Ihre Meinung zu: Probleme bei Anti-Geldwäsche-Einheit: "Tickende Zeitbombe"

9. August 2018 - 6:00 Uhr

Monatelang hat die Zoll-Einheit FIU eilige Verdachtsmeldungen nicht weitergeleitet - in manchen Fällen ging es um mögliche Terrorfinanzierung. Die Opposition spricht von einer "tickenden Zeitbombe". Von Arne Meyer-Fünffinger.

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Kommentare

Vorsatz

Ist das noch Schlampigkeit oder bereits Vorsatz. Man muss in Erwägung ziehen, dass letzteres zutrifft. Wem untersteht diese Einheit?
Unsere Regierung tut derzeit alles, um Steuereinnahmen zu vermeiden. Besonders geschont werden Verbrecher und Reiche und deren Firmen.

The Untouchables

Bei Korruption und Geldwäsche liegt es in der Natur der Sache, das i.d.R. der Bock zum Gärtner gemacht wird. Geeignetes Personal zu finden ist die erste große Hürde - dafür zu sorgen, dass dieses dann aber auch absolut unabhängig bleibt, die Zweite. Finanzielle Machenschaften dieser Art sind das Instrument der Mafia, die aus besagten Gründen auch in Deutschland immer mächtiger zu werden scheint. In diesem Zusammenhang ist wirklich Jeder aufgefordert die Augen offen zu halten und nicht wegzuschauen, insbesondere wenn es rentabel sein könnte - es fängt beim "Geklüngel an....ich tue was für Dich....Du tust was für mich" . Geld wird in diesem Land inzwischen höher bewertet als Menschenleben - zumindest könnte man solch ein Gefühl bekommen - wenn man derlei Entwicklung betrachtet. Wollen wir das ?

Ich bin weder Terror noch Bankenexperte,

aber ich weis, dass es sehr einfach ist, eine Datenbank zu pflegen, in der alle Verdächtigen Parteien eingepflegt werde können.

Nun gehe ich einmal davon aus, dass die Zuständigen Behörden Einsicht in Finanztransaktionen haben die in ihrem Hoheitsgebiet stattfinden.

Legt man darüber einen Algorithmus, der Transaktionen zwischen Parteien die in der Datenbank stehen erkennt (auch über mehrere Ecken)und dann eine Meldung ausgibt, ist doch schon viel Arbeit gespart.

Aber was will man erwarten, unsere Behörden sind diesbezüglich so schlecht ausgestattet, dass es nicht mal möglich ist das die Finanzämter in 2 benachbarten Kreisen miteinander Kommunizieren (und die sind die schärfsten Hunde die wir im Stall haben, weil beim eintreiben der Steuern der Schlendrian aufhört).
Wie soll es da irgendetwas geben, das Bundesweit arbeitet?

Unser Land ist in Punkto Kommunikationstechnologie, sogar Kommunikation im allgemeinen, ein Witz.

Sicherheitsstruktur erneuern

Wir sehen immer wieder, dass die föderalen und zersplitterten Sicherheitsstrukturen nicht effektiv genug sind. Wir brauchen eine Bundesbehörde, die die erforderlichen Zuständigkeiten und Ressourcen hat, um den global- und bundesweit auftretenden Gefahren wirksam zu begegnen. Das Bundesamt für den Verfassungsschutz, , das BKA, die Bundespolizei und die Bundesanwaltschaft müssen gestärkt werden. Wir sind Sicherheitspolitisch noch in den 80igern. Das kann nicht mehr lange gutgehen angesichts der immer größer werdenden Risiken.

Die britische HSBC betreibt

Die britische HSBC betreibt weiterhin Geldwäsche für Drogen-Kartelle und Terror-Organisationen, sagt ein früherer Mitarbeiter. Europas größte Bank war in den schlimmsten Geldwäsche-Skandal der Finanzgeschichte verwickelt. Sie wurde aber nur zu einer geringen Geldstrafe verurteilt.Der Ex-Mitarbeiter der HSBC, Everett Stern, sagt aus, die größte Bank Europas würde nach wie vor illegale Geldwäsche betreiben. Stern war es auch, der die US-Behörde FBI im Jahr 2010 auf verdächtige Transaktionen innerhalb der HSBC aufmerksam machte. Dem FBI zufolge verschob die größte Bank Europas Milliardenbeträge für Drogen-Kartelle und Terror-Organisationen weltweit. Das ist gerade mal 4 Jahre her!!Und in Deutschland hat die immer noch eine Zulassung!!Halt Systemrelevant !Was kann da der Zoll oder das BKA schon reißen??Die Bank hatte 2017 einen Umsatz von 51 Milliarden Dollar!Komisch bei einem G36 in Mexico läuft unsere Regierung Sturm aber bei ner Bank ........Ach die Strafe betrug damals 1,9 Milliarden €

Zoll Aufgaben

Ich frage mich, wer so ein großes Interesse daran hat, dem Zoll Aufgaben zu übertragen, die auch mit viel gutem Willen nicht in dessen Zuständigkeitsbereich verortet werden können. Das fiel mir das erste Mal auf, als auf einmal die KfZ Steuer vom Zoll eingezogen wurde - was eine ganze Weile ziemlich schief ging. Und jetzt kocht das Thema Geldwäsche. hoch. Wer hat das denn zu verantworten? Dass der Zoll dafür überhaupt nicht aufgestellt ist, sollte doch klar gewesen sein. Wer in der Politik profitiert von solchen unsinnigen Entscheidungen?

Behörden arbeiten eben langsam

So ist das bei den Behörden, es geht alles seinen Dienstweg.
In diesem Fall hätte die Sparkasse aber sofort nach dem ersten Verdachtsfall dem Kunden sofort kündigen können unter Androhung der Weiterleitung. Auf solche Kunden kann eine Sparkasse verzichten, vielleicht macht sie sich sonst auch dem verdacht der Geldwäsche schuldig.

Keine Frage nach dem Warum?

Ich hätte mir in der ansonsten guten Berichterstattung gewünscht, dass über die Gründe des Missstände berichtet wird. Nur von IT-Problemen zu sprechen reicht nicht!

- Was ist mit der katastrophalen Personlanot?
- Der miesen Bezahlung? A-6 ist die Regel
- Und am Wichtigsten: Warum hat man dem BKA diese Aufgabe weggenommen und diese dem sowieso ausgelasteten Zoll übertragen?

Behördenversagen

Mal schauen, wie lange es dauert, bis Gesetzeserweiterungen oder ggf. neue Gesetze gefordert werden. Wie wäre es, wenn Behörden einfach einmal ihre Arbeit vernünftig erledigen würden!

Ich vermute

das alles läuft ohne das neuerdings verpönte Bargeld. Eher über bargeldlose Verfahren inklusive Karten, Mobiltelefon und Bitcoin etc. Nur damit sind diese Summen verschiebbar. So sollte man deren Nutzung einschränken.

Na ja, man kann nicht erwarten,

dass Horst Seehofer Probleme löst, die ihm noch gar nicht bekannt sind.
In den letzten 20 Jahren ist der öffentliche Dienst gigantisch runtergefahren worden. Es dauert sicherlich an die 10 Jahre bis wir soviel Personal haben, dass wir die innere Sicherheit wieder herstellen könnten.
Hier sprechen wir von Personal, aber es ist rational nicht nachvollziehbar, warum bei materiellen Dingen ebenfalls Jahre, wenn nicht Jahrzehnte vergehen.
Ein anderes Problem ist falsch interpretierter Datenschutz.

Hier zeigt sich die

miserable Seite einer "Filzokratie", dass man eine Behörde zu einer anderen Behörde ansiedelt, die nicht die Erfahrung und Durchgriffsmöglichkeiten hat, wie das BKA. Aber unabhängig davon, wird hier konkret sichtbar, bei einem kleinen "Fisch" hätte der Zoll schon längst zugeschlagen. Aber bei diesen Summen, ist es schon bedenklich, dass da ermittelt werde oder es wird absichtlich verzögert. Man weiß nicht wer hinter den eingezahlten Summen stecke, vielleicht "Herr Winterkorn" der seine Rente sichern möchte. Schlamperei bei deutschen Behördenschimmeln, insbesondere bei großen Fällen, dauert es immer etwas länger bis alles versickert ist. Fall VW lässt Grüßen.
Auch wenn die "Staatsanwaltschaft" ermittelt und das noch im Land Niedersachsen??? Der Verdacht ist doch berechtigt, weil das Land über zwanzig Prozent des Stammkapital hält und der MP Weil im Aufsichtsrat sitzt. Grüß Gott die Herrschaften.

Alle Bankangestellten

müssen jährlich mit großem Zeit- und Geldaufwand gedrillt werden, mögliche Geldwäsche-Fälle zu erkennen und an die zuständigen Behörden zeitnah weiterzuleiten. Wie es aussieht, können sich die Banken diesen enormem Aufwand sparen und erhalten so Spielraum, die Gebühren wieder zu senken.

Wen wundert es?

Es funktioniert nichts mehr in Deutschland und wenn etwas klappen könnte, wird es zu Tode diskutiert oder mit Mahnungen und Einsprüchen verhindert. Vielleicht wurde dies auch von "oben" gewünscht, dass man verspätet Informationen weitergibt.

Der Innenminister hat sich

Der Innenminister hat sich offensichtlich andere Prioritäten als Verbrechensbekämpfung gesetzt und hetzt lieber gegen Flüchtlinge und Seenotretter.

Nicht anders zu erwarten

Das ist immer das gleiche mit und in diesem Land. Sobald man etwas an "Behörden" weiterreicht oder sich auf solche verlässt, ist man verlassen. Da kann man gucken wo man will. Als Bürger wird man nur noch als lästig wahrgenommen, ansonsten spielt man in den Amtsstuben "Beamtenmikado". Und selbst Politiker werden nur noch als Schwätzer wahrgenommen, weil sich das, worum sie sich kümmern sollten, nicht im Geringsten bessert.

Es wird höchste Zeit, dass man das Beamtentum mit allen seinen Privilegien abschafft und Entlohnungen auch an Leistungen koppelt.

Geldwaesche und Steuehinterziehung...

...da kommt die Aufsicht des Staates (saemtliche EU Staaten) nicht hinterher, bzw. kommt man nicht an die "Grossen" dran...

...Das waere gerade die "Lawine", die losgetreten werden muesste, damit die EU endlich funktioniert...

...Bei diesen Ermittlungen - wenn sie denn korrekt ausgefuehrt werden koennten, gaebe es wohl einige "Ueberraschungen", wer sich denn alles so munter am Verbrechen gegen die Gesellschaft beteiligt...

...Bleibt wohl ein Wunschtraum....

Kleinigkeiten sofort

Schon interessant, welche Diskrepanz zwischen der Zuverlässigkeit beim Abfangen von Lapalien und der beim Aufdecken illegaler Transaktionen besteht. Der Zoll sollte die Prioritäten vernünftig setzen. Alles andere wirkt ungerecht und ist vor allem gefährlich.

Probleme bei Anti-Geldwäsche-Einheit

Was funktioniert denn eigentlich noch gut bei unseren Behörden und Staat/Regierung?

Bei dem unbescholtenen Otto-Normalverbraucher ist man schnell bei der Hand wenn es etwas zu holen gibt. Das ist ja auch einfach.
Bei Kriminellen und Terroristen etc. tut man sich schwer.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Und nu?

Da wir nicht wissen warum, lässt sich der Vorgang nicht bewerten.
"Verspätet" heißt ja, der Zeitpunkt des Wissens des Vorfalls ist den Nachfolgebehörden bekannt. Immerhin.

Zwischen Wissen und Senden, also der vermeintlich oder tatsächlich leichten Aufgabe, ist die Nachricht hängen geblieben.
Ich nehme nicht an, jemand hat vergessen, den "Sende" button zu drücken. Benötigte die Meldung etwa einer Verifizierung?
Wie würde sich das Geschrei der Presse anhören, wenn die Polizei einen Unschuldigen hochnimmt? Voreiligkeit? Behördenwillkür?

Der zweite Punkt ist, wann ein Missstand erkannt, aber nicht behoben wird, er zur Krise wird. Die Verzögerung soll monatelang bestanden haben.
Warum, und ob es eine war, darüber kann nur die FIU Bescheid geben.

Zumindest bei Bundesbehörden

Zumindest bei Bundesbehörden ist mir Personalmangel bekannt, ein neuer Stundungsantrag beim Bafögamt, dauerte sieben Monate. Woran solls sonst liegen.

Die sparen am falschen Ende.

Geldwäsche

Verdachtsmomente wegen Geldwäsche werden nicht weitergeleitet? Warum denn das?
Meine Bank hatte zum Beispiel im Jahr 2012 sofort eine Verdachtsanzeige wegen Geldwäsche gegen mich gemacht, obwohl ich dort und auch schon meine Eltern seit Jahrzehnten Kunden gewesen waren.....
Das Ganze erwies sich zwar als haltloser Aktionismus und hatte mit Geldwäsche absolut nichts zu tun. Jedoch hatten die Bankmitarbeiter zuvor Instruktionen erhalten, woran man eine mögliche Geldwäsche erkennen kann. Ein besonders eifriger Schalterbeamter versuchte sich dann an der Verbrecherjagd auf vermutliche "Kleinkriminelle".....

aber wir zahlen...

Steuern...wie doof sind wir eiegentlich...

Lächerlich ......

Deutsche Behörden und einen gemeinsamen Zugriff auf eine Datenbank wird es nie geben! DATENSCHUTZ ..... der ist in Deutschland wichtiger als alles andere!

Wenn zusätzlich die oft geforderte

Vorratsdatenspeicherung dazu käme, würde überhaupt nichts mehr gehen. Noch nicht mal im Ansatz.

Ohne verhinderte

Ohne verhinderte Geldwäscheverhinderung wären doch die exorbitanten Managergehälter nix wert. Die müssen doch irgendwie ihr Geld sauber an der teuer vorbeibringen können, sonst müssten sie sich ja an der Lebenserhaltung des Pöbel beteiligen. Vielen Dank, liebe Behörde, daß sie den Superreichen nicht ihrer Lebensgrundlage entziehen. Ich werde jetzt einfach härter arbeiten, um mehr Geld für die Steuer übrig zu haben.

Typisch Deutschland

und NRW ist wie bei vielen Dingen vorn mit dabei, in Deutschland klemmen so einige Dinge. Aber die Hauptsache ist für unser Politiker die Außendarstellung und schöne Bilder in die Welt senden, und immer schön wohl formulierte Sätze benutzen.

Headlines wie bei der BILD-Zeitung

Ich musste doch sehr über Ihren Beitrag schmunzeln, Herr Meyer-Fünffinger. :-)

Geldwäsche findet im großen Stil statt und nicht bei uns in Deutschland. Es geht um Millionen - wenn nicht um Milliarden und das läuft alles hinter großen Kulissen ab. Wenn ich schon lese: "Erhebliches Risiko für die Innere Sicherheit" - was für ein Risiko sprechen Sie hier an? Die sogenannten 'Terroristen' werden von den USA finanziert und nicht von dem Otto-Normal-Verbraucher aus D.
Und auch die Aussage: 'verdächtige Einzahlung in Höhe von 500.000 Euro auf dem Konto eines Geschäftsmannes, Geld aus einem Immobiliengeschäft.' - als ob man offensichtlich 500.000 EUR auf ein Konto einzahlt, wo doch alle wissen, dass man sofort wegen Geldwäsche ins Visier genommen wird.
Ihr Artikel ist nur Panikmache vor Dingen, die absolut nicht existieren. Deutschland hat nichts mit 'Terroreinheiten' u. deren Finanzierung zu tun. Und diejenigen, die Geld haben und Geldwäsche betreiben sollten, tun das in Lichtenstein.

Die Landesbehörden

gehören zusammengefasst zu einer BUNDESBEHÖRDE. Der Föderalismus behindert die Polizei, die Staatsanwaltschaften und die Steuerbehörden.
Wenn die doch wenigstens einheitliche Computerprogramme verwenden würden.

7.25 XXX99 - HSBC Verwickelt in Drogen-Kartelle

´Dem FBI zufolge verschob die größte Bank Europas Milliardenbeträge für Drogen-Kartelle und Terror-Organisationen weltweit´.
So ist das. Und nicht nur das. Sie verschob ebenso unversteuerte Milliardenbeträge aus Europa in Luxemburg und der Schweiz. Auch das ist gerade mal 4 Jahre her. Sie konnte dies ungehindert durchführen. Bis zur Veröffentlichung der Lux-Leaks. Seitdem ist es ruhiger um diese Bank geworden. Sie betreibt diese illegale Geschäfte jetzt mehr von Asien aus, dort ist das wohl legal.

Schäuble hat diese Verlagerung trotz heftiger Warnungen vorgenom

men.
@06:45 von Denkers
"Besonders geschont werden Verbrecher und Reiche und deren Firmen."
So ist es wohl.

Geschätzt 100 Milliarden Euro würden in Deutschland im Jahr gewaschen.

Arme können halt nicht mit großen Parteispenden/Sponsoring dienen.

Das ist doch peinlich hoch

Das ist doch peinlich hoch drei!
Entweder sind diese Leute bestochen worden oder unfähig.
Es wird Zeit das Beamtentum abzuschaffen, leistungsgerechte Bezahlung einzuführen und Verfehlungen zu ahnden. Da sollte man auch bei Politikern keine Ausnahme zulassen.

Was soll eine

Was soll eine Anti-Geldwäsche-Einheit bringen, wenn Konzerne das ganz legal machen können.
Solange sich Konzerne von den regulären Zahlungen an das Finanzamt freistellen lassen können, oder nur geminderte Steuersatze zahlen, ist das alles nur Augenwischerrei.
Aber die Politiker können sagen, "Wir machen was!"
Immobillienkäufe bzw. Verkäufe können in D immer noch in Bar vorgenommen werden, und das weiß der Staat. Ist fasst schon eine Einladung des Finanzministeriums zur Geldwäsche. Und das ist nur ein Beispiel.
Aber "Ottonormalverbraucher" soll bei seiner Bank anmelden, wenn er mehr wie 2000,00 Euro in Bar abheben möchte.
Das System ist korrupt und wird korrupt bleiben, solange wie wir uns nicht dagegen wehren.

Italien

Die Italiener sind schon längst besorgt darüber, wie großzügig das deutsche Geldsystem mit verdächtigen Geldflüssen umgeht. Dabei könnten wir von den italienischen Anti-Mafia-Staatsanwälten erhebliches know how erwerben. Interessiert aber allem Anschein nach niemanden in der BRD.

Wer im Amt lügt, gehört bestraft!

Und das gilt auch für die Sprecher von Behörden. Ganz offensichtlich war eben nicht gewährleistet, dass jeder eingehende Fall erstbewertet wird. Und es geht auch nicht um Einzelfälle. Da wurde systematisch geschlampt.

Und noch mehr als der Sprecher für seine Lüge gehören die Verantwortlichen für ihre Versäumnisse bestraft. Gerade im Bereich der Steuerhinterziehung liegt nämlich der Verdacht nahe, dass es sich gar nicht um "Versäumnisse" handelt, sondern um Gefälligkeiten. Es wäre nicht das erste Mal, da sei nur an die Fälle der hessischen Steuerfahnder erinnert, die ebenso wie Gustl Mollath durch psychatrische Gefälligkeitsgutachten unschädlich gemacht wurden.

100 Mrd. Euro Steuerhinterziehung im Jahr... man sollte meinen das könnte man in den Griff kriegen wenn man nur wollte...

Hauptsache genügend Leute ...

... zum Auszahlen von Kleckerbeträgen an MwSt an schweizer Bürger. Dafür musdten erst kürzlich wieder 20 Leute abgestellt werden. Ein Verwaltungsakt, der mit der Mark nach dem Pfennig wirft - und das ließe sich so einfach ändern.

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