Kommentare

Wer hätte das gedacht? Ein

Wer hätte das gedacht? Ein Jude, der den Palästinensern nicht den Dreck unter den Nägeln gönnt. Ich denke, daß den USA es völlig egal ist, ob in Palästina Juden oder Araber leben. Ob das nun Israel oder Palästina heißt. Solange die dortigen Machthaber schön USA freundlich sind und ihnen ermöglichen, den Nahen Osten von dort zu kontrollieren, destabilisieren und terrorisieren zu können. Was wäre wohl passiert, hätte Assad sich dem Westen zugewandt? Sein Land ist größer, als Israel. Höchstwahrscheinlich wäre dieses dann obsolet geworden.

Unsinn

Interessant dass es eine UN-Organisation gibt, die Gelder dafür verschwendet, Millionen Nachfahren von Nachfahren die Hoffnung zu geben, sie könnten wieder in die Siedlungsgebiete, die einst deren Ahnen hatten.

Da wäre es schon realistischer dass die Nachfahren der Deutschen aus Ostpreussen auf eine Wiederansiedlung dort hoffen. Denn in der Enklave Kaliningrad wäre wenigstens Platz dafür vorhanden.

Im Ernst, beides ist völlig unrealistisch. Und so macht es Sinn dass die USA ihr Geld lieber direkt an stabile Staaten wie Jordanien zahlen, als an eine UN-Organisation mit diskussionswürdigen Zielen.

Die UN ist antisemitisch ausgerichtet

und hat schon lange Partei ergriffen. Sie wird in tragenden Ämtern immer muslimischer und damit auch leider parteiischer.
Jordanien ist eine Art künstlich geschaffenes Land, in dem ohnehin schon fast alle Bürger palästinensische Wurzeln haben.
Über 50 % der arabischen Bevölkerung stammen von den etwa 800.000 zugewanderten Palästinensern ab, die nach dem Palästinakrieg und dem Sechstagekrieg nach Jordanien geflohen waren und später das Bürgerrecht erhielten.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Jordanien#Ethnien
Es gibt also eine Heimat für diese Menschen.
Die jordanische Regierung verfolgt eine demonstrativ tolerante Politik gegenüber Christen und Juden im Land und veranstaltet regelmäßig Religionsgespräche.
Diese Voraussetzungen machen eine Lösung der Probleme einfacher.
1950 wurde der Staat zum Haschem. Königreich Jordanien. Die dabei erfolgte offizielle Eingliederung der palästinens. Gebiete lehnten andere arab. Staaten leider ab. Jord. verzichtet 1994 erneut auf Westjordanland.

Bravo

Bravo, endlich ein konsequentes Vorgehen. Weiter so.

In welche Häuser?

"Kushner greift damit die Kritik in den USA auf, das UN-Flüchtlingshilfswerk habe die Hoffnung von Millionen Palästinensern künstlich am Leben gehalten, einmal in ihre Häuser oder die ihrer Vorfahren in Israel zurückkehren zu können."

In die Häuser vor 1947 oder danach, als die Palästinenser 1949 von ihrem neu zugesprochenen Grund und Boden vertrieben wurden?

In Israel findet ein Raubzug statt,

alle schauen zu, die Amerikaner schaffen Fakten und legalisieren den Landraub.
So sollte die Welt nicht funktionien.

Was ist das für ein Schritt? Und was bringt das?

Ist das jetzt das bittere Anerkennen von Realitäten, die über Jahre (von Israel und vielen anderen direkt oder indirekt beteiligten Akteuren) geschaffen worden sind? Und wäre es dann unangemessen, den Boten dafür zu kritisieren, dass er diese Botschaft überbringt bzw. ausspricht?

Oder ist es das Schaffen von Realitäten, aus eigenen Interessen oder Parteilichkeit heraus?

Ersteres wäre wohlwollend für Kushner und die US-Regierung sicherlich der günstigere Fall - auch international.
Gerade dann erscheint mir das Vorgehen in der Angelegenheit aber falsch.
Welchen internationalen Rückhalt erhofft man sich dort für welche Schritte auch immer, die jetzt folgen könnten? Wie glaubt man, dass die betroffenen Palästinenser das auf- und annehmen werden (und können!), wenn es nur aus amerikanischem Mund kommt? Wenn das von einer als neutral anerkannten Stelle oder mehreren Staaten käme, wäre das schon schwer genug. Aber so?
Ich bin skeptisch, ob das eine positive Entwicklung fördern kann.

Hoffnung

"Hoffnung von Millionen Palästinensern künstlich am Leben gehalten, einmal in ihre Häuser oder die ihrer Vorfahren in Israel zurückkehren zu können."

Da müsste ich - trotz des ernsten Themas - schmunzeln.

Warum sollte die Hoffnung sterben? Bei den Juden hat es doch auch geklappt und es ist bekannt, wie es funktioniert hatte.

Kein Frieden in Sicht

Die Regierung Trump stellt sich nun völlig auf die Seite Israels. Eine Basis für Verhandlungen mit den Palästinensern ist somit vom Tisch. Es folgt die für Trump typische friss oder stirb Politik.

Medienbericht:Kushner attackiert Palästinenserhilfswerk...

Aber ein Bruch in der US-Nahostpolitik ist das doch nicht.Eher eine Verschärfung.Die USA stehen doch schon seit Jahrzehnten an der Seite Israels,durch dick und dünn.Durch Siedlungspolitik und Apartheid.

Was hat Herr Kushner

Was hat Herr Kushner eigentlich für eine Kompetenz, außer dass er der Schwiegersohn von Trump ist?
Er ist orthodoxer Jude, also war da nichts anderes zu erwarten. Harvard hat ihn erst nach einer "Spende" seines Vaters von 2,5 Mio. aufgenommen, die NY University erst nach einer "Spende" von 3 Mio.
Russland Kontakte? Interessenkonflikte? Immobilienspekulationen?
.
Sehr suspekte Person. Aber der engste Vertraute von Trump.

Kushner hat recht

Es sind viele falsche Erwartungen geweckt worden und auf die "alte Weise" ist auch kein Frieden zustandegekommen. Ich finde die klare Linie der USA gut. Mir fehlt nämlich in der ganzen Diskussion der Einbezug aller historischen Fakten. Diese unreflektierte, völlig Selbstkritik-freie Beschwerdementaliät der Palästinenser finde ich schrecklich. Natürlich ist es utopisch, dass alle Flüchtlinge, die 1948 auch teilweise freiwillig das Land verließen, weil sie dachten, dass ihre "arabischen Brüder" den neuen Staat Israel schnell auslöschen würden, zurückkehren können. Es können auch nicht alle Juden in die arabischen Länder, aus denen sie geflohen sind und vertrieben wurden, zurückkehren. Und das sind mindestens genauso viele. Davon redet bloß keiner. Außerdem würden sie in diesen Ländern auch stark verfolgt werden und haben deshalb keine Perspektive in diese Richtung entwickelt, was ja auch einiges aussagt... aber Heimat war das natürlich auch mal mit Land, Dörfern, Häusern etc.

Wann endlich wird diese Familie Trump und

Anverwandten gestoppt.
Sie sind Brandstifter! Es wird nur der eigene Vorteil auf Kosten von Staaten und Völkern verfolgt.
"Make America Great Again " bedeutet nur eines .... auf Kosten anderer. Man kann nur groß werden, wenn andere klein gemacht werden.
Alle die, die aus reinem kurzfristigen Eigennutz mitmachen, ob es Staaten sind wie Israel oder Konzerne wie Siemens, VW oder Mercedes, die sich einspannen lassen vor den Karren der Trumps, werden dann über die Klinge gehen, wenn es dem selbsternannten Weltpatriarchen gefällt.
Wann zeigen Staaten und Politik- und Wirtschaftseliten Rückgrat, wann die Stirn um Nein zu sagen.

Kein Wunder!

... daß Trump seinem angeblichen Ziel von gemeinsamen Gesprächen bei einer derart einseitigen Nahost- Politik nicht näher gekommen ist. Das trägt gewiss nicht zu einer Beruhigung der Lage bei.

UNRWA tatsächlich "nicht hilfreich" - Schlimmer noch!

Seit Merkel an die Macht kam erhielt die UNRWA 500 Mio dt. Steuerzahlergeld.
Die jährlichen Zahlungen stiegen von 2,9 Mio (2005) auf 80 Mio.

Damit betreibt die UNRWA Schulen in denen Schüler zum Dschihad und zur Judenfeindschaft erzogen werden. Israel ist auf Karten nicht existent.
In Mathematik lernen die Kinder mit der Zahl der „Märtyrer", also Selbstmordattentäter, zu rechnen.

Im Gegensatz zu den USA weigert sich die Bundesregierung Stellung zu nehmen. Sie erklärt lediglich
"man befinde sich in einem kontinuierlichen Dialog mit UNRWA über die „Werte" und „Grundsätze" der UN"

Während Merkel in Deutschland vorgibt gegen Antisemitismus vorzugehen, fördert die Regierung mit ihrer Finanzierung der UNRWA palästinensische Juden- und Israelfeindschaft im Nahen Osten auf Kosten des deutschen Steuerzahlers.

Trump und seine Verwandtschaft

sind auf dem besten Weg, entgegen den Warnungen erfahrener Kenner der Situation dort (einschließlich israelischer Militärs), die Träume der Zionisten und der derzeitigen israelischen Regierung zu erfüllen.

Dass dadurch der Nahe Osten noch weiter destabilisiert wird, ist offensichtlich egal, vielleicht sogar beabsichtigt.

Trump hat immer noch nicht verstanden, dass es einen Unterschied macht, ob man einen Hotelkonzern oder einen der mächstigsten Staaten der Welt führt.

Kushner

" 300 Millionen US-Dollar pro Jahr wolle Kushner arabischen Staaten wie Jordanien direkt zahlen, die Palästinenser dauerhaft aufnehmen sollen "

Damit duerfte auch der letzte Anschein eines neutralen Brokers ( als das die US sich bislang selbst sahen und als das sie von vielen blau-aeugigen gerne gesehen wurde)
entgueltig im Eimer.

Die Palaestinenser werden die Verlierer sein, da gegen die Kombination Israel - US nun mal kein Kraut gewachsen ist.

Es steht jedoch zu befuerchten, das damit die Gewaltspirale nochmal richtig auf Drehzahl kommt, da sie den Verlust ihrer rechtmaessigen Heimat nicht einfach akzeptieren werden.

Kushner und die USA als Vermittler inakzeptabel

Die USA vertreten die Linie der Israelischen Rechts-Aussen-Regierung, und Kushner als ihr Statthalter und dazu noch (mehr oder minder) orthodoxer Jude ist der denkbar ungeeignetste Mann, um einen "Deal" herbeizuführen. Dass er jetzt die UNRWA attackiert ist nur eine weitere bedeutungslose Fußnote in den bedeutungslosen Plänen die gemacht werden, ohne überhaupt mit den Palästinensern zu reden.

Kushners primäre Qualifikation besteht darin, der Schwiegersohn des Präsidenten zu sein. Dabei hat er nicht einmal mehr uneingeschränkten Zugang zu Geheiminformationen des Weissen Hauses, weil immer neue Unstimmigkeiten in seiner Vermögensaufstellung aufgetreten sind.

Mit der Entscheidung, Jerusalem alleine Israel zuzuschlagen haben die USA die Chance auf jede zukünftige Einigung vertan - zumindest solange Trump und sein Familienclan am Ruder sind.

Nahost Politik

Mit diesem Geldentzug könnte tatsächlich Bewegung in die Nahost Politik kommen. Alleine Gaza und seine Hamas-Regierung erhält jährlich 500 Mio $ an Spenden und Zuwendungen, davon werden 100 Mio $ für die Angriffstunnel und andere Aggressiv-Maßnahmen der Palästinenser ausgegeben. Jetzt müsste endlich einmal die Geldverwendung kontrolliert und die reichlich vorhandenen Geldmittel für humanitäre Maßnahmen eingesetzt werden. Nur das hilft dem Frieden und der Bevölkerung. Herrn Kushner ist viel Glück zu wünschen!

Unpassend

Das ist ungefähr so, als ob wir den Betreiber eines Mastbetriebes zum Landwirtschaftsminister ernennen und der sich um bessere Tierhaltung kümmern will.

Kushner hat als Vermittler bereits versagt, da er absolut und nur für Israel arbeitet. Er plant gerade die nächste Enteignungsstufe gegen die Palästinenser.

Zu Recht!

Die UNRWA ist eines der größten Friedenshindernisse im Nahen Osten. Mit deutschem und europäischen Steuergeld wird Judenhass und Islamismus finanziert.

Die Trump-Regierung geht in die richte Richtung: Gelder streichen, UNRWA auflösen und die Aufgabe der UNHCR übertragen.

Passender Artikel hierzu:

"https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-08/unrwa-usa-fluechtlingsstatus-palaestinenser-israel"

re: Ritchi

Und dann müssten die Juden , die vor 70 Jahren aus muslimischen Ländern vertrieben wurden, auch wieder in ihre Häuser zurückkehren dürfen.

@Am 08. August 2018 um 08:50 von Superschlau

Zitat: "Wer hätte das gedacht? Ein Jude, der den Palästinensern nicht den Dreck unter den Nägeln gönnt."

Wenn Sie den Artikel richtig gelesen hätten, wüssten Sie, dass es den USA und Hr. Kuschner nicht darum geht, palästinensischen Flüchtlingen die Hilfen zu streichen. Das von Hrn. Kuschner vorgebracht Argument besteht darin, dass er in der UN-Organisation UNRWA ein wesentliches Friedenshemnis sieht, da die UNRWA, so der Vorwurf, Judenhass und Islamismus fördert.

Ich kann Ihnen auch gerne die Passage hereinkopieren, wo es darum geht, wie die finanziellen HIlfen der USA alternativ verwendet werden sollten:

"Die finanzielle Zuwendung von 300 Millionen US-Dollar pro Jahr wolle Kushner arabischen Staaten wie Jordanien direkt zahlen, die Palästinenser dauerhaft aufnehmen sollen, schreibt "Foreign Policy". "

Gern geschehen!

Kushner will Gelder für Palästinenserhilfswerk streichen

Die Trumpfamilie achtet die Arbeit ihre Vorgänger nicht,er streicht Gelder und nimmt damit den Palästinensern ein Recht auf ihrem Land zu leben,was schon ihren Vorfahren gehört hat.

Wie bekannt ist hat der

Schwiegersohn den jüdischen Glauben, auch die smarte Tochter von Trump hat diesen Glauben angenommen. Wie unabhängig kann der wohl sein? Trump zahlt Israel eine Milliarde Dollar nicht zweckgebunden. Das dieser Staat der gerade einmal so groß ist wie Hessen über Atomwaffen und die neueste Technik beim Kriegsmaterial verfügt macht nachdenklich. Wann dreht da einer durch und drückt den roten Knopf?

09:07, yolo

>>Die UN ist antisemitisch ausgerichtet
und hat schon lange Partei ergriffen. Sie wird in tragenden Ämtern immer muslimischer und damit auch leider parteiischer.<<

Seltsam. In anderen Threads darf ich immer lesen, daß die UN eigentlich ein Büttel der Amis seien.

Wie's gerade passt eben.

Die UN sind die Dachorganisation sämtlicher Staaten dieser Erde. Ich möchte dies noch einmal in Erinnerung rufen.

@DLGPDMKR 10:00

Hallo,

und sicher haben Sie für ihre abenteuerlichen Behauptungen auch unabhängige Quellen die sie hier angeben können.
Oder ist das nur "hören sagen"?

Jahred Kushner....

....ist deutlich erkennbar der böse Geist hinter Trumps Nahostpolitik.
Sei es die Palästinapolitik.
Sei es die Politik gegen den Iran.

Bekannt ist, das er freundschaftliche Beziehungen zu Benjamin Netanyahu pflegt.
Und natuerlich gleichzeitig der Schwiegersohn Trumps ist.

Ich wuerde mir zwar auch wünschen, das das Schicksal der Palästinenser gemildert wuerde.

Aber sie selber - wie auch die benachbarten arabischen Staaten - wollten 1947 keine zweistaatenlösung.

Statt dessen pflanzte man - mit dem Palästinakrieg - den Baum des Haders, der bis heute gut gedeiht.

So gehsehen kann ich persoenlich mich nicht auf die palästinensische/arabische Seite schlagen.

Sondern stehe - trotz großen Fehlern auch auf dieser Seite - auf der Seite Israels.

10:06, Frank_Furter

>>Trump und seine Verwandtschaft
sind auf dem besten Weg, entgegen den Warnungen erfahrener Kenner der Situation dort (einschließlich israelischer Militärs), die Träume der Zionisten und der derzeitigen israelischen Regierung zu erfüllen.<<

Beschäftigen Sie sich bitte mit dem Zionismus.

Dann erkennen Sie, daß es DEN Zionismus nicht gibt.

Theodor Herzl wäre ein erbitterter Gegner Netanjahus, wenn er heute leben würde.

Die ursprünglich sozialistisch inspirierte Idee des Zionismus wurde von Rechtsradikalen gekapert.

08:50, Superschlau: Die jüdischen Lobbygruppen....

...in den USA sorgen dafür, daß Israel nie "obsolet" wird. Es ist ein Übel, daß nationales Verhalten unter dem Deckmäntelchen des Patriotismus andere Bevölkerungsgruppen hintenanstellt. Benehmen sich hier frühere Opfer wie die ehemaligen Täter? Nein, sicher nicht. Weltgeschichtlich gesehen gibt es keine vorbestimmten Guten oder Bösen, wer Macht hat, nutzt sie zum Machterhalt. Aber aus diesem Grund kann es kein Wegschauen mit historischer Begründung geben

@ yolo um 09:07

Ihre Worte: "Jordanien ist eine Art künstlich geschaffenes Land, in dem ohnehin schon fast alle Bürger palästinensische Wurzeln haben."

Nicht nur Jordanien ist ein "künstlich geschaffenes Land". Das gilt für alle Staaten im Nahen Osten incl. Israel.
Die "Wurzeln" der Palästinenser sind im heutigen Israel.

Im Grunde setzt Kushner das fort, was Briten und Franzosen vor etwa 100 Jahren begonnen haben. Damals wurden in der Region willkürlich Grenzen gezogen und Einflussbereiche gesichert und auf dem Reißbrett bestimmt, wer wo zu leben hatte (siehe Sykes-Picot-Abkommen).
1917 versprach die britische Regierung die "Gründung einer nationalien Heimstätte für das jüdische Volk". Die Rechte der nicht-jüdischen Bewohner der Region sollten gewahrt bleiben.
Den zweiten Satz hat man inzwischen offenbar vergessen.
Es war und ist anmaßend wie von Imperialisten über die Rechte von Menschen hinweg gesehen wird.

"300 Millionen US-Dollar pro

"300 Millionen US-Dollar pro Jahr wolle Kushner arabischen Staaten wie Jordanien direkt zahlen, die Palästinenser dauerhaft aufnehmen sollen"

Also soll ein ganzen Volk dauerhaft vertrieben werden, um den Landraub Israels "konfliktlos" zu ermöglichen? Verkehrte Welt......

Frieden für alle

Das Leiden auf beiden Seiten - Israelis und Palästinenser- kann nur gemildert werden, wenn die Weltöffentlichkeit endlich klare und ehrliche Positionen vertreten würde, ohne eigene Interessen (politisch, religiös und ökonomisch) zu verfolgen. Der fortgesetzte Vorwurf, dass Israel ein Apartheidsstaat sei, ist genauso verlogen und verquert, wie die Ansicht, dass alle Palästinenser den Juden den Tod wünschen. Der Traum vom Rückkehrrecht und die schlechte Bildung in den Palästinensergebieten führen vermehrt zu Hass und Gewaltbereitschaft. Israel kann ohne die Hilfe der Weltgemeinschaft seine demokratischen Strukturen nur schwerlich aufrechterhalten. Beide Völker sind mürbe und ausgebrannt. Die UNRWA wurde genauso von Machtinteressen unterwandert wie die UN. Wo bleibt die Hoffnung für beide Völker?

"Kushner greift damit die

"Kushner greift damit die Kritik in den USA auf, das UN-Flüchtlingshilfswerk habe die Hoffnung von Millionen Palästinensern künstlich am Leben gehalten, einmal in ihre Häuser oder die ihrer Vorfahren in Israel zurückkehren zu können. ... Die finanzielle Zuwendung von 300 Millionen US-Dollar pro Jahr wolle Kushner arabischen Staaten wie Jordanien direkt zahlen, die Palästinenser dauerhaft aufnehmen sollen"

Mit anderen Worten: Damit soll das Unrecht, welches Israel den Palästinensern antut also zementiert werden?! Und dann fragt man sich woher der Hass in der Welt herkommt?
Dazu fällt mir nur folgendes Sprichwort ein:
"Wer behauptet niemand könne ihn leiden, hat vorher dafür gesorgt, dass es so ist!"

Streichung der Mittel

Zunächst hatte ich gedacht, dass die Mittel komplett gestrichen werden sollten. Im Artikel hieß es dann, dass die Mittel dorthin gehen sollen, wo die Palästinenser nun seit Jahrzehnten leben (müssen).
Mit 300 Mio US-Dollar lässt sich dort sicher etwas machen, um das Leben der Palästinenser zu verbessern.
Vorausgesetzt das Geld kommt auch dort an und versickert nicht in irgendwelchen dubiosen Organisationen.
Wenn man es schafft für die jungen Palästinenser eine Perspektive zu schaffen (Ausbildung, Arbeitsplätze), dann kann sich das positiv entwickeln.
Ähnlich wie die bei den Heimatvertriebenen in Deutschland, könnte die junge Generationen in der Realität ankommen.
Hat aber in Deutschland auch gut 50 Jahre gedauert.

Sehr gut und längst überfällig!

UNWRA hat den Konflikt perpetuiert, daher eine richtige Entscheidung. Klug auch, den Iran in dieser Zeit unter Druck zu halten, damit von dort nicht vermehrt Gelder an die Araber in Ghaza fließen kann.

@Gelebter Realist, 08:51h

auch an @vh6268, 09:14h

Man kann ja über Alles reden, auch nachverhandeln und bei der UN gibt es sicher Einiges zu kritisieren, aber dass Trump und sein Gefolge nun zum wiederholten Male einseitig Verträge bricht bzw. wie ein bockiges Kind mit dem Fuß stampft und sagt, es spielt nicht mehr mit, ist einer der ältesten Demokratien der Welt unwürdig.

Warum behalten die USA das Geld nicht...

... und nehmen die Palästinenser selbst auf?

Das wäre doch was.

@superschlau

Natürlich kann man Herrn Kushner persönliche Interessen unterstellen. Das ist ein probates Mittel, um sich a) nicht mit den eigentlichen Inhalten seiner Aussage beschäftigen zu müssen und b) die Ernsthaftigkeit des Anliegens schon im Ansatz zu verwerfen.
Den gleichen Vorwurf mussten sich Henry Kissinger, Bruno Kreisky und Walther Rathenau gefallen lassen. Einzig und allein aus dem Grund, dass sie Juden waren, wurden diese Politiker stets als Gesinnungsgenossen gebrandmarkt.
Das ist superdoof und für einen intelligenten Menschen leider auch sehr ernüchternd!

da fallen alle Deckmäntelchen

sowohl in Israel als auch in den USA. Netanyahu - Trump - Kushner etc. etc. betreiben eine Strategie der permanenten Konfliktverschärfung, gerade noch unterhalb der Kriegsschwelle. Die Hamas und andere radikalen Kräfte waren schon immer ein Produkt gerade dieser Politik. Dem kurzfristigen Jubel über die nationalistische
Politik (Hauptstadt, Siedlungsbau, Amtsprache etc.) wird irgendwann der Katzenjammer folgen. Nur mit einer Friedens-Perspektive für die Palästinenser schwächt man die radikalen Kräfte. Aber Trump- Natanjahu und Konsorten wollen genau dies nicht.

Zustimmung

Es ist richtig so, dass hier endlich mal Fakten geschaffen werden. Wieso gibt es ein Hilfswerk, dass sich ausschließlich um die Palästinenser kümmert. Hier wird mit viel Geld ein Konflikt am Leben gehalten, der eigentlich ohne die Unterstützung der Hamas durch das Ausland längst gelöst wäre. Aber die EU wird das Defizit schon auffangen. Wird so kommen...

Was geht kushner das an? Ist

Was geht kushner das an? Ist er gewählt worden? Klar kann man einseitig vollendete Tatsachen schaffen, dafür braucht es keine Expertise. Jedoch disqualifiziert dies die USA entgültig als Akteur für Demokratie und Freiheit weltweit. Schade, den viele US-Bürger glauben ebenso wie ich an diese Utopie und das es sich dafür zu kämpfen lohnt. Demokratie und Freiheit kommen aber nur mit Fairness und Partizipation.

In die Häuser vor 1947 oder danach, als die Palästinenser 1949 von ihrem neu zugesprochenen Grund und Boden vertrieben wurden?
---
Mir ist das immer viel zu plakativ und einfach.
Es gab sicher Vertriebene, aber es gab vor allem Geflüchtete, die ihr Land verließen, weil sie sich unsicher fühlten oder lieber in muslimischen Staaten leben wollten.
Andere sind geblieben. Das sind dann die 25% Araberanteil am israelischen Staat.

Über 50 % der arabischen Bevölkerung stammen von den etwa 800.000 zugewanderten Palästinensern ab, die nach dem Palästinakrieg und dem Sechstagekrieg, in dem Israel angegriffen wurde, nach Jordanien geflohen waren und später das Bürgerrecht erhielten.
Dass Israel den Sechstagekrieg gewann, ist ein Fakt.
Es gelang König Hussein 1994 der Abschluss des Friedensvertrages mit Israel, wobei Jordanien nochmals auf alle Gebiete westlich des Jordan verzichtete. Heute ist Jordanien der engste Verbündete Israels in der musl. Welt trotz Palästinensermehrheit!

Was ist neu?

Die USA haben seit jeher und mit nur wenigen Ausnahmen die Politik Israels vorbehaltlos unterstützt. Dies wurde im Westen zumeist unkritisch akzeptiert, unter Vernachlässigung der berechtigten Ansprüche der Palästinenser.

@Bote_ der_Wahrheit 10:37

Wenn Jordanien und andere arabische Staaten was im Kopf haben, dann lehnen die das Geld dankend ab und zeigen Kushner einen Vogel!
Kushner sollte sich sehr zurückhalten. Das Argument mit dem Islamismus und dem Judenhass kann er sich auch sparen. Er selbst und die israelische Regierung sind mit ihren Ausdrücken gegenüber den Muslimen nicht viel besser. Zur Friedenshemnis trägt Israel genauso bei wie die Palästinenser. Da ist keiner besser oder schlechter.
Kushner ist als Nahostvermittler ein Witz, die USA sind kein Vermittler, sie machen nur das was der Staat Israel will und sind komplett parteiisch.

09:07 von yolo

Man sollte aber auch bedenken das Israel ein künstlich geschaffener Staat ist.

10:47, Kein Weltbürger

>>So gehsehen kann ich persoenlich mich nicht auf die palästinensische/arabische Seite schlagen.

Sondern stehe - trotz großen Fehlern auch auf dieser Seite - auf der Seite Israels.<<

Gerade Sie als bekennender Nichtweltbürger ergreifen Partei in einem Konflikt, der weit weg von Deutschland ist?

Man sollte Kriege und Konflikte nicht wie ein Fußballspiel begreifen, bei dem man "seine" Mannschaft anfeuert. Ich stehe im israelisch-palästinensischen Konflikt auf keiner der beiden Seiten, sondern auf der Seite des Friedens. Auf der ist keiner der beteiligten Akteure dort zu finden.

@yolo 09:07

Dies ist Ihre Meinung zur UN und die steht Ihnen zu, parteiisch sind aber vor allem die USA. Die Palästinenser sollten jede Friedensgespräche, jegliche Gespräche mit Israel ablehnen solange die USA Vermittler sind. Die USA sind kein Vermittler mit dieser US Regierung Trump, sondern ein Störenfried, welcher sich zugunsten Israels andauernd einmischt.
Was Sie über Jordanien schreiben ist erniedrigend und unverschämt. Wenn Jordanien ein künstlich geschaffenes Land ist, was ist dann bitte Israel? Israel existierte nicht mal als Jordanien in die Unabhängigkeit entlassen wurde, soviel zu Ihrer Geschichtsbelehrung.

@DLGPDMKR: "Israel ist auf Karten [der UNRWA] nicht existent"

... und in Israelischen Schulbüchern existiert Palästina oft nicht, viele Israelis wissen nicht einmal, was die "grüne Linie" ist oder dass sie nach internationalem Recht gar nicht in Israel wohnen.

Die Propaganda beider Seiten ist die gleiche, nur umgedreht. Es wird nicht besser dadurch, dass Sie sich die eine Seite aneignen und die andere verdammen.

Jordanien ist ein künstlich geschaffenes Amt....

sagt ein Mann jüdischen Glaubens, der wohl die Entstehungsgeschichte von Israel nicht verinnerlicht hat.

Was das bedeutet?

Es ist nach meinem Kenntnisstand ein einmaliger Vorfall in der Weltgeschichte, das ein Staat der 1800 Jahre zuvor nach militärischen Auseinandersetzungen aufgehört hat zu existieren wieder errichtet worden ist durch ein Versprechen des britischen Außenministers an einen jüdischen Bankier, eine Heimstadt für das jüdische Volk zu errichten. Die Balfour-Deklaration. Es ist ein Musterbeispiel gewesen für britisches Teile und herrsche, wir wir es jetzt wieder durch den Brexit erleben dürfen.

Kushner? Wer?

Was qualifiziert eigentlich den Schwiegersohn von Donald Trump, außer, daß er eben der Schwiegersohn des Präsidenten ist, für seine Rolle als "Berater" des Präsidenten? Ich meine: Nichts! Übrigens , was will man von einem orthodoxen Juden Anderes erwarten, als das, was er jetzt zur "Lösung" des Nahostkonflikts ernsthaft vorzuschlagen gedenkt. Dadurch wird der Antisemitismus in der Welt nicht abnehmen!

Die Zeit erkannte UNRWA schon länger als Problemfall

So schrieb man:
Es liegt kein Heil und keine Zukunft darin, den Flüchtlingsstatus von Millionen Palästinensern auf ewig zu perpetuieren. UNRWA ist zu einer Krake geworden. Gegründet, um ein drängendes Problem zu lösen, ist das Hilfswerk inzwischen selber ein Problem.

Die UNRWA gilt aber als Friedenshindernis, da sie dafür sorgt, dass das "Flüchtlingsproblem" nicht
gelöst wird, weil jedes arabische Kind, das Urahnen hat, die im brit.
Mandatsgebiet Palästina lebten, automatisch als „Flüchtling“ registriert wird. Ihm wird in UNRWA-Schulen beigebracht, dass dies seine "Heimat" sei, in die es -nach der erwarteten Zerstörung Israels- "zurückkehren" werde.

Das "Recht auf Rückkehr" wird nur „durch Gewalt“ durchgesetzt werden können (al-Mishal, Chef UNRWA-Gewerkschaft).

Da es, solange Israel besteht, keine "Rückkehr“ der sogenannten Flüchtlinge geben kann, steht die Zerstörung Israels also auf der UNRWA Agenda.

Von den (1948) 800.000 vertriebenen Juden spricht übrigens niemand.

@um 09:34 von NeutraleWelt

Was hat Herr Kushner eigentlich für eine Kompetenz, außer dass er der Schwiegersohn von Trump ist?
Er ist orthodoxer Jude, also war da nichts anderes zu erwarten.
---
Und werfen Sie dann bitte auch den UN-Strategen zu Hilfszwecken der Palästinenser vor, sie seien Muslime?
Dann wird wieder ein Schuh daraus.
Andernfalls sollte man bei geschichtlichen Fakten bleiben und diese auch zur Kenntnis nehmen.
Die Palästinenserhilfen fließen auch in Terror und Extremismus, in Kindersoldaten und Gehirnwäschebücher für palästinensische Schulkinder, in denen Israel nicht einmal eingezeichnet ist.
Das ist gutzuheißen?
Man muss sich nicht mit schlechten Dingen gemein machen, wie ich finde.
Es werden Menschen aufeinander losgehetzt, die in Jordanien es schaffen, recht friedlich zusammen zu leben.
Auch innerhalb Israels gibt es rund 25%Araber, die in Israel ihre eigenen Parteien haben und auch im Knesset sitzen.
Warum immer dieses Verteufeln?

@il signor Nudelmann 11:07

Die Palästinenser in Gaza und auch sonstwo kommen schon an ihre Unterstützungen, auch ohne Donald Trump und die USA und auch ohne den Iran, welchen die USA nur aus reinem Kalkül attackiert. Trump soll aufhören Wahlkampf zu machen, dieses ganze Getue macht er nur um bei den Midterm Elections die Stimmen der jüdischen Wähler zu bekommen.

Ich vertrete immer noch die

Ich vertrete immer noch die These, dass in dieser Region erst Frieden herrschen wird, wenn das Öl alle ist.

@ Frank_Furter 10.06h und fathaland slim 10.49h

@ Frank_Furter
...........Trump und seine Verwandtschaft
sind auf dem besten Weg, entgegen den Warnungen erfahrener Kenner der Situation dort, die Träume der Zionisten und der derzeitigen israelischen Regierung zu erfüllen.........

So ein Schmarrn. Die "Träume der Zionisten" haben sich 1948 bereits erfüllt. Hinterher hat der Zionismus keine gleichwertige Aufgabe mehr gehabt - ausser für Antisemiten, die den Zionismus als Schimpfwort benutzen (wollen) und ihn als eine Art Nationalsozialismus interpretieren (wollen).

@ fathaland slim
...........Die ursprünglich sozialistisch inspirierte Idee des Zionismus wurde von Rechtsradikalen gekapert..........

Auch das ist falsch. Es mag sein, dass unter den Ur-Zionisten Sozialisten waren - aber die ursprüngliche Idee der Gründung einer Heim- und Zufluchtstätte vor ständigen Pogromen, Mord u. Raub hat mit Sozialismus nicht viel zu tun. Ich würde Zionismus daher auch nicht als Ideologie bezeichnen sondern als reine Sicherheitsmaßnahme.

@GeMe 11:04

Die 300 Mio US Dollar sollen die Amerikaner behalten und einfach aus den kompletten Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern verschwinden.
Ein Blinder sieht, dass die USA sich Palästinenserfeindlich verhalten, dies hat man ganz klar gezeigt indem man Jerusalem als Haupstadt anerkannt hat.
Die Palästinenser sollten gegenüber Israel und den USA mit kompletter Ignoranz agieren und jedes Gespräch beenden.

@um 10:46 von fathaland slim

Seltsam. In anderen Threads darf ich immer lesen, daß die UN eigentlich ein Büttel der Amis seien.
---
Das war einmal so. Aber wie es immer ist:
Wo das Geld herkommt, dessen Meinungsbild und Interessen werden vertreten.
Durch den Ölreichtum haben sich die Muslime einkaufen können und damit zur Bedeutung aufgeschwungen.
Es gibt Überlegungen aus den USA, diesen Zirkel nicht weiter zu unterstützen, weil nicht freiheitliche und moralische Werte vertreten werden, sondern immer mehr muslimische.
Der Islam ist die einzige Religion, deren Anhänger in den kommenden Jahrzehnten schneller wachsen werden als die Weltbevölkerung. Umstände wie dieser machen Forscher aus den USA sicher: Irgendwann gibt es mehr Muslime als Christen.
Ein Diktat der Muslime wird damit wahrscheinlicher und ist bereits spürbar.
Die Welt verändert sich eben und es bleibt nichts, wie es einmal war.
Das sollte man zur Kenntnis nehmen

Quelle: www.focus.de/politik/videos/studie-zeigt-religionsverschiebung-forscher-...

@um 10:53 von meta1960

Die Rechte der nicht-jüdischen Bewohner der Region sollten gewahrt bleiben.
---
Das hat man nicht vergessen, sondern das wird in Israel praktiziert.
Und wenn nicht gleich nach der Gründung die muslimischen Nachbarstaaten in Israel eingefallen wären, hätte es auch keinen Sechstagekrieg geben müssen, der alles verkompliziert hat.
In Israel gibt es ein Viertel Araber, die dort ansässig leben und auch wie Israelis Rechte und Pflichten haben. Sie sind genauso im Knesset vertreten und haben ihre Parteien. Sie studieren und können zum israelischen Militär, wie jeder andere Israeli auch; schlicht, sie werden als Israeli gesehen und nicht als Ausländer oder etwa Migranten.
Dass diese sich aber aus muslimischen Gründen oft abspalten und unter sich bleiben, ist den Israelis nicht vorzuwerfen.
Diese Entwicklung sehen wir überall, wo es Muslime in nicht muslimischen Staaten gibt.

@ 10:49 von fathaland slim

Die ursprünglich sozialistisch inspirierte Idee des Zionismus wurde von Rechtsradikalen gekapert.

Sehr geehrter fathaland slim,

das ist mir bekannt.

Aber genauso, wie ich die parlamentarische Demokratie, die christlichen Kirchen, die Idee des Sozialismus etc. an dem messe, was heute ist, beurteile ich den (entschuldigung) Zionismus danach, wie er heute auftritt.
Zionisten zu sagen, getraue ich mich nicht, weil Zionisten in der Regel Juden sind und dann wären meine Aussagen ja antisemitisch...

Mir ist übrigens ebenfalls bekannt, das es bei den Ultra-Orthodoxen Juden auch Gruppierungen gibt z.B. Neturei Karta oder Edah HaChareidis, die den Staat Israel ablehen, weil nur der Messias diesen Staat errichten dürfe.

Also stellen Sie mich bitte nicht in eine Ecke, in der ich nicht bin.

Ich bin froh, dass in der USA

Ich bin froh, dass in der USA Politik keiner mehr aus dem Politik Establishment mehr das Sagen hat: Kushner ist ja nur Immobilienentwickler, Medienunternehmer, Finanzinvestor, wie auch Trump gerade mal 1000 Millionen sein Eigen zählt. Da bei Trump jeder mal Politik darf, so auch der Schwiegersohn. Bleibt halt in der Familie. Wundere mich, dass bei Merkel nicht der Ehemann, Onkels und Tanten die grossen Reden schwingen. Vielleicht darf Trumps Sohn mal einen kleinen Krieg befehligen, schließlich sind die Trumps von Geburt aus genial. Wer das nicht glaubt, alles Neider!

11:45, Knjas Potemkin

>>Es ist nach meinem Kenntnisstand ein einmaliger Vorfall in der Weltgeschichte, das ein Staat der 1800 Jahre zuvor nach militärischen Auseinandersetzungen aufgehört hat zu existieren wieder errichtet worden ist durch ein Versprechen des britischen Außenministers an einen jüdischen Bankier, eine Heimstadt für das jüdische Volk zu errichten. Die Balfour-Deklaration. Es ist ein Musterbeispiel gewesen für britisches Teile und herrsche, wir wir es jetzt wieder durch den Brexit erleben dürfen.<<

Sämtliche Staaten der Region, bis auf Ägypten, wurden nach dem ersten Weltkrieg von den Kolonialmächten England und Frankreich geschaffen.

Aber der jüdische Bankier durfte natürlich nicht fehlen.

Und was hat die Balfour-Deklaration jetzt genau mit dem Brexit zu tun?

@ calusa 11.36h - so what?

...............Man sollte aber auch bedenken das Israel ein künstlich geschaffener Staat ist.........

Machen Sie einen Unterschied zwischen einem natürlich gewachsenen Staat und einem künstlich geschaffenen? Wozu??

Und wie hätte man das "Heilige Land" besser nutzen sollen als es unter Juden und Arabern aufzuteilen?

@um 11:36 von calusa

Man sollte aber auch bedenken das Israel ein künstlich geschaffener Staat ist.
---
Das ist doch kein Widerspruch.
Es ist doch nur so:
Die Juden leben zum Großteil in Israel.
Die Palästinenser zum Großteil in Jordanien.
Jeder hat eine Heimat bekommen.
In Israel gibt es Araber und in Jordanien auch Juden und Christen.
In beiden Ländern haben sie Rechte und Pflichten und sind sogar in enger Beziehung zueinander.
Wo ist das Problem?
Es sind eine Minderheit an Palästinensern, die durch Zahlungen von außen auf kleinem Sektor an Masse hochgezüchtet werden, um den Druck im Gaza zu erhöhen. Ein politisches Mittel, dass zu Unfrieden führen muss und soll.
Wem nützt es? Es ist ein Plan der arabischen Liga und der muslimischen Welt, um Israel von der Karte verschwinden zu lassen.
Das soll man unterstützen?
Auch Juden verloren ihre Heimat und Häuser und Verwandtschaft. Das ist doch keine einseitige Sache?
Aber genau so wird es von Terrrornahen Organisationen immer wieder dargestellt.

11:36 von calusa @ 09:07 von yolo

Palästina ebenso. Ironischerweise gibt es ein Palästina sogar nur, weil es ein Israel gibt ...

"Interessant dass es eine

"Interessant dass es eine UN-Organisation gibt, die Gelder dafür verschwendet, Millionen Nachfahren von Nachfahren die Hoffnung zu geben, sie könnten wieder in die Siedlungsgebiete, die einst deren Ahnen hatten."

Da haben Menschen, die ihren Anspruch aus ueber 2000 Jahre alten Schriften begruenden, natuerlich den staerkeren Anspruch.

Wenn Menschen juedischen Glaubens einen Anspruch geltend machen konnten, um in das Land zurueck kehren zu koennen, welches ihre Vorfahren vor rund 2000 Jahren verliessen, dann muss dieser Anspruch um so mehr fuer die Palaestinenser gelten, die erst vor einem vergleichsweise kurzem Zeitraum vertrieben wurden.

UNRWA - United Nation's Rocket Warehousing Agency

Seit dem UNRWA-Skandal hat die UN ihre Vermittlungsrolle teilweise eingebüßt.
Zumindest in diesem Konflikt hat sie ihre Glaubwürdigkeit verloren und ich als ehemaliger starker Verfechter der UN konnte damals nicht fassen, dass aus UN-Mitteln und in deren Schulen Waffen gelagert wurden, die mit dem Ziel, das jüdische Volk auszurotten, dorthin gebracht wurden. Ich verstehe auch nicht, warum seitdem diese Unterorganosation überhaupt noch existiert und man nicht pragmatisch vorgegangen ist und eine unabhängige Expertengruppe aus Juristen, Politologen, und Nahostexperten gebildet hat, die keine Verbindungen zu den Terroristen haben, wenn doch alle zugegeben haben, dass es in den UNRWA mächtig schief gelaufen ist - sogar die theokratischen Führer in der Region haben es eingesehen. Deshalb finde ich es folgerichtig, die Gelder zu entziehen, auch wenn die USA schon jetzt nicht so einen großen Anteil an der UNRWA-Finanzierung mittragen.

@um 11:40 von Magfrad

Die USA sind kein Vermittler mit dieser US Regierung Trump, sondern ein Störenfried, welcher sich zugunsten Israels andauernd einmischt.
...
Ihre Wurzeln haben die Vereinten Nationen in den Haager Friedenskonferenzen und im Völkerbund, der nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Ziel gegründet wurde, den Frieden in der Welt dauerhaft zu sichern. Allerdings erhielt der Völkerbund durch mangelndes Beitrittsinteresse (so waren etwa die USA kein Mitglied im Völkerbund) nicht den nötigen Einfluss, um seine Ziele durchsetzen zu können, und war mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges praktisch gescheitert.
US-Präsident Roosevelt unterzeichnete 1942 die Atlantik Charta.
Siehe wikipedia.
Aus der allgem. Erklärung der Menschenrechte der UN haben sich die Muslime verabschiedet und eine eigene Erklärung vollzogen. Diese haben sich von Beginn an ausgenommen...nicht die USA.
Die USA hat den Löwenanteil in humanitären Versorgungen geleistet.
Die Araber missachteten die UN-Vorgaben und begannen einen Krieg.

Kushner will Gelder für Palästinenserhilfswerk streichen

Was fällt der Trumpfamilie eigentlich ein gegen alle Regeln der Menschlichkeit zu verstoßen?Sie nehmen den Palästinensern jede Möglichkeit später auf dem Land ihrer Vorfahren zu leben.Wir Europäer sollten gegen diesen selbstherrlichen Mensch aufstehen und zwar geschlossen.Ihn in die Knie zu zwingen.Denn wenn er so weitermacht und wir vor ihm kuschen dann wird diese Weltordnung auf den Kopf gestellt.Und dies darf nicht geschehen.Denn dann hat er völlig freie Hand.

@fathaland slim um 11:38Uhr

So sehr ich Ihren Kommentar teile, kann man nicht vermeiden in manchen Punkten Israel betreffend Recht oder Unrecht festzustellen. Jede Seite biegt und verbiegt die Fakten nach eigenem Gusto und nur den eigenen Zielen unterworfen. So berechtigt sicherlich manche Vorwürfe Kushners auch sind, habe ich andererseits noch nie von ihm oder Ivanka jemals auch nur ein kritisches Wort zur israelischen Politik gehört. Und, um das klarzustellen, ich meine damit nicht nur den Gaza-Streifen! Aber möglicherweise darf man auch mal unangenehme Themen zur Sprache bringen.

Mit Steuergeldern Schulen zu

Mit Steuergeldern Schulen zu betreiben ist allemal besser wie kostenlos Angriffs - U-Boote an ein aggressives , hasserfülltes Land zu liefern.Deutschland und die UNO versuchen jedenfalls alles ,um in der Region etwas positives zu bewirken .
Wann fasst die Weltgemeinschaft endlich den Mut , die Milliarden die jedes Jahr an Israel fließen mit Gegenleistungen für den Frieden zu verbinden .

@yolo, 12:04

"[...] Es gibt Überlegungen aus den USA, diesen Zirkel nicht weiter zu unterstützen, weil nicht freiheitliche und moralische Werte vertreten werden, sondern immer mehr muslimische.
Der Islam ist die einzige Religion, deren Anhänger in den kommenden Jahrzehnten schneller wachsen werden als die Weltbevölkerung. Umstände wie dieser machen Forscher aus den USA sicher: Irgendwann gibt es mehr Muslime als Christen.
Ein Diktat der Muslime wird damit wahrscheinlicher und ist bereits spürbar.
Die Welt verändert sich eben und es bleibt nichts, wie es einmal war.
Das sollte man zur Kenntnis nehmen. [...]"

Und wenn es mehr Muslime gibt, ist es dann nicht gerechtfertigt, dass diese auch mehr Einfluss bekommen und WIR an Einfluss verlieren?
Das schließt ja keineswegs aus, dass es gewisse Grundregeln für alle Menschen jedweder Religion gibt.

Aber ob die USA das mit ihrem Machtanspruch vereinbaren könnten?

12:29, yolo

>>Aus der allgem. Erklärung der Menschenrechte der UN haben sich die Muslime verabschiedet und eine eigene Erklärung vollzogen. Diese haben sich von Beginn an ausgenommen...nicht die USA.<<

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde von der Generalversammlung der UN, also auch von den muslimischen Mitgliedern, im Dezember 1948 in Paris unterzeichnet. Die "eigene Erklärung", bekannt als Kairoer Erklärung, wurde 1990 von einer Diktatorenriege, der "Organisation für islamische Zusammenarbeit" (schlagen Sie die mal nach) unterzeichnet.

Dann gibt es noch die "Arabische Charta der Menschenrechte", von der arabischen Liga 2004 beschlossen, die der Allgemeinen Erklärung sehr ähnlich ist.

All diesen Erklärungen ist gemeinsam, daß sie völkerrechtlich nicht verbindlich sind.

Das Überleben der Shoa berechtigt keinen

Juden sich auf eine etwas tiefere Stufe zu den damaligen Tätern zu stellen - selbst wenn es dafür breite amerikanische Unterstützung gibt. Vertreibung, Auftragsmord, Sippenhaft, Ausgrenzung, völkerrechtswidrige Besetzungen sind nicht geeignet, die Politik Israels positiv zu bewerten.

Gut, dass der jüdische Lobbyismus in der amerikanischen Politik unter einem den Rassismus fördernden Präsidenten endlich klar zu Tage tritt - und eine Wiederholung der Irak-Fehler der 90er schwerer macht. Wobei ja leider der Intellekt eines Präsidenten auch noch eine Rolle spielt ... .

Israel begründet mit seinem heutigen Handeln nicht Vorurteile sondern Urteile auf Faktenbasis; diesmal nicht in Deutschland, sondern im arabischen Raum.

Was auch klar wird: Offensichtlich kann Amerika derzeit nur noch finanziell erpressen, und dem gilt es unerbittlich entgegenzuhalten - Erpressung ist eine Straftat, und was Hänschen lernt, macht Hans immerdar. Das zum Erfahrungsschatz des Herrn D. Trump.

09:07 von yolo Man sollte aber auch bedenken das Israel ein kü

Ach ja? Und was sind denn die anderen arabischen Staaten nach dem Abzug der Engländer, Türken u.s.w.?
Sehen sie sich doch mal die Geschichte der Juden an: die lebten da schon vor 5000 Jahren.
Ihr König David hat den Tempel in Jerusalem gebaut, der dann aber immer wieder zerstört wurde. Die Palästinenser haben sich da erst breitgemacht nachdem die Juden vertrieben wurden, und danach das Land völlig verkommen lassen.
Wenn es denn schon um alte Ansprüche geht, dann aber bitte zurück zu den Ursprüngen.
Gerade Deutschland sollte da etwas vorsichtiger sein wenn es um die Existenzberechtigung Israels geht, und nicht diejenigen unterstützen die die Israelis am liebsten ins Mittelmeer jagen möchten.

Ich frage mich öfter wo eigentlich diese Sympathie für die militanten Palästinenser herkommt - das kann doch nicht nur Mitleid sein? Seltsam ist nur dass die eher in linken als in rechten Kreisen zu finden ist, oder übersehe ich da was?

@ andreas74 12.26h - Sie haben einiges nicht verstanden

................Da haben Menschen, die ihren Anspruch aus ueber 2000 Jahre alten Schriften begruenden, natuerlich den staerkeren Anspruch................

Ich weiß nicht, wo Sie Ihre Geschichtskenntnisse hernehmen aber dass die Gründung des Staates Israel religiöse Gründe hatte - das müssen Ihnen wohl Leute erzählt haben, die das gleiche Defizit aufweisen.

................Wenn Menschen juedischen Glaubens einen Anspruch geltend machen konnten, um in das Land zurueck kehren zu koennen, welches ihre Vorfahren vor rund 2000 Jahren verliessen....................

Ich muss Sie auch hier korrigieren und vor allem desillusionisieren: die Juden haben das Land NIE verlassen. Lediglich ein Teil von ihnen.

@um 11:26 von Digitaler Fußabdruck

berechtigten Ansprüche der Palästinenser.
---
Welches sind den berechtigte Ansprüche nach einem verlorenen Krieg, den man offensiv mit mehreren Verbündeten gegen Israel geführt hatte?
Welches sind die Ansprüche daraus, dass man von Seiten der Araber die UN-Vorgaben zur Gründung Israels nicht anerkennen wollte und will?
Welches sind denn die Ansprüche, wenn sie eine Heimat in Jordanien gefunden haben oder hätten finden können?
Jordanien hat auf die westl. Gebiete ( Westjordanland) verzichtet zugunsten Israels.
Woraus entstehen nun Ansprüche der Palästinenser auf diese Gebiete?
Hat Israel nicht den Gaza frei gemacht und sich anschauen wollen, wie es mit dieser unfriedvollen Nachbarschaft dennoch klappen kann?
Mussten nicht auch Juden Wohnstättenverluste beklagen?
Man hat den Krieg verloren und damit auch seine Gebiete. Palästina gibt es daher faktisch nicht mehr. Es bestand aus Judäa und Samaria, aus denen die Juden durch die Römer vertrieben wurden. Es lebten dort Israelis wie Araber!

@Kay523: "erst Frieden wenn das Öl alle ist"

In dieser Region gibt es allerdings gar kein Öl, weder in Israel noch der Westbank noch in Gaza noch den Golanhöhen. Alle Probleme des Nahen Ostens auf "das Öl" zu reduzieren ist Unfug.

@ um 10:33 von Bergschneider

"re: Ritchi
Und dann müssten die Juden , die vor 70 Jahren aus muslimischen Ländern vertrieben wurden, auch wieder in ihre Häuser zurückkehren dürfen."

Ihre Antwort verstehe ich nicht. Vergleichen Sie Äpfel mit Birnen oder kennen Sie den Aufteilungsplan von 1947 nicht und die Vertreibung der Palästinenser 1949?

UNRWA, Hindernis für Frieden?

Wusste gar nicht, dass der Herr Kuchner als Sprecher des Netanjahu beschäftigt ist. ... Kuchner macht offensichtlich nicht die Rechnung mit den Palästinensern. Er täuscht sich kolossal. Die Palästinenser sind zwar finanziell auf internationale Hilfe angewiesen, jedoch beziehen sie ihre Stärke aus ihrer völkerrechtlich verbrieften Rechte auf Selbstbestimmung, Heimkehr und Verbundenheit mit dem Vaterland. Der international abgelehnte Siedlungsbau durch Israel stellt nämlich das Haupthindernis für Frieden und Stabilität in der Region im Allgemeinen und für die Palästina-Frage im Besonderen dar. Hinzukommt die völkerrechtswidrige Anerkennung Jerusalem‘s als die Hauptstadt Israel’s durch den Schwiegervater des Herrn Kuchner. Oder glauben Trump und Kuchner tatsächlich, dass sie den Widerstand der Palästinenser dadurch bezwingen zu können, indem sie die Gunst der Stunde im Hinblick auf die Umwälzungen der benachbarten arabischen Staaten ausnutzen. Welch ein heilloser Irrtum!

Probleme werden kommen

Eine unnachgiebige und unmoralische US Haltung wird unweigerlich eine stärkere Solidarisierung der Araber in der Region veranlassen, mit allem was dazugehört. Mehr Hass, mehr Anschläge, mehr Gewalt.
Das ist so dumm und falsch. Kushner und Trump sollten diesen Kurs stoppen, aber das werden sie nicht.
Man kann gespannt warten, was als nächstes kommt.

Gegenleistungen für den Frieden zu verbinden?

Wenn die Nachbarn mit Ihren 70 Jahre langen Überfällen und Terror gegen Bürger in Israel aufhöhren und das existenz Recht von Israel anerkennen.

11:23 yolo

“Andere sind geblieben. Das sind dann die 25% Araberanteil am israelischen Staat.“

Gleichberechtigung war vorher schon nicht.
Nun werden aber, wenn man der Presse glauben darf, diese Rechte immer weiter beschnitten.
Naja, vermutlich kann man abwarten, daß das Ziel des rein jüdischen Staates erreicht sein wird. Den 25% wird irgendwann nichts anderes bleiben, als auch zu gehen. Den Weg dazu, haben Israel und die USA angefangen zu beschreiten.
Wird das Frieden schaffen?

@ um 11:23 von yolo @

"...Es gelang König Hussein 1994 der Abschluss des Friedensvertrages mit Israel, wobei Jordanien nochmals auf alle Gebiete westlich des Jordan verzichtete. ..."

Soweit ich mich erinnere, hat Jordanien nicht auf alle Gebiete westlich des Jordans verzichtet, sondern diese Gebiete den Palästinensern zugesprochen. Eigentlich gehörten diese Gebiete den Palästinensern doch schon ab 1947.

Deshalb auch meine Frage, welche Häuser gemeint sind, die vor 1947, oder danach. Falls danach, haben die Palästinenser ja auch alle Rechte daran. Davor nicht.

@um 12:20 von Phonomatic

Palästina ebenso. Ironischerweise gibt es ein Palästina sogar nur, weil es ein Israel gibt ...
---
Sie haben völlig Recht.
Es sind natürlich alles künstliche Konstrukte in einer ehemals wichtigen Region des Handels und Umschags.
Dort war ein Schmelztigel von verschiedenen Nationen und Stämmen anzutreffen.
Es gab Israelis, Araber, Osmanen und und und.
Das Wort Kanaan war nicht im Besitz eines Volkes, sondern war nur ein Handelsplatz und daher wirtschaftsstrategisch wichtig.
Dort gab es Wohlstand allseits.
Es war nicht die Heimstätte der Juden und nicht die Heimstätte der Palästinenser ( Kunstname der Römer weit nach Christus).
Die Israelis eroberten diese Gebiete, wie auch andere Völker nach ihnen.
Wollte man den Status quo wieder herstellen, müsste es wieder ein Schmelztiegel von vielen Stämmen und Nationen werden.
Versucht das mal den Palästinensern klar zu machen. Israel hat 25% Araber und auch Christen im Land.
Jordanien ist als muslimisches Land allen Religionen offen.
Bringschuld?

@ Tada um 09:29

Zitat: „Hoffnung
"Hoffnung von Millionen Palästinensern künstlich am Leben gehalten, einmal in ihre Häuser oder die ihrer Vorfahren in Israel zurückkehren zu können."
Da müsste ich - trotz des ernsten Themas - schmunzeln.
Warum sollte die Hoffnung sterben? Bei den Juden hat es doch auch geklappt und es ist bekannt, wie es funktioniert hatte.„
Und die Hoffnung soll angeblich 3.500 Jahre lang gelebt haben ... Wunder geschehen ...

Ich habe ein generelles Problem mit der Berichterstattung

und dem Blickwinkel deutscher Medien und Politiker.

Trump ist definitiv eine Dumpfbacke, aber die finden wir auch zuhauf in deutschen Parteien und Amtsstuben. Auch die Abarbeitung deutscher Politiker und Medien an der AfD hat nicht zu einem Rückgang ihrer Anhänger geführt, sondern sie prozentual nahe an die "Volkspartei" SPD herangeführt. Demokratisch gewählt sind die Abgeordneten aller Parteien, auch die der AfD.
Nun gut...

Die USA gehörten in der Vergangenheit zu den größten Helfern bei Wirtschaftshilfen und humanitären Hilfen. Seit Beginn des Syrien Konfliktes so war in "Die Zeit" zu lesen hatten die USA mehr als 5,9 Milliarden US-Dollar unter Obama an syrische Hilfsorganisationen gespendet.
China, Russland, Öl-Multis...?

Ach ja der Iran ist auch ein großer Investor, allerdings nicht in Humanität sondern beim Schüren der Konflikte und in Kriegsmaterial (auch an Palästinenser).

Die palästinensischen Organisationen sind alle hoch korrupt, ich kann die USA durchaus verstehen.

@fathaland slim

Ich persoenlich denke, die Seite, der sie eher zugeneigt sind, ist letztendlich doch klar.

Jeder ist letztendlich in einem gewissen Mass parteilich.

Natuerlich kann man basierend auf der eigenen Meinung und der Informationen, die man hat, eher zur einen oder anderen Seite neigen.

Ich pflichte ihnen insofern bei, das heutzutage keine der beiden Seiten wirklich konstruktiv ist.

Jahred Kushner trifft dabei vermutlich eine Mitschuld.
Denn er bringt das doch eher spaltende Element in den Nahostkonflikt ein.

Und erlaubt - durch US Amerkikanischen Schutz - Israel dabei Aktionen, zu denen es sich ansonsten nicht durchringen wuerde.

Wer ist Kushner?

Wie konnte man erwarten, dass etwas Gutes dabei herauskommt, wenn man einem Immobilienmanager so viel Macht gibt? Dann wird eben der Ehemann einer Modedesignerin Friedensverhandler im Nahen Osten. Qualifiziert durch seinen Glauben. Wer weiß was da noch kommt! Man hofft, es ist nur ein Film, gleich kommt der Abspann

9:97 yolo

“Jordanien ist eine Art künstlich geschaffenes Land,...“

Aha. Israel nicht? Oder all die anderen Länder dort von britisch-französischen Gnaden.
Mir würde kein Grund einfallen, warum Jordanien diesen “Lohn“ nehmen sollte. Geld für etwas oder jemanden, den man notgedrungen aufgenommen hat? Den man wegen der vielen Probleme im eigenen Land garnicht mehr beherbergen möchte.
Was passiert, wenn Jordanien - so wie die Maghrebstaaten bei der EU - diesen “Deal“ ablehnen?

@um 12:56 von YinYangFish

Und wenn es mehr Muslime gibt, ist es dann nicht gerechtfertigt, dass diese auch mehr Einfluss bekommen und WIR an Einfluss verlieren?
---
Das mag demokratisch so sein.
Aber man muss sich nicht mit diesen Dingen in eine Reihe stellen, wenn sie der eigenen Überzeugung widersprechen.
Das Recht sollte man doch noch haben, oder?
Trump macht von diesem Recht Gebrauch und auch Kushner.
Daran kann ich nichts Verwerfliches finden.
Zahlen Sie für Dinge, von denen Sie wissen oder meinen, dass sie unfriedlich und aus Ihrer Sicht verwerflich sind?

Es werden humane Gelder für Terror und unfriedvolle Dinge ausgegeben. Und das stört nicht? Man sollte das weiter betreiben, obwohl man davon Kenntnis besitzt?

Zudem hat doch auch die USA das Recht, wieder an Einfluss zu gewinnen, wenn sie es vermag. Das ist Trumps Ziel.
Muss man sich wie die EU in allem ergeben?
Nein, sicher nicht.

re yolo

"Jordanien ist eine Art künstlich geschaffenes Land"

Was ist denn dann Israel, wenn nicht ein künstlich geschaffenes Land? Mit einer Bevölkerung aus Einwanderern oder den direkten Nachkommen von Einwanderern?

@um 12:30 von c.grieger Was

@um 12:30 von c.grieger
Was fällt der Trumpfamilie eigentlich ein gegen alle Regeln der Menschlichkeit zu verstoßen?
---

Die Palästinenser sind das meist alimentierteste Volk pro Kopf weltweit.
Geld bekommen sie genug. Nur wie wird es verteilt?
Rente für Märthyrer-Hinterbliebene nach einem Terrorakt gegen die Juden? Das ist bereits fakt.
Das Problem ist die Terrorfinanzierung aus humanen Mitteln durch die palästinensischen Regierungen.
Weshalb sollte man das unterstützen?
War der UN-Wille nicht Frieden statt Terror und Krieg?
Wollte man nicht den Juden eine Heimat geben und die Verfolgung unterlassen?
Ist Antisemitismus nun plötzlich unterstützenswert geworden?
Grausam, wenn man das zuende denkt.
Da lebt eine Menge Faschismus und er soll von der UN über die USA finanziert werden?

Heisst doch Israel will die palästinensischen Gebiete

vollständig und völkerrechtswidrig anektieren und die Palästinenser für immer dort ausschliessen. Jeder der noch etwas Gerechtigkeitssinn hat müsste sich von jeglicher Interaktion mit Israel zurückziehen.

@Am 08. August 2018 um 11:32 von Magfrad

Zitat: "Er selbst und die israelische Regierung sind mit ihren Ausdrücken gegenüber den Muslimen nicht viel besser. Zur Friedenshemnis trägt Israel genauso bei wie die Palästinenser. Da ist keiner besser oder schlechter."

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass

1. israelische Terroristen Anschläge gegen das Leben in Palästina führen

2. israelische Regierung mit israelischen Terroristen kooperiert / von ihnen durchsetzt ist

3. Krankenhäuser, Schulen und andere öffentliche Gebäude nach israelischen Terroristen benannt sind.

4. internationale Hilfsmittel dazu missbraucht, um ein Terrornetzwerk weiter aufzubauen.

Aber Sie sind da sicherlich besser informiert als ich.

12:13, Frank_Furter

>>Aber genauso, wie ich die parlamentarische Demokratie, die christlichen Kirchen, die Idee des Sozialismus etc. an dem messe, was heute ist, beurteile ich den (entschuldigung) Zionismus danach, wie er heute auftritt.
Zionisten zu sagen, getraue ich mich nicht, weil Zionisten in der Regel Juden sind und dann wären meine Aussagen ja antisemitisch...<<

Ach wirklich? Wenn Sie "Zionisten" sagen, dann werden Sie in die antisemitische Ecke gestellt, weil Zionisten ja Juden sind? Wieso?

Und Sie ignorieren beharrlich die vielfältigen Strömungen, die es im Zionismus gibt und behaupten, es gäbe den einen Zionismus?

Damit sind Sie natürlich voll auf Linie mit den rechten Zionisten. Die sehen das nämlich genau so.

Ihr Vergleich des Zionismus mit Christentum, Sozialismus und der parlamentarischen Demokratie ist in seiner Abwegigkeit ebenfalls interessant.

>>Also stellen Sie mich bitte nicht in eine Ecke, in der ich nicht bin.<<

Ach, diese ganze Eckensteherei ist wirklich so was von öde.

Re YinYangFish um 12:56 @yolo, 12:04

Lieber YinYangFish, Ihre Antwort dem yolo, um 12:04 in allen Ehren, doch yolo zwang Sie dadurch auf seinen Zug, mithin auf seine bewusst falsche Argumentation und Fährte zu sprengen. Der Islam, von dem der yolo spricht, hat nämlich mit der Frage, ob die UNRWA geeignet sei, friedenstiftend zu agieren, nichts zu tun. Dies vorausgesetzt, die UNRWA hätte diese Aufgabe inne; dem ist jedoch nicht so. Außerdem ist sie auch und vor allem in den Palästinensergebiete tätig. Dort leben auch mehr als 3 Millionen palästinensische Flüchtlinge. Alles in einem erkennt man, dass Trump und dessen Schwiegersohn Kushner gemeinsame Sache mit dem Al Sisi und mit den Machthabern aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emirate machen und zwar nicht nur gegen das Palästinensische Volk, sondern auch gegen das Syrische, Jemenitische, Katarische und Jordanische Volk ... Mal von dem ganzen Theater zwischen USA+Israel und dem Iran abgesehen...

re teilnehmer2

"Hier wird mit viel Geld ein Konflikt am Leben gehalten, der eigentlich ohne die Unterstützung der Hamas durch das Ausland längst gelöst wäre."

Das würde mich jetzt doch mal interessieren, wie Sie den Konflikt gelöst sehen.

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13:18, Kein Weltbürger

>>@fathaland slim
Ich persoenlich denke, die Seite, der sie eher zugeneigt sind, ist letztendlich doch klar.<<

Ja, die ist klar. Es ist die Seite, die durch Yitzhak Rabin und Daniel Barenboim, meine persönlichen Helden, sowie Teddy Kollek, Avi Primor, Shimon Stein, Moshe Zimmermann, Uri Avneri und viele andere definiert ist.

Weder der Linkud und seine Verbündeten, noch die Hamas oder die Fatah gehören dazu. Wobei ich Hanan Ashrawi durchaus auch bewundere.

13:15, yolo

>>Wollte man den Status quo wieder herstellen, müsste es wieder ein Schmelztiegel von vielen Stämmen und Nationen werden.
Versucht das mal den Palästinensern klar zu machen. Israel hat 25% Araber und auch Christen im Land.
Jordanien ist als muslimisches Land allen Religionen offen.<<

Die PLO war stark christlich beeinflusst.

Yassir Arafats Witwe ist Christin, Daoud Mikhail, der Vater von Hanan Ashrawi und Mitbegründer der PLO, war ebenfalls Christ. Seine Tochter ist es immer noch.

Die "Religiösierung" des Konfliktes ist neueren Datums.

@ 13:04 von MyNung

Sie sollten dies mal nicht so beschränkt betrachten. Israel wirkt wie ein Aussenposten des Westens mit direktem Zugang zu den Öl-Feldern des Nahen Ostens. Wieviele Kriege haben wir in dieser Region geführt? Und warum? Sicherlich nicht um den Menschen dort die Demokratie zu bringen! Es geht NUR ums Öl und dort wird erst Frieden herrschen, wenn der Westen das Interesse an dieser Region verliert und das Interesse heißt Öl! Alles andere ist naiv!

12:02, DerGolem @ fathaland slim

>>.....Die ursprünglich sozialistisch inspirierte Idee des Zionismus wurde von Rechtsradikalen gekapert....

Auch das ist falsch. Es mag sein, dass unter den Ur-Zionisten Sozialisten waren - aber die ursprüngliche Idee der Gründung einer Heim- und Zufluchtstätte vor ständigen Pogromen, Mord u. Raub hat mit Sozialismus nicht viel zu tun. Ich würde Zionismus daher auch nicht als Ideologie bezeichnen sondern als reine Sicherheitsmaßnahme.<<

Auch wenn Sie, aus Gründen, die ich nicht nachvollziehen kann, anscheinend kein Problem damit haben, daß die Rechtsradikalen die zionistische Bewegung mehr oder weniger gekapert haben, so sind Sie doch gewiss mit der Ideenwelt Theodor Herzls vertraut. Deswegen erstaunt es mich ein wenig, wenn Sie "es mag sein, daß..." schreiben.

Der Zionismus ist von seinem Ursprung her eine sozialistische Bewegung. Das weiß jeder, der sich mit seiner Geschichte beschäftigt hat.

Das Wort "Ideologie" habe ich im Zusammenhang mit dem Zionismus nicht verwendet.

@Am 08. August 2018 um 08:50 von Superschlau

Na ja, da muss man schon fair sein: In den USA gibt es eine Vielzahl Israel-kritische und links-gerichtete Juden. Kriegt man auch hier insbesondere über den Entertainment- und Journalismus-Sektor mit. Zugleich gibt es aber auch eine starke pro-Israel Lobby. Ist also nicht selbstverständlich.

Auch bzgl. der Nähe zu den USA stimme ich Ihnen nicht zu: Gerade die ultrarechten Fundamentalisten und Evangelikalen in den USA sind nicht selten aus religiöser Überzeugung Israel als jüdischem Staat zugetan: Sie glauben, dass Israel essentiell für die kommende Apokalypse ist und unterstützen das Land darum. Dass nach ihrem Glauben die meisten der Juden im Rahmen dieser Apokalypse umkommen werden und nur ein sehr kleiner Teil zum Christentum bekehrt und gerettet werden, spielt dabei keine Rolle (würde mir aber Gedanken machen, wenn ich Israeli wäre und auf die Unterstützung der Evangelikalen bauen würde).

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