Ihre Meinung zu: Zahl der Sozialwohnungen sinkt weiter

4. August 2018 - 8:46 Uhr

Menschen mit geringem Verdienst müssen weiter Geduld haben bei der Suche nach einer Sozialwohnung: Die Zahl der bezuschussten Wohnungen nimmt weiter ab. Für die Grünen ein nicht tragbarer Zustand.

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Kommentare

Moralvorträge versus reale Interessenlage

Ja, ja, unsere Regierung will "mehr" für den sozialen Wohnungsbau tun, sagt sie. Da ja aber Banken keine Zinsen mehr zahlen, ist doch der Wohnungsmarkt bei den steigenden Mieten und der wirkungslosen "Mietpreisbremse" eine ideale Kapitalanlage. Und wir wissen ja: sinkendes Angebot = steigende Preise.
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Die Politiker mit ihren Diäten und Nebeneinkünften sind dabi gewiss ordentlich involviert. Und damit ist klar, dass sie sich nicht selbst beschneiden werden, egal, was sie wahlwirksam verkünden.
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Früher hat der Staat alle Wohnungen verkauft, um Kosten zu sparen. Dass aber Gewinne für Verbraucher auch erhebliche "Kosten" bedeuten, hat bisher noch kein Wirtschaftswissenschaftler über die Lippen gebracht, denn er will sich´s ja nicht mit "denen" verscherzen. Und so steigen die "Sozialausgaben", um die Gewinne von Miethaien, Krankenhauskonzernen, Pharmakonzernen etc. zu steigern. Aber pscht! Sowas darf man doch nicht sagen.

Wie sollen denn diese

Wie sollen denn diese Wohnungen gebaut werden?
Ultrahohe Baukosten mit geringstmöglichen Mieten rein zu holen, wird nicht besonders attraktiv sein. Da hilft nur, die Bauauflagen wieder zu senken. Und auch das ganze Drumrum, mit Architekten, Notaren, Grunderwerbssteuer, Grundsteuer, … alles viel zu teuer. Da haben gewisse Lobbyverbände ganze Arbeit geleistet und sich gesund gestoßen.

Falsche Strategie

Wo soll denn der Platz für neuen Wohnraum noch herkommen? In der Landwirtschaft arbeiten wir seit Jahren erfolgreich gegen die Massentierhaltung und bei uns Menschen gehen wir den umgekehrten Weg. Weil wir glauben dass wir immer mehr Menschen sein müssen wächst die Bevölkerung stetig, somit werden einst attraktive Städte wie Hamburg wo es nur geht nachverdichtet >> Aufgewacht! Trend zur "Käfighaltung" für Menschen
Wir müssen hier die Ursache bekämpfen und nicht das Problem!

Pseudo-Alarmismus à la Grünen

Wenn die Grünen nicht irgendein Thema finden, bei dem der Staat irgendetwas bezuschussen soll, sind sie nicht froh und schlagen Alarm.
Aber wehe der Staat greift zu sehr in ihren Freiraum ein - Skandal!
Schonmal daran gedacht, woran es liegt, das nun mehr Sozialwohnungen gebraucht werden.
Das kommt davon, wenn die politische Weitsicht nicht bis zur nächsten Straßenecke reicht.

Brauchen wir Sozialwohnungen?

Der Wohlstand in Deutschland wächst stetig, die Zinsen sind dauerhaft niedrig. Brauchen wir überhaupt staatlich subventionierten Sozialwohnungsbau?

Zahl der Sozialwohnungen sinkt weiter

Die Zahl der bezuschussten Wohnungen nimmt weiter ab. Das Saarland, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern bilden die Schlusslichter. Für die Grünen ein nicht tragbarer Zustand.
Ja, das passt doch zu dem gestrigen Bericht wie die Faust aufs Auge, dass gerade im Osten Deutschlands die Einkommen niedriger sind, als im Westen.

Wie viel Millionen

Arme hatten wir doch gleich ?, und was ist denn mit den Sozialwohnungen geschehen ?.
Erst Förderung genommen dann an Miethaie verkauft und Luxuswohnungen daraus gemacht ?.
Wohnungen verschwinden doch nicht einfach von allein oder vom Markt.
Und die Grünen sollten sich lieber nicht darum kümmern, die haben dafür gesorgt das Wohnen und Bauen sich mehr als Verdoppelt hat mit Ihren Auflagen.
Hier in der Region konnte man 1993 für 300 000 DM ein Haus bauen mit 12oo Quadratmeter Grundstück, heute liegt der Preis bei 450 000 aber in Euro und mit halbem Grundstück.
Das zeigt was Grüne und andere angerichtet haben und was der Euro so wert ist.
Ich bin echt gespannt ob bei der nächsten Wahl sich die Grünen Prognosen die es jetzt so gibt auch bestätigen.
Ich kann mir nicht so richtig vorstellen das die Menschen alles vergessen haben, was wir den Grünen so zu verdanken haben, von Bauen bis zum Kraftstoff und Strompreis und so weiter.

Selbständiger werden

In puncto Wohnungen und Arbeitsplätze müssen die Deutschen einfach wieder lernen, selbständiger zu werden, auf die eigenen Fähigkeiten zu bauen und weniger nach dem Staat zu rufen.

Eine Folge der "marktkonformen" Politik.

"Die Bundesregierung sei nicht in der Lage, die Negativspirale zu stoppen."
> In der Lage ist sie schon. Aber eine marktkonforme Politik wird sich nicht nach den Bedürfnissen derer ausrichten, denen eine zahlungskräftige Lobby fehlt.

"Das Saarland, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hingegen bilden die Schlusslichter."
> Hier muss zwischen den Ballungszentren und den ländlichen Regionen unterschieden werden. Während beispielsweise in Rostock der Wohnraummangel die Mieten explodieren ließ, gibt es auf den abgelegenen Dörfern den Wohnraum fast geschenkt.

Aus dem Artikel '2017 gab es

Aus dem Artikel
'2017 gab es nur noch rund 1,2 Millionen Wohnungen für Geringverdiener.

Im Jahr 2006, als die Zuständigkeit für den sozialen Wohnungsbau vom Bund auf die Länder überging, waren es noch rund 2,1 Millionen Wohnungen.'

Seit 2006 sind also die Länder zuständig.

Warum werden die Grünen in Überschriften von Tagesschau.de neuerdings so oft gelobt?
Die Grünen sind seit 2006 in fast allen Landesregierungen weitgehend mal gewesen.
Und seit 2006 besteht die Länderzuständigkeit.
Und seit 2006 hat sich die Anzahl dieser Wohnungen ungefähr halbiert.

Kritisieren die Grünen sich jetzt selbst?

Brauchen wir Sozialwohnungen

Brauchen wir Sozialwohnungen oder würden auskömmliche Löhne das Problem lösen?

um 09:27 von wenigfahrer

"Das zeigt was Grüne und andere angerichtet haben und was der Euro so wert ist."
Das müssen Sie aber jetzt mal beweisen, dass die Grünen Schuld daran haben, dass die günstigen Mietwohnungen abnehmen. Soviel Stuss kann man selten lesen. Es ist ja so einfach, die ganze Wohnungsmisere einfach den Grünen zuzuweisen.

Umziehen

Oft gibt es in kleineren Dörfern und ländlichen Regionen noch jede Menge Leerstand. Warum sollten dann mit unser aller Geld in den Ballungsräumen noch mehr Wohnungen hinzu gepfercht werden?

Der jetzt von der SPD initiierte...

Der jetzt von der SPD initiierte Faniliennachzug für Subsidäre wird die Wohnungssituation noch zusätzlich verschärfen. Das wusste man aber alles vorher. Sehr "sozialdemokratisch" gedacht von der SPD., was?

@ traurigerdemokrat

Brauchen wir Sozialwohnungen oder würden auskömmliche Löhne das Problem lösen?

Die Löhne sind meines Erachtens auskömmlich.

Gerade die Grünen sollten

Gerade die Grünen sollten wissen:

jede Wohnung kann nur einmal vergeben werden.

Wir wecken in zahlreichen armen Ländern Erwartungen, die hier dann nicht erfüllt werden können.

Und die Hereinkommenden in Millionenstärke wollen nicht nur irgendwo eine Wohnung bezahlt bekommen vom Steuerzahler. Sie wollen auch bei Asyl nicht auf dem Land oder in der Kleinstadt in der Fläche wohnen. Sie wollen wie die Steuerzahler in den begehrtesten Cities wohnen.

Das sollte den Grünen doch bekannt sein.

Erste Städte wie Delmenhorst haben schon Zuzugssperren erwirkt. Einer der Gründe: Der Wohnraum ist zu knapp für immer neue Hereinkommende

Wer hat sie verkauft

Wer hat unsere Sozialwohnungen in Bayern verkauft um die Verlußte der Hypo Bank zu kaschieren. Es ist richtig das uns die Grünen viele Bauerschwernisse bereitet haben und auch ich kann mit vielem nichts anfangen was an grünen Parolen so existiert. Aber an der Verknappung der Sozialwohnungen tragen sie wirklich keine Schuld. Unser jetziger bayerischer Ministerpräsident hatte sie im Privatisierungswahn der CSU verscherbelt. Sich jetzt hinzustellen und so tun als ob er für Sozialwohnungen eintritt betrachte ich als eine Intelligenzbeleidigung meinerseits.
Vermutlich hat dieser Kommentar freischaltungsprobleme weil er nicht auf CSU-Linie ist.

Zahl der Sozialwohnungen sinkt weiter....

Und das kommt nicht von ungefähr.Es ist gewollt.Gäbe es mehr Sozialwohnungen,dann hätten Deutsche Wohnen und Vonovia schwereres Spiel.
Aber da,wo auf zwei Prozent vom BIP für den Wehretat geschielt wird,da ist eben auch für den Sozialwohnungsbau nicht genug da.

Die Kluft zwischen Arm und Reich nimmt riesige Ausmaße an.

Es ist unglaublich, wie wir uns mit immer größer werdenden Schritten der turbokapitalistischen Gesellschaft, wie sie in den USA existiert, und die ausschließlich unsoziale Zustände kennt, annähern.

@gestört aber geil

Herrliche Idee!
Sollen die Armen doch auf das Land ziehen. Dann sind wir sie los. Schick. Problem gelöst.

Allerdings hat die Idee einen kleinen Hacken:

wer putzt dann den Reichen die Klos? Wer verkauft ihnen ihre Klamotten? Wer liefert ihnen die Pakete? Wer kassiert im Supermarkt? Wer betreut ihre Kinder in den Kitas? Etc Etc.

Die ganzen Billiglöhner - jene die in 400 Euro Jobs das Land am Laufen halten - das sind die, die günstige Wohnungen brauchen. Das sind die, die Sie gerne aufs Land abschieben wollen.
Darüber sollten Sie einfach mal nachdenken.

Obwohl - vielleicht sollte man das so machen - vielleicht erkennen die Wohlhabenden dann, wenn sie sich mit "unwürdiger" Arbeit plagen und keine Zeit mehr für Wohltätigkeitsprojekte und Kunstförderung haben, den Wert der Arbeit!

Sozialwohnungen

Einige fragen hier, ob Sozialwohnungen überhaupt nötig sind. Die Zinsen seien niedrig und man könnte die Löhne erhöhen.

Das hilft nix. Der freie Immobilienmarkt wird von Angebot und Nachfrage regiert. Und egal wie sehr man das Lohnniveau erhöht, es wird immer Viel- und Wenigverdiener geben, die in Ballungsräumen um die Wohnungen konkurrieren. Es wird immer ein Doppelverdienerpärchen mit Akademikerjobs geben oder Menschen, die geerbt haben, die mehr bezahlen als andere.
Da helfen nur genug Wohnungen, subventionierte Wohnungen usw.
In München findet man demnächst nur noch Pflegepersonal, wenn man bezahlbare Wohnungen bieten kann. Warum sollte eine Pflegerin von Görlitz nach Ingolstadt ziehen? Bestimmt nicht wegen der paar Kröten, die es ggf. mehr gibt. Das ist immer noch weniger als die Facharbeiter bei Audi verdienen und Miete zahlen können.

Der Staat muss ran

Wenn er will, das Sozialwohnungen gebaut werden sollen. Der Privatwirtschaft kann es nicht aufgebürdet werden, weil es sich nicht rechnet. Da erfindet die Politik dann diese komische Mietpreisbremse, die von vornherein im angespannten Wohnungsmarkt nicht wirkt. Also politische Verantwortung heist auch machen und nicht einfach nur sich empören das wiederum Sozialwohnungen fehlen .

Erhebliche Teile....

....der Arbeitnehmerschaft profitieren nicht von dem moderaten Wachstum der Wirtschaft in D der letzten Jahre.

Irregulaere, mies entlohnte Arbeitsverhaeltnisse nehmen zu.

Zuderm draengen Hunderttausende von Migranten in den Niedriglohnsektor und werden Wohnraum suchen.

Der aktuelle Wohnungsbau hat kein Interesse, die Wohnbeduerfnisse jener wenig kaufkraeftigen Klientel zu erfuellen.

Der Wohnungsbau ist ausgerichtet auf die Anlagebeduerfnisse der gehobenen Mittelklasse - und darüber.

Man nennt das wohl Marktversagen.

Natuerlich ist daher sozialer Wohnungsbau notwendig.
Oder ein unter staatlicher Regie durchgeführter Wohnungsbau - siehe als Beispiel Singapur.

Das die Gruenen bezahlbaren Wohnraum fordern, ist wohl am ehesten ein Versuch, Stimmen jenseits des wohlhabenden linksliberalen Waehlerspektrums zu fischen.

Die Kritik ist dennoch gerechtfertigt.
Aber ernsthafte Loesungen sind in einem Land wie D nicht zu erwarten.

Immer mehr sozialer Abstieg

immer mehr Armut, immer weniger Sozialwohnungen - das passt ins neoliberale Weltbild ...

@ wenigfahrer

Ich kann mir nicht so richtig vorstellen das die Menschen alles vergessen haben, was wir den Grünen so zu verdanken haben, von Bauen bis zum Kraftstoff und Strompreis und so weiter.

Also glauben Sie, die Schuldigen schon ausgemacht zu haben?

Am 04. August 2018 um 09:44 von pkeszler

" Es ist ja so einfach, die ganze Wohnungsmisere einfach den Grünen zuzuweisen. "

Das Beispiel und den Preis habe ich ja hingeschrieben, dabei ging es zwar um ein Haus und nicht um Miete.
Und beim mieten wo ich ja wohne, ist nach Dämmung und paar Erneuerungen die Miete um wie viel gestiegen ?.
Was schätzen Sie denn.
Und beim Strom der Grüne mit der Kugel Eis ?, und bei Kraftstoff mit Ökosteuer und so weiter ?.
Sie leben nicht zufällig außerhalb Deutschlands ?.
Sonst wäre Ihnen klar was ich meine.
Aber das ist natürlich alles eine Frage des Einkommens was es jeden Monat gibt, bei der Frage nehme ich an Sie haben etwas mehr als Andere.
Sonst wüssten Sie das Beispiele stimmen.

Es gibt aber auch massenhaft Leerstände

In vielen Ruhrgebietsstädten, die sehr unter tausendfachen Arbeitsplatzverlusten leiden, stehen viele Wohnungen leer, wobei keine 200 Meter weiter Reihenhäuser am laufenden Band gebaut und gekauft werden.
Die Großwohnanlagen waren bis in die 90er Jahre noch mit homogenen Mietparteien belegt, wer andere Arbeitsplätze fand, zog weg.
Mittlerweile werden die Wohnungen nach und nach wieder vermietet, und es türmen sich Einkaufswagen und Sperrmüll vor den bescheidenen Rasenflächen. Die Verlumpung kann die Hausverwaltung durch teure Extraentsorgungen bezahlen, Treppenhausreinigung inclusive. Und das zahlt, wenn nicht der Mieter selbst, die öffentliche Hand letztendlich.

Warum sollte die öffentliche Hand Neubauten finanzieren?

Privat gebaut, trägt der Vermieter die Risiken von Reparaturen, Mietausfällen und sonstigem

Diese Entwicklung gab es schon unter Kohl...

und auch während der Amtszeit von Herrn Schröder wo die Grünen mit im Boot saßen.

Die Bundesregierung hat zwar stolz gesagt sie wolle ca 300.000 Wohnungen pro Jahr bauen, aber dabei nicht erwähnt wieviele davon Sozialwohnungen werden.
Das Problem wird sich in Zukunft auch noch weiter verschärfen, denn die Anzahl an Menschen welche unterhalb der Armutgrenze, oder an der Armutsgrenze leben steigt stetig.
Viele Kommunen haben in den letzte Jahren auch Wohnräume an private Immobilienunternehmen verkauft um ihren Haushalt zu konsolidieren, die Null im Finanzministerium darf ja nicht geopfert werden.

Soziale Segnungen

Wir sollten uns auch im Wohnungsbau vielleicht weniger um soziale Segnungen und Subventionen kümmern und mehr um gesunden Ehrgeiz und Konkurrenz.

@09:28 von gestört aber geil

In puncto Wohnungen und Arbeitsplätze müssen die Deutschen einfach wieder lernen, selbständiger zu werden

Der neoliberale Ansatz im Wohnungsbau ist längst gescheitert.

Es ist wirklich jedem offensichtlich:

Schon mit dem (Teil-)Rückzug des Staates auf dem Wohnungsmarkt wurden die Zustände für die unteren zwei Drittel der Einkommen unerträglich, einerseits durch Spekulationsblasen zu teuer zu mieten, andererseits aufgrund fehlenden Eigenkapitals auch zum bauen.

@09:44 von pkeszler

"Soviel Stuss kann man selten lesen."

Warum Stuss?! Der User wenigfahrer hat doch nur seine Meinung gesagt, und wenn es seine Meinung ist, dann ist es halt seine Meinung. Seine Meinung als Stuss abzuwerten, ist nicht anständig. Genauso gut, kann man Ihre Meinung als Stuss abstempeln.

Wie gesagt: Es geht lediglich um eine Meinung und nicht um die Wahrheit. Eine Meinung kann man in der Sache widerlegen, die Wahrheit nicht. Und ist ein Stuss die Unwahrheit?!

Jede Meinung ist gleich viel wert und die Wahrheit liegt in der Luft.

Wohnungen

Zinsen sind niedrig richtig, aber im Gegenzug sind Hauskaufpreise und Miete gestiegen. Mietpreise sollte mal kontrolliert werden und ein Maximum festgelegt.

zu wenig attraktives Bauland

Dort wo es Wohnungen gibt oder man welche hin bauen kann, will keiner siedeln, wo die Leute hin wollen, ist alles voll. Nur mit neuen oder verbesserten zuverlässigen und leistungsfähigen ÖPNV-Bahnen kann man unattraktive Flächen erschließen, sodass neue Wohnungen gebaut werden können. Mit langsam Bauen oder Forderungen nach Tunneln wird aber dies immer wieder verhindert.
Siehe München: Erding, Wolfrathshausen, Johanniskirchen. Oder in HH U-Bahn statt Hochbahn.

@ gestört aber geil

"Oft gibt es in kleineren Dörfern und ländlichen Regionen noch jede Menge Leerstand."

Das mag stimmen, aber dann kommen andere Kosten mit dazu. Wie die Fahrt zur Arbeit und zurück, die Kosten für mehrere Fahrzeuge und deren Reparatur usw.
Da Sie ja auch die Löhne für auskömmlich halten wird das Ersparte hier gleich wieder aufgefressen.
Desweiteren sinkt die Versorgungssicherheit auf dem Land. Ein Rentner mit chronischen Krankheiten sollte besser nicht mehr auf dem Dorf leben, der Mangel an Ärzten, Pflegern und Versorgungsmöglichkeiten macht es sehr schwer.
Da gerade Alte und Alleinerziehende die Hauptgruppe von Menschen bilden, welche an oder unterhalb der Armutgrenze leben ist ihr Vorschlag schlicht unmenschlich.

Ich habe selber mal ca 750€ (3. Jahr Metallberuf) Ausbildungsvergütung bekommen und war froh das ich kein Auto hatte, denn dann hätte ich keine Wohnung gehabt. Nur muss man dann sehen wie man mit der ersten/m Bahn/Bus zur Arbeit kommt.

Das WAHRE Problem dabei ist, das..

unsere lieben Altparteien bei ihren Berechnungen immer die "normalen" Neueinwanderer vergessen einzuberechnen, also Migranten, die überhaupt keine Flüchtlinge sind!

Beispiel:
Allein im Jahre 2015 kamen gemäß den offiziellen Angaben des BAMF insgesamt 2,34 Millionen Menschen neu ins Land, davon waren "nur" 890.000 sogenannte Flüchtlinge!

Aber nicht nur die sogenannten Flüchtlinge, sondern auch die 1,5 Millionen "normalen" Migranten benötigen hier in Deutschland auch alle eine Wohnung!

Und das war wohlgemerkt nur die Zuwanderung im Jahre 2015!

Fazit:
Wenn Politiker die Zuzug von Abermillionen "normaler" Migranten nicht in ihren Planungen mit berücksichtigen, dann kommt es halt auch irgendwann zwangsläufig in bestimmten Gegenden zu einer Wohnungsnot!

So einfach ist das!

09:45 von gestört aber geil

>>Umziehen. Oft gibt es in kleineren Dörfern und ländlichen Regionen noch jede Menge Leerstand. Warum sollten dann mit unser aller Geld in den Ballungsräumen noch mehr Wohnungen hinzu gepfercht werden?<<
_
Entweder wollen Sie Ihren Nickname bekräftigen oder haben einfach vergessen, Ihren Aus-/Einwurf als Satire zu kennzeichnen..?

@WM-Kasparov-Fan um 09:56

"Es ist unglaublich, wie wir uns mit immer größer werdenden Schritten der turbokapitalistischen Gesellschaft, wie sie in den USA existiert, und die ausschließlich unsoziale Zustände kennt, annähern."

Da wir einer Bevölkerung der DDR nicht mehr beweisen müssen, daß Marktwirtschaft auch, wenn es den sein muß, einigermaßen sozial funktionieren kann, kann man nun den Turbokapitalismus bei uns einführen, und braucht keine Rücksicht auf sozial schwache zu nehmen, deswegen auch die Privatisierungen von Staatsunternehmen der letzten Jahrzehnten und der Ausbau der Leiharbeiterschaft und der Abbau von sozialen Leistungen.

derzeit genehmigen ...

Bauämter in einigen Großstädten fast alles unter dem Deckmantel der Wohnungsnot. Doch ist der eigentliche Zweck bezahlbaren Wohnraum im Sinne von Sozialwohnungen zu schaffen. Stattdessen werden in gefragten Wohngegenden dann teure Wohnprojekte genehmigt, die den Bebauungsplan B aushebeln. Sieht dieser beispielsweise nur zwei Wohneinheiten vor, entstehen dort plötzlich acht. Moniert man diese rechtwidrige Genehmigung als Anwohner bei der Behörde, wird einem die Wohngsnot seit dem Flüchtlingszustrom entgegen gehalten, obwohl tatsächlich keine Sozialwohnungen sondern acht teure Luxuswohnungen dort gebaut werden. Das nutzen Bauherren derzeit ohne Ende aus und suchen sich gezielt schöne Grundstücke, denn eine derartige Rendite könnten sie mit nur zwei Wohneinheiten niemals erzielen, zu Lasten der Natur und der Anwohner, die auf Bebauungsplan B vertraut haben und dass ihr Nachgrundstück nicht komplett mit Bauten zugepflastert wird. Das zum Thema Rechtsstaatlichkeit.

@09:27 von wenigfahrer

Hier in der Region konnte man 1993 für 300 000 DM ein Haus bauen mit 12oo Quadratmeter Grundstück, heute liegt der Preis bei 450 000 aber in Euro und mit halbem Grundstück.

Wusste nicht dass die Grünen derart intensiv unter den Spekulanten unterwegs sind und dadurch die Preise derart explodieren haben lassen.

Und es sind sicher nicht die Bauauflagen die die Preise derart in die Höhe getrieben haben.
Dämmmaterialien und umweltschonende Heizungen sind sicher nicht an dieser von Ihnen erwähnten Baukostenentwicklung schuld.

Soziale Flüchtlingswohnungen

Wo sind eigentlich die rund 1 Million Flüchtlinge eingezogen, die seit der Grenzöffnung ins Land gekommen sind? Vermutlich konkurrieren die auch um die wenigen Sozialwohnungen?

@ WM-Kasparov-Fan

... mit immer größer werdenden Schritten der turbokapitalistischen Gesellschaft, wie sie in den USA existiert, und die ausschließlich unsoziale Zustände kennt, annähern.

Das ist offensichtlich übertrieben, denn in Ländern wie USA, China oder Russland gibt es keine Sozialwohnungen, in Deutschland immerhin über eine Million.

@ Superschlau 09:17 Uhr

"Wie sollen denn diese Wohnungen gebaut werden?"
Einige Möglichkeiten:
1. Die Einkommen werden so weit angehoben bis Mieten wieder bezahlbar sind (Früher ein Wochenlohn = Miete).
2. Das Drumherum wird ausgedünnt; Steuer für Grunderwerb wieder lt. Steuerbescheid Einkommensabhängig (Null bis ~ 6%).
3. Energieeffizient heizen = JA, nicht aber nach dem Schema koste es was es wolle (auch wenn es teurer wird ist es gut, aber Unfug).
4. Müssen z.B. Dachkonstruktionen für eine Schneelast von 1m (in der gesamten EU) ausgelegt werden?
5. Usw....

kurzsichtige Politiker

Es gibt noch genug leerstehende Plattenbautenz.B. in der Mitte von Deutschland . Wo ist das Problem mit Wohnraum ? Nicht abreissen , sondern sanieren .
Die Politik muß handeln und nicht immer von Wahlperiode zu Wahlperiode taktieren . Es fehlen weitsichtige Politiker , die auch über den eigenen Tellerrand blicken .
Waren es nicht kurzsichtige Politiker , die Sozialwohnungen zu Geld gemacht haben ?

Wenn sich die Regierung

Wenn sich die Regierung weigert, genügend Sozialwohnungen zu bauen, wird den Arbeitnehmern nichts anderes übrig bleiben, als ab sofort 15-20% Lohnerhöhungen zu fordern.
Und dazu natürlich noch ein satter Zuschlag zur Rentenversicherung, der mindestens zu einer Nettorente von 2000 Euro führt.
Natürlich ausgehend von einem Mindestlohn von mindestens 15 Euro in allen Bereichen. Das geht auch alles per Tarifvertrag.
Hoffentlich sehen dass die Gewerkschaften genauso, die in den letzten 20 Jahren ja ausschließlich die Arbeitgeberseite unterstützt haben.
Auch die müssen umdenken.
Dann gibt es bald auch wieder mehr Mitglieder.
Eigentlich wäre es ganz einfach!

Familiennachzug

Richtig, die sogenannten Sozialdemokraten propagieren den "Jahrmarkt im Himmel".
Dann sollten Sie auch zeigen wo die Leiter steht!

@09:38 von Norddeutscher22

Die Grünen sind seit 2006 in fast allen Landesregierungen weitgehend mal gewesen.

Ebenso wie alle anderen demokratischen Parteien. Als Verursacher jetzt die Grünen hinzustellen lenkt lediglich von den eigentlichen Ursachen ab.

@ wenigfahrer 09:27 Uhr

"...was ist denn mit den Sozialwohnungen geschehen ?.
Erst Förderung genommen dann an Miethaie verkauft und Luxuswohnungen daraus gemacht ?"
Die Politik will doch überhaupt nicht begreifen, dass die Interessen von Selbstnutzenden Eigentümern andere sind als die von Investoren.
Sie sehen keine Probleme, entgegen mitgeteilter Fakten. Das ist nur zu übersetzen; sie wollen keine Probleme sehen zum Nachteil sämtlicher Selbstnutzer die mit "Haien" zu tun bekommen.
Damit wird jede geforderte Eigenverantwortung (auch zur Alterssicherung) von der Politik ab absurdum geführt.
Ein Grund für Politikverdrossenheit?!

Flüchtlinge

Wo sind eigentlich die rund 1 Million Flüchtlinge eingezogen, die seit der Grenzöffnung ins Land gekommen sind? Vermutlich konkurrieren die auch um die wenigen Sozialwohnungen?

Ich finde es schäbig, sozial Bedürftige gegeneinander ausspielen zu wollen.

09:44 von pkeszler

>>Soviel Stuss kann man selten lesen. Es ist ja so einfach, die ganze Wohnungsmisere einfach den Grünen zuzuweisen.<<
_
So unrecht hat User@wenigfahrer (09:27) gar nicht. Immerhin geht ein Großteil der sehr kostentreibenden Bestimmungen für energetisches Bauen/Sanierung sowie Landschaftsschutz = Verknappung preisgünstigen Baulands auf politische Initiativen der "GRÜNEN" zurück ... die von Politik und Bau-/Wohnungswirtschaft freilich gerne in klingende Münze zu Lasten aller Verbraucher umgesetzt wurden. Von anderem Politunfug der GRÜNEN will ich hier erst gar nicht sprechen...

Das Problem liegt wo anders

Es gibt in Deutschland immer mehr Geringverdiener, die eben Sozialwohnungen brauchen. Bald dürfen die Arbeitnehmer wieder neben den Fließbändern schlafen. Gab es schon mal, wird es vermutlich bald wieder geben. Geschichte wiederholt sich.

@ gestört aber geil

Also der Wohlstand wächst...
Ja, aber nur absolut - für große Teile der Bevölkerung stimmt das nicht.

Bauen soll man selber...
Ok, wenn man die Kohle hat, kein Problem, aber siehe oben!

Auf dem Land herrscht Leerstand...
Super! Schicken wir die Loser halt aufs Dorf.
Da gibts zwar (noch) keine Verdienstmöglichkeiten, deswegen ja der Leerstand, aber wenn man das ganze "robust" handhabt, können die sich ja mit Kind und Kegel als Tagelöhner nützlich machen - so gegen Kost und Logis. Evt. dann noch "Ius primae noctis" gefällig?

Ihrem User-Namen machen Sie jedenfalls alle Ehre.

@ HW53

Familiennachzug

Viele Flüchtlinge sind bereits gut integriert und haben Arbeit und Ausbildung. Die brauchen gar nicht alle Sozialwohnungen.

@10:48 von HW53

Richtig.

Die Grünen, die sich scheinbar gerade an die schon länger hier lebenden Leute erinnern, fordern gegenwärtig einen starken zusätzlichen Anstieg des Familiennachzugs Vielleicht weht von dort der Wind und die Grünen denken in erster Linie an ihr zukünftig hereinkommendes Wählerpotential

@10:42 von gestört aber geil

denn in Ländern wie USA, China oder Russland gibt es keine Sozialwohnungen

Wovon reden sie da überhaupt? Schon nach 30 Sekunden Internet-Recherche ist das als Falschaussage überführt. Selbst die USA haben sozialen Wohnungsbau, von China und Russland ganz zu schweigen.

10:55 gestört aber geil

Es gibt sozial Bedürftige? Bei Ihren Kommentaren zweifelte ich schon daran.

Mehr Eigeninitiative

Sozial Schwache sollten sich auf engere Wohnverhaltnisse und weniger Komfort und auf Umzüge aufs Land einrichten, aber nicht darauf, dass die Allgemeinheit Ihnen mit Subventionen und Sozialwohnungen unter die Arme greift.

Wir schaffen das

schließt ein, dass die Bundeskanzlerin für die Neubewohner in passender Zahl Wohnungen bauen lässt. Das ist nicht geschehen. Eher im Gegenteil. Merkel hat nicht Millionen Wohnungen gebaut, und also setzt die Verdrängung auf dem Wohnungsmarkt ein und das Land ist wieder einmal asozialer geworden und die Armen ärmer. Die Regierung kümmert das nicht, nicht Merkel, nicht die CDU/CSU, nicht die SPD.

Absehbar

Das Abnehmen des Anteils der Sozialwohnungen war nicht nur absehbar sondern glasklar. Dass hier Jahrzehnte nicht gegengesteuert wurde ist einfach nur Politikversagen. Und jetzt haben wir eine Situation, wo sich gleichzeitig Investoren eine goldene Nase verdienen wollen und auch Privatleute zum Teil nicht mehr wissen, wohin mit ihrem Ersparten und in immer überteuertere Immobilien "investieren". Aber laut Merkel geht's uns ja gut. Fragt sich nur wer mit "uns" gemeint ist...

Eigentlich ist das kein

Eigentlich ist das kein Problem, wenn man mal andersrum denkt: wozu braucht man sozialen Wohnungsbau? Macht einen Riesenaufwand in der Verwaltung, von der Baugenehmigung über die Überwachung und Ausgabe der WBS bis hin zur Fehlbelegungsabgabe. Warum gibt man stattdessen nicht denen, die es benötigen, statt einem WBS einfach Wohngeld?
Hier könnte man sogar steuern, z. B. nur eine maximale Quadratmeterzahl bezuschussen, wer mehr will, kann den Aufpreis selbst zahlen.
Das würde unter Anderem dem Trend zu immer mehr qm pro Person entgegenwirken. Wozu braucht ein Single 90qm?
Und das Problem, dass aus dem bedürftigen Studenten ein Zahnarzt wird, oder aus der Familie nach der Trennung ein Single-Haushalt, wäre erledigt.

@10:55 von gestört aber geil

'Ich finde es schäbig, sozial Bedürftige gegeneinander ausspielen zu wollen.'

Selbst wenn es noch die 2,1 Millionen Sozialwohnungen von 2006 geben würde:

Die über eine Million Flüchtlinge würden dort auch reindrängen.

Jetzt gibt's für die schon länger hier Lebenden und die Flüchtlinge zusammen nur 1,2 Mio Sozialwohnungen.

Also halb soviel Sozialwohnungen als damals.
Und doppelt soviele Wohnungsbedürftige als damals.
Also Vervierfachung des Problems in den letzten ca 10 Jahren.

Wievielmal wollen Sie denn ein- und dieselbe Sozialwohnung in Strasse x Nummer y denn vergeben? Eher an einen schon länger hier Lebenden oder eher an einen Flüchtling?

Und wenn mehr Sozialwohnungen von den Grünen jetzt plötzlich gefordert werden: Sollen dann die Steuern steigen? Oder wer bezahlt die Wohnungen für die über 1 Million Flüchtlinge?

Erstmals beträgt der Sozialetat des Bundes fast eine Milliarde €. Rekord. Und selbst das reicht nicht für die Bisherigen und die Neuen. Erkenntnis der Grünen

Sozialwohnungen

09:27 von wenigfahrer
100% Zustimmung

10:41, zöpfchen

>>Soziale Flüchtlingswohnungen
Wo sind eigentlich die rund 1 Million Flüchtlinge eingezogen, die seit der Grenzöffnung ins Land gekommen sind? Vermutlich konkurrieren die auch um die wenigen Sozialwohnungen?<<

Etwas, was geöffnet wird, muss vorher geschlossen gewesen sein. Das war in der von Ihnen erwähnten Situation nicht der Fall.

Die Armen konkurrieren im Kapitalismus immer um die Brosamen, die vom Tisch der Reichen fallen. Bildlich gesprochen. Das ist so gewollt, denn es wirkt disziplinierend. Oder, wie immer gern gesagt wird, leistungsmotivierend. Und wenn man dann auch noch höhnisch grinsend den Armen noch Ärmere zeigen kann, die angeblich an ihrem Los schuld sind, umso besser. Divide et impera.

10:57, Postausgang

>>Das Problem liegt wo anders
Es gibt in Deutschland immer mehr Geringverdiener, die eben Sozialwohnungen brauchen. Bald dürfen die Arbeitnehmer wieder neben den Fließbändern schlafen. Gab es schon mal, wird es vermutlich bald wieder geben. Geschichte wiederholt sich.<<

Fließbänder und Arbeiter war gestern. Heutzutage schlafen die scheinselbstständigen Startupper im Büro.

Ein großes Problem das dringend angegangen werden muss.

Wohnraum ist knapp in den Ballungsräumen und den Studentenstädten. Kaum ein junger Mensch möchte noch auf dem Land leben und Alt werden. Der soziale Wohnungsbau wird seit Jahrzehnten vernachlässigt. Sozialwohnungen wurden im Zuge der neoliberalen Politik privatisiert. Nach dem Platzen der Immobilienblase in Spanien haben internationale Immobilienfonds den deutschen Immobilienmarkt als unterbewertet "erkannt" und investieren verstärkt in Deutschland. Neubauten werden vornehmlich in Form von hochpeisigen Luxusprojekten verwirklicht. Die steigenden Immobilienpreise mit den eingepreisten Niedrigzinsen sorgt dafür, dass ein Verdrängungswettbewerb um die verbliebenen günstigen Wohnungen statt findet. Die großen Verlierer sind die Menschen am unteren Ende der Einkommensskala. Sie können den Mehraufwand nicht schultern und werden verdrängt.

Wer in diesem Zusammenhang von Flüchtlingen oder hohen Baukosten redet oder gar den Sachverhalt leugnet, redet am Thema vorbei.

"Redliche Arbeiter" haben hier keine Lobby

Alle, die teure Wohnungen selbst zahlen können, oder auf Kosten der Kommunen finanziert bekommen, müssen sich keine Sorgen über immer teurere Wohnungen machen.
Sie haben starke Lobbyisten in den Parlamenten.
Der von Heinrich Böll als "redlicher Arbeiter" genannte Mensch bekommt zwar viel versprochen von Politikern, um gewählt zu werden.
Tatsächlich rührt sich keine Hand für diese Menschen, dabei ist es egal, welche Partei ihm etwas verspricht.

Monopoly.

Wer sich mal näher mit der Bau- u. Wohnungswirtschaft beschäftigt, erkennt erhellende Einsichten in die heutige Wohnungsproblematik. Natürlich hat auch "grüne Politik" einen nicht unwesentlichen Anteil an heutiger Preistreiberei und Baulandverknappung. Aber richtig interessant sind die Besitzverhältnisse an vermietbarem Wohnraum. Denn nicht die "gierigen Privatvermieter mit ein paar Wohnungen" sind die wahren Mietpreistreiber, deren Anteil viel zu gering ist. Es sind vielmehr die großen Wohnbaugesellschaften und deren Anteilseigner = instututionelle Anleger. Nämlich oft Versicherungen, Banken usw., die in Zeiten von Nullzinsen irgendwo anders ihre Renditen erwirtschaften (müssen). Ob insofern der vorher massive Verkauf kommunaler Wohnungen ein abgekartetes Spiel war, ist eine andere Frage...

Und wieder sind wir bei der alten Frage

der regionalen Verteilung der Wirtschaft/Industrie und der Arbeitsplätze.Was nützen leerstehende Wohnungen "auf dem flachen Land" wenn keine Arbeitsplätze in zumutbarer Nähe vorhanden sind.Deshalb versuchen so Viele in den grossen Zentren eine Wohnung zu mieten/kaufen und müssen dafür immer mehr Geld ausgeben.Ob man es gut findet oder nicht:Niedrigverdiener und Menschen im Sozialsystem können auf Dauer nicht mehr in den begehrten Lagen der Grossstädte wohnen.Daran können auch die geforderten neuen Sozialwohnungen auf Dauer kaum was ändern.

@10:53 von Politeia

'Ebenso wie alle anderen demokratischen Parteien. Als Verursacher jetzt die Grünen hinzustellen lenkt lediglich von den eigentlichen Ursachen ab'.

Sie haben ja recht.
Ich halte es nur nicht für gerechtfertigt, dass Tagesschau.de schon ab der Überschrift das Ganze rein positiv über die Grünen aufzieht. Auch die Grünen hatten und haben Regierungsverantwortung. Gerade auf der zuständigen Länderebene.

Von wem fordern zuständige Parteien, die aktuell in Regierungsverantwortung sind?

@AfD mit glied, 11:07

Endlich einmal ein AfD Fan, der deutlich sagt, das er nicht nur gegen Flüchtlinge ist, sondern gegen alles, was sozial ist. Hut ab, das sieht man nicht Mal in der Führungsriege ihrer Partei so deutlich.

10:55 von gestört aber geil

Sie finden das vielleicht, die betroffenen Leistungsempfänger sehen das aber oft auch anders.
Ein WBS ist heute nichts mehr Wert, weil jeder Flüchtling ohne eigene Wohnung per sé noch besondere Dringlichkeit im WBS hat - und bei Besichtigung dann noch mit einer/m hochengagierten Ehrenamtlichen daherkommt, der/die alles für ihn regelt und wahrscheinlich auch die Wohnung rausgesucht hat ...
Ist doch klar, dass eine alleinerziehende H4-Mama sich da veralbert vorkommt.

Die Länder haben die

Die Länder haben die Bundesmittel zweckentfremdet verwendet. Ein Skandal.

@gestört aber geil - Qualität statt Quantität!

10:42 von gestört aber geil:
"Das ist offensichtlich übertrieben, denn in Ländern wie USA, China oder Russland gibt es keine Sozialwohnungen, in Deutschland immerhin über eine Million."

Statt hier im Minutentakt ihre Unwissenheit öffentlich zur Schau zu stellen, könnten Sie auch mal eine Suchmaschine Ihrer Wahl zum Thema "Sozialwohnung" befragen. Es gibt in allen von Ihnen genannten Ländern Sozialwohnungen.

Die Grüner wieder mal... Erst

Die Grüner wieder mal...
Erst gestern jeden Klimaflüchtling ins Land holen wollen und jetzt über zuwenig Billigwohnungen jammern.
Was für eine üble dt.feindliche Politik.

11:11, AufgeklärteWelt

>>Wir schaffen das
schließt ein, dass die Bundeskanzlerin für die Neubewohner in passender Zahl Wohnungen bauen lässt. Das ist nicht geschehen. Eher im Gegenteil. Merkel hat nicht Millionen Wohnungen gebaut, und also setzt die Verdrängung auf dem Wohnungsmarkt ein und das Land ist wieder einmal asozialer geworden und die Armen ärmer. Die Regierung kümmert das nicht, nicht Merkel, nicht die CDU/CSU, nicht die SPD.<<

Die Bundeskanzlerin ist kein Wohnungsbauunternehmen.

Die Fehlentwicklung findet seit Jahrzehnten statt, die Weichen wurden nach der Wende falsch gestellt. "Wir" waren ja nicht mehr das Schaufenster gen Osten, welches den armen vom Kommunismus geknechteten Menschen zeigen sollte, wie toll doch der Kapitalismus sei. Also wurde die Erzählung geändert. Jetzt hieß es, der Markt würde alles regeln. Und für die, für die er das nicht tut, gibt es ja Hartz4. Viele überschuldete Gemeinden verkauften ihren kommunalen Wohnungsbestand an Investoren. Undsoweiter undsofort.

Wir brauchen nachhaltige Sozialwohnungen!

Wir brauchen Sozialwohnungen, deren Sozialstatus niemals endet. Dann würde man nur dann neue bauen müssen, wenn der Anteil der Armen steigt. Dass öffentliches Geld für immer teurer werdendes neues Bauen ausgegeben wird, statt für den Erhalt bereits bestehender Gebäude, ist doch Wahnsinn. Irgendwann ist kein Platz mehr, um neue Sozialwohnungen zu bauen, aber Geringverdiener werden weiterhin in der Stadt benötigt.

@gestört....

Die Löhne sind auskömmlich? Ja wo denn? Warum bräuchten wir dann Sozialwohnungen?
Die Löhne sind international mickrig und die kosten international exorbitant. blicken Sie mal ein wenig rum in der Welt. In Ländern mit geringerem Einkommen, sind die Lebenshaltungskosten wesentlich niedriger. Unterm Strich sind wir für unsere Qualität viel zu billig.

Die Gruenen haben absolut recht - Missachtung der Mietpreisbrems

Also ich sage deutlich, dass die Gruenen absolut recht haben:

https://www.tagesschau.de/inland/sozialwohnungen-107.html

Grüne: "Thema muss Chefsache werden"
Die Opposition übt Kritik: Der Rückgang beim Wohnraum mit Mietpreisbindung sei "schlicht nicht hinnehmbar", sagte Chris Kühn, der wohnungspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, der dpa. Die Bundesregierung sei nicht in der Lage, die Negativspirale zu stoppen. "Der soziale und bezahlbare Mietwohnungsbau muss die Top-Priorität beim angekündigten Baugipfel sein", sagte Kühn. Kanzlerin Angela Merkel müsse ihn zur "Chefsache" machen.

Denn die Vermieter missachten großflächig die Mietpreisbremse:

https://tinyurl.com/ybzrmk45
immowelt: Vermieterin missachtet Mietpreisbremse – Mieter setzt sich vor Gericht durch

Weiterhin sind viel zu viele Luecken in der Mietrpeisbremse drin zu Gunsten der Vermieter, die ebenfalls raus muessen aus dem Gesetz.

11:38, Caligula19

>>Die Grüner wieder mal...
Erst gestern jeden Klimaflüchtling ins Land holen wollen und jetzt über zuwenig Billigwohnungen jammern.
Was für eine üble dt.feindliche Politik.<<

Ändert sich der einschlägige Sprachgebrauch?

Vor kurzem waren es doch noch "Wirtschaftsflüchtlinge", oder nicht?

Ich finde übrigens Ihre Kommentare hier entschieden "dt.feindlicher" als die Politik der Grünen. Sie vermitteln ein sehr abschreckendes Bild von Deutschland und den Deutschen, welches nicht der von mir erlebten Wirklichkeit entspricht.

Man könnte

Man könnte auch die grossen Unternehmen, die ja dafür verantwortlich sind, dass so viele Menschen an dem Ort leben ( um dort zu arbeiten ) in die Pflicht nehmen. Wenn mit ihrem Geld Wohnraum für die Zahl der Mitarbeiter geschaffen würde, wäre doch wahrscheinlich der verbleibende Rest an Wohnungen für Sozialschwache und Reiche ausreichend.

@gestoert aber geil

“Ich finde es schäbig, sozial Bedürftige gegeneinander ausspielen zu wollen.”

Aja....

Sind sie noch nicht darauf gekommen, das dies vielleicht auch der Plan der Eliten ist, die merklich darum bemüht sind, die Migranten im Land zu halten bzw zu holen ?

Zwecks Ersetzung des alternden Arbeitskräftereservoirs in den entwickelten Laendern durch junge und billigen arbeitskraefte :
“http://www.un.org/esa/population/publications/migration/execsumGerman.pdf”

Und hier - ein wenig mit informationen zur nuetzlichkeit von Migration ausgestattet :
“http://www.un.org/depts/german/gs_sonst/a72-643.pdf”

Auch die EU hat ein starkes Interesse an dem Aufbau einer Konkurrenz zu den einheimischen arbeitskraeften :
“https://ec.europa.eu/commission/priorities/migration_de”
Und ist einfallsreich bei den Formulierungen.

Ebenso die Bundesregierung...
“https://www.integrationsbeauftragte.de/Webs/IB/DE/Home/home_node.html”

Das ist auch schäbig.... oder ?

Und die Gerichte helfen noch bei der Missachtung mit

Die zweite Wahrheit ist, dass sogar Gerichte noch dabei mithelfen, die Mietpreisbremse zu missachten. Hier von rbb24:

https://tinyurl.com/ydd8dogk
rbb24:Berliner Landgericht: Mietpreisbremse verfassungswidrig (19.09.17 | 17:59 Uhr)

Die ohnehin umstrittene Mietpreisbremse ist am Dienstag vom Berliner Landgericht als verfassungswidrig eingestuft worden. Zur Begründung hieß es, sie führe zu einer Ungleichbehandlung von Vermietern. Dies widerspreche dem Grundgesetz.

Das Berliner Landgericht hat die Mietpreisbremse als verfassungswidrig eingestuft. Die Vorschrift im Bürgerlichen Gesetzbuch führe zu einer "ungleichen Behandlung von Vermietern", was Artikel 3 des Grundgesetzes widerspreche, nach dem "wesentlich Gleiches gleich zu behandeln" sei, erklärte das Gericht am Dienstag.

Hier frage ich das Berliner Gericht mal zurueck, wieso bitte die Mietpreisbremse die Vermieter ungleich behandelt?? Denkt ihr Richter auch mal an die sozial schwachen??

09:28 von gestört aber geil

"In puncto Wohnungen und Arbeitsplätze müssen die Deutschen einfach wieder lernen, selbständiger zu werden, auf die eigenen Fähigkeiten zu bauen und weniger nach dem Staat zu rufen."
Was für ein Unsinn,soll ein Niedriglöhner ein Haus bauen oder was.

@gestörtabergeil

"In puncto Wohnungen und Arbeitsplätze müssen die Deutschen einfach wieder lernen, selbständiger zu werden, auf die eigenen Fähigkeiten zu bauen und weniger nach dem Staat zu rufen."

Warum sollten sie? Der Staat hat doch in den vergangenen 15 Jahren gezeigt, dass er bereit ist, in Sachen Reduzierung von Sozialmaßnahmen alles auszureizen, was das Grundgesetz hergibt.

Warum sollten die Leistungsempfänger dies nicht ebenfalls tun (solange sie das Gefühl haben, es nützt ihnen)?

"Oft gibt es in kleineren Dörfern und ländlichen Regionen noch jede Menge Leerstand."

Gegen Sozialwohnungen auf dem Land ist nicht einzuwenden. Allerdings würde das den Staat eher noch mehr kosten! Auto finanzieren (oder zumindest Busverbindung einzurichten), um zumindest zur nächsten Einkaufsmöglichkeit zu kommen. Kleine Wohnungen gibt es auf dem Land auch eher selten. Es hat schon seinen Grund, warum der Staat Sozialfälle lieber in den Städten weiß.

Eigentlich ganz einfach zu lösen....

1. Wiedereinführung der Nutzungswertbesteuerung.
2. Alle Vermieter mit mehr als x Wohnungen müssen einen festgelegten Prozentsatz dieser Wohnungen zu gesetzlich definierten Sozialkonditionen anbieten oder entsprechenden Wohnraum bauen/kaufen und dem sozialen Wohnungsmarkt zur Verfügung stellen.
Während der Übergangs-/Einführungsphase wird für "Nichtumsetzung" eine zunächst moderate aber dann stetig wachsende (Straf-) steuer bezahlt.
3. Umgehung dieser Gesetze durch Gesellschaftsaufsplittung wird streng geahndet.

Prima

Die politische Debatte wird - entgegen den Interessen der deutschen Mehrheit wie die ARD Umfrage neulich zeigte - von Thema Flüchtlinge dominiert, das von AFD und CSU hochgepusht wird. Kann sich Mal jemand um unsere wirklichen alltäglichen Probleme kümmern? Zefix nochmal!

Gelebte Satire...

...oder wie soll man das nennen ?

Jahrelang sitzen die Grünen mit in der Regierung, sind Begründer unzähliger und zum Teil unsinniger Bauvorschriften und beklagen jetzt den Mangel an Sozialwohnungen.

Das nennt man denn dann wohl Hitzegeschädigte...

10:55 von gestört aber geil

"Ich finde es schäbig, sozial Bedürftige gegeneinander ausspielen zu wollen."

Na was denn nun,ich denke es gibt keine sozial Bedürftigen,nur zuwenig,Ehrgeiz,Konkurrenz und Eigeninitiative.

Es hilft nur was wenn

die Sozialwohnung im Besitz des Staates;Länder;Gemeinde ist in ausreichender Anzahl. Alles andere fällt nach einer weile zurück an den (normalen!!!) Wohnungsmarkt. Aber bis dahin u. bis zur nächsten Krise;Blase muß ja schon mal neues Spielgeld von der normalen Bevölkerung die sich nicht wehren kann generiert werden bei all den Null-Zins-Krediten für "die Anleger" weil sie jetzt schon nichts einträglicheres Vermögen gewinnbringender plazieren können.Irgendwer muß Zeche bzw. den Gewinn erbringen den andere abschöpfen ob als Banker;Manager;Anleger;Multi oder Fonds wie Black -Rock.........
Tip: Mal nach Wien oder Ulm schauen u. abkupfern ob nun mit Wohnungen;Rente;Krankenhauskeime oder sonst welche Problemfelder . Es gibt genug erfolgreiche ;erprobte Modelle wenn man nur wollte u. nicht so sehr auf die einschlägigen Lobbys hören würde in die man nach der Politik-Karriere zu wechseln gedenkt.
Aber wenn man immer dieselben Verursacher wählt?

11:31 von JorisNL @AfD mit

11:31 von JorisNL
@AfD mit glied, 11:07
"Endlich einmal ein AfD Fan, der deutlich sagt, das er nicht nur gegen Flüchtlinge ist, sondern gegen alles, was sozial ist. Hut ab, das sieht man nicht Mal in der Führungsriege ihrer Partei so deutlich."

Mal ganz abgesehen von dem Schaden an Ansehen, den der User mit seiner Asozialität seinen Geschlechtsgenossen zufügt.

Hä??

Für die Förderung mit extremen Geldbeträgen gibt es ein Gesetz - für die Kontrolle, daß diese Beträge auch tatsächlich ZWECKGEBUNDEN eingesetzt werden, dagegen nicht??
Ja, lieber Staat: dann kontrolliert doch einmal, wo denn die bisher gezahlten Geldbeträge versackt sind - es handelt sich immerhin um 2/3 von Millionenbeträgen!!
Oder hab ich da etwas falsch verstanden?!
Wäre dann ein Fall für die Korruptionsbekämpfung, und die haben doch die entsprechenen gesetzlichen Befugnisse ...
Ohne Kontrollen solltem generell niemals irgendwelche Gelder bezahlt werden - beim kleinen Bürger wird doch auch jeder Antrag auf Gelder kontrolliert!

10:42 von gestört aber geil

>>... denn in Ländern wie USA, China oder Russland gibt es keine Sozialwohnungen...<<
_
Ohje - schon wieder so eine - dem Nickname nach rotlichtgefärbte - Behauptung...
_
Nur zur Info: In Russland (Moskau) werden derzeit tausende (nicht mehr sanierungsfähige) Altbauwohnungen abgerissen und durch staatliche Neubauwohnungen (für die vorherigen Bewohner weitgehend mietenneutral) errichtet. Nur nennt man solche Wohnungen in Russland, USA oder China anders, als hier üblich "Sozialwohnungen". Falls Sie wirklich am Thema interessiert sind, machen Sie sich mal schlau (statt Unfug zu verbreiten).

@gestört aber geil

„Viele Flüchtlinge sind bereits gut integriert und haben Arbeit und Ausbildung. Die brauchen gar nicht alle Sozialwohnungen.“

Die Containersiedlungen in meiner Heimatstadt sind weit davon entfernt,geleert zu werden.

Selbiges gilt für von der Stadt gemieteten Unterkünften.

Die im deutschen Niedriglohnsektor Beschäftigten Migranten verdienen nicht genug, um etwas anderes als sozialwohnungen bezahlen zu können.

Diese Art von Zuwanderung wird D noch teuer zu stehen kommen.

Es gibt auch Menschen, die

Es gibt auch Menschen, die schlicht schwer krank oder behindert sind.

Das muss also noch nicht mal was mit Lohn und Fleiß zu tun haben!

Auch die brauchen WOHNRAUM.

Oder sollen die auf der Straße leben???

@10:48 von nie wieder spd

"Wenn sich die Regierung weigert, genügend Sozialwohng. zu bauen, wird den Arbeitnehmern nichts anderes übrig bleiben, als 15-20% Lohnerhöhungen zu fordern" - fordern können Sie vieles, aber es muß erwirtschaftet werden. Auf Lohnerhöhungen folgen Preiserhöhungen !
Vielleicht bin ich begriffsstutzig, aber unter dem inflationär gebrauchten Ausdruck "Sozialwohnung" kann ich mir wenig vorstellen. Naiv wie ich bin würde ich annehmen, man legt eine von einer sozial schwachen Familie bezahlbare Miete zugrunde, kalkuliert daraus den möglichen Bauaufwand und legt los. Dumm nur, daß dieses Gebäude von gängigen Vorschriften und auch den Anforderungen selbst einfacher Leute weit entfernt wäre.
Damit mein Gedankengang nicht als absurd angesehen wird, hier ein Vergleich: Hat jemand ein etwas höheres Einkommen, dann kann er sich ein Kompaktauto für > 30.000€ zulegen, finanziell schwache greifen zu etwas gleich großem, das es für unter 10000 gibt > Anforderungen angepaßt, Problem entschärft.

Oder Alleinerziehene, über

Oder Alleinerziehene, über die gestern hier von den Oberassis so prächtig gehetzt wurde!

Auch die brauchen günstigen Wohnraum, damit sie Arbeit u Kinderversorgung bewältigen können!

Oder sollen Alleinerziehende auch auf die Straße ziehen?!

Deswegen hoffe ich auf Bestätigung in Karlsruhe!

Aus dem Grund hoffe ich, dass Karlsruhe die Mietpreisbremse bestätigt:

https://tinyurl.com/y9vjfl2a
welt.de: Mietpreisbremse wird zum Fall für das Verfassungsgericht (11.12.2017)

Die Mietpreisbremse wird nun zu einem Fall für das Bundesverfassungsgericht. Das Berliner Landgericht hat einen Streitfall zur Klärung nach Karlsruhe geschickt. Zwei Mieter aus Berlin-Wedding klagen, ihre Miete sei nach den Regeln der Preisbremse zu hoch angesetzt.

Der Richter der zuständigen Zivilkammer hat grundsätzliche Bedenken an dem Bundesgesetz, das die Höhe von Neu- und Wiedervermietungsmieten deckeln soll, und leitete den Fall nun weiter (Az.: 67 S 218/17). Greifen die Verfassungsrichter den Fall auf, wäre das die erste Entscheidung, die in Karlsruhe zur Mietpreisbremse gefällt wird.

Die Mietpreisbremse ist wichtig fuer bezahlbaren Wohnraum.

Viele Flüchtlinge......

von gestört aber geil:
"Viele Flüchtlinge sind bereits gut integriert und haben Arbeit und Ausbildung. Die brauchen gar nicht alle Sozialwohnungen."
Wie viele sind "viele" von der angesprochenen 1 Million?? Nur gut, daß sie nicht ALLE Sozialwohnungen brauchen. Es bleiben ja noch wenige 100.000 für die alteingesessene Bevölkerung.
Der Hinweis auf die, ich sage mal, Immigranten allgemein, hat überhaupt nichts mit dem Ausspielen einer Gruppe gegen eine andere zu tun.
Und hätte Frau Dr. Merkel mit ihrer einsamen Entscheidung seinerzeit nicht die Tore für alle geöffnet, wäre das Problem mit großer Wahrscheinlichkeit heute geringer.

Am 04. August 2018 um 11:39 von fathaland slim

" Jetzt hieß es, der Markt würde alles regeln. Und für die, für die er das nicht tut, gibt es ja Hartz4. Viele überschuldete Gemeinden verkauften ihren kommunalen Wohnungsbestand an Investoren. Und so weiter und sofort. "
Auch richtig, und nicht zu vergessen das größere Städte auch gerne Gelder genommen um Sozialplatten in Größenordnungen abzureißen.
Anstatt das die Regierung für Arbeit in der Region gesorgt hat.

Und über die Ballungsräume und gerade Bärlin gibt ganz viele TV Dokus wie die Preise nach der Sanierung sind, erst verkaufen dann Sanieren und die Miete verdoppeln.

Wer sich die richtigen Zahlen einer Durchschnittsrente Netto mal ansieht, Link ist leicht zu finden. Dem wird klar das eine Erhöhung von 500 auf 900 ( kleine Wohnung )alle aus den Wohnungen treibt.
Die liegt nämlich bei 1100, und das ist nur eine Gruppe die nicht viel Geld hat.

Also ist das Ganze mehr als scheinheilig, es kommen mehr EU Zuwanderer als je Wohnungen gebaut werden.
Und das ist auch nur eine Gruppe

11:47, Tschabo

>>Man könnte auch die grossen Unternehmen, die ja dafür verantwortlich sind, dass so viele Menschen an dem Ort leben ( um dort zu arbeiten ) in die Pflicht nehmen. Wenn mit ihrem Geld Wohnraum für die Zahl der Mitarbeiter geschaffen würde, wäre doch wahrscheinlich der verbleibende Rest an Wohnungen für Sozialschwache und Reiche ausreichend.<<

Diese großen Unternehmen mit dem hohen Mitarbeiterstand gibt es kaum noch. Früher war es genau so, wie Sie fordern. Nannte sich "rheinischer Kapitalismus". Die Bergarbeitersiedlungen im Ruhrgebiet, Siemensstadt in Berlin, die architektonisch einzigartigen Kabelmetalhäuser in Osnabrück...

Aber diese Zeiten sind vorbei. Es gibt kaum noch Industriearbeiter. Was meinen Sie, warum die Sozialdemokratie so schwach geworden ist? Und das ja nicht nur ein Deutschland.

@zöpfchen, 10:41

Anscheinend haben Sie den Artikel nicht verstanden.

Er behandelt nicht die Frage, dass Ausländer mit Deutschen um die gleiche (oder höhere) Anzahl von Sozialwohnungen "konkurrieren".

Er behandelt die Tatsache, dass der Nettobestand an Sozialwohnungen abnimmt.

Schöne Wohnungen

Für jeden Arbeitsplatz zahlt das Unternehmen einen Betrag x an die Gemeinde, diese baut damit im Stadtgebiet Wohnungen nach Bedarf und legt die Miete fest. Ist doch klar, dass die Wohnungen knapp werden wenn z.b. Amazon ein riesiges Logistikzentrum an den Stadtrand stellt, und mal eben 1000 Mitarbeiter braucht. Die machen schließlich fette Gewinne, warum sollten sie sich nicht auch um soziale Belange kümmern müssen?

12:05, StöRschall

>>Oder Alleinerziehene, über die gestern hier von den Oberassis so prächtig gehetzt wurde!

Auch die brauchen günstigen Wohnraum, damit sie Arbeit u Kinderversorgung bewältigen können!

Oder sollen Alleinerziehende auch auf die Straße ziehen?!<<

Ja, der Thread war, nun ja, sehr interessant.

Interessanterweise waren es ja die gleichen Foristen, die in Threads wie diesem hier heuchlerisch ihr Herz für die deutschen Armen entdecken, um sie gegen Flüchtlinge auszuspielen.

Eigentlich sehr durchschaubar.

09:28 von gestört aber geil

definitiv gestoert !! es sei denn Sie zahlen den Arbeitnehmern den finanziellen Ausgleich zum Erwerb eines Privathauses oder einer Privatwohnung.
Bevor man solche Kommentare abgibt sollte man schon wissen wie Wirtschaft funktioniert und einfach mal nach England schauen wo diese Ansicht den durchschnittlichen Arbeitnehmer fast nur noch fuer die Miete arbeiten laesst.
Eine gute Wirtschaftslage errreicht ein Land nur wenn die arbeitende Bevoelkerung sich sozial sicher fuehlt. Nur dadurch ist Deutschland wirtschaftlich soweit gekommen.
Ich bin uebrigens mittelstaendischer Unternehmer teile aber trotzdem Ihre Ansicht nicht.

Am 04. August 2018 um 12:04 von Karussell

" Damit mein Gedankengang nicht als absurd angesehen wird, hier ein Vergleich: Hat jemand ein etwas höheres Einkommen, dann kann er sich ein Kompaktauto für > 30.000€ zulegen, finanziell schwache greifen zu etwas gleich großem, das es für unter 10000 gibt > Anforderungen angepaßt, Problem entschärft."

Idee nicht schlecht, nur müssten dann alle Geringverdiener und Armutsrentner und so weiter nach Rumänien umziehen ?.
Oder wie sollte das bei Deutschen Preisen gehen ?.

@gestörtabergeil, 10:42

"Das ist offensichtlich übertrieben (…)."

Hehe, in China gibt es keine Sozialwohnungen?

Der Witz des Tages!

Schon mal über Peking Capital in die Volksrepublik eingeflogen und aus dem Fenster geschaut?

@10:46 von pimpusch

>> ...kurzsichtige Politiker... Es gibt noch genug leerstehende Plattenbautenz.B. in der Mitte von Deutschland. Wo ist das Problem mit Wohnraum ? Nicht abreissen , sondern sanieren.<<
_
Wie oft muß eigentlich die Wechselwirkung zwischen Wohnen und Arbeiten ( = Landflucht in Städte, wo Arbeitsplätze sind) noch erläutert werden, bis es auch der letzte "Nur-bis-zur-Nasenspitze-Denker" begriffen hat? Denn dem Facharbeiter mit mitarbeitender Gattin und zwei schulpflichtigen Kindern nützt es rein gar nichts, daß es 300 km entfernt toll sanierte Plattenbauten gibt, wenn dort die Gattin keine Arbeit findet und die Kinder keinen zumutbaren Schulweg hätten. Von weiteren sozialen Nachteilen nicht zu reden.

@eine_anmerkung

"Der jetzt von der SPD initiierte Faniliennachzug für Subsidäre wird die Wohnungssituation noch zusätzlich verschärfen. Das wusste man aber alles vorher. Sehr "sozialdemokratisch" gedacht von der SPD., was?"

Ja, das ist typisch. Diskussionen um Armut funktionieren heute nur noch, indem man die untersten Schichten gegeneinander ausspielt. Hier wird jetzt der Arbeitslose oder der Niedriglöhner gegen jene gehetzt, die vor Krieg und Elend flieht.
Empfinden sie eigentlich gar keine Scham, wenn sie soetwas schreiben?

11:07 von AfD mit glied

"Sozial Schwache sollten sich auf engere Wohnverhaltnisse und weniger Komfort und auf Umzüge aufs Land einrichten, aber nicht darauf, dass die Allgemeinheit Ihnen mit Subventionen und Sozialwohnungen unter die Arme greift."
Also dafür müssen sie aber nicht die AfD wählen,das ist schon aktuelle Politik.

"Die Armen aufs Land abschieben"

Das ist jetzt aber lupenteine Polemik. Statt dessen sollten wir mal fragen, warum es nicht attraktiv ist, im ländlichen Raum zu wohnen. Und dann darüber nachdenken, wie dies zu ändern ist. Selbst wenn der Staat auf der Stelle anfängt, die geforderten Sozialwohnungen zu bauen, müssen die ja irgendwo stehen. Und in den vollgepferchten Ballungsräumen ist definitiv kein Platz. "Nachverdichten" stößt orgendwann an Grenzen.

09:55 von Bernd Kevesligeti

Ich gebe Ihnen da zu 100% Recht. Es ist allerdings auch genung Geld fuer den sozialen Wohnungsbau da ohne den Wehretat zu schmaelern. Vielleicht sollten alle die hier so stark gegen den Bau von Sozialwohnungen sind sich einmal die UK anschauen. Durch die Vernachlaessigung vom Sozialwohnungsbau hat die englische Wirtschaft bereits gelitten. Arbeitnehmer die sich kaum erschwingliche Wohnungen leisten koennen und nur noch in Angst leben das sie private Wohnungen mit ueberhoehten Mieten nicht bezahlen koennen und manchmal zwei Jobs machen muessen sind dadurch schlechte und gestresste Arbeitnehmer die ihre eigentlichen Qualifikationen nicht zur vollen Leistung bringen koennen. Ergo die Wirtschaft leidet dadurch noch zusaetzlich.
Das hat sogar die konservative Regierung unter May schon festgestellt.
Ich kenne beide Seiten die Deutsche und die Englische da ich als mittelstaendischer Unternehmer in beiden Laendern lebe.

11:00 von gestört aber geil

>>Familiennachzug - Viele Flüchtlinge sind bereits gut integriert und haben Arbeit und Ausbildung. Die brauchen gar nicht alle Sozialwohnungen.<<
_
Können Sie Ihre Behauptung bitte mit Fakten unterlegen ... zumal die Daten der Bundesagentur für Arbeit sowie die kommunalen Sozialämter ganz anders sind..?!

12:08, Ach_so...

>> Es bleiben ja noch wenige 100.000 für die alteingesessene Bevölkerung.
Der Hinweis auf die, ich sage mal, Immigranten allgemein, hat überhaupt nichts mit dem Ausspielen einer Gruppe gegen eine andere zu tun.<<

Ihre Sätze sind allerdings ein Paradebeispiel für das Ausspielen der "Immigranten" gegen die "alteingesessene Bevölkerung". So wie Sie es hier machen, so geht es. Wie aus dem Lehrbuch.

>>Und hätte Frau Dr. Merkel mit ihrer einsamen Entscheidung seinerzeit nicht die Tore für alle geöffnet, wäre das Problem mit großer Wahrscheinlichkeit heute geringer.<<

Diese tausend mal gelesenen Satzbausteine nerven bloß noch.

Es war keine einsame Entscheidung, es wurden keine Tore geöffnet, und das Problem verschärft sich seit 1990 kontinuierlich.

Das Haus, in dem ich lebe, wird gerade mit allen möglichen Tricks entmietet und zum doppelten Preis neuvermietet. Natürlich nicht an Flüchtlinge. Auch ich habe eine Räumungsklage am Hals. Zum Glück bin ich Mitglied der Mietergemeinschaft.

Diese Leerstände müsste man

Diese Leerstände müsste man irgendwie abbauen. Also die Leute in weniger, dafür größeren Städten, unterbringen.
Also für jedes Neubaugebiet in einer Stadt, machen wir ein leerstehendes Dorf im Umland weg und begrünen dort die Fläche. Wenn eh niemand dort leben will? So vermeiden wir eine überbordende Flächenversiegelung. Und jeder Luxussanierer muß irgendwie 50% Sozialwohnungen im Angebot haben.

12:10, rossundreiter

>>@zöpfchen, 10:41
Anscheinend haben Sie den Artikel nicht verstanden.

Er behandelt nicht die Frage, dass Ausländer mit Deutschen um die gleiche (oder höhere) Anzahl von Sozialwohnungen "konkurrieren".

Er behandelt die Tatsache, dass der Nettobestand an Sozialwohnungen abnimmt.<<

Danke, daß Sie noch einmal darauf hinweisen. Das hat offensichtlich nicht nur der von Ihnen angesprochene Forist nicht verstanden.

Aber wahrscheinlich liegt das ja auch irgendwie an den Ausländern. An denen liegt doch irgendwie immer alles.

re gestört: Ja, brauchen wir!

„Brauchen wir Sozialwohnungen?
Der Wohlstand in Deutschland wächst stetig, die Zinsen sind dauerhaft niedrig. Brauchen wir überhaupt staatlich subventionierten Sozialwohnungsbau?“

Ja, brauchen wir!

(Sollten Sie hierzu eine Erklärung brauchen: Steht im Artikel und es gibt noch ganz viele weitere Quellen hierzu. Ersatzweise kann man auch selbst mit offenen Augen durch die Gesellschaft ziehen.)

12:09, wenigfahrer

>>Und über die Ballungsräume und gerade Bärlin gibt ganz viele TV Dokus wie die Preise nach der Sanierung sind, erst verkaufen dann Sanieren und die Miete verdoppeln.<<

Die Reihenfolge ist ein klein wenig anders.

An meinem Beispiel beschrieben geht das folgendermaßen:

Ich wohne in einem Haus mit vielen alten Mietverträgen. Der Hauswirt hat nie Nachmieter akzeptiert, also wohnen hier viele Freunde ehemaliger Mieter, die längst ausgezogen sind. Das wurde jahrzehntelang toleriert und ist in Berlin normale Praxis. Auf einmal hagelt es Kündigungen wegen "unerlaubter Untervermietung". Dann wird zum doppelten Preis neu vermietet. Parallel dazu wird bei denen, die man nicht los wird, energetisch saniert, was zu Mieterhöhungen von satten 70% führt. Wir haben uns dagegen gewehrt, weswegen es ebenfalls eine fristlose Kündigung gab, gegen die wir gerade vorgehen.

Der Grund für so etwas: Altmietverträge mindern den Verkaufswert eines Hauses. Ich nehme an, daß der Hauswirt verkaufen will.

Vor allem sind die Kaufpreise

Vor allem sind die Kaufpreise deutlich stärker gestiegen als die Mieten. Während vor 15 Jahren der Kaufpreis einer Mitewohnung ca. 20 Jahresmieten kostete, sind es heute 30. Ca. AUch die Kosten für Neubauwohnungen sind entsprechend gestiegen. Eine Mietpreisbremse würde nur bewirken, dass noch weniger Wohnungen gebaut werden, weil es sich einfach nicht lohnt.

@11:39 von fathaland slim

>>Die Bundeskanzlerin ist kein Wohnungsbauunternehmen. Die Fehlentwicklung findet seit Jahrzehnten statt, die Weichen wurden nach der Wende falsch gestellt.<<
_
Okay ... und wer hatte seit mehr als einem Jahrzehnt politisch die Möglichkeit zur rechtzeitig korrigierten Weichenstellung... (Richtlinienkompetenz - um das nur mal nebenbei zu erwähnen...)? Da bleibt auch Ihr Hinweis auf den Marktgegensatz zwischen Kommunismus und Kapitalismus nur fade, angesichts von Verantwortlichkeiten der vom Volk zwecks Vertretung wichtiger Eigeninteressen gewählter Politiker.

Der "Sozialstaat" zerbröselt langsam

und mit dem dann der Anspruch auf sozialverträglichen Wohnraum. Ich hatte in einer Seminararbeit den sozialen Wohnungsbau in Berlin in den Jahren 1980 - 1983 untersucht und hatte festgestellt, dass der dortige Quadratmeter mit 6,75 Deutsche Mark, bezuschusst worden ist. Das beruhte auf den Grundlagen, der Kaufpreis für das Grundstück, Erschliessung,Baukosten etc. und damit konnte jeder Berliner oder zugezogener einen vernünftigen Mietpreis von 3,86 DM /qm berappen. Was natürlich nach heutigen Maßstäben nicht mehr zu erfassen ist, weil viele Variablen sich verändert haben. Doch damit hat sich die Politik bzw die Kommunalbehörden ihrer Verantwortung entzogen. Nach dem Polizeiaufgabengesetz würde es heißen, wer die Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung darstelle, müsste bestraft werden. Wird nicht die Gefahr erzeugt, wenn nicht genügend Wohnraum geschaffen werde, die Obdachlosigkeit gefördert ?? Der Personenkreis der in die Obdachlosigkeit fällt stellt doch nach dem PAG eine

Bezahlbare Wohnungen...

das wäre ja hochintelligent, wenn unsere treuen Vertreter genau jetzt Grundstücke zwecks Aufbau von Sozialwohnungen erwerben. Aber das Hirn hat schon damals beim Verkauf gleicher Immobilien ausgesetzt. Man wird in den nächsten Jahren noch viel mehr davon brauchen: Rentner, Geringverdiener, Alleinerziehende, alle die bei Industrie 4.0 unter die Räder kommen und natürlich auch Flüchtlinge, Immigranten, Zugezogene aus Osteuropa und und....
Wen wundert´s dass unsere Politiker den Beispiel der drei Affen folgen und nur nicht auffallen wollen bis zu den nächsten Wahlen. Wenn wir ehrlich sind, wird der Zustand eher noch schlimmer wie besser- außer man geht in Richtung Zwangsenteignung. Eine hohe Steuerlast für Vermieter ... würde letztlich auch nur der Mieter tragen müssen.

Ach,ja

als Ergänzung,ich glaube nicht das die AfD mehr Sozialwohnungen bauen würde.

@fathalandslim, 12:30

Immer gerne.

Sie sollen aus der Wohnung geklagt werden? Dann dafür (oder besser dagegen) alles gute...

12:01 von Zwicke

Muss Sie hier allerdings berichtigen was den Anglo - Amerikanischen Sprachraum angeht heissen diese Wohnungen sehr wohl Social Housing und das uebrigens auch in Singapur einem der reichsten Staaten der Welt. Dort geht man zum Housing Department um eine derartige Wohnung zu erhalten. Dort wird aber staatlich auch darauf geachtet das immer genug erschwinglicher Wohnraum fuer weniger gut Verdienende Singapurianer vorhanden ist.

12:47, Ladon

>>Und jeder der behauptet die Menge an Migranten verschärfen das Problem auf dem Wohnungsmarkt nicht, der hat bei den Grundrechenarten nicht aufgepasst.<<

Man sollte schon ein wenig mehr als die Grundrechenarten beherrschen, um das Problem zu verstehen.

In unserem Haus fliegen die Leute aus ihren Wohnungen. Das krasseste Beispiel ist ein Rentnerehepaar, das eine Dunstabzugshaube an einen Wrasenabzug angeschlossen hatte. Googeln Sie "Räumungsklage Dunstabzugshaube", dann finden Sie den Fall. Es wird behauptet, damit sei die Brandgefahr erhöht worden. Ich habe mit dem Schornsteinfeger gesprochen, und der sagt, daß solche Wrasenabzüge heute nicht mehr genehmigungsfähig seien, die alten aber Bestandsschutz hätten, welcher jedoch erlösche, wenn bauliche Veränderungen vorgenommen würden. Daraus wurde dann also eine fristlose Kündigung konstruiert. Nix da mit Brandgefahr.

Die freigeklagten Wohnungen werden natürlich nicht an Flüchtlinge vermietet, sondern an sehr zahlungskräftige Mieter.

2018 um 12:51 von Zwicke

>>
Da bleibt auch Ihr Hinweis auf den Marktgegensatz zwischen Kommunismus und Kapitalismus nur fade, angesichts von Verantwortlichkeiten der vom Volk zwecks Vertretung wichtiger Eigeninteressen gewählter Politiker.
<<
Sie meinen die Eigeninteressen des Volks ? Meines Erachtens das Hauptproblem. Das folgt wählt gegen seine eigenen Interessen (in der Mehrheit). Das Problem wurzelt in Helmut Kohl, der zugeguckt hat, wie die Dinge den Bach runtergegangen sind. Dann musste Schröder Agenda-Politik machen, um überhaupt wieder etwas anzustoßen. Und danach hat die CDU unter Angela Merkel die dann erforderlichen Korrekturen blockiert. Macht sie bis heute. Und hier schimpfen einige auf die Grünen, die im Bund schon ewig nicht mehr an der Regierung beteiligt sind. Und abschließend an die AfD-Wähler: Bei den neuen Oberneoliberalen gibt es keine Verteilungskämpfe mehr, weil einfach garnichts mehr verteilt wird (Renten etc).

@ fathaland slim

Sie schreiben,dass es keine Großunternehmen mehr gibt. Das kann ich nicht nachvollziehen. Egal welche Innenstadt Sie besuchen, überall die gleichen Läden. Bekleidungsgeschäfte, Drogeriemärkte, Lebensmittelketten, überall das Gleiche. Dann die ganzen Baumärkte usw. Überall. Und das sind Riesenunternehmen, viele börsennotiert. Da könnte doch ein sozialer Fußabdruck gefordert werden? sagen Sie jetzt nicht, dann ziehen die ins Ausland. Denn da sind die längst auch.

10:41 von zöpfchen

Einfach mal in eine Container-Siedlung umziehen dann wissen Sie es wo die geblieben sind.

Als

die Flüchtlingswelle vor 3 Jahren einsetzte,hoffte ich das man nicht mehr um mehr sozialen Wohnungsbau herrumkommt.
Wie man sieht,Pustekuchen.Was ist passiert,der eh schon zu niedrige Bestand sinkt.Das versteh wer will.

Manchmal gereicht Dummheit auch zum Vorteil

In diesem Fall die Dummheit der Verwaltung der Stadt Köln in den 1990er & 2000er Jahren zum Vorteil der Verwaltung der 2010er Jahre.

Es handelt sich um den Stadtteil Köln-Chorweiler.

In den 1970ern als größte städtische "Wohnstadt auf der grünen Wiese" in ganz DEU für 100.000 Bewohner geplant. Letztlich für ca. 20.000 gebaut. Anfangs attraktiv (mit vielen schönen Dachterrassen + Sozialwohnungen). Momentan ca. 14.000 Einwohner.

Immer mehr verkommen lassen. So sehr, dass beim Versuch in den 1990ern, viele der Wohnungen an private Investoren zu verkaufen, diese niemand haben wollte. Depression bei der GAG (der städt. Wohnungsbaugesellschaft).

In den 2000ern noch stärker verkommen lassen. Ganz schlimm.
"Kriminalitätsbrennpunkt erster Güte", Ärger ohne Ende.
Seit 2012 gibt es ein sehr vernünftiges & ambitioniertes Sanierungskonzept für den ganzen Stadtteil.

Eine unverhoffte Chance, den auch in Köln zu geringen Sozialwohnungsbestand mit geringen Kosten & mäßigem Aufwand zu erhöhen.

Am 04. August 2018 um 12:26

Am 04. August 2018 um 12:26 von fathaland slim
12:08, Ach_so...
>>Und hätte Frau Dr. Merkel mit ihrer einsamen Entscheidung seinerzeit nicht die Tore für alle geöffnet, wäre das Problem mit großer Wahrscheinlichkeit heute geringer.<<

Diese tausend mal gelesenen Satzbausteine nerven bloß noch.

nnnnnnnn

Das sagen Sie im Unterton, daß dies Argument entkräftet wäre, was es nicht ist.

Natürlich konkurieren jetzt die Armen und (begüterten) um Wohnungen. Das kann ja nicht anders sein.

Mancher von uns wird sich auch noch mangels Masse in einem Container wiederfinden, der für die Flüchtlinge aufgestellt wurde.
Ich hätte meinen dann übreigens gerne mit Stacheldrahtapplikationen, Ölfass und dreckigen Hahnefußgewächsen ala Endzeitstimmung von "Blade Runner."

selbst in der Hautpstadt der Gründen, ...

selbst in der Hauptstadt der Grünen, in Stuttgart (BW),
werden wegen der Maßnahmen der Regierung und der vollziehenden Ämter die Mieten teurer anstatt billiger.

Weil einfach auch beim Personal bei den öffentlichen Ämter gespart wird und die unbedarften Köpfe - weil diese billiger und williger - in verantwortungsvolle Positionen kommen.

Und dann die total falschen Entscheidungen treffen: siehe detaillierten Artikel zu Mietpreissteigerungen in den Medien der Region Stuttgart.

Kein Wunder,

dass bezahlbarer Wohnraum fehlt. Seit Jahrzehnten gibt es keinen steuerlichen Anreiz aber dafür immer mehr Öko-Auflagen und stetig zunehmende Mieter-Rechte. Welcher Vermieter will sich das noch antun.
Wer günstigen Wohnraum haben will muss die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen, sonst werden künftig nur Luxus-Wohnungen erstellt und an das entsprechende Klientel vermietet.

Wohnungsmarkt

Hier liest man ein paar tolle Tipps. Grundsteuer abschaffen und die Mieten sinken? Glaube ich nicht.
Ein Inverstor verlangt so viel Miete, wie der Markt oder der Mietspiegel hergeben. Fällt die Steuer weg, steigt die Rendite.
Zumal Großinvestoren die Steuer häufig ganz legal gar nicht bezahlen, wie man lesen kann.
Städte verkaufen ihr verfügbares Bauland an den Meistbietenden. Das ist selten eine soziale Wohnungsbaugenossenschaft.
Bei uns werden gerade 22 Wohnungen an der Hauptstraße gebaut. 7000€ pro qm. Wer da Rendite erwartet muss eine Miete verlangen, die sich viele nicht leisten können. Aber es finden sich eben genug, die es trotzdem zahlen und so lange sich so Leute finden, so lange sinken die Mieten von frei finanzierten Wohnungen nicht. Und das ist kein Vorwurf an die Investoren. Die machen ihren Job.
Wer aber glaubt, D bräuchte mehr günstige Wohnungen, der darf eben nicht auf die heilende Kraft der Märkte hoffen.
Freie Plattenbauten in Gegenden ohne Jobs nützen übrigens wenig.

Wie man deutlich sieht hat

Wie man deutlich sieht hat unsere GroKo Regierung alles bestens im Griff. Macht weiter so, eurer Wähler danken es euch jetzt schon.

um 12:09 von wenigfahrer

Sie irren sich, wenn Sie glaube, dass z.B. höhere Renten oder Erhöhung des Mindestlohns das Problem lösen würden, da es sich beim sogenannten Wohnungsmarkt nicht um einen reinen Markt handelt. Da es sich um ein Grundbedürfnis handelt (wie z.B. auch Gesundheitswesen), wird immer eine Nachfrage gegeben sein, die im ungeregelten Markt schlichtweg abgeschöpft wird. Ein Markt funktioniert nur dann, wenn man im Zweifelsfall auch auf ein Produkt verzichten kann.
Daher muss die Befriedigung der Basisbedürfnisse durch den Staat sichergestellt werden. Dass das leicht mit Fehlentwicklungen (auch Missbrauch etc.) verbunden sein kann, macht die Aufgabe schwieriger, aber nicht überflüssig.

13:13, Tschabo

>>@ fathaland slim
Sie schreiben,dass es keine Großunternehmen mehr gibt. Das kann ich nicht nachvollziehen. Egal welche Innenstadt Sie besuchen, überall die gleichen Läden. Bekleidungsgeschäfte, Drogeriemärkte, Lebensmittelketten, überall das Gleiche. Dann die ganzen Baumärkte usw. Überall. Und das sind Riesenunternehmen, viele börsennotiert. Da könnte doch ein sozialer Fußabdruck gefordert werden? sagen Sie jetzt nicht, dann ziehen die ins Ausland. Denn da sind die längst auch.<<

Ich schrieb nicht, daß es keine Großunternehmen mehr gäbe.

Es gibt aber kaum noch Industriebetriebe mit einem großen Stamm an Arbeitern, so wie das früher die Regel war.

Es gibt in Deutschland kaum noch Industriearbeiter.

Die Weltwirtschaft wird selbstverständlich von einigen wenigen riesigen Unternehmen, besser gesagt Konzernen, beherrscht.

@gestört aber geil, 09.45h

Weil diejenigen, die die fehlenden billigen Wohnungen beklagen, nicht aufs Land ziehen wollen.
Das fängt bei Arbeitsunwilligen an und hört bei Migranten auf.

Was soll man denn mit soviel Freizeit auf dem flachen Land?

Bevor wieder der Sturm der Entrüstung losgeht.

Was ich schreibe sind die Erfahrungen aus meinem Umfeld.

Sozial Wohnungen oder Wohnungen -

einfach wäre, den Bau von dezentralen (d. h. nicht von Sozialsiedlungen) angelegten Sozialwohnungen an jede (Wohnungs-) Baugenehmigung zu knüpfen.
Weiterhin könnte man einen "Automatismus" einführen, der Wohnraum mit einer Abgabe belastet, wenn es regional (zu) wenig Wohnfläche gibt, die z. B. den Maßgaben der KDU nach §22 SGBII entspricht etc. etc. Presregulierungen tun immer irgend wem weh, wichtig ist aber, das sie überschaubar, einschätzbar und effektiv sind. Niemand braucht den Ruf nach "Sozialwohnungen", wenn es genügend bezahlbaren Wohnraum gibt.

Schon von 30 Jahr diskutiert

Ich erinnere mich, dass wir im Familien- und Bekanntenkreis bereits vor mehr als 30 Jahren das Fehlen von Sozialwohnungen diskutiert haben. Es ist mir rätselhaft, warum diese Diskussion nicht die Politik erreicht hat.
Der Markt wir es richten, so die damalige These. Jetzt kann es bewundert werden, wie es der Markt gerichtet hat.
Und noch immer gibt es Entscheidungsträger, die noch immer nicht begriffen haben, dass es Bereiche der öffentlichen Vorsorge gibt, damit ein Gemeinwesen funktionieren kann. Und dazu gehören bezahlbare Wohnungen genauso wie die Kranken- und Pflegeversorgung und die Energieversorgung. Mir schleierhaft, diese Fürsorgeeinrichtungen privatisiert werden können. Ich sehe da ein erhebliches Potential, dem Gemeinwesen nachhaltigen Schaden zuzufügen.

@Leberkas, 09.54h

Natürlich gibt es auch unter den Schwarzen Fehler.

Aber die meisten Sozialwohnungen wurden da verscherbelt, wo sich rot und grün die Hand geben.

Am 04. August 2018 um 12:41 von fathaland slim

" Der Grund für so etwas: Altmietverträge mindern den Verkaufswert eines Hauses. Ich nehme an, das der Hauswirt verkaufen will."
Ist mir bekannt, mein Altvertrag ist jetzt das 48. Jahr.
Grüße nach Bärlin

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