unbedingt aufstehen und sich wie wir, die 50mm im Stehen betrachten, dann bekommen Sie eine ganz andere Sichtweise. Vergessen Sie die Vergangenheit, das waren ganz andere Zeiten. Aktuell könnte die Türkei, mit einer wirklichen Demokratie, das Niveau Italiens oder Spaniens erreichen. Die Türkei steht aber weit dahinter. Schuld ist Erdogan, auch wenn es früher 50x schlechter war.

10:36 von Hackonya2

«Ich habe ein bestimmtes Alter erreicht: Im Gegensatz zu früher ist dieser Wertverlust ein Witz.»

Es ist nicht sinnvoll, den Werteverlust der türkischen Lira mit einem noch größern zu vergleichen, den es irgendwann einmal gab. Es sind die Vergleiche von heute zu gestern, von morgen zu heute, welche zählen.

Argentinien ist da ein lehrreiches Beispiel. Dort gab es 2010 einen kompletten Staatsbankrott, "einen Null-Wert" der dortigen Währung Peso. Danach umfassende Reformen, deutliche Erholung, einen neuen Peso.

Heute wieder zu starke Inflation des neuen Peso.
Sehr viel weniger dramatisch als etwa 2008/09
Der Vergleich 2018 zu 2017 ist der richtige. Nicht der 2018 zu 2009.

«Warten wir einfach ab, bis z.B. auch der größte Flughafen der Welt in Istanbul eröffnet wird und andere Projekte die laufen.»

Der Flughafen, der Bosporus-Tunnel, die B-Brücken sind kreditfinanzierte Investitionen des Staates. Der Flughafen das "Leuchtturm-Projekt" Erdoǧans zum 100. Geburtstag der Türkei.

@Typhox

Nationalistisch?
Dann haben sie wirklich keine Ahnung von Politik. Die Bevölkerung der Türkei wirft der Akp vor zu soft zu sein. Die Akp gab den Minderheiten Rechte die es nie zuvor seit Gründung Gründung der türkischen Republik gab. Unter der AKP Regierung sind mehr als 40 % der Minister mit kurdischer Abstammung. Eine Regierung die nationalistisch geprägt ist würde nicht in Afrika 60 Milliarden $ für Hilfsorganisationen ausgeben.

10:59 von Hackonya2

«Die Türkei hat weit aus schwierigere Zeiten überstanden, niemand soll sich falsche Hoffnungen machen.»

Was denken Sie denn, welche Hoffnungen sich wer macht, dass was mit der türkischen Wirtschaft (der Türkei) geschehen sollte?

Seien Sie versichert, dass gerade in Deutschland keinem auch nur halbwegs verständigen Menschen irgendetwas daran gelegen sein kann, "dass es in der Türkei so richtig den Bach runter geht".

Kein anderes Land in Europa hat so enge, tief greifende und vielfältige Verflechtungen (wirtschaftlich, finanziell, persönlich-menschlich) zur Türkei, wie Deutschland dies hat.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Erdoǧan ein Autokrat und ein Choleriker ist, der meint, jederzeit jeden in der von ihm gerade gewünschten Art und Weise z.B. als Nazi beschimpfen zu dürfen. Faktenfrei und sinnentleert dazu.

Man darf sich nicht wundern, dass ein derartiges Verhalten Erdoǧans nicht zu guten, verlässlichen & vertrauensvollen Beziehungen zur Türkei beiträgt.

Man kann Menschen erzählen,

Man kann Menschen erzählen, was man will, sie glauben alles. Jetzt gibt es eine Verschwörung aus dem Ausland gehen die Türkei. Was für ein Unsinn! Die Wähler haben einen Schreihals gewählt, dann sollen sie mit im aufsteigen oder untergehen. Zur Zeit sieht es eher nach untergehen aus. Erdogan hatte längst seinen Zenit überschritten, als die Türken ihn gewählt haben und die Demokratie abgeschafft haben. Wenn Erdogan nach Berlin kommt, ich hoffe zweierlei: einen Kniefall vor uns Deutschen und eine Entschuldigung für den Nazi Vergleich, dass er kein Geld bekommt. Ich denke, das ist sein vorrangiges Ziel.

Das Vertrauen ist weg!

Ist man einmal ehrlich, ist es für ausländische Investoren gar nicht so verkehrt, wenn der Staat in dem sie investieren möchten, eine etwas autokratische Führung hat. Mit den Verwaltungen gefasste Beschlüsse lassen sich leicht umsetzen und werden nicht mehr ggf. auf dem Klageweg von "Gegenspielern" (wie Bürgern, Umweltschützern, Wettbewerbern etc.) angefochten.

Das entspricht natürlich weder moralisch noch rechtlich unseren Vorstellungen. Viele Unternehmen lehnen dieses ohnehin aufgrund ihres "Code of Conduct" ab, weil sich die Mächtigen in Verwaltung und Politik ihre Zugeständnisse auch gut bezahlen lassen - so die Theorie zumindest.

Allerdings wandelt sich die Türkei von einem verlässlich stabilen Wirtschaftsstandort in einen sehr labilen, emotionalen, von politischen und wirtschaftlichen Problemen durchzogenen Staat. Der oberste "Strippenzieher" scheint völlig die Realität zu verkennen, aber solange er seine Macht hat, müssen die Verwaltungen eben mitziehen.

@ quer.denker

Haben Sie auch nur einen Beleg für Ihre abenteuerlichen Behauptungen?

Im übrigen gibt es "das" türkische Volk nicht! Erdogan hat es tief gespalten.

10:18 von Axtos

>Haben Sanktionen eigentlich schon jemals das gewünschte Ergebnis gebracht?<

Ja, der Bevölkerung ging´s während und danach immer schlechter und der Autokrat kann das sehr einfach auf "ausländische Mächte" schieben.

Wer möchte schon gerne in

Wer möchte schon gerne in einem Land Urlaub machen, in dem demokratische Grundrechte mit Füßen getreten werden ? Wer möchte in einemLand investieren in dem die Inflation 17% beträgt ? An wirtschaftlichen Grundprinzipien kommt auch Erdogan nicht vorbei.

@ Hackonya
Man sollte sich nicht mit der Verteidigung Erdogans der Lächerlichkeit preisgeben und Faktenresistenz betreiben.

@r.sauer Hoffnungslos

Dass die Wasserversorgung kurz vor dem Kollaps steht und die Wälder abgeholzt werden/sind - ok. Der Rest allerdings erscheint weit hergeholt - wer hat demm zwischen 1300 und 1800 das Osmanische Reich ausgebeutet? Und wer entführt heute die "türkischen Bodenschätze"?
Ist es nicht eher so, dass die Staudämme der türkischen Regierung einer "Ausbeutung" von Irak und Syrien dienen? Schwarz-weiß malen hat noch nie ein buntes Bild ergeben, und derzeit ist der Eigenanteil der Türkei an der eigenen Misere sehr sehr hoch.

10:20 von teachers voice

>Wer meint, mit Nationalismus den Wohlstand steigern zu können, verteilt nur den vorhandenen und muss....<

Das gleiche oder ähnlich hat Frau Thatcher auch über den Sozialismus gesagt. Ich denke es kommt auf eine gesunde Mischung in der Politik an wobei der Nationalismus jetzt nicht übermäßig beteiligt sein soll. Aber, die türkische Mentalität ist leider sehr einfach bei der "Ehre" zu greifen und ein Standartspruch wie "wir werden nicht respektiert" löst nationale Empörung aus. Da kommen die Wähler von Herrn Erdogan her.

@quer.denker

Sorry, aber solche Durchhalteparolen habe ich schon öfter gehört.

"Danach kam der gelenkte Militärputsch."

Hier wäre die Frage zu stellen, wer da gelenkt hat?

"Jetzt versuchen diese Mächte die Wirtschaft zu treffen..."

Merke, wenn ein Land oder eine Regierung nicht mehr das Vertrauen der Wirtschaft genießt, wird man vorsichtig mit Investitionen. Erdogan müsste Rechtsstaatlichkeit herrstellen, dann klappt es auch mit der Wirtschaft.
In einem Land wo man nicht sicher sein kann, morgens am heimischen Tisch das Frühstück einnehmen zu können, oder wo man per Dekret sein Eigentum verlieren kann, ist das immer so eine Sache, mit dem Vertrauen.

Ich denke eher das sich Erdogan von Tag zu Tag mehr Gegner im eigenem, zu regierendem Volk, schafft. Gabs auch schon öfter. Und Erdogan sollte sich da nicht 100%ig auf das Millitär verlassen. Ob die Ihm die Stange halten ist auch nicht so gewiss.

Gruß in die Türkei, zu den Menschen, die da leben müssen.

Nicht so dramatisch

1.) Die wirtschaftliche Lage der Türkei wird wohl überdramatisiert. Das ist eine allgemeine Neigung der Medien und Forenteilnehmer. Die Türkei hatte früher schon deutlich höhere Inflationsraten. Es wird keine Aufstände geben und der Staat wird auch nicht zerfallen.

2.) Das Ziel bis 2023 zu den 10 stärksten Wirtschaftsnationen zu gehören kann die türkische Regierung abschreiben. Die nächsten Jahre geht es erst mal abwärts.

3.) So Geschichten, wie der größte Flughafen der Welt sind kein Beweis für Prosperität. Infrastrukturprojekte sind prinzipiell gut, aber sie müssen auch finanziert und unterhalten werden können.

4.) Die Invasion in Afrin ist ein gutes Beispiel, wie gut gleichgeschaltete Medien funktionieren. Das, was die türkische Seite zu Afrin erzählt und was die hier frei zugängliche Informationen berichten, liegt diametral auseinander.

10:33 von teachers voice

>Auch wenn das keine „Verschwörung“ ist: Allein die Möglichkeiten, an „Pleiten“ zu verdienen, ist allerdings „auch“ ein weltpolitisches Problem.
In diesem Fall allerdings hausgemacht. Im Vertrauen darauf, dass „man“ - also jetzt die gemeine Bevölkerung- jetzt erst Recht hinter der Regierung steht, die sich gegen die „finanzwirtschaftliche Verschwörung“ stemmt. Und die ihre Informationen nur aus den gleichgeschalteten Massenmedien beziehen.<
Jop, leider wahr. Kann man(n) an der Börse "Gier" verbieten?

Erdogan muss sich wie Putin und Merkel

keine Sorgen machen.
Es fehlen schlichtweg die Alternativen,
wobei die Regierenden durchaus dafür gesorgt haben, dass es keine Alternativen gibt.
Da alle 3 Länder sich Demokratie nennen, haben alle 3 das mit demokratischen Mitteln geschafft.
Erdogan, Putin und Merkel werden uns noch so lange erhalten bleiben, wie sie noch Lust haben.

@Hackonya2

"Wer legt die Werte der Währungen fest?"

Da wäre zunächst einmal das Vertrauen in die jeweilige Regierung! Kann man in dem Land investieren, ohne Angst zu haben, das man eventuell enteignet wird. Dann kommt noch dazu das es eine Stabile Regierungsform ist. Ist in der Türkei im Moment nicht so, denn Herr Erdogan kann über Nacht Gesetze erlassen, die ausländischen Investoren Schaden könnten, und das ganz ohne Parlament.
Damit fällt das Vertrauen in die Wirtschaft, und die Folge ist dann eben Werverlust der Währung.

Ich zum Beispiel, würde im Moment keinen Cent in der Türkei investieren!
Das waren nur einige kleine Aspekte. Ich hoffe ich konnte Helfen!

10:51 von Hackonya2

>Ausländische Bürger haben eine Freikarte und dürfen in der Türkei alles tun und lassen oder wie?<

Nein, natürlich dürfen ausländische Bürger nicht machen was sie wollen. Einheimische auch nicht. Aber es ist wohl nicht Zuviel verlangt innerhalb von mehr als 7 Monaten eine Anklage zu formulieren. Der Standartsatz "Unterstützung einer terroristischen Vereinigung" hat sich da schon sehr abgenutzt.

@hackonya US Pastor Brunson

@hackonya
US Pastor Brunson wird z.B. in der Türkei festgehalten, er war 22 Monate in Haft und steht jetzt "nur" noch unter hausarrest. Beweise wurden keine vorgelegt, aber ein Austausch gegen Herrn Gülen, der in der Türkei lebt, wurde von der Türkei vorgeschlagen... das hört sich natürlich absolut nach dem Rechtsstaat an, für den sie die Türkei halten. Mit dem Protzen, dass in der Türkei bald der größte Flughafen der Welt gebaut wird, zeigen sie schon, dass es ihnen ziemlich egal ist, ob die Türkei ein Rechtsstaat ist. Sie leben nur ihren blinden Nationalismus aus um sich groß zu fühlen. Deswegen ist der Palast, den Erdogan bauen ließ in ihren und gleichgesinntenAugen auch nicht schlimm, weil er die Türkei und damit auch sie aufwertet. Der übertriebene Nationalstolz vieler Türken wird der Türkei noch zum Verhängnis werden

@Am 10. August 2018 um 11:51 von quer.denker

Meine vollste Zustimmung.

Es gibt gute Gründe

warum die Nationalbanken unabhängig von der Regierung sein müssen. Das oberste Gebot für die Beständigkeit einer Währung ist Vertrauen. Das hat Erdogan leider nicht verstanden und macht im Moment alles falsch, was man falsch machen kann. Bewundernswert ist die Weitsicht der Väter der Verfassung in der Türkei. Voraussetzung für einen Präsidenten ist nach Verfassung eine Akademische Ausbildung - warum beweist uns Erdogan täglich indem er seine Defizite deutlich sichtbar vor sich her trägt.

Wenn man nicht die ganze Geschichte beachtet:

" Die Oppositionen konnten und können immer noch kaum die Mehrheit überzeugen und darin liegt eher der Grund, das die AKP wiedergewählt wurde ..." Hackonya2
.
Haben Sie vielleicht mal davon gehört, dass gegen Erdogan und Konsorten Ermittlungen wegen Korruption liefen? Daraufhin wurden die Staatsanwälte entlassen, und so behielt Erdogan seine "weiße" Weste. Auch beim Bau des 1.000zimmrigen Erdoganpalastes soll es Korruption gegeben haben. Naja, und dann hat der Erdogan auch noch ein "kleines" Vermögen von 150 Millionen und wohnt in einer Villa für 30 Mio, dieser Diener des Volkes. Aber wie gesagt: die Stattsanwälte wurden entfern, so wie man jetzt alle Missliebigen entlässt bzw. einsperrt. Das nimmt ein wenig den Mut für Opposition, finden Sie nicht?

SNAFU

(= situation normal, all f***ed up)
Die türkische Regierung versucht sich in Durchhalteparolen und Verschwörungstheorien, dabei meint sie offensichtlich, dass es irgendwann einen Punkt geben wird, ab dem die Situation von allein wieder besser wird (und zwar bevor sie den Rückhalt bei ihren Wählern verliert).

Das wird nicht passieren. Schließlich ist die derzeitige Situation auch nicht von allein eingetreten - die wirtschaftliche Lage ist das Ergebnis exzessiver Korruption (Freunde von Erdogan beherrschen inzwischen die gesamte Wirtschaft). Eigentlich kann sich die Türkei viel davon leisten, weil sie eine wichtige Rolle für ihre Alliierten spielt, und man sie deswegen wirtschaftlich unterstützen würde. Aber wenn man die Unabhängigkeit der Gerichte und die freie Presse abschafft und Geiseln nimmt (Menschenrechtler, ausländische Journalisten oder eben Brunson) verspielt man das letzte bisschen Rückhalt. Regierungen im Westen könnten Erdogan-Unterstützung kaum dem eigenen Volk erklären.

@ Hackonya2 um 10:59

Aus Ihrem Kommentar: "Die Türkei hat weit aus schwierigere Zeiten überstanden, ... Auch das wird die Türkei überstehen, davon bin ich überzeugt. Wenn die Türken meinen das der Herr Erdogan nicht mehr gut genug ist ..., dann werden die auch dafür sorgen, das er weg kommt. Niemand soll glauben das die Türken dumm sind oder unwürdig."

Es mag in Deutschland gewisse Kreise geben, die grundsätzlich etwas gegen Türken haben.
Allerdings gibt es auch sehr viele, die nicht so denken und die trotzdem nicht viel von Erdogan halten. Dazu gehöre auch ich. Ich denke auch, dass die Türkei diese Zeiten und die Regierungszeit von Erdogan überstehen wird. Ich fürchte allerdings, dass es nicht so einfach sein wird, ihn abzuwählen, wenn die "Türken meinen, dass er nicht mehr gut genug für sie ist." Und das ist einer der Punkte, der kritisiert wird. Weitere sind die Einschränkungen der Pressefreiheit, die mehr oder weniger willkürliche Verhaftung von Menschen, die Gleichschaltung des Staates u.a.

Sind das Zufälle

Das die Lira über die Nacht von 5.8 auf 6.8 TL gestiegen ist, kann ich nur mit der Rückkehr der türkische Delegation aus den USA, die zur Klärung des "Pastor Branson" Problems dort gewesen sind, im Zusammenhang bringen.

@quer.denker 11.52h In

@quer.denker 11.52h
In manchen Kreisen sind die wildesten Verschwörungstheorien im Umlauf. Leider wird wie Sie schreiben, die Realität ausgeblendet. Niemand will der Türkei schaden, das erledigt Erdogan schon selber. Die Unsicherheit, die seine Finanzpolitik verbreitet, die Einflussnahme, dieses führt dazu, dass Investoren das Weite suchen. Unfähigkeit ist das Schlüsselwort das jeder Investor Erdogan vorwerfen würde. Ihre Darstellung, dass sich die Türkei vom Westen entfernt: der Westen ist eine Wertegemeinschaft, die Türkei entfernt sich aus den Grundzügen dieser Werte. Wenn die Türkei eher Russland zugeneigt ist, bitteschön. Dann raus aus der Nato, dann ade für viele Türken in D. Neue Realitäten müssen nicht schlechter sein als ein unkalkulierbarer Erdogan. Tipp: Erdogan wird von Trump einknicken, dass es nur so kracht.

@ Hackonya2 um 10:33

Aus Ihrem Kommentar an DeHahn: "Die Oppositionen konnten und können immer noch kaum die Mehrheit überzeugen und darin liegt eher der Grund, das die AKP wiedergewählt wurde "

Erdogan hat aber auch dafür gesorgt, dass die Möglichkeiten der Oppositionsparteien erheblich eingeschränkt worden sind, z.B. durch die Abschaffung der Pressefreiheit in der Türkei.
Wenn Erdogan die Oppostion nicht fürchten würde, könnte er auf derartige Aktivitäten verzichten. Und darauf vertrauen, dass er die Mehrheit der türkischen Bevölkerung auch ohne diese Säuberungsaktionen überzeugen kann.

Der Wechselkurs einer Währung

ist Vieles (Ausdruck der Wirtschaftskraft eines Landes oder für das Vertrauen, das einem Lande entgegengebrcht wird). Vor allem ist der Wechselkurs aber ein Preis; der Preis der Währung.
Und wie jeder Preis richtet sich auch ein Wechselkurs nach Angebot und Nachfrage. Hier gehen naturgemäß sehr, sehr viele unterschiedliche Faktoren mit ein: Im- und Exporte, Tourismus, Kredite und deren Rückzahlung, aber auch die Verlagerung von inländischen Vermögen ins Ausland.
Die Kredite ausländischer Banken lauten im Falle der Türkei (anders als z.B. der USA) nicht auf Lira, sondern auf Dollar oder Euro.
Wenn die Lira nun sinkt muss der türkische Staat und müssen türkische Schuldner immer mehr Lira für Zins und Tilgung aufbringen - andernfalls kommt es zum Staatsbankrott (siehe Argentinien).
Das ist ein Problem für die Gläubiger, aber und vor allem auch für die Schuldner. Außerdem schaltet sich in diesen Fällen der IWF ein, der dem betreffenden Land dann die Wirtschaftspolitik vorschreibt.

@ Hackonya2 um 10:51

Aus Ihrem Kommentar: "Ausländische Bürger haben eine Freikarte und dürfen in der Türkei alles tun und lassen oder wie? In Deutschland ist das auch nicht so. Wer was verbricht der muss auch seine Strafe bekommen, egal ob Inländer oder Ausländer."

Sie haben insofern recht, dass jeder, "der was verbricht" dafür zur Rechenschaft gezogen werden sollte, unabhängig davon, Inländer oder Ausländer.
Es gibt aber sehr berechtigte Zweifel daran, dass sich alle, die in der Türkei derzeit wegen "Terrorverdacht" u.ä. verhaftet werden, tatsächlich etwas "verbrochen" haben. Erdogans Verhaftungen scheinen sehr willkürlich zu sein, um es vorsichtig auszudrücken. Diese Verhaftungen beschränken sich auch nicht auf Ausländer, sondern auch Türken, von denen Erdogan sich "bedroht" fühlt, werden verhaftet.
Das erinnert mich an Willkürherrschaften, die wir in Deutschland auch mal hatten (rechte und linke). Jeder weiß, das beide letzlich gescheitert sind, aber erst nachdem sie viel Unheil angerichtet haben.

jetzt wird's interessant...

..denn wenn's um Geld geht, hört der Spaß auf.

Erdogan kann gegen Menschenrechte verstoßen, die Demokratie abschaffen, die Gewaltenteilung aufheben, und sich selbst an Steuergeldern bedienen.

Aber sich mit den USA anlegen, oder das Kapital zu verärgern... das ist noch nie gut gegangen...

Und seine Fans nehmen ihm jeden Unsinn ab. Dass Demokratie nicht so wichtig sei, dass alle Welt die Türkei ärgern wolle, und nur er, Erdogan sie schützen könne, dass die EU alles Nazis seien...

Aber auch für die dürfte beim Geld der Spaß aufhören. Die Demokratie abwählen ist eine Sache, aber die eigenen Dollar-Reserven in rapide entwertende Lira umtauschen?
Soweit geht der blinde Nationalstolz dann doch wieder nicht.

Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht.

Zuviel Ehre

Welches Interesse sollte die EU haben, die Türkei zu schwächen? Gar keines! Eine starke Türkei ist wichtig, auch für die NATO.

und nochwas...

Liebe Populisten aller Länder:

Immer wieder erzählt ihr, böse Mächte würden die Währung eines Landes (wahlweise Deutschland oder Türkei oder wasimmer) schwächen, um diesem Land zu schaden. Das ist wirtschaftspolitischer Unfug. Eine niedrig bewertete Währung macht die Güter und Dienstleistungen des Landes auf dem Weltmarkt billiger, und verteuert Importe. Das wirkt in etwa so wie einseitige Schutzzölle, nur, dass der 'Gegner' darauf nicht mit eigenen Schutzzöllen reagieren kann.

Die großen Gewinner der Globalisierung (als Länder; dass sich ein Großteil der jeweiligen Bürger nicht als Gewinner sieht liegt an der Verteilungsungerechtigkeit) sind China und Deutschland.
China hat Jahrelang seine Währung selber niedriggehalten, für Deutschland haben das die Griechen und Spanier übernommen - um den Preis von 50% Jugendarbeitslosigkeit, einer verlorenen Generation, und zusammenbrechenden Sozial- und Gesundheitssystemen.

wie gut, daß die familie erdogan und ihre

akp-entourage alle wichtigen wirtschaftlichen und politischen ämter kontrolliert.

ich bin überzeugt, daß ihnen von der bevölkerung größtes vertrauen entgegengebracht wird und die krise überwunden wird.

kritische geister sind glücklicherweise längst ihrer stimme beraubt.

An quer.denker 11,51, Sie sehen die Türkei durch eine

rosarote Brille. Herr Erdogan und die AKP selbst stürzt dieses Land in Chaos und nicht der Westen. Wie behandelt die regierende Partei, die AKP große Teile der eigenen Bevölkerung. Sie sehen es in Originalkameraaufnahmen, die um den Erdball gingen, s. Quelle: "Tobias Huch - Der verbrecherische Diktator Erdogan." Sie sehen in der Stadt Cisre Zivilisten mit weißen wehenden Fahnen beim Einsammeln von toten Zivilisten. Sie werden auf einen Leichenwagen gelegt, plötzlich feuern türkische Soldaten mit einem MG auf die wehrlosen Menschen. Wieder Tote und Verletzte, der Journalist Tobias Huch und einige Zivilisten überleben unverletzt dieses Kriegsverbrechen. Alltag in der Türkei, warum werden türkische Zivilisten so unmenschlich behandelt? Es bewahrheitet sich s. Quelle: "Die Türkei ist kein Rechtsstaat mehr." Jeder, der gegen dieses brutale System aufbegehrt wird inhaftiert, gefoltert oder getötet. Ist das ihre Entfernung vom Westen? Solche Zustände sind mir im Westen Europas unbekannt.

Die Lira bleibt instabil

Die Lira ist innerhalb 1 Jahres um 40% im Wert gefallen. Die Tendenz wird anhalten, weildie Währung an E. hängt, nicht mehr unabhängig ist. Für alle, die Gelder sus D. beziehen ( Rentner, Kindergeld) ist die Infla von 17% nicht dramatisch. Die sind jetzt um mind. 20% vermögender! Und umtauschen? Besser nur das Notwendigste, denn die T. Ist pleite, weil überschuldet. Und dazu noch traut sich kein Unternehmen mehr, dort zu investieren: E. ist zu unsicher. Tourismus - die D. mögen nicht dahin um beleidigt zu werden.
Vielleicht probiert es E. Mal mit Zwangs-Umtausch bei den Touristen - in der DDR hat das auch funktioniert.

Die über 1,4 Millionen für

Die über 1,4 Millionen für die Türkei wahlberechtigten türkischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in Deutschland, die bei der Wahl in der Türkei mit deutlichen 60 % Erdogan gewählt haben, haben ja jetzt die Wahl, auch in ökonomischer Hinsicht ihrem von ihnen zu 60 % gewählten Präsidenten zu folgen, d.h. seinem Aufruf, sämtliche Eurobeträge in türkische Lira zu tauschen.

Wie sagte Erdogan: Die einen haben den Dollar, die anderen haben Allah.

Oder werden sich die in Deutschland lebenden Türken politisch für die Türkei, aber ökonomisch für den gutsituierten westlichen Lebensstil entscheiden?

Geht beides zugleich gut auf Dauer?
Kann man westliche Freiheit/westlichen Wohlstand gerne mitnehmen und dabei zugleich Erdogan wählen?

Erdogan mit Sätzen wie 'Unsere Minarette sind unsere Kasernen'.

Und dann soll aber die EZB mit dem Steuergeld Europas bereitstehen, um ihn seinen Weg fortführen zu lassen?

13:39 von Kalküllator

«Sind das Zufälle. Das die Lira über die Nacht von 5.8 auf 6.8 TL gestiegen ist, kann ich nur mit der Rückkehr der türkische Delegation aus den USA, die zur Klärung des "Pastor Branson" Problems dort gewesen sind, im Zusammenhang bringen.»

Und das deutet nun auf welche Lösung hin?
Die da im Fall von Pastor Branson gefunden worden wäre?

Den "Pastor" müssen Sie übrigens nicht in Anführungszeichen setzen.
Tut man mit "Politiker" bei Erdoǧan auch nicht.

Obwohl es dazu bei ihm mindestens genau so viel Veranlassung gäbe, wie im Zusammenhang mit Branson als Pastor.

So ist das eben mit den

So ist das eben mit den Währungen, die sind durch nichts gedeckt ausser Vertrauen und warme Worte. Sicher ist dieser Erdogan frustriert das er den Wert seine Währung nicht diktieren kann. Leider ist dieser Mann nicht intelligent genug um die Grenzen seiner Macht zu wissen.
Stellt sich doch dem einen oder anderen vielleicht die Frage was ist denn der Unterschied zwischen einer Währung und Geld. Hmmm

@energyman

Die Transferleistungen der EU sollen endlich einmal aufhören, dies ist überfällig. Die Türkei paßt auch kulturell nicht zur EU.
Keine EU-Beitrittsgespräche mehr und am besten auch raus aus der NATO.
Obwohl ich Trump nicht mag, hat er völlig recht mit seinen Sanktionen aufgrund der Festnahme es amerikanischen Pfarrers. Dreister gehts nimmer von seiten von Erdogan.

@10:33 von Hackonya2 - Bzgl. Schwiegersohn Erdogans...

...Das hat für mich schon 'nen bitteren Beigeschmack ein Familienmitglied in die eigene Regierung zu bringen.
---
Und ja, dies gilt auch für andere Länder wie z.B.
die USA.

die Märkte

reagieren so, wie es sich die Politik - aus welchen Gründen auch immer - nicht traut. Und den Märkten ist es piepegal, ob die Türkei ein NATO Mitglied ist oder nicht.

@10:36 von Hackonya2 - Flughafen in Istanbul...

Fragen Sie sich doch mal, wer den Flughafen in Istanbul finanziert hat?

@10:51 von Hackonya2 - Ich hab' mich schon gewundert...

...schon 3 Beiträge und erst jetzt kommt
diesselbe Laier...

---
---PKK/YPG Terroristen---

Hätte mich auch stark gewundert, wenn diese "Terroristen" nicht
wieder mal erwähnt werden.

Gibt es bei Ihnen überhaupt ein Thema, wo diese
nicht drin verwickelt sind?

Am 10. August 2018 um 15:07 von Biocreature

Zitat:
"Legen in Deutschland die Politiker Ihr Vermögen offen?
---

Meine Antwort:
Ja"

Dann wissen Sie bestimmt auch, wo man diese Vermögen/Einnahmen nachlesen kann.
In Norwegen weiß ich, wo und wie ich so etwas finde, in Deutschland habe ich es bisher nicht geschafft das Vermögen/die Einnahmen der mich interessierenden Politiker festzustellen.

die werte und die lira

die türken in deutschland sind in gewisser weise die gewinner der krise, sie können nun in lira gerechnet mehr als doppelt so viel nach hause überweisen als noch vor 2 jahren. heute beträgt der kurs verlust zum euro ca 12%!!!! es wird klar warum der wirschaftsnullinger erdogan dringend vorgezogene neuwahlen brauchte.

Da wird dann wohl bald die Rechnung kommen.

Der Währungsverfall der Lira, die sehr hohe Inflation, das pseudo hohe Wirtschaftswachstum, die fehlende Devisen, das fehlende Vertrauen in der Politik, die autoritaire Einmannstaatsführung, der Zusammenbruch der Demokratie, die politische Annäherung an Russland, die Familienwirtschaft und so weiter.
Schon vor 2 Jahre haben gescheite Banken und Unternehmen ihre Beziehungen zur Türkei beendet, aber nicht alle, wie die Politik.

Wenn man den heutigen Kusverlauf ...

... der Lira verfolgt, gehen wohl viele Marktteilnehmer davon aus, dass die Türkei bereits pleite ist.

Da wird das "Schönreden" von Herrn E. auch nichts mehr nützen, denn aus meiner Sicht war es eh nur eine Frage der Zeit, bis sein "Gerüst" um ihn herum zusammenbricht.

Wenn man sein Leben nach eigenem Wunschdenken gestaltet und sich dazu noch Feinde schafft, die eigentlich keine sein müssten, ja, dann mag das je nach Ruf, Status, Ansehen und (auch militärischem) Rückhalt eine Weile gut gehen, aber eben nicht auf Dauer.

Und nun kommt eben die Retourkutsche. Vermutlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie E. "vom Hof jagen" ...

Papiergeld

Nach Wegfall der Goldbindung existiert ein vielfaches an Geld, was nicht mehr durch reale Gegenwerte gedeckt ist. Die türkische Lira ist nur der Anfang und wenn die Türkei der Auslöser für den Zusammenbruch dieses globalen Lügenmodells der Staatsfinanzierung ist, dann wäre ich sehr dankbar.

um 13:07 von Kalküllator & quer.denker

& Hackonya2

Ich gehe davon aus, dass sie dem Wunsch Ihres Präsidenten nachgekommen sind und ihr Geld bereits in Lira eingetauscht haben.

Ansonsten sind all ihre Aussagen pures blabla von Leuten die Sprüche klopfen, aber die Konsequenzen der eigenen Sprüche nicht selber tragen wollen.

Darstellung: