Ihre Meinung zu: Zweifel an Musks Plan: Tesla-Aktie büßt kräftig ein

10. August 2018 - 7:28 Uhr

Die Zweifel an Musks Plänen, Tesla von der Börse zu nehmen, haben den Kurs der Aktie fallen lassen: Es ist unklar, ob er dafür die nötigen Mittel hat. Der Verwaltungsrat der Firma fordert Aufklärung.

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Kommentare

Scheint für Musk ein grosses Spiel zu sein....

dass in erster Linie dazu dient, seine Eitelkeit zu befriedigen.
Ein Blick auf die Aktuellen Zahlen (Tesla - 10Q - SEC) zeigt, dass Die Firma Tesla total ausgebombt ist.
Verdoppelung des Verlustes im Vergleich zum Vorjahr, Kostenzuwachs in Höhe des Umsatzzuwachses, Vernichtung von flüssigen Mitteln, bei gleichzeitig starkem Zuwachs der kurzfristigen (Lieferanten-) Verbindlichkeiten.
Dazu kommen die Fragen rund um die Qualität und Sicherheit der Autos...
Musk treibt ein gefährliches Spiel, auf kosten der Anleger, tausenden von Arbeitnehmern und der Kunden!

Naja

Marktmanipulation kann das ja nicht gewesen sein, wenn die Aktie wieder da steht, wo sie vorher war...

Tesla wird auch nicht 70 Milliarden brauchen, sondern eher 20 bis 30, weil die meisten Aktienbesitzer ja als Anteilseigner bleiben würden.

Man sollte nicht alles glauben, was an atemlosen News zu Tesla durch das Netz gejagt wird. Tesla ist die meistgeshortete Aktie in der Geschichte der US-Börse. Da haben sehr viele Leute ein massives finanzielles Interesse am Scheitern Tesla’s, weil sie genau darauf gewettet haben. Sollte der Plan von Musk aufgehen, werden sie ihr Geld verlieren. Das sind nicht nur Meinungsverschiedenheiten, da hängen Milliarden von Dollar von destruktiven Spekulanten dran.

Langfristige Planung

In den Kommentaren hier:

  • https://meta.tagesschau.de/id/136843/
    rueckzug-von-boerse-geplant-musk-will-tesla-privatisieren
  • hatte ich mich noch gewundert und ihn als erfahrenen Unternehmer bezeichnet.

    Eine mögliche Antwort könnte sein, dass er eine Spekulationsblase verhindern wollte und das obere Limit bei 420$ zum ziehen der Reissleine gesetzt hat.

    Eine andere Antwort könnte sein, dass er plant das Unternehmen vielleicht zu veräussern, der Preis jedoch zu hoch für einen potentiellen Käufer ist.

    Oder er war Gehilfe für "Wetten" auf einen fallenden Kurs. Dann wirds ernst... oder auch nicht.

    Ideen warum, weshalb fände man genug.

    Zunehmende Zweifel.

    Herr Musk lässt zunehmend Aktionäre, Geldgeber und Belegschaft zweifeln an seiner Befähigung als Unternehmer. Es reicht nicht aus gute Ideen zu haben, man muss sie umsetzen können. Das Verhalten von Herr Musk ist verantwortungslos. Hier sollten die Geldgeber und Aktionäre eingreifen.

    Jetzt habe ich

    ein kleines Verständnisproblem: .."Tesla zum Kurs von 420 Dollar zu privatisieren"...
    Was heißt "Privatisieren"? Ist Tesla ein staatliches Unternehmen? Ich dachte, an der Börse notierte Unternehmen seien privat.
    "Eine Euphorie folgte, der Kurs der Aktie zog kräfitg an." - hoffentlich wird präzise geprüft, welche Gewinnmitnahmen nach den Tweets stattgefunden haben - vor allem auch mit Blick auf die bestehenden "Netzwerke" - ist ja mit Big Data möglich, mögliche Zusammenhänge zu erkennen!
    Und: Herr Musk hält Lieferanten dazu an, zur Erreichung seines Profits auf ihren eigenen Gewinn zu verzichten
    "..Alle Lieferanten wurden aufgefordert, ihre Preise zu senken, auch für bereits abgeschlossene Verträge. Und ein Teil der Lieferanten wurde sogar darum gebeten, "namhafte Mengen Geldes" für seit 2016 erbrachte Leistungen zurückzuerstatten..." (https://www.heise.de/newsticker/meldung/Tesla-bettelt-um-Geld-4117944.html):
    Das zeigt, wie "Milliardärs Genies" agieren - an sich eher peinlich.

    Und? Etwas anderes war nach

    Und?
    Etwas anderes war nach der Ankündigung von Musk nicht zu erwarten, also keine wirkliche Überraschung.
    Wenn man sich den Wert der Aktie seit 2013 ansieht gibt es da trotzdem einen Gewinn von über 172% (!).
    Scheint aber den Haien und Spekulanten nicht zu reichen.
    Darum kommen jetzt alle "Fachleute", "Börsenkenner", "Rating-Agenturen" und geben Trends vor.
    Wir bestimmen jetzt, welche Firma gut und welche schlecht ist.
    Siehe Rauswurf von General Electric, einem der reichsten Konzerne der Welt, aus dem Dow Jones.
    War halt nicht mehr genug Reibach mit zu machen.....
    .
    Ich glaube Musk hat sich das gut überlegt. Der Wert eines Unternehmens liegt in seinen Fähigkeiten. Das ist das "Kapital". Und nicht ob "Börsenkenner" oder "Rating-Agenturen", das gerade doof oder gut finden.
    Ein guter Schritt zur Unabhängigkeit!

    Keine Ahnung von nichts

    Was hier und anderswo wieder behauptet wird... haarsträubend. Da wird von 70 Mrd USD gesprochen, die aufgebracht werden müssten, dabei ist das doch bereits der Gesamtwert inkl. Musks Anteil und der seiner offensichtlich bereits im Boot befindlichen Partner. Es muss also viel weniger aufgebracht werden, vml. eher so die Hälfte. Und davon auch bei Weitem nicht alles, denn man will ja möglichst viele weitere, "treue" Anleger auch "drin" behalten. Dazu müsste man halt mal Teslas Originalmeldung lesen und verstehen.
    Die Firma ist übrigens gerade dabei, dauerhaft profitabel zu werden. Der Umsatz steigt steil, und v.a. der operative Cashflow ist inzwischen positiv (also Bau und Verkauf der Autos), die Produktioszahlen stabilisieren sich. Nur die Investitionen ziehen die Bilanz nach unten. Richtige Investoren wissen das; und die Heuschrecken-Shorter auch, weswegen sie mit massivem FUD versuchen, den Kurs zu drücken. Zusammen mit der ahnungslosen Presse schaffen sie es ja auch immer wieder...

    @ 09:20 von Trumpeltier

    "Was heißt "Privatisieren"?"
    .
    Privatisieren heißt, das nicht mehr irgendwelche selbst ernannten "Fachleute", "Börsenkenner", "Ranking-Agenturen", "Fond-Manager" den Wert Ihres Unternehmens beurteilen.
    Sondern der wirkliche Wert Ihres Unternehmens zählt. Materieller Wert, Umsatz, Kosten, Gewinn.
    Und Sie genau so wie der Kiosk-Besitzer nebenan wirtschaften müssen. Mit Ihrem eigenen Geld.
    .
    Chapeau! Herr Musk, wenn sie das durchziehen und schaffen.
    Das wäre neben Ingenieurswesen, Mobilität, Weltraum, Wissenschaft, Computerprogrammen ein weiterer gelungener Streich an die Gesellschaft!
    .
    Es geht auch anders!

    Keine 70 Milliarden nötig. Üble Fake-News.

    Tagesschau.de sollte dringend die Fakten checken. In der Finanzberichterstattung können falsche Zahlen auch ganz schnell gravierende rechtliche Konsequenzen haben.

    Im Artikel wird behauptet, es wären über 70 Mrd. Dollar nötig, um Tesla von der Börse zu nehmen. Woher kommt diese Zahl? Weder eine eigene Berechnung noch eine Quelle werden dargelegt. Ganz schlechter Journalismus.

    Bei der seriösen Konkurrenz wie Bloomberg ist hingegen eher von 30-40 Mrd. die Rede. Die 5 größten Anteilseigner halten zusammen bereits 50% von Tesla. Womöglich werden hier einfach bestehnde öffentliche Aktien gegen private Anteile getauscht, ohne dass ein einziger Cent fließt.

    Dazu kommen noch einige Prozent des saudi-arabischen Staatsfonds sowie unzählige Tesla-Fanboys, die wohl ebenfalls lieber tauschen als zu 420$ verkaufen wollen.

    Dennoch darf man skeptisch sein. Sollte die Finanzierung nicht bereits gesichert sein, wie von Musk getweetet, steht er meiner Meinung nach mit einem Bein im Gefängnis.

    Was heißt "Privatisieren"?

    "Was heißt "Privatisieren"? Ist Tesla ein staatliches Unternehmen? Ich dachte, an der Börse notierte Unternehmen seien privat."

    Es wird unterschieden zwischen Unternehmen in privater Hand (private) oder an einer Börse gelistet (public). In UK z. B. heißen Aktiengesellschaften auch PLC (publicly listed company).

    An Börsen notierte Unternehmen haben spezielle Sorgfalts- und Veröffentlichungspflichten. Daher der Huibui um die Aussagen von Musk.

    "Weitgehend verpufft"?

    Vor tweet: ~295 €. Nach Tweet: Hoch auf ~325 €. Zeitpunkt des Berichts: 307 €. Delta zum Anfang: +12€. Delta zum Hochpunkt: -13€.
    Wenn der Kurs die Hälfte von +10% verliert, sind da immernoch +5% übrig, was als Kurssteigerung über 2 Tage ziemlich viel ist. Wieso das "weitgehend verpufft" ist, ist mir nicht so ganz klar. Aber hey, gibt ja Gründe, warum Musk mit der Berichterstattung über Tesla alles andere als glücklich ist.

    Schade: Welcome to reality

    Die Tesla-Story ist einfach genial. Sie führt die "old-time"-Auto-Industrie regelrecht vor. Die wollten uns lange glauben machen, Elektro geht nicht. Halbherzige Umrüstungen zu schwerer Karossen haben sie uns präsentiert mit lausigen Leistungsdaten (außer BMW und Toy. Prius). Und hinsichtlich automomem Fahren hat Testla der Branche regelrecht einen Tritt in den Hintern gegeben: Seht her, was geht.

    Lediglich mit der Produktion hat Tesla Probleme, die Skalierung ist halt nicht einfach. Da hätte er vielleicht mit einem schwächelnden Autobauer zusammengehen sollen, der Erfahrung mit Massenproduktion hat. Warum er Opel nicht gekauft hat? Na weil die Finanzen schon sehr angespannt waren. Und die "Überlegungen" waren nichts anderes als Finanzbeschaffung über die Börse. Binnen weniger Tage ist die Aktie um fast 30% gestiegen. Das spült Geld herein, beim Verkauf bleibt Geld über. Mein Mitgleid an die Spekulanten ist mäßig bis gering.

    Destruktive Spekulation am Werk?

    Die Short-Wetten gegen Tesla belaufen sich auf Leerverkäufe, die ca. 25% des gesamten Aktienvolumens entsprechen. Das ist in der Tat beunruhigend. Erinnern wir uns nur an den VW-Short-Squeeze, als die VW-Aktie im Zuge des Übernahmepokers mit Porsche auf völlig utopische 1000 Euro schoss.

    Doch wenn ein Unternehmen tatsächlich überbewertet sein sollte, ständig Geld verbrennt und nur immer neue Versprechungen statt realer Werte liefert, dann sind Leerverkäufe nicht per se destruktiv, sondern wirken einer Manie entgegen. Die Fanboys können doch dankbar sein, dass die irrationale Blase frühzeitig angepiekst wird und sie für ihre Wachstumsfantasien die Aktien nicht zu einem noch höheren Kurs erwerben müssen.

    "... hat den Kurs fallen lassen"

    Naja - um knapp 5%, nachdem er durch die Ankündigung zuvor um ziemlich genau den gleichen Betrag hochging. Netto also keine Änderung sondern nur der übliche "Aufregungszacken".

    Kurs steht doch sehr gut

    An der reißerischen Berichterstattung in den US-Medien erkennt man, dass es nur noch um Machtkämpfe und Wetten auf den Kursverlauf geht. Ich bin in so einem Fall eher auf der Seite der Optimisten.

    Was heißt "Privatisieren"?

    Was heißt "Privatisieren"? Ist Tesla ein staatliches Unternehmen? Ich dachte, an der Börse notierte Unternehmen seien privat.
    Gemeint ist damit, dass eine Firma aus dem öffentlichen Handel genommen wird, also dem Handel für Jedermann.

    Alle Lieferanten wurden aufgefordert, ihre Preise zu senken, auch für bereits abgeschlossene Verträge. Und ein Teil der Lieferanten wurde sogar darum gebeten, "namhafte Mengen Geldes" für seit 2016 erbrachte Leistungen zurückzuerstatten.
    Das ist kein feiner Zug, aber gerade in der Autobranche, wo mit sehr harten Bandagen gekämpft wird, nicht unüblich. Die Idee, v.a. hier im konkreten Fall bei Tesla, ist: Schau mal her, wir fertigen nun die versprochene Stückzahl profitabel. Wenn du als Zulieferer mit an Bord bleiben willst, muss jetzt preislich etwas gehen. Wenn nicht, finde ich einen anderen Zulieferer, oder fertige dein Teil in Zukunft selbst.
    Gerade letzteres strebt Tesla i.d.R. in größerem Maße als andere KFZ-Hersteller an.

    "Privatisieren"?

    Das deutsche Wort "privatisieren" meint nicht das Gleiche, als wenn man im im Börsenenglisch von "going-private" spricht. Das ist schlicht ein Übersetzungsfehler.

    "Privatiesieren" wäre in Deutschland, wenn ein Staatsunternehmen zu einem Privatunternehmen wird. Davon kann bei Tesla wohl nicht die Rede sein.

    Das Gegenteil, "going public" meint auch nicht das deutsche "Veröffentlichen". Das ist schlicht ein Börsengang und "going private" das Gegenteil, man nimmt ein Unternehmen von der Börse, die Anteile werden nicht mehr öffentlich gehandelt, deswegen "private".

    Pokern

    Vielleicht könnte man jetzt pokern: Aktuell günstig kaufen und wenn Tesla doch in der Börse bleibt steigt der eventuell?

    Tesla ist kein Startup mehr

    sondern ein Automobilhersteller - und ist ähnlich kapitalisiert wie andere Autohersteller auch. Von einem Autohersteller erwarten Investoren:
    1) Dass sie Autos herstellen. Klingt trivial, aber Tesla hat noch immer Probleme, die angepeilten Stückzahlen zu liefern.
    2) Dass die dabei Gewinne machen. Hat Tesla noch nie geschafft.

    Wenn Tesla beides nicht auf die Reihe bekommt, fällt der Kurs natürlich. Das wird aber auch nicht besser, wenn Tesla nicht mehr börsennotiert ist. Die Schuld den überzogenen Erwartungen der Aktienkäufer in die Schuhe zu schieben ist Unsinn.

    Mir scheint dass Musk noch nicht verstanden hat, dass eine AG nicht unbedingt von ihrem Gründer dominiert wird, sondern die Aktionäre das Sagen haben. Sein Selbstverständnis als Genie (kräftig durch die Presse befeuert) tut ein Übriges.

    @Fuxboml...Stimmt, keine Ahnung von nix...

    Nur mal um den Punkt ""operativer Cashflow" heraus zu picken...
    Sie meinen wohl den ausgewiesenen "Gross Profit". Dieser lag in der Tat nach den ersten sechs Monaten 2018 bei USD 1,075 Mrd. USD, nach USD 1,334 Mrd. USD nach den ersten sechs Monaten 2017! Wirklich toll.
    Schöner kann man es aber auch nicht rechnen (Earnings bevor the Shit).
    Der "Loss from operations" liegt aber bei USD 2,293 Mrd. USD, nach USD 1,833 Mrd. USD!
    Und nur am Rande...Der Verlust hat sich im vergleich zum Vorjahreszeitraum von USD 4,07 auf USD 8,42/Aktie mehr als verdoppelt. Trotz eines Zuwachses von ca. 6 Millionen zugrunde gelegten Aktien (Stock based compensation).
    Dies sind nun mal die nackten Fakten!

    Cui bono?

    Man muss jetzt untersuchen, wer von dem durch Musk herbeigeredeten Kursanstieg profitiert hat. Wenn die das zusammen mit Musk geplant haben, dann heißt es für Musk und seine Partner Gefängnis!

    @jotun vom 10. August 2018 um 10:30

    Doch wenn ein Unternehmen tatsächlich überbewertet sein sollte, ständig Geld verbrennt und nur immer neue Versprechungen statt realer Werte liefert

    Tesla "verbrennt" kein Geld, wie ständig behauptet wird, sondern steckt nur jeden Dollar in Realbesitz. Das sind v.a. die Batteriefabrik in Nevada und deren Ausrüstung, sowie die beiden Fertigungsstraßen für das Model 3 in der Freemont-Autofabrik. Dabei wird viel herum probiert und tlw. teure aber untaugliche Maschinen auch wieder aussortiert.
    Außerdem natürlich noch Rohstoffe, Zukauf-Teile, Gehälter, etc.
    Dem gegenüber steht ein rapider Anstieg der Fertigungskapazität von Ende 2017 ca. 2000 Autos pro Monat auf jetzt (08/2018) 7000 Autos pro Monat.
    Der Umsatz steigt pro Quartal um 2-stellige Prozente.

    Zu den "ständig neuen Versprechungen": Welche denn bitte?
    Ja, man lag 1x RICHTIG übel daneben (10.000 M3 Ende 2017), dann noch 1x leicht (2.500 M3 Ende Q1 2018), und das 3. Versprechen (5.000 M3 Ende Q2 2018) wurde gehalten.

    Musk

    Im eigentlich positivem Sinn ist Musk ein Träumer! Das ist auch notwendig, wenn man Ideen voranbringen möchte und neues ausprobieren will! Jedoch wird es zu einem Problem, wenn man nicht aus seinem Traum aufwachen will und weiterhin wie auf einer Wolke alles betreibt, ohne sich dann auch der Verantwortung zu stellen, die diese Sache mit sich bringt.

    Am Anfang ist immer erst eine Idee. Und um diese umzusetzen, bedarf es häufig auch hohe Risiken einzugehen. Nur jetzt läuft die Kiste und Musk muss endlich anfangen, wie ein echter Unternehmer, ein echter Kaufmann zu handeln! Und das vermisse ich ganz entschieden beim ihm!

    @ 10:53 von xerxes64

    Naja, dann kaufen Sie doch keine Aktien mehr.
    .
    Wenn Sie meinen es bringt zu wenig Rendite?
    .
    Musk hat trotzdem etwas bewegt. Und wenn es Ihnen nicht mehr genug Reibach liefert.... Investieren sie doch anders?
    .
    Getreide? Öl? Gas? Schweinehälften?
    .
    Sie sehen es wie viele andere auch: Nur der Profit zählt!
    .
    Ist Ihnen schon mal in den Sinn gekommen, dass wir ohne Edison keine Glühlampe hätten, ohne Siemens kein Telefon, und ohne Goodyear keine Reifen?
    .
    Der Mann bewegt im Gegensatz zu Ihnen etwas. Und nicht nur wegen des Profites...

    @10:41 von Hackonya2

    Vielleicht könnte man jetzt pokern: Aktuell günstig kaufen und wenn Tesla doch in der Börse bleibt steigt der eventuell?

    Sie können auch darauf setzen, dass er seine Ankündigung wahr macht und von der Börse geht. Wenn er Ihnen dann wirklich 420$ pro Aktie bezahlt, haben Sie nach gestrigem Kurs einen Gewinn von ca. 68$ gemacht. Heute werden sie evtl. schon wieder teurer.

    Macht ca. 19% Gewinn, nicht so schlecht, wenn auch natürlich steuerpflichtig.

    Wenn der Tweet aber nur eine Luftnummer war, klappt das nicht.

    Glaubwürdigkeitsproblem

    Es gibt bestimmt Leute die Geld spenden würden für die Entwicklung eines "sauberen" Elektroautos und ein Teil davon besitzt auch Tesla Aktien. Diesen Leuten ist der Kurs egal, weil sie von Tesla begeistert sind.
    Für diese Leute ist Elon Musk ein Held, der was für die Umwelt tut usw.
    Andere Menschen haben die Aktie gekauft weil sie steigt.
    Wenn Musk neue große Fabriken und neue Modelle und größere Stückzahlen und Heimkraftwerke und LKWs verspricht dann ist der Kurs gestiegen.
    Wenn konkrete Versprechen nicht eintreten, dann verlieren die Menschen den Glauben an den CEO und an das Unternehmen. Das ist besonders schlecht bei einem Unternehmen, das außer den Glauben an die Idee keine Gewinne vorweisen kann.

    @10:19 von Gassi

    "Die Tesla-Story ist einfach genial" > "Lediglich mit der Produktion hat Tesla Probleme".
    Früher sagte man dazu "Theorie ist, wenn alles richtig ist, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn nichts funktioniert und keiner weiß warum."

    @10:38 von Fuxboml

    "Gerade letzteres (mehr Eigenfertigung) strebt Tesla i.d.R. in größerem Maße als andere KFZ-Hersteller an" - das würde durch Kostenexplosion und neue Fertigungsprobleme den Absturz beschleunigen.
    Viele scheinen zu glauben, Autohersteller mit teilweise über 100 Jahren Erfahrung seien ahnungslose Träumer.

    @NeutraleWelt: "der wirkliche Wert zählt"

    Welcher ist das denn? Gewinn: Tesla hat bereits Milliarden Dollar in den Sand gesetzt. Umsatz: die Produktion läuft nicht wie geplant.

    Den "Kiosk nebenan" können Sie vielleicht mit Ihrem Ersparten aufbauen. Für eine Autofabrik brauchen Sie schon Investoren, auch Aktionäre genannt.

    Denen müssen Sie wohl oder übel selber überlassen, wie viel sie bereit sind, für einen Anteil des Unternehmens zu bezahlen. Die potentiellen Aktionäre alleine bestimmen den Kurs durch Ihre Gebote an der Börse - nicht "irgendwelche Ranking-Agenturen"!

    Tesla

    Musk hat dieses Twittermeldung lanciert, um den Kurs der Aktie zu pushen,und zwar aus folgendem Grund: Eine Wechselanleihe ist zur Umwandlung bzw. Auszahlung fällig. Eine Auszahlung würde Musk über eine Milliarde kosten. Um die Geldgeber zur Umwandlung in Aktien zu animieren, muss der Kurs eine bestimmte Mindesthöhe aufweisen. Alles klar. Im Krieg und an der Börse ist jedes Mittel recht.

    nur neider hier

    es liegt nicht immer am fabrikanten mehr aber an der politick die das e-auto als heilmittel sehen ohne jegliche untersuchung
    auf wie hoch sich die umweltzestörung beruht(zerstörung der umwelt an abbaugebieten, erhöhte co2 werte für stahl,alu und kupfer, entsorgung der batterien etc.) und vor allem an der gierigkeit der aktionäre die nur schnellen erfolg haben wollen um kapital zu machen. in der börse ging es nie um tchnologie,umwelt und menschlichkeit. er hat recht und hoffe es gelingt ihm sich von der börse fraizukaufen, nur dann kann sein traum wirklichkeit werden und erfolge erzielen.

    Musk will wohl einen Short

    Musk will wohl einen Short squeeze erreichen, also Anleger, die auf sinkende Kurse gesetzt haben, zum Schließen ihrer Positionen mit Verlust über margin call zu zwingen und dadurch gleichzeitig den Kurs nach oben zu treiben. Kursmanipulationsversuche sind aber strafbar.

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