Kommentare

Nicht nur Brandstiftung - Umweltverbrechen!

Wievielen Megawattstunden Heizleistung oder PKW-Kilometern entsprechen die klimaschädlichen Emissionen dieser Waldbrände? Ruß, Feinstaub, totes Erdreich, Grundwasserbelastung.
Noch dazu die auf Jahrzehnte bis Jahrhunderte verloren gegangene Fähigkeit der verbrannten Pflanzen zur CO2 Umwandlung.

Weltweite Waldbrände

Wetterkapriolen wie wir sie zur Zeit erleben sind schlimm. Aber viel schlimmer sind Staatspräsidenten die dies vollkommen ignorieren und sagen es gibt keine Klimaproblem das sind „Fake news“ ,aus dem Klimaabkommen aussteigen und zum golfen gehen. Egal wie viele qkm in USA abbrennen er will es so. Also weiterhin viel Spaß beim Löschen

Hohe Haftstrafe

Kling martialisch, aber hier muss eine lange Haftstrafe her. Ist für mich versuchter Mord. Und das Vermögen würde ich solchen Brandstiftern auch komplett entziehen. Vielleich helfen drakonische Strafen, wenn die eigene Moral, Vernunft und Meschlichkeit schon auf der Strecke bleiben.

Brandstiftung - Cui bono? ...

... (Wem nützt es)
Nicht nur die ausführenden Brandstifter müssen bestraft werden, auch darf keinesfalls abgebranntes Waldgebiet zu Bau- oder landwirtschaftlich genutztem Land werden.

Gerade in Südeuropa ist dies nämlich ein "Mittel" um viel Geld auf Kosten der Umwelt zu verdienen.

Auch in den USA ...

... ist Firefighting Kleinstaaterei. Richtige Großkonzepte fehlen - bis hin zur Prävention. Ist in Europa doch genauso. In Portugal brennen riesige Flächen und die EU stellt kein Hochleistungs-Löschmaterial und Leute. Die Brände eskalieren. Schon auch, weil knochentrocken und windig - aber eben auch, weil den Anfängen nicht ausreichend gewehrt wird. M.E. sind alle größeren Brände nicht gelöscht worden, sondern allenfalls gebremst worden, bis sie dann durch Wetter-Änderungen ausgingen. Da sähe ich das Heimat-Ministerium oder bei uns die EU in der Handlungs-Initiative. Aber halt! Eine Space-Wehr ist natürlich vordringlicher - ist ja auch mehr dran verdient.

@DerRückspiegel: Hohe Haftstrafen bringen auch hier nix...

Ernsthaft, es handelte sich um einen Nachbarschaftsstreit - kurzum: Der Brandstifter wird den Brand kaum so gelegt haben können, dass sein eigenes Grundstück verschont bleibt. Wer dazu noch mit Ankündigung eine derart schwere Tat, die zu millionenschweren Schadenersatzforderungen führen wird, begeht, handelt offensichtlich nicht rational.

Hohe Strafen als Allgemeinprävention helfen aber eben nur gegen Täter, die rational handeln, daher: Täter, die potentiellen Gewinn und Verlust einer Handlung sorgsam abwägen. Das ist hier nicht der Fall. Diese Brandstiftung dürfte eher den Charakter eines Amoklaufes haben, da bringen hohe Haftdrohungen recht wenig...

Hohe Haftstrafen helfen nur gegen Unternehmen aus der Wirtschaft, die bewusst Waldbrände legen, um danach die Grundstücke günstig zwecks Bebauung zu erwerben. Leider auch keine Seltenheit. Es gilt: Die einzigen rationalen Täter sind in der Regel Wirtschaftskriminelle und Steuerhinterzieher - eben Leute, die aus reiner Gier handel.

Kalifornien ist eigentlich

Kalifornien ist eigentlich ein Wüstenland und als solches total überbesiedelt. Die Brände werden nicht aufhören solange im outback weiterhin Häuser gebaut werden.

Brandstiftung

Im Schwedischen wird "Brandstiftung" mit dem Wort "mordbrand" bezeichnet, und das bedeutet genau das, nach dem es klingt, auch wenn kein Mensch durch das Feuer zu Schaden kommt. Ich denke, man sollte das Delikt "Brandstiftung" unter diesem Aspekt sehen, und die Bestrafung entsprechend auslegen.

Darstellung: