Ihre Meinung zu: Rückzug von Börse geplant: Musk will Tesla privatisieren

8. August 2018 - 7:31 Uhr

Tesla-Chef Musk hat in einer Mitteilung an seine Mitarbeiter bestätigt, dass er den E-Autokonzern privatisieren will. Das sei der beste Weg. Die Börse wirbelte das heftig auf.

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Kommentare

70 Mrd. an anderer Stelle sinnvoller investiert

Um die Aktien zurück zu kaufen sind 70 Mrd. notwendig. Angeblich ist die Summe gesichert. Nur wäre diese nicht wesentlich erfolgversprechender und vor allem sinnvoller in andere Projekte als Tesla investiert?

Das einzige Ziel der Aktionäre

ist Geld mit den Papieren zu machen. Der Irrsinn ist doch wenn der kleine Laden an der Börse höher gehandelt wird als Mercedes und BMW zusammen. Erwirtschaftet wurden bisher nur Schulden... das heißt das die Anleger Quartal für Quartal Geld nachschieben und zusehen wie dieses verbrennt. Wo sind denn die Milliarden geblieben? Naja der umtriebige Unternehmer investiert ja auch in Raketenbau. Ob das profitabel ist? Wer das finanziert? Letztendlich wird er derjenige sein der sich Geld auf das Konto schaufelt und ausgesorgt hat.

Ein Kommentar wäre sinnvoll

Für jedes pol Geplänkel gibt es tonnenweise Jounalisten-Kommentare. Hier wäre die Einordnung durch einen TS-Kommentar wirklich mal sinnvoll: Ist das von der Finanzierung überhaupt machbar? Was könnte er damit bezwecken wollen? Treibt er nur den Kurs in die Höhe? Hat er Verkaufabsichten? Wer könnte einsteigen?

...

Die Aussage "am besten, wenn wir auf unsere langfristige Mission fokussiert bleiben können und wenn keine perversen Anreize für Menschen bestehen, die versuchen zu gefährden, was wir erreichen wollen" kann ich jedenfalls sehr gut verstehen.

Vorteile

Nicht mehr "quarterly earnings", keine Analysten, keine Wetten auf steigende oder fallende Kurse - das hat schon was und sollte von anderen Firmen auch mal angedacht werden. Dann wird das Spielen mit Aktien und Firmen etwas eingedämmt.

Der Schritt wäre zwar

Der Schritt wäre zwar ungewöhlich, aber nachvollziebar.
Elon Musk ist ein Visionär. Er beschäftigt sich lieber mit Projekten (Tesla, Hyperloop, SpaceX,.....), als mit der Befriedigung von Aktionären. Und als Multi-Milliardär ist ihm ein Aktienwert eigentlich egal.
.
Auf der anderen Seite hätten wir z.B. deutsche Großkonzerne, denen es nur um den Wert der Aktie geht. Da wird "Umstruktuiert", "Ausgegliedert", entlassen, verscherbelt, sobald eine hohe Dividende für die Aktionäre in Gefahr gerät. Trotz voller Auftragsbücher, aber ein Gewinn von nur 2% ist ja untragbar.
Denn wenn die Aktie fällt, ist ein funktionierendes Unternehmen plötzlich "nichts mehr wert".
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Also von der Logik her ein nachvollziehbarer Schritt, besonders wenn man nicht unter Geldmangel leidet.
So bleibt mehr Zeit fürs Kerngeschäft und die Ziele, statt sich um imaginäre Kurszahlen kümmern zu müssen. Man gewinnt ein Stück Unternehmerische Freiheit zurück.

Tesla stabilisiert sich

Eine Email im Firmenblog sagt folgendes aus:
Eine endgültige Entscheidung, die Firma von der Börse zu nehmen, gebe es noch nicht, hieß es in dem Schreiben. Es gehe darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem Tesla am besten operieren könne. Die starken Schwankungen des Aktienkurses seien eine große Ablenkung für alle Mitarbeiter. Zudem sorge die mit der Börsennotierung einhergehende Pflicht, Quartalszahlen zu veröffentlichen, für enormen Druck.
Quelle: www.focus.de/finanzen/boerse/aktienkurs-springt-nach-oben-tesla-beben-el...

Tatsächlich soll eine gewisse Stabilität erreicht werden.
In Deutschland halten 53% der Befragen Tesla für den kompetentesten Elektroautohersteller.
Tesla will in Deutschland eine Gigafactory bauen, nahe der franz. Grenze. Rheinland-Pfalz oder das Saarland sind im Rennen. Das Hauptwerk in der EU soll in den Niederlanden bleiben.
Damit nimmt Tesla den Konkurrenzkampf gegen die hiesigen Autobauer geschickt auf.

"am besten, wenn wir auf

"am besten, wenn wir auf unsere langfristige Mission fokussiert bleiben können und wenn keine perversen Anreize für Menschen bestehen, die versuchen zu gefährden, was wir erreichen wollen".

Das kann man durchaus als Kernaussage zum heutigen FInanzgebahren verstehen, wo's eben zu oft nicht um Wirtschaft und Entwicklung geht, sondern um Maximalrendite und Spekulation.

Wie, "privatisieren"?

Die Börsennotierung ist in etwa die privatisierteste Form, die ein Unternehmen haben kann.

Anscheinend hat tagesschau.de hier (mal wieder) aus englischsprachigen Medien einen Begriff ("privatization") unreflektiert ins Deutsche transferiert, der hier eine komplett andere Bedeutung besitzt...

Schwach.

nun ...

... offensichtlich hat Herr Musk nicht, oder zumindest zu spät, begriffen wie "Aktienmarkt" tickt.
Da geht es doch schon lange nicht mehr um den Sinn oder die Qualität eines Produktes. Einziges Kriterium ist ob und wie viel Rendite aus einem Unternehmen gezogen werden können. Nachhaltigkeit ist dabei ein untergeordnetes Argument.

Und dann gibt es natürlich noch den Anteil der auf reinem Glücksspiel basiert, in dem man auf steigende oder fallende Kurse eines Unternehmens "wettet" (warum wird da eigentlich keine Glücksspielsteuer fällig?).

Wie immer bestätigen dabei Ausnahmen die Regel.

Nun habe ich ja

von der Börse nicht viel Ahnung und Geld könnte ich dort auch keines verlieren.
Ist also im Prinzip egal was andere oder der Herr Musk jetzt macht.

Was ich jetzt aber gar nicht verstehe ist dieser Satz.
" Musk will Tesla privatisieren "
Sind Firmen denn etwas anderes als privat oder Aktiengesellschaften, was ja im Prinzip auch privat ist.
Kann den Satz irgendwie nicht einordnen.
Autos zu bauen gibt auch bessere und größere Firmen auf der Welt, die das auch schon länger machen.

Elon Musk ist sicherlich ein hervorragender Pokerspieler

Eins muss man den Amerikanern lassen, sie können hervorragend Ideen entwickeln und Geld einsammeln, in der industriellen, technischen Umsetzung hapert es dann allerdings.
Anstelle irgend welcher spekulativen Ankündigungen hätte er ja mal verlauten lassen können, wie die Produktionszahlen im Juli waren.
Der Aktienkurs ist doch inzwischen rein spekulativ. Die Kurssprünge sind doch nicht mit dem Erfolg oder Misserfolg in der Produktion oder sonstiger belastbarer Fakten zu begründen.
Es ist soviel Geld im Markt, dass viele Anleger nicht wissen wohin damit. Also wird kräftig spekuliert.

Ganz schön mutig, der Herr Musk.

Ob er damit seiner Firma helfen wird, die immensen Schulden abzubauen, bezweifle ich aber sehr.
Die anderen grossen Autobauer der Welt haben jetzt auch schon eine Reihe ähnlicher Modelle auf den Markt gebracht, wie es der Tesla einer ist. Und nachdem man bereits jetzt schon weiss, dass der Tesla in Bezug auf Qualität genau so schlecht ist wie die anderen US-Autos, kann es durchaus sein, dass der anfängliche Bestellboom schnell wieder vorbei ist.
Wenn dann Mr. Trump eventuell doch Zölle auf Autos erhebt und die EU ebenfalls auf US-Autos, wird der Tesla in Deutschland/EU ein Ladenhüter, denn der Kaufpreis würde viel zu hoch.

...

1) "Go private" heißt nicht privatisieren. Das "deutsche" Wort ist "Delisting" oder Börsenabgang.

2) Woher zur Hölle hat Elon Musk soviel Geld? Ein Delisting würde 50 Milliarden Dollar, oder mehr, kosten. Dabei hat Tesla Inc. eine furchtbare Bonität. Welche Bank der Welt schreibt einen solchen Kredit für ein solches Abenteuer aus?

Im Übrigen möchte ich anmerken, dass die Ankündigung eines Delisting, ohne die Absicht eines solchen, ein Betrugsdelikt ist. Zumindest nach US-Recht.

Insofern stellt sich die Frage woher die 50 Milliarden kommen.

3) Ein Delisting kommt dem arbeitnehmerfeindlichen Stil von Musk entgegen. Eine Limited wäre nicht in demselben Maße reguliert wie eine öffentlich gehandeltes Unternehmen. Musk könnte dann schalten und walten, fast wie er möchte. D.h. für die Arbeitnehmer würde es noch schlechter werden.

4) Die "Financial Times" schreibt, das ganze könnte ein "Witz" sein, zum "Marihuana Tag". Dies wäre für mich schockierender, als 50 Milliarden aus dem nichts.

Um eine Unternehmensführung

Um eine Unternehmensführung zu ermöglichen, die nicht nur auf relativ kurfristige Gewinne, sondern auf übergeordnete Ziele ausgerichtet ist, gibt es meiner Ansicht nach auch keine andere Möglichkeit. So gibt man auch seinen Mitarbeitern mehr Sicherheit und Unternehmen werden eher zusammen gehalten, anstatt durch Verkäufe einzelner Unternehmensteile auf einen möglichst maximalen Gewinn zu spekulieren, der langfristig aber die Firma zerstört.

Batterie platt

Wäre da nicht die Sache mit der Gewinnmaximierung, könnte das E-Auto eine Zukunft haben.

Hatte es aber nie, weil die Gewinnausfälle, auch in Form von Steuern, gar nicht zu kompensieren wären.

Daher hatte eigentlich niemand so richtig Lust an dem Projekt mit zu arbeiten.

Weder der Staat wegen den Steuerausfällen, noch die Industrie wegen den enormen Investionskosten, noch der Verbraucher, wer möchte alle Nase lang ein Vermögen für neue Batterien ausgeben oder hat die Möglichkeit Ladestationen im ganzen Land, gerade in Hochhaussiedlungen zu installieren.

So hat sich das Ganze von vorn herein als Luftnummer dargestellt, mit der man eine Weile sehr gutes Geld, vom Staat und Investoren verdienen konnte.

Diese Zeiten sind jetzt vorbei und somit gilt es sich aus der Affäre zu ziehen.

Das nächste Thema lautet, seit vielen Jahren bereits, Wasserstoff!

Solange weder der Staat noch die Industrie belastbare Resultate vorzeigen muss, darf Kräftig weiter Geld gescheffelt werden!

richtiger Schritt

In den letzten Monaten wurde viel zu viel über die angeblichen Rückschläge und Verfehlungen des Autoherstellers berichtet.

Das hat für viel, zu viel Unruhe gesorgt.

Mit diesem Schritt kann sich Tesla beruhigen.

Immerhin ist das der Autohersteller, der als erster ausschließlich Elektroautos produzierte, und dies alltagstaugliche Daten wie z. B. bei der Reichweite haben. Das sollte ja angeblich unmöglich sein, wenn man den deutschen Produzenten geglaubt hätte.

Daher finde ich es wichtig, dass sich Tesla gut weiter entwickelt, damit die etwas behäbigere und gut protegierte Autoindustrie in unserem Land nicht in einen Lethargieschlaf versinkt.

Wie jetzt?

"[...]erklärte Musk, nach einer Privatisierung könnte sich Tesla auf langfristige Ziele konzentrieren statt auf Quartalsergebnisse an der Wall Street. Viele Menschen verspürten einen Anreiz, "die Firma anzugreifen"."

Als erfahrener Unternehmer hätte er sich das eigentlich vorher denken können. Soviel zu langfristigen Planungen.

Das schütz vor unerwünschter

Einflußnahme.

@08:58 von sprachloser

"Das einzige Ziel der Aktionäre
ist Geld mit den Papieren zu machen. Der Irrsinn ist doch wenn der kleine Laden an der Börse höher gehandelt wird als Mercedes und BMW zusammen. Erwirtschaftet wurden bisher nur Schulden..."

Menschen stecken also Milliarden in ein Projekt das bisher noch keinen Cent Gewinn abgeworfen hat. Das passt mit der Aussage "die machen das nur fürs Geld" nicht zusammen.
Evtl. wollen einige von denen auch einfach nur Teil einer Idee sein die sie für unterstützenswert halten?
Der Kauf von Tesla-Aktien ist finanziell gesehen ein absolutes Glücksspiel.

Wer bewertet denn den "Wert"

Wer bewertet denn den "Wert" eines börsenorientierten Unternehmens?
.
Richtig, Aktionäre, Spekulanten und "Ranking-Agenturen".
Wenn da so ein "Fachmann" mit "Insider-Informationen" oder "Prognosen" kommt, kann das Unternehmen morgen nur noch die Hälfte Wert sein.
Dieses Jahr mal 332€, mal 202€ Wert.
Aus nicht nachvollziehbaren Gründen.
Vielleicht gehört ihnen dann das Unternehmen schon gar nicht mehr, weil Chinesen oder Araber billige Aktien aufgekauft haben?
Siehe Mannesmann und Vodaphone.
.
Ein wegweisender Schritt, anstatt "Outsourcing", "Umstrukturierung", Entlassungen (siehe Siemens und VW, "um Konkurrenzfähig zu bleiben").
Wenn ein Unternehmen am Ende des Geschäftsjahres über alle Sparten schwarze Zahlen schreibt und sogar noch Rücklagen bilden kann, ist das Ziel erreicht.
Aber anscheinend nicht, wenn man Aktionären nicht 7% Dividende ausschütten kann.....
.
Ein nachvollziehbarer Schritt.

Andere Wege wagen ...

Die Absichtserklärung von Elon Musk - immerhin ein Vorzeigekapitalist reinsten Wassers - finde ich sehr bemerkenswert. Egal auch, ob die Sache umgesetzt wird oder nicht. Schon die öffentliche Diskussion über Sinn, Nutzen und Nachteile, große Unternehmen von Börsenbewertungen abhängig zu machen, öffnet neue Denkrichtungen für bessere Wirtschaftskonzepte. Zumal "Börsen" nichts anderes sind als Zockerbuden, in denen große Fondsgesellschaften das Sagen haben und etliche Glücksritter auf Profitjagd sind.
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Ohne das hier ideologisch auszuwalzen ... Ich fände es gut und richtig, wenn die Absichtserklärung von E.Musk Schule machen würde...

ich mag tesla nicht

und ihm wurde so viel hilfe von seiten regierungen gegeben, die mesnchen fast zwingen wollen dieses unsinnige auto was angeblich grün und keine umweltveschmutzung erzeugt, zu kaufen. reiche kaufen dieses speilzeugauto und hier sollte wirklich mal eine neutrale seite die waren umwelschäden die durch die herstellung erzeugt wird seigen und ein bericht geben.
aber in einem muss ich ihm recht geben. sollte sich fosort von de börse entfernen, da die invesoren nur schenlles geld machen wollen und sich weder für menschen oder technologoe interessieren. vile firmen wurden zerschlagen,verkauft oder einfach kaputtgespart. mache weiter musk und ich bewudere immer menschen wie ihm die viels leisten und machen., ob mit oder ohne erfolg. privat und weg von der börse!

Selbstaktionär...

... mir sind einige MA eines der größten Autobauer des Landes bekannt, die natürlich Aktien ihres Arbeitgebers besitzen. Gut Geld verdienen (netto nicht unter 3500€ / Mo.) ist dabei selbstverständlich.
Seit einigen Jahren werden aber diese Ingenieursjobs durch Inder ersetzt! Der Prozess hält ununterbrochen an. Ich selber musste einige einlernen.
Worauf ich hinaus will ist klar...!?
Wenn der MA gute Rendite haben will, muss er früher oder später seinen eigenen Job opfern!
Wenn er seinen Job behalten will (mal gar nicht an unsere Nachkommen gedacht!), sollte er Verluste bei seinen Aktien hinnehmen.
Der Verlust durch fehlende Einnahmen des Staates bei den Sozialversicherungen und Steuern mal gar nicht berücksichtigt. (Wird uns noch sehr teuer zu stehen kommen...!)
Also Hr. Musk, machen sie es als Amerikaner besser als unsere ewig gestrigen Nadelstreifenträger mit den BWL Kenntnissen aus den 90er. Das birgt eine Menge Freiheiten und nötige Kreative Möglichkeiten.

Wenn Musk seine Ideen und Visionen ernst nimmt

...dann ist die Privatisierung der richtige Schritt. Berichtsquartale sind nicht die geeignete Zeiteinheit, um große Vorhaben wie nachhaltige Elektromobilität, wieder verwertbare Raketenstufen oder gar Marsmissionen Wirklichkeit werden zu lassen.
Ich wünsche Elon Musk viel Erfolg!

Am 08. August 2018 um 11:45 von NeutraleWelt

"Wenn ein Unternehmen am Ende des Geschäftsjahres über alle Sparten schwarze Zahlen schreibt und sogar noch Rücklagen bilden kann, ist das Ziel erreicht."

Wie schreibt man schwarze Zahlen und bildet Rücklagen, wenn man nur Verluste macht?

@Petersons

"und ihm wurde so viel hilfe von seiten regierungen gegeben, die mesnchen fast zwingen wollen dieses unsinnige auto was angeblich grün und keine umweltveschmutzung erzeugt, zu kaufen."

Von welchen Regierungen reden Sie da? Ich wüsste keine Regierung, die auch nur ansatzweise die Menschen zu zwingen versucht, einen Tesla zu kaufen.

"reiche kaufen dieses speilzeugauto"

Wo ist das Problem? Ohne reiche Leute, die die ersten Handys gekauft haben, würde es sie jetzt auch für Ärmere nicht geben. Ohne reiche Leute, die Autos mit Tempomat und ESP gekauft haben, würde es solche Sachen bei VW auch jetzt noch nicht geben.

Manche Menschen berauschen

Manche Menschen berauschen sich an sich selber. Musk brauchte Geld der Anleger, deshalb ist Tesla börsennotiert, aber die Firma ist überbewertet, das Produkt unausgereift. Die Anleger zu beschimpfen ist kein guter Stil, deuten eher auf riesige Probleme hin, die man im Rahmen der "Privatisierung" verheimlichen kann. Ich kann Unternehmen verstehen, die gegen Short seller
sind, nur, es ist ein offener Markt, mit Vor und Nachteilen.

Neutrale Welt.

Sie haben in ihrem Beitrag ja so Recht. Vor Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass ein Unternhmen wie Daimler Benz seine Motore für die A-Klasse bei Renault kauft, an den Kängu seine Sterne heftet und den neuesten Geländewagen bei Nissan einkauft.

Bei einer laufenden Firma wäre der Börsenwert egal

Die Argumentation vom Musk ist doch nicht schlüssig. Wenn es - wie er immer behauptet - vernünftig bei Tesla laufen würde, wäre der schwankende Kurs vollkommen uninteressant. Auch Quartalsbericht müsste nicht er sondern könnte der Finanzchef vortragen. Einfach billig die Aktie aufkaufen funktioniert auch nicht, da eine mehrstufige Meldepflicht rechtzeitig Alarm schlägt und man reagieren könnte. Alles spricht für massive Probleme die man todschweigen will aber als AG nicht kann.

E-Mobilität muss und wird kommen!

Klar verdient der Staat an allen Ölprodukten kräftig mit, aber er weiß auch, dass das nicht auf Dauer klappen kann. Es wird nach dem Wechsel auf die E-Mobilität eben andere Geldquellen geben müssen. Keine Sorge, die findet der Staat schon. Denkbar wäre eine Umdeklaration der EEG-Umlage hin zu einer KFZ-Strom-Steuer... denn auf Dauer wird man dieses Stück für Strompreiskuchen nicht als EEG-Umlage bezeichnen können; spätestens dann nicht, wenn die Energiewende weit genug ist. (Teuer genug erkauft haben wir uns das Schlamassel ja...)

Was Ihren Einwand mit dem Wasserstoff angeht: Der wird todsicher nicht kommen. Zumindest nicht für den PKW. Die Investitionen, die inzwischen schon (offen und verdeckt) in die Infrastruktur für Batterie-Mobile geflossen sind, verhindern das bereits jetzt schon recht effektiv. (Damit meine ich nicht nur das Lade-Netz, sondern auch die bereits abgeschlossenen, langfristigen Verträge zur Batterie-Lieferung, den zugehörigen Fabriken, neue Modelle, etc.)

Den ganzen Zweiflern hier

Das Batterie Auto wird sich durchsetzen. Das haben inzwischen alle begriffen auf die es ankommt und das ist allen voran China und Indien. Auch die Deutschen hecheln aktuell hinterher aber haben es wie ich glaube begriffen, anders sind die Mrd Investitionen ALLER Hersteller nicht zu erklären.
Was Tesla macht ist sinnvoll, da sich eine echte Zukunftsfirma besser ohne Quartalsberichte ausrichten lässt. Inzwischen ist klar, dass Tesla nicht pleite gehen wird sondern dass es im Gegenteil mehr als genug äußerst finanzkräftige Investoren gibt.
Leider gibt es in Deutschland so viele Menschen die einfach in der Vergangenheit leben und entsprechende Entwichlungen in der Welt noch nicht begreifen. Das sind dann wahrscheinlich die gleichen Menschen, die den Klimawandel leugnen bis zum Schluss.
Gott sei Dank wird die Welt die Entscheidung zur E Mobilität und zu anderen zukunftsfähigen Technologien unabhängig von uns Deutschen Abwieglern und Nörglern treffen.

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Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Zukunft funktioniert nur ohne Börse

Musk hat völlig recht!
Er hat vor allem die Investoren zum Feind, die weiterhin auf fossile Energieträger und deren Verbrennungsmaschinen stehen, eine Wirtschaftssparte der wir die kommende Heißzeit zu verdanken haben. Ihre Verantwortungslosigkeit kennt nur kurzfristige Gewinne aber keine Zukunft!
Ich drück die Daumen das er den Ausstieg aus der Untergangswirtschaft schafft.

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