Ihre Meinung zu: Streit um Giftspritze: Fresenius will Hinrichtung stoppen

9. August 2018 - 14:29 Uhr

Bei einer Hinrichtung in Nebraska sollen Substanzen des Pharmaherstellers Fresenius Kabi ohne Zustimmung des Konzern verwendet werden. Nun klagt das Unternehmen - es fürchtet um seinen Ruf.

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Kommentare

Fresenius erklärt

man sei nicht pro oder contra Todesstrafe. Soviel dazu. Ich wollte jedenfalls keine Aktie von diesem Konzern. In keinem Portfolio oder Fonds

Es rechnet sich nicht?

Fresenius ist also nur um seinen Ruf besorgt und den Absatzzahlen in Europa, stünde der Todesstrafe aber neutral gegenüber? Dann hat die Führung dieses Konzerngeflechts weder Anstand noch Haltung. Ich würde mich in Grund und Boden schämen, als Mitarbeiter, Aktionär oder Kunde.

Fresenius will Hinrichtung ...

haben wir nicht gehört, das es genügend Substitute gibt, "Rizin", "Botulinum", "Digitalis" etc., lauter Stoffe, die frei sind in ihrer Nutzung ..

Merkwürdige Rechtslage

Ich kenne die US-Gesetzgebung nicht. Aber alle erwähnten Medikamente sind nur zur Behandlung von bestimmten Krankheiten zugelassen. Sicher nicht zur Tötung von Menschen. Also ist schon die Anwendung illegal. Des Weiteren müssen sie von einem Arzt verordnet und ggf. verabreicht werden. Sollte der Henker tatsächlich Arzt sein, hätte er bei uns sicher mindestens ein standesrechtliches Problem, wenn er seine Fähigkeiten zur Tötung einsetzt. Und dann sollen die Substanzen auch noch illegal beschafft worden sein?
Nettes Justizsystem, das selbst gegen Gesetze verstößt.

unterbinden

in jedem fall ist eine beteiligung von firmen an der staatlichen ermordung von häftlingen zu verurteilen und zu unterbinden.

15:33 von BWilaschek geht Sie

das etwas an? Haben Sie inhaltlich etwas zu sagen, oder wollten Sie nur flotte Sprüchlein texten?

15:37, Duzfreund

>>Fresenius will Hinrichtung ...
haben wir nicht gehört, das es genügend Substitute gibt, "Rizin", "Botulinum", "Digitalis" etc., lauter Stoffe, die frei sind in ihrer Nutzung ..<<

Grüne Knollenblätterpilze. Strychnin. Aconitin. Morphium. Heroin.

Es gibt auch noch den elektrischen Stuhl, außerdem kann man Menschen köpfen, aufhängen, erschießen, vierteilen, rädern. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Haben wir gehört. Ich benutze jetzt auch einfach mal den Pluralis Majestatis.

In der Sache stehe ich hinter Fresenius!

In der Sache stehe ich klar auf Seiten von Fresenius und halte denen den Ruecken frei.

Denn Fresenius hat recht damit, diese Hinrichtung stoppen zu lassen:

https://boerse.ard.de/aktien/fresenius-will-hinrichtung-stoppen100.html

Seit Jahrzehnten ist die Giftspritze in den USA die Hinrichtungsmethode erster Wahl. Viele Pharmahersteller wollen aber nicht mit dem Giftcocktail in Verbindung gebracht werden. Nun will Fresenius Kabi sogar eine im US-Bundesstaat Nebraska geplante Hinrichtung gerichtlich stoppen lassen.

weil die Todesstrafe per UN-Zivilpakt Artikel 6 und per UN-Menschenrechts-Charta Artikel 5 verboten ist! Siehe dazu hier:

https://www.zivilpakt.de/todesstrafe-3222/

und weil jeder Mensch ein Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit hat:

https://www.zivilpakt.de/recht-auf-leben-3198/

Dieser UN-Zivilpakt ist von allen Ländern anzuwenden laut UN-Zivilpakt Artikel 2 (innerstaatliche Umsetzung).

Mit dem hier widerspricht Fresenius sich selbst

Und mit dem hier:

https://boerse.ard.de/aktien/fresenius-will-hinrichtung-stoppen100.html

Das Unternehmen betonte, keine Position zum Thema Todesstrafe einzunehmen, lehne aber die Nutzung seiner Produkte zu diesem Zweck ab.

widerspricht sich Fresenius selbst. Mit dieser Ablehnung beziehen sie doch Position gegen die Todesstrafe. Und auch dieser weitere Punkt:

https://boerse.ard.de/aktien/fresenius-will-hinrichtung-stoppen100.html

Fresenius Kabi befürchtet bei der Verwendung seiner Substanzen eine "erhebliche Rufschädigung" und begründet dies mit der in Europa vorherrschenden ablehnenden Haltung zur Todesstrafe.

ist doch eindeutig. Uebrigens sollte Fresenius wissen, dass das Verbot der Todesstrafe bei uns im Grundgesetz im Artikel 102 verankert ist und in den Artikeln 1 und 2. Aber es ist gut, wenn Fresenius sich gegen die Todesstrafe bekennt.

Todeszellen und Hinrichtungszellen zurueckbauen!

Weiterhin sind diese Todeszellen und Hinrichtungszellen zurueckzubauen!

Weiterhin ist diese Vollstreckung:

https://boerse.ard.de/aktien/fresenius-will-hinrichtung-stoppen100.html

Findet die Hinrichtung wie geplant statt, wäre es die erste Vollstreckung einer Todesstrafe in Nebraska seit 21 Jahren - und die erste dortige Hinrichtung per Giftspritze.

zu untersagen und alle verhängten Todesurteile in den USA sind in langjährige Haftstrafen umzuwandeln. Darueber hinaus ist das Verbot der Todesstrafe in die us-Verfassung zu verankern.

16:02 von fathaland slim ... genau, das ist ..

bekannt, es gibt viele Wege nach Rom - was soll die Meldung also sagen, außer das ein Name ins Spiel gebracht wird...

geanu. So ein mehrfacher Mörder, Vergewaltiger usw

den muss man verhätscheln.Hat ja gar nichts getan. Bis es Jemanden von Ihrer Familie erwischt. Dann reden Sie anders. ICH GEHE RAUS zur Zeit schreiben hier schlimme MENSCHEN

Am 09. August 2018 um 16:46 von Demokratieschue...

Auch wenn Sie noch so viele hintereinander schreiben, bestimmte Dinge müssen vom Land anerkannt werden und bei machen ratifiziert.
Und das bestimmt jedes Land selber.

Ergo macht das der Weltpolizist so wie es Ihm genehm ist, macht Er zur mit so gut wie allem.
Ob das der Welt passt oder auch nicht.

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